Treffer 1 bis 50 von 6,111
| # | Notizen | Verknüpft mit |
|---|---|---|
| 1 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I7146)
|
| 2 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I55937)
|
| 3 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I7139)
|
| 4 | 1 „Auw“ auf Tafel Eller–Hoesch (PDF/JPG) | VON AUW, Johann Heinrich (I457)
|
| 5 | 1 „Metzges“ auf Tafel Preyer–Diergardt (PDF/JPG) I. Barleben, Geschichte der Familie Lüps, Düsseldorf 1937, Band II, Tafel B 22 („Jürgen Metzgeshausen“) J. Gruch, Die evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer im Rheinland I, Bonn 2011, Nr. 1295 („Jürgen zu Metzgeshaus“) | METZGES, Georg (Jürgen) (I47529)
|
| 6 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I50024)
|
| 7 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I49975)
|
| 8 | Alberich I. erscheint erstmals 889 – wohl als Graf von Fermo – als Vasall von Wido II. von Spoleto in der Schlacht an der Trebbia. Danach schloss er sich aber Berengar I. an und wurde nach Widos II. Tod 894 durch die Ermordung von dessen Großneffen und Nachfolger Wido IV. im Frühjahr 897 Markgraf von Spoleto. 899 kämpften seine Kontingente aus Camerino und Spoleto im Heer Berengars gegen die Ungarn. Im Jahre 904 war er in Rom an der Rückkehr Papst Sergius III. beteiligt. Aus dieser Zeit rührte seine Verbindung mit dem römischen Adelsführer Theophylakt I. von Tusculum, dessen Tochter Marozia er heiratete und von ihr Vater von Alberich II. wurde. Marozia beherrschte in der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts Rom als selbst ernannte Senatorin (Senatrix). Im August 915 hatte er maßgeblichen Anteil am Erfolg der Schlacht von Garigliano gegen die Araber. Sein Todesdatum ist unsicher (917 ist er zuletzt urkundlich erwähnt, 925 ist er sicher tot). | ..., Alberich I. (I39724)
|
| 9 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I6992)
|
| 10 | Brochard (Burchardus Ier), il aura Hugues3, (? - 15 mai 1180), baron d'Asuel. les descendants d'Hugues édifieront le château d'Hasenburg situé près de Willisau4 qui entrera dans la Maison de Neuchâtel par le mariage de Gérard de Neuchâtel-Valangin avec Ursula d'Asuel. | VON MONTFAUCON, Brochard (Burkhard I.) (I11152)
|
| 11 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I6993)
|
| 12 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I7646)
|
| 13 | Rudolf II. hatte auch einen illegitimen Sohn namens Konrad. | VON NEUENBURG-NIDAU, Graf Graf Rudolf II. (I11176)
|
| 14 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I6991)
|
| 15 | 14.4.1482 Zürich, 19.1.1546 Zurzach. Sohn des Gerold (->). Bruder des Hans (->) und des Ludwig (->). Studierte ab 1500 in Basel und ab 1503 in Freiburg; 1502 Baccalaureus, 1505 Magister Artium. Ab 1504 Chorherr am Zürcher Grossmünster, das er als Gegner von Huldrych Zwingli 1526 verlassen musste. 1527 in Zofingen und 1528 als Pfarrer in Grenchen erwähnt, 1528 Chorherr in Solothurn und Zurzach, 1532 Propst in Zurzach. E. verteidigte den alten Glauben u.a. in der 1. Zürcher Disputation 1523, in der Schrift "Tractatus de eucharistia" (1525/26) und in der Berner Disputation 1528. | EDIBACH, Jakob (I19664)
|
| 16 | 1529 als "discipulus", imm. Heidelberg 1530. Bacc. 5. 12. 1531, Alumnus juris in Heidelberg 28.12.1532. 1530 als Briefzeiger in Heilbronn genannt. Stadtschreiber und Syndikus ebda. (G. Todt) | KUGLER, Gregor (I1246)
|
| 17 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I2003)
|
| 18 | Biographie Stillman wurde am 9. Juni 1850 als Sohn von Charles Stillman (1810–1875) und Elizabeth Pamela Goodrich in Brownsville, Texas, einer von seinem Vater gegründeten Stadt, geboren. Beide Eltern wurden in Wethersfield, Connecticut, geboren. Charles Stillman hatte bedeutende Geschäftsinteressen, die James 1872 erwarb. Er erweiterte diese auf die Kontrolle von sechzehn texanischen Banken und einem bedeutenden Landbesitz im Rio Grande Valley, insbesondere Corpus Christi und Kerrville, Texas.[5] 1906 Fractional Warrant-Zertifikat, ausgestellt von der B&O-Eisenbahn zugunsten von James Stillman Stillman war Investor in einem Fractional Warrant der Baltimore & Ohio Railroad. Zusammen mit Edward Henry Harriman, Jacob Henry Schiff und William Rockefeller kontrollierte er die wichtigsten texanischen Eisenbahnen (einschließlich der Texas and Pacific Railway, der Southern Pacific Railroad, der International-Great Northern Railroad, der Union Pacific Southern Railway, der St. Louis, Brownsville and Mexico Railway und der Mexican National Railroad). Im Jahr 1876 unterstützte Stillman den Sturz der mexikanischen Regierung durch Porfirio Díaz durch die Revolution von Tuxtepec. Er war Vorstandsvorsitzender der National City Bank und ging 1908 in den Ruhestand.[1] Er starb am 15. März 1918 in seinem Haus in der 9 East 72nd St (auch Henry T Sloane House genannt) [1] Seine Beerdigung fand in der St. Bartholomew's Episcopal Church in New York statt.[6] Privatleben & Familie James Stillman war von 1855 bis 1925 mit Sarah Elizabeth Rumrill verheiratet.[7] Zusammen hatten sie: Sarah Elizabeth „Elsie“ Stillman (1872–1935), die William Goodsell Rockefeller (1870–1922) heiratete, einen Sohn des leitenden Angestellten von Standard Oil, William Rockefeller James Alexander Stillman (1873–1944), der Anne Urquhart Potter heiratete.[8] Er war außerdem Präsident der National City Bank of New York Isabel Goodrich Stillman (1876–1935), die 1901 Percy Avery Rockefeller (1878–1934) heiratete. Percy war ein weiterer Sohn von William Rockefeller Charles Chauncey Stillman (1877–1926), der an Bord der RMS Aquitania starb[9] und der Mary E. White (1870–1925) heiratete.[10] Ernest Goodrich Stillman (1884–1949), der Black Rock Forest gründete und Mildred Margaret Whitney (1890–1950) heiratete[11] Stillman war ein enger Freund von James O. Bloss und John William Sterling. Nach dem Tod von James Gordon Bennett Jr. erfuhren die Verwalter seines Nachlasses, dass er Stillman zu einem der Verwalter und Treuhänder ernannt hatte. Stillman hatte kaum oder gar keine Gelegenheit, unter der Autorität von Bennetts Testament zu handeln, da er einige Wochen nach Bennetts Tod starb. Stillman ernannte Sterling zu einem seiner Testamentsvollstrecker. Sterling konnte seine Pflichten nach Stillmans Testament kaum antreten, als auch er plötzlich starb. Das Bennett-Anwesen, das Stillman-Anwesen und das Sterling-Anwesen beliefen sich auf insgesamt etwa 76.000.000 US-Dollar. Nach Sterlings Tod wurde bekannt, dass er seinen langjährigen Vertrauten Bloss zu einem der Testamentsvollstrecker ernannt hatte. Und ein paar Wochen nach Sterlings Tod starb Bloss.[12] Nachkommen Zu seinen Enkelkindern gehörten Godfrey Stillman Rockefeller (1899–1983), ein Finanzier, und James Stillman Rockefeller (1902–2004), der Nancy Carnegie (gestorben 1994), die Großnichte von Andrew Carnegie, heiratete. James war von 1952 bis 1959 auch Präsident von National City und von 1959 bis 1967 Vorsitzender.[13] Sein Urenkel ist der Regisseur und Oscar-Nominierte Whit Stillman (geb. 1952).[14] Vermächtnis Im Jahr 1928 wurde der C.O. Stillman wurde ihm zu Ehren benannt. Damals war es der größte Öltanker der Welt.[15] Stillman gilt als einer der 100 reichsten Amerikaner und hat ein enormes Vermögen hinterlassen.[16] | STILLMAN, James (I55095)
|
| 19 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I7304)
|
| 20 | Die Burg Berge beim heutigen Odenthal-Altenberg war der erste befestigte Stammsitz des Adelsgeschlechts der Grafen (später Herzöge) von Berg. Die Überreste der Höhenburganlage befinden sich auf einem steil abfallenden Berghügel am Dhünnufer und sind heute als Bodendenkmal geschützt. | (BERG), Adolf I. (I52297)
|
| 21 | Die Familie Brentano, dem lombardischen Uradel zugerechnet,[1] lässt sich auf ein Bauerngeschlecht zurückführen, das im Weinbaugebiet um den Comer See beheimatet war. Brenta ist dort die Bezeichnung für eine Weinbutte, deren Abbild auf blauem Grund in rot-silber-bordiertem Schilde ins Familienwappen der „nobiles de Brenta, dicti de Brentanis“ eingefügt ist, eingerahmt vom Lombardischen Löwen und der Schlange der Visconti, der Herzöge der Lombardei. Im Schildhaupt erscheint der Reichsadler, das Ehrenzeichen der Ghibellinen. Brentano entstammte einem Zweig der seit dem 13. Jahrhundert in der Gegend von Como nachweisbaren lombardischen Adelsfamilie Brentano, der Linie Brentano-Tremezzo. Domenico Brentano di Tremezzo hatte 1698 den Sitz seines Mailänder Handelshauses nach Frankfurt am Main in den Nürnberger Hof verlegt. Pietro Antonio war sein Enkel, der Sohn von Domenico Martino Brentano (1686–1755) und der Maria Elisabetha, geb. Brentano-di Riatti (1700–1736). Bis 1753 war er Teilhaber der von seinem Großvater gegründeten Firma Domenico Brentano & Söhne, dann gründete er seine eigene Handelsgesellschaft im Nürnberger Hof. 1777 kaufte er das Haus zum Goldenen Kopf in der Großen Sandgasse. Unter dem Kurfürsten von Trier Clemens Wenzeslaus von Sachsen ((* 28. September 1739 auf Schloss Hubertusburg in Wermsdorf; † 27. Juli 1812 in Oberdorf im Allgäu)) zum Geheimen Rat und Residenten bei der Freien Reichsstadt Frankfurt ernannt, wurde er 1785 Generaleinnehmer der Finanzen des Kurrheinischen Kreises und lebte danach die meiste Zeit am Hofe des Kurfürsten in Koblenz. Er spielte Violine und schrieb Gedichte in italienischer Sprache, sprach aber wohl bis zu seinem Tode nur gebrochen Deutsch. Brentano war dreimal verheiratet und hatte insgesamt 20 Kinder, von denen 14 das Erwachsenenalter erreichten. Nach dem Tode seiner zweiten Frau Maximiliane 1793 übergab er seine Geschäfte den Söhnen Franz und Georg und zog sich völlig nach Koblenz in die kurtrierische Residenzstadt zurück. Dort heiratete er ein drittes Mal, diesmal Friederike von Rottenhof (1771–1817), mit der er noch zwei Kinder zeugte, die beide aber früh verstarben. Pietro Antonio, genannt Peter Anton (* 19. September 1735 in Tremezzo, † 9. März 1797 in Frankfurt am Main) galt als einer der bedeutendsten Frankfurter Handelsherren seiner Zeit. Bis 1753 war er Teilhaber der von seinem Großvater gegründeten Firma, dann gründete er seine eigene Handelsgesellschaft im Nürnberger Hof. 1777 kaufte er das Haus zum Goldenen Kopf in der Großen Sandgasse. Unter dem Kurfürsten von Trier Clemens Wenzeslaus von Sachsen zum Geheimen Rat und Residenten bei der Freien Reichsstadt Frankfurt ernannt, wurde er 1785 Generaleinnehmer der Finanzen des Kurrheinischen Kreises und lebte danach die meiste Zeit am Hofe des Kurfürsten in Koblenz. Er spielte Violine und schrieb Gedichte in italienischer Sprache, sprach aber wohl bis zu seinem Tode nur gebrochen Deutsch. Nach dem Tode seiner zweiten Frau Maximiliane, einer Tochter des damaligen Kurtrierischen Kanzlers Georg von Lichtenfels, genannt La Roche, übergab er seine Geschäfte den Söhnen Franz und Georg und zog sich völlig nach Koblenz in die Residenzstadt zurück. Dort heiratete er ein drittes Mal, diesmal Friederike von Rottenhof (1771–1817), mit der er noch zwei Kinder zeugte, die beide aber früh verstarben. | BRENTANO, Peter Anton (I52652)
|
| 22 | Die Familie R. geht zurück auf Peter aus'm Schlippen († 1630), der in Unterbarmen rechts der Wupper den Hof „auf'm Rath“ bewirtschaftete. Seine Urenkel Hermann (1666–1751) und Peter (1675–1724) begründeten den Unterbarmener bzw. Elberfelder Stamm der Familie. →Johann Jakob d. Ä. (1755–1819), Enkel Hermanns aus dem Unterbarmener Stamm und Betreiber der Seifenfabrik „Bredt & Co.“ in Schwelm, eröffnete 1778 in Duisburg ein Speditionsgeschäft, das 1797 als „vom Rath & Bredt“ mit der Schwelmer Unternehmung vereinigt wurde. Zu Beginn des 19. Jh. ging er zur Produktion von Tabak, Seife und Zichorien über. Da Johann Jakob d. Ä. dem bis zur Wende vom 18. zum 19. Jh. nur in geringen Mengen|konsumierten Zucker in und um Duisburg ein größeres Absatzgebiet geschaffen hatte, gründeten seine Söhne, vornehmlich →Johann Jakob d. J. (1792–1868) und →Johann Peter (1795–1866, 1840 preuß. Adel als „v. Rath“), 1822 die erste Zuckerraffinerie in Duisburg („Joh. Jakob vom Rath & Söhne“). Die beschränkten Entwicklungsmöglichkeiten des Unternehmens in Duisburg bewogen Johann Jakob d. J. und Johann Peter 1834 zur Übersiedlung nach Köln. Hier entwickelte sich die Firma „Gebr. vom Rath“ bis Anfang der 1840er Jahre zur zweitgrößten Zuckerraffinerie der Rheinmetropole. Die seither stetig wachsende Konkurrenz der Rübenzuckerverarbeitung, eine vorteilhaftere Steuergesetzgebung und das Verbot des gleichzeitigen Betriebs von Raffination und Rübenzuckerproduktion führte 1855 zum Zusammenschluß der alten Duisburger Firma Joh. Jakob vom Rath & Söhne, der Kölner Gebr. vom Rath und den Kölner Raffineuren „Karl Joest & Sohn“ sowie „Gebr. Carstanjen“. 1864 fusionierten sie zum „Rhein. Actien-Verein für Zuckerfabrikation“ mit späterem Hauptsitz in Dormagen. Die Kölner Raffinerie Gebr. vom Rath wurde 1858 stillgelegt, die Duisburger Fabrik selbständig unter den jüngeren Brüdern Johann Jakobs d. J., →Gustav (1807–81) und →Theodor (1808–76) weitergeführt. 1867 etablierten die Vettern →Arthur (1832–1901), Sohn Johann Peters, und →Julius (1838–1900), Sohn Carls, eines jüngeren Bruders Johann Peters, nochmals eine Rübenzuckerfabrik in Elsen (Rheinland). Diese und der Rhein. Actien-Verein für Zuckerfabrikation gingen nacheinander an „Pfeifer & Langen“ über. In Koberwitz (Schlesien) gründete Johann Jakob d. J. 1851 erneut eine Rübenzuckerfabrik („Joh. Jakob vom Rath & Co., Breslau“) mit ausgedehnter Landwirtschaft, 1904 aufgegangen in „vom Rath, Schoeller & Skene“. Gegenüber seinem Bruder Johann Peter zeichnete sich Johann Jakob d. J. als der agilere Unternehmer aus, besonders auch durch seine Beteiligungen an fremden Unternehmen der rhein. Industrie. So war er Aufsichtsratsmitglied beim A. Schaaffhausen’schen Bankverein, der Concordia Lebensversicherung, der Rhein. Eisenbahngesellschaft, der Köln. Baumwollspinnerei und -weberei sowie der Rhein. Zeitung, alle mit Sitz in Köln. Vor seiner Übersiedlung nach Köln war Johann Jakob d. J. Präsident der Duisburger Handelskammer und Mitglied des Stadtrats (s. Niederrhein. Unternehmer, hg. v. W. Burkhard, 1990, S. 18 f., P). →Eugen (1823–97), sein ältester Sohn, und →Emil (1833–1923), Sohn Johann Peters, engagierten sich im Rhein. Actien-Verein für Zuckerfabrikation als Aufsichtsratsvorsitzender bzw. Leiter der Fabrik Dormagen. Emils früh verstorbener Sohn →Felix (1866–1905, s. MGG; Rhein. Musiker II, 1962; DBE) widmete sich nach abgeschlossenem Jurastudium der Musik und studierte Komposition in München bei →Ludwig Thuille. Dort gehörte er zu einem Freundeskreis um →Richard Strauß, →Ludwig Thuille, →Max Schillings, →Albert Langen (Hg. d. „Simplicissimus“) und Walter Heymel (Gründer d. Insel Verlags). Sein Vater gründete die „Felix vom Rath-Stiftung“ zur Förderung begabter Musiker. Bruder →Gerhard (1830–88) war Professor für Mineralogie an der Univ. Bonn. Er stiftete in Köln die Arbeitersiedlung Wilhelmsruhe und gehörte als korr. Mitglied seit 1871 der Preuß. Akademie der Wissenschaften an, seit 1880 auch der Leopoldina. Seine wichtigsten Forschungsgebiete bezogen sich auf die Kristallographie, wobei er zahlreiche neue Mineralspezies entdeckte und beschrieb, u. a. den Tridymit (s. ADB 53; Pogg. VII a, Suppl.). Der zweitälteste Sohn Johann Jakobs, →Wilhelm (1824–85), war seit 1848 Teilhaber des Handelshauses „Deichmann & vom Rath“ und 1877 Mitgründer der „Amstel Suiker Raffinadery“ in Amsterdam. Sein Sohn →Walther (1857–1940, preuß. Adel 1913, s. Frankfurter Biogr.; Mitgl.verz. MPG), verheiratet mit Maximiliane (1864–1942), Tochter des Chemie-Industriellen →Wilhelm Meister (1827–95), trat nach einem rechtswissenschaftlichen Studium 1886 in den Aufsichtsrat der Farbwerke „Meister, Lucius & Brüning“ ein und war 1902-25 Aufsichtsratsvorsitzender der nachfolgenden „Farbwerke Hoechst AG“ sowie 1926-32 stellv. Aufsichtsratsvorsitzender in der 1925 gegründeten „I. G. Farben A. G.“. Der enge Freund des Fürsten →Bismarck gehörte dem Aufsichtsrat mehrerer Unternehmen des Frankfurter Raums an sowie dem preuß. Abgeordneten- und Herrenhaus (s. J. U. Heine, Die Männer d. I. G. Farbenind. A. G. in 161 Kurzbiogrr., 1990, S. 233-36). Walthers Tochter Eugenie (* 1889) war verheiratet mit Dr. rer. pol. →Louis Leisler Kiep (1884–1962, s. NDB XI), stellv. Aufsichtsratsvorsitzender der Farbwerke Hoechst AG und Geschäftsführer der „vom Rath Adminstration Co. Ltd. m. b. H.“ in Frankfurt/M. →Adolf (1832–1907), Neffe Johann Jakobsd. J. und Johann Peters, wurde erfolgreicher Bankier in Berlin und Mitbegründer der „Dt. Bank“. Aus dem Elberfelder Stamm zeichnete sich Peter v. R. (1792-1861, erbl. preuß. Adel 1840) durch den Kauf des Ritterguts Lauersfort in Moers b. Krefeld aus. In allen Generationen versippten sich die R. mit anderen bedeutenden Unternehmerfamilien, in der Generation Johann Jakobs d. J. mit den rhein. Familien Bredt, Böninger, Carstanjen, Davidis und Merrem. Johann Jakobs d. J. Kinder und Enkel heirateten in die Kölner Familien Deichmann, Joest, Langen, Michels, v. Mallinckrodt, Mumm v. Schwarzenstein, Schnitzler und Stein ein. Nachkommen des Peter v. R. aus Moers heirateten ein in die teils adligen Familien der Krefelder Seidenfabrikanten von d. Leyen, de Greiff und Scheibler sowie den Bankiers v. Beckerath. Peters Urenkel →Erich (* 1881) und →Gustav (* 1888) wirkten in Bonn als Direktor der Universitätsbibliothek bzw. als Fabrikdirektor. Im 20. Jh. traten besonders hervor →Ernst (1909–38), →Ewald (1906–86) und Karl (1915–86). Ernst, Urenkel des Gustav, trat 1934 in den Auswärtigen Dienst des Dt. Reichs ein. Den Vorbereitungsdienst absolvierte er als persönlicher Sekretär seines Onkels Roland Köster (1883–1935, s. NDB 14*). wurde er als Legationssekretär an die Botschaft nach Paris beordert. Seine Ermordung am 7.11.1938 durch Herschel Grynszpan (* 1921) benutzte das NS-Regime als Vorwand für die „Reichskristallnachf“ (s. Biogr. Lex. z. Dritten Reich, hg. v. H. Weiß, ²1998). Ewald, Sohn von Johann August und Adele, geb. Weber, wurde 1939 Amtsgerichtsrat in Duisburg, 1948 Oberlandesgerichtsrat in Düsseldorf; 1949 gehörte er zu den Mitbegründern des dt. Richterbundes. Seit 1951 Mitglied des Bochumer Stadtrats, leitete er bis zu seiner Pensionierung das Rechtsreferat. 1955-73 stand er der Historischen Kommission des Kartellverbands kath. dt. Studentenvereine vor. (s. Biogr. Lex. d. KV, I, 1991). Der Kunsthistoriker Karl (1915–86), Sohn des Julius, wirkte 1950-70 als Kulturdezernent in Frankfurt/M. (s. Frankfurter Biogr. Anmerkungen und Literatur H.L. von Beckerath, Stammbaum von Beckerath nebst Descendenz, Krefeld 1903, S. 17, 76 G. von Eynern, Die Unternehmungen der Familie vom Rath, Bonn 1930, S. 347 O. von Beckerath, Familie von Beckerath II, Krefeld 1936, S. 27 | VON RATH, Franz Gustav (I6204)
|
| 23 | Er wurde bereits im Alter von fünf Jahren König. Während seiner Jugend lag die Regierungsverantwortung in den Händen seiner Tante Elvira Ramírez, die den Königstitel für diese Zeit annahm, und seiner Mutter, Teresa Ansúrez, die beim Tode ihres Mannes in ein Kloster eintreten musste. Somit war seine Regierungszeit auch durch eine kirchenfreundliche Politik geprägt. Während seiner Regierungszeit als Jugendlicher unterzeichnete er ein Friedensabkommen mit dem Kalifen Al-Hakam II. (* 915; † 1. Oktober 976), zweiter Kalif in Cordoba, und bekämpfte die Wikinger, die in Galicien eingefallen waren. Nachdem er volljährig geworden war, heiratete er 983 Sancha, Tochter des Grafen von Saladana Gomez, mit der er keine Kinder hatte. Ramiro versuchte eine absolutistische Monarchie einzurichten und verstärkte dadurch nur noch die separatistischen Tendenzen in Galicien und Kastilien. Daher und wegen ständiger Überfälle der Mauren riefen galicische Adlige 982 Bermudo II., den Sohn von Ordoño III., zum König von Galicien aus. Ramiro verlor 984 seinen Thron an Bermudo II. | (LEÓN), Ramiro III. (I52532)
|
| 24 | Geschichte Das Ulmer Patriziergeschlecht stammt aus Niederhausen bei Neu-Ulm[1] und wurde im Jahr 1281 zuerst urkundlich genannt. Johannes der Niwbronner von Husen erwarb am 21. August 1340 das Bürgerrecht der Reichsstadt Ulm.[1] Die durchgängige Stammreihe beginnt mit Peter Neubronner (1430–1484). Für den Handelsmann in Ulm, Lorenz Neubronner, erging am 23. Juli 1560 ein erbländisch-österreichischer Wappenbrief mit Lehnsartikel. Unter seinen Söhnen Daniel (1533–1605) und Tobias (1551–1620) teilte sich das Geschlecht in seine zwei Hauptlinien. Die erste Linie Neubronn von Eisenburg auch Neubronn-Eisenburg wurde am 3. April 1606 mit Wappenmehrung (Eisenburg) in den Reichsadelstand aufgenommen. Von 1601 bis 1671 besaß die Familie die Herrschaft Eisenburg, 1608–1721 das Schlossgut Grünenfurt und bis 1718 das Schlossgut Trunkelsberg, wobei hier die hohe und niedere Gerichtsbarkeit bis 1729 bei der Familie verblieben war.[2] Eine Tochter des Marx Tobias Neubronner von Eisenburg war Sibylla Rosina Neubronner von Eisenburg (1660–1716). Sie heiratete 1683 den Ulmer Handelsherrn und Senator Johann Daniel Fingerlin (1640–1704) und betätigte sich im religiösen Bereich schriftstellerisch.[3] Die Linie Neubronn von Eisenburg erwarb mit dem Sohn des Ulmer Senators Albrecht Daniel Neubronner von Eisenburg († 1691), dem Hauptmann Marx Tobias Neubronn von Eisenburg († 1737), das Gut Kleinglattbach, welches er ab 1715 mit seiner Familie bewohnte.[4] Die Linie Neubronn von Eisenburg bediente sich in Baden und Württemberg[5] unbeanstandet des Freiherrntitels. Die zweite Linie erfuhr die Hebung in den Reichsadel am 11. Dezember 1669 sowie am 2. August 1714 eine Bestätigung, sich nach den Gütern nennen zu dürfen. Als 1745 der kurz zuvor in der Reichsstadt Frankfurt gekrönte neue Kaiser Franz I. mit seiner Gemahlin Maria Theresia und großem Gefolge die Reichsstadt Ulm besuchte, wurden sie vor dem Tor der Stadt vom ganzen Magistrat auf Knien empfangen. Der Bürgermeister Franz Daniel von Neubronner (1700–1766), ein Sohn von Hans Eitel von Neubronner (1674–1742) und der Anna Catharina, geb. Seutter von Loetzen (1676–1756), hielt die Anrede, während die Ratsglieder Marcus Tobias Neubronner und Altbürgermeister Johann Georg Seutter von Loetzen (1710–1772) dem Kaiser die Stadtschlüssel überreichten.[6] Am 7. Juli 1810 wurde die Familie bei der Bayerischen Ritterschaft immatrikuliert. Um 1813 war die Familie in Ulm eine von den zehn letzten altadeligen Patriziergeschlechtern, die ihren politischen Status als solche infolge des Endes des alten Kaiserreiches eingebüßt hatten.[7] Die Familie besaß einen Anteil an der Herrschaft Balzheim, seit 1758 das Schlossgut Holzschwang, die Rittergüter Matzenbach und Harthausen mit Schloss Lichtenegg. Kurzzeitig war auch Schloss Mühlhausen an der Enz bei der Familie, Schloss Guggenberg ist es gegenwärtig. geb. 1717? 1719? Hochzeit in Memmingen? 12 Kinder, 1800 lebten noch 7 | VON NEUBRONNER ZU EISENBURG, Sibylla Regina (I46299)
|
| 25 | Geschichtliches. I. Vor dem Eintritt ins bernische Bürgerrecht: Freie Bürger der Stadt Wil im heutigen Kanton St.Gallen. Ältester erweisbarer Träger des Namens ist Johannes, der um die Mitte des XV. Jahrhunderts zu Wil lebte und mit Apollonia Rösch, des Fürstabtes von St.Gallen Schwester vermählt war. Ein Wappen ist ans dieser Periode noch nicht nachgewiesen, doch -sind gewisse Teile des jetzigen als spätere Zutaten zu betrachten; es kann daher als Wappen des Geschlechtes während seines Aufenthaltes in Wil ein auch anderweitig aus dieser Gegend überliefertes Wappen angenommen werden, nämlich in Gold 3 rote Sterne, welches Bild der Flug auf dem Helm wiederholt. Grundbesitz ist aus dieser Periode ebenfalls keiner überliefert, und wird, von Anwesen in der Stadt Wil abgesehen, kaum anzunehmen sein. Die ersten bekannten Glieder der Familie widmeten sich vorzugsweise dem Pfarrdienste, als Vorkämpfer der Reformation zeichnete sich aus Johannes 1487 - 1531, zuerst Pfarrer in Schwyz, dann zu Scherzligen und Amsoldingen. Von seiner ihm 1521 angetrauten Frau Verena Zehrer aus Zürich hinterliess er mehrere Kinder; sein jüngster Sohn Wolfgang 1525 - 1601 zog nach Zürich und wurde dort 1555 zum Bürger angenommen und Probst am Grossmünster. Seine Deszendenz gelangte daselbst in die Regierung, starb aber um die Mitte des XVII. Jahrhunderts aus. Die ununterbrochene Stammreihe beginnt mit dem eingangs erwähnten Johannes der ums Jahr 1510 starb. II. Nach dem Eintritt ins bernische Bürgerrecht: Als erster urkundlicher Inhaber desselben erscheint Johannes, geb. 1523 - 1575, ältester Sohn des oben angeführten Pfarrers zu Amsoldingen. Seine Söhne pflanzten das Geschlecht in zahlreiche Linien fort, die aber bis auf diejenige, welche von einem ältesten Sohne Johannes, 1546 - 1596, abstammt, im XVII. und • XVIII. Jahrhundert ausstarben. Neben der hier behandelten Familie Haller blühten zu Bern im XVI. Jahrhundert noch zwei andere Familien dieses Namens, die aber mit derselben in keinem Zusammenhang stehen. Die eine, oft «Haller von Courtlary» genannt, starb 1564 in der Person des Seckelmeisters Sulpitius Haller aus , nachdem sie im XV. und XVI. Jahrhundert der Stadt tüchtige Magistraten geliefert hatte; zur andern gehörte der bekannte Reformator Berchtold Haller, der aber keine Nachkommen hinterliess. Als Wappen führt das Geschlecht in Bern in Gold über grünem Dreiberg ein grünes Lindenblatt, begleitet von zwei roten Sternen; als Helmzier einen wachsenden rot-golden gekleideten Mann mit rotem Hut, in der rechten Hand einen roten Stern, in der linken ein grünes Lindenblatt haltend. Gestützt auf das Reichsadelsdiplom vom 23. April 1749 führt die Deszendenz Albrechts v. Haller (jüngste Linie) das Adelsprädikat und das vermehrte Wappen: quadriert, 1 und 4 in blau ein goldener Sparren, begleitet von 3 silbernen Geldstücken oder «Hellern» (Wappen der ausgestorbenen Haller von Courtlary), 2 und 3 das Stammwappen, jedoch ohne Dreiberg; der offene gekrönte Helm trägt einen offenen schwarzen, beidseitig mit Sparren und Schilling belegten Flug. Devise «Parta Uteri». Vom Grossratsbeschluss von 1783, welcher auch die andern Linien der Familie zum Tragen des Adelsprädikates berechtigt, haben die übrigen Haller bis heute noch keinen Gebrauch gemacht. Ausser städtischen Grundstücken besass die Familie Landgüter zu Leissigen und in der Umgebung der Stadt; 1764 kaufte Albrecht v. Haller die Herrschaften Goumoens le Jux und Eclagens in der Waadt. Dem alten Bern hat das Geschlecht viele tüchtige Geistliche, Gelehrte und Magistrate geliefert, abgesehen von dem als Dichter, Philosophen, Mediziner und Botaniker in ganz Europa berühmten Albrecht v. Haller sind noch besonders hervorzuheben: Der schon genannte Johannes, 1520 - 1575, Dekan zu Bern, ein Mann von grosser Gelehrsamkeit und wirksamer Geistlicher; ferner Gottlieb Emanuel, 1735 - 1786, Albrechts Sohn, Mitglied des Grossen Rates 1775, Syndicator im Tessin und 1784 Landvogt zu Nyon, Mitglied vieler gelehrten Gesellschaften, ein Universalgenie ähnlich wie sein Vater, jedoch ohne denselben zu erreichen; von seinen im Druck erschienenen Werken sind besonders zu nennen: „ Bibliothek der Schweizergeschichte und Verzeichnis der Schweizer-Münzen und -Medaillen», Bern 1778 - 1779 und «Schweizer Münzen und Medaillencabinet», Bern 1780, 2 Werke die noch heute von bleibendem Wert sind; sein Sohn der «Restaurator» Karl Ludwig, 1768 - 1854, bekannt durch seine reaktionären Ideen und Schriften und seinen Übertritt zum Katholizismus; Rudolf Emanuel, 1747 - 1833, zweiter Sohn Albrechts, zuerst Bankier in Paris, während der Revolution oft Armeelieferant, 1793 Directeur General des charrois de l'armee du Midi, nach einem momentanen Sturz Generalschatzmeister der italienischen Armee unter Bonaparte, schliesslich wieder Bankier in Paris; Franz Ludwig 1755- 1S3S, Hofschreiber von Königsfelden, 1804 Archivar des Lehensarchivs, tätiges Mitglied der schweizerischen geschichtsforschenden Gesellschaft, bedeutender Numismatiker, besonders bekannt ist sein Buch «Helvetien unter den Römern»; endlich Johann Jakob, 1729 - 1809, des Grossen Rates 1764, Gubernator von Peterlingen 1769, Mitglied verschiedener Kommissionen, Heimlicher 1786, Böspfenniger 1787, Ohmgeldner vom Rat 1790, Gesandter nach Frauenfeld 1794 und auf die Konferenz nach Murten 1797; spielte als Politiker eine Rolle zur Zeit des Überganges. Andere Mitglieder hingegen verliessen Bern. Karl Ludwig wurde Kantonsrat in Solothurn, während sich Franz Albrechts ( 1851) Nachkommenschaft in Lausanne und Genf etablierte und wesentlich häufiger als der ältere Zweig in akademischen Berufen anzutreffen war. Sie stellte neben dem Diplomaten Edouard Pfarrer, Ärzte, Juristen und v.a. Ingenieure. Gegenwärtig blüht das Geschlecht in Bern, Lausanne, Solothurn, Amerika und Rumänien. Literatur: Albrecht v. Hailer, Denkschrift auf den 12. Dezember 1877, Bern, B. F. Haller 1877. - Franz Ludwig Haller v. Königsfelden, von Dr. Norwin Weber, Bern. Dissertation, Biel, E. Kuhn 1900. - Sammlung bernischer Biographien, herausgegeben vom historischen Verein des Kantons Bern. - Berner Taschenbuch 1853. - Leu, allgemeines helvetisches Lexikon- (Info: SGB) weiterführende Information: HLS Wiki | HALLER, Stammlinie (I18492)
|
| 26 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I5222)
|
| 27 | Ihm werden drei Söhne zugeschrieben: Graf Guisclafred von Carcassonne Graf Oliba I. von Carcassonne; Nachkommen bis 927 Graf Sunyer I. von Empúries; Nachkommen bis 1327 ? Ermesinde, ⚭ mit Graf Sunifred I. von Barcelona Besonders in der älteren Literatur wurde Bello auch als Stammvater des Hauses Barcelona anerkannt, indem ihm mit dem Grafen Sunifred I. von Barcelona ein vierter Sohn zugeschrieben wurde. Dessen Nachkommen dauerten bis zum Jahr 1410 im Mannesstamm fort und stellten die hochmittelalterlichen Könige von Aragón. Diese Annahme basiert auf einer Urkunde aus dem Jahr 879, in welcher Miró der Ältere, einer der Söhne Sunifreds, „in der Nachfolge seines Großvaters Bello“ (per successionem avi sui Bellone) genannt wird.[3] Die Annahme, dass Bello der agnatische Stammvater des Hauses Barcelona ist, wird allerdings zunehmend verworfen. Vielmehr wird er als Ahn in cognatischer, also in weiblicher Linie angenommen. Basis dieser Vermutung ist eine Urkunde Kaiser Ludwigs des Frommen aus dem Jahr 829, in welcher der fideli nostro Sunicfredo in den Besitzungen seines Vaters Bosrello bestätigt wird.[4] Der Adressat dieser Urkunde wird jüngst als identisch mit dem Grafen Sunifred I. von Barcelona angesehen, welcher damit ein Sohn des Grafen Borrell von Osona gewesen war. Eine Verbindung Sunifreds mit Bello kann demnach nur durch seine Ehefrau Ermesende hergestellt werden, indem diese als Tochter des Grafen von Carcassonne in Frage käme, über welche die großväterliche Verwandtschaft Bellos mit Miró dem Älteren und dessen Brüdern hergestellt werden kann.[5] | VON CARCASSONNE, Bello (I47177)
|
| 28 | Im Jahre 1211 wurde das Geschlecht zuerst urkundlich erwähnt. Mit Georg Rudolf von Schienen erlosch das Geschlecht im Jahre 1638 im Mannesstamm, in weiblicher Linie 1676.[1] „Ein Eintrag im Kirchenbuch besagt: 1638, 19. Dezember ist zu Schrotzburg (auf dem zur Burg gehörigen Hof?) andächtig verschieden Junker Rudolph von Schinen seines Stammes und Namen der letzte.“ Der ursprüngliche Stammsitz der Herren von Schienen ist unklar. „Von einer Burg Schienen findet sich nirgends eine Spur mehr, und es läßt sich mit Wahrscheinlichkeit behaupten, daß sie schon früh abging, indem sie im Jahre 1441 nicht unter den Burgen genannt ist, auf denen sich die Edelleute von den Reichsstädtern enthielten.“ – Ottmar Friedrich Heinrich Schönhuth (1851) Das Wappen der Herren von Schienen variiert in der Gestaltung durch die Jahrhunderte. In der Züricher Wappenrolle von 1335/1345 erscheint in Blau ein achteckiger goldener Stern, belegt mit einem silbernen Dreiberg. Auf dem Helm (mit goldener Helmhaube, ohne Decken) ein rotes Kissen, darauf der Stern wie im Schilde, die nicht ruhenden sieben Strahlen je mit einem schwarzen Hahnenbusch besteckt. Im 15. Jahrhundert wird im Schild aus dem achstrahligen Stern ein sechstrahliger, der nicht mehr mit einem Berg belegt ist, sondern sich auf dem Berg befindet. Je nach Wappenaufriss erscheint im Wappen ein anderer Berg (Dreiberg, Sechsberg, teils schwebend, teils als Heroldsbild im Schildfuß), andersfarbige Decken sowie eine Helmzier, die im Detail abweichend gestaltet ist. Das rote Kissen und der Berg in der Helmzier des 14. Jahrhunderts werden im 15. Jahrhundert durch einen blauen Hut mit silbernen Stulp (teils hermelin-gestulpt) ersetzt, der mit einem Stern besetzt ist (dessen Strahlen manchmal mit Hahnenfedern besteckt sind). Die Darstellungen des Schienen-Wappens in Wappenbüchern (WB) des 15. Jahrhunderts können sich von Epitaphgestaltungen aus dem gleichen Zeitraum unterscheiden. Beispielsweise wurde 1960 eine Wandmalerei mit Schienen-Wappen „in einer breiten, stichbogig geschlossenen Nische in der Südwand“ der St. Genesius Kirche in Schienen wiederentdeckt, auf vor 1450 datiert „und 1997/98 unter Beseitigung schädlicher Zementkittungen letzmals restauratorisch gereinigt.[7] Die Wandmalerei zeigt unter anderem die vier Wappen von Konrad IV. von Scheinen und seinen Söhnen den Rittern Werher von Scheinen, Ulrich von Scheinen und Sixt von Scheinen, wobei sich 2018 die Farben ihrer Wappenschilde folgendermaßen darstellen: In Blau ein goldener (nicht silberner) Sechsberg, darauf ein roter (nicht goldener) sechstrahliger Stern.[Anmerkung | VON SCHIENEN, Margaretha (I3187)
|
| 29 | Im Jahre 1512 erhielt die Stadt von Papst Julius II. eigens einen wertvollen «Juliusbanner» für die 1508–1510 im "Grossen Pavier Feldzug" geleisteten Dienste zur Vertreibung der Franzosen. Das Wahrzeichen DIESSENHOFENS im Zentrum ist der Siegelturm, in welchem Siegel und Urkunden seit dem Mittelalter aufbewahrt wurden. Bemerkenswert ist die Monduhr und das Zifferblatt mit den astronomischen Symbolen für die zwölf Tierkreiszeichen. Die Hauptstraße des Orts führt unter dem Torbogen des Siegelturms hindurch. Die Burg Unterhof ein Ministerialsitz der Herren VON HETTLINGEN. | VON HETTLINGEN, Heinrich (I7923)
|
| 30 | VON WILBERG\WILDSBERG, Heinrich (I7810)
| |
| 31 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I6983)
|
| 32 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I7122)
|
| 33 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I7147)
|
| 34 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I7614)
|
| 35 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I7391)
|
| 36 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I7706)
|
| 37 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I7225)
|
| 38 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I7781)
|
| 39 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I7606)
|
| 40 | Rufname Alfred; aus 1. Ehe Präsident der Ohio Valley Bank in Gallipolis, USA . http://person.ancestry.com/tree/23380027/person/1380708430/story: Alfred Fredrick Henking was born on August 9, 1828, in St. Gallen, Switzerland. He lived in Gallipolis, Ohio, for more than 50 years from 1860 to 1910. He died on November 13, 1911, in Gallipolis, Ohio, having lived a long life of 83 years, and was buried there. Bürgerbuch St. Gallen S. 176: 3. 1828 Friedrich Alfred Ehe 1853 Franziska Henriette Goffin 3 Kinder: 1854 Karl Friedrich Nr. 9; Ehe 1880 mit Eliza Viola Sanns von Gallipolis (* 1857), 6 Kinder 1860 Matellus Oskar Nr. 12; Ehe 1881 mit Rosa Wood von Gallipüolis, 2 Kinder 1872 Herbert Nr. 14; Keine Ehe, keine Kinder vermerkt!!! | HENKING, Friedrich Alfred (I2014)
|
| 41 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I7630)
|
| 42 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I7670)
|
| 43 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I7429)
|
| 44 | F a m i l i e n n a m e: U r s p r u n g u n d B e d e u t u n g Ursprung und Bedeutung des Familiennamens Münker lassen sich an der Entstehung des Namens auf dem ”Münkerhof” am deutlichsten erklären. Schon 1166 gründete die Gräfin Hildegunde von Liedberg und Meer mit ihrem Besitz den Hofverband Meer und dessen Haupthof, den “Münkerhof”. Um 1500 wird der Name des Hofpächters mit Monicker angegeben, d.h. der Hofpächter stand im Dienste der Mönche bzw. des Klosters. Während des Mittelalters sprach man von einem Mönchs- oder auch Munchshof. Durch die niederdeutsche Schreibweise entstand dann die Bezeichnung Munck- und Mönickerhof. Die Bedeutung des Namens Münker ist demnach herzuleiten aus der früheren (alten) Schreibweise Monicker, d.h. der so genannt wurde, stand im Dienste der Mönche. Im Falle des Münkerhofes war derselbe der “Mönchshofverwalter”. Die Schreibweise wechselte dann im 17. und 18. Jahrhundert von Monicker und Moncker über Muncker zu Müncker. Ab Mitte des 18. Jahrhunderts schrieb man den Namen ohne “ck”, also Münker. Diese genannte Namenserklärung trifft auch bei den anderen beiden Familienstämmen im Siegerland und in Hessen zu. Durch Dialekteinwirkung entstand in Hessen und in Ostpreußen die Schreibweise Minker. Im englischen Sprachraum wurden seit Beginn der Emigration nach Nordamerika die Schreibweisen Muenker, Minker und Minkert eingeführt. Das Herkunftsland dieser Namensträger ist aus- schließlich Deutschland, mit den Stammgebieten Siegerland und Oberhessen. Der Name “Munker” gehört zu einer Familie aus Franken und ist nicht mit dem Familiennamen Münker verwandt! | MÜNKER, Maria Elisabetha (I476)
|
| 45 | . Haus Vorst ist eine gut erhaltene Höhenburg im westlichen Bergischen Land am Übergang zur Rheinebene. Lage Die Burg liegt im Süden der Stadt Leichlingen (Rheinland) an der Grenze zum Leverkusener Ortsteil Bergisch Neukirchen. Sie erhebt sich auf einer bewaldeten Anhöhe, dem Vorster Busch, über einer Schleife der Wupper auf der rechten Seite des Flusses. Haus Vorst ist vom Zentrum Leichlingens aus über den Haus-Vorster-Weg zu erreichen. Wehrturm Außenansicht mit Eingang Geschichte Die Geschichte des Hauses Vorst beginnt mutmaßlich im 11. Jahrhundert. Urkundlich erwähnt wurde die spätere Burg allerdings erst 1297 als Hof eines Hermanus de Foresto aus dem Adelsgeschlecht der von der Vaerst. In den darauffolgenden Jahrhunderten diente sie als Rittersitz, bis sie durch französische Truppen etwa 1795 niedergebrannt wurde. Danach wurde die Anlage als Jagdschloss genutzt. Gegenwart Die Burg wird über den Halsgraben durch das im Westen stehende Burgtor mit angebautem Torwärterhaus betreten. Der runde Bergfried befindet sich im südlichen Burghof, während das in den Jahren 1832–1834 im neugotischen Stil auf den Fundamenten des alten Palas erbaute „Herrenhaus“ nördlich des Burghofes liegt. Im Jahre 1948 erwarb der Maler Werner Peiner die Burg und restaurierte sie. Bis zu seinem Tod nutzte er die Räume als Wohnsitz und Atelier. Bis Ende 2014 war die Burganlage, die 1984 in die Denkmalliste der Stadt Leichlingen eingetragen wurde, im Eigentum der Familie Albanus. Der Förderverein Kunst und Kultur auf Haus Vorst e.V. veranstaltete Ausstellungen und Konzerte auf dem Burggelände. 2015 erfolgte der Verkauf der Burg an eine Privatperson. Die Burg wird seitdem als privater Wohnsitz genutzt. Der neue Eigentümer gestattet den Zutritt zur Anlage für die Öffentlichkeit nicht mehr, diese diente jedoch als Drehort für die TV-Produktionen Mord mit Aussicht und den Tatort Köln.[1] Literatur Franz Petri, Georg Droege, Friedrich von Klocke, Johannes Bauermann (Hrsg.), Klaus Flink: Handbuch der historischen Stätten Deutschlands. Band 3: Nordrhein-Westfalen (= Kröners Taschenausgabe. Band 273). 2., neubearbeitete Auflage. Kröner, Stuttgart 1970, DNB 456882855. Paul Clemen: Die Kunstdenkmäler des Landkreises Köln (= Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz. Band 4, Teil 1). Schwann, Düsseldorf 1897 (Nachdruck bei Pädagogischer Verlag Schwann-Bagel, 1983). | VON VAERST, Margaretha (I5058)
|
| 46 | 1385 beim Vertrag über Judenschulden einer von zwei Schiedsleuten für den schwäbischen Städtebund mit Zuständigkeit von Basel bis zum Allgäu, Stadtammann "der Lange" 1389, Zusammen mit Rudolf Mötteli und Lütfried von Muntprat Begründer der Großen Ravensburger Handelsgesellschaft, deren "Regierer" er 1410 wird, Stammvater der weißen und der schwarzen Linie. | HUMPIS, Johann I. (I8063)
|
| 47 | 1408-1419 Ratsherr der Constaffel im Baptistalrat, mehrfach Gesandter; besass halb Rudolstetten als Lehen, die andere Hälfte brachte ihm seine Gemahlin in die Ehe; 1390-1419 urkundlich bezeugt. Wappenbeschreibung / Blasonierung Geteilt, von Silber zwei golden besamte, rote Rosen mit grünen Kelchblätter, und von Rot. | SCHWEND, Berchthold VI. (I7808)
|
| 48 | 1577 Stadtrichter 1583 Eilfer zu Schneidern 1588 Ehe Richter 1590 Zunftmeister 1596 Amts-Unterbürgermeister Zum Synodo 1598 Alter Schulrat 1599 Neuer Schulrat 1602 Amts-Unterbürgermeister. | GMÜNDER, Meinrad (I27377)
|
| 49 | 1869; Stadt Aschaffenburg Entlassung des Apothekers Ferdinand Leimbach aus dem Bayerischen Staatsverband zur Auswanderung nach Heidelberg / Baden Hofapotheke (Hauptstraße 190/Apothekergasse. 1330 (?) gegründet. Heinrich von Erligheim, Viztum in Heidelberg, erhält 1374 das Ecksteinhaus, Heiliggeist gegenüber, als Erbburglehen. 1403 belehnt König Ruprecht I. den Apotheker Johannes Schönthal mit dem „Steinhaus gegen den heiligen Geist über an dem Markt zu Heidelberg, das man nennet des Vitztums Haus“ und den entsprechenden Privilegien. 1520 Übergang der Hof-Apotheke an Hans Sprenger (+1545/1548) und Johannes Virdung (Lehrer für Mathematik und Astronomie, 1463-1538/39) durch Erbbelehnung. Der Apotheker Johannes Dietrich Hofstatt aus Hanau baut die 1693 zerstörte Hofapotheke 1696 wieder auf. Jetziges Gebäude 1701 erbaut. Baumeister: Johann Jakob Rischer. 1878 zieht die Hofapotheke (Inhaber: Carl Leimbach) von der Hauptstraße 190 in die Hauptstraße/Ecke Sophienstraße (Hotel du Nord). 1908 übernimmt Carl Hof die Hofapotheke. - Im Gebäude der Hofapotheke von 1403 befindet sich 1883-1949 das Kaufhaus Methlow, 1951-1961 das Kaufhaus Köster) (vgl. Derwein 1940 Nr. 24) ...1862 ging die Apotheke über von Eduar Hermann Henking (leider fehlte diesmal ein Sander) an Karl Leimbach (Ehemann der Anna Susanna Henking), für den sein Vater (Sebastian Leimbach) die Verwaltung übernahm, bis er sein badisches Staatsexamen bestanden hatte.... | LEIMBACH, Carl Ferdinand (I50976)
|
| 50 | aus Montferrand im Burgund, übernimmt Namen und Wappen der von La Serra. Die einzige Tochter Ayomos, Henriette, heiratete 1269 Humbert von Montferrand. Dadurch gelangte die Familie Montferrand in den Besitz von La Sarra , welche das Wappen und den Namen weiter nutzten. Unter Humbert entstand auch die Ansiedlung unterhalb der Burg, dessen Bewohner 1273 das Stadtrecht erhielten. Unter den Grafen von Savoyen gelangten die Herren von Montferrand-La Sarra zu hohem Ansehen. | VON MONTFERRAND, Humbert (I39050)
|