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| 1101 | BRESLAU unter den Habsburgern Im Jahr 1526 starb König Ludwig II. von Böhmen und Ungarn in der Schlacht bei Mohács, woraufhin die Habsburger gemäß Erbverbrüderungsvertrag das Königreich Ungarn und die Länder der Böhmischen Krone und damit auch Breslau und andere Erblande in Schlesien übernahmen und bis 1741 behielten. Sieben Jahre später wurde der erste Stadtmedicus angestellt. Zwischen 1630 und 1670 war Breslau mit der Schlesischen Dichterschule ein Zentrum der deutschen Literatur. Im Jahr 1632 wurden während des Dreißigjährigen Krieges Teile der Stadt von sächsischen und schwedischen Truppen besetzt gehalten. Noch im selben Jahre äußerte die Stadt Breslau erfolglos den Wunsch, sich vom Habsburgerreich abzutrennen und als freie Reichsstadt anerkannt zu werden. Zur selben Zeit gab es eine Pestepidemie, bei der 18.000 von 40.000 Bürgern starben. Im Westfälischen Frieden erhielt Breslau 1648 als einzige Stadt das Recht der protestantischen Religionsausübung. zu Polnisch Lissa Im Jahre 1707, während des Großen Nordischen Kriegs, wurde die Stadt von den Russen niedergebrannt.[8] Eigentümer der Stadt war jahrhundertelang das Adelsgeschlecht der Leszczyński, bevor Stanislaus I. Leszczyński sie 1738 an den polnischen Magnaten Aleksander Józef Sułkowski veräußerte. | FRANCAU, Susanne (I741)
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| 1102 | Břetislav II. war der älteste Sohn König Vratislavs II. Dessen ungewöhnlich lange Regierungszeit war von Streitigkeiten und Konkurrenzkämpfen innerhalb der böhmischen und mährischen Přemysliden-Dynastie geprägt. Auch Břetislav musste aus Angst vor seinem Vater um 1090 für kurze Zeit das Land verlassen und suchte mit über 2000 Kriegern und Gefolgsleuten Schutz in Ungarn. Die böhmische Königskrone war zu Zeiten Vratislavs II. noch nicht erblich und ging mit seinem Tod 1092 verloren. Den Fürstenstuhl in Prag bestieg, dem Senioratsprinzip entsprechend, zunächst Konrad I. Dieser starb jedoch nach acht Monaten. Danach wurde Břetislav II. rechtmäßiger Nachfolger. | VON BÖHMEN, Břetislav II. (I40193)
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| 1103 | Brinckmann war mit Anna Maria Dorothea Gertrud Günther (* 1744) verheiratet. Sein Schwager war der Mediziner und Hochschullehrer Daniel Erhard Günther. Er studierte in Duisburg, Göttingen und Leiden und wurde dort 1765 promoviert. Später war er praktizierender Arzt in Kleve und Düsseldorf. Anschließend wurde er Medizinalrat und Leibarzt des Jülich-Bergischen Fürstenhauses und insbesondere des Großfürsten Paul von Russland. Besondere Bedeutung erlangte er für seine Bemühungen die hygienischen Gegebenheiten zu verbessern.[1] Verheiratet war er mit Gertrude Günther aus Solingen. Die Tochter Marie Luise (1776–1845) heiratete 1796 Georg Arnold Jacobi, Geheimer Regierungsrat in Pempelfort, Sohn des Friedrich Heinrich Jacobi.[2] | BRINKMANN, Johann Peter (I25228)
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| 1104 | Bruder oder Halbbruder des Locher Anton ~St. gallen 22.12.1547 + St. galen 16.05.1617, Stifter des Locher´schen Fideikommisses am Brühl, | LOCHER, Hans (I14285)
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| 1105 | Bruderzwist Vor dem Tode KARL MARTELLS wurde das Frankenreich zwischen den beiden Söhnen aus seiner ersten Ehe, KARLMANN und PIPPIN DEM JÜNGEREN, geteilt. KARLMANN sollte Hausmeier in Austrien, Alemannien und Thüringen, und PIPPIN sollte Hausmeier in Neustrien, Burgund und in der Provence werden. Die beiden Brüder mussten aber kurz vor KARL MARTELLS Tod dann doch ihr Erbe mit GRIFO, ihrem Halbbruder, teilen. Der Halbbruder GRIFO wurde noch Ende 741 von KARLMANN in ein Kloster gesperrt. Da ihre Macht offenbar nicht gefestigt schien, setzte Karlmann 743 erneut einen merowingischen König, CHILDERICH III., ein, um so ihrem Amt als Hausmeier eine königliche Legitimierung zu geben. Zwischen den beiden Brüdern scheint es grundsätzlich kein Einvernehmen gegeben zu haben, doch als KARLMANN 747 zurücktrat und sich in das KLOSTER SAN SILVESTRO auf dem MONTE SORACTE und dann nach MONTE CASSINO zurückzog, scheint es zumindest Gerüchte gegeben zu haben, dass dieser Rückzug nicht ganz freiwillig war. PIPPIN lässt explizit in zeitgenössischen Quellen erwähnen, dass es allein der Entschluss seines Bruders gewesen sei. PIPPIN übernahm somit unter Umgehung der Erbrechte von Karlmanns Kindern die Regentschaft des ganzen Frankenreichs. KARLMANN hatte einen Sohn, DROGO, der 748 und 753 erwähnt wird, sowie weitere Söhne, die laut den Quellen 753 vor dem Tod ihres Vaters auf Befehl ihres Onkels PIPPIN ins Kloster überführt wurden. 753 wurde auch GRIFO, der Halbbruder von Pippin und Karlmann, von Pippins Grenzsoldaten getötet. | N., N. (I22718)
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| 1106 | Brun war der dritte und jüngste Sohn des ostfränkischen Königs Heinrich I., des Herzogs von Sachsen, und dessen zweiter Frau Mathilda. Er hatte fünf Geschwister: den späteren König und römisch-deutschen Kaiser Otto I. den Großen, Heinrich I. (ca. 920–955), Herzog von Bayern, Gerberga, Hadwig sowie den ältesten Halbbruder Thankmar. Bereits mit fünf Jahren wurde er für den geistlichen Stand ausgewählt und dem Bischof Balderich von Utrecht übergeben. Er besuchte die Domschule in Utrecht, bis er 939 von seinem Bruder Otto I. an den Königshof berufen wurde. Hier konnte er seine Ausbildung unter den Bischöfen Israel und Rather von Verona abschließen. Brun galt als einer der gebildetsten Männer des Reiches seiner Zeit. 940 wurde er mit nur 15 Jahren Reichskanzler am Hof seines Bruders und reorganisierte die Hofkanzlei. 951 wurde er als Erzkaplan auch der höchste Hofgeistliche. Von etwa 948 bis 951 war er Abt der Reichsabtei Lorsch. | VON SACHSEN (OSTFRANKENREICH), Brun (I35519)
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| 1107 | Bruno und Herdegen brachen 1370 durch die Entführung des Luzerner Schultheissen Petermann von Gundoldingen den Landfrieden und gaben Anlass zum Verfassen des sogenannten Pfaffenbriefs. | BRUN, Bruno (I42962)
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| 1108 | Bruno und Herdegen brachen 1370 durch die Entführung des Luzerner Schultheissen Petermann von Gundoldingen den Landfrieden und gaben Anlass zum Verfassen des sogenannten Pfaffenbriefs. | BRUN, Herdegen (I42963)
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| 1109 | Bruno von Kärnten wurde 972 als zweiter Sohn aus der Ehe von Otto von Wormsgau (ab 978 Herzog von Kärnten) und Judith von Kärnten geboren. Er war damit ein Urenkel Kaiser Ottos des Großen. Als Geburtsort des späteren Papstes wird Stainach in der heutigen Steiermark überliefert, wo sein Vater offenbar einen Herrschaftssitz besaß.[2] In Worms wurde Bruno durch Erzbischof Willigis von Mainz ausgebildet; einer seiner Lehrer war auch der aus Kalabrien stammende Grieche Johannes Philagathos, sein späterer Gegenpapst in Rom. Zunächst wirkte er als Kaplan in Worms, dann begleitete er 996, als königlicher Hofkaplan, zusammen mit Erzbischof Willigis und Bischof Hildebold, seinen Verwandten König Otto III. auf dessen erster Reise nach Rom. Papst Johannes XV. hatte den König gegen den römischen Stadtadel zur Hilfe gerufen. Unterwegs traf bereits die Nachricht vom Tod des Papstes ein. In Rom angekommen, wurde der weitläufig mit den Saliern verwandte Kleriker Bruno nach dem Willen Ottos III. am 3. Mai 996 vom örtlichen Klerus und dem Volk zum Papst gewählt. Er nannte sich Gregor V. Noch am Tag der Wahl saßen Gregor und der zukünftige Kaiser über die Rädelsführer der römischen Fronde zu Gericht. Der Anführer, Crescentius I. Nomentanus, wurde auf Bitten des neuen Papstes von der Todesstrafe begnadigt, worauf er dem Kaiser den Treueeid leistete. Mit nur 24 Jahren war Gregor V. einer der jüngsten Päpste der Kirchengeschichte. Wenige Wochen nach seiner Wahl krönte er Otto III. am 21. Mai 996 zum römischen Kaiser. .. | VON WORMS (KÄRNTEN), Bruno später Papst Gregor V. (I36018)
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| 1110 | Buch Romreise des Abtes Gerold von Hohensax Beschreibung Aus dem Jahr 1464. Das verlorene Werk über die Romreise des Einsiedler Abtes Gerold von Hohensax ist nur aus dem Katalog des Ulrich Wittwiler der Werke Bonstettens bekannt: "Welches alles der Decan von Bonstetten, so auch mit gewesen als des abbts blutverwandter der länge nach gar fleissig beschriben hat", in Einsiedeln, Kloster Einsiedeln. Klosterarchiv, Litt. C, p. 114 . Autor Bonstetten, Albertus de Entstehungszeit 1470-1504 Berichtszeit 1464 Gattung Reisebericht Region Oberrheinlande Sprache Latein | VON HOHENSAX, Gerold (I30410)
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| 1111 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Vertraulich (I2731)
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| 1114 | Buchdruckerlehre in Mondidier en Bresse, 1518 Immatrikulation an der Uni. Basel, 1519 Korrektor bei Johannes Froben, dem Vater seines Freundes Hieronymus Froben, 25.01.1520 eintritt in Bürgerschaft und Zunf zu Basel, 06.02.1520 Bürger von Basel, 06.02.1520 Bürger von Basel, 1525 Correktor bei Frobenius, 1529 heirat mit Hieronymus Schwester Justina, 16.04.1529 Safranzunft, enger Freund von Erasmus von Rotterdam, Drucker, Verleger und Buchhändler, Mitglied des Großen Rats zu Basel, 1537 Erhalt eines kaiserl. Wappenbriefs, 1544 Schlüsselzunft | BISCHOFF (EPISCOPIUS), Nicolaus (I2297)
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| 1115 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I7196)
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| 1116 | BÜLACH ist eine politische Gemeinde und Hauptort des gleichnamigen Bezirks des Schweizer Kantons Zürich. Die ältesten Spuren der alemannischen Dorfbildung stammen aus dem 6. und frühen 7. Jahrhundert. In der Nähe des Stadtkerns wurden 1919–28 Im Füchsli alemannische Gräber mit archäologisch bedeutenden Funden ausgegraben. Gefunden wurden hierbei zwei Fibeln, das eine ist das sog. FISCHFIBELPAAR, das andere die BÜLACHER FIBEL, der bis heute (Stand 2013) einzige Fund mit RUNENINSCHRIFT in der Schweiz. Erstmals erwähnt wird Bülach 811 in einer Urkunde der Abtei St. Gallen als Pulacha. Der Name geht auf eine nicht belegte Form (prædium) *Pulliācum «LANDGUT DES PULLIUS» zurück, eine mit dem keltischen Suffix -akos gebildete Ableitung zum lateinischen Personenname Pullius. Die sich im Hochmittelalter zu einer geschlossenen Siedlung entwickelnde Ortschaft war bereits im 13. Jahrhundert mit Mauern befestigt. Bülach unterstand bis 1376 (spätestens seit dem 13. Jahrhundert) den FREIHERREN VON TENGEN. Im Jahr 1384 bekam Bülach anlässlich der Übernahme der Vogtei durch Herzog LEOPOLD III. VON ÖSTERREICH das Stadtrecht mit eigener Gerichtsbarkeit verliehen. Diese Bevorzugung hatte Bülach vor allem der sehr günstigen Verkehrslage zu verdanken. 1386 brannte Bülach während des SEMPACHER KRIEGES nieder. | N., N. (I23742)
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| 1117 | Burchard II. war Herzog von Schwaben (917–926) und Rätien. Geboren wurde er als Sohn von Burchard I. Er heiratete Regelinda († 958), die Tochter von Burchard von Worms, eines Nachkommen der Grafen im Wormsgau. Sie heiratete in zweiter Ehe den späteren Herzog Hermann I. Als Sohn von Burchard I. gehörte Burchard II. zu einer der führenden Familien im Südwesten des Ostfrankenreichs, die nachträglich als die Burchardinger bezeichnet werden. Er war an den gewaltsamen Auseinandersetzungen um die Bildung des Herzogtums Schwaben Anfang des 10. Jahrhunderts maßgeblich beteiligt. Er gründete zusammen mit seiner Frau das Kloster St. Margarethen in Waldkirch bei Freiburg, um seinen Einfluss auf das Gebiet am Oberrhein, zwischen Basel und Bingen, zu erweitern. Im Jahre 911 versuchte sein Vater, seinen Einfluss zu erweitern. Er unterlag Bischof Salomo III. von Konstanz, aus dem Geschlecht der VON FREISING, und dem Pfalzgrafen Erchanger. Als der Vater gefangen genommen wurde und des Hochverrats angeklagt wurde konnten BURCHARD II., und dessen Frau REGELINDA zu ihrer Verwandtschaft nach Italien fliehen, verloren aber den Besitz in Schwaben und Rätien. Burchard I. wurde hingerichtet! Um 913/914 kehrte Burchard aus dem Exil zurück und nahm die Herrschaft und Besitztümer seines Vaters an sich. Im selben Jahr kämpfte er an der Seite des bayerischen Herzogs Arnulf I. (Bayern), ´der Böse`aus dem Geschlecht der Luitpoldinger, und des Pfalzgrafen Erchanger gegen die Ungarn in der Schlacht am Inn. Burchard bezog offen Opposition gegen König Konrad I. 915 besiegte er im Kampf bei Wahlwies im Hegau, westlich der Pfalz Bodman, den König. Erchanger wurde zum dux/Herzog ausgerufen. Die Synode von Hohenaltheim verurteilte Erchangers Opposition der Herzöge gegen Konrad. Drei Monate nach der Synode, am 21. Januar 917, ließ der König seine Schwäger Erchanger und Berthold sowie einen ihrer Neffen, Liutfried, im Vertrauen auf die Beilegung des Konfliktes mit Konrad unter eigenwilliger Verschärfung des Synodalbeschlusses hinrichten. Nach der Hinrichtung Erchangers erhob sich Burchard, nahm alle Besitztümer Erchangers an sich und wurde als Herzog in ganz Schwaben anerkannt. Burchard II. stand im Jahre 919 in harter Bedrängnis durch Rudolf II. von Hochburgund, der die Pfalz Zürich in seine Gewalt gebracht hatte und von dort zum Bodenseegebiet, dem damaligen politischen und kulturellen Zentrum des Herzogtums Schwaben, vordrang. 919 wehrte der Herzog durch seinen Sieg in der Schlacht bei Winterthur die Gebietsansprüche Rudolfs II. von Hochburgund ab und erkannte im selben Jahr den neugewählten ostfränkischen König Heinrich I. an. König Heinrich übergab Herzog Burchard das in Schwaben befindliche Fiskalgut und die anderen materiellen Grundlagen des Königtums. Außerdem überließ er ihm auch die Aufsicht über die Bischofssitze und Reichsklöster, somit konnte er auch dieses Kirchengut der Reichskirche nutzen. In seinen Urkunden führte Burchard als Herzog von Schwaben seine Herrschaft nach königlichem Vorbild auf die Gnade Gottes zurück (divina annuente gratia dux Alamannorum). Im Jahre 922 bekräftigte Burchard II. den Frieden mit Burgund durch die Zustimmung zur Hochzeit seiner Tochter Berta mit König Rudolf II. von Hochburgund. Als Burchard II. seinen Schwiegersohn Rudolf II. nach Italien zwecks Übernahme des Königtums begleitete, um ihn gegen den von vielen abgelehnten Kaiser Berengar I. (888–924) zu unterstützen, fand er dort auch Gegner vor. Es wurde ein anderer Anwärter auf den Thron, nämlich Hugo, Markgraf von Provence, zur Thronübernahme eingeladen. Burchard II. wurde Ende April 926 vor Novara von den Truppen, die unter dem Befehl von Lambert von Mailand standen, überfallen und getötet. https://de.wikipedia.org/wiki/Burchard_II._(Schwaben) https://de.wikipedia.org/wiki/Burchard_I._(Schwaben) https://de.wikipedia.org/wiki/Regelinda https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_I._(Schwaben) https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_St._Margarethen https://de.wikipedia.org/wiki/Oberrhein https://de.wikipedia.org/wiki/Salomo_III._von_Konstanz https://de.wikipedia.org/wiki/Arnulf_I._(Bayern) https://de.wikipedia.org/wiki/Erchanger https://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_I._(Ostfrankenreich) https://de.wikipedia.org/wiki/Hegau https://de.wikipedia.org/wiki/Synode_von_Hohenaltheim https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Winterthur_(919) https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_II._(Burgund) https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_I._(Ostfrankenreich) https://de.wikipedia.org/wiki/Ottonisch-salisches_Reichskirchensystem https://de.wikipedia.org/wiki/Berengar_I. https://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_I._(Italien) | (SCHWABEN), Burchard II. (I15262)
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| 1118 | Burchard konnte Elisabeth de Melun, die Witwe des Grafen Haymon von Corbeil, unter der Bedingung heiraten, dass die Elisabeth gehörenden Festungen Corbeil und Melun einem Vertrauten des Königs übergeben würden. Im Gegenzug machte Burchard seine Schwiegereltern zu Vizegrafen von Vendôme. Burchard war einer der wichtigsten Berater Hugo Capets. Als dieser 987 zum König von Frankreich gewählt worden war, machte er Burchard zu seinem Nachfolger in der zentralen und wichtigen Grafschaft Paris. Nach einigen Quellen starb Burchard 1005, nach anderen zog er sich in die Abtei Saint-Maur zurück, wo er 1007 starb. | (VENDOME), Burchard I. (I37714)
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| 1119 | Burchard wurde als Sohn des Grafen Adalbert II. des Erlauchten im Thurgau (825–905), Urenkel des Markgrafen Hunfried I. von Istrien und Rätien, und Judiths von Friaul (830–902) geboren. Aus seiner Ehe mit einer unbekannten Frau gingen die Kinder Burchard II. (* um 885; † gefallen 29. April 926 vor Novara) und Udalrich von Schwaben (* 884 oder 885; † unbekannt) hervor. Burchard trat um 909 die Nachfolge von Ruadulf aus dem Geschlecht der Welfen als Dux, Markgraf bzw. Comes für das Grenzgebiet der Region Rätien an. Burchard verwaltete zudem seit 889 die Grafschaft Bertoldsbaar. Burchard war um 900 der mächtigste Herrscher in Schwaben. In einem Tauschvertrag von 904 findet man Burchard auch als Vogt der schwäbischen Güter des Klosters Lorsch. Um seine Macht auszuweiten, begann er gegen Pfalzgrafen Erchanger, einen treuen Untergebenen von Konrad I., und den Bischof Salomo III. von Konstanz, Abt des Klosters St. Gallen (→ Appenzell Ausserrhoden), zu intrigieren. Burchard wurde gefangen genommen und vom schwäbischen Landtag des Hochverrats angeklagt, man befand ihn für schuldig. Sein Sohn, Burchard II., und dessen Frau Regelinda konnten zu ihrer Verwandtschaft nach Italien fliehen, verloren aber den Besitz in Schwaben und Rätien. Burchard und sein Bruder Adalbert, der Graf von Thurgau, wurden im Jahre 911 hingerichtet. | VON SCHWABEN, Graf Graf Adalbert II. der Erlauchte (I15259)
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| 1120 | Burg an der Wupper (abgekürzt Burg) ist ein Stadtteil der bergischen Großstadt Solingen und bildet zusammen mit dem Stadtteil Höhscheid den Stadtbezirk Burg/Höhscheid | RASPE, Anna Elisabeth (I614)
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| 1121 | Burg Balm Von den Herren von Balm übernahm Johann I. nach der Rüeger-Chronik die Burg Balm, wobei dem Chronist nichts genaues bekannt war, er schrieb: in welchem iar mag ich nit wüssen, wie ouch das nit, wann die von Balm, oder ouch warum si von diser ihrer grichtsherrligkeit vertriben worden und darum kommen. Jedoch steht für ihn fest: Im 1326 im iar des Herren, hatt graf Hans von Habspurg die herrschaft Balm schon in siner gwalt, da er ouch dem Spital [in Schaffhausen] alhie ein guot zu Balm (verstand im dorf) verlihe.[2] Intervention in Zürich Johann setzte 1336 auf die unterlegene Partei bei der »Revolution in Zürich«, die durch den Ritter und Bürgermeister von Zürich Rudolf Brun und dessen Brunsche Zunftverfassung ausgelöst wurde. Er gewährte Brun auf seinem Schloss Rapperswil Asyl. Im weiteren Verlauf der Geschehnisse, wurde Johann in der Schlacht bei Grynau als Anführer zusammen mit dem Toggenburger Graf Diethelm II. 1337 erschlagen. | VON HABSBURG-LAUFENBURG, Johann I. (I37169)
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| 1122 | Burg Bredevoort ist eine abgegangene Burg im Herzen der Stadt Bredevoort. Sie war Zentrum der ehemaligen Herrlichkeit Bredevoort in den Niederlanden. Ein genaues Baudatum ist unbekannt, aber um 1188 war die Burg auf einer Liste von Gütern von Kurköln benannt.[1][2] 1238 kam die Burg durch Erbschaft in den Besitz der Grafen von Lohn und der Herren von Steinfurt. Hermann I. von Lohn und Ludolf von Steinfurt ließen das Kastell bedeutend verstärken, und unter Hermann II. von Lohn wurde das Bett der Boven-Schlinge nach Bredevoort verlegt, um die Gräften der Burg zu fluten.[2] 1246 und 1255 trugen die Lohner ihren Anteil an der Burg sowie einige im Achterhoek gelegene Pfarreien dem geldrischen Grafen Otto II. zum Lehen auf. 1278 nahm Hermann II. den Grafen Engelbert I. von der Mark gefangen und setzte ihn auf Burg Bredevoort fest, wo dieser nach 16 Tagen Haft verstarb. Daraufhin belagerte und zerstörte sein Sohn Eberhard II. von der Mark die Festung, erzwang die Herausgabe des Leichnams seines Vaters und ließ ihn im Kloster Cappenberg beisetzen. Als 1284 Balduin von Steinfurt seinen Anteil an Burg Bredevoort an das Hochstift Münster verkaufte, waren der Graf von Geldern und der Bischof von Münster zu gleichen Teilen Herren auf Bredevoort geworden. Damit war die Grundlage für die große Bredevoorter Fehde gelegt, die nach dem Tode Hermanns II. von Lohn im Jahr 1316 kriegerische Handlungen über das Westmünsterland hereinbrechen ließ. Die Fehde wurde erst 1326 mit dem Friedensschluss von Wesel beigelegt. Seither waren die Grafen von Geldern die alleinigen Herren auf Burg Bredevoort. Burg Bredevoort war eine der wichtigsten Burgen von Geldern und wurde durch die Pulverturm-Katastrophe im Jahre 1646 zerstört. | VON BREDEVOORT, Richenza (I18782)
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| 1123 | Burg Dübelstein, Dübendorf, Schweiz Besitzt und woht im Kronentor. Das Kronentor wurde 1436 von Johannes IV der Lange gekauft. Schloss Hilfikon | SCHWEND, Berchthold VII. (I9281)
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| 1124 | Burg Engelsdorf Geschichte Die ehemalige Wasserburg wurde 1080 erstmals urkundlich erwähnt. Sie wurde mehrmals zerstört und wieder aufgebaut. An der Dicke der Mauern und am Burggraben, der durch den Merzbach sein Wasser erhielt, kann man noch erkennen, dass diese Burg in früherer Zeit stark befestigt war. Sie war die Stammburg der Herren von Engelsdorf, u. a. Emond von Engelsdorf. Palantsches Wappen (heraldisch) links im Ehewappen über dem Eingang des Palas 1476 mit der Nachlassregelung des Aachener Propstes Reynart von Palant erhalten seine Neffen und Brüder Werner III. zu Palant, Herr zu Breitenbend[1] und Gerhard (Geyrhart) von Palant Anteile an Haus, Schloss und Burg Engelsdorf, die damit wohl eine Ganerbenburg wurde. Diese veräußerten ihre Anteile sofort an Emont zu Pralant weiter.[2] Bis 1850 hatte sich auch die den Hof und die Wasserburg abschließende Wehrmauer noch erhalten. Im 19. Jahrhundert kam die Burg in den Besitz der Familie Opfergelt. 2007 wurde das gotische Turmgewölbe gesichert, welches durch das Mauerwerk auseinander gedrückt zu werden drohte. Die Sanierungskosten beliefen sich auf 50.000 Euro. Das Künstler-Ehepaar Fernández-Ortíz aus Chile ist seit 1989 Eigentümer der Burg und betreibt in ihr ein Atelier, eine Gießerei und eine Holzwerkstatt.[3] Literatur Harald Herzog: Rheinische Schlossbauten im 19. Jahrhundert. Landeskonservator Rheinland, Arbeitsheft 37, Rheinland-Verlag, 1981, S. 63. Die Burg Engelsdorf: Stammsitz der Herren von Engelsdorf. In: Heimatkalender des Kreises Jülich. Nr. 9, 1959, S. 25–29. Bernhard Gondorf: Die Burgen der Eifel und ihrer Randgebiete. Ein Lexikon der „festen Häuser“. J. P. Bachem, Köln 1984, ISBN 3-7616-0723-7, S. 22. | VON ENGELSDORF, Edmund (I5053)
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| 1125 | Burgau S. Gallen Burgau ist ein Weiler und gehört zur Gemeinde Flawil im Kanton St. Gallen. Der Weiler hat ungefähr 120 Einwohner und etwa 35 Häuser. Burgau wurde im Jahr 964 erstmals urkundlich erwähnt. 1079 gab es eine erste Wehranlage über die Glatt. 1166 begann die Herrschaft der Gielen von der Glattburg. Mit der sogenannten Burgauer Offnung, einem Rechtsbuch, das überlieferte Gewohnheiten festhielt, «einigten sich 1469 die Gerichtsgenossen des Niedergerichts Burgau mit ihrem Gerichtsherrn, dem Ritter Rudolf IX Giel von Glattburg auf 114 Bestimmungen». Die Herrschaft und Gerichtsbarkeit ging 1486 an das Stift St. Gallen. In Burgau lebten damals 19 Familien. 1632 erfolgte der Bau des Gerichtshauses durch Ammann Peter Moosberger, ein Vorfahre des heutigen Besitzers und Dichters C. F. Meyer (* 11. Oktober 1825 in Zürich; † 28. November 1898 in Kilchberg bei Zürich). 1639 erfolgte ein Anbau der Gerichtsstube. Die Leinwandhändler Egli und Stadler aus Burgau bewirkten 1783 durch Geldspenden den Kirchenbau in Oberglatt. | BURGAUER, Margaretha (I5784)
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| 1126 | Bürger (1664) und Metz-ger (1664, 1690, vor 1691) in Heidelberg. Pate in Heidelberg (Klosterkirche) mit Ehefrau am 27.1.1667 und 2.4.1669. | GUTENBERGER, Johann Jacob (I2228)
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| 1127 | Bürger (1678) und Metzger (1677, 1684) in Heidelberg. Pate in Heidelberg (Heiliggeistkirche) am 18.2.1691 mit Ehefrau NN. ∞ N.N. Elisabeth | GUTENBERGER, Leonhard (I2236)
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| 1128 | Bürger Handelsmann und Richter zu Gernsbach, besitzt ehem. Anwesen des Speyrer Hofes. "War ein sehr geschickter und brauchbarer Mann in politics und eclesiastics und wurde am 31.Oktober (1784) in volkreicher Versammlung christlich beerdigt mit einer Predigt und Parentation" (Gernsbacher Totenbuch). | DRÜCK, Karl Friedrich (I24089)
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| 1129 | Bürger in Winterthur, Zürich, Schweiz Krieg/Gefecht: 1444 Brugg, Aargau, Schweiz; beteiligt am Überfall auf Brugg Der letzte Vertreter der Familie war HUGO, der 1460 alle seine österreichischen Lehen an JAKOB VON HOHENLANDENBERG ( VON LANDENBERG ) abgab ), Ehemann seiner Tochter BARBARA. Nach dessen Tod im Jahr 1489 gingen Schloss und Herrschaft in die Hände ihres Sohnes ULRICH VON HOHENLANDENBERG über. Erstmals erwähnt wird sein Name 1440. Er residierte jedoch wie sein Vater nicht mehr im Stammschloss in HEGI, sondern lebte zuerst in Frauenfeld, wo er ein Haus besass. 1444 kaufte er sich frei und kämpfte er auf Seite der Habsburger im Alten Zürichkrieg. Als Österreich-Habsburg in Frauenfeld seine Macht verlor, legte sich HUGO VON HEGI, wie andere Kleinadlige auch, dort mit der Obrigkeit an. In dieser Sache wurde er 1448 als Geächteter bei Gericht vorgeladen und 1453 als Räuber bezeichnet. 1458 ist sein einziger Aufenthalt auf Schloss HEGI nachweisbar. 1460 vermachte er das Schloss und sämtliche Ländereien seiner Tochter BARBARA, die mit JAKOB VON HOHENLANDENBERG vermählt war. Seine aus dieser Ehe entstandenen Enkel ULRICH und HUGO VON HOHENLANDENBERG erweiterten das Schloss HEGI beträchtlich. HUGO wurde 1496 Bischof von Konstanz, drei Jahre nach HEGIS Tod. 1469 verliess HEGI Frauenfeld und wurde Bürger von Winterthur, wo er ein Haus beim Königstor besass. 1460 nahm er bei der Verteidigung der Stadt gegen die Belagerung durch die Eidgenossen teil. In Winterthur erlangte HUGO VON HEGI ein hohes Ansehen, obwohl er nie ein politisches Amt bekleidete. Anders als in Frauenfeld kam er hier auch nie mit dem Gesetz in Konflikt, sondern machte sich als Wohltäter und Vermittler einen Namen. Er setzte sich für die Begnadigung Verurteilter ein und hielt Fürsprache für seine Freunde bei der Besetzung öffentlicher Ämter. Im Jahr 1491, als es nach einem kalten Winter eine grosse Teuerung gab, unterstützte er die Hungernden. Laut dem Chronisten Laurentius Bosshart soll er dabei täglich 170 Personen unterstützt haben. HUGO VON HEGI verstarb nach dem 8. Juli 1493. Er wurde in einer eigens für ihn errichteten Grabkapelle im Schloss HEGI beigesetzt. Im selben Jahr wurde der Südturm der Stadtkirche Winterthur fertiggestellt, wo ihm zu Ehren sein Wappen als Wandmalerei in der Sakristei zu sehen ist. | VON HEGI, Hugo (I11096)
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| 1130 | Bürger und Maler in Heilbronn. Siegelt 22.8.1511 in Heilbronn, 1517 als tauglich gemustert. 1529/30 Kornhausschließer; 1531 Zeuge, gibt an, er sei 50 Jahre alt und 200 fl. reich. Wird im Wehrmannschaftsverzeichnis bei den Krämern genannt (vgl. Mistele, S. 82 und Heilbronner Urkundenbuch Bd. 3, S. 2344b). (G. Todt) zu Bietigheim ...Der im 15. und 16. Jahrhundert forcierte Weinbau und der zunehmende Weinhandel entwickelten sich als Quelle bürgerlichen Wohlstands und wirtschaftliche Basis für die Stadtentwicklung. So wurde die Stadt schließlich zur württembergischen Amtsstadt erhoben... ...Der Dreißigjährige Krieg bescherte der Stadt nach der Schlacht bei Nördlingen (1634) infolge von Pest, Besatzungsterror und Hungersnot einen dramatischen Bevölkerungsrückgang von ursprünglich 1800 auf nur noch 200 Einwohner. Die wenig später anschließenden „Franzoseneinfälle“ im Zuge des Pfälzischen und des Spanischen Erbfolgekrieges sorgten für weitere Rückschläge... | KUGLER, Gregor (I1339)
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| 1131 | Bürger zu Zürich 1502, Goldschmied, Zwölfer zum Kämbel 1514, Zeugherr 1526-1540, Wardein 1532-1539, 1513 bei Dijon und 1515 bei Marignano Ab 1502 in Zürich eingebürgerte, auch Stamp genannte Goldschmiedefam., die aus Konstanz zugewandert war. Als Stammvater gilt HANS ULRICH (1476-1544). Die S. traten als Parteigänger von HULDRYCH ZWINGLI in Erscheinung. Als Goldschmiede waren sie Zünfter zum Kämbel, und mehrere Familienmitglieder kamen als Zwölfer in den Gr. Rat. Hauptsächlich bezeugt sind die S. als Zeugmeister und Aufsichtsbeamte der Artillerie sowie als Münzprobierer und Münzwardein der Zürcher Münzstätte. JAKOB, der Sohn HANS ULRICHS, erlangte als Medailleur grosse Bedeutung. Das Geschlecht starb mit Johannes 1692 in der männl. Linie aus. Literatur – E.-M. Lösel, Zürcher Goldschmiedekunst, 1983 Autorin/Autor: Hortensia von Roten Jakob Stampfers «Bundestaler» (um 1560) mit den Wappen der 13 Orte und der Zugewandten Orte. Außen von oben im Uhrzeigersinn: Zürich, Bern, Uri, Unter¬walden, Glarus, Freiburg, Appenzell, Schaffhausen, Solothurn, Basel, Zug, Schwyz und Luzern; innen: Fürstabt und Stadt St. Gallen, Wallis, Mülhausen, Biel, Rottweil und die drei rätischen Bünde | STAMPFER, Hans Ulrich (I1360)
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| 1132 | Bürger, Bader und Holzschiffer zu Gernsbach. Mitglied der Gernsbacher Holzhandel-Murgschifferschaft, Besitzer einer Badstube ebd., 1652-1667 gräflicher Burgvogt auf Schloß Eberstein b. Gernsbach. | DRÜCK, Johann Jakob (I28237)
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| 1133 | Bürger, Balbierer, Scherer und Chirurgus zu Gernsbach an der Murg. Besitzer einer eigenen Badstube, Gerichtsverwandter und Bürgermeister, | DRÜCK, Martin (I28243)
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| 1134 | Bürger, Kauf- und Handelsmann und Bürgermeister in Bochum | BUSSDRIES (BUSCHTRIESCH), Conrad (I1194)
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| 1135 | Bürger, Züchner (Weinhändler), Kauf- und Handelsmann, Ratsverwandter und Besitzer eines Gutshofs in der Altstadt Neisse, urk. 1565/1592, Wappenbrief Prag 20.08.1592 Europäische Stammtafeln, Neue Folge Bd. XX., Brandenburg und Preußen 1, 45 GHdA, Adel B Bd. I, Bd. 9 der Gesamtreihe, 413 Schmettau und Schmettow, Geschichte eines Geschlechts aus Schlesien, 530 Deutsche Grafenhäuser der Gegenwart in heraldischer historischer und genealogischer, Bd. 2 | SMETE, Georg (I1250)
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| 1136 | Bürgerbuch St. Gallen S. 176 und 177 6. Emil Anton mit Ehefrau Joaquina Amalia Gomes, Sohn von Carl Heinrich Ferdinand Henking und 24, (S. 178 Bürgerbuch) Maria Aloisia Mackh Kinder: 1875 Heinrich Nr. 16 1880 Ormeno Nr. 20 1883 Irma 1885 Alcaous Stammbaum Johann Heinrich Henking und Christine Louise Edle von Walzdorf | HENKING, Emil Anton (I2025)
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| 1137 | Bürgerbuch Stadt St. Gallen 1900: Füzier, Maria Aloisia, von Bergamo | FUZIER, Marie Caroline (I7493)
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| 1138 | Bürgereid 15.02.1662 Er ist Vorsteher der evangelischen Gemeinde Augsburgischer Konfession in Bochum „Stammvater“ »Grolman. Evangelisch. - Das Geschlecht besaß im 15. Jahrhundert von der Abtei Essen das zu deren Hof in Huckarde gehörige Gut zum Grole im Kirchspiel Wattenscheid bei Gelsenkirchen zu Lehen, wonach die Inhaber des Hofes der damaligen Sitte gemäß GROLMAN genannt wurden. Jasper vam Schese oder Grolman wurde 1582 (vergl. Darpe, Gesch. der Stadt Bochum, 1894, S. 201) Bürger von Bochum, während die Stammreihe mit JOHAN GROLMAN, um 1650 Senator in Bochum, beginnt. Preußischer Adel Berlin 29. September 1786 (für die Vettern Georg Ludolf Adolf, Königl. preuß. geheimen Regierungsrat in Kleve, Heinrich Dietrich, Königl. preuß. Kammergerichts- u. Pupillenrat und Ludwig Adolf Christian Grolman, Landgräfl. hessen-darmstädt. Regierungs- u. Konsistorialdirektor in Gießen). Wappen (1786): Innerhalb goldenen Schildesrandes in Blau eine silberne Lilie. Auf dem gekrönten Helme mit blau-silbernen Decken ein aufgerichtetes, blankes, gold-begrifftes Schwert zwischen 2 silbernen Büffelhörnern.« (S. 302 & 303, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil B, 22. Jg. 1930) Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser Teil B - 1907, 227 (Stamm-reihe); 1930, 302; 1931, 238 | GROLMANN, Johann Georg (I938)
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| 1139 | Bürgermeister in Wesel: 1792-96 - Konrad Duden - Johann Conrad Vethacke (†)Zweiter Bürgermeister und erster Landgerichtsassessor - Adrian van Sorgen https://www.wesel.de/kultur-freizeit/stadtportrait/persoenlichkeiten/buergermeisterinnen-seit-1269 | VETHACKE, Johann Conrad (I415)
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| 1140 | Bürgermeister, Räte und Burger der Stadt St. Gallen erklären, von Christoph Stauder, Jakob Schlapritzi und Mitverwandten der Stadt St. Gallen 40.000 Gulden empfangen zu haben, die mindestens 5 Jahre lang mit 2000 Gulden zu verzinsen sind.“ Anmerkungen: 1604-1623 Obmann der Mangenschauer 09.01.1609-09.01.1623 Sekelmeister 1611 wurden ihm wegen seinem ungemeinen Fleiß im Amt, 100 Dukaten verehrt. | STAUDER, Christoph (I12740)
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| 1141 | Bürgerort: Zürich 1638 Zwölfer zum Scharf 1641 Landvogt zu Meienthal 1647 Oberst zu Pfyn 20778 Johann Rudolph Keller (M) * um 1608 Zürich ZH , + 26.04.1658 Pfyn TG Bemerkungen: Erhard Dürsteler, Stemmatologia Tigurina, Band 4, S. 107v. Eltern: Christoph Keller/Regina Werdmüller. FNB: a für Keller in Zürich ZH. "Zwölfer bei den Schneidern" in Zürich ZH 1638, Landvogt zu "Maynthal" (= Mainthal/Tessin) 1641 und Obervogt zu Pfyn TG 1647. Wappenbeschreibung / Blasonierung In Gold schwarzer Steinbock. | KELLER VOM STEINBOCK, Johann Rudolf (I961)
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| 1142 | Bürgerssohn, Bürgerannahme 30.04.1662 (RP 6/435) Weinschröter in der Hintergasse 1663 Einungsmeister in der Altstadt 1665 Kirchenaufseher in der Hintergasse 1666 siehe Stammfolge Metz 1. Generation Blatt 1/1, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html Stammfolge Metz 2. Generation Blatt 2/1, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html | METZ, Hans Wolff (I43497)
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| 1143 | bürgert 1618 im MS ein (STEINBICKER, AL Schücking (1964).82) | VON BESTEN, Sybilla (I19019)
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| 1144 | bürgerte sich 1788 in St.Gallen ein. Er war als Kaufmann aus Saint-Afrique im Département de l'Aveiron in Südfrankreich nach St.Gallen gekommen. *1803 Emil Dardier, Lithograph und Kaufmann, heiratet M. Montadon. Emil Dardier ist als Lithograph Konkurrenz von Jakob Laurenz Gsell-Schobinger, was in den Briefen von Susanne Schobinger erwähnung findet. Zitat aus "Die Lithographie in der Schweiz", p. 48 : 1835 nahm Tribelhorn die 1831 von dem Franzosen Michael Batholemey Dardier ( 1748 - 1835) gegründete Firma Othmar Hagmann auf. Die Firma Tribelhorn entwickelte sich zu einem bedeutenden Unternehmen ... | DARDIER, Michael Bartholomé (I1019)
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| 1145 | Burgundische Krieger hatten gemeinsam mit anderen Barbaren am Silvestertag 406 die inneren Wirren im Römischen Reich genutzt, um bei Mogontiacum (Mainz) den Rhein zu überschreiten, und waren plündernd in Gallien eingefallen (siehe Völkerwanderung). Mutmaßlich wurden sie bereits zu diesem Zeitpunkt von Gundahar angeführt. Nach den Angaben des zeitgenössischen griechischen Geschichtsschreibers Olympiodoros von Theben, dessen bedeutendes Geschichtswerk ausführlich auf die Ereignisse im Westen einging, uns aber nur in Fragmenten erhalten ist, war Gundahar 411 zusammen mit dem Alanenführer Goar an der Erhebung des Gallorömers Jovinus zum Gegenkaiser beteiligt.[1] Eine Bemerkung des Geschichtsschreibers Renatus Profuturus Frigeridus, die im Werk des Gregor von Tours erhalten ist, legt nahe, dass die Burgunden Jovinus auch nach Südgallien begleitet haben.[2] Nachdem Jovinus aber 413 von loyalen Truppen des Kaisers Honorius besiegt worden war, siedelten sich Gundahars Burgunden als foederati am Rhein an. Gundahar bezog seine Residenz vermutlich am Rhein im Raum von Worms.[3] Unter Gundahar fand wohl eine gewisse Stärkung der Position des rex statt. Als jedoch die Burgunden – vielleicht aufgrund hunnischen Drucks, vielleicht unter Ausnutzung eines Bürgerkrieges in Italien – versuchten, ihren Machtbereich nach Westen in die Provinz Belgica I auszudehnen, stieß dies auf den Widerstand der Römer unter dem Heermeister Flavius Aëtius. 435 wurde Gundahar von weströmischen Truppen zurückgeschlagen, und 436 wurde das Burgunderreich von hunnischen Hilfstruppen des Aëtius angegriffen und zerstört. Gundahar fiel, die Reste seines Kriegerverbandes wurden von den Römern einige Jahre später an der oberen Rhone neu angesiedelt. Die Ereignisse um die Zerschlagung des ersten Burgunderreiches und den Tod Gundahars können als der älteste historische Kern der Nibelungensage angesehen werden, in der von der Vernichtung der Burgunden unter Gunther durch hunnische Krieger erzählt wird. | VON BURGUND, Gundicharius (I22687)
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| 1146 | Busch war Sohn des Chirurgen Wilhelm Busch. Er studierte ab 1844 Medizin an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin und befasste sich mit Zoologie und Anatomie. In der Preußischen Armee diente er 1848 im Schleswig-Holsteinischen Krieg in Schleswiger Lazaretten. Im selben Jahr promovierte er in Berlin mit einer Dissertation bei Johannes Peter Müller zum Dr. med. 1851 ging er an die Königliche Chirurgische Universitätsklinik Berlin zu Bernhard von Langenbeck, bei dem er sich schon 1852 habilitierte. 1855 wurde er a. o. Professor an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Zugleich arbeitete er am St.-Johannes-Hospital in Bonn. 1862/63 amtierte er als Rektor der Universität. 1866 nahm er am Deutschen Krieg teil, nach dem er zum Geh. Medizinalrat ernannt wurde. Inzwischen Direktor der Chirurgischen Klinik vom Universitätsklinikum Bonn, dokumentierte er 1867 die weltweit erste Krebsimmuntherapie. Im Deutsch-Französischen Krieg war er Beratender Chirurg und Generalarzt. Er war Mitglied der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte.[1] Buschs Publikationen und Vorträge widmeten sich Themen der Vergleichenden Anatomie, Physiologie und Pathologie sowie der heutigen Fächer Ophthalmologie, Urologie, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und Unfallchirurgie. Er starb mit 55 Jahren an einer perforierten Appendicitis. Busch war seit dem 20. März 1849 Mitglied der Freimaurerloge Pilgrim in Berlin. Am 6. Dezember 1857 trat er als Gründungsmitglied der seinerzeit in Bonn wiederbegründeten Loge Friedrich Wilhelm zum eisernen Kreuz bei.[2] Verheiratet war Busch mit Agnes Sophia Friederika (1830–1910), Tochter des Chemikers und Mineraloge Eilhard Mitscherlich. Seine älteste Tochter, Agnes Laura Carolina (* 1854), heiratete den Maler und Autor von Kunst-Lehrbüchern Ernest Preyer, deren Tochter war die Malerin Ada Haseloff-Preyer. Die jüngere Tochter Frida (26. August 1868 – 31. August 1961) war die erste Bonner Medizinstudentin und erhielt 1903 als erste Frau die Doktorwürde der Medizinischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität verliehen[3]. Busch starb an den Folgen einer Blinddarmentzündung. Seine Grabstätte befindet sich auf dem Alten Friedhof Bonn.[4] Werke De selachiorum et ganoideorum encephalo. Berlin 1848 doi:10.5962/bhl.title.5779 (Dissertation) Beobachtungen über Anatomie und Entwickelung einiger wirbellosen Seethiere. Berlin 1851 doi:10.5962/bhl.title.9438 Chirurgische Beobachtungen gesammelt in der Königl. chirurgischen Universitäts-Klinik zu Berlin. Berlin 1854. Lehrbuch der Chirurgie, 2 Bände. Berlin 1857–1869. | BUSCH, Carl David Wilhelm (I48328)
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| 1147 | Bussenrichter 1649, zeugmeister 1649, äbtischer Lehentrager 1649 - 161660, spitalmeister 1649 - 1657, Schützenbeister 1652 - 1660, erneut Ratsherr, zu den Bäuen 1657 - 1660, Umgelter 1657 - 1661, Seckelmeister 1658 - 1660. Notensteiner | SCHLUMPF, Kaspar (I4201)
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| 1148 | Byzantinische Quellen nennen als Vater Theoderichs fälschlich den bekannteren Valamir, den älteren Bruder Thiudimirs. Der Grund ist wohl, dass dieser relativ lange Herrscher der Greutungen in Pannonien war, während Thiudimir seinem älteren Bruder nur für vier Jahre auf dem Thron folgte und Theoderich zunächst den erbenlosen Valamir in dessen Teilreich beerbte. Richtig ist, dass Thiudimir Theoderichs Vater war. Thiudimir war Arianer, während Theoderichs Mutter Erelieva eine Katholikin war. Sie wird als Thiudimirs „Concubina“ bezeichnet, was möglicherweise den religiösen Unterschied, oder aber auch einen ethnischen Unterschied als Hintergrund haben könnte. Thiudimir übernahm nach dem Tode Valamirs die drei pannonischen Gotenreiche, während Valamirs Teilreich im unteren Slawonien an Theoderich überging. Im Jahr 473 verließen Thiudimir und sein Sohn Theoderich Pannonien und verlegten ihr Reich nach Makedonien, wo Thiudimir im Jahre 474 starb. In der Dietrichepik entspricht Thiudimir dem Dietmar, Vater Dietrichs von Bern. Der Arianismus war eine theologische Position innerhalb des Frühchristentums, die unmittelbar von ihrem namensgebenden Theologen Arius (ca. 260–327 n. Chr.) und dessen Anhängern vertreten wurde. Arius betrachtete die beispielsweise im Bekenntnis von Nicäa (325) behauptete Wesensgleichheit von Gott/Gott-Vater und Sohn als Irrlehre, da sie dem Monotheismus widerspreche, bei welchem der Sohn und der Heilige Geist nur in untergeordneter, nicht Gott gleichkommender Stellung und Würde denkbar waren. Positionen wie die im Nicäno-Konstantinopolitanum (381) zum Dogma erhobene Trinität mit einem Gott gleichrangigen Sohn und Heiligen Geist waren aus seiner theologischen Sicht noch „häretischer“. Umgekehrt wurde und wird aus Sicht der damaligen Vertreter der Trinitätslehre von Nicäa bzw. Konstantinopel und der christlichen Gemeinschaften sowie Kirchen, die diese noch heute anerkennen, der Arianismus als Häresie betrachtet (Arianischer Streit). | ..., Thiudimir (I36786)
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| 1149 | C.C.E.D. Diehl, "Familienstammbaum Diehl", Datenbank, Genealogie Online (https://www.genealogieonline.nl/stamboom-diehl/I536371.php : abgerufen 11. November 2024), "Katharina Elisabeth von Auw (± 1755-1836)". | VON AUW, Katharina Elisabeth (I29270)
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| 1150 | C.C.E.D. Diehl, "Familienstammbaum Diehl", Datenbank, Genealogie Online (https://www.genealogieonline.nl/stamboom-diehl/I536375.php : abgerufen 11. November 2024), "Maria Barbara von Auw (1761-1809)". Frank Heidermanns http://www.heidermanns.net/gen-pers.php?ID=34336 W. Dovern, Familienbuch der Reformierten Gemeinde in Eschweiler, Jülich 1980, S. 19 L. Müller-Westphal, Wappen und Genealogien Dürener Familien, Düren 1989, S. 38 U. Ernestus, Die Familien der evangelisch-reformierten Gemeinde Barmen-Gemarke (Wuppertal) 1702-1809, 2. Aufl. Wuppertal 1996, S. 10 J. Gruch, Die evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer im Rheinland IV, Bonn 2020, Nr. 13400 https://www.online-ofb.de/famreport.php?ofb=kettwig&ID=I7468&nachname=AUW http://freepages.genealogy.rootsweb.ancestry.com/~berta/auwjohannesgerman.html, Nr. 2 (ausführlich zu den Nachkommen) | AUW, Maria Barbara (I29274)
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