Strauss Genealogie


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1601 Die reformatorische Bewegung der Täufer bildete sich Anfang des 16. Jahrhunderts zunächst in der Schweiz. In wenigen Jahren breitete sie sich als einer der bedeutendsten Zweige der Reformation schnell über ganz Deutschland, Österreich, im niederländischen Raum und auch in Westfalen aus. Insbesondere das Täuferreich von Münster spielte eine geschichtlich bedeutende Sonderrolle. In Rheine war das Haus einer Frau Reinking Anlaufstelle für die Täufer. Diese war die Schwester von Gerd Reinking, eines Täufers, der um das Jahr 1530 zum „Hofstaat“ Jan van Leidens, „König“ des Täuferreiches von Münster, zählte.
Angriff auf Münster durch die Truppen des Fürstbischofs Franz von Waldeck an Pfingsten 1534

Als die münsterschen Täufer ab 1534 von Fürstbischof Franz von Waldeck belagert wurde, entsandten diese Boten in alle Richtungen, um von anderen Täufergemeinden Hilfe bei der Entsetzung der Stadt Münster zu erbitten. In Rheine wurden die Boten von eben jener Frau Reinking empfangen und bewirtet, sodass es plausibel erscheint, auch in Rheine zumindest das Bestehen einer kleinen Täufergemeinde anzunehmen.

Groß an Zahl oder Einfluss werden die Täufer in Rheine wohl nicht gewesen sein, wie die Einladung des Fürstbischofs Franz von Waldeck zu einem Landtag nach Rheine beweist; eben hier wurde im Jahr 1533 beraten, welche Möglichkeiten die Stände des Stiftes zur Bekämpfung der Täufer ergreifen sollten.
zu Rheine: - Die Täufer in Rheine
An der Belagerung der münsterschen Täufer hatte Johann Korytzer, Gograf von Rheine, als Oberbefehlshaber des zweiten Belagerungstrupps vor dem Ludgeritor Münsters Anteil. Er konnte wegen einer dort zugezogenen Verwundung, die ihn ein Auge kostete, an der Erstürmung der Stadt Münster daher nicht mehr teilnehmen.

Nach dem gewaltsamen Ende und der Hinrichtung nahezu aller münsterschen Täufer nach der Einnahme der Stadt Münster am 24. Juni 1535, verstummen auch die Nachrichten über Täufer in Rheine. Lediglich im Jahre 1537 werden noch einmal Täufer im Amt Rheine-Bevergern erwähnt, die zwar verhaftet und verhört, aber nicht mehr hingerichtet werden.

Beginn der Gegenreformation in Rheine
...Ernst von Bayern erneuerte daher die alten, über 70 Jahre alten Maßregeln gegen die Täufer. Er erklärte kurzerhand alle Evangelischen zu Täufern und befahl, dass diese zum 1. April 1611 die Stadt Rheine (und andere Städte des Bistums) zu verlassen hätten. Der Befehl wurde in der Stadt allerdings ignoriert und der Bischof verstarb im Jahr 1612, ohne die Gegenreformation in Rheine nennenswert vorangebracht zu haben...
Vertreibung der Protstanten
Erst mit Beginn der kriegerischen, konfessionellen Auseinandersetzungen im Dreißigjährigen Krieg konnte im Jahr 1623 mit einem Schlag die Gegenreformation in Rheine durchgesetzt werden. Der Rat der Stadt hatte sich zuvor einer weiteren Einquartierung katholischer kaiserlicher Truppen widersetzt. Nach kurzer Belagerung durch Graf von Tilly fiel die Stadt, die gesamte protestantische Führungsschicht wurde vertrieben und durch katholische Amtsträger ersetzt.  
DANKELMANN, Hermann (I2968)
 
1602 Die Reichsritter und Freiherren von Ulm waren ein schwäbisches Adelsgeschlecht, das sich in mehrere Linien verzweigte. Bis um die Mitte des 12. Jahrhunderts nannte sich die Familie Erbishofen nach dem gleichnamigen Ort in der Gemeinde Pfaffenhofen an der Roth im Landkreis Neu-Ulm.

Ein genealogischer Zusammenhang mit den bereits im 13. und 14. Jahrhundert in der Nordostschweiz auftretenden Personen, die sich Ulm nennen, ist nicht nachweisbar.

Ursprung der Familie von Ulm
Heinrich von Erbishofen wurde von Kaiser Konrad III. in der kurz vorher durch Kaiser Lothar III. zerstörten Stadt Ulm als Vogt eingesetzt. Otto von Ulm, genannt Erbishofen, war Reichsvogt von Augsburg und erhielt 1273 von Kaiser Rudolph I. den Ritterschlag. Mit seinem Urenkel, Ritter Heinrich von Ulm (1348), beginnt die ununterbrochene Geschlechtsfolge der Familie. Heinrichs Sohn Johann wurde 1363 von der Abtei St. Gallen mit Litzelstetten bei Konstanz belehnt. Von Litzelstetten aus verzweigt sich die Familie in mehrere Seitenlinien.

Die aus Konstanz stammenden Patrizier waren ab dem 16. Jahrhundert teils in Zürich verbürgert. Als gesichert gilt der Stammvater der Konstanzer Linie, Heinrich († um 1430), Bürgermeister von Konstanz in der Zeit des Konzils, der von Kaiser Sigismund zum Ritter geschlagen wurde. Je ein Zweig der Ulm ging von den Brüdern Hans Jakob, Heinrich und Gregor aus.[2]

Hans Jakob († spätestens 1539) erhielt 1519 über seine Heirat mit Barbara Zum Thor die Gerichtsherrschaft Teufen mit Schloss Teufen. Sein Sohn hatte keine männlichen Nachkommen und so ging die Gerichtsherrschaft 1571 an seinen Schwiegersohn Hans von Meiss.[2]

Heinrich († 1581) erwarb 1529 Burg und Herrschaft Griesenberg. Dessen Sohn Heinrich (1537–1601) erlangte 1576 das Zürcher Bürgerrecht, das sein Sohn Marx aber wieder verlor, nachdem er zum katholischen Glauben übergetreten war. 1612 wurde Marx das Luzerner Bürgerrecht geschenkt. 1704 erlosch die Luzerner Nebenlinie.[2]

Gregor erwarb die Herrschaften Wellenberg und Hüttlingen, die bis 1669 bzw. 1674 im Besitz der Familie blieben. Die Mitglieder dieser Linie waren ab 1674 Zürcher Bürger. Die Gerichtsherren besassen nur sporadisch das Zürcher Bürgerrecht und waren deshalb wenig an der Zürcher Politik beteiligt. Friedrich Ludwig (1668–1729) war 1716 als Achtzehner (Vertreter der Constaffel) Mitglied des Großen Rats sowie Obervogt von Wellenberg und Hüttlingen. Mit seinem gleichnamigen Sohn starb der schweizerische Zweig der Ulm 1674 aus.[2] 
VON ULM, Katharina (I32353)
 
1603 Die Reliquie seines Hauptes befindet sich seit 1997 in einer unterirdischen Schatzkammer in unmittelbarer Nähe der Kirche St. Amelberga (Basilica minor) in Susteren. Als Reliquienhalter dient eine Büste von 1885, die innen hohl ist. Im Hohlraum wird sein Schädel aufbewahrt. Zusätzlich befinden sich noch Knochenreliquien von ihm in der Außenkrypta der Kirche. VON UTRECHT, Heiliger Heiliger Gregor (I36749)
 
1604 Die Reutlinger sind ein seit Mitte des 17. Jahrhunderts nicht mehr nachweisbares Geschlecht der Stadt St.Gallen, das sich 1496 mit Peter aus Überlingen einbürgerte. Die St.Galler Reutlinger waren Notensteiner; ihr Zusammenhang mit den Reutlinger im Kanton Zürich ist ungewiss. Joachim (+1564) war Münsterbaumeister und Ratsherr, sein Sohn Joachim (1553-1620) war 1596 Vogt zu Bürglen, 1601 Ratsherr, 1602-20 im Dreijahresturnus Amtsbürgermeister, Altbürgermeister und Reichsvogt. Kaiser Mathias verleiht ihm und seinen ehelichen Nachkommen am 29.08.1612 in Prag ein neues Wappen (oben Nr.1), mit der Erhebnung in den erblichen Reichsadelsstand und der Vergünstigung, rotes Siegelwachs zu gebrauchen. Das einfache Wappen (Nr.2) mit einem schwarzen halben Bock ist das ältere und wurde auch von den Züricher Reutlinger geführt; es kommt auch mit Dreiberg vor. RÜTLINGER\REUTLINGER, Peter (I21181)
 
1605 Die Ritter von Herblingen sind zwar ab 1181 in den Schriftquellen fassbar, doch auf der gleichnamigen Burg finden sich heute keine Bauten, die auf das 12. Jhdt. datiert werden können. Mangels archäologischer Untersuchungen muss offen bleiben, ob an gleicher Stelle eine Vorgängeranlage bestand. Auch eine spätmittelalterliche Überlieferung, wonach Papst Leo IX. 1049 höchstpersönlich die Burgkapelle zu Herblingen geweiht habe, ist mit grosser Vorsicht zu geniessen.

Die wesentlichen Bauelemente der Burg gehen auf die erste Hälfte des 13. Jhdts. zurück. Dazu zählt der 32,4 Meter hohe Bergfried mit seinen 4,6 Meter starken Mauern. Trotz seinem quadratischen Grundriss mit 11,4 Metern Seitenlänge bleibt in seinem Innern nur wenig Raum, und in diesen fällt kaum Tageslicht. Das massive Bauwerk hatte nie eine Wohnfunktion. Der alte Hocheingang auf 12 Metern Höhe ist heute über den Wehrgang erreichbar. Von hier führt eine schmale, in die Wand eingebaute Wendeltreppe hinauf zur Wehrplattform. Aus der gleichen Zeit dürfte der Palas stammen, der die ganze Westseite der Anlage einnimmt. Seine starken Aussenmauern sind direkt mit der Ringmauer verbunden, die auf der Nord- und Südseite noch gut erhalten ist.
Im östlichen Teil der Burg befindet sich ein doppeltes Tor mit dazwischenliegendem Zwinger. In seiner heutigen Form stammt dieser Zugangsbereich aus nachmittelalterlicher Zeit, doch das ursprüngliche Burgtor stand an derselben Stelle. Davor überspannte einst eine Zugbrücke den heute nicht mehr vorhandenen Burggraben.

Die Herblinger verwalteten Vogteirechte in den umliegenden Dörfern, standen jedoch im Schatten anderer Adelsgeschlechter der Region. Eine Ausnahme bildete Konrad von Herblingen, der zunächst Leutpriester war und dann zum Domherr in Chur und Notar von König Rudolf von Habsburg aufsteigen konnte. Er erbaute auf der Burg eine neue Kapelle, die 1281 geweiht wurde. Das Gebäude stand auf der Ostseite des Bergfrieds, heute ist davon nichts mehr erhalten.
Im frühen 14. Jhdt. begannen die ökonomischen Probleme der Familie: Sie musste stückweise ihre Güter und Rechte verkaufen und veräusserte ihren Wohnsitz schliesslich an die Habsburger. Die Familie erwarb das Bürgerrecht von Schaffhausen und wohnte fortan in der Stadt am Rhein, wo sie um 1454 ausstarb. Die Burg Herblingen aber gelangte 1323 als Pfand an die Truchsessen von Diessenhofen. Doch auch dieses Geschlecht hatte bald mit finanziellen Sorgen zu kämpfen und sah sich 1469 gezwungen, die Anlage an den Schaffhauser Patrizier Adam Cron zu verkaufen.

1502 wurde Hans Löw Burgherr zu Herblingen, überwarf sich jedoch mit den Bauern seiner Vogtei, weshalb er die Herrschaft 1507 an Beringer von Landenberg-Greifensee veräusserte. Dessen Witwe verkaufte den Adelssitz 1534 an die Stadt Schaffhausen, worauf der Rat diesen der Familie Brümsi verlieh. 1566 wurde entschieden, die Burg Herblingen zum Sitz der Obervogtei Reiat zu machen. Die Anlage wurde in Stand gestellt und beherbergte nun mehr als eineinhalb Jahrhunderte lang Schaffhauser Obervögte.

Den grössten Bruch in ihrer Geschichte erlebte die Burg, nachdem sie 1733 für 4000 Gulden an Johann Wilhelm Gestefeld aus Wien verkauft worden war. Der Bankier liess die Zugbrücke abbrechen und den Burggraben auffüllen. Grosse Teile der Ringmauer wurden entfernt und der Palas durch neue Fenster und Innenausbauten stark verändert. Doch die Familie konnte die hohen Kosten nicht tragen und ging bankrott. 1779 ersteigerte der Schaffhauser Bürgermeister Franz Anselm von Meyenburg das Anwesen für 15’500 Gulden aus der Konkursmasse. Von 1842 bis 1853 war Herblingen nochmals kantonales Eigentum, seither aber immer in den Händen wechselnder privater Besitzer. Im 20. Jhdt. waren in der Schlosstaverne über längere Zeit ein Restaurant und ein Antiquitätengeschäft eingerichtet. Seit dem Jahr 2000 gehört die Anlage dem süddeutschen Süsswarenhersteller Günthart und ist nicht öffentlich zugänglich. 
VON HERBLINGEN, N. (I23851)
 
1606 Die Ritter von Werdegg werden 1229 erstmals erwähnt und es ist anzunehmen, dass die gleichnamige Burg kurz zuvor entstanden ist. Ihr Name lässt sich von der Topografie ableiten: «Werd» (= trockenes Land zwischen Sümpfen) und «egg» (= länglicher Hügel) beschreibt die Lage sehr treffend. Der Burghügel, im Gelände auch heute noch von weither erkennbar, wurde durch drei unterschiedlich tiefe Abschnittsgräben unterteilt. So entstanden zwei Plateaus. Auf der kleineren, südlichen Fläche erhob sich offenbar die Kernburg, auf der nördlichen eine geräumige Vorburg.

Die Herren von Werdegg waren Dienstleute des Klosters St. Gallen und der Grafen von Rapperswil. Nach 1312 verschwinden sie aus den Schriftquellen. Ähnliche Siegel legen nahe, dass sie eng verwandt waren mit den Herren von Landenberg im nahen Tösstal. Spätestens 1322 setzte sich jedenfalls ein Zweig dieser aufstrebenden Adelsfamilie auf der Burg fest und nannte sich fortan «von Landenberg-Werdegg».
1383 kam die Herrschaft Werdegg an die Herren von Breitenlandenberg, 1413 an den Zürcher Bürger Hans Göldi. 1440 befand sich die Burg im Besitz der Ritter von Hinwil. Im Mai 1444 war Friedrich von Hinwil Herr über Werdegg, als die Eidgenossen nach der Eroberung von Greifensee heranzogen und auch diese Burg zerstörten.

Werdegg blieb Ruine und wurde 1486 an einen Bauern aus der Gegend verkauft. Fortan wurde die Burg als Steinbruch ausgebeutet, im 17. Jhdt. beispielsweise für den Neubau des Pfarrhauses, die Erneuerung der Kirche in Hittnau und später auch für den Bau einer Fabrik. Erst 1891/92 und 1902 wurden zwei unwissenschaftliche Grabungen durchgeführt. Dabei sollen in der südlichen Ecke der Kernburg die Fundamente eines Turms entdeckt worden sein. In diesem Teil der Anlage fand man auch eiserne Geräte und Ofenkacheln. In der Vorburg hingegen wurden mehrere Steinkugeln von bis zu 14 cm Durchmesser entdeckt – vielleicht Zeugen des Angriffs von 1444.
Im Sommer 2000 wurde auf dem Hügel, der heute der Schulgemeinde Hittnau gehört, ein Gedenkstein angebracht. Ansonsten weisen im Gelände nur noch die Burggräben auf die ehemalige Wehranlage hin. 
VON LANDENBERG-WERDEGG, Ritter Ritter Hermann (I10615)
 
1607 Die ritterl. Niederadelsfam. der B. stammt von den von Thun (Freiherren) ab. Jordan I. von Thun (belegt 1236-71), Ritter, erwarb um 1260 durch Tausch vom Kloster Interlaken den Besitz um B. (Bau der Burg). Sein Sohn Jordan II. ( vor 1309), Ritter, führte nach 1266 den Namen von B. Jordans II. Söhne Jordan III. ( vor 1344), Ritter, Pfleger der kyburg. Herrschaft, österr. Landpfleger, sowie Konrad I. (belegt 1302-49), Ritter, 1345 Schiedsmann zwischen Bern und Peter vom Thurn, standen im Dienste Habsburgs. Jordan IV. (belegt 1319-52), ein Sohn Jordans III., Ritter, wurde Burger zu Solothurn, seine Brüder Konrad II. (belegt 1319-58) und Petermann ( vor 1360) 1350 Burger von Bern. Hartmann ( vor 1388), ein Sohn Konrads I., war Burger von Thun. Petermanns Sohn Konrad III. ( vor 1397), Ritter, war Burger von Thun (1371), Burger (1375) und Rat (1381) von Bern. Die Fam. starb Ende des 14. Jh. in männl. Linie aus.
Zu Gegnern Berns wurden die B. um 1300 als Gefolgsleute der Kyburger und Habsburger. Nach Konrad Justinger hatte die feindselige Haltung Jordans III. Bern veranlasst, die Burg B. zu zerstören (1340?), wobei der Schlossherr vom Schützen Ryffli getötet wurde. In der 2. Hälfte des 14. Jh. arrangierten sich die B. mit Bern. Heiratsverbindungen gingen sie v.a. mit Fam. aus dem Umkreis der Kyburger und Habsburger ein (Senn, Billingen, Messen, Englisberg, Schweinsberg, Rormo(o)s, Baldegg, Resti), zweimal auch mit der stadtbern. Notabelnfam. Münzer. Männl. Geistliche aus der Fam. B. sind nicht zu belegen; in Fraubrunnen wurde Anastasia (Tochter Konrads I.) Klosterfrau (1383) und Äbtissin (1392). Die B. besassen die gleichnamige Herrschaft mit Gurzelen und Seftigen sowie Herrschaftsrechte und Grundbesitz u.a. in Thun, Riggisberg, Wattenwil, Blumenstein, Pohlern, Strättligen, Allmendingen (Gem. Thun), Thierachern, Reutigen und Zwieselberg; nach 1363 gehörte ihnen zudem der Kirchensatz von Thierachern.
(weiterführende Info: HLS) 
VON BURGISTEIN, Stammlinie (I26006)
 
1608 Die Rubeniden oder Rupeniden waren die Fürsten, von 1199 bis 1342 die Könige von Kleinarmenien. Die Dynastie wurde von Ruben, der sich ca. 1080 im östlichen Taurus ansiedelte, gegründet. In einem Bündnis mit Philaretos Brachamios konnte sich Ruben von seiner Burg Kosidar im südlichen Taurus aus in die kilikische Ebene ausbreiten.  N., Ruben (Armenien) (I24274)
 
1609 Die Ruine FREIENSTEIN, auch Burg ALTEN-TEUFEN genannt, ist die Ruine einer Höhenburg auf 460 m ü. M. in der Gemeinde Freienstein-Teufen im Kanton Zürich auf einem Hügel oberhalb eines Rebbergs.
Die Burg wurde um 1250 von einem FREIHERRN VON TENGEN gebaut. 1254 schenkte sie CONRAD DE TENGEN seiner Tochter ITA und ihrem Mann, Freiherr EGOLF VON HASELE (auch Egilolf de Hasli). In diesem Zusammenhang wird die Burg erstmals urkundlich erwähnt. EGOLF und seine Nachkommen nannten sich nun FREIHERREN VON FREIENSTEIN. Dadurch erhielt auch das Dorf den Namen FREIENSTEIN. Der Haselzweig im (neuen) Wappen weist auf die Abstammung der Freiherren von Hasli hin, der Löwe geht vermutlich auf den Kyburger Löwen zurück.
1302 verkaufte EGOLF mit Zustimmung seiner Söhne HEINRICH und JOHANNES den Meierhof Freienstein an das Kloster Töss. Dieser HEINRICH war mit NERTHA VON TÜFEN verheiratet, 1282 Landrichter im Zürichgau und starb nach 1314.  
VON TENGEN, Heilwig (I8016)
 
1610 Die Ruine Hohenfels, auch Alt-Hohenfels genannt, ist die Ruine einer Spornburg über der Gemeinde Sipplingen im Bodenseekreis in Baden-Württemberg.
Die Burg liegt auf einer Spornkuppe bei 598 m ü. NN unterhalb des Haldenhofes, der 1441 erstmals erwähnte Wirtschaftshof für die Burg Hohenfels, nordwestlich von Sipplingen.
Alt-Hohenfels wurde um 1150 bis 1190 von den Herren von Hohenfels, die vermutlich Ministeriale der Bischöfe von Konstanz waren, erbaut. Sie übten die Niedergerichtsbarkeit über Sipplingen aus. Im Jahr 1191 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung eines Konstanzer Domherren Burkhard von Hohenfels. Nach dem Minnesänger Burkart von Hohenfels ist die mehrere 100 Jahre alte und als Naturdenkmal eingetragene „Burkhartslinde“ sowie die beim Höhengasthof Haldenhof eingerichtete Minnesängerstube benannt. 1292 teilte sich die Familie und eine Linie wurde auf einer neuen Burg namens Neu-Hohenfels sesshaft. Nach dem Aussterben der verbliebenen Familie kam die Herrschaft an dessen Schwager Wolf von Jungingen, dessen Familie ebenfalls ausstarb. Es folgten 1437 die Herren von Landenberg. 1479 erwarb das Spital zu Überlingen Burg und Herrschaft, bestehend aus einigen Dörfern und vor allem den Sipplinger Weinbergen. Nach 1641 ist die Burg nach Zerstörung verfallen.  
VON HOHENFELS, Ritter Ritter Walter (I23826)
 
1611 Die Rurik-Dynastie
war eine Herrscherfamilie, die im 8. bis 17. Jahrhundert aus Fürsten, Großfürsten und späteren Zaren (Moskau) und Königen ( Galizien ) bestand. Einige Mitglieder der Rurik-Dynastie regierten das Großherzogtum Litauen und erklärten die Macht über Bulgarien ( Rostislav Mikhailovich ) und waren Herrscher mit dem Königreich Georgien , dem Herzogtum Österreich und der Steiermark. 
N., Anastasia (I15291)
 
1612 Die Rurikiden gehörten den Rus an, der skandinavischstämmigen Führungsschicht, die sich seit der Mitte des 9. Jahrhunderts unter den Ostslawen niedergelassen und das Reich der Kiewer Rus gegründet hatte. Die Rurikiden waren bis zum Ende des 10. Jahrhunderts weitgehend slawisiert. Jaroslaws Vater Wladimir war 988 der erste Kiewer Großfürst, der das Christentum annahm und damit erheblich zum Aufstieg Kiews zur ostslawischen Hegemoniemacht beitrug.

Zwischen 987 und 1010 war Jaroslaw Fürst von Rostow. Einer Legende nach soll er um 1010 im Kampf eine mächtige Bärin bezwungen und an dieser Stelle die Stadt Jaroslawl gegründet haben.

Jaroslaw hatte von seinem Vater nach dem Tod des älteren Bruders und designierten Thronfolgers Wyscheslaw die Herrschaft über die reiche Handelsstadt Nowgorod zugesprochen bekommen. 1014 weigerte Jaroslaw sich, seinem Vater den Tribut zu zahlen. Zu einem Feldzug Wladimirs gegen seinen Sohn kam es nicht mehr, weil Wladimir am 15. Juli 1015 starb.

Dafür begannen sofort Nachfolgekämpfe zwischen Jaroslaw und seinen Brüdern und Onkeln (siehe auch Boris und Gleb). Zunächst konnte sich Jaroslaws Halbbruder Swjatopolk mit Hilfe seines Schwiegervaters, des polnischen Herzogs Boleslaw I. durchsetzen. Jaroslaw hielt sich aber in Nowgorod. Dort zog er ein Heer skandinavischer Krieger zusammen und schlug im Spätsommer 1016 Swjatopolk. Im Sommer 1017 griffen Jaroslaw I. und Kaiser Heinrich II. einer vorherigen Absprache folgend Boleslaw I. von zwei Seiten her an. Im darauf folgenden Sommer gelang es Boleslaw, Kiew zu erobern. Jaroslaw konnte zwar nach Nowgorod fliehen, seine weiblichen Verwandten und ein großer Goldschatz fielen jedoch in die Hände des polnischen Herzogs. Kurz darauf vertrieb Jaroslaw den erneut als Großfürsten eingesetzten Swjatopolk wieder aus Kiew.

Von 1029 bis 1031 wiederholte sich das Szenario von 1017: Wieder wurde Polen aus dem Westen, nun von Konrad II., und aus dem Osten von Jaroslaw angegriffen. Diesmal gelang es dem Großfürsten, weite Gebiete mit einem wichtigen Burgengürtel (das Rotburgenland) für Kiew zu erobern und kurzzeitig den ihm genehmen ältesten Sohn des 1025 verstorbenen Boleslaw und Bruder des über Polen herrschenden Mieszko II. Lambert, Bezprym, als Herrscher in Polen zu installieren. Nach der Ermordung Bezpryms im Jahre 1032 erlangte Mieszko seine Herrschaft zurück.

Um 1035 herum begann Jaroslaw mit einer weitreichenden Heiratspolitik. Er selbst hatte 1019 Ingegerd, die Tochter Olof Skötkonungs von Schweden geheiratet. Seine Söhne und Töchter wurden in die Königshäuser Frankreichs (Anna), Norwegens, Ungarns, Byzanz’ und an deutsche Fürsten verheiratet. Der polnische Thronanwärter Kasimir heiratete eine Schwester Jaroslaws, Maria Dobroniega, mit dessen Hilfe er sich als König von Polen durchsetzen konnte.

1036 errang Jaroslaw I. den entscheidenden Sieg gegen das Reitervolk der Petschenegen. 1043 misslang ein Flottenangriff auf Konstantinopel.

1019 erließ Jaroslaw I. die Russkaja Prawda, die erste russische Gesetzessammlung. Sie stellt eine Mischung byzantinischer Gesetze und slawischen Gewohnheitsrechts dar. Darüber hinaus versuchte er mit umfangreichen Nachfolgeregelungen, Erbstreitigkeiten nach seinem Tod zu verhindern, was allerdings nicht gelang. Vielmehr begründete er das Senioratsprinzip, das in den folgenden Jahrhunderten ein Grund dafür war, dass sich die russischen Fürstentümer kaum als feste Herrschaftsverbände stabilisieren konnten. Auf der Russkaja Prawda und der Schaffung des Senioratsprinzips beruht sein Beiname der Weise. Weitere Verdienste errang er durch den Stadtausbau von Kiew und Nowgorod, vor allem mit den Sophienkathedralen der beiden Städte.

Sein Sarg liegt noch heute in der Sophienkathedrale von Kiew. 
WLADIMIROWITSCH, Jaroslaw I. (I37673)
 
1613 Die Schenk von Castell waren ein Schweizer Adelsgeschlecht, Ministeriale der Bischöfe von Konstanz und der Fürstäbte von St. Gallen und seit dem 17. Jahrhundert im schwäbischen Raum ansässig. Das seit 1665 freiherrliche, seit 1681 gräfliche Geschlecht starb 2004 aus. Die Namensschreibung „Castell“ wurde erst seit dem späten 17. Jh. verwendet (vorher „Castel“). SCHENK VON CASTEL, Johann Albrecht (I46883)
 
1614 Die Schilling waren ein ursprünglich aus dem Elsass stammendes Adelsgeschlecht in Schlesien und Polen. Die Familie, die vermutlich erloschen ist, gehörte in Breslau und Krakau zum Patriziat und gehörte zu den Ratsangehörigen.
Stammvater des Geschlechts ist ein Friedrich Schilling, der um 1452 Gerichtsschöffe in Weißenburg gewesen ist[1]. Verheiratet mit einer Barbara Stahl, deutet es darauf hin, dass er der Sohn eines Bernhard Schilling von Surburg gewesen ist, der in Beinheim seine Güter neben jener Familie Stahl besaß, die bereits länger in Weißenburg ansässig war[2]. Die Schilling von Surburg wiederum sind vermutlich ein Zweig des gleichnamigen Patriziergeschlechts aus Basel, andere Quellen[3] rechnen sie den Schilling vom Nieder- und Mittelrhein zu oder gar beiden Geschlechtern[4].

Als Wappen führte die Familie auf Rot in einem weißen Kreis ein dreifach gefächertes Lindenblatt, in der Chronik von Bernhard Hertzog wird dagegen nur ein einfaches Lindenblatt abgebildet. 
SCHILLING, Helene Clara (I745)
 
1615 Die Schlacht am Morgarten am 15. November 1315 war die erste Schlacht zwischen den Eidgenossen und den Habsburgern und ihren Verbündeten. Sie steht damit am Anfang der Schweizer Habsburgerkriege.

Gesichert ist, dass ein von Herzog Leopold I. angeführtes Heer in der Nähe von Schornen und Schafstetten (Gemeinde Sattel) beim Ägerisee von Schwyzern überfallen und nach kurzem Kampf in die Flucht geschlagen wurde. Weitere Einzelheiten sind unsicher.

Die Schlacht am Morgarten spielt eine wichtige Rolle in der Befreiungstradition, in der man sie als die erste kriegerische Auseinandersetzung des jungen eidgenössischen Bundes betrachtet. 
VON BONSTETTEN, Johannes (I14133)
 
1616 Die Schlacht am Morgarten am 15. November 1315 war eine Auseinandersetzung zwischen Herzog Leopold I. von Habsburg (* 4. August 1290 in Wien, Herzogtum Österreich; † 28. Februar 1326 in Straßburg, Bestattung in Königsfelden, dann St. Blasien, dann St. Paul im Lavantal in Kärnten) war Herzog von Österreich und der Steiermark, und den Schwyzern. Herzog Leopold zog mit seinem teilweise berittenen Gefolge von Zug herkommend durch das Ägerital gegen Sattel und wurde am Ägerisee von zahlenmässigen unterlegenen Schwyzern in die Flucht geschlagen. Weitere Einzelheiten sind unsicher.

Die Schlacht am Morgarten spielt eine zentrale Rolle in der mythisch aufgeladenen Befreiungstradition der Schweiz, in der man sie als die erste kriegerische Auseinandersetzung des jungen eidgenössischen Bundes betrachtet. 
VON BREITEN-LANDENBERG, Ritter Hugo I (I13881)
 
1617 Die Schlacht bei Biwanka (auch Schlacht bei Stokau), im heutigen Tschechien, war eine militärische Auseinandersetzung zwischen Truppen des römisch-deutschen Königs Heinrich III. und des böhmischen Herzogs Břetislav I. am 22. und 23. August 1040 in Westböhmen im Tal der Pivoňka in der Nähe des Klosters Stockau oder Biwanka,[1] in der Břetislavs Streitkräfte siegreich waren.

Vorgeschichte
Břetislav hatte im Sommer 1039 einen Kriegszug nach Polen unternommen, Krakau und andere Städte geplündert und Gnesen eingenommen. Dort hatte er, im Beisein hoher böhmischer Kirchenfürsten, das Grab Adalberts von Prag (tschech. Vojtěch, poln. Wojciech) geöffnet und dessen Gebeine entnommen, um sie mitsamt denen seines Stiefbruders Radim-Gaudentius, des ersten Bischofs von Gnesen, nach Prag zu überführen. Obwohl der Feldzug durch die Besetzung Schlesiens, Gnesens und Mährens Polen empfindlich schwächte, war die Inbesitznahme dieser Reliquien vermutlich der eigentliche Grund des Feldzuges. Mit Hilfe der Reliquien sollte Prag zum eigenständigen böhmischen Erzbistum aufgewertet und damit von Gnesen unabhängig werden. Entsprechende Pläne wurden mit einer Gesandtschaft zu Papst Benedikt IX. verfolgt, stießen aber auf erbitterten Widerstand des Mainzer Erzbischofs Bardo, der die Oberhoheit über das Bistum Prag innehatte.

König Heinrich III. teilte die Ansicht des Mainzer Erzbischofs. Zudem forderte er Břetislavs Rückzug aus Polen, das ebenso wie Böhmen ein Vasallenfürstentum des Heiligen Römischen Reiches war, sowie einen hohen Straftribut, den Břetislav jedoch nicht zu zahlen bereit war. Stattdessen sandte dieser, um einen Feldzug des Reiches gegen Böhmen zu verhindern, seinen Sohn Spytihněv als Geisel zum König. Als Břetislav weiterhin die Tributzahlung verweigerte, brach Heinrich III. im August 1040 mit zwei Heersäulen nach Böhmen auf.

Verlauf

Břetislav hatte sich durch die Geiselgestellung fast ein Jahr Zeit verschafft in der er den König von Ungarn Peter Orseolo als Verbündeten gewann. Dieser sandte 3000 Mann zu Hilfe.[2] Er ließ geschickt Schanzen anlegen, um die über den Pass bei Furth im Wald[3] Anrückenden in die Zange nehmen zu können, was ihm dann auch gelang, obwohl Heinrich äußerst vorsichtig war und sich in mehreren Abteilungen näherte. Heinrich selbst marschierte mit bayrischen Truppen von Cham, wo er am 14. August eingetroffen war, entlang der Chamb. Heinrich sandte eine Vorhut von 1000 Mann in ein Seitental. Sein Plan war, die Gegner von zwei Seiten anzugreifen, doch genau diese Vorhut unter der Führung des Reichsbannerträgers, Graf Werner I. von Maden, geriet an die beidseitig des Tales gelegenen Schanzen. Hier kam es am 22. August zur Entscheidung, der Schlacht bei Biwanka.[4] Die meisten Krieger der Vorhut fanden den Tod, die Fuldaer Totenannalen[5] nennen zahlreiche Einzelschicksale. Otto von Schweinfurt sollte währenddessen von der Gegenseite angreifen, geriet dort aber ebenfalls in Schwierigkeiten und musste unter vielen Verlusten am 23. August zurückweichen.

Bei Chlumec (Kulm) kam es am 22. September 1040 zur Ersten Schlacht bei Chlumec, in deren Folge sich Heinrichs Heer zurückziehen musste. Ein Verhandlungsangebot wurde von Heinrich dennoch mit der Forderung nach bedingungsloser Unterwerfung beantwortet. Im Spätsommer des Folgejahres wagte Heinrich einen neuen Angriff. Unter mutmaßlicher Mithilfe des ortskundigen Einsiedlers Günther, dem Gründer des Klosters Rinchnach, gelangte der deutsche Tross ohne größere Schwierigkeiten durch den Böhmerwald und konnte sich am 8. September mit dem Heer der Sachsen vor Prag vereinigen. Břetislav ergab sich dieser Übermacht am 29. September und unterwarf sich wenige Tage darauf dem späteren Kaiser in Regensburg. 
VON WINTERTHUR, Liutfrid (I36573)
 
1618 Die Schlacht bei GRANDSON
ist eine der drei grossen Schlachten der Burgunderkriege. Sie fand unter geringen Verlusten auf beiden Seiten am 2. März 1476 in der Nähe von Grandson am Neuenburgersee zwischen den Truppen des burgundischen Herzogs Karl des Kühnen und der Eidgenossen statt. Die Eidgenossen konnten die Burgunder in panikartige Flucht versetzen und machten in deren zurückgelassenem Lager reiche Beute.
Fahnenbücher und Bildinventare (S. 89–151, Kat.-Nrn. 49–65)
burgundische Fahnen (S. 153–166, Kat.-Nrn. 66–83)
Artillerie (S. 167–181, Kat.-Nrn. 84–102)
Waffen und Rüstungen (S. 183–193, Kat.-Nrn. 103–114)
burgundische Textilien (S. 197–217, Kat.-Nrn. 117–132), unter den Tapisserien der Tausendblumenteppich, ein Beutestück aus Grandson (gefertigt in Brüssel 1466),[8] in Bern in drei Bahnen zerschnitten und bis zur Reformation aufgehängt als Paramente im Berner Münster, zwei davon mit den Maßen 306 × 705 cm erhalten, heute im Bernischen Historischen Museum[9]
kirchliche Gewänder (S. 218–230, Kat.-Nrn. 133–141)
Bücher und Handschriften (S. 231–234, Kat.-Nrn. 142–144)
Herrschaftsinsignien, Schmuck und Gefäße (S. 235–258, Kat.-Nrn. 145–163)
kirchliche Gold- und Silberarbeiten (S. 259–270, Kat.-Nrn. 164–171), sowie
einzelne Münzen (S. 271–273, Kat.-Nrn. 172–177). 
VON HINWIL, Elisabeth (I2121)
 
1619 Die Schlacht bei Pavia war eine Schlacht im Rahmen der Italienkriege um die Hegemonie in Europa zwischen den Habsburgern (Spanien-Burgund-Erblande) unter Karl V. und den Valois (Frankreich) unter Franz I., die am 24. Februar 1525 stattfand.

1527
Zeichnet sich aus in Ungarn.
Militär / Gefecht 1529 Wien Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
Zeichnet sich aus bei der Belagerung von Wien durch die Türken.
Die Erste Wiener Türkenbelagerung oder zutreffender Erste Wiener Osmanenbelagerung war ein Höhepunkt der Türkenkriege zwischen dem Osmanischen Reich und den christlichen Staaten Europas. Sie fand im Rahmen des ersten österreichischen Türkenkrieges statt. Vom 27. September bis zum 14. Oktober 1529 schlossen osmanische Truppen unter dem Kommando von Sultan Süleyman I. dem Prächtigen Wien ein, das damals Hauptstadt der Habsburgischen Erblande und eine der größten Städte Mitteleuropas war. Unterstützt von anderen Truppen des Heiligen Römischen Reichs konnten sich die Verteidiger behaupten.

26 Jun 1508 Malspüren, Stockach, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
Mit Mahlspüren belehnt.
Anfangs war Mahlspüren im Besitz der Grafen von Nellenburg und des Konstanzer Bischofs. Burgstall (Burg Mahlspüren) und Niedergericht wurden 1603 durch die Vormünder des Albrecht Hans von Reischach-Immendingen an Erzherzog Maximilian verkauft, seither gehörte der Ort zur Landgrafschaft Nellenburg, die sämtliche anderen Rechte besaß.
https://de.wikipedia.org/wiki/Mahlspüren_im_Hegau
Besitz 1516 Breisach, Baden, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
Verkauft drei Häuser in Breisach an Gervasius von Pforr. (Schwiegervater)
Besitz 1521 Wasserburg, Lindau, Bayern, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
Mit seinem Bruder Konrad im Besitze von Wasserburg
Wasserburg (Bodensee) ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Lindau (Bodensee). Der staatlich anerkannte Luftkurort ist eine von drei bayerischen Anrainergemeinden am Ufer des Bodensees.
https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserburg_(Bodensee)
Besitz 1528 Mägdeberg, Baden, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
Löst den Mägdeberg um den Pfandschilling von 1800 fl. von Walter von Laubenbergs Witwe ab.
Besitz Jan 1528 Mühlhausen, Baden, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
Erhält von König Ferdinand Mägdeberg und Mühlhausen.
Besitz 14 Jan 1528 Mägdeberg, Baden, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
Mit Mägdeberg belehnt.
Die Burg Mägdeberg ist eine mittelalterliche Burgruine 1,5 Kilometer südwestlich von Mühlhausen-Ehingen im Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg, Deutschland.
Die Geschichte der Burg Mägdeberg ist eng mit der Geschichte des nordöstlich davon gelegenen Dorfes Mühlhausen verbunden. Seit dem 10. Jahrhundert hatte das Kloster Reichenau die Herrschaft über den Mägdeberg und Mühlhausen inne. Unter dem Reichenauer Abt Konrad von Zimmern wurde zwischen 1235 und 1240 die Burg auf dem Mägdeberg gebaut. Sie wurde 1240 als castrum Megideberc erstmals urkundlich erwähnt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Mägdeberg
Besitz 1531 Lempach, Brunadern, Riedern, Mauchen, Ober-Meltingen und Ober-Lauchringen Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
Verkauft verschiedene Güter in den genannten Orten.

Buda (deutsch Ofen) ist der westlich der Donau, am rechten Flussufer liegende Stadtteil der ungarischen Hauptstadt Budapest. Budapest entstand im Jahre 1873 durch die Zusammenlegung der beiden zuvor selbstständigen Städte Buda (deutsch Ofen; mit dem 1849 eingemeindeten Óbuda, Alt-Ofen) und Pest (Pesth). Buda nimmt heute ungefähr ein Drittel des Stadtgebietes ein.
Die Stadt war von 1361 bis 1541 Hauptstadt des ungarischen Reiches, bevor sie vom Osmanischen Reich erobert wurde.
https://de.wikipedia.org/wiki/Buda 
VON REISCHACH, Iteleck (I46789)
 
1620 Die Schlacht bei Sempach (Kanton Luzern) fand am 9. Juli 1386 statt. Sie war die entscheidende Schlacht im Sempacherkrieg zwischen der sich entwickelnden Eidgenossenschaft und dem Herzogtum Österreich, der von 1385 bis 1389 dauerte. Die Schlacht bei Sempach gilt in der Geschichte der Schweiz als Höhepunkt des Konfliktes zwischen den Habsburgern und den Eidgenossen während der Schweizer Habsburgerkriege. Der Sieg des eidgenössischen Bündnisses führte zu einer Festigung der Eidgenossenschaft und zum Zusammenbruch der Macht des Hauses Habsburg in den habsburgischen Vorlanden. Dieser wurde von den Städten Luzern, Bern und Solothurn zur Erweiterung ihres Territoriums genutzt.[5]

Die Schlacht bei Sempach wird gemeinsam mit anderen gewaltsamen Auseinandersetzungen, die sich im 13. und 14. Jahrhundert ereigneten, als Befreiungskriege gegen die habsburgische Feudalherrschaft verstanden. Die Schlacht ist Schauplatz der ab dem 16. Jahrhundert nachweisbaren Heldenlegende des Arnold Winkelried. 
VON BALDEGG, ritter ritter Marquart (I10483)
 
1621 Die SCHLACHT BEI VÖGELINSEGG war eine militärische Auseinandersetzung zwischen APPENZELL und der FÜRSTABTEI ST. GALLEN während der Appenzellerkriege. Sie fand am 15. Mai 1403 im sogenannten Loch zwischen Speicher und St. Gallen im heutigen Kanton St. Gallen statt.  ..., Adelheid (I3027)
 
1622 Die Schlacht von Brissarthe fand im Jahr 866 zwischen den Franken und den Wikingern statt; in ihr fiel Robert der Tapfere, der Graf von Tours und Angers, dem König Karl der Kahle die Leitung des Abwehrkampfs gegen die Normannen übertragen hatte. Hinsichtlich des genauen Tages sind sich die Quellen uneins. Es werden der 2. Juli, der 25. Juli und der 15. September genannt.
866 verbündete sich der bretonische Fürst Salomon (regierte 857–874) mit dem Dänen Hasting (Hasteinn) und seinen Loire-Normannen zu einem Feldzug gegen Anjou, Maine und Touraine. Die Stadt Le Mans wurde geplündert.

Robert der Tapfere, unter dessen Kommando die betroffenen Regionen standen, hatte soeben die fränkischen Kräfte gesammelt, darunter die Grafen Ranulf I. von Poitou sowie Gauzfried und Hervé von Maine, als die Bretonen und Skandinavier mit ihrer Beute den Rückzug antrate
Der fränkischen Streitmacht gelang es, die Gegner bei Brissarthe abzufangen, bevor sie ihre Boote an der Loire erreichten. Als die Bretonen und Skandinavier in eine Kirche flohen, nahmen die Franken die Belagerung auf. Am Abend entschieden sich die Wikinger, einen Ausfall zu wagen; im Verlauf des Kampfes wurde Robert der Tapfere getötet, Ranulf durch einen Pfeil tödlich verwundet, Hervé verletzt. Nach dem Verlust ihrer Anführer zogen sich die Franken zurück.
Im Jahr 867 nahm Karl der Kahle Verhandlungen mit Salomon auf, anerkannte ihn als König der Bretonen und trat ihm die Grafschaft Cotentin ab, was die gleichzeitige Abtretung des Avranchin zwischen dieser Grafschaft und der Bretagne impliziert.

Hasting verwüstete noch einige Jahre lang das Tal der Loire: Bourges 867, Orléans 868, Angers 872 – und Karl der Kahle musste sich um Unterstützung bei den Bretonen und Salomon bemühen.

Auch für die aufstrebende Familie der Robertiner, der Nachkommen Roberts des Tapferen, war die Schlacht folgenreich. Roberts unmündige Söhne, die späteren westfränkischen Könige Odo und Robert I., wurden der Vormundschaft des Welfen Hugo Abbas unterstellt, der ein Stiefsohn Roberts des Tapferen war, nachdem dieser 864 Hugos Mutter Adelheid von Tours geheiratet hatte, die Witwe des Grafen Konrad von Paris und Auxerre. Hugo erwarb sich ihre Verehrung, die später der Familie der Welfen zugutekam – und den Kapetingern den Vornamen Hugo einbrachte, den Robert I. seinem Sohn Hugo dem Großen und dieser seinem Sohn Hugo Capet gab. 
DER TAPFERE, Robert der Starke (I36503)
 
1623 Die Schlacht von Roncesvalles war ein Überfall der einheimischen baskischen Bevölkerung auf die Nachhut eines fränkischen Heeres unter Karl dem Großen am 15. August 778. Er fand nahe dem baskischen Dorfe Roncesvalles (baskisch Orreaga, französisch Roncevaux) statt.

Die islamischen Statthalter im Norden der Iberischen Halbinsel entschieden nach Streitigkeiten mit dem Emir Abd ar-Rahman I. von Córdoba (regierte 756–788), sich unabhängig zu machen, jeder in seiner Provinz. Da sie aber fürchteten, der Macht des Emirs nicht widerstehen zu können, suchten sie nördlich der Pyrenäen, bei den Franken, um Hilfe nach.

Im Jahr 777, während Karl der Große sich noch im Krieg gegen die Sachsen befand, trafen ein Abgesandter der abtrünnigen Gouverneure, Suleiman ibn al-Arabi, Statthalter von Barcelona, Husayn, Statthalter von Saragossa, und Abu Taur, Statthalter von Huesca, in Karls Feldlager ein, um sich der Hilfe der Franken gegen den Emir von Córdoba zu versichern. Karl erkannte sofort die Möglichkeit, seinen Machtbereich auszudehnen, und sagte zu.

Der Sarazenenfeldzug

Rolands Horn im Museum der Kathedrale von Santiago de Compostela
Im Frühjahr 778 fielen zwei christliche Armeen in das maurisch kontrollierte Spanien ein. Die größere der beiden, bestehend aus Soldaten aus Neustrien und Sachsen, stand unter dem Oberbefehl Karls. Sie versammelte sich in der Nähe von Agen und überquerte die Pyrenäen bei Saint-Jean-Pied-de-Port. Pamplona, Jaca und Huesca öffneten ihre Tore, der Ebro wurde überquert, und das Heer lagerte schließlich vor den Mauern Saragossas. Die kleinere Armee, deren Soldaten aus Austrasien, Burgund, Italien, der Provence, Septimanien und Bayern kamen, überquerte die Pyrenäen im Osten, fiel in Katalonien ein und traf mit dem größeren Heerzug vor Saragossa zusammen.

Suleiman ibn al-Arabi ließ die Franken nun jedoch nicht in seine Stadt – die abtrünnigen Statthalter begannen angesichts der christlichen Invasion ihre Entscheidung zu bereuen, zumal Karl auch in den ihm zugefallenen Städten eigene fränkische und christliche Statthalter einsetzte. Karl wiederum war nicht auf eine Belagerung vorbereitet, weder mit Material noch mit Verpflegung. Auch eine Ernährung der Soldaten aus dem wenig fruchtbaren Umland kam nicht in Frage, so dass Karl nur noch der Rückzug blieb. Während dieses Rückzugs überfiel er Pamplona, ließ es durch seine Truppen plündern und zerstörte die Stadtmauern, damit sich diese Stadt nicht gegen ihn erheben könne. Damit machte er sich die Basken zum Feind.

Roncesvalles
Am 15. August überquerte sein Heer die Pyrenäen am Col de Roncevaux. In dieser engen Passage, zwischen den hohen Bergen eingeschlossen, war das fränkische Heer gezwungen, in einer langen und damit verwundbaren Reihe mit nur jeweils wenigen Männern nebeneinander zu marschieren. Die baskische Bevölkerung des Landes, deutlich in der Unterzahl, wartete nur auf die passende Gelegenheit zu einem Überfall.

Mit leichter Bewaffnung und an die Bewegung in dem steilen und felsigen Gelände gewöhnt, ließen sie den Hauptteil der Armee passieren, um sich dann auf die Nachhut zu stürzen. Die Franken, auf ihren Pferden und mit ihren langen Lanzen kaum beweglich, wurden völlig überrascht.

Die Nachhut wurde vom übrigen Heer abgeschnitten und mitsamt dem Tross in den Hintergrund des Tales gedrängt. Ein verzweifelter Kampf brach aus, bei dem die fränkischen Soldaten bis auf den letzten Mann niedergemacht wurden. Die Basken plünderten den Tross und zogen sich eilends in die Berge zurück. Die Hauptarmee machte zwar umgehend kehrt, kam aber zu spät auf dem Schlachtfeld an.

Unter den Opfern befanden sich hohe Würdenträger des fränkischen Hofes: Karls Hausmeier Egilhard, Pfalzgraf Anselm (Robertiner) sowie der Statthalter der Bretonischen Mark, der Graf Roland.

Von Roncesvalles zur Rolandssage

Roland bläst seinen Olifant, um inmitten der Schlacht von Roncesvalles Hilfe herbeizurufen
In den folgenden Jahrhunderten wurde Roland zum populärsten Helden Frankreichs. In der Erinnerung des Volkes wurde das Massaker von Roncesvalles zu einer gigantischen Schlacht – dies in einer Zeit, als die christlichen Ritter des Westens sich auf den Kreuzzug zur Befreiung des Heiligen Landes begaben. Karls Expedition gegen die muslimischen Herrscher Spaniens wurde zu einem vorgezogenen Kreuzzug stilisiert – und Roland wie selbstverständlich ein christlicher Märtyrer.

In der Schlacht von Hastings 1066 sangen die Normannen ein Lied, das die Geschichte Rolands feierte. Am Ende des 11. Jahrhunderts kam ein Epos in romanischer Sprache auf, das Chanson de Roland, das Rolandslied, das heute zu den Meisterwerken epischer Dichtung des Mittelalters gerechnet wird.
 
(MEROWINGER), Anselm (I39265)
 
1624 Die schwäbischen Hohenzollern hatten einen innerfamiliären Konflikt. Aus diesem Grunde wurden die Besitzungen zwischen Friedrich und dessen Bruder Friedrich VI. geteilt. Friedrich begründete die Linie Zollern-Schalksburg. Somit kam es zu einer Trennung in Zollern-Zollern und Zollern-Schalksburg. Friedrich ehelichte 1282 Udilhild von Merkenberg. Der Graf wurde wegen seiner Gemahlin ebenso als Friedrich I. von Merkenberg bezeichnet. Die Schalksburger Linie starb 1408 aus. (ZOLLERN-SCHALKSBURG), Friedrich I. (I40785)
 
1625 Die Schwarzburger gehörten zum alten Thüringer Hochadel.[1] Der Stammsitz „Swartzinburg“ liegt im Tal an der Schwarza westlich von Saalfeld im Thüringer Landkreis Saalfeld-Rudolstadt und wurde 1071 erstmals urkundlich erwähnt.[2] Im Jahr 1599 entstanden die beiden Grafschaften und späteren Fürstentümer Schwarzburg-Rudolstadt und Schwarzburg-Sondershausen. Günther Victor von Schwarzburg-Rudolstadt legte 1918 für beide zuletzt in Personalunion regierten Fürstentümer infolge der Novemberrevolution die Regierungsgeschäfte nieder und erklärte seinen Thronverzicht. Das Geschlecht der Schwarzburger erlosch 1971 im Mannesstamm. VON SCHWARZBURG, Sizzo II. (I39666)
 
1626 Die Seeschlacht bei Svold (gelegentlich auch als Seeschlacht bei Seeland bezeichnet) war eine entscheidende Seeschlacht der Wikingerzeit, die zu einer Änderung der Machtverhältnisse im Ostseeraum führte.[1]

Die Schlacht fand zwischen dänischen Truppen unter König Sven Gabelbart und schwedischen Truppen unter König Olof Skötkonung, unterstützt von abtrünnigen Norwegern unter Erik Håkonsson[2] auf der einen, und christlichen Norwegern unter König Olav Tryggvason auf der anderen Seite am 9. September 1000 in der Ostsee statt. Sie endete mit der vollständigen Niederlage Olav Tryggvasons. Norwegen wurde zwischen Schweden und Dänemark aufgeteilt.

Olav I. Tryggvason
war ein norwegischer König, der von 995 bis 1000 regierte. Auf Altnordisch lautete sein Name Óláfr Tryggvason und auf den von ihm geprägten Silberpfennig-Münzen bezeichnet er sich in der lateinischen Inschrift als „ONLAF REX NOR“ (Abkürzung für: Onlafus rex Normannorum). In einem zeitgenössischen, angelsächsischen Text wiederum wird er „Anlaf“ und in der lat. Übersetzung „Analavus“ genannt 
TRYGGVASON, Olav I. (I37259)
 
1627 Die seit 1191 („Ulrich von Reischach“) bezeugten Freiherren von Reischach mit ihrer Stammburg Burrach beim Walder Ortsteil Reischach sind ein typisches kleinadeliges Geschlecht, das es nie zu herausragender Berühmtheit an sich, oder an einzelnen Mitgliedern brachte, deren Vertreter aber in der südwestdeutschen Geschichte, vor allem im Umfeld des Hauses Württemberg, bis in die Neuzeit immer wieder in Erscheinung traten.
Die Reischacher konnten sich in ihrem Ursprungsgebiet nicht lange halten. In ihrer unmittelbaren Nachbarschaft wurde im Jahre 1212 durch den staufischen Ministerialen Burkhard von Weckenstein ein Kloster gegründet. Das Kloster Wald lag nur knapp zwei Kilometer von der Burg Burrach entfernt. Das neu gegründete Kloster versuchte von Anfang an, das Gebiet in seiner unmittelbaren Nachbarschaft unter seinen Einfluss zu bringen. Tatsächlich gelang es dem Kloster, seinen Besitz und damit auch seine herrschaftliche Stellung auszudehnen, auch durch seine guten Beziehungen zu den Stauferkaisern. Folgerichtig verdrängte es das Geschlecht der Reischacher und brachte es schon im Jahr 1290 fertig, mit diesen einen Vertrag abzuschließen, in dem die Erwerbs- und Ausdehnungsinteressen des Klosters räumlich festgelegt wurden. Seit dem Übergang an das Kloster Wald sind die Reischacher in Reischach nicht mehr ortsansässig, ihre Burg war bereits spätestens 1241 geschleift worden.
Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Reischach_(Adelsgeschlecht) 
VON REISCHACH, Beatrix (I46671)
 
1628 Die Sieghardinger waren eine der wichtigsten Familien des bayerischen Adels von der Mitte des 9. bis zum Beginn des 13. Jahrhunderts. Die Bezeichnung der Familie rührt von ihrem Leitnamen „Sieghard“ (auch Sighard oder Sigehard) her, der sich erst mit Sieghard XI. Ende des 12. Jahrhunderts verliert.
Die Vorfahren der Sieghardinger waren im Rhein-Neckar-Raum begütert. Die Sieghardinger – mit dem Stammvater Sieghard I. 858/861 Graf im Kraichgau –, herrschten etwa zwei Jahrhunderte lang als Grafen im Chiemgau, darüber hinaus auch in anderen Gebieten; dazu gehörten Gebiete im Pinzgau, im Pongau, im Salzburggau – dort im Wesentlichen im Flachgau – im Eisacktal, im Inntal und im Pustertal. In der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts waren die Sieghardinger Grafen von Ebersberg und Markgrafen von Krain.

Eine Nebenlinie war die der Grafen von Tengling, von denen die ab dem Ende des 12. Jahrhunderts aussterbenden Grafen von Schala, Burghausen, Peilstein, Mörle und Kleeberg abstammten. Auch die Meinhardiner sollen dem Geschlecht der Sieghardinger entstammen.

Der umfangreiche Grundbesitz, den die Familie in Kärnten erworben hatte, wurde an die Spanheimer vererbt.

Weitere Mitglieder der Familie namens Sighard und Friedrich urkundeten 987 für das schwäbische Ellwangen. Ihre Erben sollen sich in den nächsten Generationen mit hochadligen schwäbischen Familien versippt haben, u. a. mit einer Tochter des schwäbischen Herzogs Konrad von Öhningen, danach zuerst die Grafschaft im Ries, das schwäbische Pfalzgrafenamt, nach 1079 auch noch das schwäbische Herzogtum und nach 1138 das deutsche Königtum erworben haben. Aus ihnen soll das Kaisergeschlecht der Staufer hervorgegangen sein. 
VON SEMPT-EBERSBERG, Sieghard I. (I40570)
 
1629 Die Sieghardinger waren eine der wichtigsten Familien des bayerischen Adels von der Mitte des 9. bis zum Beginn des 13. Jahrhunderts. Die Bezeichnung der Familie rührt von ihrem Leitnamen „Sieghard“ (auch Sighard oder Sigehard) her, der sich erst mit Sieghard XI. Ende des 12. Jahrhunderts verliert. ..., Engiltrut (I40134)
 
1630 Die Singenberg waren eine Ministerialenfamilie des 12. und 13. Jahrhunderts, die beim Abt von St. Gallen als Truchsessen wirkte.

Anfangs nannte sich die Familie nach ihren Besitzungen in Sitterdorf und Frommhusen Welt-Icon, später nach ihrer Burg Singenberg Welt-Icon. Der 1167 als Zeuge erwähnte Ulrich von Sitterdorf war vermutlich Meier von Sitterdorf. Um 1200 ist Otbert als erster Truchsess nachgewiesen. Das Amt ging an seinen Sohn Ulrich über, der mit Hadwig von Staufen verheiratet war und vor 1219 in St. Gallen eine Jahrzeit stiftete. Dessen Sohn, der Minnesänger Ulrich, gründete 1228 mit dem St. Galler Bürger Ulrich Blarer das Heiliggeistspital, das er mit Gütern in Frommhusen, Bleiken und St. Gallen ausstattete. Mit Ulrich, dem Enkel des Minnesängers, starb die Familie um 1250 in der männlichen Linie aus. Ihr Besitz ging an das Kloster St. Gallen.

von Kienberg

Niederadlige Fam. in der Nordwestschweiz. 1173 werden Ulrich und Hartmann von K. erstmals als Zeugen in einem kaiserl. Privileg für das Stift Beromünster erwähnt. Im 13. Jh. besass die Fam. eine Burg und Herrschaft in der Gem. K., zu welcher u.a. auch Teile der Dörfer Erlinsbach und Küttigen gehörten. Hartmann III. (erw. 1272-1305) liess sich auf der Burg Königstein (Gem. Küttigen) bei Aarau nieder (1278 Vogtstreit mit Herrschaftsleuten). Der auf ihn zurückgehende Familienzweig K.-Königstein verkaufte 1417 Burg und Herrschaft an die Stadt Aarau und liess sich danach in der Stadt Luzern nieder (1517 letzter Nachweis der Fam.). Die Burg und die Herrschaft K. gingen 1398 nach Verpfändung an Petermann von Heidegg. Weitere - alle nur bis ins frühe 15. Jh. belegte - Zweige der K. waren in Laufenburg, Rheinfelden und Bern (1293-97 Schultheiss Ritter Jakob von K.) ansässig. Den Namen K. führt auch eine bäuerl. Familie. 
VON KIENBERG, N. (I37524)
 
1631 Die Skleros im Plural Skleroi (griechisch: Σκληροί,), in weiblicher Form Skleraina (griechisch: Σκλήραινα), zählten zu den ältesten und reichsten byzantinischen Adelsgeschlechtern

Sie traten zu Beginn des neunten Jahrhunderts urkundlich auf und erreichte in der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts den Höhepunkt ihrer Macht. Die Skleroi waren mit verschiedenen kaiserlichen Dynastien verwandt, kamen an die Kaiserkrone durch den Gegenkaiser Bardas SKLEROS nahe heran, konnten sie jedoch nie erringen. Ihr Einfluss wechselte mit den jeweiligen Herrschern schwächte sich aber Im 11. Jahrhundert ab, wodurch später kaum noch Mitglieder der Familie in Führungspositionen aufscheinen. Im 14. Jahrhundert sind sie aus den Aufzeichnungen verschwunden.
Trotzdem hinterließen sie in Europa eine dauerhafte Nachkommenschaft in weiblicher Linie. Dies einerseits durch die Ehe der Theophano Skleraina mit Kaiser Otto II. († 991) und andererseits durch die außereheliche Verbindung der Maria Skleraina mit Kaiser Konstantin IX. von Byzanz, aus der Anna Monomachina hervorging, die aus ihrer Ehe mit Wsewolod I. Jaroslawitsch (* 1030, † 13. April 1093) Großfürst der Kiewer Rus (1078–1093) Nachkommen hinterließ. Hinzu kommt, dass über die Ehefrau des Bardas SKLEROS arabische Vorfahren Eingang in europäische Dynastien fanden.  
SKLEROS VON BYZANZ, Niketas? (I23932)
 
1632 Die Söhne Karsil und Werner (er ist Limburger Vasall und Edelbürger von Köln) sterben beide 16./17.03.1278 N., N. (I25254)
 
1633 Die Stammliste der Konradiner ist in der Fachliteratur umstritten. Die nachstehende Darstellung folgt der von Schwennicke in den Europäischen Stammtafeln, Band I.1, 2005, in der die in der Diskussion stehenden Arbeiten von Johannes Fried, Donald C. Jackman, Eduard Hlawitschka und Armin Wolf (siehe unten) zu Rate gezogen wurden. IM LAHNGAU, Gebhard (I35621)
 
1634 Die Stolberger Linie ist der wohl wirtschaftlich erfolgreichste Teil der Familie Peltzer, die vor allem durch die ehelichen Verbindungen mit den im Raum Stolberg ebenfalls hoch angesehenen und erfolgreichen Fabrikantenfamilien Schleicher, Hoesch, Prym, Lynen, von Asten und Anderen in besonderem Maße profitierte. Durch diese Konstellation gehörte Stolberg über einen Zeitraum von mehr als 200 Jahren zu einem der bedeutendsten Zentren der Kupferindustrie Europas.

Die Geschichte und der Einfluss der Stolberger Linie begann damit, dass Mathis Peltzer (I. der Stolberger Linie), erstgeborener Sohn des im ersten Abschnitt erwähnten Aachener Bürgermeisters Matthias Peltzer, im Jahre 1587 die Ravensmühle und die Ellermühle pachtete. 1592 kaufte er vom Abt der Reichsabtei Kornelimünster Grundbesitz im Tal der Inde, wo er noch im gleichen Jahr die Hammer-Mühle errichtete. Er gründete außerdem auch die Ichenberger Kupfermühle im benachbarten Eschweiler.
 
PELTZER, Matthias II. (I48426)
 
1635 Die Supponiden waren eine über fünf Generationen einflussreiche fränkische Adelsfamilie des 9. und der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts (möglicherweise aus Alamannien), die zunächst vornehmlich im Gebiet um Parma reich begütert war. Die Familie erhielt schon von Zeitgenossen diesen Namen nach ihrem häufigsten Männernamen. Sie werden etwa in den Gesta Berengarii (Liber II, Vers 77 f.) als „Supponidae“ bezeichnet. Die Supponiden, als Angehörige des Reichsadels benannt, also als Angehörige der königsnahen Familien des Karolingerreichs, der Großen, unterhielten enge Kontakte zu Königen und Kaisern.

Ihnen unterstanden zeitweise die Grafschaften Brescia, Parma, Piacenza, Modena, Bergamo und das Herzogtum Spoleto. Die Königsnähe machte die Familie zum einen zu höchsten Amtsträgern, aber sie wurde auch von jedem Umschwung in der Macht der späten Karolinger bedroht. Von den vier italienischen Königinnen des 9. Jahrhunderts entstammten allein drei den Supponiden. Diese waren Kunigunde (Cunegonda), Ehefrau Bernhards von Italien, besonders aber Engelberga, die mit Ludwig II. verheiratet war, sowie Bertilla, vermählt mit Berengar I. Mit Engelberga erreichten die Frauen zudem eine im karolingischen Umkreis einmalige Machtstellung, einen Status, der als consortium regis bezeichnet wurde, und der bis weit in das Hochmittelalter Italiens fortwirkte. Die Strategie der Familie basierte neben der Königsnähe auf dem Erwerb von und der Kontrolle über umfangreiche Güter in der Po-Ebene, die durch eine Reihe von Äbtissinnen abgesichert und erweitert wurde, die gleichfalls den Supponiden entstammten. Auf diese Art erlangte die Familie beinahe eine Art Dynastierecht auf die Stellung der jeweiligen Königin, untermauert durch gewaltige Grundherrschaften, die die größte Klostergrundherrschaft Italiens darstellten. Hingegen versuchte kein Supponide nach der Königs- oder Kaiserkrone zu greifen, jedoch erlangten sie höchste Funktionen im Umkreis der Könige. 
N., Kunigunde (I11050)
 
1636 Die Tecklenburg ist eine Burgruine und Veranstaltungsstätte der Freilichtspiele Tecklenburg in der gleichnamigen Stadt Tecklenburg im Kreis Steinfurt in Nordrhein-Westfalen (Deutschland). Sie war einst das Zentrum der Grafschaft Tecklenburg.

Die Burg wurde vermutlich um 1100 vom niederländischen Graf von Zütphen errichtet, um den wichtigen Handelsweg Lübeck-Bremen-Münster-Köln an dieser engen und gut einsehbaren Stelle zu kontrollieren und Zölle fordern zu können. Später wurden zur Sicherung an den Zuwegen nach Tecklenburg einige Adelshöfe als Vasallen zur Sicherung dieses Weges eingesetzt, wie z. B. Haus Marck, die Anwesen Kieseling, Horne, Meeseburg, Kronenburg, Hülshoff und Wondahl. Die erste urkundliche Erwähnung der Anlage erfolgte 1184. Zu dieser Zeit soll die Tecklenburg die größte und mächtigste Höhenburganlage Norddeutschlands gewesen sein. 1168–1190 erwarb der Kölner Erzbischof Philipp die Grafschaft Tecklenburg von Graf Heinrich von Geldern und Graf Symon von Tecklenburg für die außergewöhnlich hohe Summe von 3.300 Mark. Graf Symon erhielt die Burg Tecklenburg als Lehen und übergab seine Allode für 50 Mark dem Erzstift Köln. Damit verbunden waren wohl die Vogteien über die Hochstifte Münster und Osnabrück, welche von nun an bei Köln lagen und damit die Grundlage des Anspruchs einer Herzogswürde für Westfalen durch die Erzbischöfe von Köln bildeten.
1226 verhängte der päpstliche Legat Konrad von Urach den Bann über die Burg und die Stadt Tecklenburg, weil Friedrich von Isenberg, der mutmaßliche Mörder des Kölner Erzbischofs Engelbert, 1225 in der Burg versteckt hatte. 1227 zog die Kölner Kirche die Burg Tecklenburg ein, da der Graf den Besitz der Burg wegen seiner Teilnahme an der Verschwörung gegen Engelbert nach Ansicht der Kölner verwirkt hatte; 1282 kam die Burg in den Pfandbesitz des Bischofs Konrad II. von Osnabrück.

Nach dem Aussterben der Grafen von Tecklenburg 1262 kam die Grafschaft an die Grafen von Bentheim. Zwischen 1328 und 1562 gehörte sie den Grafen von Schwerin. Diese konnte 1365 die Herrschaft Rheda erwerben. Sie verloren aber 1400 die nördlichen Teile der Grafschaft mit den Ämtern Cloppenburg, Friesoythe und Bevergern an das Hochstift Münster.

Im Jahre 1400 verlor Tecklenburg unter Graf Nikolaus II. den nördlichen Teil seiner Grafschaft in einem Konflikt mit dem Bistum Osnabrück. Dies, und dass der Handelsweg Bremen-Köln immer mehr über Osnabrück mit der jetzt ausgebauten Fernstraße geleitet wurde, verringerte die strategische Bedeutung der Tecklenburg. Auch hatte sich die Waffentechnik inzwischen stark verändert, die veralteten Wehranlagen der Tecklenburg konnten nur sehr schleppend verbessert werden. 
N., N. (I18768)
 
1637 Die Thumb von Neuburg (auch Thumb von Neuenburg) sind ein Adelsgeschlecht, das während der Zeit des Heiligen Römischen Reichs zur Reichsritterschaft gehörte. Es war seit dem 13. Jahrhundert in Vorarlberg und Graubünden und seit 1430 im schwäbischen Raum ansässig.

Die Thumb stammen vermutlich aus der Ravensburger Gegend und erscheinen erstmals im Jahre 1188 mit Hainricus Tumbo in einer Urkunde. Er bezeugt darin eine Schenkung des Herzogs Friedrich von Schwaben an das Kloster Steingaden. Alle Nachkommen dieses Heinrich in männlicher Linie führten den Beinamen Thumb, der in auf Latein verfassten Urkunden teilweise als stultus (dt. dumm = tumb) wiedergegeben wird. Die sichere Stammreihe beginnt mit dem vor 1240 gestorbenen Albertus Tumbin.

Um 1230 wurden die Thumb mit der Neuburg bei Koblach in Vorarlberg belehnt, nach der sich zu erst die Brüder Friedrich und Heinrich Thumb von Neuburg ab dem Jahre 1240 nannten. Sie waren schon zur damaligen Zeit reich begütert, denn der jüngere Bruder Heinrich nannte sich bereits 1244 miles de Biunthe (nach der heutigen Gemeinde Baindt bei Ravensburg) und 1246 miles de Stadeln (nach Stadel bei Niederglatt).

Die Thumb erwarben weiteren Besitz in Graubünden und errichteten dort u. a. die Burg Rappenstein. Um 1300 wurde die Neuburg bei Chur ihr Stammsitz. Vor 1302 heiratete Ritter Friedrich II Thumb von Neuburg (-1313 †1321) die Gräfin Sophia von Montfort, eine Karolingerin, mit der er eine Tochter (*1302) und die Söhne Johann und Seifrid /Syfridhatte. Nach Friedrichs Tod heiratete seine Witwe den Neffen Schweickhart III (Schwigger) Thumb von Neuburg, von dem sie weitere fünf Kinder hatte[3]. darunter Hugo, Hiltrude (verheiratet mit Albrecht von Schauenstain zu Tagstain ), Schweikhart /Schwigger IV. Auseinandersetzungen mit den Grafen von Montfort führten dazu, dass die Burg und Herrschaft Neuburg bei Koblach 1363 von Hugo und seinem Bruder Schwigger IV an die Habsburger verkauft wurden. 
THUMIN VON NEUBURG, N. (I14347)
 
1638 Die Töchter heiraten wie folgt:
- Margarete Elisabeth heiratet Prof. Dr. theol. Johann Heinrich Smedel aus Bremen-Gröpelingen
- Magdalena Louisa heiratet Dr. med. Ludwig Johann Faber "Doctor Medicinae" in Weinheim (1697)
- Anna Maria heiratet Johann Gertner, Apotheker (1704, 1705) in Heidelberg.
- Christina Katharina heiratet Johann Christian Wallsdorf aus Köthen (Anhalt) und in zweiter Ehe Johann Christian Treviranus, beide Männer sind Apotheker 
BERGFELD(IN), Anna Katharina (I766)
 
1639 Die Tochter Hildegard, Äbtissin soll der Legende nach dem heiligen Meinrad um 835 herum in der Einöde der Ufernau eine Zelle erbaut haben.

Da ihre KAISERIN JUDITH ihren Schwiegervater Ludwig den Frommen heiratete, war Hemma nicht nur Judiths Schwester, sondern auch ihre Stiefschwiegertochter!!
Die Quellen zu HEMMA betonen ihre Tugendhaftigkeit und Schönheit sowie die beiderseitige Vorbildlichkeit des Ehelebens. Während sie in den Urkunden nur äußerst selten erwähnt wird und daher keinen besonderen Einfluss auf die Regierung genommen zu haben scheint, wirft ihr der Geschichtsschreiber Hinkmar vor, den ältesten Sohn KARLMANN zu sehr bevorzugt zu haben.
Da der König – angeblich durch diesen Einfluss – das Unterkönigreich KARLMANNS auf Kosten der Herrschaftsgebiete seiner anderen Söhne stark vergrößerte, brach ein Aufstand unter der Führung KARLS III. und LUDWIGS III. aus, der jedoch mit einer Versöhnung endete.

Gegen Ende des Jahres 874 wurde HEMMA durch eine Lähmung stumm und starb im Januar 876 in Abwesenheit ihres Mannes, der sie im Jahr zuvor das letzte Mal besucht hatte.

Der Begräbnisort HEMMAS ist umstritten. Widersprüchliche Angaben in mittelalterlichen Quellen sowie eine durch Fälschungen erschwerte Quellenlage führten schon im Spätmittelalter zu Konflikten zwischen dem Kloster St. Emmeram und dem Stift Obermünster in Regensburg, die beide das Grab der Hemma für sich beanspruchten. Bis heute kann keine eindeutige Aussage getroffen werden. Sowohl St. Emmeram als auch Obermünster haben gute Argumente auf ihrer Seite (siehe Literaturliste). Aufgrund des engen Verhältnisses, das zwischen Hemma und Obermünster existierte, ist es aber wahrscheinlicher, dass diese Verbundenheit nicht mit dem Tod Hemmas enden sollte, sondern dass vielmehr entsprechende Quellenstellen den tatsächlichen Ort der Bestattung belegen.

Dennoch gilt ihr Grabmal in ST. EMMERAM als eines der bedeutendsten deutschen Monumente des 13. Jahrhunderts.

zu ihrer Schwiegertochter, der heiligen RICHARDIS (Ehefrau von Karl III.):
Sie war von 877 bis 893 Äbtissin am DAMENSTIFT SÄCKINGEN und zwischen 878 und 893 auch ÄBTISSIN der FRAUENMÜNSTERABTEI IN ZÜRICH. Beide Klöster waren KÖNIGLICHE EIGENKLÖSTER, die ihr von ihrem Gemahl Karl III. zur LEBENSLANGEN NUTZNIEßUNG überlassen wurden, ebenso wie die Klöster St. Marinus in Pavia und das Kloster in Zurzach. 
(OSTFRANKENREICH), Hemma (I24106)
 
1640 Die Tschachtlan kamen aus der Gegend von Kerzers und nannten sich ursprünglich Tschachtli (Kastlan). Über Heinzmann stieg die Familie um 1420 in den bernischen Rat auf. Das Geschlecht ist 1492 ausgestorben.
Die Familie Tschachtlan war eine Berner Notabelnfamilie des Spätmittelalters.
Die Tschachtlan dürften aus dem Simmental stammen, wo der Kastellan als Tschachtlan (vgl. frz. Châtelain) bezeichnet wird. Peter Tschachtlan[1] ist 1374 Weibel in Frutigen, ein Hensli Schachtlan ist 1414 in Spiezwiler belegt.[2] In Bern ist 1371 als erster Namensträger Jenni Schachtlan aus Burgistein nachzuweisen.[3] Die Tschachtlan waren u. a. verwandtschaftlich mit den Berner Notabelngeschlechter von Kiental und Reber verbunden. Niklaus Tschachtlan († um 1412), um 1400 Mitglied des Kleinen Rats, war ein Onkel der begüterten Ita Reber, Witwe des Johann Reber.[4] Ita Reber war eine Tochter des bernischen Stadtschreibers Johann von Kiental[5] und Schwester der Elsbeth von Kiental. Bendicht Tschachtlan ehelichte 1452 die Witwe des Venners Johann von Kiental.

Die Tschachtlan besassen in der Brügglerkapelle des Berner Münsters ein Familiengestühl.[6]

Ein Zusammenhang der Tschachtlan mit den aus Freiburg und Murten stammenden, in Kerzers noch blühenden Tschachtli (Tschachti, Tschatis) konnte bisher nicht nachgewiesen werden.  
TSCHACHTLAN, Stammlinie (I32454)
 
1641 die um 1604 geborene Tochter Elisabeth heiratet Conrad Windecker
und
die 1609 geborene Tochter Elisabeth heiratet Johann Scheibler 
(REBENSTOCK), Barbara (I23490)
 
1642 Die URFEDE (auch Urphed, Urphede, Urpfedt, Unfehde) war ein Mittel des vormodernen Rechts und bedeutete den beeideten Fehdeverzicht. Der Bruch der Urfehde wurde deshalb als Meineid verfolgt und bestraft.
Urfehde, die selbst verschiedene Stadien ihrer Entwicklung durchlief und Teil der Entstehung des öffentlichen Strafrechts war, lässt sich erstmals in fränkischer Zeit in der Fredegar-Chronik oder in den Schriften Gregor von Tours nachweisen. Sie beruht auf den Blutrachevorstellungen der Germanen, bei denen der Streit durch eine eidliche Vertragsform beigelegt wurde 
DE BEVER, Fye (I18729)
 
1643 Die Urgroßeltern Väterlich und mütterlich sind gleich. (Ahnenschwund) GRABENSTÄTTER, Rosine (I110)
 
1644 Die Villa Lynen ist ein Gebäude in Stolberg (Rhld.), Städteregion Aachen. Es wurde zwischen 1911 und 1913 vom Architekten Carl Wilhelm Schleicher entworfen und für den Industriellen Robert Lynen errichtet. Die Familie Lynen gehörte zu einer alten Stolberger Kupfermeister-Familie und nutzte das Gebäude für repräsentative Anlässe.

Zur Blütezeit der Messingindustrie im 17. und 18. Jahrhundert waren in Stolberg etwa vierzig Kupfermeisterfamilien tätig. Die bekanntesten sind Beck, Dollart, Hansen, Lynen, Mewis, Momma, Peltzer, Prym, Schardinel, Schleicher, von Asten und Wuppermann. Auch die Hoeschs, die im Oberlauf des Vichtbaches als Reitmeister tätig waren, wirkten in Stolberg als Kupfermeister und kamen ursprünglich aus Aachen. 
LYNEN, Simon (I49124)
 
1645 Die Vöhlin (historisch bisweilen: Fehlin) waren die erfolgreichste Handels- und Patrizierfamilie der ehemals freien Reichsstadt Memmingen. Bereits unter Hans Vöhlin d. J. (1423–1496) war das Haus eine der größten süddeutschen Gesellschaften im Warenhandel, aber auch im Finanz- und Montanbereich. Ab Mitte der 1490er Jahre fusionierten die Vöhlin schrittweise mit den Welsern, die Welser-Vöhlin-Handelsgesellschaft entstand. Als diese Gesellschaft 1614 scheiterte und die Augsburger Welser dadurch in die Zahlungsunfähigkeit gerieten, hatten sich die Vöhlin bereits aus der Firma zurückgezogen und waren nach Memmingen zurückgekehrt. VÖHLIN, Johann II. (I51308)
 
1646 Die von Belp-Montenach waren ein Schweizer Freiherrengeschlecht. Die höchste Machtausdehnung der Freiherren ist im 12. und 13. Jahrhundert nachzuweisen. Sie waren im Besitz der Herrschaften Belp und Montenach sowie von diversen Gütern in Muri und Wattenwil.

Mit Freiherr Ulrich von Belp wird die Familie 1107 im Gefolge der Grafen von Burgund erstmal erwähnt. Der Grundbesitz der Freiherren, die Herrschaft Belp, entstand bei der Auflösung der karolingischen Gaugrafschaften und wurde als Lehen direkt vom Kaiser an die Freiherren verliehen. Die Familie pflegte gute Beziehungen zu den Herzögen von Zähringen. 1111 waren Ulrich von Belp und sein Sohn Rudolf von Belp an der Beisetzung von Herzog Berthold II. von Zähringen im Kloster St. Peter anwesend. Zwischen 1122 und 1132 werden Ulrich von Belp und seine Söhne Konrad und Burkhard als Zeugen in zähringischen Urkunden genannt. Im Jahre 1131 begleitete Burkhard von Belp den Herzog Konrad von Zähringen nach Straßburg an den Hoftag König Lothars III. 1146 nehmen die Brüder Konrad und Rudolf von Belp am Gerichtstag des Herzogs in Worb teil. Konrad wird erstmals als Herr von Montenach genannt, während sich sein Bruder weiterhin Rudolf von Belp nennt. Es muss zu dieser Zeit eine Herrschaftsteilung gegeben haben, in eine deutsche Linie Belp und eine welsche Linie Montenach. Es ist nicht überliefert, wie die Freiherren an die Herrschaft Montenach kamen. Eine Übertragung durch die Zähringer ist anzunehmen. Vielleicht kommt auch die Übernahme durch eine Heirat Konrads mit einer Contesson von Montenach, die 1178 als Herrin von Montenach genannt wird, in Frage. Zwischen 1195 und 1223 verschwindet die deutsche Linie, somit kommen ihre Besitzungen an die welsche Linie zurück.
Aymo II. von Montenach stellte sich 1254 mit seiner Herrschaft Belp unter die Lehnshoheit des Grafen Peter II. von Savoyen, lehnte sich aber 1265 gegen ihn auf und fand dabei den Tod. Sein Sohn Wilhelm I. musste sich 1267 aber endgültig Savoyen unterwerfen. 1277 teilte er die Gebiete des Vaters mit seinem Bruder Hartmann. Wilhelm erhielt die Herrschaft Montenach und Hartmann Belp sowie alle anderen Besitztümer östlich der Saane. Nach Hartmanns Tod 1281 übernahm dessen Sohn Ulrich von Belp-Montenach seine Gebiete. 1298 wendeten sich die die Freiherren Ulrich und sein Onkel Wilhelm I. von Montenach gegen die Stadt Bern, bei der sie noch unter Berthold V. von Zähringen widerwillig ins Burgerrecht gezwungen wurden. Die Adeligen schlossen sich einer von der Stadt Freiburg angeführten Koalition an und beteiligten sich an der Schlacht am Dornbühl. Nach der Niederlage Freiburgs wurde die Hohburg von den Berner in einer zehntägigen Belagerung erobert und zerstört. Ulrich von Belp-Montenach durfte seine Burg nicht wiederaufbauen und musste auf Schadenersatz verzichten, außerdem musste er sich mit all seinen Besitztümern im oberen Aaretal der Stadt Bern unterwerfen und wurde 1306 in ein zwanzigjähriges Burgerrecht mit der Stadt Bern gezwungen. Sein Onkel Wilhelm I. aus Montenach kam glimpflicher davon. Seine Söhne Hartmann und Ägidius waren die letzten männlichen Vertreter der Belper Linie. 1383 verkaufte Hartmanns Tochter Katharina den Rest der Herrschaft Belp an Petermann von Wabern. Die Linie Montenach bestand bis 1493 als Lehnsträger der Herzöge von Savoyen unter denen sie mehrmals als Vogt der Waadt waltete. 
VON MONTENACH, Aymo II. (I41488)
 
1647 Die von Wandthoff, Wanthoff, Wandhoff oder Wanthoven waren ein westfälisches und märkisches Adelsgeschlecht.

Die Familie von Wandthoff lebte auf dem ehemaligen Stammhause und Rittersitz Wandthof (Wandhofen)[1][2] im Kirchspiel gleichen Namens unweit von Schwerte.

In einer Urkunde von 1357 findet man unter den Zeugen Gobel und Diederic van Wanthoven.

Gobel von Wanthoff war ein Burgmann der Landesburg Wetter und 1345 Gograf von Schwelm. Er stand im Dienste der Grafen von der Mark und war der Vater von Hermann von Wanthoff, welcher in einer Urkunde von 1397 auftaucht.

Dieser Hermann war ein angesehener Ratgeber und enger Vertrauter der Grafen von der Mark. Er war Richter zu Schwerte (1371–1373, 1391 und 1406) und Burgmann der Landesburg Wetter. 1383 erhielt er für seine herausragenden Verdienste vom Grafen von der Mark das Reichsgut Lenninghausen bei Schwerte (=Lenningsen) und 1387 vom „Junker Johann von Volmestein“ den Hof zu Haßlei im Kirchspiel Hagen zum Pfandlehen.

1388/89 nahmen Johann, der Sohn Hermann von Wanthoffs und Hermanns Halbbruder Menneken von Möllenkotten, sowie viele anderen aus der märkischen Ritterschaft an der Fehde gegen Dortmund teil.[3]

Aleff (Adolph) Wandhoff (um 1430–63) und seine Ehefrau Stina teilten 1472 zu Lebzeiten das Gut unter ihren Kindern, so dass ihr zweiter Sohn Johann die Hälfte des Besitztums bekam und die andere Hälfte unter dem ältesten Sohn Herman (Prior zu Dütz) und den zwei Töchtern aufgeteilt wurde.[4]

1477 zog dieser nach Livland und übertrug seinen Anteil an dem Gut seiner Schwester Margaret, welche mit dem Conrad Dorneburg gen. von der Lage verheiratet war.[5] Dessen Tochter Margret bekam Haus Westhofen und mit deren Heirat mit Henrich von Haus zum Haus gelangte es in deren Familienbesitz.

Elisabeth, die zweite Tochter Adolphs, heiratete den Johann Nagel zum Steinhaus. Ihre Kinder waren: Hermann, Casper (jung gestorben), Evert (ging nach Livland, † 1521/23) und Elisabeth.

Im 17. Jahrhundert findet man den Casper Wandhoff, Herr zu Ruendael (Ruhenthal 10 km westlich von Bauska, Lettland) und seiner Gemahlin, einer geborenen von und zu Schlebusch.


Wappen
Das Wappen zeigt in Silber drei (2:1) rote Eisenhüte mit roten Bändern. Auf dem gekrönten Helm mit rot-silbernen Decken ein roter Eisenhut zwischen einem rechts silbernen, links roten offenen Flug.

Das Wappen gehört mit dem der von Ketelhodt und von Wendt zu einer westfälischen Wappenfamilie, ohne dass ein agnatischer Zusammenhang dieser Geschlechter nachweisbar ist. 
VON WANDHOFF ZU MARTFELD, Kunigunde (I45657)
 
1648 Die Walahonen waren eine Adelsfamilie, die vor allem im 9. Jahrhundert am Mittelrhein gräfliche Ämter ausübte. Ihre Bedeutung liegt vor allem in den verwandtschaftlichen Beziehungen zu den Robertinern, den Konradinern und den Saliern und damit als Bindeglied zwischen diesen herausragenden Familien des Mittelalters.

In den Jahren 842 bis 902 sind Grafen mit dem Namen Walaho bezeugt – wobei nicht bekannt ist, um wie viele Personen es sich dabei handelt – die im Nahegau, Niddagau, Speyergau und Wormsgau amtierten.

Das bekannteste Familienmitglied ist jener Walaho († wohl vor 891), der mit Oda, der Tochter des Robertiners Robert III. verheiratet war, und der der Nachfolger von Robert († vor 834) und dessen Söhnen Guntram († 837) und Robert der Tapfere im Wormsgau wurde, als letzterer den Schwerpunkt seiner Aktivitäten ins Westfrankenreich verlegte.

Wohl eine Tochter Walahos und Odas war Wiltrud, die den Konradiner Eberhard († 902/903) heiratete, den Grafen im Niederlahngau und der Ortenau sowie Onkel des späteren deutschen Königs Konrad I. Eine Tochter Wiltruds und Eberhards wiederum könnte die Ehefrau des Wormsgaugrafen Werner gewesen sein, des ersten historisch fassbaren Saliers.

Ein weiterer Walaho ist in den Jahren 891/902 bezeugt. Er war der Vater eines 905 bezeugten Grafen Burkhard, der Gisela, die Witwe Meingauds († 892) heiratete, der Graf im Maienfeld und auch im Wormsgau gewesen war. Beide Grafschaften gingen an Burkhard über, zumindest der Wormsgau allerdings erst, nachdem sein Vater Walaho dort regiert hatte.[1]

Aus der gleichen Zeit ist ein dritter Walahone bekannt, Graf Stephan, der einer der Unterstützer von Kaiser Arnulf von Kärnten in Lotharingien war, aber auch so sehr in der Opposition gegen Arnulfs Sohn Zwentibold engagiert, dass er am 13. August 900 (Arnulf war 899 gestorben) einer derjenigen war, die Zwentibold in einem Gefecht erschlugen[2]. Zwei Jahre nach dieser Tat, Ende 901, kam Stephan selbst auf gewaltsame Art ums Leben.

Allgemein wird davon ausgegangen, dass die Walahonen zum engen Kreis um die Salier gehören, ohne dass die genaue Verwandtschaft klar ist. Als Gründe dafür werden genannt[3]:

Die Salier und die Walahonen übten in den gleichen Gauen die Grafenrechte aus
Im Jahr 900 ist ein Walaho als Laienabt im salischen Eigenkloster Hornbach bezeugt.
Die Salier traten das Erbe der Walahonen in Ämtern und im Besitz an. 
WALAHONEN, Werner III. (I39276)
 
1649 Die Wels-Lambacher, ein bayerisches Grafengeschlecht, verwandt mit den Aribonen, besaßen Eigengüter im Traungau und traten auch als Markgrafen der Mark an der Mur (später Steiermark) in Erscheinung. VON WELS-LAMBACH, Arnold I. (I37425)
 
1650 Die Z. waren im 16. und 17. Jh. im oberen Toggenburg und im Neckertal verbreitet. 1545 liess sich Felix aus Degersheim in St. Gallen nieder und erwarb das Bürgerrecht. Die in der Textilproduktion tätige Fam. gehörte bis 1798 ständig der Weberzunft an, stieg rasch in die städt. Führungsschicht auf und stellte mit Jacob (->) und Paulus (1736-1809) zwei Bürgermeister. Jacobs einziger Enkel Paulus (1709-60) gründete in Berbice (Guyana) die Plantage Zubli's Lust und war ab 1747 Justizrat der niederländ. Kolonie. Seine Nachkommen gelangten ins Amsterdamer Patriziat (Zubli und De Clercq Zubli). Jacobs Neffe David (1700-53) wanderte 1736 nach South Carolina aus, wo seine Söhne, darunter Hans Joachim (->), die amerikan. Familienzweige begründeten. Mit der Doppelhochzeit der Brüder Hektor und Christian mit Schwestern aus der Fam. Zollikofer 1722 teilte sich die Fam. in zwei Stämme. Nachkommen des Textilfabrikanten Hektor (1687-1743) waren Georg Joachim (1749-1815), St. Galler Ratsherr, Stadtrat und Präs. des Kaufmänn. Direktoriums, Georg Emil (1844-1903), Oberingenieur der Schweiz. Nordostbahn, Georg (->) und Albert (->). Der Stamm Christians (1701-51) war v.a. im Textilhandel mit Italien aktiv. Zu ihm gehörten Friedrich (->), dessen Bruder Julius (1814-78), Textilfabrikant in Angri (Kampanien) und Kaufmann in Bari, sowie der Begründer der argentin. Linie, Carl Ambrosius (1826-86), Prof. in Peru und Chile. Weitere Nachkommen waren Ludwig Eugen (1851-1926), Mitgründer der Spinnerei Littai (Litija, Slowenien) sowie Eduard (->) und der Textilchemiker Heinrich (1860-1935). ZÜBLIN, Stammlinie (I13724)
 

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