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| # | Notizen | Verknüpft mit |
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| 1651 | Die Zähringer waren ein mit den Staufern verwandtes schwäbisches Fürstengeschlecht, das sich ab dem Ende des 11. Jahrhunderts nach seiner Burg Zähringen bei Freiburg im Breisgau nannte. Das Haus Baden ist mit den Zähringern stammverwandt. Das den Zähringern zugeschriebene Wappentier ist ein roter Adler, jedoch ist auf zeitgenössischen Siegeln ein Löwe dargestellt. | VON ZÄHRINGEN, Agnes (I10358)
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| 1652 | Die Zollner vom Brand (auch: Zolner, Zöllner, Zollner uff dem Brand, Zollner vom Brandt) waren eine Patrizierfamilie aus Bamberg mit einer Linie in der Freien Reichsstadt Nürnberg, erstmals urkundlich in Nürnberg erwähnt im 13. Jahrhundert. Die Zollner waren von 1402 bis 1471 im Inneren Rat von Nürnberg vertreten. | ZOLLNER, Agnes (I51410)
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| 1653 | Die ZÜBLIN waren im 16. und 17. Jh. im oberen Toggenburg und im Neckertal verbreitet. 1545 liess sich FELIX aus Degersheim in St. Gallen nieder und erwarb das Bürgerrecht. Die in der Textilproduktion tätige Fam. gehörte bis 1798 ständig der Weberzunft an, stieg rasch in die städt. Führungsschicht auf und stellte mit JACOB ( -> 7) und PAULUS (1736-1809) zwei Bürgermeister. JACOBS einziger Enkel PAULUS (1709-60) gründete in Berbice (Guyana) die Plantage Zubli's Lust und war ab 1747 Justizrat der niederländ. Kolonie. Seine Nachkommen gelangten ins Amsterdamer Patriziat (ZUBLI und DE CLERCQ ZUBLI). Jacobs Neffe DAVID (1700-53) wanderte 1736 nach South Carolina aus, wo seine Söhne, darunter HANS JOACHIM ( -> 6), die amerikan. Familienzweige begründeten. Mit der Doppelhochzeit der Brüder HEKTOR (heiratet Anna Margaretha Zollikofer 1702-1774 - Hektor-Ast)und CHRISTIAN (heiratet Adriana Dorothea Zollikofer 1707-1765 - Christian-Ast) mit Schwestern aus der Fam. ZOLLIKOFER 1722 teilte sich die Fam. in zwei Stämme. Nachkommen des Textilfabrikanten HEKTOR (1687-1743) waren Georg Joachim (1749-1815), St. Galler Ratsherr, Stadtrat und Präs. des Kaufmänn. Direktoriums, Georg Emil (1844-1903), Oberingenieur der Schweiz. Nordostbahn, Georg ( -> 5) und Albert ( -> 1). Der Stamm CHRISTIAN (1701-51) war v.a. im Textilhandel mit Italien aktiv. Christians Sohn Christian II. Züblin-Mittelholzer (1732-1792), leitete die Mousseline-Firma Mittelholzer & Züblin in St.Gallen. Seine Söhne Christoph und Christian III. waren Teilhaber der väterlichen Firma. Christoph Züblin-Gonzenbach (1771-1849), der eine Sohn, war 1842 Mitbegründer der Spinnerei Sitterthal in St.Gallen. Sie hatten 5 Söhne und 2 Töchter. Christian III. Züblin-Zollikofer (1775-1836), der andere Sohn, hatte 5 Töchter, wurde durch seine Heirat Schwager von Georg Albrecht Wenner-Zollikofer und Onkel von Friedrich Albert Wenner in Salerno, sowie Onkel von Susanne Gsell-Schobinger. Vier Töchter Christians III heirateten vier Söhne ihres Onkel Christoph. Diese sind somit Neffen von Susanne Gsell-Schobinger. Alle 4 Brüder arbeiteten für die Schweizer Textilindustrien in Süditalien: Friedrich Züblin-Züblin (1803-1883), 1824 Mitbegründer und bis 1837 Teilhaber von Züblin Vonwiller & C. Salerno, 1842 Gründer der Spinnerei Sitterthal St.Gallen Caspar Züblin-Züblin (1805-1865), Leiter der Garancinefabrik in Castellammar Conrad Züblin-Züblin (1813-1854), technischer Direktor der Fabriken des Bruders Friedrich in Salerno und Sitterthal-St.Gallen Julius Züblin-Züblin (1814-1878), 1835 Webereidirektor in Angri, 1841 Teilhaber von Marstaller & Züblin in Bari, Donator der Antikensammlung des Historischen Museums St.Gallen Der 5. Sohn von Christoph Züblin-Gonzenbach, Christoph Züblin-Mittelholzer, war Kaufmann in Palermo. Die 2 Töchter verheirateten sich mit *St.Galler Texitunternehme* , die eine mit Caspar Escher-Züblin, 1835 Mitbegründer Spinnerei Escher & C. in Salerno, die andere mit Jakob Schlaepfer-Züblin, Gerant von Schlaepfer Wenner & C. in Salerno (vgl. W 054/58) Zu ihm gehörten Friedrich ( -> 4), dessen Bruder Julius (1814-78), Textilfabrikant in Angri (Kampanien) und Kaufmann in Bari, sowie der Begründer der argentin. Linie, Carl Ambrosius (1826-86), Prof. in Peru und Chile. Weitere Nachkommen waren Ludwig Eugen (1851-1926), Mitgründer der Spinnerei Littai (Litija, Slowenien) sowie Eduard ( -> 2) und der Textilchemiker Heinrich (1860-1935). | ZÜBLIN, Friedrich (I12387)
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| 1654 | Die »Helvetier«: Wieviele der Rompilger, die für ein Erinnerungsphoto mit den Schweizergardisten posieren, die an den Eingängen zum Vatikan Wache stehen, kennen wohl die Geschichte dieser Soldaten, die dem Papst Treue geloben? Man muß bis in die Zeit der Renaissance zurückgehen, um die Gründe zu verstehen, die Papst Julius II. bewogen, die Schweizer nach Rom kommen zu lassen: Die eidgenössischen Soldaten galten auf Grund ihres Mutes, ihrer edlen Gesinnung und ihrer sprichwörtlichen Treue als unbesiegbar. Der große lateinische Geschichtsschreiber Tacitus hatte schon viele Jahrhunderte zuvor festgestellt: »Die Helvetier sind ein Volk von Kriegsleuten, dessen Soldaten für ihre Kriegstüchtigkeit weithin bekannt sind.« Aus diesem Grunde spielten die schweizerischen Kantone, die sich einmal mit diesem, einmal mit jenem Staat verbündeten, eine bedeutende Rolle in der europäischen Politik. Im Jahre 1512 entschieden sie als Bündnispartner Julius' II. das Schicksal Italiens, und der Papst verlieh ihnen den Titel »Hüter der Freiheit der Kirche«. Zu jener Zeit, als das Söldnerwesen üblich war, lebte in den Zentralalpen ein wehrhaftes Volk. Die ersten Schweizer Kantone waren mit ihren zirka 500 000 Einwohnern überbevölkert. Auf Grund der schwierigen wirtschaftlichen Lage damals herrschte große Armut, und der einzige Ausweg aus dieser Situation war die Emigration und eine der gewinnbringendsten Aufgaben der Söldnerdienst. Die Schweizer Söldner: 15 000 Männer standen für diesen Dienst zur Verfügung, der von der kleinen Föderation der Kantone »organisiert« und kontrolliert wurde. Sie vergab das Recht zur Anwerbung von Kriegsleuten und erhielt dafür Weizen, Salz oder günstige Handelsbedingungen. Die Schweizer betrachteten den Kriegsdienst als vorübergehende, nur den Sommer über dauernde Emigration und nahmen deshalb an kurzen großen Feldzügen teil. Dann kehrten sie nach, Hause zurück und lebten den Winter über vom Sold und von der Kriegsbeute. Sie waren die besten Soldaten ihrer Zeit, die ohne Kavallerie und mit wenig Artillerie eine geschickte Bewegungstaktik erfunden hatten, die allen anderen überlegen war. Deshalb wurden sie sowohl von Frankreich als auch von Spanien angefordert. Sie bildeten eine undurchdringliche, mit Eisen gespickte, halbbewegliche Mauer. Man kann die Kriege in Italien nicht verstehen, wenn man sich nicht mit diesen Söldnern befaßt. Schon im 13. und 14. Jahrhundert, nach der Schweizer Unabhängigkeit, leisteten viele dieser Soldaten Dienst in Deutschland und Italien, und da die Kantone diese Art der Emigration nicht verhindern konnten, versuchten sie zumindest, sie unter Kontrolle zu halten. Die Schweizer Söldner und Frankreich: Das wichtigste Bündnis schlossen die Schweizer im Jahre 1453 mit Frankreich unter Karl VII. Es wurde 1474 unter Ludwig XI. erneuert, nachdem er erlebt hatte, wie 1500 Schweizer in der Nähe von Basel einer zwanzigfachen Obermacht standgehalten hatten. Ludwig XI. stellte Schweizer Eidgenossen als Ausbilder für das französische Heer ein, ebenso der König von Spanien. Als am Ende des Jahres 1400 unter Karl VIII. die Kriege in Italien begannen, wurden die Schweizer von Guicciardini als »Mittelpunkt und Hoffnung eines jeden Heeres« bezeichnet. 1495 retteten die Schweizer Infanteristen durch ihre unerschütterliche Standhaftigkeit dem König von Frankreich das Leben. Der Vertrag von 1521 zwischen Frankreich und den Kantonen regelte den Kriegsdienst der Eidgenossen im Ausland. Dabei verpflichteten sich die Schweizer, dem König zwischen 6000 und 16 000 Soldaten zur Verfügung zu stellen, und erhielten als Gegenleistung den Schutz des mächtigsten Fürsten Europas. Die schweizerischen Söldner waren ständige Verbündete und Hilfstruppen, auch wenn die Eidgenossenschaft der eigentliche Befehlshaber dieser Truppen war und sich das Recht vorbehielt, sie jederzeit abzuberufen. Diese bewaffneten Einheiten waren völlig unabhängig; sie hatten ihre eigene Hierarchie, ihre eigenen Richter und Standarten. Die Kommandos wurden von Schweizer Offizieren in ihrer Muttersprache Deutsch erteilt und spiegelten die Gesetze der Kantone wider. Das Regiment war ihre Heimat und sie behielten ihre Gewohnheiten auch später bei, als neue Abkommen geschlossen wurden. Die Schweizer im Vatikan: Das offizielle Geburtsdatum der Päpstlichen Schweizergarde ist der 22. Januar 1506: der Tag, an dem bei Einbruch der Dunkelheit eine Gruppe von 150 Schweizern unter ihrem Hauptmann Kaspar von Silenen aus dem Kanton Uri durch die Portadel Popolo zum ersten Mal in den Vatikan einzog und von Papst Julius II.gesegnet wurde. Johannes Burchard, ein Prälat aus Straßburg, päpstlicher Zeremonienmeister und Verfasser einer berühmten Chronik seiner Zeit, verzeichnete dieses Ereignis in seinem Tagebuch. Doch auch Sixtus IV hatte schon 1479 einen Vertrag mit den Eidgenossen geschlossen, der die Anwerbung von Söldnern vorsah. In der Nähe der Kirche San Pellegrino, in der heutigen Via San Pellegrino, ließ er Unterkünfte für sie bauen. Innozenz VIII. (1484-1492) verlangte auf der Grundlage des bestehenden Vertrags ihre Dienste im Kampf gegen den Herzog von Mailand. Auch Alexander VI. kam in der Zeit des Bündnisses zwischen den Borgia und dem König von Frankreich auf die eidgenössischen Soldaten zurück. Unter der Herrschaft der mächtigen Familie Borghese begannen in Italien die großen Kriege, wo die Schweizer auf der Seite der Franzosen, aber auch des Kirchenstaates oder des Heiligen Römischen Reichs deutscher Nation eine wichtige Rolle spielten. Als die Schweizer Söldner erfuhren, daß König Karl VIII. von Frankreich einen Feldzug gegen Neapel vorbereitete, kamen sie scharenweise, um angeworben zu werden. Gegen Ende des Jahres 1494 befanden sich Tausende von ihnen im Gefolge der französischen Armee in Rom, von wo aus sie im Februar des darauf folgenden Jahres Neapel besetzten. Zu den Teilnehmern dieses Kriegszuges gegen Neapel gehörte auch Kardinal Giuliano della Rovere, der zukünftige Papst Julius II., der unter Alexander VI. Italien verlassen hatte und nach Frankreich gegangen war. Er kannte die Schweizer sehr gut, da er ungefähr 20 Jahre zuvor unter anderem auch das Bistum Lausanne als Pfründe erhalten hatte. Einige Monate später mußte Karl VIII. jedoch Neapel überstürzt verlassen, und nur mit großer Mühe gelang es ihm, die Kontrollposten zu durchbrechen und nach Frankreich zurückzukehren. Papst Alexander VI. hatte nämlich inzwischen Mailand, Venedig, das Heilige Römische Reich und Ferdinand den Katholischen von Spanien für eine antifranzösische Koalition gewinnen können. Die Plünderung Roms: Am Morgen des 6. Mai 1527 gab der Generalhauptmann Bourbon von seinem Hauptquartier, dem Kloster Sant'Onofrio auf dem Gianicolo, aus das Zeichen zum Angriff. Bei der Porta del Torrione wurde er tödlich verwundet, als er zum Sturm auf die Stadtmauer ansetzte. Nach kurzem Zögern durchbrachen die spanischen Söldner die Porta del Torrione,während die Landsknechte in den Borgo Santo Spirito und den Borgo San Pietro einfielen. Die Schweizergarde, die sich vollzählig beim Obelisken eingefunden hatte, der damals in der Nähe des Campo Santo Teutonico stand, und die wenigen römischen Truppen leisteten verzweifelten Widerstand. Der Kommandant Kaspar Röist wurde verwundet und später im Quartier vor den Augen seiner Frau Elisabeth Klingler von den Spaniern auf barbarische Art niedergemetzelt. Von den 189 Schweizern überlebten nur die 42 Gardisten, die - unter der Führung von Herkules Göldli - KlemensVII. zu seinem Zufluchtsort, der Engelsburg, begleiteten. Die anderen fielen heldenhaft, zusammen mit 200 in die Kirche Geflüchteten, vor dem Hochaltar von Sankt Peter. Die Rettung Klemens' VII.und seiner Leute ermöglichte ein geheimer Fluchtgang, der sogenannte »Passetto«, den AlexanderVI. auf der Mauer, die vom Vatikan zur Engelsburg führt, hatte anlegen lassen. Die wilde Horde hatte es eilig, da sie fürchtete, daß ihr die Liga den Rückzug abschneiden könne. Landsknechte und Spanier strömten über den Ponte Sistoin die Stadt und verbreiteten acht Tage lang Schrecken und Gewalt, raubten, frevelten und mordeten. Sie brachen sogar die Gräber der Päpste, auch das von Julius II., auf, um sie auszuplündern. Man schätzt die Zahl der Toten auf 12 000 und den Wert der Beute auf zehn Millionen Dukaten. Alles, was geschah, ist nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, daß das kaiserliche Heer und mehr noch die Landsknechte Frundsbergs von dem gewalttätigen Gedanken eines Kreuzzugs gegen den Papst geleitet wurden. Vor der Engelsburg wurde unter den Augen des Papstes die Parodie einer kirchlichen Prozession inszeniert, mit der man Klemens aufforderte, Luther die Segel und die Ruder der »Navicella«, des Petrusschiffchens, zu übergeben. Die Soldaten grölten: »Vivat Lutheruspontifex«. Zum Hohn wurde Luthers Name mit der Schwertspitze in das Fresko »La Disputa del Santissimo Sacramento« (Die Disputation über das Allerheiligste) in den Stanzen Raffaels eingeritzt, und eine andere Inschrift verherrlichte Karl V. Kurz und präzise dazu ist das Urteil des Priors der Kanoniker von Sant'Agostino: »Malifuere Germani, pejores Itali, Hispani vero pessimi.« (Die Deutschen waren schlimm, die Italiener schlimmer, am schlimmsten aber waren die Spanier.) Abgesehen von dem unersetzlichen Verlust durch die Zerstörung der Reliquien gingen während des »Sacco di Roma« Kunstwerke von unschätzbarem Wert verloren, wie zum Beispiel der größte Teil der Goldschmiedearbeiten der Kirchen. Am 5. Juni ergab sich Klemens VII. und mußte sich harten Bedingungen unterwerfen: der Übergabe der Festungen Ostia, Civitavecchia und Civita Castellana; dem Verzicht auf die Städte Modena, Parma und Piacenza und der Zahlung von 400 000 Dukaten. Außerdem mußte für die Befreiung der Gefangenen ein Lösegeld bezahlt werden. Die Päpstliche Garnison wurde durch vier Kompanien deutscher und spanischer Soldatenersetzt. Die Schweizergarde wurde abgeschafftund ihr Dienstvon 200 Landsknechten übernommen. Der Papst setzte durch, daß die überlebenden Schweizer in die neue Garde eintreten durften, doch nur zwölf von ihnen machten von diesem Angebot Gebrauch. Zu diesen gehörten Hans Gutenberg aus Chur und Albert Rosin aus Zürich. Die anderen wollten nichts mit den verhaßten Landsknechten zu tun haben. Die Römische Kurie | RÖIST, Caspar \ Kaspar (I9253)
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| 1655 | Diebold von Erlach (* 1541 im Kanton Bern, Schweiz; † November oder Dezember 1565 in Florida, USA), bei den Franzosen bekannt als Thiébaud d’Arlac, war der erste Schweizer in Amerika. Kinder- und Jugendzeit Diebold von Erlach wurde 1541 als Sohn des Patriziers Petermann von Erlach geboren. Petermann von Erlach war Herr von Bümpliz und Hettiswil sowie Landvogt von Grandson und Vogt von Lausanne. Im Alter von 17 Jahren wurde Diebold von seinem Vater zur Erziehung an den Hof des französischen Admirals und Hugenottenführers Gaspard de Coligny geschickt. Auf Empfehlung Colignys sandte Louis I. de Bourbon, der Führer der Hugenotten, Diebold von Erlach 1562 mit dem Auftrag in die Schweiz, reformierte Stände als Verbündete gegen die Katholiken anzuwerben. Dem Unterfangen von Erlachs war kein Erfolg beschieden, da sich die Schweizer Stände durch einen Friedensvertrag dem katholischen französischen Königshof verbunden fühlten. Leben in Amerika Unter dem Expeditionsleiter und Calvinisten René de Laudonnière wurde Diebold von Erlach als Fähnrich nach Amerika geschickt, das sie am 22. Juni 1564 in Florida erreichten. Ziel der Expedition war es, Gold und Silber zu finden. Diebold von Erlach war der dritthöchste Offizier der 60- bis 80-köpfigen Expedition. Die Franzosen wurden in Amerika vom Indianerhäuptling Santuriana freundlich empfangen. Sechs Tage nach der Ankunft begannen sie mit dem Bau des Forts Caroline. Um sich mit den benachbarten Indianerstämmen anzufreunden, sandte Laudonnière fünf Krieger von Santuriana unter der Führung Diebolds von Erlach zum rivalisierenden Häuptling Outina. Laudonnière erhoffte sich, dass sich die beiden Häuptlinge versöhnten und Gefangene austauschten. Die Gruppe um Diebold von Erlach wurde feierlich empfangen, obwohl Outinas Krieger einen Feldzug gegen die Indianergruppe eines dritten Häuptlings, Patavu, vorbereiteten. Diebold von Erlach entschied sich spontan, am Feldzug teilzunehmen. Bereits zu Beginn des Gefechts tötete von Erlach Häuptling Patavu. Dessen Krieger flohen und die Krieger von Outina machten grosse Beute. Durch den leichten Sieg angespornt zogen Outinas Krieger gegen Santurianas Gruppe ins Feld. Es entbrannte ein Krieg, in den auch die Franzosen verwickelt wurden. Ein halbes Jahr später führte von Erlach einen Feldzug gegen Outina an und nahm diesen gefangen. Auf dem Rückweg nach Fort Caroline wurde von Erlachs Truppe von zwei- bis dreihundert Indianern überfallen. Dank der überlegenen Bewaffnung verloren sie in der neunstündigen Schlacht nur zwei Männer. Im August 1565 landeten 1000 weitere Franzosen unter Jean Ribaut in Florida. Nach einem Machtkampf mit Laudonnière übernahm Ribaut das Kommando. Gemäss seinen Befehlen musste er die katholischen Spanier unter Pedro Menendez de Avila aufhalten. Nachdem sie das Fort San Augustin errichtet hatten, schifften sich die Spanier in Erwartung eines heftigen Sturm ein und fuhren aufs offene Meer hinaus. Die Franzosen verpassten den richtigen Zeitpunkt; ihre Schiffe zerschellten in Ufernähe. Nur zweihundert Franzosen überlebten und versuchten hungernd Fort Caroline zu erreichen. Wieder waren die Spanier schneller und machten die kleine Besatzung des Forts nieder, bevor die Schiffbrüchigen eintrafen. Als die Spanier auf die 200 Franzosen trafen, boten sie diesen freies Geleit an, metzelten die entkräfteten Franzosen dann aber alle nieder. Auch Diebold von Erlach fand den Tod, ungeklärt ist, ob er ertrank oder gegen die Spanier fiel. | VON ERLACH, Diebold (I42024)
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| 1656 | Diehl, Pfarrer- und Schulmeisterbuch Rheinhessen, 1928, S. 128. Abendmahl in Heidelberg (Heiliggeistkirche) am 9.7.1719 (16 Jahre). Studium in Heidelberg 1720 (Matrikel der Universität Heidelberg am 21.3.1720, "Hanoviensis, stud. phil.", und Anhang III, 1724, Theologiestudent), Herborn 1724 (Matrikel der Hohen Schule Herborn am 4.5.1724, "Hanoviensis, ex academia Heidelbergensi") und Bremen 1728 (Matrikel des Gymnasium Illustre zu Bremen im April 1728, "Hanoviens."). Pfarrer in Nieder-Flörsheim 1732/42. | SMEDEL, Justus Heinrich (I4108)
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| 1657 | Diehl, Pfarrer- und Schulmeisterbuch Rheinhessen, 1928, S. 264. Siehe www.eberhard-ref.net, Datenbank Pfälzisches Pfarrerlexikon, Litera T. Studium in Herborn 1651 (Matrikel der Hohen Schule Herborn am 24.4.1651, "Dietzensis, e schola patria"). Hofprediger bei dem Grafen von Nassau-Dillenburg für sechs Jahre, Pfarrer in Mannheim (hochdeutsche Gemeinde) 1662/64 und Nierstein 1664/67. Gewesener Pfarrer (1739) zu "Birckenheim in dem Fürstenthum Nassau-Dillenburg" (= Bicken, jetzt in der Gemeinde Mittenaar). | TREVIRANUS, Johann Gottfried (I12164)
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| 1658 | Dienstadligen- und Zürcher Patriziergeschlecht, das 1240 mit Werner erstmals bezeugt ist. Im 13. Jh. waren die M. Meier der Abtei Schänis in Knonau, wo die Fam. auch über die Zehntrechte als Lehen des Klosters Luzern verfügte. In den frühen Heiratsverbindungen u.a. mit den Ritteradligen von Hohen Landenberg sowie jenen von Heidegg und Schwend manifestiert sich die Angleichung an den niederen Adel, wenn das Geschlecht auch formal nicht über das Ritterprädikat verfügte. In Zürich, wo sich die M. 1363 eingebürgert hatten, gehörten Vertreter der Fam. als Mitglieder der Konstaffel bis gegen Ende des 15. Jh. häufig dem Rat an und sassen im Stadtgericht. In denselben Gremien waren die M. wieder vom Beginn des 17. Jh. bis kurz vor das Ende des Ancien Régime vertreten, wenn auch weniger zahlreich als zuvor. Einige Mitglieder der Fam. erreichten wichtige polit. Positionen, so Johannes (->), Gerold (1454-1518), der wiederholt Reichsvogt von Zürich war, und Hans Heinrich (1552-1616), der 1597 Stadtschultheiss wurde. Ab dem Ende des 14. Jh. erwarben die M. als Private zahlreiche Vogteien auf der Zürcher Landschaft oder wurden als Land- und Obervögte der Stadt eingesetzt, wodurch sie sich als eines der wichtigsten junkerl. Gerichtsherrengeschlechter etablierten. Von 1432 bzw. 1435 bis zur Franz. Revolution hatten Mitglieder der Fam. die Limmattaler Gerichtsherrschaften Oetwil und Weiningen sowie die Vogtei über das Kloster Fahr inne. Nach 1800 bekleideten Vertreter der M. zahlreiche städt. und kant. Ämter. Als Letzter des Geschlechts starb 1931 Gerold (->). Wappenbeschreibung / Blasonierung In Rot silberner Meierhut mit verschlungenen, in Quasten endigenden, silbernen Schnüren. | MEYER VON KNONAU, N. (I23652)
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| 1659 | Dienstknecht (1857 in Jesnigk), 1880 Häusler in Polzen | GADEGAST, Friedrich August (I39)
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| 1660 | Diepold II. von Vohburg († 7. August 1078 in der Schlacht bei Mellrichstadt) stammte aus der Familie der Rapotonen, war Markgraf auf dem Nordgau und von Giengen. Er war der jüngere Sohn des Grafen Diepold I. Markgraf von Cham-Vohburg und war mit Liutgard von Zähringen verheiratet. Er war Stifter einige Kirchengebäude und schenkte dem Bistum Regensburg unter anderem den Ort Waldsassen als Einkunftsquelle, in welchem durch seinen Sohn Diepold III. von Vohburg das Kloster Waldsassen gegründet wurde. Sein Herrschaftsbereich ging über das Egerland bis nach Westböhmen, wo er an der Gründung der Burg Pfraumberg beteiligt war.[1] Diepold II. ist in der Schlacht bei Mellrichstadt 7. August 1078 gefallen. Die Kinder Diepold II. und Liutgard waren: Diepold III. († 1146) Markgraf von Nabburg, Vohburg und Cham, ∞ I vor 1118 Adelajda von Polen (* 1090/91, † 1127) Tochter des Fürsten Władysław I. Herman, ∞ II Kunigunde von Beichlingen aus dem Haus Northeim, Tochter des Grafen Kuno, Witwe des Wiprecht III. Graf von Groitzsch, ∞ III Sophia, Schwester eines ungarischen Grafen Stephan Konrad, um 1110 Adelheid von Mochental († geistlich 1. Dezember wohl 1127), ∞ Heinrich I. († 24. September vor 1116 als Mönch in Zwiefalten) Graf von Berg, begraben in Zwiefalten. | VON GIENGEN-VOHBURG, Diepold II. (I1569)
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| 1661 | Diepold III. war der älteste Sohn des Diepold II. von Vohburg, Markgraf auf dem Nordgau und von Giengen, und Liutgard von Zähringen. Luitgard übernahm nach dem Tod des Vaters in der Schlacht bei Mellrichstadt die Erziehung des dreijährigen Diepolds. Sie stand im Investiturstreit auf der Seite des Papstes und engagierte sich für die Benediktiner. Diepold III. ist vor allem bekannt als erster Schwiegervater des späteren Kaisers Friedrich Barbarossa. Die Ehe von Diepolds Tochter Adela, der Erbin des Egerlandes, mit dem jungen Staufer wurde vor dem 2. März 1147 in Eger geschlossen, aber im März 1153 in Konstanz nach sechs kinderlosen Jahren wieder geschieden. Er trat im Jahr 1093 mit seiner Volljährigkeit das väterliche Erbe an und wurde Markgraf auf dem Nordgau und von Giengen. Im Jahre 1099 übernahm Diepold III. das reiche Erbe seiner beiden Verwandten Ulrich von Passau und Rapoto V. von Cham, die Pfalzgrafenwürde Rapotos V. ging dabei aber verloren. Beide waren Ostern 1099 auf einem Hoftag in Regensburg an einer Seuche gestorben. Das Erbe umfasste die Herrschaft Vohburg und die Marken Cham und Nabburg. Die verstreuten Besitzungen dehnten sich bis nach Schwaben und Österreich aus. Diepold III. stand auf der Seite Heinrichs V. im Kampf gegen seinen Vater Heinrich IV. Er befand sich im Gefolge Heinrichs V. bei zahlreichen Reisen und Versammlungen, unter anderem in Quedlinburg und beim Zug nach Italien 1111 und 1116. 1122 war er am Zustandekommen des Wormser Konkordats beteiligt. Er war bei der Thronbesteigung von Lothar III. anwesend und schlug sich bei den aufbrechenden Konflikten gegen den Welfen auf die Seite der Staufer. Darauf folgte eine Aussöhnung, die unter anderem mit seiner zweiten Ehe und der seines Sohnes Diepold IV. besiegelt wurde. Im Gefolge Lothars traf er 1131 in Lüttich mit Papst Innozenz II. zusammen und begegnete Bernhard von Clairvaux. Diepold III., der 1103 Mitbegründer des Klosters Kastl war, gründete 1119 das Kloster Reichenbach und 1133 das Kloster Waldsassen. Diese Gründung, die von Volkenroda aus erfolgte, setzte den Landausbau im Egerland bzw. die Bildung des späteren Stiftlands in Gang. | VON VOHBURG, Diepold III. (I11232)
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| 1662 | Diese Ehe diente der Festigung einer Allianz zwischen Polen und Minsk gegen Dänemark und die Kiewer Rus. Ihr entsprossen die Söhne Wladimir (der seinem Vater als Fürst nachfolgte) und Wasilko sowie die Tochter Sophia von Minsk. 1145 wurde diese Ehe geschieden und Rikissa kehrte mit ihrer Tochter nach Polen zurück, wo inzwischen ihr Bruder Władysław II. herrschte. Diese Scheidung hing möglicherweise damit zusammen, dass die Allianz mit der Kiewer Rus, deren Macht bereits mit dem Tod von Wladimir Wsewolodowitsch Monomach 1125 am Schwinden war, nicht länger notwendig erschien. | GLEBOVIC, Volodar (I40858)
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| 1663 | diese Konradinerin war die erste fränkische Königin überhaupt, die nach einer für dieses Anlass von dem Erzbischof Hinkmar von Reims geschaffenen Krönungsordnung in einer speziellen feierlichen Zeremonie zur Königin des Westfrankenreichs gesalbt und gekrönt worden war. ; Am 13./14. Dezember 842 heiratete sie in Quierzy Karl den Kahlen, König des westfränkischen Reiches. 867 trennte sie sich von ihrem Mann (Grund war die Scheidung Lothars II. von seiner Frau Theutberga wegen der Mätresse Waldrada) und zog sich in die Abtei von Hasnon bei Valenciennes zurück, wo sie zwei Jahre später starb. Sie wurde in der Basilika von Saint-Denis beigesetzt. | VON ORLÉANS, Irmentrud \ Ermentrud (I36229)
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| 1664 | Dieser Chr. Studer hat in Gesellschaft Jac. Schlapprizi und Mitverwandten anno 1622 dem Stand Zürich eine Summe Geld von f. 40'000 geliehen, die Obligation ist von Bürgermeister und Rath der Stadt Zürich gestellt auf 5 Jahr haben. [...] der Stadt Zürich gehörigen Herrschaften, Güter, Zins, Zehenten, Renten, Gülten, Nutzungen, Zöllen, Steuern, Umgeldten, Gefälle und Einkommen zu Pfand eingesetzt. Eigentlich waren es MHH [= Meine Herren], die die Ausleihung gethan und dieser Studer und Schlapprizi mußten nur den Namen dazu leihen. S. Herren. Schwr. Schobr. mhe, darin ein Auszug der Stadt Satzungen no.fo.346, woselbst eine auth. Copie zu finden. | SCHLAPPRITZI, Jacob III ; Jakob (I3863)
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| 1665 | dieser Rudolf ist schwerlich ein Sohn von Ulrich (Nr. 1) denn da der Vater 1442 sich verehelichte, so kann nicht der Sohn aus gleicher Ehe im neml[ichen] Jahr Eilfer gewesen seyn. N.B. diese Bemerkung fällt weg da obige Ehe nicht 1442 sondern 1422 stattfand. | KROMM, Rudolf (I6047)
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| 1666 | Dieser Sohn des Wolfgang Fugger und Enkel des Gastel Fugger brachte es unter anderem als Kanzleischreiber und „Registrant“ am kaiserlichen Hof in Prag zu hohem Ansehen. Im Jahre 1594 erhielt auch er eine Adelsbestätigung (rittermäßiger Adelsstand), verbunden mit einer Wappenbesserung und der sog. Rotwachsfreiheit. Die Fugger vom Reh waren dadurch berechtigt, ihre Dokumente mit rotem Wachs zu siegeln, was ein besonderes, vom Kaiser verliehenes Privileg darstellte. Seine 1603 geschlossene Ehe mit Regina Greiner blieb kinderlos. | FUGGER VOM REH, Johann Christoph (I51469)
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| 1667 | Dieser Ulrich Krom erkaufte das Haus zur Fläsche von Jacob von Grünenstein, die Söhne Ulrichs, Jacob und Gabriel, besaßen dieses Haus 1494 laut Urkund in Händen des Eigenthümers der Fläsche. Spisergasse 11, St. Gallen, Schweiz. Wappenbeschreibung / Blasonierung In Schwarz goldener Querbalken mit schwarzem Igel. | KROMM, Ulrich (I8973)
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| 1668 | Dieser vermählte sich mit ANNA VON BORCKESDORFF vom Hause Ellingen, und zeuget mit derselbst ELISABETH, verehelicht an JOHANN VON DIEPENBRUCH, Amtmann zu Sintzig und WILHELM VON MOTZFELD, Burggraf zu Bensberg, Kellner zu Bensberg, Lulsdorff und Blankenberg. 1780 Besuch von BEETHOVEN in Bensberg « So denke ich mir die Götter dann und wann auf einer silbernen Wolke nektarschlürfend sitzend und die Hälfte der Erde übersehen!" » (Joh. W. v. Goethe am 17. Juli 1774 über den Blick von Bensbergs Höhn) 1793 Das Kurfürstliche Schloß in Bensberg wird zu einem Lazarett für die Kaiserlichen Truppen. Die prachtvolle Inneneinrichtung des Schlosses wird hierbei zerstört, Täfelungen und Fußböden werden zu Heizzwecken herausgerissen. Die Sterblichkeit im Lazarett ist ungeheuer hoch und nach einer Typhus-Epidemie setzt sich das Massensterben fort. Der Kaiserliche und der Französische Friedhof im Hardtwald, wo etwa 3000 Reichsdeutsche, Österreichische und Französische Soldaten aus den Kriegen 1792 bis 1813 begraben liegen, sind traurige Zeugnisse aus dieser Zeit. Auch in der Ortschaft Bensberg fordert die dort eingeschleppte Seuche viele Opfer. 1795 Die Franzosen überschreiten den Rhein, richten im Bensberger Alten Schloß ein Waffenlager ein und hausen ansonsten recht übel im Bergischen Land. Schließlich erhebt sich die unterdrückte Bevölkerung und in Bensberg kommt es zu einem offenen Aufruhr. Nach einem Handstreich auf das Waffenlager im Alten Schloß kommt es am Königsforst zu einem regelrechten Gefecht mit den Franzosen, das jedoch für die Bensberger nicht glücklich ausgeht. Auch die nächsten Jahre halten allerhand Schrecken für die Bensberger Bevölkerung bereit. Bis zum Frieden von Lumeville 1801 ist es ein ständiges Hin und Her. Mal rücken die Franzosen, mal die Kaiserlichen vor. In den letzten Jahren des Krieges ist die Bevölkerung dank permanenter Gelderpressungen und Plünderungen völlig verarmt. Die Situation ist beinahe so verheerend wie einst nach dem 30jährigen Krieg. Als GOETHE 1774 das Schloss besuchte, schrieb sein Begleiter JOHANN GEORG JACOBI in sein Tagebuch: „Schloss und Dorf liegen auf einem hohen Berge, von dem man viele Meilen voll Wälder, Äcker und Heiden, in der Ferne eine Strecke des Rheines und die berühmten Sieben Berge sieht. […] Ich glaube, dass die Götter dann und wann auf einer silbernen Wolke so ihren Nektar trinken und die Hälfte der Erde übersehen!“ GOETH selbst schrieb im 14. Buch in Dichtung und Wahrheit: „Deutlicher ist mir eine Fahrt nach dem Jagdschloß Bensberg, das auf der rechten Seite des Rheins gelegen, der herrlichsten Aussicht genoß. Was mich daselbst über alle Maßen entzückte, waren die Wandverzierungen durch Weenix…“ Das Schloss Bensberg wurde am 30. Juni 1988 als Nr. 136 in der Denkmalliste von Bergisch Gladbach eingetragen | VON BORCKESDORF, Anna (I1758)
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| 1669 | DIESSENHOFEN ist eine Kleinstadt, zwischen Stein am Rhein und Schaffhausen und politische Gemeinde im Bezirk Frauenfeld des Kantons Thurgau in der Schweiz. Die Ursprünge der Ansiedlung reichen bis ins Jahr 757 zurück (älteste erhaltene urkundliche Erwähnung als alemannische Siedlung Deozincova). Priester Lazarus schenkte damals dem Kloster St. Gallen seinen Weiler Deozincova. 839 hiess es Theozinhovun, was mit «bei den Höfen des Die(o)zzo» übersetzen werden kann. Der Ort wurde durch Graf HARTMANN III. VON KYBURG 1178 mit 60 Hofstätten zur Stadt erhoben. Die Stadtrechte wurden in der 1260 verliehenen Handfeste bestätigt und erweitert. Im 13. Jahrhundert erschien dann erstmals der Name Diessinhovin und in dieser Zeit haben die Kyburger in Diessenhofen auch Münzen geprägt: einen rechteckigen Kyburger Pfennig mit Kopf und Umschrift „DIONI-SIVS“ (Stadtheiliger der Stadtkirche St. Dionys). zu HERBLINGEN: HERBLINGEN ist eine ehemalige politische Gemeinde und ein ehemaliges Bauerndorf im Kanton Schaffhausen in der Schweiz. Bei HERBLINGEN fand man Stationen der Menschen der Steinzeit bei dem Schweizersbild. Berühmt ist auch das Kesslerloch bei Thayngen. Erstmals wurde die alemannische Siedlung Herwilingen 1258 urkundlich erwähnt. Die Familie der Herren von HERBLINGEN hatte ursprünglich die Niedergerichtsbarkeit inne. Sie liess im 13. Jahrhundert die Burg HERBLINGEN errichten. Anfang des 14. Jahrhunderts gingen diese Rechte an die Habsburger über, später an die TRUCHSESSEN VON DIESSENHOFEN und die Schaffhauser Adelsfamilie BRÜMSI. Nach 1469 gehörte das Dorf verschiedenen Bürgern aus Schaffhausen, u. a. ADAM CRON. Um 1530 zählte das Dorf rund 20 Wohngebäude. 1534 kaufte die Stadt Schaffhausen die Niedergerichtsbarkeit samt Burg. Erst 1723 gelangte die Hochgerichtsbarkeit von der Landgrafschaft Nellenburg (Österreich) zu Schaffhausen. | VON HERBLINGEN, Hildburg (I8077)
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| 1670 | Diether IV. von Katzenelnbogen baute Schloss Lichtenberg im Odenwald zu einem territorialpolitischen Mittelpunkt aus und nannte sich noch 1228, auf dem Landgericht in Heppenheim "Comes de Lichtenberg" (Graf von Lichtenberg). Ab 1240 wird der Schild der Katzenelnbogener, nach einem Siegel Diethers IV, erstmals bekannt. Ein steigender, herschauender Löwe, rot auf goldenen Umfeld, teils gekrönt, ist das Wappentier. Die Krone, die Klauen, Zunge, Augen und Ohren waren blau. In seine Regierungszeit fallen Ereignisse, welche die Katzenelnbogener zu einem bedeuteten Grafengeschlecht aufsteigen lassen https://de.wikipedia.org/wiki/Diether_IV._(Katzenelnbogen) | VON KATZENELNBOGEN, Diether IV. (I1687)
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| 1671 | Dietrich I. wird vom Chronisten Thietmar von Merseburg († 1018) als Vater von Dedo I., Graf von Wettin, erwähnt. Zu Dedos Herkunft schreibt Thietmar (Chronica VI, 50 (34)), dass er „vom Stamm, der Buzicer genannt wird, und vom Vater Thiedricus seine Herkunft herleitete“ (de tribu, quae Buzici dicitur, et de patre Thiedrico originem duxisse) und am Hofe des Meißner Markgrafen Rikdag († 985), eines Verwandten väterlicherseits, aufwuchs (Hic Rigdago marchioni, agnato suimet, ab infancia serviebat, zu deutsch: „Hier diente er von Kindheit an dem Markgrafen Rikdag, seinem agnatischen Verwandten“). Während Thietmar als zeitgenössischer Chronist die Angabe Buzici offenbar noch für ausreichend hielt, wusste man im 13. Jahrhundert damit schon nichts mehr anzufangen. August der Starke bevorzugte dann eine Abstammung vom legendären Sachsenherzog Widukind (8./9. Jahrhundert). Es ist denkbar, dass Dietrich I. noch vor 976/77 starb, denn in diesem Jahr brachte sein Sohn Dedo I. seine eigene Mutter als Gefangene einer Fehde nach Böhmen. Heute gibt es im Wesentlichen drei gleichermaßen spekulative Theorien über Dietrichs Abstammung. Eine erste Theorie, in einer Dissertation von 1886 von Friedrich Kurze aufgestellt und von Otto Posse in seiner Genealogie des Hauses Wettin (1897) übernommen, bezieht Buzici auf „Buco“ oder „Buzo“, eine Kurzform von „Burchard“, und identifiziert die Buzici daher mit den Burcharden, Gefolgsleuten der Karolinger seit Karl dem Großen. Zwei in der Schlacht am Kap Colonna gegen die Sarazenen (13. Juli 982) gefallene Adlige, Dedi und Burchard, werden dabei als Brüder Dietrichs I. angesehen und Dedi I., Graf im Hassegau, († 14. März 957) als dessen Vater. Eine Erweiterung dieser Theorie führt Dietrichs Abstammung bis auf einen 908 gegen die Ungarn gefallenen Burchard, Markgrafen der sorbischen Mark, zurück. Eine zweite Theorie, die von Reinhard Wenskus und Stefan Pätzold vertreten wird, führt Buzici ebenfalls auf den Leitnamen Burchard zurück und hält Dietrich für einen Sohn des schwäbischen Herzogs Burchard III. († 973) aus dem Geschlecht der Burchardinger, der nach 926 einige Zeit in Sachsen verbrachte, aus einer urkundlich nicht belegten ersten Ehe mit einer Immedingerin namens Wieltrud. Zur Stützung dieser Theorie wird angeführt, dass in der Vorrede des allerdings erst im 13. Jahrhundert entstandenen Sachsenspiegels die Wettiner zu den schwäbischen Geschlechtern gezählt werden. Eine dritte Theorie, die u. a. im Lexikon des Mittelalters vertreten wird, macht Dietrich zum Sohn des Harzgau-Grafen Volkmar (Folcmar, um 945). Für diese Theorie spricht, dass der agnatische Verwandte Rikdag als Angehöriger der Harzgaugrafen gilt, einer Sippe, die sich bis ins 9. Jahrhundert zurückverfolgen lässt. | (WETTINER), Dietrich I. (I39657)
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| 1672 | Dietrich IV. starb vor 1248.[21] Konrad, der mit einer Tochter des Grafen Ulrich von Neuenburg verheiratet war, übernahm offenbar die Vormundschaft über Dietrichs Kinder Dietrich (V.), Konrad und Walter Als der kinderlose Dietrich V. von Rotenberg 1278 seine Erbschaft regelte, übergab er seinen Besitz an das Kloster St. Blasien mit der Auflage, eine Erbengemeinschaft von fünf Familien damit zu belehnen – seine Röttler Vettern gehörten dabei nicht zu den Belehnten.[27] Zwei Monate vor diesem Testament hatte Dietrich bereits mit dem Basler Domkapitel vereinbart, dass die Lehen, die er vom Hochstift hatte, wieder an dieses zurückfallen sollten, falls er ohne männliche Leibeserben stürbe.[28] 1279 erwähnen die Colmarer Annalen eine Fehde zwischen dem Basler Bischof und Otto von Rötteln. Nach Ansicht von Otto Roller war das den Röttlern vorenthaltene Rotenberger Erbe Gegenstand dieser Fehde, in der Otto am Ende siegreich blieb.[29] Auf jeden Fall scheint die Hauptlinie, wenn auch möglicherweise über Umwege, wieder in den Besitz des Rotenberger Erbes gekommen zu sein.[3 | BARON VON RÖTTELN (ROTENBERGER), Dietrich V. (I3216)
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| 1673 | Dietrich IV. starb vor 1248.[21] Konrad, der mit einer Tochter des Grafen Ulrich von Neuenburg verheiratet war, übernahm offenbar die Vormundschaft über Dietrichs Kinder Dietrich (V.), Konrad und Walter | BARON VON RÖTTELN (ROTENBERGER), Konrad (I3217)
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| 1674 | Dietrich IV. starb vor 1248.[21] Konrad, der mit einer Tochter des Grafen Ulrich von Neuenburg verheiratet war, übernahm offenbar die Vormundschaft über Dietrichs Kinder Dietrich (V.), Konrad und Walter | BARON VON RÖTTELN (ROTENBERGER), Walter (I3218)
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| 1675 | Dietrich zog auf die Rotenburg bei Wieslet und begründete die Nebenlinie der Rotenberger. Einige Besitztümer wurden jedoch weiterhin gemeinsam verwaltet, so zum Beispiel die Lehensherrlichkeit über die Vasallen | BARON VON RÖTTELN (ROTENBERGER), Dietrich (IV.) (I3212)
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| 1676 | Dietrichs Bruder Gerhard erhob ebenfalls Anspruch auf den Herzogstitel. Die Auseinandersetzungen zwischen den Brüdern endeten 1073 durch einen Friedensschluss, in dem Gerhard bereits den Titel eines Grafen von Vaudémont trägt. Dietrich stand auf Seiten König Heinrichs IV., für den er gegen die Sachsen kämpfte, vor allem 1075 in der Schlacht bei Homburg an der Unstrut. 1078 eroberte er mit Heinrich gemeinsam die Festung Metz, deren Bischof Hermann sich auf die Seite des Papstes Gregor VII. gestellt hatte. In der Folgezeit griff Dietrich mehrmals in Belange des vertriebenen Bischofs ein, der ihn daraufhin exkommunizierte, was der Papst Anfang 1079 dann auch bestätigte. Als der Bischof 1082 nach Metz zurückkehrte, konnte Dietrich dies nicht verhindern; erst zwei Jahre später, 1084, gelang Heinrich IV. selbst die erneute Unterwerfung der Stadt, die aber auch nicht von Dauer war. Er heiratete in erster Ehe Hedwig von Formbach, Tochter des Friedrich von Formbach und der Gertrud von Haldensleben, wohl Witwe eines Grafen Heinrich, Witwe des Gebhard von Süpplingenburg († 1075 in der Schlacht bei Homburg an der Unstrut), Graf im Harzgau. | VON LOTHRINGEN, Dietrich II. (I17220)
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| 1677 | Dillingen, in früherer Zeit Hupaldinger genannt, war der Name eines alten schwäbischen Adelsgeschlechtes, das bis in den Grafenrang aufstieg. Die Hupaldinger, deren Stammsitz in Wittislingen lag, siedelten im 9./10. Jahrhundert in die von ihnen errichtete Burg in Dillingen an der Donau über und nannten sich von nun an nach dem neuen Stammsitz. Entstehung der Grafschaft Dillingen Nachdem die fränkischen Könige das Alemannische Herzogtum um 746/48 zerschlagen hatten, unterteilten sie das Gebiet in Grafschaften (comitatus) und setzten zur Verwaltung Grafen (comes) ein. Entlohnt wurde der Graf für die Dauer seines Amtes durch ein Lehen. Amt und Lehen wurden mit der Zeit erblich. Der Grafschaftsbezirk der Grafen von Dillingen entstand spätestens in der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts und umfasste ungefähr den Landstrich zwischen den Ausläufern des Jura und der Donau, vielleicht mit teilweiser Einbeziehung des Südufers der Donau. Seine Ostwestausdehnung erstreckte sich zwischen Gundelfingen und Donauwörth. Der südlich der Donau gelegene Nordfelder Hof war alter Besitz der späteren Grafen von Dillingen. Die Grafschaft wurde von Wittislingen aus verwaltet, dem Stammsitz der späteren Hupaldinger und Vorfahren der Grafen von Dillingen. Aufgrund der kostbaren Grabbeigaben, die im sogenannten Wittislinger Fürstengrab aufgefunden wurden, wird vermutet, dass Wittislingen bereits im 7. Jahrhundert Sitz eines Hochadelsgeschlechtes war und dass einem Nachkommen dieses Geschlechtes das Grafenamt übertragen wurde. Dieses Amt übten wohl seit dem 9. Jahrhundert die Hucpaldinger oder Hupaldinger aus, als deren Ahnherr Hucpald oder Hupald I. (* um 865; † 910) gilt, der mit Dietpirch, vermutlich einer Cousine des Herzogs von Schwaben Burchard I., verheiratet war.[1] Deren Sohn Dietpald I., der mehrere Grafschaften verwaltete und der im Jahr 955 in der Schlacht auf dem Lechfeld ums Leben kam, erbaute eine erste Burg in Dillingen, in der Nähe eines leicht passierbaren Donauübergangs. Nach dem Tode Dietpalds belehnte Kaiser Otto I. dessen Sohn Richwin mit den Grafschaften seines Vaters. Gemälde an einer Hausfassade gegenüber der Pfarrkirche St. Ulrich und Martin in Wittislingen In der Burg in Dillingen weilte zu Ostern 973 Ulrich von Augsburg, der Bruder Dietpalds I. Dies geht aus der 992 von dem Augsburger Dompropst Gerhard verfassten Vita des heiligen Ulrich hervor, in der Wittislingen („Witegislinga“) und Dillingen („Dilinga“) erstmals erwähnt werden.[2] Sie belegt, dass die Grafen ihren Sitz nicht mehr in Wittislingen, sondern im castellum Dilinga hatten. Nach dieser Burg nannten sich die Hupaldinger comites de Dilinga, Grafen von Dillingen, wie sie erstmals in einer Urkunde aus dem Jahr 1111 bezeugt sind. In der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts wurde die Dillinger Burg zu einer mächtigen Festung mit zwei Bergfrieden und einem Palas in der Mitte ausgebaut. 1220 wird ein castrum Dilingin erwähnt. | VON DILLINGEN, Udihild (I1604)
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| 1678 | Dincklage ist der Name eines westfälischen Uradelsgeschlechts mit gleichnamigem Stammhaus im heutigen Landkreis Vechta. Das Geschlecht stammt aus der Region Vechta. Es erscheint urkundlich erstmals 1231 mit Johannes de Thinclage,[1] mit dem auch die Stammreihe beginnt. Mitglieder der Familie lassen sich 1231 im Umfeld der Grafen von Ravensberg nachweisen. In Dinklage hatte sie die Ortsherrschaft inne und ließen dort spätestens im 14. Jahrhundert eine Burg erbauen. Diese wurde 1374 von ihrem Landesherrn Bischof Florenz von Wevelinghoven zerstört. Als Folge einer Erbteilung entstanden um 1400 mehrere neue Sitze. Die Herbodsburg ging 1560 an die Eigentümer der Hugoburg über. Die Dietrichsburg kam 1587 an die Familie von Ledebur. Bischof Christoph Bernhard von Galen erwarb zwischen 1664 und 1667 alle Besitzungen der Familie im Fürstbistum Münster, um damit das münstersche Erbkämmereramt der Familie von Galen auszustatten. Daraus entstand die Herrlichkeit Dinklage. Diese kleine Herrschaft kam 1827 an das Großherzogtum Oldenburg. Außerdem waren Angehörige der Familie vom 15. bis zum 19. Jahrhundert Burgmannen zu Quakenbrück.[2] Am 12. Januar 1844 erfolgte die hannoversche Genehmigung zur Führung des Freiherrntitels für den Drosten Wilhelm von Dincklage zu Malgarten und seine Brüder Ernst August, Forstmeister zu Vörden und Hermann auf Campe, sowie deren Vetter Otto von Dincklage auf Schulenburg. Zu überregionaler politischer Bedeutung gelangte das Geschlecht durch den Entschluss des Drosten Johann von Dincklage auf Hopen, in seiner Amtszeit (1540–1549) Franz von Waldeck bei der Einführung des Luthertums im Amt Vechta behilflich zu sein.[3] Erst im 17. Jahrhundert wurde die Herrschaft des katholischen Lagers im Amt Vechta im Zuge der Gegenreformation nachhaltig stabilisiert, und zwar maßgeblich durch das Wirken von Vertretern der Familie von Galen. Die Familie besteht aus zwei Zweigen, Schulenburg und Campe. Der Sitz der Dincklage (Schulenburg) war bis zum Verkauf durch Clemens Freiherrn von Dincklage 1906 die Schulenburg (Badbergen), der Sitz der Dincklage (Campe) ist seit 1695 das Gut Campe im nördlichen, katholisch geprägten Emsland. Die in Campe residierenden Herren aus dem Geschlecht von Dincklage sind katholisch, die Angehörigen des Zweiges Schulenburg waren bzw. sind evangelisch.[4] Seit dem 2. Oktober 1921 besteht ein Geschlechtsverband. | VON DINCKLAGE, N. (I37569)
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| 1679 | DOBROMIR wurde nur einmal erwähnt in der Chronik des THIETMAR VON MERSEBURG als »venerabilis senior Dobremirus« (sehr verehrter Ältester Dobremirus). Woher DOBREMIR stammte, ist unklar, möglicherweise war er ein Sohn des Hevellerfürsten TUGUMIR. Die Palette der Deutungen reicht vom »Milzenerfürsten« (S. Zakrzewski), Angehörigen der Hevellerdynastie (J. Widajewicz), Mitglied einer sächsischen Grafenfamilie (A.F. Grabski) bis zum Herrn aus dem Krakauer Land (H. Lowmianski). Die Lösung des Rätsels bleibt an folgende Voraussetzungen geknüpft: Der Name EMNILDA und der ihrer Tochter REGELINDIS lassen mit Sicherheit den Schluss zu, dass DOBROMIR zwischen 965 und 975 mit einer sächsischen Grafentochter (aus der Familie Rikdags, Geros oder der Querfurter?) vermählt war. Der Name DOBROMIR selbst deutet auf Verbindungen zur Hevellerdynastie (Tugumir, Drahomir) hin. BOLESLAWS Heirat mit EMNILDA (987) darf nicht aus dem Kontext piastischer Bündnispolitik und der Ereignisse von 1002, die zum Ausbruch der Kriege HEINRICHS II. mit BOLESLAW führten, herausgelöst werden. Der Titel SENIOR deutet auf eine mittlere Position hin, slawische Fürsten wurden bei THIETMAR meist als dux oder princeps bezeichnet. Andererseits weist die Heirat in ein sächsisches Adelsgeschlecht und in das polnische Herrscherhaus auf eine gehobene Bedeutung. Wahrscheinlich war DOBROMIR ein Fürst der Lausitz und des Milzenerlandes. | N., N. (I15280)
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| 1680 | Doña Jimena war möglicherweise die Tochter des Grafen Diego Fernández von Oviedo (Asturien), der jedoch bereits kurz nach ihrer Geburt verstarb. Nach der Historia Roderici, einer Ende des 12. Jahrhunderts verfassten und bereits viele legendenhafte Züge tragenden Lebensbeschreibung des Cid, war sie die Nichte von Alfons VI. von León. Im Jahr 1074 heiratete sie den Heerführer (campeador) Don Rodrigo Díaz de Vivar in der Kirche San Lorenzo von Palencia. Ob sie ihrem Mann in dessen erste Verbannung an den Hof des Emirs von Zaragossa (1080–1086) folgte, ist nicht bekannt. Während der zweiten Verbannung ihres Gemahls (1093) wurde sie auf Befehl Alfons’ VI. zusammen mit ihren drei Kindern unter Arrest gestellt. Im Jahr 1094 errang ihr Mann jedoch einen entscheidenden Sieg über die Mauren bei Valencia und zog siegreich in die Stadt ein; seine Gemahlin folgte ihm dorthin. 1099 starb er und seine Witwe blieb in den kommenden drei Jahren Herrin der Stadt bis zu deren Übergabe an die Almoraviden. In ihrem erhaltenen Testament vom Mai 1101 vermachte sie all ihren Besitz der Kathedrale von Valencia. Ihre letzten Lebensjahre verbrachte sie wahrscheinlich im Kloster San Pedro de Cardeña bei Burgos, wo sie auch an der Seite ihres Ehemannes beigesetzt wurde. Im Jahr 1921 wurden die sterblichen Überreste beider in die Kathedrale von Burgos übergeführt. | DÍAZ, Jimena (I40314)
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| 1681 | Donatus entstammte einer gallorömischen Familie im nördlichen Burgund, die insbesondere im Gebiet um Besançon begütert war und aus der die fränkische Adelssippe der Waltriche hervorging, die in den folgenden zwei Jahrhunderten zu einer der einflussreichsten Familien im Frankenreich, vor allem während der Herrschaft der Karolinger aufstieg. Er wurde dort als Sohn des Dux von Transjuranien, Waldelenus, und seiner Frau Aelia Flavia geboren. Sein jüngerer Bruder Chramnelenus wurde Nachfolger seines Vaters als Herzog von Transjuranien, seine Schwester Sirudis wirkte später als erste Äbtissin im Frauenkloster Jussamoutier zu Besançon. Donatus‘ Vater war einer der frühesten und einflussreichsten Förderer des iroschottischen Missionars Kolumban, welcher entscheidend zur Christianisierung der Gebiete nördlich der Alpen beitrug – beide Männer verband zudem eine tiefe Freundschaft, wie die Vita Columbani des Jonas von Bobbio zu berichten weiß. Nach dessen Schilderung war das herzogliche Paar lange Zeit kinderlos und daher erbat Waldelenus von Kolumban, der aufgrund seiner asketischen Lebensführung den Ruf eines mit besonderen Kräften ausgestatteten Priesters genoss, die heilkräftige Segnung von Familie und Haus. Er spendete den Segen unter der Bedingung, dass der erstgeborene Sohn der Kirche gewidmet sei – und folglich übergab Waldelenus seinen Sohn Donatus, der von Kolumban eigenhändig getauft wurde, dem Kloster Luxeuil zur Erziehung und weiteren Ausbildung. Unter Kolumbans Abbatiat erhielt Donatus schließlich in der Abtei von Luxeuil die Weihen zum Mönch. Im Jahr 625 wurde Donatus zum sechsundzwanzigsten Erzbischof von Besançon geweiht. Den episkopalen Gepflogenheiten der damaligen Zeit folgend, gründete er in der Stadt ein Kloster unter der Ordensregel des Kolumban, welches in den zeitgenössischen Quellen lediglich als Palatium bezeichnet wurde, da es auf den Resten eines römischen Palastes erbaut worden war, und später das Patrozinium des heiligen Paulus erhielt. Zum Gedenken an ihren verstorbenen Ehegatten gründete seine Mutter Aelia Flava an der Stelle der heutigen Kirche Notre-Dame in Besançon das Frauenkloster Jussamoutier und bestimmte ihre Tochter Sirudis zur ersten Äbtissin. Donatus schrieb eine Klosterregel für diese Stiftung, in der er Elemente aus den Ordnungen von Benedikt von Nursia, Kolumban und Caesarius von Arles kombinierte. Diese Regula Donati ist der älteste erhaltene Nachweis für die Benediktinerregel und blieb der Nachwelt textlich in Benedikt von Anianes Codex Regularum erhalten. Urkundlich belegt ist die Teilnahme von Donatus als Erzbischof an den Synoden von Clichy (626/627), Chalon-sur-Saône (650) und Reims. Donatus verstarb nach dem Jahr 656 und wurde in seiner Klostergründung Saint-Paul in Besançon bestattet. | VON BESANCON, Donatus (I37405)
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| 1682 | Dorfgemeinschaft 750 Jahre Scheuern e.V. 1267-2017 Der heutige Gernsbacher Ortsteil Scheuern kann auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken. Das kleine Dörfchen ist spätestens seit 1267 unter dem Namen „zu der Schuren“ und später als „zur Schuern“ nachzuweisen und war einst als lockere Siedlung angelegt | BOEHNER, Hanns (I1147)
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| 1683 | Dorothea erbt das gesamte väterliche Vermögen (ca. 120000 Gulden), erbaut ca. 1560 auf dem Buchberg bei Thal das Schlößchen Greifenstein. Als Morgengabe hatte Vater Vadian der Tochter ein Gut auf dem Buchberg geschenkt; sie baute dort das Schlösschen Greifenstein, das heute noch wohlerhalten besteht. Adelsbrief am 6.12.1430 von König Siegismund Dorothea muss eine gute Grundausbildung erhalten haben, die sie später befähigte, als verwitwete geschäftsfrau ihr Vermögen so erfolgreich zu vermehren, dass sie als reichste Frau der Stadt während vieler Jahre den größten Steuerbetrag bezahlte. Buch Joachim Vadian von Rudolf Gamper S. 245 | VON WATT, von von Dorothea Theodisa\Theodosia (I17967)
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| 1684 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I7188)
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| 1685 | drei Jahre in Mailand und Turin ausgebildet, sieben Jahre dann in Wien für die Schobingersche Handelsgesellschaft tätig | SCHOBINGER, Esaias (I4715)
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| 1686 | Drost(e) (von mittelniederdeutsch drossete), auch Drossart bezeichnete seit dem späten Mittelalter vor allem in Nordwestdeutschland (am Niederrhein, in Westfalen, in Ostfriesland), aber auch in Mecklenburg, Schleswig-Holstein und in den Niederlanden einen Beamten, der für einen definierten Verwaltungsbezirk in militärischer, jurisdiktioneller und polizeilicher Beziehung die Stelle des Landesherrn vertrat. Die Funktion ist in etwa mit dem Amtmann, Amtshauptmann, Regierungspräsidenten oder Landrat vergleichbar. https://de.wikipedia.org/wiki/Drost Knappe, 1379 Drost zu Rheine, verkauft 1371 mit seiner Frau und Tochter Gertrud mehrere Zutphensche Lehen in den Ksp. Delden und Borne in der Grafschaft Geldern an den Grafen von Bentheim, verspricht 1385 nach einer Fehde dem Kloster Cappenberg, Frieden zu halten, 1379/81 belehnt von Bf. Potho v. Münster mit dem großen Zehnt zu Katenhorn bei Rheine, 1380 von der Abtei Herford mit dem Erbe Hardenakkenhus zu Rheine belehnt, besitzt 1385 den Wellinghof vor Rheine, Bf. Heidenreich v. Münster verpfändet ihm 1385 für 300 Mark Pfennige, die Bernd ihm zur Einlösung des Amtes Rheine geliehen hatte, alle Einnahmen aus dem Bierpfennig der Stadt Rheine, schwört 1383 Urfehde gegen die Stadt. | VON LANGEN, Bernd I. (I18730)
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| 1687 | Düngelen, auch Düngeln, ist der Name eines erloschenen westfälischen Adelsgeschlechts aus der Grafschaft Mark. Geschichte Das Geschlecht ist urkundlich seit 1228 bekannt. Zu Beginn des 14. Jahrhunderts saßen die Düngeln auf Schloss Bladenhorst. 1382 übernahmen sie die Henrichenburg von den Herren von Oer. Ein weiterer Familienzweig besaß Haus Ickern. In der Ähnlichkeit des Wappens zeigte die Familie ihre Verwandtschaft mit den Rittern von Eickel und den Herren von Essen. Nachdem die in Bladenhorst ansässige Familie die Henrichenburg übernommen hatte, stiftete der dortige Familienzweig ein eigenes Wappen, das anstelle der silbernen Rauten goldene auf dem schwarzen Schrägbalken trug.[1] Das Familienwappen wurde in das Wappen der Gemeinde Henrichenburg übernommen. Ab 1413 lassen sich die von Düngelen auf dem Rittersitz Haus Dahlhausen in Hordel nachweisen. Karl Ferdinand Franz Philipp Amalius Freiherr von Düngelen starb hier ohne männliche Nachkommen am 21. Juni 1802. Ihnen gehörten im 15. Jahrhundert mindestens zwei Dutzend Höfe in Rheinen (einschließlich der Markenrechte), Hennen, Ergste, Schwerte, Berchum und Herbeck. Eine Johanna Elisabeth von Düngelen zu Dahlhausen war um 1650 mit Jobst von der Leithe vom nahegelegenen Haus Laer verheiratet[2] und Mutter des Jobst Wilhelm von der Leithe zu Laer[3], der eine Mechtel von Pallandt zu Keppel heiratete. Wohl demselben Sippenkreis zugehörig war Elisabeth von Havkenscheidt, Tochter des Diedrich von Havkenscheidt und der Jutta von Brabeck, die mit Dietrich von der Leithe zu Laer verheiratet war. Sie besaß einen Wohnhof zu Dortmund und verstarb am 13. April 1614 ohne Erben. Sie wurde in der Petri-Kirche bestattet. Testamentarisch bedachte sie Studenten aus Bochum und Dortmund mit einer bis ins 19. Jahrhundert reichenden Stiftung in Höhe von 10.000 Goldgulden.[4] Zudem war Caspara von Düngelen, Gattin des Moritz von Isselstein (1585–1652) und Mutter des 1634 geborenen Obristen Vinzens von Isselstein, tituliert als Frau zu Linnep, am 10. Mai 1643 die Patin der Caspara zum Eicken (von Eickel). Ab 1600 besaßen die Herren von Düngelen auch den Lohmanns-Hof in Westick, heute Kamen, zum Lehen. Im Jahre 1744 verkaufte Moritz Vinzens von Düngelen den Hof für 20.000 Reichstaler an Christ. Giesbert von Bodelschwingh zu Velmede.[5] Wappen Das Wappen zeigt in Silber einen schrägrechten mit drei goldenen Wecken belegten schwarzen Balken. Auf dem Helm mit schwarz-silbernen Decken ein offener mit dem je nach außen abfallenden Balken bezeichneter silberner Flug. Namensträger Heinrich von Düngelen, Subdiakon und Domherr in Münster Hermann von Düngelen († 1540), Domherr in Münster Rotger von Düngelen († 1512), Domherr in Münster | VON DÜNGELN ZU DALHAUSEN, Moritz Vinzenz (I45721)
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| 1688 | Düngelen, auch Düngeln, ist der Name eines erloschenen westfälischen Adelsgeschlechts aus der Grafschaft Mark. Schloss Bladenhorst ist ein Wasserschloss im Stadtteil Bladenhorst der Stadt Castrop-Rauxel. Die Burg wird urkundlich erstmals 1266 erwähnt. Einst lebten dort die Ritter von Blarnhurst, zu Beginn des 14. Jahrhunderts dann die Familie von Düngelen. 1338 stellte Rötger von Düngelen dem Grafen von Kleve seinen Besitz als Offenburg zur Benutzung im Kriegsfall zur Verfügung. Durch Heirat gelangte die Burg 1496 an Philipp von Viermundt († 1528), 1624 bis 1891 an die Freiherren von Romberg, die sie ererbt hatten. Danach im Erbgang bis 1924 waren die Freiherren Weichs zur Wenne und anschließend die Klöckner-Werke für die Geschicke des Schlosses verantwortlich. Die Anlage bestand ursprünglich aus vier Flügeln. Das als Wehrbau angelegte Torhaus ist der älteste Teil der Anlage, die Kapelle ging auf das Jahr 1332 zurück (Abbruch 1941). Das Schloss im Stile der Spätrenaissance stammt aus den Jahren des Umbaus von 1530 bis 1584 und ist bewohnt. Da das Schloss in Privatbesitz ist, gibt es keine Führungen oder Besichtigungen. Am 16. Februar 2006 wurde die Sparkasse Vest Eigentümerin des Schlosses. Nachdem sie dieses vier Jahre zwangsverwaltet hatte, erwarb sie es im Zuge einer Versteigerung. Ein Teil des Nordflügels besteht seit dem Jahr 2001 aus selbstgenutzten Eigentumswohnungen, der übrige Teil des Schlosses ist im Januar 2007 in den Besitz des Dortmunders Bodo Möhrke übergegangen. 2010 wurde der letzte Teil des Gräftenhauses bezugsfähig. Ein Jahr später konnte das alte Torhaus wieder als Wohnung genutzt werden. Das Schlossgelände ist Bestandteil des Landschaftsparks Bladenhorst und im Stil eines englischen Landschaftsgartens angelegt. In unregelmäßigen Abständen finden im Rittersaal oder im Schlossinnenhof Lesungen, Konzerte, Vorträge, Dinnerveranstaltungen, Wein- und Sommerfeste statt. Regelmäßig öffnet sich das Schloss für Besucher am jährlichen Tag des offenen Denkmals im September. Häufig sind auch Oldtimer anlässlich diverser Rundfahrten zu Gast. Seit 2015 finden im Rittersaal standesamtliche Trauungen der Stadt Castrop-Rauxel statt. | VON DÜNGELN, Sophie (I45753)
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| 1689 | Durch das Aussterben der Herzöge von Zähringen 1218 ergab sich eine weitere Gelegenheit für die Kyburger, ihren Besitz zu erweitern, da Anna von Zähringen, die Schwester des letzten Zähringers, Berchtold V., die Ehefrau Ulrichs III. von Kyburg († 1227) war. In den Erbstreitigkeiten mit anderen Adelsgeschlechtern, die mit den Zähringern verwandt waren, konnte Ulrich III. für sich die linksrheinischen Besitzungen der Zähringer in der heutigen Schweiz behaupten. Darunter befanden sich sowohl Güter im damaligen Zürichgau im Herzogtum Schwaben wie auch im Aargau im Königreich Burgund, darunter die Städte Freiburg im Üechtland, Thun und Burgdorf. Die Herrschaftsansprüche der Kyburger aus dieser Erbschaft liessen sich aber nicht überall durchsetzen, sie verloren beispielsweise die Stadt Zürich und die Vogtei über das Kloster St. Gallen. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts wandten sich die Kyburger gegen die Staufer und wurden zur Hauptstütze der päpstlich-antistaufischen Koalition auf dem Gebiet der heutigen Schweiz. Im Streit zwischen Papst und Krone wandte sich HARTMNANN DER ÄLTERE von Kaiser FRIEDRICH II. ab und wechselte in das päpstliche Lager. Ihnen schlossen sich auch die Freiherren VON WART an, die sich nun eng an die KYBURGER anlehnten. | VON ZÄHRINGEN, Anna (I10369)
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| 1690 | Durch den frühen Tod von Aymo III. und Wilhelm II., deren minderjährige Erben wenig handlungsfähig waren, und die Schuldenwirtschaft Aymos IV. geriet die Herrschaft M. in Verfall, konnte aber durch Wilhelm III. reorganisiert werden. Nach dem Tod Wilhelms III. führte Theobald (belegt 1372-1414) die Herrschaft M. zeitweilig zusammen mit seinem Bruder Aymo (belegt 1371-99), einem Johanniter. 1405 musste er die Herrschaft wegen schlechter Verwaltung und wegen eines von ihm verübten Mordes an einem Cluniazenser von Payerne aufgeben. Erstmals erwähnt 21.7.1321, November 1334. Sohn des Aymo, Herrn von Montagny, Ritters und Vogts der Waadt, und der Agnes von Grandson-Belmont. Katharina von Neuenburg, Tochter des Grafen Rudolf IV. von Neuenburg, Witwe des Jean de Champvent. 1324-1334 Herr von Montagny, 1329 Ritter. 1324-1328 Vogt der Waadt, Kastvogt des Priorats Payerne. Wilhelm II. von Montagny erwarb 1329 einen Teil der Herrschaft La Molière, musste später einige Güter verkaufen und hinterliess beträchtliche Schulden. | VON MONTENACH, Wilhelm II. (I41504)
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| 1691 | Durch die Eroberung der Gebiete südlich des Duero und vor allem der alten Westgotenhauptstadt Toledo im Jahr 1085 setzte er einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte der spanischen Reconquista und untermauerte den Anspruch des leónesisch-kastilischen Königshauses auf die Vorrangstellung unter den spanischen Königen der iberischen Halbinsel. Im Cantar de Mio Cid, einem der Hauptwerke der literarischen Folklore Spaniens, ist Alfons VI. eine der Hauptpersonen | (LEON), Alfons VI. (I37737)
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| 1692 | Durch die Heirat von Friedrich Barbarossa mit Beatrix von Burgund ging letztere Herzogswürde allerdings verloren. 1156 erhielt Berthold als Ausgleich den Titel rector Burgundiae und Vogteirechte über Genf, Lausanne und Sitten. Die Konkurrenz zum benachbarten Herzog von Schwaben – Friedrich von Rothenburg – veranlasste ihn auf Seiten Welfs VI. in der Tübinger Fehde (1164–1166) zu kämpfen. 1173 erhielt er die Vogtei über Zürich. Dem Eintrag im Necrologium minus Monasterii S. Petri Nigrae Silvae zufolge, dem Totenkalender des zähringischen Hausklosters St. Peter, wurde seiner alljährlich am 8. September im Rahmen eines Totenoffiziums gedacht, zu dem fünf Kerzen gestiftet wurden. Es heißt darin wörtlich: Berchtoldus 4. dux de Zaeringen, officium cum 5 candelis. | (ZÄHRINGEN), Herzog Herzog Berthold IV. (I40534)
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| 1693 | Durch die Heirat wurde Möller Miteigentümer eines Kupferhammers bei Warstein. Insbesondere auf Basis des durch seine Frau eingebrachten Vermögens beteiligte sich Möller an einer Vielzahl von Unternehmungen. | HOFIUS, Eleonora Elisabeth (I25167)
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| 1694 | Durch die Namen der Nachkommen sowie die feststellbaren Besitzungen von Ulrich I. in der Nähe von Augsburg kann allerdings vermutet werden, dass es sich bei der Frau um eine Nachkommenschaft des im Jahr 955 gestorbenen Grafen Dietpold, einem Bruder des heiligen Ulrich, einem Bischof von Augsburg handelt. Ulrich I. gilt in vielen Darstellungen als der erste Heilige, der in einer Kanonisierung heiliggesprochen wurde. Aufgrund des Umfanges der Besitzungen, unter denen sich auch Grafschaften befanden, kann es sich bei ihr um eine Erbtochter gehandelt haben. | IM TRAUNGAU, Rapoto II. (I40175)
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| 1695 | Durch Heirat und Erbschaft konnte er den fürstenbergischen Besitz um die Herrschaften Wartenberg und Hausach erweitern. Heinrich entstammt dem Geschlecht der Grafen von Fürstenberg. Sein Vater war Friedrich I. von Fürstenberg, seine Mutter war Udilhild von Wolfach. Nach dem Tod Friedrichs († 1296) übernahm dessen Bruder Konrad, Domherr zu Konstanz, die Vormundschaft über die Kinder. Bereits 1303 verkaufte Heinrich – wohl aus Geldnot – die Burg Fürsteneck und die Stadt Oberkirch an das Hochstift Straßburg. 1305 führte Heinrich Krieg gegen den Habsburger König Albrecht I. und dessen Sohn Friedrich und brach damit mit der Habsburg freundlichen Politik seiner Vorfahren. Nachdem der König im Mai Fürstenberg belagerte, musste Heinrich binnen weniger Tage klein beigeben und verlor im Ergebnis die Stadt Bräunlingen, die fortan zu Vorderösterreich gehörte. Nach der Beilegung dieser Streitigkeiten gehörte Heinrich wieder zu den Vertrauten der Habsburger. So zog er mit Herzog Leopold von Habsburg 1311 nach Italien und war an der Niederschlagung des Mailänder Aufstandes beteiligt. In den Auseinandersetzungen zwischen König Ludwig dem Bayer und dem Habsburger Gegenkönig Friedrich stand er auf Seiten des Habsburgers. Heinrichs Schwiegervater, Graf Heinrich von Freiburg-Badenweiler, war mit Anna von Wartenberg verheiratet. Nach dem Tod ihres Onkels Konrad von Wartenberg († 1303) erbte Anna die Herrschaft Wartenberg mit der Stadt Geisingen und der Vogtei über das Kloster Amtenhausen. Über Annas Tochter, Verena, kam die Herrschaft Wartenberg an Heinrich II. der sich bereits 1304 Landgraf der Baar nannte, ein Amt das zuvor Konrad von Wartenberg hatte. Es bleibt unklar, weshalb nicht männliche Verwandte des Konrad von Wartenberg sein Erbe antreten konnten. Die Fürstenberger konnten den Titel der Landgrafen behalten und aus der Verschmelzung verschiedener Rechte entstand die Landgrafschaft Fürstenberg.[2] Vermutlich im Streit um Lehen des Klosters Reichenau begann Heinrich eine Fehde gegen den Reichenauer Abt, Diethelm von Castell, den er auch gefangen nahm. Heinrich wurde mit dem Kirchenbann belegt.[3] Der Konflikt wurde 1320 zugunsten Heinrichs beigelegt. Auch mit der Nebenlinie Fürstenberg-Haslach kam Heinrich 1317 und 1324 in bewaffnete Konflikte. Heinrich wurde als erster im Kloster Neudingen bestattet, das fortan die Fürstenberger Familiengruft wurde.[4] Beim Brand des Klosters 1852 wurde sein Grabmal zerstört. | VON FÜRSTENBERG, Graf Graf Heinrich (I10300)
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| 1696 | Durch Heriberts Tochter BERTRADA DIE JÜNGERE, die Ehefrau PIPPINS DES JÜNGEREN, des fränkischen Hausmeiers und späteren Königs, ist Bertrada die Ältere eine der Urgroßmütter KARLS DES GROßEN. Die Bertradaburg ist die Ruine einer Höhenburg auf einem 348 m ü. NN hohen Felssporn über der Ortsgemeinde Mürlenbach im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie liegt damit im geographischen Zentrum des merowingischen Frankenreichs. Geschichte Die Burg wurde auf den Resten eines römischen Kastells errichtet, das vermutlich zum Schutz der Römerstraße Trier–Köln diente. In der Burg soll nach örtlicher Überlieferung Bertrada, die Mutter Karls des Großen gelebt haben, was auf seine Geburt etwa 747 schließen lässt. Die Existenz der Burg wird erst im 13. Jahrhundert als Landesfestung der gefürsteten Reichsabtei Prüm urkundlich nachgewiesen (vergleiche das Mittelrheinische Urkundenbuch), es sprechen jedoch archäologische Befunde für Vorgängerbauten der Burganlage. Nachdem 1794 bis 1802 das Kloster Prüm durch die französischen Revolutionstruppen besetzt und beschädigt wurde, kam die Burg Mürlenbach durch die Säkularisation in Privatbesitz und wurde versteigert. Ende des 20. Jahrhunderts wurden die noch erhaltenen Burgmauern und Gebäude durch Familie Tiepelmann restauriert und vor allem das in staatlichem Besitz stehende 30 Meter hohe ruinöse Doppelturmtor durch staatliche Mittel wiederhergestellt. 2009 wurden den neuen Eigentümern Zuschussmittel aus den Haushalten des Bundes und des Landes Rheinland-Pfalz zur Sicherung und Instandsetzung des fünf Meter starken Süd-West-Rondells aus dem 16. Jahrhundert bewilligt. Die aus dem 13. Jahrhundert stammende Schildmauer wurde ebenfalls mit Fördermitteln des Landes Rheinland-Pfalz saniert. Annette Carduck, Gottfried Schüll Burgring 11 - 13 54570 Mürlenbach/ Vulkaneifel T: +49 6594 864 F: +49 6594 864 mail@bertradaburg.de Ferienwohnungen Bertradaburg | N., Bertrada ´die Ältere` (I10785)
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| 1697 | Durch ihre Ehe mit König García I. († 970) fiel die Grafschaft Aragón an das Königreich Navarra. Ihr Vater war zwischen den Jahren 922 und 924 gestorben, so dass Andregoto offenbar als dessen ältestes überlebendes Kind die Nachfolge in Aragón antreten konnte. Am 9. März 933 bestätigte der gerade erst mündig gewordene König García I. von Navarra in einer Urkunde mehrere Schenkungen vorangegangener Grafen von Aragón an die Abtei San Pedro de Siresa.[2] Andregoto selbst tritt in dieser Urkunde nicht namentlich in Erscheinung, allerdings kann dieses Dokument auf eine bereits verhandelte Ehe mit dem König verweisen. Wann genau die Ehe vollzogen wurde ist unklar; aus ihr ging als einziges Kind der spätere König Sancho II. († 994) hervor. Vor dem Jahr 943 musste sich Andregoto aus nicht näher bekannten Gründen von García I. trennen, da in jenem Jahr erstmals dessen zweite Frau Teresa urkundlich genannt wird.[3] Allerdings führte sie noch ein langes Leben. Letztmals tritt sie am 29. Juni 971 in Erscheinung, als sie gemeinsam mit ihrem Sohn und dessen Ehefrau Urraca von León eine Schenkung an die Abtei San Pedro de Siresa tätigte.[4] | GALINDEZ, Andregoto (I37756)
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| 1698 | durch seine Gemahlin wurde das Geschlecht entfreit. weiterführende Information: HLS GND VIAF Als kleiner Territorialherr im Berner Oberland wehrte sich R. letztlich erfolglos gegen die habsburg. und die aufkommende bern. Hegemonie. 1308 schloss er einen Burgrechtsvertrag mit Bern gegen die Habsburger ab. Im MORGARTENKRIEG (am 15.11.1315, zwischen Eidgenossen und Habsburgern) und im LAUPENKRIEG (1339 in Laupen bei Bern zwischen Habsburgern und Bern) blieb er neutral. Als Bern nach 1315 im Oberland die Vorherrschaft übernahm, trat er in den Dienst des von Bern nicht anerkannten Ks. LUDWIG DES BAYERN. R. ist ferner der Verfasser von 17 Spruchstrophen in der "MANESS. HANDSCHRIFT", die auch ein Autorenbild mit Wappen enthält. Seinem Mäzen R. widmete der Dominikaner Ulrich Boner die Fabelsammlung "DER EDELSTEIN". In der Sammlung „Der Edelstein“, die er dem Berner Patrizier Johann von Ringgenberg widmete, erzählte er in Altschweizer Mundart einhundert aus lateinischen Quellen (Avianus, Phaedrus und Anonymus von Nevelet) und einigen Nebenquellen geschöpfte Fabeln (bispel). Eine Abschrift, mit einfachen Federzeichnungen versehen und aus dem 15./16. Jahrhundert stammend, befindet sich in der Sammelhandschrift Cod. Sang. 643 der Stiftsbibliothek St. Gallen. Das älteste erhaltene gedruckte Exemplar des Werkes aus dem Jahr 1461 wird in der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel aufbewahrt. Es wurde in Albrecht Pfisters Druckerei in Bamberg hergestellt und ist das erste Buch in deutscher Sprache, das mit beweglichen Lettern gedruckt wurde, und zudem das erste bekannte mit Holzschnitten illustrierte Druckwerk. Johann von Ringgenberg (urkundlich belegt in den Jahren von 1291 bis 1351) war ein mittelalterlicher Spruchdichter. Das Freiherrengeschlecht derer von Ringgenberg lebte im Gebiet des heutigen Kanton Bern, nordöstlich der Stadt Interlaken. Es lebten drei Männer mit diesem Namen. Die beiden ersten waren Freiherren und sind im Laufe der Zeit in der Überlieferung wohl zu einer Person verschmolzen. | VON RINGGENBERG, Johannes I. (I7956)
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| 1699 | Durch seine Heirat mit Richenza, der Tochter des Grafen Arnold von Baden, konnte Hartmann III. seine Güter, Macht und Ansehen nach dem Tod seines Schwiegervaters durch das Lenzburger Erbe beträchtlich vermehren. Richenza, die früh starb, wohl um 1170, wurde im Kloster Beromünster bestattet. Durch Gründungen von Städten, die er planmäßig anlegen ließ (1178 Diessenhofen, 1180 Winterthur, vielleicht auch Frauenfeld im späten 12. Jahrhundert), steigerte er den Wert seiner neuen Besitzungen. Nach dem Tod seines Bruders Adalbert II. († 1170) vereinigte er für zehn Jahre die schwäbischen und die in der heutigen Schweiz liegenden Besitzungen. Hartmann III. starb in der zweiten Hälfte des Jahres 1180. In den Neresheimer Annalen wird er als Graf von Dillingen, Graf von Kyburg und Vogt des Neresheimer Klosters bezeichnet. Nach seinem Tod trennten sich die beiden Linien wieder. Sein Sohn Adalbert III. führte die Dillinger Linie fort, sein Sohn Ulrich die Kyburger Linie. Die Grafen von Dillingen in Bayern erwarben im 11. Jahrhundert Besitzungen in der heutigen Ostschweiz. Durch die Ehe Hartmanns von Dillingen († 1121) mit der Erbtochter Adelheid von Winterthur-Kyburg kamen sie zu weitläufigen Besitzungen und Gebietsansprüchen im Thurgau, unter anderem auch zur Kyburg. Die Herkunft Adelheids ist in der Geschichtsforschung umstritten. Sie könnte eine Erbin der Grafen von Grüningen-Winterthur oder einer Winterthurer Seitenlinie der Grafen von Nellenburg gewesen sein. Möglicherweise war sie Tochter Adalberts aus dem Haus der Udalrichinger, des letzten Grafen von Winterthur, der im Jahre 1053 mit seinem Bruder, dem kaiserlichen Bannerträger Werner II. von Winterthur, in der Schlacht von Civitate gegen die Normannen fiel. Die Enkel Hartmanns von Dillingen teilten ihren Besitz auf. Hartmann III. von Dillingen übernahm dabei als Hartmann I. von Kyburg den Besitz in der Schweiz. Die Kyburger waren Verbündete der Herzöge von Schwaben aus dem Geschlecht der Staufer. Die Verbindung wurde wahrscheinlich durch die Ehe Hartmanns mit Richenza von Baden-Lenzburg in der Mitte des 12. Jahrhunderts bekräftigt. So erbten die Kyburger nach dem Aussterben der Grafen von Lenzburg 1172/1173 zusammen mit den Staufern und den Zähringern Teile der umfangreichen lenzburgischen Besitzungen in der heutigen Schweiz und Süddeutschland. Wie umfangreich der Erbteil war, ist unsicher und war wohl auch damals umstritten. Gesichert ist jedenfalls, dass die Kyburger damals in den Besitz der lenzburgischen Eigengüter im Gaster, am Walensee und um Baden kamen. Später befinden sich auch die lenzburgischen Vogteien über die Klöster Schänis und Beromünster in der Hand der Kyburger. Durch das Aussterben der Herzöge von Zähringen 1218 ergab sich eine weitere Gelegenheit für die Kyburger, ihren Besitz zu erweitern, da Anna von Zähringen, die Schwester des letzten Zähringers, Berchtold V., die Ehefrau Ulrichs III. von Kyburg († 1227) war. In den Erbstreitigkeiten mit anderen Adelsgeschlechtern, die mit den Zähringern verwandt waren, konnte Ulrich III. für sich die linksrheinischen Besitzungen der Zähringer in der heutigen Schweiz behaupten. Darunter befanden sich sowohl Güter im damaligen Zürichgau im Herzogtum Schwaben wie auch im Aargau im Königreich Burgund, darunter die Städte Freiburg im Üechtland, Thun und Burgdorf. Die Herrschaftsansprüche der Kyburger aus dieser Erbschaft liessen sich aber nicht überall durchsetzen, sie verloren beispielsweise die Stadt Zürich und die Vogtei über das Kloster St. Gallen. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts wandten sich die Kyburger gegen die Staufer und wurden zur Hauptstütze der päpstlich-antistaufischen Koalition auf dem Gebiet der heutigen Schweiz. Im Streit zwischen Papst und Krone wandte sich Hartmann der Ältere von Kaiser Friedrich II. ab und wechselte in das päpstliche Lager. Ihnen schlossen sich auch die Freiherren von Wart an, die sich nun eng an die Kyburger anlehnten.[2] Schloss und Dorf Kyburg im Kanton Zürich Die Grafen von Kyburg gründeten in ihrem Machtbereich im 12. und 13. Jahrhundert die Städte Winterthur, Frauenfeld, Diessenhofen, Zug, Baden (1230), Aarau, Lenzburg, Mellingen, Sursee (1250), Weesen (1250), Laupen, Kyburg, Richensee und Huttwil. Im Raum Winterthur gründeten sie 1225 das Chorherrenstift Heiligenberg, das ihre Grablege wurde und 1233 begründeten sie das Kloster Töss. Die Kyburger wurden dadurch zu einem der mächtigsten Adelsgeschlechter im Gebiet der heutigen Schweiz und standen dementsprechend in harter Konkurrenz mit den Rapperswilern, den Habsburgern und den Savoyern, die ebenfalls zur gleichen Zeit versuchten, ihre Herrschaftsgebiete auszubauen und zu konsolidieren. Im Kyburger Urbar (um 1260) hielten die Grafen von Kyburg ihre Rechte und Ansprüche schriftlich fest; dieses Dokument zählt – obwohl nur in Fragmenten erhalten – zu den frühesten Verwaltungsdokumenten in der Deutschschweiz.[3] Der kinderlose Graf Hartmann IV.[4] übertrug 1250/1251 den westlichen Teil seines Besitzes mit der Reuss als Grenze seinem Neffen Hartmann V. von Kyburg.[5] Dieser versuchte mit der Unterstützung der Habsburger von seinem Herrschaftszentrum Burgdorf aus sich gegen die Stadt Bern und die Savoyer durchzusetzen. Nach dem Tod Hartmanns V. 1263 und Hartmanns IV. 1264 war die einzige Erbtochter, Anna von Kyburg, noch minderjährig. Rudolf I. von Habsburg, dessen Mutter Heilwig von Kyburg eine Tochter Ulrichs III. war, übernahm die Vormundschaft und damit auch die Verwaltung des Herrschaftsgebiets. Bis 1273 konnte Rudolf I. sich sogar gegen die Ansprüche der Savoyer durchsetzen, die über die Witwe Hartmanns V., Margarethe von Sayoyen, über gut begründete Ansprüche verfügten. Durch die Ehe Annas mit Eberhard I. von Habsburg-Laufenburg entstand 1273 aus einem Teil des Besitzes Hartmanns IV. die neue Dynastie der Grafen von Kyburg-Burgdorf bzw. Neu-Kyburg. Wappen Das ältere Wappen der Grafschaft Kyburg Das jüngere Wappen der Grafschaft Kyburg nach 1264 Aus dem 13. Jh. (vor dem Aussterben der Alt-Kyburger 1264) sind Darstellungen des Wappens auf Siegeln erhalten.[6] Eine Beschreibung des alten Wappens findet sich im Clipearius Teutonicorum des Konrad von Mure (um 1264) als in Schwarz, ein schräg gestellter gelber Balken trennt zwei gelbe Löwen.[7] In der Zürcher Wappenrolle (um 1340) sowie bei Gerold Edlibach (um 1490) sind die goldenen Löwen auf rotem Grund dargestellt. Dies ist das Wappen der Neu-Kyburger (nach 1273). Die Blasonierung des Wappens der Kyburger lautet: In Rot ein goldener Schrägbalken, begleitet von zwei schreitenden goldenen Löwen.[8] Die Bedeutung der Löwen geht wahrscheinlich auf die beiden Familien zurück, aus denen die Grafschaft entstanden ist, nämlich aus dem Zusammenschluss der beiden gleichberechtigten Adelsfamilien der Herren zu Winterthur (Adelheid, die Tochter Adalberts) sowie von derer von Dillingen (Hartmann I. von Dillingen). Das kyburgische Wappen diente als Grundlage zahlreicher moderner schweizerischer Wappen, so der Wappen des Kantons Thurgau, der Vogtei Gaster sowie der Städte Winterthur, Diessenhofen, Andelfingen und Kyburg. | VON DILLINGEN, Hartmann III. (I47138)
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| 1700 | Durch sie kamen der Reckhammer und das Burghaus Bielstein bei Wiehl in den Besitz Möllers | SCHMIDT, Anna Sybilla Gerdruth (I44267)
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