Strauss Genealogie


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1751 eingebürgert ‎ in Embrach, Bülach, ZH, CHE

Wappenbeschreibung / Blasonierung
Gespalten von Schwarz und Gold. 
VON HEIDEGG, Heinrich VII. (I22253)
 
1752 Eingebürgert ‎ in Zürich, Zürich, ZH, CHE MANESSE, Rüdiger IV. ´der Jüngere` (I13877)
 
1753 Eingebürgert ‎1444 in St.Gallen, St.Gallen, SG, CHE NÄF VON SPIEGELBERG, Heinrich (I12726)
 
1754 Eingebürgert ‎1527 in St.Gallen, St.Gallen, SG, CHE KUNKLER, Lorenz (I3895)
 
1755 Eintritt ins Burgerrecht 1478.
in den Grossen Rat 1503.
in den Kleinen Rat 1531.
Ursprung: Val-de-Ruz.

Es gibt in der Schweiz mehrere Familien dieses Namens,
die, wenn auch nicht urkundlich nachweisbar, doch sehr
wahrscheinlich den gleichen gemeinsamen Ursprung haben. Die
ersten Träger desselben kommen im Laufe des XIV. Jahrhunderts
in der Gegend von Neuenburg vor (erstmals 1358), später im XV.
Jahrhundert haben sich Glieder dieser Familie in der Gegend von
Erlach und Gals niedergelassen. Noch heute blüht das
Geschlecht an beiden Orten fort. Der Neuenburger Zweig, der
in der Person von Johann Jakob und Niklaus von Heinrich IV.
von Frankreich im Oktober 1593 geadelt wurde, leitet seinen
Ursprung her von Johann genannt Richard, der um 1386 als
Bürger von Neuenburg erscheint. Die Stammfolge der noch
heutzutage in der Gegend von Erlach lebenden Tribolet lässt
sich nicht genau feststellen, trotzdem der Name seit dem XV.
Jahrhundert dort immer wieder vorkommt. Es kann als
wahrscheinlich angenommen werden, dass die ursprüngliche
Heimat der Familien Tribolet in der Nähe von Neuenburg zu suchen
ist. Die hier in Betracht fallende bernische Patrizierfamilie
dieses Namens stammt erweislich ab von Rudolf, der in den
bernischen Archiven zum ersten Male 1478 als «Ausburger»
vorkommt. Dass er in gutem Ansehen war, geht daraus hervor,
dass er 1493 Mitglied der Gesellschaft zum Narren oder
Distelzwang war, eine Gesellschaft, die sonst nur Edelleute
aufnahm. Nach Bucher's Regimentsbuch von 1600 - 1617 gelangte
er 1503 als «Rudolff Tribolet aus Galiz» in den
Grossen Rat der CC, woraus anzunehmen ist, dass er mit den
Tribolet von Erlach und Gals gleichen Stammes ist, da Galiz
eine altertümliche Schreibart letzterer Ortschaft ist. Von
seiner Frau, Magdalena Boeckli, hinterliess er zwei Söhne, von
welchen der ältere, Jakob das Geschlecht fortpflanzte und
Stammvater des im XVII. Jahrhundert ziemlich zahlreichen
Geschlechtes wurde. Jakob gelangte 1512 ebenfalls in den
Grossen Rat, 1531 und 1535 in den Kleinen Rat oder Senat, wurde
nacheinander Landvogt zu Tscherlitz, St.Johannsen und Grandson
und endlich, nachdem er die Gesellschaft zu Pfistern angenommen
hatte, 1541 Venner. Bei dieser Gesellschaft verbliehen
nun auch seine Nachkommen und zählten nebst den Wattenwyl,
Thormann und Graffenried zu den sogenannten vier
Herrengeschlechtern derselben, eine Distinktion, die aus dem XVI.
Jahrhundert stammt, als man diejenigen Geschlechter, die Venner
gehabt hatten, auszuzeichnen begann. Mit den ersten Familien
der Stadt verschwägert und verwandt, gelangten sie bald zu
grossem Ansehen, namentlich im XVII. Jahrhundert, wo sie
ununterbrochen im Grossen Rat sassen, zweimal in den Senat
kamen und viele Landvogteien bekleideten. Von 1539 - 1771
besassen sie das schöne Gut (Karthause) la Lance bei Concise
am Neuenburgersee, welches später durch Kauf an die Familien
Chevalier und Pourtales von Neuenburg überging; Beat Ludwig,
Mitherr zu La Lance, besass von 17.. - 1719 zwei Drittel
des Sees und der Herrschaft Gerzensee, welche nach seinem
1719 erfolgten Tode seinem Schwager, dem Schultheissen Isaak
Steiger zufielen. Im Laufe des XVIII. Jahrhunderts schmolz
das Geschlecht stark zusammen und widmete sich vorzüglich
den Wissenschaften und dem geistlichen Berufe. Mehrere
verdiente Ärzte sind aus ihm hervorgegangen, so namentlich
Franz Ludwig 1743 - 18.., Stadtarzt 1708 und Sekretär der
ökonomischen Gesellschaft, sein Sohn Samuel Albrecht,
1771 - 1832, Stadtarzt 1792 und 1795 Schultheiss im äussern
Stand, und dessen Sohn Johann Friedrich Albrecht 1794
bis 1871, Professor der Medizin an der Universität Bern.

Gegenwärtig blüht der letzte Zweig dieser Familie noch in
Rio-de-Janeiro und in Zürich.

Das Wappen ist in Gold eine aufrechte mit einem silbernen
Kreuz belegte blaue Lanzenspitze, die Helmzier ein wachsender
schwarzer mit auf dem Rücken herabhängenden blau-goldenen
Federhut geschmückter Bär, der in beiden Tatzen die aufrechte
kreuzbelegte Lanzenspitze hält. Die Neuenburger Tribolet führen
ein davon ganz verschiedenes Wappen, das zahlreichen Varianten
unterworfen ist, nämlich in rot oder blau zwei goldene Sparren,
zwischen welchen manchmal noch ein silbernes Kreuzlein
erscheint, und als Helmzier einen wachsenden goldenen Löwen.
(Info: SGB) 
TRIBOLET, STAMMLINIE (I42321)
 
1756 Einzelnachweise
nach Priesdorf starb sie 18. Dezember 1912, das korrigierte Datum entstammt der Todesanzeige in Der deutsche Herold: Zeitschrift für Wappen-, Siegel- u. Familienkunde. Band 5, 1874, S. 130.
Berliner Revue. Band 18, 1859, S. 63. 
VON SIMOLIN, Elisabeth Karoline Wilhelmine (I45794)
 
1757 einziges Kind!
Ihre Mitgift war die höchste, die im Mittelalter jemals in das badische Markgrafenhaus eingebracht wurde. Neben der Burg Stadeck mit allem Zubehör bestand ihre Aussteuer aus 26.000 Gulden sowie weiteren, später fälligen 48.000 Gulden. Sie belief sich damit auf eine Gesamtsumme von etwa 80.000 Gulden. Durch ihre beiden Söhne Bernhard und Ernst ist sie die Stammmutter der Linien Baden-Baden und Baden-Durlach. 
KATZENELBOGEN, von von Ottilie (I1399)
 
1758 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Vertraulich (I2874)
 
1759 Ekbert gehörte zu den Nachfahren WIDUKINDS und entstammte damit der mit Abstand einflussreichsten und vornehmsten Verwandtengruppe des nördlichen Sachsen. Er dürfte darüber hinaus zu den Vorfahren der späteren Billunger zählen, die über fünf Generationen die Herzöge in Sachsen stellten
Ekbert fand erstmals im Jahr 889 als Graf im Wetigau an der Seite der Grafen Reithard und Hermann Erwähnung,[2] bei denen es sich möglicherweise um seine Verwandten handelte.[3] In den Jahren 892 und 893 nahm er wahrscheinlich mit seinem Aufgebot an den Feldzügen Arnolfs von Kärnten gegen die Mährer unter ihrem Fürsten Zwentibold teil, denen allerdings wenig Erfolg beschieden war. Dennoch soll Ekbert als Gegenleistung für seine Unterstützung von Arnolf zunächst im Sommer[4] und dann noch einmal im Winter des Jahres 892[5] zusammen 66 Königshufen mit jeweils 60 Morgen Ackerland erhalten haben. Im Verhältnis zum Umfang der damals kultivierten Ackerflächen in Sachsen handelte es dabei um eine Schenkung von außergewöhnlicher Größe.[6] Die Schenkung verteilte sich auf das Tilithigau an der Oberweser, das Marstemgau westlich von Hannover sowie das Loingau und das Bardengau in der Lüneburger Heide. Um 940 gehörten die Güter zum Familienbesitz der Billunger.

Ekberts wird in den Nekrologen von Gandersheim und Lüneburg sowie Triers gedacht, was eine herausragende Bedeutung zu Lebzeiten widerspiegelt. Außerdem wird er mit dem in einer Abschrift des ottonischen Familiennecrologs im St. Gallener Verbrüderungsbuch genannten Ekbert gleichgesetzt. Das würde ihn in enge verwandtschaftliche Beziehungen zum späteren sächsischen Königshaus der Liudolfinger rücken.  
N., N. (I23879)
 
1760 Ekbertiner
Die Ekbertiner (auch Cobbonen genannt) waren ein in Sachsen beheimatetes fränkisches Adelsgeschlecht, das vor allem zur Zeit der Karolinger auftrat. Regional waren sie vor allem im südlichen Westfalen zwischen Rhein und Weser beheimatet. Namengebender Stammvater ist Ekbert, der 809 im Auftrag Karls des Großen die Burg Esesfeld nördlich der Unterelbe errichtete und 811 an der Eider als Gesandter in Erscheinung trat.

Die wichtigsten Angehörigen der Familie waren:

Ekbert (* um 756; † nach 811) ⚭ Ida von Herzfeld (* um 770/775; † 825)
Cobbo der Ältere, Gesandter Ludwig II. des Deutschen, erwähnt 842 und 845 ⚭ Eila
Ekbert
Liudolf
Brun
Ida
Heilwig
Hathumod
Warin, Mönch in der Abtei Corbie, 831-856 Abt von Corvey
Liudolf († vor 850) ⚭ Schwester des Grafen Bardo
(unsicher:) Addila (Adela); nach dem Tod ihres Mannes Bunicho und ihrer Söhne ging sie nach Herford und wurde dort Äbtissin.
Tochter (wohl Ida die Jüngere; ⚭ I NN; ⚭ II Graf Asig (Esiko), Nachkommen: die Esikonen)
Haduwy (Hadewig), Äbtissin von Herford 858-887[1]; ⚭ Graf Amalung
Bennid
Amalung
Cobbo der Jüngere, im Dienst Karls des Kahlen[2]
In späterer Zeit treten weitere Ekbertiner als Äbte von Corvey auf:

Bovo I., Abt von Corvey 879-890, nepos des Abtes Warin[3]
Bovo II., Abt von Corvey 900-916, Enkel Bovos I.[3]
Bovo III., Abt von Corvey 942-948, Urenkel Bovos II.[3] 
Amulred (I47243)
 
1761 Ekkehard II. stammte aus dem Adelsgeschlecht der Grafen von Nellenburg. Er wurde bei seiner Wahl zum Abt durch die Mönche auch durch den Einfluss seines Vaters Eberhard VI. von Nellenburg auf das Kloster und auf den Kaiser unterstützt. Sein Vater bedachte das Kloster Reichenau mit Stiftungen für die auf der Reichenau beerdigten Angehörigen. Die Haltung Ekkehards im Investiturstreit muss vor diesem Hintergrund gesehen werden. VON NELLENBURG, Ekkehard II. (I36577)
 
1762 Elfer 1528 und 1546-1559, Bussner 1555, Seckelmeister 1556-1559, Schulrat 1557 - 1559, ein reicher Kaufmann, ein Stoffel Scherer lies 1559 Geld in Lyon auszahlen  SCHERRER ZUVOR MEYER GENANNT, Christoph (I29314)
 
1763 Elias Eller (* 4. Juli 1690 auf Hof Ronsdorf (heute Stadtteil von Wuppertal); † 16. Mai 1750 in Ronsdorf) war Gründer und Leiter einer radikal-pietistischen christlichen Sekte der Zioniten und Gründer der Stadt Ronsdorf, heute ein Stadtteil Wuppertals.

Leben und Wirken
Elias Eller stammte aus einer bäuerlichen Familie. Er wurde als Sohn von Johannes Eller (1632–?) und seiner Frau Anna Gertrud Garschagen (1658–1737) geboren[1] und lebte als Bandwirker und Textilfabrikant in Elberfeld (heute Wuppertal-Elberfeld). Er heiratete 1712 die Inhaberin einer Florettbandfabrik, die zehn Jahre ältere Witwe Katharina Bolckhaus, geb. Jansen.[2] Eller und seine Frau hatten schon früh Kontakte zu separatistischen Enthusiasten und chiliastischen Schwärmern. Diese Glaubensrichtung war durch Auftritte von Erweckungspredigern wie Ernst Christoph Hochmann von Hochenau gefördert worden.

In ihrem Haushalt arbeitete ein junges Dienstmädchen, die Bäckertochter Anna Catharina vom Büchel, die ab 1722 mit göttlichen Inspirationen begnadet zu sein schien. Eller glaubte erst nach längerem Zögern und auf Zureden seiner Frau an die Wahrheit dieser Offenbarungen. In privaten Erbauungsstunden erklärt er vom Büchel ab 1726 die Offenbarung des Johannes (vgl. Offb 21,1–2 EU), die besagt, dass bei der Apokalypse, dem Jüngsten Gericht und dem Endkampf zwischen Gott und dem Teufel, letzten Endes Gott als Sieger aus diesem Kampf hervorgehen wird. Daraufhin werden die Erde und der Himmel erneuert und eine Stadt wird aus dem Himmel herabfahren: das neue Jerusalem.

Büchel zeigte sich hiervon ganz besonders inspiriert. Unter anderem prophezeite vom Büchel in ihren Visionen, dass sie mit Elias Eller das neue Zion aufbauen würde, und dass ihnen ein Sohn geboren werde, der als neuer Heiland und Messias die Welt beherrschen würde (vgl. Offb 12,5 EU). Die Führung des Auszuges aus Elberfeld nach Ronsdorf sollte unter Ellers und Büchels Anleitung geschehen, beide seien aus dem Stamme Juda, dem Geschlechte Davids, entsprossen, und beide würden nun das Tausendjährige Reich herbeiführen. Eller ließ sich anleiten, einen Kreis Erwählter zu bestimmen. Diese Erwählten waren nach seiner Auffassung schon zu Lebzeiten als des Himmelreichs teilhaftig werdende Selige erwählt.

Zunächst beschloss Eller, innerhalb einer von ihm mitgetragenen Philadelphischen Societät als Pietistische Gesellschaft oder Konventikel, ähnlich wie zuvor Jane Leade in England, das geistlich-religiöse Leben zu befruchten. Nach außen klangen die Auslegungen von Eller und seinen Anhängern in den Versammlungen nach gewöhnlichen pietistischen Erbauungsreden. Zunächst gehörte er mit seinen Jüngern zur reformierten Gemeinde Elberfeld. Unter seinen Anhängern waren auch Theologen wie Peter Wülffing und Daniel Schleyermacher, der Großvater des späteren Theologen Friedrich Schleiermacher.

In dieser Elberfelder Sozietät trat Büchel als Prophetin bald regelmäßig auf und konnte schnell eine feste Gruppe von Anhängern um sich sammeln. Schon im ersten Jahr ihrer Prophezeiungen wurden fünfzig Haushalte zu der Bewegung gezählt. Die Offenbarungen Annas wurden von Eller in einem Buch aufgezeichnet, das den Namen Ronsdorfer Hirtentasche trägt. Die Anhänger wurden in ein Verzeichnis aufgenommen und als Versiegelte bezeichnet. Dieses Verzeichnis war ein Teil der Hirtentasche und ist erhalten.[3] Eller sandte Boten durch Deutschland, Holland und die Schweiz, um alle Völker in das Neue Zion einzuladen.

Eller ließ sich von der erkrankten Katharina Bolckhaus scheiden, sie starb bald darauf am 11. August 1733 laut Überlieferung „im Wahnsinn“. Bereits am 26. Januar 1733 heiratete Eller in zweiter Ehe die Stammmutter der Sekte, Anna Catharina vom Büchel. Am 4. Juli 1734 wurde der erste Sohn mit dem Herrschernamen Benjamin (vgl. Ps 68,28 EU) geboren, der jedoch am 21. November 1735 überraschend starb. Eller verkündigte nach Offb 12,5 EU seine Wiederkunft, musste aber erleben, dass seine Frau statt des zu erwartenden Knaben drei Mädchen gebar, so im Juli 1736 die Tochter Anna, die kurz nach der Geburt im August des gleichen Jahres verstarb, am 1. Januar 1738 Sarah († 1770) und am 6. Dezember 1739 Rahel. Sarah und Rahel wurden nach Sach 4,11–14 EU „die beiden Ölkinder“ genannt.

Mit seiner Lehre geriet Eller allerdings bald mit den reformierten Gemeinden in Elberfeld in Konflikt. Die Zioniten waren auch unter den Bezeichnungen „Ellersche Rotte“ oder „Ronsdorfer Sekte“ bekannt. Um dem Druck auszuweichen, kaufte er 1737 einen Teil seines früheren Familienhofes Ronsdorf (1494 erstmals erwähnt) von seinem Bruder Samuel sowie andere angrenzende Grundstücke jenseits der Grenze von Elberfeld. Er zog sich dorthin zurück und baute eine Siedlung nach dem Vorbild des biblischen Lagers der Israeliten. Auch seine Bandfabrik wurde hierhin verlagert. Alle Häuser waren auf die „Stiftshütte“, d. h. das Gemeindehaus und Wohnhaus von Eller und des 1741 gewählten Predigers Daniel Schleyermacher ausgerichtet. Ronsdorf erhielt bereits 1745 das Stadtrecht, dank der vielfältigen Kontakte Ellers bis hin zum preußischen König Friedrich II.[4]

Eller nannte die Stadt das wahre Philadelphia (vgl. Offb 3,7–13 EU), die Arche Noah, Zion, die von Gott selber gegründete Stadt, die Braut Christi; Elberfeld dagegen Sodom, ihre Pfarrer Bastarde, Mietlinge und Lügenprediger, sowie ihre Lehren Schulgezänk. Er feierte außerhalb der Kirche noch daheim mit den Geweihten Liebesmahle, die wohl auch ins Fleischliche ausarteten. Als seine Frau Anna vom Büchel Ende 1743 starb, erklärte er sich selbst nun für den alleinigen Träger der göttlichen Offenbarungen und ließ sich abgöttisch verehren. Eller war Bürgermeister, Richter und geistliches Oberhaupt mit fast despotischer Gewalt und wollte Prophet, Hoherpriester und König sein. Er setzte 1745 die Wahl eines zweiten Pfarrers Peter Wülffing aus Solingen durch. Mit Schleyermacher spaltete sich 1749 eine an der Echtheit der Offenbarungen zweifelnde Gruppe von der Gemeinschaft ab, und Schleyermacher wurde in der Folge von der Gemeinde ausgeschlossen. Eller erreichte, dass der König von Preußen, Friedrich II., Wülffing zum Hofprediger und Konsistorialrat ernannte. Eller schloss am 15. September 1749 eine dritte Ehe mit der reichen Witwe Anna Gertrud Bosselmann geb. Lucas (1695–1763), der Witwe des Elberfelder Bürgermeisters Johann Kaspar Bosselmann, verstarb aber 1750 an Wassersucht.

Nachwirkungen
Nach Ellers Tod trat sein Stiefsohn Bolckhaus allein an die Spitze der Sekte, und die schon früher als Prophetin aufgetretene Tochter Ellers, Sarah, versuchte in ihren göttlichen Aussprachen Bolckhaus und Wülffing im Kampf gegen Schleyermacher und die Zweifler zu stärken. Durch Verleumdungen und Bestechung wurde eine Untersuchung wegen Gotteslästerung, Hexerei und sonstiger Verbrechen und die Verhaftung Schleyermachers angeordnet, der jedoch nach Arnheim in Holland fliehen konnte.

Nachdem Ronsdorf 1754 aus der Synode ausgeschieden war, nahm der Verfall der Glaubensgemeinschaft immer mehr zu. Wülffing, der noch einen neuen Katechismus, eine neue Bibelübersetzung, eine neue Liturgie und neue Lieder in Ronsdorf eingeführt hatte, zerstritt sich mit Bolckhaus und wurde auf dessen Betreiben von der Düsseldorfer Regierung suspendiert. Am 31. Mai 1768 wurde die Gemeinde mit der Wahl eines neuen Predigers namens Herminghaus wieder in die reformierte Landeskirche aufgenommen.

Sonstiges
1940 wurde das frühere Wohnhaus von Elias Eller an Kleins Ecke abgerissen.[5]

In Ronsdorf ist eine Straße nach Eller benannt. Feministische Theologinnen und Historikerinnen forderten eine Umbenennung der „Elias-Eller-Straße“ in eine „Anna-vom-Büchel-Straße“, um auf die zentrale Rolle ihrer Visionen in der Geschichte der Ronsdorfer Sekte und auf ihr Lebensschicksal aufmerksam zu machen. 
ELLER, Elias (I48536)
 
1764 Elisabeth von Bregenz war die einzige Tochter und Erbin des Grafen Rudolf von Bregenz aus dessen zweiter Ehe mit Wulfhild von Bayern, einer Tochter des Welfenherzogs Heinrich IX. von Bayern, genannt Heinrich der Schwarze. Dessen Enkel Kaiser Friedrich I. Barbarossa war daher ihr Vetter ersten Grades.

Sie war die alleinige Erbin von Montfort und Bregenz sowie weiterem Besitz in Churrätien, Tettnang und Sigmaringen.[1]

Vor dem 1. Mai 1171 heiratete sie den Pfalzgrafen Hugo II. von Tübingen. Sie hatte mit ihm folgende Kinder:  
VON BREGENZ VON PFULLENDORF, Elisabeth (I10718)
 
1765 Elisabeth war die Tochter von Peter III., dem König von Aragón und der Konstanze von Navarra, damit eine Urenkelin des Hohenstaufenkaisers Friedrich II., des Königs von Sizilien, und mütterlicherseits eine Großnichte der Elisabeth von Thüringen, deren Schicksal dem ihren in vielem ähnlich war. Sie hing sehr an ihrem Vater, doch im Alter von zwölf Jahren wurde sie mit König Dionysius von Portugal verheiratet, dem sie eine Tochter und den Thronfolger Alfons IV.gebar. Weil ihr Mann sie ständig mit anderen Frauen betrog, gab es Streitigkeiten und Elisabeth fiel schließlich bei ihrem Mann in Ungnade. Je mehr das Leben ihres Mannes am Hof zügellos wurde, wandte Elisabeth sich dem religiösen Leben zu, lebte als Büßerin und mit strengem Fasten. Im Ehevertrag war sie reich mit Gütern ausgestattet worden, daraus förderte sie Klöster - so das 1264 gegründete Kloster Santa Clara in Santarém - und Kirchen - darunter die erste der unbefleckten Empfängnis Mariä geweihte Kapelle im Kloster Santíssima Trindade in Lissabon -, stiftete um 1307 das alte Kloster der Klarissen in Coimbra, dazu zahlreiche Spitäler. VON ARAGON, Isabel (I15391)
 
1766 Elisabeth war eine Tochter des Großfürsten Jaroslaw I. von Kiew und dessen Gemahlin Ingegerd. Im Jahr 1035 hielt Harald Hardråde, der zu dieser Zeit am Hof von Jaroslaw I. in Nowgorod diente, um die Hand von dessen Tochter Elisabeth an. Jaroslaw lehnte die Heirat ab. Darauf zog Harald ins Byzantinische Reich um dort Reichtum und Ruhm zu verdienen.[1]

Acht Jahre später begab er sich auf den Weg zurück. Laut dem Skalden Snorri Sturluson und der Saga Morkinskinna schrieb Harald zu dieser Zeit einige Gedichte, in denen er Elisabeth anpries. Bei seiner Rückkehr erlaubte Jaroslaw schließlich Haralds Heirat mit Elisabeth.[3][4][5]

Für Jaroslaw war Elisabeths Heirat mit Harald bedeutsam, da sie das enge Verwandtschaftsverhältnis zwischen den Kiewer Rus und der norwegischen Königsfamilie fortsetzte und Jaroslaw somit höhere Chancen darauf hatte, die Herrschaft über einen Teil Norwegens zu erlangen. Auch für Harald war die Heirat mit Elisabeth wichtig, weil dadurch sein Anspruch auf den norwegischen Thron gestärkt wurde.[3]

Harald zeugte mit Elisabeth zwei Töchter: Ingegerd von Norwegen und Maria Haraldsdatter.[3]

1066 begleiteten vielleicht Elisabeth und ihre Töchter Harald auf seinem Eroberungsfeldzug ins Königreich England. Er ließ sie auf Orkney an Land gehen und reiste danach ohne sie weiter zum Festland.[6] Nach Haralds Tod am 25. September ist Elisabeth nicht mehr in das Reich der Kiewer Rus zurückgekehrt und soll einen dänischen Herrscher geheiratet haben.[2] 
VON KIEW, Elisabeth (I37679)
 
1767 Elisabeth, deren Geburtsdatum von keinem der zeitgenössischen Chronisten verzeichnet wurde, war die gemeinsame Tochter des Grafen Meinhard II. von Görz und Tirol, ab 1286 Herzog von Kärnten, aus dem Geschlecht der Meinhardiner und seiner Ehefrau Elisabeth von Bayern, der ältesten Tochter des Herzogs Otto II. aus dem Geschlecht der Wittelsbacher und Witwe des römisch-deutschen Königs Konrad IV. Mütterlicherseits war Elisabeth eine Halbschwester Konradins.

Um 1272 verlobte Meinhard seine Tochter Elisabeth mit Albrecht von Habsburg (1255–1308), dem ältesten Sohn des nachmaligen römisch-deutschen Königs Rudolf I. und dessen erster Ehefrau Gertrud von Hohenberg. Diese Verlobung sollte zur Bestätigung der Freundschaft zwischen Meinhard und Rudolf dienen, die alte Parteigänger der Staufer und gleichgesinnte Territorialherren waren. Beide strebten erfolgreich nach einer Ausweitung ihrer Hausmacht, unterstützten sich gegenseitig in ihren politischen Zielen und verschwägerten sich nach Rudolfs Wahl zum König (1273) definitiv durch die am 20. November 1274[1] in Wien erfolgte Heirat zwischen Elisabeth und Albrecht.
Die Ehe Elisabeths verlief glücklich. An der Seite ihres Gatten stieg sie politisch auf und wurde zunächst 1283 Herzogin von Österreich und Steiermark. Sie besaß große Einsicht in die politischen Verhältnisse und einen bedeutenden Einfluss auf Albrecht. So bewährte sie sich als ausgleichende Persönlichkeit bei vielen Auseinandersetzungen ihres Gemahls mit lokalen Landesherren. Unter anderem wirkte sie vermittelnd beim Aufstand der Wiener gegen den Herzog, bei dessen Kampf gegen den Erzbischof von Salzburg sowie im Streit gegen den steirischen und österreichischen Adel. Ihr tiefes Verständnis für die Ausübung der Landesherrschaft erhellt sich auch aus ihren zahlreichen Stiftungen und den von ihr verliehenen Privilegien, mit denen sie vor allem die Güter ihrer Morgengabe förderte. Von Albrecht wurde sie wegen ihres politischen Talents öfters als seine Statthalterin eingesetzt. So führte sie in den schwierigen Jahren des nach dem Tod Rudolfs I. (1291) anfangs vergeblichen Ringens um die deutsche Königskrone das Regiment in den Herzogtümern für ihren abwesenden Gatten. Nach der Königswahl ihres Ehemanns wurde sie am 16. November 1298 in Aachen zur römisch-deutschen Königin gekrönt. In dieser Stellung konnte sie auch auf die große Politik Einfluss nehmen. Deshalb zog sie sich ebenso wie ihr Gemahl den Zorn des Papstes Bonifatius VIII. zu. Als Königin weilte sie oft am Hof ihres Sohnes Rudolf in Wien.
Am 1. Mai 1308 wurde König Albrecht bei Brugg an der Aare von seinem Neffen Johann Parricida (1290–1313) ermordet, da Johann sich wegen der Nichterfüllung von Ansprüchen aus der Rheinfelder Hausordnung von Albrecht hintergangen sah. Über den gewaltsamen Tod ihres Gatten war Elisabeth tief bestürzt. Außerdem hatte sie Angst, dass die Habsburger nun ihrer Stammlande verlustig gehen könnten. Sie ließ die für den Tod Albrechts Verantwortlichen und deren Unterstützer so lange gnadenlos verfolgen, bis es im September 1309 zu einer Einigung ihrer Söhne mit dem neuen König Heinrich VII. kam, woran sie eifrig mitgewirkt hatte. Mit diesem Arrangement wähnte sie die Herrschaft der Habsburger gesichert. In dieser Dynastie feindlich gesinnten Quellen wird Elisabeth wegen ihrer unerbittlichen Haltung gegenüber den Mördern ihres Ehemanns als rachsüchtige Furie gekennzeichnet.

Ihre politische Autorität konnte Elisabeth auch noch als Witwe wahren. 1311 trug sie wesentlich dazu bei, dass sich Österreich und Bayern einigten. Außerdem wurde sie im gleichen Jahr dazu bestimmt, den Schiedsspruch im Konflikt zwischen ihrem Sohn Friedrich den Schönen und ihrem Bruder Heinrich von Kärnten zu fällen.

Das Wittum Elisabeths lag im Salzkammergut; ihr gehörten Gmunden und Lauffen, in Aussee und Ischl übte sie mit ihren Söhnen gemeinsame Rechte aus. Als kluge und geschäftstüchtige Frau, die gewisse kaufmännische Talente besaß, hatte sie den Bau der Salinenanlage im Hallstatt angeregt. Die Bürger Hallstatts erlangten Marktfreiheit und das Recht, mit dem gewonnenen Salz zu handeln.

Elisabeth hatte an der Stelle, wo Albrecht ermordet worden war, das Kloster Königsfelden errichten lassen, in das sie sich gegen Ende ihres Lebens zurückzog und wo sie 1313 im Alter von etwa 50 Jahren starb und bestattet wurde. Durch die Feierliche Übersetzung der kaiserlich-königlichen-auch-herzoglich-österreichischen höchsten Leichen wurden ihre sterblichen Überreste 1770 in das Kloster St. Blasien überführt; 1809 kamen ihre Gebeine nach Stift St. Paul im Lavanttal in Kärnten, wo sie in der Stiftskirche beigesetzt wurden. 
VON GÖRTZ UND TIROL, Elisabeth (I28554)
 
1768 Elisabeth, zusammen mit einem Töchterchen Elsbeth, starb bei dessen Geburt oder kurz darnach. Für das Sterbedatum ist das Jahr 1781 überliefert. SCHLUMPF, Elisabeth (I4397)
 
1769 Elisabethanisches, auch goldenes Zeitalter in der englischen Geschichte; Elisabeth I. (1533-1603)

siehe
Stammfolge RANDOLL 1. Generation Blatt 1/1, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html

Stammfolge RANDOLL 2. Generation Blatt 2/1, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html 
RANDOLL\RANDOLT, N. (I5980)
 
1770 Ellerbach ist Name eines bereits erloschenen Adelsgeschlechts, das vom 12. bis 16. Jahrhundert als Ritter in Schwaben und Österreich bestand.
Das Geschlecht ist seit dem 12. Jahrhundert nachweisbar. Es war nicht verwandt mit der Familie von Ellenbach.

Angehöriger der Familie war unter anderem der Augsburger Bischof Burkhard von Ellerbach.

Das Geschlecht erlosch am 7. August 1570 im Mannesstamm mit dem Tod des Eitel Hans von Ellerbach zu Laupheim.[1] Ihr Erbe fiel an die Familie von Ulm. Diese übernahm bei der Erhebung in den Freiherrenstand das Wappen derer von Ellerbach.

Unter anderem war die am Schwarzenbacher Schlossberg stehende Burg Schwarzenbach (ungarisch: Feketevár) für einige Jahrzehnte im Pfandbesitz der Ellerbachs.
Die Burg Schwarzenbach, (ungarisch: Feketevár vára)[1] im Erhaltungszustand einer Ruine befindet sich in der gleichnamigen Marktgemeinde Schwarzenbach im Bezirk Wiener Neustadt-Land in Niederösterreich. Die Burgruine steht unter Denkmalschutz 
VON ELLERBACH, N. (I37035)
 
1771 Eltern von Hans Philipp Metz (Blatt 1/1) wahrscheinlich Michael Metz und Margaretha N.

Der Familienname Metz kommt schon 1568 in Weinheim vor (Karl Zinkgräf in WGB, Nr. 18, S. 27 u. 75, Fußnote 3) und ist später der am meisten vorkommende Name. Woher die Familie gekommen ist, läßt sich nicht mehr feststellenm, zu lange ist sie schon in Weinheim ansäßig. 
METZ, Stammlinie (I43142)
 
1772 Eltz ist der Name eines alten, ursprünglich hochfreien[1] Adelsgeschlechts aus dem Rheinland. Die Familie, deren Zweige zum Teil bis heute bestehen, gehört zum moselländischen Uradel. Sie ist nicht zu verwechseln mit einem gleichnamigen niedersächsischen Geschlecht.

Herkunft
In älterer Literatur wird erwähnt, dass bereits im Jahre 690 ein Ritter Eberhardus zu Eltz unter den Patriziern der Stadt Trier erscheinen soll. Der Genealoge Johann Maximilian von Humbracht beginnt die ordentliche Stammreihe der Familie mit Georg um das Jahr 938.[2][3]

Nach dem Genealogischen Handbuch des Adels erscheint die Familie erstmals mit Rudolfus, der von 1150 bis 1157 in Urkunden genannt wird.[4][5] Er war der erste Familienangehörige, der den Namen der Stammburg Eltz angenommen hat.[3][6] Rudolph war ein treuer Gefolgsmann des Stauferkaisers Friedrich I. Barbarossa und erhielt von ihm als Dank für seine Heeresdienste ein Stück Land zu Lehen. Die ununterbrochene Stammreihe beginnt mit Petrus nobilis vir, dominus de Eltze, der zwischen 1210 und 1257 urkundlich erscheint. Er war wahrscheinlich ein Sohn des Elias, der am 27. März 1194 als Burgsasse zu Eltz in einer Urkunde genannt wird.[7][1]

Die ursprünglich edelfreien Herren von Eltz wurden Ministeriale des Heiligen Römischen Reiches. Als Burgmannen und Ganerben saßen sie auf der Burg Eltz bei Wierschem nahe der Stadt Münstermaifeld. Nach der Eltzer Fehde (1331 bis 1336) wurde 1356 der Reichslehenverband endgültig aufgelöst und die Burg ein Lehen des Reichsstifts Trier. Aus den Reichsvasallen von Eltz wurden Lehnsleute des Erzbischofs und Kurfürsten von Trier.[3]

Grablege in Münstermaifeld
Die Eltzer Herren pflegten über Jahrhunderte eine enge Verbindung zur nahe ihrer Stammburg gelegenen Stadt Münstermaifeld. Sie waren im ganzen Spätmittelalter in der Verwaltung der Stadt tätig. In der ehemaligen Stiftskirche Münstermaifeld befinden sich Eltzer Gräber. Besonders kunstvoll sind die Epitaphien des Ehepaares Cuno von Eltz und Ella von Esch, zwei Reliefplatten aus Basalt, weiterhin das Marmorgrab des Nikolaus von Eltz und seiner Frau Maria von Hoort sowie ein Marmordenkmal für deren Sohn Johann Wilhelm Antonius Bertramus Herr zu Eltz, Domherr zu Trier. Söhne derer von Eltz waren in allen Jahrhunderten Kanoniker im Stift Münstermaifeld. Durch einen viele Jahrzehnte währenden Streit mit dem Papst wurde Lothar von Eltz, 1267 vom Kapitel zu „Monster Meynfelt“ zum rechtmäßigen „Praepositus“ gewählt, bekannt. Einer der tatkräftigsten Stiftspröpste in Münstermaifeld war Elias von Eltz (1331–1347).

Eltzer Persönlichkeiten im Mittelalter
Bereits während des 13. Jahrhunderts teilten die Brüder Elias, Wilhelm und Theoderich den Stamm in drei Linien, die sich im Laufe der Zeit in weitere Äste und Zweige aufspalteten. Auch die Burg mit den dazugehörigen Gütern wurde mehrmals aufgeteilt. Noch heute lassen sich an der Burg Eltz die Teilbauten der Linien zu Kempenich, Rübenach und Rodendorf in der Form selbständiger Wohntürme erkennen.

Zahlreiche Angehörige der Familie waren schon früh für den Deutschen Orden in Pommern und im Baltikum tätig. Arnold von Eltz († 1329 oder 1330) war zunächst Domherr zu Trier und wurde 1324 von Papst Johannes XXII. als Bischof von Cammin eingesetzt. Robin von Eltz war von 1367 bis 1392 Heermeister des Deutschen Ordens in Livland und Georg von Eltz starb 1532 als Komtur des Deutschen Ordens. Er wurde oft im Auftrag des Ordens mit diplomatischen Missionen betraut, so unter anderem in Deutschland, Livland, Polen, Spanien und Rom.[8]

1331 schlossen sich die Eltzer mit einigen anderen faktischen Reichsministerialen, den Besitzern der Burgen Waldeck, Schöneck und Ehrenburg, zu einem Bund zusammen. In der Eltzer Fehde kämpften sie gegen die Territorialpolitik des Trierer Kurfürsten Balduin von Luxemburg, der sich auf die alten Lehnsrechte Kurtriers berief und die vermeintlichen Reichsritter wieder dem Trierer Amts- und Dienstrecht unterwerfen wollte. Fünf Jahre später verpflichteten sich die Streiter in der Eltzer Sühne zum Frieden und mussten die Oberherrschaft Kurtriers anerkennen.

Werner Brender von Eltz übertrug im Jahre 1311 seinem Sohn Peter die Vogtei zu Rübenach. Bereits ein Jahr später konnten die zur Vogtei Rübenach gehörenden Güter vom Grafen Ruprecht von Virneburg erworben werden. 1563 wurde die Linie Eltz-Rübenach erneut von den Herzögen von Luxemburg mit Rübenach und Bisholder belehnt. 1401 erhielt Dietrich, Herr zu Eltz, vom römischen König Ruprecht, als Pfalzgraf bei Rhein, die Güter von Winand Boos von Waldeck, mit Anteilen an der Ganerbenburg Waldeck. Dieser Erbteil war nach dem Tod Winands an den Pfalzgrafen zurückgefallen, der sie als Lehen an die Eltzer weitergab.

1476 gehörte ein Zweig der Eltzer zu den Erben der Elsa von Brohl auf Burg Brohl, der Letzten ihres Geschlechts, allerdings in Erbengemeinschaft mit den Familien von Winneburg und von Braunsberg, was zu fast 100-jährigen Auseinandersetzungen führte. Im Jahre 1526 erbte ein Sohn von Ulrich von Eltz, Mitherr zu Burg Brohl, Philipp von Eltz, von seiner Mutter Elisabeth von Pyrmont und deren Brüdern die umfangreichen Besitzungen des Hauses Pyrmont und die Herrschaft Ehrenberg.[2]

1486 gingen durch einen erneuten Erbgang Güter und Ländereien der Koblenzer Adelsfamilie von Bachem an die Herren von Eltz. Dazu zählte auch ein Hof in Boppard; der ehemalige Hof der Herren von Bachem wurde urkundlich 1496 erstmals als Eltzer Hof bezeichnet.[9][10] Die von Eltz gehörten damit zum Ritterrat des Bopparder Stadtrates. Im Jahre 1495 führte Johann von Eltz der Alte eine Delegation der Stadt zum römisch-deutschen König Maximilian I. Am 27. Juni 1495 stellte Maximilian ihnen das Privileg aus, die Stadtbefestigung in Eigenverantwortung zu übernehmen. Nach Protest des Trierer Kurfürsten Johann II. von Baden als Landesherrn widerrief Maximilian aber dieses Privileg. Daraufhin versuchte die Stadt Boppard unter Einwirkung von Johann von Eltz, an dem Privileg festzuhalten. Der Kurfürst erklärte am 7. Juni 1497 der Stadt die Fehde. Nach der Belagerung durch den Kurfürsten kapitulierte Boppard am 30. Juni 1497. Jedoch konnte zwischen Johann von Eltz und dem Kurfürsten kein Friede geschlossen werden, da neben den Bopparder Angelegenheiten auch weitere Besitzstreitigkeiten eine Rolle spielten. Versuche, den Streit mit Hilfe von Schiedsleuten beizulegen, scheiterten. Auch der Reichstag zu Worms im Jahr 1497, zu dem er von der Stadt Boppard abgeordnet wurde, brachte keine Einigung. Am Dreikönigstag des Jahres 1501 kam Johann von Eltz zu Schiff mit 200–250 Landsknechten nach Boppard. Mit Einvernehmen der Bopparder Ritterschaft ließ er den Hof der Beyer von Boppard, die stets auf Seiten des Kurfürsten standen, und die kurfürstliche Burg plündern. Noch am gleichen Tag schrieb Johann von Eltz an den Trierer Kurfürsten und legte die Gründe für sein Handeln dar, begab sich dann in den Dienst des Kurfürsten Philipp von der Pfalz und wurde Amtmann in Kaub. Im Jahr 1517 starb Johann von Eltz.[11]

In der frühen Neuzeit

Jakob III. von Eltz, Kurfürst-Erzbischof von Trier (1510–1581)
Johann Jakob von Eltz aus der Kempenicher Linie war von 1567 bis zu seinem Tode 1581 Kurfürst und Erzbischof von Trier. Er führte in der Stadt Trier die Gegenreformation durch sowie kirchliche Reformmaßnahmen gemäß dem Konzil von Trient. Am 8. Juni 1580 verlieh er als Kurfürst von Trier seinen Neffen, den Brüdern Anton, kurfürstlich trierischer Rat, Marschall und Amtmann, und Hans Reichard sowie deren Vetter Hans Anton das Erbmarschallsamt des Kurfürstentums Trier als Lehen. Das Amt war nach dem Tod von Johann, dem letzten des Geschlechts derer von Helfenstein, an Kurtierer zurückgefallen.[1]

Die Enkel von Georg, dem Bruder des Kurfürsten, waren die Stifter der Linien zu Eltz-Oetingen und Eltz-Kempenich (von Kurtrier als Pfand erhalten ab 1663). Die Vettern von Georg begründeten wiederum zwei Linien, Johann Friedrich den Zweig zu Eltz-Bliescastell (wo die Eltzer als Trierer Amtmänner saßen) und Johann Philipp den Zweig zu Eltz-Waibling. Schließlich entstand durch Johann Adolph, Sohn von Friedrich von Eltz auf Bliescastell, die Linie Eltz-Rodendorf. Die Herrschaft Rodendorf (später Rotendorf genannt, heute Château-Rouge, Departement Moselle, Lothringen) gelangte durch Johann Adolphs Gemahlin Katharina von Brandscheid 1583 zunächst hälftig und im 18. Jahrhundert ganz in den Besitz der Eltz-Rodendorf, die ab 1681 auch das lothringische Freisdorf und von 1762 bis 1812 die Burg Bourscheid besaßen.

Ein Sohn des Johann Adolph von Eltz-Rodendorf war Lutheraner und Amtmann des protestantischen Pfälzer Kurfürsten Friedrich IV. Als dessen Sohn Friedrich V. 1619 die Wahl zum „Winterkönig“ von Böhmen annahm, löste er den Dreißigjährigen Krieg aus. In dessen Verlauf wurde der Sohn des Amtmanns, Johann Eberhard zu Eltz, 1626/27 Kanzler im Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel und ab 1628 Kanzler Wallensteins in Mecklenburg. Sein Bruder Philipp Samson zu Eltz heiratete die Erbtochter des Wolfenbütteler Kanzlers Barthold von Rutenberg, Erbin von Schloss Rethmar bei Hannover, und begründete die protestantische braunschweigische Linie. Dessen Sohn Friedrich Casimir zu Eltz (1634–1682) heiratete 1664 Barbara Margaretha von Pfuel (1649–1695), eine Tochter des Generals Adam von Pfuel. Er wurde Berghauptmann und erwarb zudem Amt, Gut und Schloss Walbeck im Ostharz. Die Linie erlosch mit dem Tod seines Sohnes, des kurbraunschweigischen Geheimrats und Großvogts von Celle, Philipp Adam zu Eltz, im Jahre 1727.[2]


Philipp Karl von Eltz-Kempenich, Kurfürst-Erzbischof von Mainz (1665–1743)
1732 gelangte mit Philipp Karl von Eltz-Kempenich (1665–1743) erneut ein Spross der Eltz zu erzbischöflichen und kurfürstlichen Würden. Er war der Sohn von Johann Anton zu Eltz und dessen Gattin Anna Maria Antonie Schenk von Schmittburg. Philipp Karl starb 1743 als Erzbischof und Kurfürst von Mainz. Sein jüngerer Bruder Karl Anton Ernst († 1736) von Eltz erhielt 1733 von Kaiser Karl VI. am 9. November 1733 zu Wien das Palatinat (in primogenitur) und am gleichen Tag den Reichsgrafenstand. Der Familie wurde außerdem am 16. November 1737 gestattet, das Wappen und den Namen der Faust von Stromberg mit dem ihren zu vereinigen. Grund war die Heirat von Anselm Kasimir Franz (* 1709; † 1778), ein Sohn des ersten Grafen zu Eltz, mit Maria Eva Johanna Freiin Faust von Stromberg († 1800), Erbtochter des Freiherren Friedrich Dietrich Joseph Faust von Stromberg und letzte Vertreterin dieses Geschlechts. Das Paar und ihre Nachkommen führten bzw. führen den vereinigten Namen, verheiratete Agnaten in der Form Graf und Edler Herr bzw. Gräfin und Edle Herrin von und zu Eltz genannt Faust(in) von Stromberg. Die unverheirateten Agnaten führten den Titel Graf und Edler Sohn bzw. Gräfin und Edle Tochter.[1] Nach BGB lautet der Name heute: „Graf“ bzw. „Gräfin zu Eltz“.[12] Am 30. Dezember 1734 erhielt Anselm Kasimir Franz zusammen mit seinem Bruder Hugo Franz Carl auch das Indigenat im Königreich Ungarn.

Hugo Philipp Karl (* 1742 † 1818), ein Sohn von Anselm Kasimir Franz, erbte von seinem Onkel, dem Mainzer Kurfürsten Philipp Karl, die Herrschaft Vukovar im damaligen Königreich Ungarn (heute Kroatien). Dort wurde ab 1749 das Schloss Eltz errichtet. Sein vollständiger Titel lautete: Hugo Philipp Karl, des Heiligen Römischen Reiches und des Königreiches Ungarn Graf und Edler Herr zu Eltz, genannt Faust von Stromberg, Graf und Herr zu Vukovar, Erbherr zu Trappstadt, Vendersheim, Römelheim und Leyen, Herr zu Burggrafenrode und Wierschheim, Pfandherr zu Schmidtburg, kaiserlicher Wirklicher Geheimer Rat, Kommandeur des kaiserlichen Sankt Josephsordens, kurmainzischer Wirklicher Geheimer Rat und Oberstallmeister, Oberamtmann zu Oberlahnstein und Gerresheim, kurtrierischer Wirklicher Geheimer Rat, Erbmarschall und Oberamtmann zu Mayen, Monreal und Kayserzesch. Die kurtrierische Hofkammer kündigte im Jahre 1776 die Pfandschaft der Burg Kempenich und machte diese zu einer Amtsburg. Hugo Philipp Karl verlor dann durch die Französische Revolution auch einen großen Teil seiner Ämter, Würden und Einkünfte in den Rheinlanden,[2] denn er wurde während der französischen Herrschaft am Rhein von 1794 bis 1815 als Emigrant behandelt. Seine Besitztümer am Rhein und in der Nähe von Trier wurden eingezogen. Die Burg Eltz und die dazugehörigen Güter waren der Kommandantur in Koblenz unterstellt. Als sich später herausstellte, dass Graf Hugo Philipp nicht emigriert, sondern in Mainz geblieben war, kam er 1797 wieder zur Nutznießung seiner Güter und Renten. Er wurde 1815 durch den Kauf des 'Rübenacher Hauses' der Burg Eltz sowie des dazugehörigen Grundbesitzes der Freiherren von Eltz-Rübenach alleiniger Besitzer der Stammburg, die seither ungeteilt in der Hand der gräflichen Linie Eltz-Kempenich verblieb.

Während des 18. Jahrhunderts gehörten die Grafen zu Eltz, wegen des Besitzes von Burg-Gräfenrode (ein Drittel), zur Reichsritterschaft im Ritterkanton Mittelrhein. Wegen der Ganerbschaft Burg Layen (ein Viertel) und dem zugehörigen Besitz in Rümmelsheim waren sie im Ritterkanton Oberrhein des Rheinischen Ritterkreises immatrikuliert. Ab Mitte des 18. Jahrhunderts gehörten die Herren zu Eltz auch zum Ritterkanton Baunach des Fränkischen Ritterkreises.[6]

Aus der gräflichen Linie stammt Antonia Maria zu Eltz, die am 13. September 1756 zur Äbtissin und damit Reichsfürstin in Munsterbilzen erwählt wurde.
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Besitzungen
Die gräfliche Linie „vom goldenen Löwen“ (nach der Wappenfarbe benannt), Eltz-Kempenich, besitzt bis heute die Burg Eltz und den Eltzer Hof zu Eltville. Die seit über 800 Jahren im Familienbesitz befindliche Burg ist als Museum der Öffentlichkeit zugänglich, jetziger Eigentümer ist Dr. Karl Graf und Edler Herr von und zu Eltz-Kempenich genannt Faust von Stromberg. Die Weinberge in Eltville wurden 1976 aus wirtschaftlichen Gründen und anlässlich des Ausbaus einer Bundesstraße verkauft.[13] Zu den ehemaligen Besitzungen zählen die Eltzer Höfe in Mainz und Boppard sowie das Schloss Eltz in Vukovar/Kroatien.

Die freiherrliche Linie „vom silbernen Löwen“, Eltz-Rübenach, ist bis heute auf der Burg Kühlseggen wohnhaft, während sie das Burghaus in Koblenz-Rübenach (seit 1316 im Besitz der Familie) und Schloss Wahn verpachtet hat. 1840 erwarb Clemens Freiherr von Eltz-Rübenach den Fronhof in Merheim. 
VON UND ZU ELTZ, Anton (I45903)
 
1773 Elvira war eines von fünf Kindern des Königs Ferdinand I. von León-Kastilien und der Sancha von León. Laut der Chronicon Regum Legionensium war sie das fünfte, laut der Historia Silense das dritte Kind.[1] Ihre Geschwister waren Urraca, Sancho II., Alfons VI. und García.

Kurz vor seinem Tod 1065 vereinbarte Ferdinand I. eine Teilung seines Herrschaftsterritoriums unter seinen Kindern. Während die Söhne mit Königreichen bedacht wurden, erhielten Urraca die Stadt Zamora und Elvira die Stadt Toro als eigene Herrschaften. In einer Schenkung an das Bistum Santiago de Compostela vom 10. Dezember 1068 nennt Elvira sich „Königin“ (Geluira regina).[2] Offenbar reklamierte sie für sich wie ihre Schwester königliche Würden. Im Kampf ihrer Brüder um das väterliche Gesamterbe, aus dem Alfons VI. 1073 siegreich hervorging, spielte sie keine bedeutende Rolle.

Am 14. März 1099 tritt sie letztmals als urkundliche Zeugin in einer Schenkung ihres Bruders an die Abtei San Pedro von Eslonza auf.[3] Am 13. November 1099 traf sie auf dem Sterbebett letzte Verfügungen, die unter anderem eine Schenkung an das Bistum Santiago de Compostela beinhalteten.[4] Wenige Tage darauf muss sie gestorben sein; bestattet wurde sie in der Abtei San Isidoro in León. 
VON TORO, Elvira (I37742)
 
1774 EM 1184. Zürcher Pfarrerbuch, 1953, S. 525. Thurgauer Pfarrerbuch, 1863, S. 128/129. Erhard Dürsteler, Stemmatologia Tigurina, Band 7, S. 226r. FNB: a für Schweizer in Zürich ZH. Pate in Zürich ZH am 7.2.1675 als Theologiestudent. Studium in Zürich ZH (Veröffentlichung bei http://www.e-rara.ch/zuz/content/titleinfo/2829129: To gn�?ston tou theou, sive, Exercitatio philosophica de cognitione dei naturali / quam ... praeside ... Iohanne Lavatero ... publice ventilandam sistit Ioh. Rodolphus Svicerus, a. & r. ..., Zürich 1676) und Basel BS 1677 (Matrikel der Universität Basel - siehe www.e-codices.ch - am 11.1.1677, "Tigurinus"). Veröffentlichung: Primi et Secundi Adami Collatio / Moderatore ... Dn. Joh. Rod. Wetstenio, S.Th.D. & Novi Testamenti Prof. ... In Materiam Disputationis Inauguralis Ad diem 13. Septembr. DC LXXV proponit Petrus Werenfels, Ecclesiæ Basil. Pastor... 5: Disputatio Quinta / Quam Deo Annuente Et Benedicente ... Praeside ... Dn. Petro Werenfelsio, SS.Theol. Doct. & Prof. ... Ad diem 27. Aprilis. An. M DC LXXVII. ... defendendam suscipit Joh. Rodolphus Svicerus, Tigurinus, Basel 1677. Ordiniert 1680, Vikar in Zürich ZH, 1685 Hofmeister der Pagen beim Kurfürsten von der Pfalz in Heidelberg, kehrte über Holland in die Schweiz zurück und wurde 1686 Pfarrer auf Burg bei Stein am Rhein SH. Gestorben an der Schwindsucht. SCHWEIZER, Johann Rudolph (I28727)
 
1775 EM 314. Gelehrtenlexikon 1990, S. 31/32. Stuck, Personal der Kurpfälzischen Zentralbehörden, S. 31. Johann Heinrich Heidegger: Historia vitae et obitus Johannis Ludovici Fabricii, Sanctae Memoriae Theologi & Consultoris Ecclesiastici Archipalatini Celeberrimi : scripta as illustrem & generosissimum dominum D. Fridericum Baronem De Stein, dynastam in Lohnstein & Castelen, aliquot Electoribus Palatinis Serenissimis à Consiliis intimis & Curiae Ecclesiasticae Praesidem / authore Joh. Henrico Heideggero, Zürich 1697. Bartenschlager, Genealogisches Register Schaffhausen SH: Fehlanzeige. FNB: Fehlanzeige für Fabritius in Schaffhausen SH. Theologiestudent in Basel BS 1647 (Matrikel der Universität Basel - siehe www.e-codices.ch - 1646/47, ohne genaues Datum), NL Utrecht 1651 (Matrikel der Universität Utrecht, ohne genaues Datum, "Palatinus") und Heidelberg 1656 (Matrikel der Universität Heidelberg am 30.9.1656, "Scaphusio-Helvetius"). Veröffentlichung: Disputatio Philosophica De Amicitia Variisque Aliis Philosophiae Capitibus / Quam ... Praeside ... Dn. Sebastiano Ramspeck Philosophiae Practicae in Electorali Heidelbergensi Academia Professore Publico, Ad summos in Philosophia honores rite capessendos publicae disquisitioni subiicit Johannes Ludovicus Fabricius / Ad diem [...] Decembris, ab Octava ad meridiem, in Auditorio Philosophorum, Heidelberg 1657 (VD17 547:671707P). Professor 1657 Phil. Fakultät der Universität Heidelberg, 1660/96 Theolog. Fakultät Heidelberg, Rektor 1663/64 und 1659 bis mind. 1685 Kirchenrat in Heidelberg. Promotion in Leiden am 7.9.1660. Pate in Heidelberg am 10.3.1661 (Heiliggeistkirche), 3.9.1662 und 19.5.1665. FABRITIUS, Prof. Dr. theol. Prof. Dr. theol. Johann Ludwig (I12144)
 
1776 EM 323. Wolf Seelentag in www.geneal-forum.com zu "(von) Fels von St.Gallen SG" und "Fels von Heidelberg". Betty Kurth, A swiss genealogical embroidery of the early 17th century, in The Connoisseur, 1935, S. 25, 28. FNB: a für Fels in St. Gallen SG. Hofmaler in Heidelberg 1652/56 und Schultheiß in Heidelberg-Ziegelhausen 1656/58. FELS, Elias (I25699)
 
1777 EM 326. BV St. Gallen SG, S. 213, Nr. 1. Stemmatologia Sangallensis: Fels 39 (Heinrich, 1607-1671), Anmerkungen (Ehen) zur Tochter Martha (23. Jan. 1657), mitgeteilt von Wolf Seelentag. FNB: a für Fels in St. Gallen SG. Mit Ehemann Johann Heinrich Schweizer und dessen jüngster Tochter (Katharina?) 1705 in Heidelberg. FELS, Martha (I23271)
 
1778 EM 586. Neu, Badisches Pfarrerbuch, Teil II, 1939, S. 289. Gelehrtenlexikon 1990, S. 71/72. David von Moos, Thuricum sepultum ...., 1. Teil (Grabschriften .. zum grossen Münster in Zürich ...), 1778, S. 102. FNB: a für Hottinger in Zürich ZH. Studium in Zürich (Veröffentlichung: Kosmologia / thetik�?s proposita ad publicam et placidam syzētēsin, in illustri Tigurinorum Schola, sub praesidio ... Ioh. Rodolphi Stuckii ..., praeceptoris ac promotoris omni amoris & observantiae cultu prosequendi, à Ioh. Henrico Hottingero, b. l. studioso / Ad d. 20. Martij, Zürich 1638), Genf 1638 (Matrikel der Akademie Genf: Fehlanzeige), Groningen (siehe auch seinen Eintrag vom 21.7.1639 im lAlbum Amicorum, 1637-1640, des Jacob Alting) und Leiden. Professor für Kirchengeschichte und orientalische Sprachen in Zürich 1642. 1655 dort beurlaubt und auf Bitte von Kurfürst Karl Ludwig nach Heidelberg. Hier 1656 Kirchenrat, Professor und Rektor (1655/56) der Universität (s. auch Krebs, Dienerbuch, Nr. 1253). Trug sich am 18.10.1661 in Heidelberg ins Stammbuch des Johann Christoph Cramer (Württembergische Landesbibliothek in Stuttgart) ein. 1661 zurück nach Zürich und 1667 in der Limmat mit drei seiner Kinder (Johann, Elisabeth und Margaretha) ertrunken (Schilderung des Unglücks im Regiments-Buch der Stadt Zürich, 2. Teil, S. 1306; KB Niederhasli ZH, Bd. 1, S. 100; David von Moos, Astronomisch-politisch-historisch- und Kirchlicher Calender für Zürich, Band 3, Zürich 1777, S. 421/422). Sein Bildnis bei http://www.e-rara.ch/zuz/periodical/titleinfo/11795068. HOTTINGER, Prof. Dr. theol. Prof. Dr. theol. Johann Heinrich (I28663)
 
1779 EM 589. Erhard Dürsteler, Stemmatologia Tigurina, Band 3, Teil 3, S. 639r. FNB: a für Hottinger in Zürich ZH. Als Kind mit seinen Eltern (von 1655 bis 1661) in Heidelberg. Theologiestudent in Heidelberg 1656 (Lebensalter!) mit Bruder Johann Heinrich, "rectoris filii" (Matrikel der Universität Heidelberg am 11.10.1656, "Tigurinus"). Pate in Mannheim am 24.6.1668 mit Ehefrau Anna Maria NN. Medizinstudium in Basel BS 1670 (Matrikel der Universität Basel - siehe www.e-codices.ch - am 11.11.1670, "Tigurinus") und Dr. med. 1672. Physikprofessor am Carolinum 1691 und Chorherr 1705 in Zürich ZH (Historisches Lexikon der Schweiz). HOTTINGER, Prof. Dr. med. Prof. Dr. med. Salomon (I28652)
 
1780 EM 656. EWB 2330. Von "Maynthal". Geboren in Zürich ZH? FNB: a für Keller in Zürich ZH. Nadler (1666, 1688) und Handelsmann (1688) in Heidelberg. Gewesener Bürger in Zürich und Heidelberg (1707). Kindstaufen 1667 und 1675 (kriegsbedingt?) in Zürich ZH.
Maynthal, Maggia. Madia, in deutscher sprache Meyn, Mayn, ein Fluß, welcher aus den Grenzbergen theils von Livenen, theils von Wallis hervordringt. er durchstromt theils das Thal Lavizzara, theils das Val maggia oder Meynthal. Nach einem Lauf von 8 bis 9 Stunden ergießt er sich unweit Locarno in den Lago Maggiore oder Langensee. Historisch geographisches Lexikon von der Schweiz S. 676

Wappenbeschreibung / Blasonierung
In Gold schwarzer Steinbock. 
KELLER VOM STEINBOCK, Christoph (I797)
 
1781 Emil Dardier ist als Lithograph Konkurrenz von Jakob Laurenz Gsell-Schobinger, was in den Briefen von Susanne Schobinger erwähnung findet. Zitat aus "Die Lithographie in der Schweiz", p. 48 : 1835 nahm Tribelhorn die 1831 von dem Franzosen Michael Batholemey Dardier ( 1748 - 1835) gegründete Firma Othmar Hagmann auf. Die Firma Tribelhorn entwickelte sich zu einem bedeutenden Unternehmen ...
http://www.gsellfam.ch/index.php/familie_dardier.html 
DARDIER, Emil (I1029)
 
1782 Emil von Grolman war der Sohn des Oberappellationsgerichtsrates Friedrich von Grolman und dessen Ehefrau Eleonore, geborene Seyler. Von Grolman, der evangelischer Konfession war, heiratete 1838 in Gießen Marie Elisabeth, geborene Walther (1811–1871).

Emil von Grolman studierte 1828 bis 1830 Rechtswissenschaften an der Universität Gießen und wurde 1834 Akzessist am Sekretariat des Hofgerichts in Gießen. 1836 wurde er Landgerichtsassessor in Schlitz und 1846 Hofgerichtsassessor in Darmstadt, wo er 1850 zum Hofgerichtsrat ernannt wurde. 1861 erfolgte die Beförderung zum Oberappellationsgerichts- und Kassationsgerichtsrat am Oberappellationsgericht Darmstadt.

Von 1851 bis 1856 und erneut 1856 bis 1862 gehörte er der Zweiten Kammer der Landstände an. Er wurde für den Wahlbezirk Oberhessen 16 bzw. 10/Nidda gewählt. 
GROLMANN, Friedrich Ludwig Franz Emil Georg Adolph (I44389)
 
1783 Emma ist eine der wenigen Persönlichkeiten, deren Namen die ältere Geschichte Böhmens überliefert. Ihre Herkunft ist umstritten; sie könnte als fürstliche Braut aus Burgund, Angelsachsen oder aus Frankreich nach Böhmen gekommen sein. Bekannt geworden ist sie durch Münzen, die sie prägen ließ, und durch eine illustrierte Handschrift der Wenzelslegende, welche in ihrem Auftrag entstand. VON BÖHMEN, Emma \ Hemma (I37245)
 
1784 Emma wurde als Tochter von König Robert I. und dessen Gemahlin Beatrix von Vermandois geboren. Im Jahr 921 heiratete sie Herzog Rudolf von Burgund, der 923 seinem Schwiegervater als König des Westfrankenreichs folgte. Das Paar hatte nur einen Sohn Ludwig (* 934), der jedoch nur wenige Jahre lebte.

Emma ist die erste westfränkische Königin deren Krönung schriftlich dokumentiert wurde. Sie wurde nicht mit ihrem Mann gekrönt, sondern erst einige Monate nach ihm im Herbst 923 in der Kathedrale von Reims von dem Erzbischof von Reims. Ein Umstand denn die Chronisten ihrer Zeit für erwähnenswert hielten.

Emma starb noch im Jahr der Geburt ihres Sohnes Ludwig, nachdem sie ihrem Mann noch bei der Unterwerfung einer Revolte von Vasallen unterstützte. 
VON FRANKREICH, Emma (I39632)
 
1785 Emmerich am Rhein, gegründet um 700 von dem angelsächsischen Missionar Willibrord (* um 658 in Northumbria, später England; † 7. November 739 in Echternach) ist eine Hansestadt (Bezeichnung für die zwischen Mitte des 12. Jahrhunderts und Mitte des 17. Jahrhunderts bestehenden Vereinigungen hauptsächlich norddeutscher Kaufleute, deren Ziel die Sicherheit der Überfahrt und die Vertretung gemeinsamer wirtschaftlicher Interessen besonders im Ausland war.)
am rechten unteren Niederrhein im Nordwesten des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Als mittlere kreisangehörige Stadt gehört sie zum Kreis Kleve im Regierungsbezirk Düsseldorf. Emmerich ist Mitglied der Euregio Rhein-Waal sowie der Rheinischen Hanse. 
GYPKENS, Anna Maria (I420)
 
1786 Emond von Engelsdorf stammte von der gleichnamigen Burg im heutigen Ortsteil Engelsdorf der Gemeinde Aldenhoven im Rheinland. Noch unmündig erbte er 1348 diese sowie die Burg Gripekoven. Gripekoven wurde als "Raubritterburg" 1354 geschleift.

1361 übergab Herzog WILHELM VON JÜLICH, Graf von Falkenburg-Montjoie, dem ENGELSDORFER die als Haus Berge auf der Inde bezeichnete Nothberger Burg mit Vorburgen und anderen Zubehör als Offenhaus mit Vorbehalt aller Herrlichkeit als Lehen. König Wenzel von Luxemburg verlieh von Engelsdorf 1384 die Erbkämmerwürde und macht ihn zum Herrn über Burg Reuland. Die Herren von Reuland behielten diese Würde bis zur Auflösung des Ancien Regimes (1795). Dazu erhielt er von Wenzel Hof und Meierei zu Hoffelt sowie die Dörfer Ober- und Niederbesslang.

Herzog WILHELM VON JÜLICH gab ihm am 1. August 1385 Schloss und Herrschaft Wildenburg zum Lehen.  
VON BINSFELD, Gertrud (I5044)
 
1787 empfing am 08.03.1555 vom König Ferdinand I einen erbländischen Oest. Wappenbrief ohne Lehenartikel. Er war 1582 - 1603 des Rats in Konstanz (von den Kaufleuten) und vergabte 1591 der Raite.
--> erbländischen Oest. Wappenbrief vom König Ferdinand I ‎8 Mrz 1555 in Konstanz, Konstanz, Württemberg, DEU
--> Ratsherr ‎von: 1582 an 1603 in Konstanz, Konstanz, Württemberg, DEU
--> Vergabung an Raite ‎1591 in Konstanz, Konstanz, Württemberg, DEU 
MORELL, Johannes (I31626)
 
1788 Engelbert II., der spätere Herzog von Kärnten, stattete bereits früh seine Söhne, welche nicht den geistlichen Weg gegangen waren, mit Gütern aus seinem Besitz aus. Ulrich I. wurde nach Verzicht Engelberts Herzog von Kärnten, Engelbert III. wurde Markgraf von Istrien und Graf von Kraiburg-Marquartstein und sein jüngster Sohn Rapoto erhielt Güter in der Nähe von Passau und im Rottachgau, welches einst Besitzungen mütterlicherseits waren. Rapoto wurde nach seinem Großonkel, Pfalzgraf Rapoto V. von Bayern, dem Bruder seines Großvaters Ulrich des Vielreichen von Passau benannt. Als sich Rapoto um das Jahr 1120 zu seinen neuen Besitzungen begab, waren diese weit zerstreut und eher unbedeutend. Dennoch lagen sie westlich wie ein Keil zwischen dem Kernland, den Lehen und weiteren Besitzungen an der Rott und Isar der Grafen von Vornbach. Ein Konflikt zeichnete sich somit zwangsläufig ab. Zu diesem Zeitpunkt ahnte niemand, zu welcher Machtfülle Rapoto sein Geschlecht noch führen würde. Über Konflikte zwischen den beiden Geschlechtern ist nichts bekannt, da es im niederbayerischen Raum zu jener Zeit keinen Geschichtsschreiber gab. Lediglich Otto von Freising erwähnt ständige Auseinandersetzungen und Fehden im niederbayerischen Raum.

Die belasteten Beziehungen der Geschlechter lassen sich allerdings auch an den Gefolgsleuten der jeweiligen Parteien erkennen, da diese nur die jeweiligen Hausklöster des eigenen Herrschergeschlechtes bestifteten und sich voneinander abschotteten. Ebenso weigerten sich die Mönche, die aus dem Vornbacher Herrschaftsraum stammten, Rapoto mit dem Grafentitel zu benennen.

Rapoto I. gelang es, seine Besitzungen und seine Passauer Lehen bis zum Jahr 1130 zwar zu erhalten, jedoch schaffte er es nicht diese zu erweitern. Um das Jahr 1120 errichtete er die Burg Ortenberg. Bereits 1134 nannte er sich Graf von Ortenberg (Ortenberg ist der alte Name von Ortenburg).

Der Konflikt mit den Vornbachern nahm im Jahre 1145 die erste Wendung, als mit Dietrich von Vichtenstein eine Linie des Hauses Vornbach ausstarb. Das Erbe fiel zwar an Hallgraf Engelbert von Wasserburg, jedoch die bischöflichen Lehen und Vogteirechte über St. Nikolaus, damals noch vor den Toren Passaus, erhielt Rapoto von Bischof Reginbert von Hagenau zugesprochen.

Im Jahre 1158 verstarb der letzte Graf von Neuburg und Pitten, Ekbert III., bei einer Schlacht vor Mailand. Mit ihm starb das einst mächtige Grafengeschlecht der Vornbacher aus. Die Vogteirechte des Passauer Domkapitels und niederbayerische Teile des Besitzes der Passauer Bischofskirche fielen dabei erneut an Rapoto I. Dieser schaffte es somit den Einflussbereich und die Position des jungen Ortenberger Grafengeschlechtes weiter zu fördern. In den Folgejahren sollte Rapoto gemeinsam mit seinen Söhnen den Besitz weiter vermehren und langsam den Besitz der Vornbacher übernehmen.

Die Grafen von Andechs, die Haupterben der Vornbacher, wehrten sich zu Beginn nicht gegen die Bestrebungen aus Ortenberg. Sie konzentrierten sich vielmehr auf ihre oberbayerischen Besitzungen. Zu Konflikten kam es erst Ende des 12. Jahrhunderts, welche Rapoto selbst nicht mehr erlebte.

Im Jahre 1163 heiratete Rapoto die Gräfin Elisabeth von Sulzbach. Durch den Tod seines Bruders Markgraf Engelbert III. von Istrien profitierte er beträchtlich. Zwar ging die Markgrafschaft Istrien dem Hause Spanheim und Ortenburg verloren, doch Rapoto sicherte sich die reiche Grafschaft Kraiburg seines Bruders samt Besitzungen im Chiemgau. So erstreckte sich Rapotos Besitz bald vom Brixner Tal in Tirol bis hinauf in den Böhmerwald.

Gemeinsam mit seinen Brüdern, Herzog Ulrich I. von Kärnten, Markgraf Engelbert III. von Istrien und Bischof Hartwig II. von Regensburg, war Rapoto I. mehrfach im Dienste des Königs Konrad III. sowie des Kaisers Friedrich Barbarossa und des Reiches auf Reichs- und Landtagen zu finden. Ebenso stand er jahrelang mehrfach den bayrischen Herzögen Leopold IV. von Babenberg und Heinrich XII. von Bayern, Herzog Heinrich Jasomirgott von Bayern, dem späteren Herzog von Österreich, und Herzog Otto I. von Wittelsbach zur Seite.

Rapotos außergewöhnliche Stellung im Heiligen Römischen Reich lässt sich 1184 auf dem Reichstag von Mainz erkennen: Dort erhalten seine beiden Söhne, Rapoto II. und Heinrich I., bei einem großen Fest zusammen mit den Söhnen des Kaisers den Ritterschlag.

In Kraiburg am Inn ist heute die Graf-Rapoto-Straße nach ihm, seinem Sohn Rapoto II. und seinem Enkel Rapoto III. benannt[1]. 
VON ORTENBURG, Rapoto I. (I51521)
 
1789 Enkel väterlicherseits von Bäcker Hanns Niclaus Grabenstätter(1711-1773) und Maria Katharina Kiefer(1718-1776), beide in Staufenberb, Gernsbach geboren und gestorben.
Enkel mütterlicherseits von Messerschmied Philipp Jacob Rothengatter (1717-1794 und Catharina Barbara Hassmann (1720-?) 
GRABENSTÄTTER, Johann Georg (I216)
 
1790 Enkel von Bäcker Hanns Niclaus Grabenstätter(1711-1773) und Maria Katharina Kiefer(1718-1776), beide in Staufenberb, Gernsbach geboren und gestorben. Ehemann Johann Georg Grabenstätter ist väterlicherseits Cousin - zu prüfen!
Enkel mütterlicherseits von Messerschmied Philipp Jacob Rothengatter (1717-1794 und Catharina Barbara Hassmann (1720-?) Ehemann Johann Georg Grabenstätter ist mütterlicherseits Cousin - zu prüfen! 
GRABENSTÄTTER, Juliane Friederike (I217)
 
1791 Enkel von Hermann Schlumpf (1539 - 1603)
Wappenbeschreibung / Blasonierung
In Gold übereinander drei rot gebänderte, schwarze Jagdhörner. 
SCHLUMPF, Hermann (I4073)
 
1792 Enkel von Hermann Schlumpf (1539-1603) ZOLLIKOFER VON ALTENKLINGEN, Leonhard (I4075)
 
1793 Enkel: Gregor V., Heinrich, Konrad I., Wilhelm I. von Straßburg (HRR), Liutgard (I35583)
 
1794 enlexikon der Schweiz
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‎man Stammlinie Haller‏‎
. Quelle zur Person 1). Quelle zur Person 2). Quelle zur Person 3). Quelle zur Person 4)
Rats- und Gerichtsherrengeschlecht des Freistaates Bern.
Eintritt ins Burgerrecht 1548.
in den Grossen Rat 1577.
in den Kleinen Rat 1588.
Herkunft: Wil, SG.

Geschichtliches.
I. Vor dem Eintritt ins bernische Bürgerrecht:
Freie Bürger der Stadt Wil im heutigen Kanton St.Gallen.
Ältester erweisbarer Träger des Namens ist Johannes, der um
die Mitte des XV. Jahrhunderts zu Wil lebte und mit Apollonia
Rösch, des Fürstabtes von St.Gallen Schwester vermählt war.
Ein Wappen ist ans dieser Periode noch nicht nachgewiesen,
doch -sind gewisse Teile des jetzigen als spätere Zutaten zu
betrachten; es kann daher als Wappen des Geschlechtes während
seines Aufenthaltes in Wil ein auch anderweitig aus dieser
Gegend überliefertes Wappen angenommen werden, nämlich in
Gold 3 rote Sterne, welches Bild der Flug auf dem Helm
wiederholt. Grundbesitz ist aus dieser Periode ebenfalls keiner
überliefert, und wird, von Anwesen in der Stadt Wil abgesehen,
kaum anzunehmen sein. Die ersten bekannten Glieder
der Familie widmeten sich vorzugsweise dem Pfarrdienste, als
Vorkämpfer der Reformation zeichnete sich aus Johannes
1487 - 1531, zuerst Pfarrer in Schwyz, dann zu Scherzligen und
Amsoldingen. Von seiner ihm 1521 angetrauten Frau Verena
Zehrer aus Zürich hinterliess er mehrere Kinder; sein jüngster
Sohn Wolfgang 1525 - 1601 zog nach Zürich und wurde dort
1555 zum Bürger angenommen und Probst am Grossmünster.
Seine Deszendenz gelangte daselbst in die Regierung, starb aber
um die Mitte des XVII. Jahrhunderts aus. Die ununterbrochene
Stammreihe beginnt mit dem eingangs erwähnten Johannes der
ums Jahr 1510 starb.

II. Nach dem Eintritt ins bernische Bürgerrecht:

Als erster urkundlicher Inhaber desselben erscheint Johannes,
geb. 1523 - 1575, ältester Sohn des oben angeführten Pfarrers
zu Amsoldingen. Seine Söhne pflanzten das Geschlecht in zahlreiche
Linien fort, die aber bis auf diejenige, welche von einem
ältesten Sohne Johannes, 1546 - 1596, abstammt, im XVII. und
• XVIII. Jahrhundert ausstarben. Neben der hier behandelten
Familie Haller blühten zu Bern im XVI. Jahrhundert noch
zwei andere Familien dieses Namens, die aber mit derselben
in keinem Zusammenhang stehen. Die eine, oft «Haller von
Courtlary» genannt, starb 1564 in der Person des Seckelmeisters
Sulpitius Haller aus , nachdem sie im XV. und XVI. Jahrhundert
der Stadt tüchtige Magistraten geliefert hatte; zur andern
gehörte der bekannte Reformator Berchtold Haller, der
aber keine Nachkommen hinterliess. Als Wappen führt das
Geschlecht in Bern in Gold über grünem Dreiberg ein grünes
Lindenblatt, begleitet von zwei roten Sternen; als Helmzier einen
wachsenden rot-golden gekleideten Mann mit rotem Hut, in der
rechten Hand einen roten Stern, in der linken ein grünes
Lindenblatt haltend. Gestützt auf das Reichsadelsdiplom vom
23. April 1749 führt die Deszendenz Albrechts v. Haller (jüngste
Linie) das Adelsprädikat und das vermehrte Wappen: quadriert, 1
und 4 in blau ein goldener Sparren, begleitet von 3 silbernen
Geldstücken oder «Hellern» (Wappen der ausgestorbenen Haller
von Courtlary), 2 und 3 das Stammwappen, jedoch ohne Dreiberg;
der offene gekrönte Helm trägt einen offenen schwarzen,
beidseitig mit Sparren und Schilling belegten Flug. Devise
«Parta Uteri». Vom Grossratsbeschluss von 1783, welcher
auch die andern Linien der Familie zum Tragen des Adelsprädikates
berechtigt, haben die übrigen Haller bis heute noch
keinen Gebrauch gemacht. Ausser städtischen Grundstücken
besass die Familie Landgüter zu Leissigen und in der Umgebung
der Stadt; 1764 kaufte Albrecht v. Haller die Herrschaften
Goumoens le Jux und Eclagens in der Waadt. Dem alten Bern
hat das Geschlecht viele tüchtige Geistliche, Gelehrte und
Magistrate geliefert, abgesehen von dem als Dichter, Philosophen,
Mediziner und Botaniker in ganz Europa berühmten Albrecht
v. Haller sind noch besonders hervorzuheben: Der schon
genannte Johannes, 1520 - 1575, Dekan zu Bern, ein Mann von
grosser Gelehrsamkeit und wirksamer Geistlicher; ferner Gottlieb
Emanuel, 1735 - 1786, Albrechts Sohn, Mitglied des Grossen
Rates 1775, Syndicator im Tessin und 1784 Landvogt zu Nyon,
Mitglied vieler gelehrten Gesellschaften, ein Universalgenie
ähnlich wie sein Vater, jedoch ohne denselben zu erreichen; von
seinen im Druck erschienenen Werken sind besonders zu nennen:
„ Bibliothek der Schweizergeschichte und Verzeichnis der
Schweizer-Münzen und -Medaillen», Bern 1778 - 1779 und
«Schweizer Münzen und Medaillencabinet», Bern 1780, 2 Werke die
noch heute von bleibendem Wert sind; sein Sohn der «Restaurator»
Karl Ludwig, 1768 - 1854, bekannt durch seine reaktionären
Ideen und Schriften und seinen Übertritt zum Katholizismus;
Rudolf Emanuel, 1747 - 1833, zweiter Sohn Albrechts, zuerst
Bankier in Paris, während der Revolution oft Armeelieferant,
1793 Directeur General des charrois de l'armee du Midi, nach
einem momentanen Sturz Generalschatzmeister der italienischen
Armee unter Bonaparte, schliesslich wieder Bankier in Paris;
Franz Ludwig 1755- 1S3S, Hofschreiber von Königsfelden, 1804
Archivar des Lehensarchivs, tätiges Mitglied der schweizerischen
geschichtsforschenden Gesellschaft, bedeutender Numismatiker,
besonders bekannt ist sein Buch «Helvetien unter den Römern»;
endlich Johann Jakob, 1729 - 1809, des Grossen Rates 1764,
Gubernator von Peterlingen 1769, Mitglied verschiedener
Kommissionen, Heimlicher 1786, Böspfenniger 1787, Ohmgeldner
vom Rat 1790, Gesandter nach Frauenfeld 1794 und auf die
Konferenz nach Murten 1797; spielte als Politiker eine Rolle
zur Zeit des Überganges. Andere Mitglieder hingegen verliessen Bern.
Karl Ludwig wurde Kantonsrat in Solothurn, während sich Franz
Albrechts ( 1851) Nachkommenschaft in Lausanne und Genf
etablierte und wesentlich häufiger als der ältere Zweig in akademischen
Berufen anzutreffen war. Sie stellte neben dem Diplomaten Edouard
Pfarrer, Ärzte, Juristen und v.a. Ingenieure.

Gegenwärtig blüht das Geschlecht in Bern, Lausanne, Solothurn,
Amerika und Rumänien.

Literatur: Albrecht v. Hailer, Denkschrift auf den
12. Dezember 1877, Bern, B. F. Haller 1877. - Franz Ludwig Haller
v. Königsfelden, von Dr. Norwin Weber, Bern. Dissertation,
Biel, E. Kuhn 1900. - Sammlung bernischer Biographien,
herausgegeben vom historischen Verein des Kantons Bern. -
Berner Taschenbuch 1853. - Leu, allgemeines helvetisches Lexikon-
(Info: SGB)

weiterführende Info: HLS Wiki 
HALLER, N. (I8489)
 
1795 enlexikon der Schweiz
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‎man Stammlinie Haller‏‎
. Quelle zur Person 1). Quelle zur Person 2). Quelle zur Person 3). Quelle zur Person 4)
Rats- und Gerichtsherrengeschlecht des Freistaates Bern.
Eintritt ins Burgerrecht 1548.
in den Grossen Rat 1577.
in den Kleinen Rat 1588.
Herkunft: Wil, SG.

Geschichtliches.
I. Vor dem Eintritt ins bernische Bürgerrecht:
Freie Bürger der Stadt Wil im heutigen Kanton St.Gallen.
Ältester erweisbarer Träger des Namens ist Johannes, der um
die Mitte des XV. Jahrhunderts zu Wil lebte und mit Apollonia
Rösch, des Fürstabtes von St.Gallen Schwester vermählt war.
Ein Wappen ist ans dieser Periode noch nicht nachgewiesen,
doch -sind gewisse Teile des jetzigen als spätere Zutaten zu
betrachten; es kann daher als Wappen des Geschlechtes während
seines Aufenthaltes in Wil ein auch anderweitig aus dieser
Gegend überliefertes Wappen angenommen werden, nämlich in
Gold 3 rote Sterne, welches Bild der Flug auf dem Helm
wiederholt. Grundbesitz ist aus dieser Periode ebenfalls keiner
überliefert, und wird, von Anwesen in der Stadt Wil abgesehen,
kaum anzunehmen sein. Die ersten bekannten Glieder
der Familie widmeten sich vorzugsweise dem Pfarrdienste, als
Vorkämpfer der Reformation zeichnete sich aus Johannes
1487 - 1531, zuerst Pfarrer in Schwyz, dann zu Scherzligen und
Amsoldingen. Von seiner ihm 1521 angetrauten Frau Verena
Zehrer aus Zürich hinterliess er mehrere Kinder; sein jüngster
Sohn Wolfgang 1525 - 1601 zog nach Zürich und wurde dort
1555 zum Bürger angenommen und Probst am Grossmünster.
Seine Deszendenz gelangte daselbst in die Regierung, starb aber
um die Mitte des XVII. Jahrhunderts aus. Die ununterbrochene
Stammreihe beginnt mit dem eingangs erwähnten Johannes der
ums Jahr 1510 starb.

II. Nach dem Eintritt ins bernische Bürgerrecht:

Als erster urkundlicher Inhaber desselben erscheint Johannes,
geb. 1523 - 1575, ältester Sohn des oben angeführten Pfarrers
zu Amsoldingen. Seine Söhne pflanzten das Geschlecht in zahlreiche
Linien fort, die aber bis auf diejenige, welche von einem
ältesten Sohne Johannes, 1546 - 1596, abstammt, im XVII. und
• XVIII. Jahrhundert ausstarben. Neben der hier behandelten
Familie Haller blühten zu Bern im XVI. Jahrhundert noch
zwei andere Familien dieses Namens, die aber mit derselben
in keinem Zusammenhang stehen. Die eine, oft «Haller von
Courtlary» genannt, starb 1564 in der Person des Seckelmeisters
Sulpitius Haller aus , nachdem sie im XV. und XVI. Jahrhundert
der Stadt tüchtige Magistraten geliefert hatte; zur andern
gehörte der bekannte Reformator Berchtold Haller, der
aber keine Nachkommen hinterliess. Als Wappen führt das
Geschlecht in Bern in Gold über grünem Dreiberg ein grünes
Lindenblatt, begleitet von zwei roten Sternen; als Helmzier einen
wachsenden rot-golden gekleideten Mann mit rotem Hut, in der
rechten Hand einen roten Stern, in der linken ein grünes
Lindenblatt haltend. Gestützt auf das Reichsadelsdiplom vom
23. April 1749 führt die Deszendenz Albrechts v. Haller (jüngste
Linie) das Adelsprädikat und das vermehrte Wappen: quadriert, 1
und 4 in blau ein goldener Sparren, begleitet von 3 silbernen
Geldstücken oder «Hellern» (Wappen der ausgestorbenen Haller
von Courtlary), 2 und 3 das Stammwappen, jedoch ohne Dreiberg;
der offene gekrönte Helm trägt einen offenen schwarzen,
beidseitig mit Sparren und Schilling belegten Flug. Devise
«Parta Uteri». Vom Grossratsbeschluss von 1783, welcher
auch die andern Linien der Familie zum Tragen des Adelsprädikates
berechtigt, haben die übrigen Haller bis heute noch
keinen Gebrauch gemacht. Ausser städtischen Grundstücken
besass die Familie Landgüter zu Leissigen und in der Umgebung
der Stadt; 1764 kaufte Albrecht v. Haller die Herrschaften
Goumoens le Jux und Eclagens in der Waadt. Dem alten Bern
hat das Geschlecht viele tüchtige Geistliche, Gelehrte und
Magistrate geliefert, abgesehen von dem als Dichter, Philosophen,
Mediziner und Botaniker in ganz Europa berühmten Albrecht
v. Haller sind noch besonders hervorzuheben: Der schon
genannte Johannes, 1520 - 1575, Dekan zu Bern, ein Mann von
grosser Gelehrsamkeit und wirksamer Geistlicher; ferner Gottlieb
Emanuel, 1735 - 1786, Albrechts Sohn, Mitglied des Grossen
Rates 1775, Syndicator im Tessin und 1784 Landvogt zu Nyon,
Mitglied vieler gelehrten Gesellschaften, ein Universalgenie
ähnlich wie sein Vater, jedoch ohne denselben zu erreichen; von
seinen im Druck erschienenen Werken sind besonders zu nennen:
„ Bibliothek der Schweizergeschichte und Verzeichnis der
Schweizer-Münzen und -Medaillen», Bern 1778 - 1779 und
«Schweizer Münzen und Medaillencabinet», Bern 1780, 2 Werke die
noch heute von bleibendem Wert sind; sein Sohn der «Restaurator»
Karl Ludwig, 1768 - 1854, bekannt durch seine reaktionären
Ideen und Schriften und seinen Übertritt zum Katholizismus;
Rudolf Emanuel, 1747 - 1833, zweiter Sohn Albrechts, zuerst
Bankier in Paris, während der Revolution oft Armeelieferant,
1793 Directeur General des charrois de l'armee du Midi, nach
einem momentanen Sturz Generalschatzmeister der italienischen
Armee unter Bonaparte, schliesslich wieder Bankier in Paris;
Franz Ludwig 1755- 1S3S, Hofschreiber von Königsfelden, 1804
Archivar des Lehensarchivs, tätiges Mitglied der schweizerischen
geschichtsforschenden Gesellschaft, bedeutender Numismatiker,
besonders bekannt ist sein Buch «Helvetien unter den Römern»;
endlich Johann Jakob, 1729 - 1809, des Grossen Rates 1764,
Gubernator von Peterlingen 1769, Mitglied verschiedener
Kommissionen, Heimlicher 1786, Böspfenniger 1787, Ohmgeldner
vom Rat 1790, Gesandter nach Frauenfeld 1794 und auf die
Konferenz nach Murten 1797; spielte als Politiker eine Rolle
zur Zeit des Überganges. Andere Mitglieder hingegen verliessen Bern.
Karl Ludwig wurde Kantonsrat in Solothurn, während sich Franz
Albrechts ( 1851) Nachkommenschaft in Lausanne und Genf
etablierte und wesentlich häufiger als der ältere Zweig in akademischen
Berufen anzutreffen war. Sie stellte neben dem Diplomaten Edouard
Pfarrer, Ärzte, Juristen und v.a. Ingenieure.

Gegenwärtig blüht das Geschlecht in Bern, Lausanne, Solothurn,
Amerika und Rumänien.

Literatur: Albrecht v. Hailer, Denkschrift auf den
12. Dezember 1877, Bern, B. F. Haller 1877. - Franz Ludwig Haller
v. Königsfelden, von Dr. Norwin Weber, Bern. Dissertation,
Biel, E. Kuhn 1900. - Sammlung bernischer Biographien,
herausgegeben vom historischen Verein des Kantons Bern. -
Berner Taschenbuch 1853. - Leu, allgemeines helvetisches Lexikon-
(Info: SGB)

weiterführende Info: HLS Wiki 
HALLER, Hans Jacob (I6424)
 
1796 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Lebend (I7471)
 
1797 entstammte der alten byzantinischen Magnatenfamilie der Skleroi, diente unter Kaiser Romanos I. Lakapenos (920–944) als Feldherr, war Stratege des Thema Lykandos und des Thema Thrakesion und wurde 944 Domestikos ton scholon (etwa: Oberkommandierender der Streitkräfte im Osten). Seine wahre Bedeutung liegt jedoch darin, dass er der Vater des Feldherrn und Gegenkaisers Bardas Skleros (* um 925; † 991), der Schwiegervater von Kaiser Johannes Tzimiskes (969–976) und der Großvater von Theophano (* um 960; † 991), der Gemahlin von Kaiser Otto II. (973–983) war. Er war auch ein Vorfahre von Konstantin X. Dukas, Kaiser von Byzanz (1059–1067), und der späteren Großfürsten von Kiew und damit gemeinsamer Ahne byzantinischer und westlicher Dynastien.  SKLEROS VON BYZANZ, Phanterios ? (I16158)
 
1798 Enzberg (auch Herren, Freiherren von Enzberg, Entzberg sowie Enzberger) ist der Name eines deutschen Adelsgeschlechts mit Sitz in Mühlheim an der Donau, nicht zu verwechseln mit dem Tiroler Adelsgeschlecht derer von Enzenberg.
Die Enzberger sind eines Stammes mit den Herren von Niefern und den Herren von Dürrmenz, sie alle führen als Wappenelement einen Ring mit Stein (s. u. Wappen, Blasonierung).

Stammburg ist die ehemalige Burg Enzberg des Grafengeschlechts Zeisolf-Wolframe nahe dem heute zur Stadt Mühlacker gehörenden Dorf Enzberg am Fluss Enz.

Ab 1236 erscheint Heinrich von Enzberg urkundlich als Schirmvogt über Kloster Maulbronn im Sinne einer Unter-Schirmvogtei, die ihm als dessen Ministeriale vom Bischof von Speyer verliehen wurde. 1252 wurde diese Untervogtei entzogen, aber im gleichen Jahr mit Klausel zum Widerruf neu verliehen. Siehe auch: Burg Kapfenhardt. Bis zum Jahr 1325, als das Geschlecht das letzte Mal mit dem Amt betraut wird, ist das Verhältnis der Herren von Enzberg zum Kloster Maulbronn von Rechtsstreitigkeiten, teilweise auch von gewaltsamen Übergriffen geprägt, vermutlich resultierend aus dem Bestreben der Ritter, ihr Amt zum Ausbau der eigenen Machtposition zu nutzen.

Im Jahr 1384 wurde der Stammsitz der Herren von Enzberg durch ein Landfriedensheer unter Führung von Pfalzgraf Ruprecht bei Rhein eingenommen und vollkommen zerstört. Diese Aktion erfolgte aufgrund eines Hilfegesuchs der Abtei Maulbronn an seinen damaligen Schirmherren, das darüber klagte, von den Rittern mit „Mord und Raub“ bedrängt zu werden. Die Enzberger wurden bei dem Versuch der Verteidigung der Burg von zahlreichen anderen Rittergeschlechtern unterstützt. 1395 werden die Enzberger zu einem Kristallisationspunkt des Schleglerbundes, von denen sie zwei Anführer stellen.

1409 erwarben die Herren von Enzberg die Herrschaft Mühlheim und machten diese Herrschaft an der Donau zu ihrem neuen Stammsitz. Dort erwarben sie die Vogtei über das Kloster Beuron.

Die enzbergische Herrschaft wurde 1470, nach dem Tod Friedrichs VII., geteilt. Burg Bronnen, das Hintere Schloss Mühlheim, die Hälfte der Stadt Mühlheim, die Dörfer Böttingen, Königsheim, Buchheim, Worndorf und Irndorf gingen an Hans I. Das Vordere Schloss in Mühlheim, die andere Hälfte der Stadt Mühlheim, die Dörfer Nendingen, Mahlstetten und Stetten erhielt Friedrich VIII.

1478 erwarb Hans I. von Enzberg den Großteil des enzbergischen Erbes von seinem Bruder zurück. Der enzbergische Besitz wurde 1509 jedoch erneut geteilt. Bronnen, halb Mühlheim, Buchheim, Worndorf und Nendingen gingen an Friedrich X., Hans Rudolf erhielt die andere Hälfte Mühlheims mit Böttingen, Mahlstetten, Königsheim und Stetten. Bei der Eroberung Mailands 1515 kämpfte Hans Rudolf auf Seiten des französischen Königs gegen Kaiser Maximilian. Nach seiner Niederlage zog Maximilian den Teil des enzbergischen Besitzes zugunsten Österreichs ein. Friedrich von Enzberg zu Mühlheim und Bronnen erhielt nach Widerspruch den Teil seines Bruders übereignet. 
VON ENZBERG, Hans Rudolf (I46991)
 
1799 Er begründete eine kurzlebige (Ältere) Tiroler Linie der Habsburger. Sein populärer Beiname, der ursprünglich als Spottname entstanden sein soll, sowie die zahlreichen Legenden und Sagen rund um seine Persönlichkeit und sein Leben machen Friedrich zu einer der bekanntesten Figuren des Mittelalters in Tirol.
Friedrich, jüngster Sohn Leopolds III., und seine älteren Brüder Wilhelm, Leopold IV. und Ernst I. (Leopoldinische Linie der Habsburger) akzeptierten nach dem Tod ihres Vaters in der Schlacht bei Sempach im Jahr 1386 die Vormundschaft des Onkels Albrecht (Albert) III. Nach dessen Tod 1395 übernahmen sie gemeinsam mit ihrem Cousin Albrecht IV., der die Albertinische Linie der Habsburger weiterführte, die Herrschaft. Nach dem Vertrag von Hollenburg war Wilhelm Herzog in Innerösterreich (Steiermark, Kärnten, Krain und die Litorale) geworden. Leopold wurde Graf in Tirol und mit Erreichen des Mannesalters Friedrich 1402 mit der Regentschaft der habsburgischen Besitzungen in Vorderösterreich beauftragt. Dieser zog daraufhin nach Freiburg.

Wilhelm starb im Jahre 1406. Leopold übernahm die herzogliche Regentschaft in Wien für seinen noch minderjährigen Neffen Albrecht V. (Albrecht IV. war schon 1404 verstorben). Ernst, der mit König Ruprecht auf Feldzug in Italien gewesen war, übernahm Innerösterreich und Friedrich mit 24 Jahren zusätzlich die Grafschaft Tirol. Seither spricht man von Oberösterreich für die gemeinsame Herrschaft Tirol, Vorarlberg und Vorderösterreich bis 1665.

Friedrich heiratete 1406 in Innsbruck die Prinzessin Elisabeth von der Pfalz[1] (1381–1408), Tochter des römischen Königs Ruprecht von der Pfalz. Sie gebar ihm eine Tochter, die bald starb, und starb auch selbst nach dreijähriger Ehe. 
VON HABSBURG, Friedrich IV. (I37530)
 
1800 Er bekleidete verschiedene öffentliche Ämter in St. Gallen. Er war unter anderem 1720 Zunftmeister, wurde später Ratsherr und Säckelmeister und 1743 eidgenössischer Kriegsrat. Wiederholt nahm er als Gesandter der Stadt an den eidgenössischen Tagsatzungen sowie an der Konferenz der evangelischen Städte und Orte teil, die regelmässig in Aarau abgehalten wurde[1].

1742 wurde er erstmals zum Amtsbürgermeister gewählt und behielt dieses Amt im Wechsel mit Friedrich Girtanner und Hans Jacob Rietmann im Dreijahresturnus als Amtsbürgermeister, Altbürgermeister und Reichsvogt bis zu seinem Tod.  
FELS, Kaspar (I977)
 

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