Treffer 201 bis 250 von 5,029
| # | Notizen | Verknüpft mit |
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| 201 | 11.11.1501 St. Gallen, 1556/57 St. Gallen, ref.; Sohn des Hans, Webers und Leinwandkaufmanns, und der Adelheid (Nachname unbekannt). Engel Keiser. 1512 Lateinschule in St. Gallen, 1519/20-24 Studien in Basel (1522 Immatrikulation), humanist. Allgemeinbildung. Rückkehr nach St. Gallen, Weber und Leinwandkaufmann. 1534 Mitglied des Gr. Rats (Elfer der Weberzunft), 1549 des Kl. Rats; Leinwandschauer, Eherichter. R. verfasste private Aufzeichnungen über das St. Galler Alltagsleben in eigenwilligem Latein ("Diarium", eigentlich "Commentationes"), kopierte Schriften von Vadian, Johannes Kessler und Johannes Stumpf und katalogisierte St. Galler Privatbibliotheken. Er zählte als Zuhörer zum Gelehrtenkreis um Vadian. | REUTINER, Hans (I34303)
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| 202 | 11.5.1542 Schloss Rosenberg (Gem. Berneck), 18.4.1608 Pruntrut, kath., Sohn des Wilhelm, fürstäbt.-sankt-gall. Obervogts auf Rosenberg, und der Helena von Hallwyl. Bruder des Wolfgang Dietrich (->). Neffe des Diethelm (->). 1557-59 Stud. in Freiburg i.Br. beim Humanisten Glarean, Bakkalaureus Artium. 1555 Exspektanz im Domkapitel Konstanz, 1559 Domherr, 1570 Archidiakon. 1561 Exspektanz im Basler Domkapitel. Am 22.6.1575 einstimmige Wahl zum Bf. von Basel, am 4.5.1576 Bestätigung durch Papst Gregor XIII., darauf Priester- und am 10.2.1577 Bischofsweihe, am 15.11.1577 kaiserl. Investitur. Die Huldigungsreise hatte B. bereits im Aug. 1575 angetreten. Von 1576 an plante er ein Bündnis mit den kath. Eidgenossen, um bei der Wiederherstellung der fürstbischöfl. Macht im eigenen Gebiet ihre polit. Unterstützung zu gewinnen. Nach kostspieligen Verhandlungen und unter Vermittlung Ludwig Pfyffers von Altishofen sowie der Nuntien Feliciano Ninguarda und Giovanni Francesco Bonomi wurde der gegenseitige Beistandspakt am 28.9.1579 in Luzern unterzeichnet und am 11.1.1580 in Pruntrut beschworen. Damit war die Ausgangsbasis für B.s Ziele geschaffen: Rekatholisierung der Untertanen, Verhinderung weiterer und Abschaffung bestehender Burgrechte, Rückgewinnung versetzter Herrschaften inner- und ausserhalb der Stadt Basel sowie Restitution des Kapitelbesitzes. Nach Pruntrut begann B. mit der Rekatholisierung der deutschsprachigen Vogteien, die teils mit Basel verburgrechtet waren. Der dadurch entstandene Konflikt zwischen Basel und B. wurde vor einem eidg. Schiedsgericht ausgetragen und 1585 im Vertrag von Baden beigelegt. Darin wurden die Burgrechtsverträge Basels mit dem Laufen- und dem Delsbergertal sowie den Freibergen de facto aufgelöst. Die Stadt hatte für ehemals bischöfl. Besitzungen eine hohe Entschädigung (200'000 Gulden) zu bezahlen, und in Glaubensangelegenheiten galt fortan der Grundsatz cuius regio, eius religio. Bereits 1590 waren die deutschsprachigen Vogteien wieder katholisch. Ein ähnl. Vertrag kam 1599 mit Bern zustande (Bieler Tauschhandel): Biel sollte an Bern abgetreten werden, dafür wollte Bern u.a. auf das Burgrecht mit der Propstei Moutier-Grandval verzichten. Die Durchführung scheiterte am Widerstand der kath. Orte. Erst im Vertrag von 1606 wurden die Probleme mit Biel beigelegt: Die Stadt leistete den Treueeid, ihr Einfluss in der Herrschaft Erguel wurde auf das Mannschaftsrecht eingeschränkt und der Burgrechtsvertrag mit der Abtei Bellelay aufgehoben. In den südl. Vogteien blieben die Rekatholisierungsversuche B.s erfolglos. Die gezielte Reform des Klerus begann B. 1581 mit der Verkündigung neuer Diözesanstatuten auf der Synode in Delsberg. Zwei Visitationsreisen (1586-90, 1601-04) hatten die Feststellung und Behebung von Missständen in den Pfarreien der Diözese zum Ziel. Mit neuen liturg. Büchern suchte B. die Bildung des Klerus zu verbessern. Auch die Offizialität in Altkirch (Elsass) wurde einer Reform unterzogen. Zur Rekrutierung und Ausbildung neuer Priester gründete B. in Pruntrut 1591 ein Jesuitenkolleg und 1606 ein Priesterseminar. Letzteres kam allerdings nie richtig zur Blüte und verschwand nach wenigen Jahrzehnten. Von 1595 an unternahmen die Jesuiten des Kollegs mit grossem Erfolg Volksmissionen in der Diözese. Hatte der Vertrag von Baden zur Sanierung der zerrütteten wirtschaftl. Lage des Fürstbistums beigetragen, so suchte B. nun mit straffer Nutzung seiner Regalien einer erneuten Verschuldung vorzubeugen. Mit der Wiederinbetriebnahme und dem Ausbau der Bergwerke und Eisenschmieden in Courrendlin, Undervelier und Bellefontaine (Saint-Ursanne) schuf er neue Einnahmequellen. Von 1589 an liess er eigenes Geld prägen. Mit allen Mitteln, so auch mit der Eröffnung einer Druckerei und der Erweiterung seiner Residenz in Pruntrut, baute er seine landesherrl. Macht aus. B. gilt als der Restaurator des darniederliegenden Basler Fürstbistums und als einer der profiliertesten Vertreter der kath. Reform in der Schweiz. | BLARER, Jakob Christoph (I21207)
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| 203 | 11.8.1564 Zürich, 28.1.1627 Zürich, reformiert, von Zürich. Sohn des Johannes (->). Bruder des Hans Ulrich (->). Verheiratet. 1592 Zwölfer, 1607 Zunftmeister zu Schiffleuten. Johannes Wolf, ursprünglich Glasmaler und dann in Basel zum Drucker ausgebildet, erwarb 1591 das Druckerzeug der ehemaligen Offizin Froschauer und eröffnete eine Druckerei mit Verlag und Buchhandel. 1595 erhielt er für zwölf Jahre das Druckprivileg für Zürich. Wolf druckte Schriften zürcherischer Theologen, Bibeln und einige wenige wissenschaftliche Werke. 1611-1624 führte sein Sohn Johann Rudolf (1587-1624) die Offizin und gab wahrscheinlich um 1621 die erste Zeitung Zürichs heraus. Zu den bedeutendsten Druckwerken der Offizin, die nach dem Tod des Sohns wieder vom Vater übernommen und 1626 an Johann Jakob Bodmer verkauft worden war, zählen Johannes Gulers von Wyneck "Raetia", Jakob Zieglers Abhandlung über den "Tabac" und Christoph Murers "XL Emblemata miscella nova". | WOLF, Hans (I9207)
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| 204 | 1105 machte Friedrich umfangreiche Schenkungen für das Kloster Cluny. 1125 wurde er erstmals als comes de Ferretes (Graf von Pfirt) genannt. 1143 oder 1144 gründete er das Frauenkloster Feldbach[1] und unterstellte dieses 1144 gemeinsam mit dem Kloster St-Morand in Altkirch der Abtei Cluny als Priorate. | VON PFIRT, Friedrich I. (I36062)
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| 205 | 1113 ließ König Koloman seinen Bruder Álmos und dessen Sohn, den späteren Béla II., blenden. Grund war die fortgesetzte Opposition Álmos gegen den König. Die Geblendeten flohen darauf nach Konstantinopel. Von dort holte Kolomans Sohn und Nachfolger Stephan II. seinen Vetter Béla zurück und setzte ihn zum Nachfolger ein, weil er selbst ohne Erben geblieben war. Bélas Herrschaft begann 1131 mit der Versammlung bei Arad, bei der er alle Adligen umbringen ließ, die vermutlich bei seiner Blendung mitgewirkt hatten. Nach den Quellen sind dabei 68 Adelige ums Leben gekommen. Bei dem Racheakt spielte vermutlich Königin Ilona eine wichtige Rolle. | VON UNGARN, Béla II. (I36313)
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| 206 | 1118 verbündete er sich mit Balduin II., dem neuen König von Jerusalem. 1119 marschierten beide nordwärts, um Roger von Salerno gegen die Invasion Ilghazis zu helfen. Roger wartete jedoch nicht auf sie und erlitt in der Schlacht von Ager Sanguinis eine deutliche Niederlage. Balduin II. selbst wurde später gefangen genommen. 1124, nach Balduins Freilassung, half er ihm bei der Eroberung von Tyrus, einer der letzten Küstenstädte, die in der Hand der Muslime verblieben waren. 1125 war er bei dem Sieg der Kreuzritter in der Schlacht von Azaz dabei. 1131 geriet er in eine Auseinandersetzung mit König Fulko, der im gleichen Jahr den Thron bestiegen hatte, und unterlag in der Schlacht von Rugia. 1137 wurde die Grafschaft Tripolis vom Sultan von Damaskus überfallen. Pons unterlag in einer Schlacht nahe seiner Burg Mons Peregrinus und wurde auf der Flucht getötet. Sein Nachfolger wurde sein Sohn Raimund II. | VON TRIPOLIS, Pons (I40615)
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| 207 | 1136 wurde seine Ehefrau Ermesinde von König Konrad III. als Erbin der Grafschaft Luxemburg angesehen, als er die Grafschaft Heinrich dem Blinden, dem ältesten Sohn des Gottfrieds und Ermesindes, übertrug. | VON NAMUR, Graf Graf Gottfried (I10383)
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| 208 | 1139-1458: Die Freiherren von Rhäzüns starben nach 319 Jahren als Mannesstamm aus. | RHÄZÜNS, von von Georg Brun \ Heinrich (I1593)
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| 209 | 1147 wurde er unter dem Einfluss des Bernhard von Clairvaux Mönch in dessen Kloster. 1151 ging er ins Heilige Land, um dort als Einsiedler zu leben, wurde jedoch 1153 wegen einer Erkrankung Bernhards nach Europa zurückgerufen. In Apulien hielt er sich im Kloster Modugno auf, wo er starb. Seine Reliquien werden in Molfetta aufbewahrt, der lokale Kult wurde am 7. April 1832[1] durch seine Seligsprechung durch Papst Gregor XVI. bestätigt[2]. Im Orden wird sein Fest am 9. Februar[3] gefeiert. | (BAYERN), Konrad (I51525)
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| 210 | 1148 der Bürgern 1452 Ratsherr 1465 Vogt zu Lenzburg 1459 Venner zu Pfistern 1476 erster Schultheiss zu Murten Er sehr reich und angesehen Besitzer der halben Herrschaft Ligerz, die er aus Verdruss an Biel verkaufte, Mitherr von Burgistein und Wattenwyl weiterführende Info: HLS --> Grossrat 1448 in Bern, Bern, BE, CHE --> Vogt 1465 in Lenzburg, Lenzburg, AG, CHE --> Ratsherr 1452 in Bern, Bern, BE, CHE --> Schultheiss 1476 in Murten, Seeland, FR, CHE --> Venner zu Pfistern 1459 in Bern, Bern, BE, CHE Eingebürgert | VON MUHLERN, Urban (I29760)
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| 211 | 1153 Pfalzgraf von Tübingen, 1171 Gründer von Kloster Marchthal durch seine Frau erhielt er den Großteil der bregenzischen Besitzungen, darunter die Stammgüter der spätem Häuser Montfort und Werdenberg in Rätien; wegen der Hinrichtung welfischer Straßenräuber und Verschonung der eigenen geriet er in Streit mit den Welfen; auf Hugos Seite standen die Zollern und Württemberger, doch der Welfe hatte weit mehr Freunde und rückte 1164 vor Tübingen, wurde aber in die Flucht geschlagen, nun kam Welfs Vater, Herzog Weif von Spoleto, aus Italien zurück und die Kämpfe des Jahres 1165 verliefen für Hugo ungünstig; da rief er Herzog Friedrich von Schwaben zu Hilfe, der mit Böhmen Welfs Besitzungen verwüstete; aber auf Barbarossas Befehl mußte Hugo sich Weif dem Jungen auf Gnade und Ungnade ergeben, der ihn dann bis zu seinemTode 1167 in Gefangenschaft hielt, nach seiner Freilassung wandelte er Marchtal in eine Prämonstratenserabtei um | (TÜBINGEN), Hugo VI. (I24170)
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| 212 | 1171 vereinbarte Heinrich der Löwe im Rahmen seiner Friedensvereinbarung mit König Waldemar I. von Dänemark die Verlobung seiner verwitweten Tochter mit dem damals noch acht oder neun Jahre alten dänischen Thronfolger Knut VI.[ | Familie: (DÄNEMARK), Knut VI. / (BAYERN UND SACHSEN), Gertrud (F17754)
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| 213 | 1176 heiratete er Gertrud, eine Tochter Heinrichs des Löwen († 1195). Gertrud starb bereits 1197, die Ehe war kinderlos geblieben und Knut ging danach keine weitere Ehe ein. Seine Schwester Sophia (* 1159) vermählte sich mit dem Grafen Siegfried III. von Weimar-Orlamünde († 1206), der ein Anhänger der Staufer war und sich die meiste Zeit seines Lebens in Dänemark aufhielt. Knut VI. wurde 1182 auch Fürst von Halland. Im Jahre 1185 besiegten seine Gefolgsleute das Heer des Herzogs Bogislaw I. von Pommern († 1187), der danach sein Lehensmann wurde. 1189 setzte Knut den Kastellan von Stettin Wartislaw Swantiboricz († 1196) ab und 1193 nahm er den rebellierenden Bischof von Schleswig und Erzbischof von Bremen Waldemar († 1236) gefangen. Nachdem im Jahr 1200 (oder 1201) seine Vasallen die Schlacht bei Waschow gewannen, beherrschte er auch ein Gebiet norddeutscher und slawischer Völker, so dass man ihn zusätzlich als König der Wenden bezeichnete. In der Geschichte Estlands wurde um 1196 die Missionierung zum Christentum durch den Dänenkönig vermerkt. Am 28. Dezember 1200 erließ Knut VI. das Gesetz über Totschlag, in dem Strafmaß und Regress bei Totschlag geregelt wurden. Dieses Gesetz zählt zu den nachweislich frühesten Erlassen der königlichen Gesetzgebung in Dänemark. 1202 starb Knut VI. und wurde in der Ringsteder St.-Bendts-Kirche, die zwischen 1182 und 1341 als Grablege der dänischen Könige diente, bestattet. Sein Grab liegt im Mittelgang vor dem Chor. Nachdem die Königsgräber im Mittelgang der St.-Bendts-Kirche Mitte des 19. Jahrhunderts geöffnet und untersucht worden waren, wurden sie mit trapezförmigen Grabplatten verschlossen. Die lateinische Inschrift der Grabplatte Knuts lautet: Canutus König der Dänen, Sohn Waldemars I.[1] Sein Bruder Waldemar II. (1170–1241) wurde sein Nachfolger und setzte Knuts Politik fort. | (DÄNEMARK), Knut VI. (I40865)
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| 214 | 1196 Schatzmeister beim Bf. von Lausanne, 1208/09 Dompropst von Basel, 1209 Propst von Neuenburg, 1212 Wahl zum Bf. von Lausanne. N. nutzte das Episkopat für wirtschaftl. und polit. Veränderungen. So schaffte er nach dem Aussterben der Zähringer die Vogtei des Bistums ab, erweiterte das Netz seiner Ministerialen und liess seine Besitzungen befestigen. Als geistl. Reichsfürst und päpstl. Sous-diacre betrieb er eine Politik der Versöhnung zwischen Papst Innozenz III. und Ks. Friedrich II. 1215 nahm N. am 4. Laterankonzil teil. Er starb, als er als Bewacher des Geldtransports zu einem Kreuzzug aufbrechen wollte. Literatur – HS I/4, 117 – J.-D. Morerod, Genèse d'une principauté épiscopale, 2000, 200-202 Autorin/Autor: Lionel Bartolini / AHB | GRAF VON NEUENBURG, Berthold (I3219)
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| 215 | 1197 folgte er dem Vater gemeinsam mit seinem Bruder Günther III., teilte mit ihm und wurde Graf von Schwarzburg-Blankenburg. Günther wurde Graf von Käfernburg, Ilmenau und Arnstadt. Er stand auf Seiten der Staufer. 1204, im deutschen Thronkrieg, zog er gegen den Thüringer Landgrafen Hermann I. | SCHWARZBURG, Graf von Graf von Heinrich II. (I1542)
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| 216 | 12 Kinder | KUSTER, Anna (I9403)
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| 217 | 12.6.1577 (Habakuk) St. Gallen, 3.11.1643 Graz, ref., ab 1597 kath., von St. Gallen (nicht Mels). Sohn des Melchior, Glasers. Bruder des Melchior (->). Nach der Ausbildung zum Goldschmied konvertierte G. in Freising, trat als Laienbruder in den Jesuitenorden ein und nahm den Namen Paul an. 1597-1609 war er in versch. Kollegien der Oberdt. Provinz tätig. 1606 verzichtete er auf das sankt-gall. Bürgerrecht. 1609 wurde er nach Rom geschickt, wo er am Collegium Romanum bei Christoph Clavius Mathematik studierte. Nach der Priesterweihe lehrte G. Mathematik am Jesuitenkolleg in Rom. Anschliessend war er Dozent am Jesuitenkolleg Graz (1617), dann Professor in Wien (1623). Weitere Stationen waren das Jesuitengymnasium in Sagan (1629), Wien und nach 1637 erneut Graz. G. verteidigte die Gregorian. Kalenderreform, war Anhänger Galileo Galileis und bezog für Nikolaus Kopernikus Stellung. G.s mathemat. Hauptwerk ist die vierbändige "Centrobaryca" (1635-41) über die Theorie des Schwerpunktes von Kurven, Flächen und Körpern und die Bestimmung von deren Oberfläche und Rauminhalt. Im 2. Band befindet sich die "Guldin'sche Regel" über das Volumen eines Körpers, der durch die Rotation einer ebenen Fläche um eine in der Ebene liegende Achse entsteht. Da dieser Satz schon bei Pappos aufgetreten ist, wurde in der Literatur der Plagiatsvorwurf diskutiert. G. griff die Indivisibilienmethoden von Johannes Kepler und Bonaventura Cavalieri an. Mit Kepler stand G. im Briefwechsel. | GULDIN, Prof. Prof. Paul Habakkuk (I30240)
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| 218 | 12.6.1605 Zürich, 15.8.1638 Zürich, ref., von Zürich. Sohn des Dietrich des Älteren, Malers und Kupferstechers. Bruder des Conrad (->). 1635 Magdalena Erni, Tochter eines Theologen. Lehre beim Vater. 1627-28 schuf M. erste graf. Werke und kaufte sich 1628 in die Zürcher Meisenzunft ein. 1629-30 hielt er sich in Frankfurt am Main bei Matthaeus Merian auf. Hier radierte er die Embleme zu Daniel Cramers "Octaginta Emblemata moralia nova". Ab 1631 lebte er in Nürnberg und kehrte 1633 nach Zürich zurück. Er arbeitete in der väterl. Werkstatt, u.a. als Lehrmeister seines Bruders Conrad. 1634 begann M. sein Hauptwerk, den "Totentanz" (postum vom Bruder fertiggestellt, 1650 als "Sterbespiegel" publiziert). Er schuf zudem Porträtradierungen und Andachtsbilder. 1636 radierte er die Platten zu Heinrich Murers Vitensammlung "Helvetia Sancta". Stilistisch stand M., der lokal ein einflussreicher Künstler war, zwischen Spätmanierismus und Barock | MEYER, Rudolf (I33147)
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| 219 | 12.7.1612 Schaffhausen, 20.6.1680 Schaffhausen, ref., von Schaffhausen. Sohn des Hans Christoph, Gerichtsherrn von Marthalen und Grossrats, und der Margaretha Im Thurn. 1634 Agatha Peyer im Hof, Tochter des Hans Ulrich Peyer im Hof. W. erbte von seinen Eltern ein grosses Vermögen und die Gerichtsherrschaft Marthalen. Er gehörte wie sein Vater der Herrenstube an, sass ab 1644 im Schaffhauser Gr. Rat und amtierte ab 1669 als Reichsvogt. Im Haus zum Sittich, das in seinem Auftrag 1659 fertiggestellt wurde, fand 1670 der Empfang für Kurprinz Karl von der Pfalz und 1672 jener für Hzg. Eberhard III. von Württemberg statt. W. gehörte zu den reichsten Männern Schaffhausens und verlieh mehrmals Kapital, u.a. 1657 und 1676 je 1'000 Gulden an die Stadt. | VON WALDKIRCH, Hans Christoph (I42367)
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| 220 | 12.8.1587 Zürich, 20.7.1638 Zürich, reformiert, von Zürich. Sohn des Caspar, Ratsherrn, und der Apollonia Schenk von Castel. Ritter. 1) Barbara Werdmüller-Wydenmann, 2) Cleophea Meiss, Tochter des Hans, Amtmanns, 3) Elisabeth Blarer von Wartensee, Tochter des Diethelm. Berufsmilitär in französischen Diensten, 1615 Fähnrich, 1620 Hauptmann im Regiment Steiner im Veltlin, 1633 Oberst eines Regiments in Graubünden, 1635-1637 Oberst unter Herzog Henri de Rohan. Ab 1616 Vertreter der Konstaffel im Grossen Rat der Stadt Zürich und 1621-1638 im Kleinen Rat. 1629-1634 Rechenherr der Schildner zum Schneggen. Hans Caspar Schmid war der erste Zürcher, der nach der Reformation Karriere in fremden Diensten machte. | SCHMID VON GOLDENBERG, Kaspar (I34366)
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| 221 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I7298)
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| 222 | 1218 sollte er Isabella, die Tochter von König Leo II. von Kilikien heiraten, um dort Thronfolger zu werden. König Leo starb jedoch bald darauf, und die Ehe kam nicht zustande. 1221 heiratete Andreas Maria, die Tochter von Fürst Mstislaw von Halitsch, nachdem dieser mit seinem Vater Andreas II. Frieden geschlossen hatte. 1226 bekam Andreas das Teilfürstentum Peremyschl von Mstislaw, 1227 das ganze Fürstentum Halitsch. Bald darauf plante Mstislaw jedoch, Halitsch mit Unterstützung von Fürst Daniel Romanowitsch von Galizien und den Polowzern zurückzuerobern, er starb jedoch 1228. Andreas hatte die Unterstützung der Bojaren, Daniel die der Bevölkerung. 1229 besiegte Daniel Andreas und wurde Fürst von Halitsch. 1231 konnte Andreas das Fürstentum zurückerobern, wurde jedoch 1233 oder 1234 wieder von Daniel besiegt und starb kurz darauf. | VON GALIZIEN, Andreas (I39090)
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| 223 | 1222 Herr zu La Serra, Kastvogt der Abtei im Jouxtal. Zu Beginn des 13.Jh. teilte Ebal IV von Grandson die weitläufige Herrschaft Grandson unter seinen drei Söhnen auf, was zur Abspaltung der Herrschaften Champvent und La Sarra führte. La Sarra kam an Gerhard von Grandson, den ältesten Sohn von Ebal IV, welcher vermutlich die alte Burg (erbaut um 1049) durch den heute noch sichtbaren Turm ersetzen lies. | LA SARRA, Gerhard (I39033)
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| 224 | 1234 erw., gestorben 13.9.1274, begraben Basler Münster. Sohn des Ulrich III. ( -> 15). Bruder oder Halbbruder des Rudolf I. von Nidau. 1234 Domherr in Basel, 1239-59 Archidiakon und 1247/48-57 Archipresbyter, 1259-62 Dompropst. 1246-58 Propst von Solothurn als Nachfolger seines Bruders Otto. Ab 1247 auch Chorherr und 1249-56 Propst von Moutier-Grandval. N. war ab 1261 Koadjutor und ab 1263 Bf. von Basel. Es gelang ihm, seine Herrschaft in Basel und Kleinbasel zu behaupten, aber er vermochte aufgrund der Feindschaft mit dem späteren Kg. Rudolf I. von Habsburg das fürstbischöfl. Territorium nicht zu erweitern. Mit der Niederlage N.s ging der Krieg zwischen den beiden Fürsten 1273 zu Ende. N. wird in der Chronik des Matthias von Neuenburg als Illiterat bezeichnet. Literatur – HS I/l, 180 f.; II/2, 373 f., 509 f. – A. Gössi, Das Urkundenwesen der Bf. von Basel im 13. Jh. 1216-74, 1974, 31-35 – Gatz, Bischöfe 1198, 60 f. Autorin/Autor: Romain Jurot / ASCH | VON NEUENBURG, Graf Graf Heinrich (I3227)
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| 225 | 1255 der Begründer der walramschen Linie des Hauses Nassau. | VON NASSAU, Walram II. (I1685)
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| 226 | 1264 Heinrich Humpiß in ponte de Altdorf. Wandte sich danach nach Ravensburg. | HUMPIS, Heinrich (I35442)
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| 227 | 1271/1314 Landgraf in Kleinburgund, 1315 Schultheiss zu Solothurn, Kastvogt in Solothurn, Deutschordensritter | VON BUCHEGG, Graf Graf Heinrich (I10586)
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| 228 | 1279 Ritter Ritter (1272), Freiherr (1272), Gutsherr Altishofen-1291 (Heinrich von Grünenberg ) Zeuge und Siegler bei der Übereinkunft 1279 zwischen seinem Bruder Ulrich IV. von Grünenberg und dem Kloster St. Urban um den Marktort Langenthal (Jufer 1994: 136). Schenk ungefähr 1291 dem Kloster Fraubrunnen Güter in Altishofen, als seine Tochter Ita in den Zisterzienserkonvent eintritt (Jufer 1994: 140; Käser 1855: 189). Eine Jahrzeit wird für ihn in Fraubrunnen am 23. Januar gefeiert (Jufer 1994: 141). Abbildung: Siegel von 1279, Schild mit Zehnberg, «+S Heinric[h] de Grun[enberg]»; Staatsarchiv, Luzern (Jufer 1994: 137). Quellen: Käser 1855: 189 | VON GRÜNENBERG, Ritter Ritter Heinrich III. (I10598)
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| 229 | 1293 Herr von halb Merode, Burgmann zu Königskerpen, 1295 Edelbürger von Köln | VON MERODE (SCHLEIFFART), Johann (I5070)
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| 230 | 1294 VIII. 1: Zeuge und Bürger zu Mellingen. 1313 III. 26. ernennt Altschultheiss Hugo v. Schännis seine „öheime hern petern Kilchhern ze Mellingen, Harteman von Vilmeringen, Ru. vnd Johans Segenser gebrüdern" zu Pflegern des von ihm und seiner Frau Hedwig gestifteten Spitals zu Mellingen. - Letzte Nennung 1315 VI. 13. + II. 1. (1316?) Jahrztb. Fislisbach. Nach WB 1567, J. S. W-B, und Bucelin war seine Gemahlin eine von Hertenberg (Basel). | SEGENSER BI OBREN TÜRLIN VON SCHÄNIS, Werner (I18536)
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| 231 | 1296 P zu Charmilles, 1317 Can, 1330/1344 Probst von St.Ursanne, 1234 österreichischer Pfleger im Sundgau Herr von Hasenburg (Asuel) im Prontruter Jura, Kastvogt von St.Ursitz (St.Ursanne) | DIEBOLD VON HASENBURG, Ulrich (I19222)
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| 232 | 1299 erstmals erw., 10.5.1363 Beromünster. Sohn des Jakob, Ritters, von der Unteren Rinach, und der Adelheid von Hallwil. 1304-05 Stud. in Bologna. 1308 Chorherr, ab 1313 Propst von Beromünster (1362 Resignation). 1329 Domherr von Chur, ca. 1344 Chorherr von Zürich, 1348 Pfarrer von Magden, vor 1361 Pfarrer von Boswil. R. war ein tatkräftiger Organisator der wirtschaftl. und rechtl. Stiftsverhältnisse und legte u.a. Jahrzeitbücher, Urbare und Statuten an. | VON RINACH, Jakob (I32119)
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| 233 | 13.3.1571 St. Gallen, 6.6.1645 Amsterdam, ref., von St. Gallen. Sohn des Melchior, Glasers. Bruder des Paul (->). 1594 Ursula Schärlin. Jurastud., 1594-1604 Gerichtsschreiber in St. Gallen, 1604-19 Stadtschreiber (1619 entlassen). 1626-29 Vogt zu Bürglen (1629 abgesetzt). G. kündigte sein St. Galler Bürgerrecht, was aber nie rechtskräftig wurde, und lebte dann in Amsterdam. Er verfasste eine Psalmenübersetzung (1610 "Seelenlustgarten") und religiöse Gedichte (1630 "Wermut-Honig"), sowie Gelegenheitsgedichte auf das Bündnis zwischen Zürich, Bern und dem Markgrafen von Baden. | GULDIN, Melchior (I30238)
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| 234 | 1303 I. 15. Peters I., Bruder, verkauft an das Kloster Ötenbach sein freies Gut zu Sulz, das seiner Frau Katharina von Iberg (Tochter Heinrichs und der Margaritha, Kind 1275 V. 15.) Morgengabe war. Schenkte 1329 V. 31. als „der elter“ und Vogt seines Sohnes Johann III. dem Kloster Seldenau, welches seinen Töchtern Agnes und Katharina Pfründen gab, sechs freie Güter zu Tintikon unter Vorbehalt des Wiederkaufrechts für sich und seine Erben (2 Urk. vom gleichen Datum um ein Gut (im F. A.) und fünf Güter (StA Zürich, Spital 210). 1329 VI. 19. mit dem Beinamen „bi Tor“ Zeuge in der Reihe vor dem regierenden Schultheissen Johann II. 5. „der jungo“ (StA Zürich, Kappelerhof Nr. 154). j VI. 24. (Jahrztb. Mellingen), wo Katharina v. Iberg auch erwähnt ist. Durch sie kam der Iberg ein festes mit Mauern umgebenes Haus mit eigenem Stadttor, als freies Allod an die Segesser und verblieb Familienbesitz, mit kurzer Unterbrechung, bis 1779 XI. 29. | SEGESSER BI TOR, Johann I. (I18534)
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| 235 | 1303 Junker, 1321 Ritter 1326 Herr zu Rüssegg --> Junker 1303 --> Junker 1303 --> Herr zu Rüssegg 1326 | VON RÜSEGG \ VON RÜSSEGG, Ritter Ritter Marquart II. (I10298)
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| 236 | 1305 Ritter, 1311 zu Oberhausen/Iller, 1317 zu Eschnerberg (Schellenberg), zu Wasserburg, 1314 Landvogt in Oberschwaben, 1317 Kastvogt zu Ochsenhausen. Kaufte mit seinem Bruder Ulrich Wasserburg bei Lindau. zu Wasserburg am Bodensee, verkaufte 1311 Schloss und Herrschaft Staufen im Illertal an Hugo von Montfort-Bregenz, Landvogt in Oberschwaben, veräusserte den Besitz in Churrätien | VON SCHELENBERG, Markwart (I46656)
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| 237 | 1309 wurde er bei der Thronbesteigung seines Vaters zum Herzog von Kalabrien ernannt, sowie zum Generalvikar für das Königreich Sizilien. Sein Vater beabsichtigte, ihn 1315 mit einer Armee nach Florenz zu führen, das um Hilfe gebeten hatte, doch wurde der Auftrag dann von seinem jüngeren Bruder Philipp I. von Tarent ausgeführt. Die neapolitanisch-florentinische Koalition wurde in der Schlacht bei Montecatini schwer geschlagen. | (KALABRIEN), Karl (I39071)
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| 238 | 1310 erstmals erw., um 1338 . Sohn des Heinrich, Ritters. Älterer Bruder des Heinrich (->). 1) Maria von Bruchtal, 2) Beatrix von Strättligen. 1310-37 in den Urkunden belegt, 1328 und 1337 als Ritter bezeichnet. Als H.s Wohnsitz wird die Burg H. auf dem heutigen Pfarrkirchenhügel in Giswil angenommen. 1314 zinste H. dem Kloster Im Hof in Luzern ab einem Gut in Giswil, das bereits sein Vater besessen hatte, und 1320 ab Gütern in Alpnach, 1324 dem Stift Beromünster ab Gütern in Sarnen. 1328 kaufte er vom Kloster Engelberg die Einkünfte der Kirche Lungern auf fünf Jahre. Vielleicht schon 1310, sicher 1328 Landammann von Unterwalden. | VON HUNWIL, Peter (I7970)
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| 239 | 1323 Freier, Herr zu Wartenstein im Emmental | VON SCHWEINSBERG, Ritter Ritter Diethelm I. (I7978)
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| 240 | 1354 erstmals erw., 1367 . Sohn des Peter (->). Cäcilia von Moos, Erbtochter des Heinrich, Ritters, aus Uri. 1354 als Edelknecht bezeichnet. 1361 wurde H. von Hzg. Rudolf IV. von Habsburg-Österreich mit dem Meieramt zu Giswil belehnt. 1361, 1364 und 1366 ist er als Landammann von Obwalden urkundlich belegt. Durch die Vereinigung von Meieramt und Landammannamt in seiner Person schuf sich H. in Giswil eine eigene, vom Land Obwalden unabhängige Gerichtsherrschaft. 1365 erhielt H. von Ks. Karl IV. die Reichsrechte seines verstorbenen Schwiegervaters verliehen. | VON HUNWIL, Georg (I26086)
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| 241 | 1356-1381 Ratsherr der Constaffel im Natalrat, 1372 Pfleger des Klosters Oetenbach, 1379-1380 Heimlicher, 1341-1381 urkundlich bezeugt. siehe auch: Kleine Zürcher Verfassungsgeschichte 1218–2000 Wappenbeschreibung / Blasonierung Geteilt, von Silber zwei golden besamte, rote Rosen mit grünen Kelchblätter, und von Rot. | SCHWEND, Berthold IV. (I7833)
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| 242 | 1365-75 des Rats Reichsvogt und Vogt zu Wiedikon und Höngg 1371 gestatten die Freiherren von Tengen ihm und seinen Söhnen eine Verpfändung | RORDORF, Hartmann (I38221)
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| 243 | 1370 Herr zu La Sarraz als Nachfolger seines kinderlosen Bruders Aimo, Mitherr zu Vivis (Vevey), Amtmann zu Montreux. Im 14.Jh. gelangte François von Montferrand-La Sarra, durch Heirat, an die Mitherrschaft von Vevey und das Vizedominat von Montreux. Er liess auch das bekannte Grabmal erstellen welches in der Antoniuskapelle von La Sarraz steht, erbauen. Es zeigt einen Leichnam der von Würmern und Kröten zerfressen wird. | LA SARRA, Franz (I40002)
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| 244 | 1372 kauft den Meierhof zu Regensburg und 1388 den Glenterturm am Stad in Zürich, 1352 Gerber Zunftmeister, 1367 Spitalpfleger, 1394 Seckelmeister, 1383 Hofrichter und Heimlicher, 1382 Pannerträger im Kiburgerkrieg, 1388 Kriegsrat im Näfelserkrieg --> Gerber Zunftmeister 1352 in Zürich, Zürich, ZH, CHE --> Pannerträger im Kiburgerkrieg 1382 --> Spitalpfleger 1367 in Zürich, Zürich, ZH, CHE --> Hofrichter und Heimlicher 1383 in Zürich, Zürich, ZH, CHE --> Kriegsrat im Näfelserkrieg 1388 --> Seckelmeister 1394 in Zürich, Zürich, ZH, CHE | GLENTER, Jakob (I28126)
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| 245 | 1375-1405 des Rats 1377 Seckelmeister 1382 Bussenbezüger 1388 Hofrichter 1391 Obervogt zu Höngg 1393 Pannerverordneter 1397 Bauherr und Pfleger der Abtei Fraumünster 1404 Obervogt zu Wiedikon | RORDORF, Hartmann (I38219)
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| 246 | 1377 und 1390 des Rats, 1385 - 1390 Schultheiss zu Thun, 1383 Venner zu Bern | VON GIESTEIN, Niklaus (I10513)
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| 247 | 1382 Bürger zu Augsburg; Bei Studt 1394 gest.; bei Ortner und Studt ist Agnes Mundsam seine Frau, Hannes sein ältester überlebender Sohn, Conrad ein zweiter (insgesamt 6, u.a. Barthel, Seitz und Andreas); wird unterwegs ermordet, sein Bruder Hans übernimmt seine Werkstatt | FUGGER, Ulrich (I22876)
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| 248 | 1383 Bürger zu Zürich, 1362/1392 Hofrichter am königlichen Hofgericht daselbst, 1379 Herr zu Rued, mit seinem Bruder Lüthold bis 1374 Pfandinhaber von Grünigen --> Hofrichter am königlichen Hofgericht 1362/1392 Eingebürgert 1383 in Zürich, Zürich, ZH, CHE | VON AARBURG, Rudolf II. (I10671)
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| 249 | 1391 St. Gallen, 1478 St. Gallen, von St. Gallen. Zunftmeister der Pfisterzunft . G. ist in verschiedenen öffentl. Funktionen der Stadt belegt, u.a. als Bauherr (Stadtbaumeister), Meister und Pfleger des Hl.-Geist-Spitals, Fürsprech, Stadtrichter (1443-44) und Säckelmeister. In den Jahren 1458-64 und 1467-75 bekleidete er im Dreijahresturnus die drei höchsten Stadtämter Amtsbürgermeister, Altbürgermeister und Reichsvogt. 1478 war er noch einmal Amtsbürgermeister. In den Jahren dazwischen sass er im Kl. Rat. | GMÜNDER, Georg (I9615)
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| 250 | 1395 gingen Burg Liebenfels im Thurgau an Heinrich von Tettikofen über | VON TETTIKOVEN, Brun (I32001)
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