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| # | Notizen | Verknüpft mit |
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| 2001 | Erstmals erw. 1491, 1557 Locarno, von Locarno. Sohn des Battista und der Jacobina de Bossis. Als jüngster von drei Brüdern war M. minderjährig, als der Vater 1491 starb. 1505 erfolgte seine Ernennung zum Chorherren von S. Vittore in M. 1512 erscheint er erstmals als presbiter. Nachdem ihn die Chorherrn und Korporationen Locarnos zum Erzpriester gewählt hatten, erhielt er am 30.6.1528 von Papst Clemens VII. die Besitzeinweisung. M. kämpfte gegen die Ausbreitung der Reformation im Tessin und nahm am 5.8.1549 am Religionsgespräch von Locarno teil, an dem auf ref. Seite Giovanni Beccaria, Taddeo Duno und Lodovico Ronco vertreten waren. | VON MURALT, Galeazzo (I30836)
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| 2002 | Erstmals erw. 1504 Bern, 1549 Bern, von Bern. Sohn des Hans Rudolf (->). Bruder des Hans Franz (->). 1511-12 Baccalaureus artium in Basel. 1514-27 Chorherr in Neuenburg, 1519-26 in Zofingen. 1526-28 Propst des Kollegiatstifts St. Vinzenz in Bern. Nach der Reformation 1528 Heirat mit Barbara Stocker und 1536 erster bern. Landvogt von Lausanne. | NÄGELI, Sebastian (I32270)
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| 2003 | Erstmals erw. 1536, vor dem 30.12.1561, ref., von Lausanne. Sohn des Claude, Syndics von Lausanne, und der Bernardine d'Avenches. Bruder von Claude (->) und François (->). Enkel des Henri (->). 1) Anne von Diesbach, Tochter des Sebastian von Diesbach, 2) Jeanne Chouxtranal. Herr von Martherenges, Mitherr von Chapelle Vaudanne (heute Chapelle-sur-Moudon). 1536 Fähnrich eines Lausanner Auszugs im Dienste Berns, 1540-43 Abt der Abbaye des Nobles enfants von Lausanne, 1545-57 Bürgermeister von Lausanne. | VON PRAROMAN, Jakob (I38627)
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| 2004 | Erstmals erwähnt 1433, letztmals 1454 . F. war das jüngste Kind des Schaffhauser Bürgermeisters Konrad von F. und der Margaretha von Mandach und verwandt mit Margaretha und Elsbeth Im Thurn. Wie diese trat sie dem Benediktinerinnenkloster St. Agnes in Schaffhausen bei, wo sie 1433 als Schwester, 1444 als Priorin und 1450 als Meisterin bezeugt ist. Sie stiftete verschiedene Jahrzeitmessen für ihr Kloster, wo sie 1454 den Benediktusaltar im Chor errichten liess, und das Kloster Allerheiligen in Schaffhausen. Irgendwann zwischen 1417 und 1422, die Quellen sind dort nicht ganz eindeutig, wurde ein Conrad von Fulach sogar Bürgermeister der Stadt. Seine Tochter, Agnes von Fulach, wurde im Jahr 1444 Priorin des Benediktinerklosters St. Agnes. Dank dem Reichtum ihrer Familie stiftete sie unter anderem einen Altar für das Kloster. | VON FULACH, Agnes (I26353)
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| 2005 | Erstmals erwähnt 1465, um 1521, ab 1465 von Unterwalden, 1475-1481 von Lindau am Bodensee, 1488-1490 von Zürich. Sohn des Rudolf (->). 1) 1487 N. (?) von Breitenlandenberg von Altenklingen, 2) um 1490 Justina Roll von Bonstetten, Tochter des Andreas Roll, Ritters. Jakob Mötteli vom Rappenstein stammte von Ravensburger Kaufleuten ab und war Kaufmann, später Gerichtsherr. Ein Handel mit Kaiser Friedrich III. und der Stadt Lindau brachte ihm einige Monate Freiheitsentzug und grosse Unkosten (Mötteli-Handel 1482-1486). 1486/1489 kaufte Mötteli die Herrschaft Pfyn und Dettighofen, 1488 war er Mitherr von Bürglen. 1489 belehnte ihn der thurgauische Landvogt mit Mettlen und Oberbussnang. 1508 erwarb er das Schloss Sulzberg (Gemeinde Untereggen) und 1512 die Herrschaft Wellenberg. Jakob Mötteli vom Rappenstein war streitsüchtig und verkörperte den Typus des spätmittelalterlichen Aufsteigers, der als Kaufmann Herrschaftstitel erwarb. | MÖTTELI VOM RAPPENSTEIN, Jakob (I46823)
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| 2006 | Erstmals erwähnt 1465, um 1521, ab 1465 von Unterwalden, 1475-81 von Lindau am Bodensee, 1488-90 von Zürich. Sohn des Rudolf (->). 1) 1487 N. (?) von Breitenlandenberg von Altenklingen, 2) um 1490 Justina Roll von Bonstetten, Tochter des Andreas Roll, Ritters. M. stammte von Ravensburger Kaufleuten ab und war Kaufmann, später Gerichtsherr. Ein Handel mit Ks. Friedrich III. und der Stadt Lindau brachte ihm einige Monate Freiheitsentzug und grosse Unkosten (Mötteli-Handel 1482-86). 1486/89 kaufte M. die Herrschaft Pfyn und Dettighofen, 1488 war er Mitherr von Bürglen. 1489 belehnte ihn der thurg. Landvogt mit Mettlen und Oberbussnang. 1508 erwarb er das Schloss Sulzberg (Gem. Untereggen) und 1512 die Herrschaft Wellenberg. M. war streitsüchtig und verkörperte den Typus des spätma. Aufsteigers, der als Kaufmann Herrschaftstitel erwarb. | VOM RAPPENSTEIN, Jakob (I27784)
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| 2007 | Erstmals erwähnt 1512, 1566/1567, reformiert, von Bern. Sohn des Rudolf, Berner Grossrats, und der Magdalena Böckli. 1) (Name unbekannt), 2) 1530 Christina Bischof, Tochter des Anton, 3) 1543 Katharina Trächsel, Tochter des Ulrich. Ab 1512 Berner Grossrat, 1520-1525 Landvogt von Echallens, 1529-1531 Landvogt von St. Johannsen, ab 1531 Kleinrat, 1535-1540 Landvogt von Grandson, 1541-1545 Venner zu Pfistern. Oftmaliger Gesandter an die eidgenössische Tagsatzung. Jakob Tribolet kaufte 1539 die ehemalige Kartause La Lance und baute das Klostergebäude zu einem Herrschaftssitz um. | TRIBOLET, Jakob (I42322)
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| 2008 | Erstmals ist Otto I. v. Scheyern um 1045 greifbar. Um 1047 ist er als Vogt des Hochstifts Freising belegt, um 1060 auch Vogt des Domkapitels Freising. Nach der Ehe mit Haziga (nach 1056) war er „comes de Skyrun“ (Graf von Scheyern), wobei hinzuzusetzen wäre iure uxoris. Er wurde in Fischbachau (später gemeinsam mit seiner zweiten Frau) begraben, seine Gebeine wurden später nach Scheyern umgebettet. | VON REICHERSBEUERN, N. (I35952)
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| 2009 | Erstmals sicher urkundlich fassbar wird er am 9. Februar 989, als er in einer Urkunde Kaiser Ottos III. als Vogt des Stifts Borghorst auftritt.[1][2] Vielleicht kam er schon 979 in den Quellen vor, als Kaiser Otto II. seiner Frau Theophanu in pago Ambraga in comitatu Wichmanni den Ort Pateleke (Bilderlahe, östlich Bad Gandersheim) schenkte.[3] Die Vermutung, Wichmann sei ein Sohn des Grafen Ekbert des Einäugigen, lässt sich nicht aus historischen Quellen belegen.[1] Wichmanns Mutter ist unbekannt. Sein möglicher Onkel Graf Wichmann II. fiel 967 als Reichsfeind im Kampf auf Seiten der Slawen gegen den Piastenfürsten Mieszko I. Wichmann III. war sowohl mit den Ottonen als auch mit den sächsischen Herzögen eng verwandt. Sein mutmaßlicher Großvater Graf Wichmann der Ältere war ein Bruder von Hermann Billung. Die Frau Wichmanns des Älteren und somit Großmutter Wichmanns III. war eine Schwester der Königin Mathilde. Wichmann III. war mit einer Tochter des Präfekten Gottfried verheiratet, die mutmaßlich mit Reinmod (Reinmoud, Reginmuod, Reginmodis, Renmed, Richmoet, Richmod), einer Cousine des Grafen Balderich von Drenthe zu identifizieren ist. Balderich war seinerseits in zweiter Ehe mit Adela von Hamaland vermählt, der Mutter des Bischofs Meinwerk von Paderborn. Wichmann III. hatte eine Tochter Frederuna (Vrederuna) und einen bei seinem Tod 1016 noch minderjährigen Sohn, der Gottfried (wie der Vater seiner Mutter) oder ebenfalls Wichmann hieß. Ältere Söhne oder Brüder von Wichmann III. können bei dessen Tod nicht mehr gelebt haben, denn die Vormundschaft übernahm Herzog Bernhard II. Wichmanns Sohn ist vermutlich früh gestorben, denn er hat keines der Vogteiämter seines Vaters übernommen.[1] Eine Tochter oder Enkelin Wichmanns III. dürfte Richenza gewesen sein, die zunächst den Grafen Hermann von Werl und dann Otto von Northeim, zeitweilig Herzog von Bayern, heiratete. Wichmann muss auch Hoheitsrechte in Friesland gehabt haben, da dort eine umfangreiche Münzprägung mit dem Namen WICHMAN COMES stattfand, die früher irrtümlich Vreden zugeschrieben wurden, nach Machart und Fundorten jedoch aus Friesland sein muss. 1001 schenkte Otto III. dem Bistum Hildesheim die Burg Dahlum (in Königsdahlum, südlich von Hildesheim) in pago Hastfala sive Ambargau in comitatu filiorum Ekbrahti comitis et nepotis nostri. 1009 war Wichmann III. im Besitz von Dahlum. Wichmann begleitete Otto auf seinem dritten Italienfeldzug und geleitete den toten Regenten nach dessen Tod im Jahr 1002 zusammen mit den Reichsinsignien zurück in deutsche Gefilde.[1] Neben der Vogtei über das Stift Borghorst (gegründet 968) hatte Wichmann entsprechende Rechte auch über das Stift Metelen (gegründet 889), und wahrscheinlich auch das Stift Vreden (gegründet 839), die allesamt billungisch geprägt waren.[1] 993 bestimmte der spätere Kaiser Otto III. auf Bitten der beiden Vettern Herzog Bernhard I. und Graf Ekbert die Herzogstochter Godesti zur Äbtissin und Wichmann III. zum Vogt des Stifts Metelen. 1014 verhinderte Wichmann III. im Königsgericht zu Allstedt, dass Kaiser Heinrich II. eine Elbinsel aus dem Erbe des Markgrafen Werner dessen Feind und Nachfolger Markgraf Bernhard zusprach. Anfang 1016 nahm Wichmann an der Sühne Balderichs und dessen Frau Adela für die Ermordung von Adelas Sohn Dietrich von Hamaland teil, den die beiden im Jahre 1014 durch seine eigenen Ministerialen hatten erschlagen lassen. | IM PADERGAU, Wichmann III. (I22528)
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| 2010 | Erstmals tritt Hesso II. im Jahr 1067 an der Seite seines Vaters bei der Bezeugung einer Schenkungsurkunde in Augsburg auf. Danach erscheint 1075 bei der Wiederherstellung des Klosters Hirsau durch Adalbert II., Graf von Calw, ein Hesso von Sülchen, der wahrscheinlich mit Hesso II. identisch ist. Da dieses Mal nur ein Hesso auftritt, kann man davon ausgehen, dass inzwischen der Vater gestorben war. Hesso II. war mit einer nicht näher identifizierbaren Judith verheiratet, das Paar hatte mehrere Kinder: Judith (von Backnang-Sulichgau), ein weiterer Hesso (III.), Pilgerinus, sowie Siegehard (von Wolfsölden), wobei besonders bei letzterem die Abstammung umstritten ist, da er nie gemeinsam mit den restlichen Geschwistern genannt wird. Hesso II. verheiratete seine Kinder mit den mächtigen Familien der Region, so heiratete Siegehard in den 1080er-Jahren eine Calwer Grafentochter und Judith um das Jahr 1111 den Markgrafen Hermann II. von Baden. Bei letzterer Ehe fiel die Stadt Backnang selbst als Mitgift an Baden und die Hessonen verlagerten ihre Herrschaft auf die Burg Wolfsölden. Hessos II. Nachfolger wurde vermutlich sein historisch kaum fassbarer Sohn Hesso III. | VON BACKNANG, Hesso II. (I1634)
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| 2011 | Erw. 1461 in Basel, 1514 Basel, von Basel. Sohn des Hans (->). Neffe des Stephan (->). 1487 Barbara Keller, von Zürich. 1461 Eintrag in die Universitätsmatrikel von Basel, 1464 Baccalaureus, 1467 Magister Artium in Basel. Kaufherr und städt. Rat (1478 Sechser). Zünftig zu Safran (1494 Zunftmeister) und zu Schlüssel. 1484 von Ks. Friedrich III. geadelt. Wie sein Vater war I. ein Wohltäter der Basler Kartause, die er mit Stiftungen bedachte. Als Kaufherr vermehrte er das Familienvermögen beträchtlich, indem er z.B. die Absatzmärkte in der Lombardei ausweitete. Sein Versuch von 1492, die Beschränkungen zünftisch regulierter Tuchproduktion zu umgehen (Verlagswesen, Engroshandel und Export), scheiterte am Widerstand der Weberzunft. Obschon die Fam. I. ihren polit. Einfluss dem Zunftregiment verdankte, wollte I. als Unternehmer dessen Ordnung überwinden. | IRMY, Balthasar (I26350)
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| 2012 | Erw. ab 1380, vor 1394, aus reichem Freiburger Bürgergeschlecht. Enkel des Jakob (->). Agnes de Vuippens. R. besass Güter im Greyerzer- und im Waadtland und war 1380-85 Kastlan von Nidau, 1385-87 Schultheiss von Freiburg. | RYCH, Jakob (I28476)
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| 2013 | Erw. zwischen 1214 und 1244 . Sohn des Guillaume II. und der Emma (de Blonay?). Alice (Nachname unbekannt), 1257 noch am Leben, folglich Witwe. 1214 Ritter, 1214-44 Herr von O. 1215 bestätigte O. Schenkungen an das Zisterzienserkloster von Hautcrêt. Als Mitherr von Vevey 1215, 1236 und 1240 gründete er eine neue Stadt und versah sie mit Freiheiten. 1241 traf er mit dem Kapitel von Lausanne eine Vereinbarung, in der ihm der Besitz zweier Einwohner von Vevey zugesprochen wurde. 1243 befreite er die Kartause Oujon vom Zoll in Vevey. Sein Streit mit den Rittern von Fruence wurde 1244 von Peter II. von Savoyen geschlichtet. | VON ORON, Rudolf (I40022)
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| 2014 | Erw. zwischen 1479 und 1507, von Lausanne. Sohn des Jean und der Juliette de Compeys. 1) Humberte d'Illens, Tochter des Nycod, Bastards von Illens, Junkers von Moudon, 2) Loyse d'Arnex, Tochter des Claude, Gouverneurs von Orbe, 3) Catherine de Bruel, Tochter des Girard, Herrn von Montandrey (heute Gem. Villars-le-Terroir). Herr von Chapelle-Vaudanne (heute Chapelle-sur-Moudon), durch seine erste Ehe Herr von Martherenges. Edelknecht, 1480 Statthalter des savoy. Gerichtsherrn in Lausanne, 1481 Ratsherr von Lausanne (Bourg-Viertel), 1485-99 bischöfl. Vogt. Am 13.9.1507 verfasste P. sein Testament. | VON PRAROMAN, Heinrich (I38623)
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| 2015 | Erwähnt / Mentioned / Mentionné (1314-1348) | VON KLINGENBERG, Ritter Ritter Albrecht (I8094)
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| 2016 | Erwähnt 1485-1490 als L.hauptmann und Gograf (Richter); er trug den Beinamen ´Ferreus, der Eiserne` weil er den Harnisch gar nicht vom Leib brachte. Als Landsknechtshauptmann beteiligt am ´Sacco di Roma` 1527 und an der Belagerung der von den Wiedertäufern besetzten Stadt Münster 1534/35, soll bei einem Ausfall des ´Propheten` JAN MATTHIJS im Kampf ein Auge verlohren haben. Kauft 1535 mit seiner Frau Gertrud vom Stift Wietmarschen für 60 rhein. Goldgulden eine Jahresrente von 3 Goldgulden, zahlbar auf Johannisbapt. In der Stadt Rheine aus den Klostergütern Lodelvinck und Gellekinck in den Ksp. Neuenkirchen und Rheine sowie aus dem Zehnt zu Lengerich“. OFB Lingen; | DANKELMANN, Johann ´der Eiserne` (I1355)
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| 2017 | Erwähnt 21 Okt 1561, 1563 Die seit 1191 („Ulrich von Reischach“) bezeugten Freiherren von Reischach mit ihrer Stammburg Burrach beim Walder Ortsteil Reischach sind ein typisches kleinadeliges Geschlecht, das es nie zu herausragender Berühmtheit an sich, oder an einzelnen Mitgliedern brachte, deren Vertreter aber in der südwestdeutschen Geschichte, vor allem im Umfeld des Hauses Württemberg, bis in die Neuzeit immer wieder in Erscheinung traten. Die Reischacher konnten sich in ihrem Ursprungsgebiet nicht lange halten. In ihrer unmittelbaren Nachbarschaft wurde im Jahre 1212 durch den staufischen Ministerialen Burkhard von Weckenstein ein Kloster gegründet. Das Kloster Wald lag nur knapp zwei Kilometer von der Burg Burrach entfernt. Das neu gegründete Kloster versuchte von Anfang an, das Gebiet in seiner unmittelbaren Nachbarschaft unter seinen Einfluss zu bringen. Tatsächlich gelang es dem Kloster, seinen Besitz und damit auch seine herrschaftliche Stellung auszudehnen, auch durch seine guten Beziehungen zu den Stauferkaisern. Folgerichtig verdrängte es das Geschlecht der Reischacher und brachte es schon im Jahr 1290 fertig, mit diesen einen Vertrag abzuschließen, in dem die Erwerbs- und Ausdehnungsinteressen des Klosters räumlich festgelegt wurden. Seit dem Übergang an das Kloster Wald sind die Reischacher in Reischach nicht mehr ortsansässig, ihre Burg war bereits spätestens 1241 geschleift worden. | VON REISCHACH, Anna (I46669)
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| 2018 | Erwähnt ab 22.10.1565 in Zürich, 12.7.1606 Zürich, reformiert, von Zürich. Sohn des Hans Conrad. 1565 Eva Göld(l)i, Tochter des Thüring, von Rapperswil (SG), Hauptmanns in Frankreich. Ab 1568 Mitglied des Grossen Rats, 1577-1606 Ratsherr der Konstaffel. 1587 Hauptmann der Zürcher Truppen vor Mülhausen, 1590 Zürcher Abgeordneter in Basel. 1578-1584 Obervogt von Stäfa, 1591-1605 von Bonstetten, 1588 Landvogt von Sargans. Das Kloster St. Gallen belehnte Jost von Bonstetten nach 1582 wiederholt als Trager (Treuhänder) der Stadt Zürich. | VON BONSTETTEN, Jost (I41239)
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| 2019 | erwarb 1797 das Bürgerrecht in Dortmund | VON VAERST, Karl Adolf (I45767)
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| 2020 | erwarb den Grundbesitz der GRBEL in Kloten und Rümlang, der während Jahrhunderten im Besitz der Fam. blieb. Die SCHLACHT BEI WOLLERAU wurde am 16. Dezember 1445 im Verlaufe des ALTEN ZÜRICHKRIEGS im Gebiet der Höfe (Schweiz) geschlagen. Die Gegner waren auf der einen Seite Truppen der eidgenössischen Orte Schwyz und Zug und auf der anderen Seite Truppen der Reichsstadt Zürich und des deutschen Königs FRIEDRICH III. VON HABSBURG (1415-1493). Die Schlacht war die letzte grössere militärische Begegnung im Raum Zürichsee während dieses Krieges. Die prominentesten Gefallenen auf Zürcher Seite waren PANTALEON HAGNAUER (Zürcher Bannerträger), RUDOLF SCHULTHESS UNDERM SCHOPF (Zürcher Schultheiss), PAUL GÖLDI (Ratsherr), JALOB GÖLLDI(dessen Bruder), HANS GREBEL (Ratsherr) und .. Von den Schwyzern sollen nur 15 Mann umgekommen sein. Mitglied des Zürcher Rats, Deligierter bei der Schweizerischen Eidgenossenschaft 1428-44. Besitzt das Haus „zum Streit“ an der Brunngasse in Zürich, des Rats, Reichsvogt zu Andelfingen 1445 und zwei weitere Male, 1445 Zunftmeister zur Meise, Ratsmitglied, Schildner zu Schneggen | GREBEL, Johannes (I2929)
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| 2021 | erwirbt 1359 Moosburg bei Güttingen am Bodensee, 1320 Meier zu Turbenthal, österreichischer Rat 1362, Stifter der Liebfrauen- und Peterspfünde Turbenthal, | VON BREITEN-LANDENBERG, Hermann I. (I3192)
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| 2022 | Erwirbt die Herrschaft Maur 1485, Achtzehner 1485, Vogt zu Greifensee 1485, des Rats 1499-1509, Obervogt zu Birmensdorf 1499, Freund Waldmanns. | GREBEL, Georg (I3040)
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| 2023 | Es finden sich zahlreiche Schreibformen des Namens (Efibach, Evibach, Evenbach). Die Zweyer von Evenbach (auch: Zwyer von Evibach) waren ein aus dem innerschweizerischen Uri stammendes Geschlecht, das 1688 in den Freiherrenstand erhoben wurde und seit dem 14. Jahrhundert bis 1836 nachweisbar ist. Das Geschlecht stammt aus dem Weiler Öfibach in der Gemeinde Silenen im schweizerischen Kanton Uri. Urkundlich erwähnt sind Familienmitglieder sicher zu Beginn des 14. Jahrhunderts. Im 16. Jahrhundert gehörte die Familie zur ländlichen Oberschicht von Altdorf im Kanton Uri. | VON ZWEYER VON EVIBACH, Josef Heinrich (I46906)
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| 2024 | Es gab auf der Burg Wetter sechs Burglehen, wie wir aus Prozeßakten vom Jahr 1643 wissen: Fam. Boelen, Ovelacker, Mallinckrodt, von Wickede und vom Brocken Vaerst (Adelsgeschlecht) Vaerst (auch: (von der) Vorst, lateinisch de Foresto o. ä.) ist der Name eines niederrheinisch-westfälischen Adelsgeschlechts. Das Geschlecht gehörte dem Adel der Grafschaft Mark an und trat urkundlich erstmals 1209 auf. Schon 1280 saß es zu Olpe (Wuppertsal)unweit Lennep. In jenem Jahr verkaufte Hermann de Foresto dieses Gut dem Grafen Adolf von Berg mit der Bemerkung, dass schon Hermanns Vorfahren das Gut besaßen.[2] 1297 hatte Herman miles de Foresto das Haus Vorst bei Leichlingen inne.[1] Mit diesem Hermann von Forste beginnt auch die Stammreihe der Familie. https://de.wikipedia.org/wiki/Vaerst_(Adelsgeschlecht) Geschichte der Familie Vaerst - von Vaerst; Tafel der adeligen Familie Generation ´I` | VON VAERST, Hermann (I45673)
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| 2025 | Es gibt Anhaltspunkte dafür, dass er zum Verwandtenkreis um den thüringischen Großen Meginwarch gehört. Er wird 949 als Graf im Südthüringgau bezeichnet, 958 als Graf im Husitingau und 961 als Graf im Helmegau und Altgau. Ihm wird die Bezeichnung potestas praefectoria beigegeben. In den Jahren 953 bis 955 beteiligte er sich an einem Aufstand der Wettiner gegen die Liudolfinger. Er wurde noch 953 abgesetzt und verbannt, war aber 956 wieder in seine Ämter eingesetzt. | VON WEIMAR, Wilhelm I. (I36822)
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| 2026 | Es gibt keine Urkunde, die Oda erwähnt, sondern lediglich drei, eventuell vier nekrologische Belege. Da die Chronik im Nekrolog der Kirche St. Michael in Lüneburg aus dem 13. Jahrhundert eine Ehe Hermann Billungs mit einer Hildegard erwähnt, wurde Oda von der Forschung jahrhundertelang übersehen. Dabei beginnt das ebenfalls in dem Codex enthaltene Diptychon der Billunger von 1071/85 mit Hermannus dux und Ode com. (comitissa). Aber erst 1951 wurde von Ruth Bork die Frage aufgeworfen, ob Oda nicht die Gemahlin Hermann Billungs sein müsse. Im Lüneburger Nekrolog gibt es drei Eintragungen einer Gräfin Ode bzw. Oda. Keine davon ist mit einem Kreuz hervorgehoben, wie es sonst für die Mitglieder der herzoglichen Familie und die Äbte des Klosters üblich ist. Die erste Eintragung zum 15. März lautet: O. Ode com.[1] Gerd Althoff verwies 1984 auf das Nekrolog von Xanten, wo für denselben Tag Ode als Frau eines Herzogs Hermann belegt ist. | VON SACHSEN, Oda (I18827)
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| 2027 | Es ist aber auch dokumentiert, dass er Richardis oder Richgardis von Istrien-Krain, Tochter von Ulrich I., heiratete, welche er aus einem Kloster bei Regensburg entführte | VON ISTRIEN-KARAIN, Richgardis (I36075)
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| 2028 | Es spricht Carl Kauert (1820 – 1902) über Johann Wilhelm Heinrich Kauert (1769 – 1833) und Wilhelmine Sibille Kauert (1786 – 1852), ihre Kinder Friedrich, Lisetta, Christian Friedrich Wilhelm, Friedrich Albrecht Ferdinand, Carl und Eduard, sowie ihre zwölf Enkel aus der Ehe des Christian Friedrich Wilhelm Kauert (1814 – 1892) und der Maria Elisabeth Witscher (1817 – 1865). Bericht von Carl Kauert, Skript, 7 Seiten | KAUERT, Friedrich (I2741)
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| 2029 | Es spricht Carl Kauert (1820 – 1902) über Johann Wilhelm Heinrich Kauert (1769 – 1833) und Wilhelmine Sibille Kauert (1786 – 1852), ihre Kinder Friedrich, Lisetta, Christian Friedrich Wilhelm, Friedrich Albrecht Ferdinand, Carl und Eduard, sowie ihre zwölf Enkel aus der Ehe des Christian Friedrich Wilhelm Kauert (1814 – 1892) und der Maria Elisabeth Witscher (1817 – 1865). Bericht von Carl Kauert, Skript, 7 Seiten | KAUERT, Lisetta (I2742)
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| 2030 | Es spricht Carl Kauert (1820 – 1902) über Johann Wilhelm Heinrich Kauert (1769 – 1833) und Wilhelmine Sibille Kauert (1786 – 1852), ihre Kinder Friedrich, Lisetta, Christian Friedrich Wilhelm, Friedrich Albrecht Ferdinand, Carl und Eduard, sowie ihre zwölf Enkel aus der Ehe des Christian Friedrich Wilhelm Kauert (1814 – 1892) und der Maria Elisabeth Witscher (1817 – 1865). Bericht von Carl Kauert, Skript, 7 Seiten | KAUERT, Carl (I2744)
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| 2031 | Es spricht Carl Kauert (1820 – 1902) über Johann Wilhelm Heinrich Kauert (1769 – 1833) und Wilhelmine Sibille Kauert (1786 – 1852), ihre Kinder Friedrich, Lisetta, Christian Friedrich Wilhelm, Friedrich Albrecht Ferdinand, Carl und Eduard, sowie ihre zwölf Enkel aus der Ehe des Christian Friedrich Wilhelm Kauert (1814 – 1892) und der Maria Elisabeth Witscher (1817 – 1865). Bericht von Carl Kauert, Skript, 7 Seiten | KAUERT, Eduard (I2745)
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| 2032 | Es spricht Carl Kauert (1820 – 1902) über Johann Wilhelm Heinrich Kauert (1769 – 1833) und Wilhelmine Sibille Kauert (1786 – 1852), ihre Kinder Friedrich, Lisetta, Christian Friedrich Wilhelm, Friedrich Albrecht Ferdinand, Carl und Eduard, sowie ihre zwölf Enkel aus der Ehe des Christian Friedrich Wilhelm Kauert (1814 – 1892) und der Maria Elisabeth Witscher (1817 – 1865). Bericht von Carl Kauert, Skript, 7 Seiten | KAUERT, Wilhelm (I2749)
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| 2033 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Vertraulich (I2751)
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| 2034 | Es spricht Carl Kauert (1820 – 1902) über Johann Wilhelm Heinrich Kauert (1769 – 1833) und Wilhelmine Sibille Kauert (1786 – 1852), ihre Kinder Friedrich, Lisetta, Christian Friedrich Wilhelm, Friedrich Albrecht Ferdinand, Carl und Eduard, sowie ihre zwölf Enkel aus der Ehe des Christian Friedrich Wilhelm Kauert (1814 – 1892) und der Maria Elisabeth Witscher (1817 – 1865). Bericht von Carl Kauert, Skript, 7 Seiten | KAUERT, Friedrich (I2754)
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| 2035 | Es spricht Carl Kauert (1820 – 1902) über Johann Wilhelm Heinrich Kauert (1769 – 1833) und Wilhelmine Sibille Kauert (1786 – 1852), ihre Kinder Friedrich, Lisetta, Christian Friedrich Wilhelm, Friedrich Albrecht Ferdinand, Carl und Eduard, sowie ihre zwölf Enkel aus der Ehe des Christian Friedrich Wilhelm Kauert (1814 – 1892) und der Maria Elisabeth Witscher (1817 – 1865). Bericht von Carl Kauert, Skript, 7 Seiten | KAUERT, Lisetta (I2755)
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| 2036 | Es spricht Carl Kauert (1820 – 1902) über Johann Wilhelm Heinrich Kauert (1769 – 1833) und Wilhelmine Sibille Kauert (1786 – 1852), ihre Kinder Friedrich, Lisetta, Christian Friedrich Wilhelm, Friedrich Albrecht Ferdinand, Carl und Eduard, sowie ihre zwölf Enkel aus der Ehe des Christian Friedrich Wilhelm Kauert (1814 – 1892) und der Maria Elisabeth Witscher (1817 – 1865). Bericht von Carl Kauert, Skript, 7 Seiten | KAUERT, Eduard (I2756)
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| 2037 | Es spricht Carl Kauert (1820 – 1902) über Johann Wilhelm Heinrich Kauert (1769 – 1833) und Wilhelmine Sibille Kauert (1786 – 1852), ihre Kinder Friedrich, Lisetta, Christian Friedrich Wilhelm, Friedrich Albrecht Ferdinand, Carl und Eduard, sowie ihre zwölf Enkel aus der Ehe des Christian Friedrich Wilhelm Kauert (1814 – 1892) und der Maria Elisabeth Witscher (1817 – 1865). Bericht von Carl Kauert, Skript, 7 Seiten | KAUERT, Maria (I2757)
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| 2038 | Es spricht Carl Kauert (1820 – 1902) über Johann Wilhelm Heinrich Kauert (1769 – 1833) und Wilhelmine Sibille Kauert (1786 – 1852), ihre Kinder Friedrich, Lisetta, Christian Friedrich Wilhelm, Friedrich Albrecht Ferdinand, Carl und Eduard, sowie ihre zwölf Enkel aus der Ehe des Christian Friedrich Wilhelm Kauert (1814 – 1892) und der Maria Elisabeth Witscher (1817 – 1865). Bericht von Carl Kauert, Skript, 7 Seiten | KAUERT, Emil (I2758)
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| 2039 | Es spricht Carl Kauert (1820 – 1902) über Johann Wilhelm Heinrich Kauert (1769 – 1833) und Wilhelmine Sibille Kauert (1786 – 1852), ihre Kinder Friedrich, Lisetta, Christian Friedrich Wilhelm, Friedrich Albrecht Ferdinand, Carl und Eduard, sowie ihre zwölf Enkel aus der Ehe des Christian Friedrich Wilhelm Kauert (1814 – 1892) und der Maria Elisabeth Witscher (1817 – 1865). Bericht von Carl Kauert, Skript, 7 Seiten | KAUERT, N. (I2759)
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| 2040 | Es spricht Carl Kauert (1820 – 1902) über Johann Wilhelm Heinrich Kauert (1769 – 1833) und Wilhelmine Sibille Kauert (1786 – 1852), ihre Kinder Friedrich, Lisetta, Christian Friedrich Wilhelm, Friedrich Albrecht Ferdinand, Carl und Eduard, sowie ihre zwölf Enkel aus der Ehe des Christian Friedrich Wilhelm Kauert (1814 – 1892) und der Maria Elisabeth Witscher (1817 – 1865). Bericht von Carl Kauert, Skript, 7 Seiten | KAUERT, Emil (I6097)
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| 2041 | Es war ein Jahrhundertereignis, als Altbürgermeister Lutz Krafft am 30. Juni 1377 den Grundstein zum Ulmer Münster legte. Zwar weiß kein Mensch, wo dieser Grundstein liegt, aber zwei Reliefs dokumentieren diesen Akt in Bild und Schrift: eines außen in der Vorhalle des Brautportals und eines innen, am dritten Südostpfeiler des Hauptschiffs. Allein das ist schon ungewöhnlich, so unterstrich der Leipziger Mittelalter-Historiker Enno Bünz in seinem Vortrag über Hintergründe und Bedeutung der Grundsteinlegung von 1377, den er auf Einladung des Vereins Ulm und Oberschwaben im vollbesetzten Foyer des Museums hielt. Bünz, der das Ritual sakraler Grundsteinlegungen und deren Überlieferung erforscht, attestiert Ulm diesbezüglich eine Ausnahmestellung – und das in mehrfacher Hinsicht: „Keine Inschrift wurde mit einem solchen Aufwand gestaltet, zudem mit einem Denkmal verbunden, wie die Ulmer Inschrift.“ Grundsteinlegungsrelief des Ulmer Münsters mit rückseitiger jüdischer Grabinschrift Das 1377 entstandene Grundsteinlegungsrelief des Ulmer Münsters stammt vom Brautportal des südöstlichen Zugangs zum Münster und wurde dort 1869 durch eine Kopie ersetzt. Es zeigt die symbolische Darbringung des Kirchenmodells durch Lutz Krafft (kniend) an Maria (links). Lutz Krafft legte als Vertreter der Ulmer Bürgerschaft im Juni des Jahres 1377 den Grundstein zur neuen Pfarrkirche. Weil sie der Heiligen Maria geweiht ist, wird ihr in der abgebildeten Szene das Abbild des Baues überreicht. Rechts im Relief ist das Wappen der Familie Krafft dargestellt, darauf eine Helmdecke und Büffelhörner als Helmzier. Die Person daneben, die die Hand auf die Schulter von Lutz Krafft legt, stellt seinen persönlichen Schutzpatron dar. Das runde Medaillon mit dem Adler im Hintergrund weist ihn als Johannes den Evangelisten aus. Als man 1869 das Relief vom Brautportal in das Innere des Münsters brachte, um es vor Verwitterung zu schützen, machte man eine erstaunliche Entdeckung: Die Rückseite des Reliefs trägt eine hebräische Inschrift, die belegt, dass das Relief ursprünglich als jüdischer Grabstein diente. Er bezeichnet das Grab eines Rabbis, der 1341 in Ulm gestorben war. Die Wiederverwendung des Grabsteins von 1341 als Grundsteinlegungsrelief nach 1377 ist ein Hinweis darauf, dass 1348/49 der Ulmer Judenfriedhof, im Bereich des heutigen Bahnhofs, verwüstet wurde. Da Grabsteine wegen ihres Materials einen beträchtlichen Wert darstellten, wurden sie bei weltlichen und kirchlichen Bauten wiederverwendet. Dauerleihgabe der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Ulm. | KRAFFT, Lutz (I9699)
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| 2042 | Es wird angenommen, dass sie eine Schwester der Kaiserin Judith (* vermutlich 795[1]/ 807[2]; † 19. April 843) war seit Februar 819 zweite Gemahlin Ludwigs des Frommen. Judith war die Tochter des Grafen Welf I., des Stammvaters der Dynastie der Welfen, und der edlen Sächsin Heilwig (Eigilwi). Sie war die Schwester von Hemma, der Gemahlin Ludwigs des Deutschen, und von Rudolf und Konrad, die Grafen im Bodenseeraum und im Zürichgau waren, war. Am 29. Juni 824 heiratete Dhuoda in der Aachener Pfalzkapelle Bernhard von Septimanien. Auf Geheiß ihres Manns, der meist in Aachen am karolingischen Hof weilte, residierte sie in Uzès, wo sie die Besitzungen Bernhards in dessen Namen verwaltete, und die militärischen Aktionen ihres Mannes finanzierte. Zwar war das Paar fast immer getrennt, doch gebar Dhuoda ihrem Mann mehrere Kinder: Wilhelm von Septimanien (29. November 826; † 850) Bernard Plantevelue (22. März 841; † 885/886), Graf von Autun, Rodez und Auvergne Regelinda Ihr Sohn Wilhelm wurde 850, wie schon sein Vater Bernhard 844, durch Karl den Kahlen wegen Verräterei hingerichtet. Über das weitere Schicksal Dhuodas ist nichts bekannt. Liber manualis Zwischen dem 30. November 841 und dem 2. Februar 843 schrieb sie für ihren Sohn Wilhelm einen liber manualis, ein Handbüchlein, um diesen zu einem christlichen und gebildeten Leben anzuhalten. Inhaltlich eigenwillig, hebt sich das Werk von der damaligen christlichen Lehre ab, da Dhuoda ihre eigene Persönlichkeit in die Betrachtungen zur höfischen, moralischen und christlichen Tugend einfließen ließ. Sie experimentierte zudem mit Zahlensymbolik, sprachlicher Struktur (lateinische Verse in deutschen Rhythmen) und rahmte ihr Werk durch Eingangs- und Ausgangstexte ein. Dhuodas literarisches Werk ist der einzige erhaltene größere karolingerzeitliche Text, der von einer Autorin geschrieben wurde. Fast alles, was heute über sie bekannt ist, entstammt dem Liber manualis. Das Buch gibt wesentlichen Aufschluss über die patriarchalische Gedankenwelt der Karolingerzeit sowie über den Bildungsgrad von Adligen in dieser Epoche. In ihrem Werk bezog sie sich unter anderen auf patristische und frühmittelalterliche Denker wie Augustinus von Hippo, Gregor von Tours und Alkuin, aber auch auf antike Autoren wie Ovid. | N., Dhuoda (I35662)
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| 2043 | Es wird vermutet, dass Estavayer im 12. Jahrhundert durch den Bischof von Lausanne gegründet wurde. Die frühe Geschichte der Stadt ist stark mit derjenigen der Adelsfamilie von Stäffis (französisch: d'Estavayer) verbunden. Dieses Adelsgeschlecht beherrschte die Region von Estavayer und teilte sich gegen Mitte des 12. Jahrhunderts in zwei, später gar in drei Linien auf. Alle drei Zweige behielten ihren Sitz in Estavayer, und so kam es, dass das Städtchen im Mittelalter drei verschiedene Schlösser besass. Das ursprüngliche Schloss war Motte-Châtel im Westen der Altstadt (existiert heute nicht mehr), ein zweites befand sich im Südosten (man nimmt an, dass die Tour de Savoie zum ehemaligen Schloss gehörte) und das dritte und jüngste Schloss ist das heutige Château des Chenaux. Die Herrschaft Estavayer war aber territorial nicht strikt in drei Teilgebiete aufgesplittert, sondern es bestand meist eine gemeinsame Verwaltung durch die drei Mitherren. von Stäffis Hochadelsfamilie der Westschweiz, deren Hauptlinie seit dem Hochmittelalter als Besitzerin der Herrschaft Estavayer (deutsch Stäffis) am Südufer des Neuenburgersees fassbar wird und sich im Spätmittelalter und in der Neuzeit in mehrere Zweige aufgespaltet hat. Während das Burgergeschlecht von Solothurn den deutschen Namen verwendete, nannten sich Vertreter verschiedene Zweige der Westschweiz d'Estavayer. Aufgrund der komplizierten Besitzverhältnisse sind die Zweige nicht immer eindeutig auseinanderzuhalten. Die Familie erscheint als Besitzerin unter anderem der Herrschaften Estavayer, Chenaux (Cully), Gorgier, Font, Saint-Martin-du-Chêne, Rueyres-les-Prés, Villargiroud, Molondin, Montet (Broye), Lully (FR), Cugy (FR) sowie von Herrschaften in Frankreich. Ihre Geschichte ist bis in die frühe Neuzeit eng mit jener der savoyisch beherrschten Westschweiz verknüpft. Alle Linien der Familie sind ausgestorben. Als erste Vertreter der Hauptlinie, die zunächst Vasallen der Bischöfe von Lausanne, ab der Mitte des 13. Jahrhunderts Gefolgsleute der Grafen von Savoyen waren, werden 1090 Robert, sein Bruder Ulrich und sein Sohn Rainald genannt. Die Angehörigen dieser Linie teilten ihre Rechte an der Herrschaft Estavayer und an anderen Herrschaften meist unter sich als Mitherren auf. Zur selben, 1632 ausgestorbenen Linie gehörten der Lausanner Dompropst Cono (->), Jakob I. (nach 1280) und Rainald IV. (vor 1291), die sich Peter II. von Savoyen anschlossen. Ebenfalls zu dieser Linie gehörten Anna, 1314-1315 Äbtissin von La Maigrauge, Heinrich II. (1335), Aymo I. (1350) und Johann (->), die sich in savoyische Dienste begaben. Die Linie der Herren von Estavayer, von Rueyres-les-Prés und Villargiroud stammt von Heinrich III. ab (erwähnt 1340-1386). Zu ihr gehörte Katharina (1527), 1505-1527 Priorin des Dominikanerinnenklosters Estavayer, und Claudius (->), Abt des Klosters Lac de Joux und Prior von Romainmôtier. Wilhelm II. von Stäffis (erwähnt 1226-1276) begründete die Linie der Herren von Stäffis-Chenaux. Ihr entstammten Peter II. (1321) und Wilhelm (1326). Letzterer war Archidiakon von Lincoln und Gründer des Dominikanerinnenklosters in Estavayer. Beide machten als savoyische Gefolgsleute in England Karriere. Jakob V. (1460) verkaufte seine Anteile an den Herrschaften Estavayer und Chenaux 1432 an Humbert von Savoyen und die Herrschaft Gorgier 1433 an Johann von Neuenburg. Mit Jakob I. (erwähnt 1230-1280) begann die Linie der Herren von Stäffis-Cugy. Gerhard III. fiel 1339 in der Schlacht bei Laupen. Wilhelm IV. verkaufte seine Hälfte der Herrschaft Estavayer 1349 an Isabella von Chalon, Gerhard (->) tötete 1397 in Bourg-en-Bresse im Duell Otto III. von Grandson. Philipp II. (1579) begründete die Linie von Stäffis-Molondin, von der sich die Nebenzweige von Montet und von Lully ableiten. Sein Sohn Philipp III. (1618) liess sich 1607 in Solothurn einbürgern. Die Angehörigen dieser Linie waren vor allem auf die eidgenössischen Orte Solothurn und Freiburg sowie auf Neuenburg ausgerichtet. Sie hatten in Solothurn und Neuenburg politische Ämter inne und machten verschiedentlich Karriere in französischen Diensten. Zu nennen sind Jakob (->) von Molondin, Lorenz (->) und Franz Jakob (->) von Montet sowie Lorenz (->) von Lully, die alle den Rang eines Maréchal de camp im französischen Heer erreichten. Franz Ludwig Blasius (->) und Franz Heinrich (->) – beide aus der Linie von Molondin – sowie Urs (->) von Lully und Franz Jakob (->) von Montet waren Gouverneure von Neuenburg. Der Zweig der Herren von Stäffis-Bussy, ausgehend von Johann Baptist I. (zwischen 1597 und 1603), liess sich in Moudon nieder und wurde reformiert. Franz II. (1553), der Begründer der französischen Linie, war ab 1528 in französischen Diensten. Diese Linie besass die Herrschaften von Beauvilliers, Molinons und Tabarly. Hervorzuheben sind Antoine (1629), Maréchal de camp, und Jean Louis, der 1789 aus Frankreich emigrierte und als letztes männliches Familienmitglied 1823 in Bern starb. Das Geschlecht erlosch 1851 mit Françoise Vallier-d'Estavayer aus der Linie von Molondin. Das Familienarchiv wurde 1919 vom Staatsarchiv Neuenburg erworben. | VON ESTAVAYER, Sibylla (I41487)
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| 2044 | Es wurde im 13. Jahrhundert für die Freiherren von Bürglen errichtet. Eberhard I. von Bürglen war 1176 Hofbeamter des Bischofs von Konstanz (Otto II. von Habsburg?). Sein Sohn Berchtold begleitete 1214 Friedrich II. Eberhard IV. von Bürglen erhielt 1313 von König Heinrich für die Verdienste und Teilnahme an seinen Kriegszügen die Vogtherrschaft im Thurgau und Zürichgau. Damit war die Vormacht der Habsburger in der Region geschwächt. Durch Einheirat kam um 1360 die Hälfte von Schloss und Herrschaft an die von Freiherren von Sax. Die Burg wurde im Appenzellerkrieg belagert, blieb jedoch unbeschädigt. Nach dem Tod der letzten von Bürglen, Eberhard und Albrecht, die noch erheblichen Zugewinn aus Erbschaften der verwandten von Altenklingen erhielten, kamen Anteile der Burg an die Herren von Klingenberg. 1443 tauschten diese ihren Anteil mit dem Bürger von Konstanz, Markwart Brisacher. Dieser wiederum trat seinen Anteil 1447 an die von Hohensax ab die damit die gesamte Herrschaft besassen. Um 1550 erfolgte der Verkauf an die von Landenberg zu Altenklingen die es 1579 an die Stadt St. Gallen veräusserten. Bis 1798 war das Schloss Sitz des Obervogtes. Heute befindet sich darin die Primarschule. Die Anlage besteht aus einem Bergfried, einem langgestreckten Osttrakt mit Treppengiebel sowie einem kurzen Westflügel von 1589. Im Norden ist sie durch einen Graben vom Dorf abgetrennt. Um 1600 erfolgten Umbauten, der achteckige Treppenturm mit der Haube ist später entstanden. | VON BÜRGLEN, N. (I23904)
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| 2045 | Eschenfelden, Haus Nr. 29, 1900 Haus Nr. 66 | KOHL, Konrad (I21)
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| 2046 | ETICHO wurde als Sohn des Attoarierherzogs ADALRICH geboren, der dem Volk der Burgunden angehörte und im Pagus Attoriensis, dem Gebiet zwischen Dijon und Langres begütert und einflussreich war. Sein Großvater AMALGAR gehörte zu den mächtigsten Adelsvertretern in Burgund und über seine Großmutter AQUILINA, die Tochter des HERZOGS WALDELENUS bestand eine direkte Verwandtschaft mit jener burgundischen Adelsfamilie, die in den folgenden zwei Jahrhunderten als SIPE DER WALTARICHE zu einer der einflussreichsten Familien im Fränkischen Reich aufstieg. Herzog in Burgund und Bürgerkrieg Nach der Absetzung seines Vaters als Attoarierherzog durch König CHLOTHAR III. im Jahr 663 und der kurzen Herrschaft des Interimdux Sichelm wurde ETICHO 664, spätestens aber 665 vom König wieder im Amt des Vaters als ATTOARIERDUX bestätigt. Als CHLOTHAR III. 673 starb, gehörte ETICHO zu der Adelsgruppe um LEODEGAR VON AUTUN, einem Verwandten seiner Ehefrau BERSWINDA, die den austrasischen König Childerich II. einlud, die Regentschaft im Königreich Neustrien und Burgund zu übernehmen und das Frankenreich wieder unter einem einzigen Herrscher zu vereinen. Als Gegenleistung für seine Unterstützung wurde ETICHO nach der Inthronisation Childerichs im Jahr 673 von diesem in der Nachfolge des verstorbenen Herzogs Bonifatius als Dux des Elsass eingesetzt und herrschte damit über Herzogtümer in Burgund und Austrasien. Zwei Jahre später, 675, brach nach der Ermordung CHILDERICHS II. im fränkischen Reich ein Bürgerkrieg um dessen Nachfolge aus. ETICHO unterstützte hierbei die vom ehemaligen Hausmeier Ebroin angeführte Partei Chlodwigs von Austrasien gegen den neustrischen König Theuderich III. Im Gefolge Ebroins zog ETICHO durch das südliche Burgund mit dem Ziel, nach der Ermordung des Patricius Hector das Patriciat über die Provence zu erlangen – dieses Unterfangen scheiterte jedoch an der erfolglosen Belagerung von Lyon. Nach dem Sieg THEUDERICHS wurde Eticho am 4. September 676 wegen seiner Verbindungen zu den Austrasiern seines burgundischen Besitzes enthoben; bemerkenswerterweise wurden ihm die herzöglichen Güter nicht vollständig entzogen, sondern der Familienabtei Saint-Pierre in Bèze zugeschlagen. Eticho verließ daraufhin Burgund, zog sich in der Folge vollständig nach Austrasien auf seinen Herzogssitz im Elsass zurück und erkannte DAGOBERT II. als König von Austrasien an. Herrschaft im Elsass Sarkophag von Herzog Eticho Nach der Ermordung Dagoberts II. am 23. Dezember 679 wurde das ganze Frankenreich unter der Herrschaft Theuderichs III. erstmals seit langem wieder vereint – wenngleich die wirkliche Macht in den Händen seines Hausmeiers PIPPIN DER MITTLERE (von herstal *um 635 + 16.12.714) lag. Eticho war durch familiäre Bande, insbesondere zur Gründersippe des Weißenburger Klosters, den GUNDOINEN, in die Gegnerschaft der südaustrasischen Oberschicht zu den PIPPINIDEN eingebunden und schreckte auch nicht davor zurück, seine Unabhängigkeit durch Übergriffe auf andere verwandte Adelshäuser sichern. Die Ermordung des Abtes vom Kloster Moutier-Grandval, GERMANUS VON GRANFELDEN und seines Begleiters RANDOALD, welche auf Befehl ERICHOS erfolgte, diente einerseits der Ausdehnung des elsässischen Herrschaftsbereiches bis auf das Gebiet des Dukats Transjuranien, zum anderen verfolgte Eticho damit das Ziel, den Einfluss der PIPPINIDEN (säter Karolinger) und der mit ihnen verbündeten Waltriche, dem Stammhaus seiner Großmutter, im burgundisch-austrasischen Grenzgebiet zurückzudrängen. Aufgrund des Umstandes, dass Eticho trotz der Konflikte mit Theuderich III. als Herzog des Elsass bestätigt wurde, geht die Forschung davon aus, dass dieser um 680 erneut die politische Seite wechselte und in der Folge die Pippiniden bei ihrem Aufstieg im Fränkischen Reich unterstützte. Auf diesem Wege gelang es dem Herzog nicht nur, seinem Haus die Herrschaft über das Elsass bis zur Regentschaft PIPINS DES JÜNGEREN (*714 +24.09.768) zu sichern – wichtiger noch war die erstmalige Durchsetzung der Vererbbarkeit des Herzogtitels auf seine Nachfolger. Zwischen 673 und 682 ließ Eticho auf dem strategisch günstig gelegenen Odilienberg einen neuen Herrschaftssitz erbauen und wählte diesen Ort als dauerhafte Herzogsresidenz. Hier verstarb ETICHO am 20. Februar 690 und fand seine letzte Ruhestätte in einer eigens erbauten Grabeskapelle auf dem Palastgelände. Klostergründungen ETICHO war, wie alle Großen seiner Zeit, davon überzeugt, dass die öffentliche Buße (medicamenta paenitentiae), welche insbesondere von den Anhängern Kolumbans gepredigt wurde, eine göttliche Vergebung selbst schwerster Sünden möglich machen würde. Vermutlich als Sühne für die Ermordung des heiligen Germanus von Granfelden und seines Begleiters stiftete ETICHO, ähnlich wie bereits sein Großvater AMALGAR, gemeinsam mit seiner Ehefrau BERESWINDA zwei Klöster: Im Jahr 680 ließen Eticho und seine Ehefrau auf dem Odilienberg innerhalb der herzoglichen Residenz die Abtei HOHENBURG errichten und statteten diese mit einer Kirche und einem Konventsgebäude aus. Ursprünglich als Männerkloster konzipiert, wandelte sich die Abtei unter ihrer Tochter ODILIA in einen Frauenkonvent, neben dem noch ein kleines Mönchskloster fortbestand. Das KLOSTER EBERSMÜNSTER wurde um 675 zu Ehren des heiligen Mauritius auf Eigengut in der Nähe von Sélestat gegründet und bestand aus einem Konvent irischer Mönche, der vom heiligen Deodatus von St. Dié geführt wurde. Ehe und Nachkommen Eticho heiratete um das Jahr 655 BERESWINDA, die nach den Aufzeichnungen des Klosters Ebersheimmünster, dem Chronicon Ebersheimense, eine Nichte des heiligen LEODEGAR VON AUTUN (Leodgar, *616 + 677) war von vornehmer fränkischer Herkunft, von 659 bis 674 Bischof von Autun und initiierte während seiner Amtszeit das Konzil von Autun. Er wurde heiliggesprochen und gilt als Märtyrer. siehe Leodegarlied) und Schwester CHIMNECHILDS, der Ehefrau des austrasischen Königs SIGIBERT III. (DER HEILIGE) war. Aus der Ehe entstammten die Söhne Adalbert, der dem Vater als Herzog nachfolgte, Batticho, Hugo und Hecho sowie die Tochter Odilia, die als Schutzpatronin des Augenlichtes und des Elsass im Mittelalter zu einer der am meisten verehrten Heiligen wurde und deren Grab auf dem Odilienberg noch immer einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte in Frankreich ist – mit mehr als zwei Millionen Pilgern im Jahr. Eticho ist der Stammvater des Adelsgeschlechts der Etichonen, auf den spätere Dynastien, zum Beispiel die Habsburger, ihren Ursprung zur | VON TOURS, Eticho (I36618)
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| 2047 | Etichonen wird ein elsässisches Herzogsgeschlecht nach Herzog Eticho genannt, der Mitte des 7. Jahrhunderts einer der ersten bekannten Herzöge des Elsass war und die Erblichkeit der Herzogswürde begründete. Das Geschlecht spielte in der Geschichte des Elsass im frühen Mittelalter eine wichtige Rolle. Die Herzöge des Elsass hatten ihren Wohnsitz zum Teil in neu entstandenen Orten, wie Oberehnheim und auf der Hohenburg. Hier gründete Eticho das Kloster Hohenburg, in dem die heilige Odilia, seine Tochter, mit ihren Schwestern lebte. Spätere Dynastien, zum Beispiel die Habsburger, führten ihren Ursprung auf Herzog Eticho (Attich, auch Adalrich genannt) zurück. Die einzelnen Linien in der Genealogie der Etichonen werden bezeichnet als Etichonen, (im engeren Sinne) mit dem Titel eines Herzogs im Elsass Liutfriden, mit dem Titel eines Grafen im Sundgau, bzw Eberharde, mit dem Titel eines Grafen im Nordgau bzw. Grafen von Egisheim, Dagsburg und Metz. Das bekannteste Familienmitglied ist Bruno von Egisheim, der 1049 als Leo IX. Papst wurde. Die Etichonen starben im 13. Jahrhundert aus, nachdem beide Söhne des Grafen Albert II. im Jahr 1202 bei einem Turnier in Andain zu Tode kamen. | VON TOURS, Liutfrid I. (I35632)
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| 2048 | Etwa 1125 soll Magnus von den Westgauten nach dem Tode König Ragnvalds zum König von Schweden gewählt worden sein und blieb es für die nächsten fünf Jahre. In Östergötland konnte er sich gegen König Sverker I. nicht durchsetzen. 1130 wurde er von Sverker I. aus Schweden vertrieben. Nach dem von ihm gewollten Mord an Knud Lavard fiel er in der Schlacht bei Fodevig 1134 im Südwesten von Skåne. | (SCHWEDEN), Magnus (I40857)
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| 2049 | Etwa 500 und 700 nach Christus entstanden Rodungen im Gebiet Bayrischzell. Hazigas erster Ehemann HERMANN I. VON KASTL begann die Gegend um BAYRISCHZELL zu erschließen und bewohnbar zu machen. Nach dem Tod ihres zweiten Ehemanns OTTO I. VON SCHEYERN gründete HAZIGA VON DIESSEN 1076 in BAYRISCHZELL ein BENEDIKTINERKLOSTER, das anfangs nur aus einer Einsiedelei/Eremitenklause mit zwei gottesfürchtigen Edelleuten bestand. 1077 konnte aber bereits durch ELLENHARD, den BISCHOF VON POLA, eine Kirche zu Ehren der Heiligen MARGARETHA geweiht werden. Durch die ungünstige geographische Lage des Klosters erfolgte um 1085 durch Gebietstausch mit dem Bischof von Freising eine Verlegung des Klosters nach FISCHBACHAU. Dort baute sie erst die MARIENKIRCHE (Weihe 1087), um später zu Ehren des heiligen Martins eine neue Kirche mit Klostergebäuden zu errichten. Sie berief dazu aus dem SANKT PETERSSTIFT HIRSAU 12 Priester und 12 Laienbrüder. 1101 wurde das Kloster dem Hl. Stuhl in ROM unterstellt. Die Mönchsgemeinschaft sollte noch zweimal umgesiedelt werden: zunächst auf den Petersberg bei Eisenhofen an der Glonn, schließlich nach Scheyern. Abt KONRAD VON SCHEYERN (1206–1225) hielt diese Ereignisse in seiner Klosterchronik fest. Haziga wurde in FISCHBACHAU begraben und ihre Gebeine später nach SCHEYERN umgebettet. Die Abstammung der HAZIGA ist nicht eindeutig geklärt: Sie wird oft als Tochter des Grafen Friedrich II. von Dießen, Domvogt von Regensburg, angenommen. Möglich ist auch die Herkunft aus dem Hause der sogenannten Grafen von Kühbach, die mit ihr vermeintlich ausstarben. Im 13. Jahrhundert verfassten Chronicon Schirense wird ihr Geburtsort mit der Burg Scheyern und damit als Gräfin von Scheyern angegeben. In anderen Quellen wird sie als königliche arragonische Prinzessin vermutet. Ebenso wird sie als Tochter des Gebhard II., Graf von Sulzbach, vermutet. Gottfried Mayr schlägt Pabo und Hazacha, Witwe eines Piligrim, als Eltern der Haziga vor. Hazacha ist eine Tochter Graf Altmanns I. von Freising. Durch seine Nähe zu Tirol war BAYRISCHZELL(Die Zell) sowohl in den Spanischen und Österreichischen Erbfolgekriegen als auch in den Napoleonischen Kriegen Schauplatz bewaffneter Auseinandersetzungen auch örtlicher Gebirgsschützen mit den Tirolern. 1811/12 wurde Die Zell (oder Margarethenzell) eine selbständige Pfarrkuratie. Seit 1832 wird der Ort offiziell BAYRISCHZELL genannt. Am 5./6. Dezember 1846 fand dort ein Haberfeldtreiben mit über 100 Treibern statt. Um 1900 setzte allmählich der Fremdenverkehr ein. Das Wappen in seiner aktuellen Form wird seit 1959 geführt und soll mit den silbernen Rauten an die enge historische Beziehung zu den Wittelsbachern erinnern. | VON DIESSEN, Haziga (Hadegunde) (I36819)
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| 2050 | Etwa der Stammvater der VON HOHENLANDENBERG ? Die MORDNACHT VON ZÜRICH – auch als «Zürcher Mordnacht» oder «Mord von Zürich» bekannt – war im Grunde kein Einzelereignis, sondern eine Fehde in den Jahren 1336 bis 1350 respektive 1355, die im Zusammenhang mit der BRUN`SCHEN ZUNFTVERFASSUNG (Rudolf Brun 1290-1360; erster Bürgermeister von Zürich) und den Schweizer Habsburgerkriegen betrachtet werden muss. | VON HOHENLANDENBERG, Beringer (I8095)
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