Strauss Genealogie


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2801 Humbert heiratete Ansilia, auch Anzilla oder Ancilla, eine Tochter des Grafen Anselm III. von Lenzburg im Wallis.[3] 1032/33 erkannte er sofort die Oberherrschaft von Kaiser Konrad II. über das Königreich Burgund an, dieser gewährte ihm Rechte in Maurienne und im Chablais (Regionen in der heutigen Haute-Savoie, Frankreich).[4] (SAVOYEN), Humbert I. (I40426)
 
2802 Humbert II. war der sechste Graf von Maurienne, auch Herr über Bugey, Aosta und Chablais sowie von 1078 bis 1080 Markgraf von Susa und als Sohn von Amadeus II. auch Graf von Savoyen. Er hatte zunächst wohl die Absicht, sich am Ersten Kreuzzug zu beteiligen,[3] hielt sich jedoch in den Jahren 1098 und 1100 in seiner Heimat auf und starb am 18. September 1103. Er war mit Gisela, einer Tochter des Grafen Wilhelm I. von Burgund, verheiratet, mit der er mehrere Kinder hatte (SAVOYEN), Humbert II. (I40420)
 
2803 I. Barleben, Geschichte der Familie Lüps, Düsseldorf 1937, Band II, Tafel A 20

Frank Heidermanns:
https://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Heidermanns
Tafelindex:7 „Metzges“ auf 2 Anschlusstafeln
Diergardt–Lindlar (PDF/JPG)
http://www.heidermanns.net/gen-tab.php?TN=Diergardt-Lindlar&FN=Metzges
Preyer–Diergardt (PDF/JPG)
http://www.heidermanns.net/gen-tab.php?TN=Preyer-Diergardt&FN=Metzges
 
METZGES, Johann Julius (I47492)
 
2804 I. Barleben, Geschichte der Familie Lüps, Düsseldorf 1937, Band II, Tafel A 20

Frank Heidermanns:
https://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Heidermanns
Tafelindex:7 „Metzges“ auf 2 Anschlusstafeln
Diergardt–Lindlar (PDF/JPG)
http://www.heidermanns.net/gen-tab.php?TN=Diergardt-Lindlar&FN=Metzges
Preyer–Diergardt (PDF/JPG)
http://www.heidermanns.net/gen-tab.php?TN=Preyer-Diergardt&FN=Metzges
 
METZGES, Gustav (I47519)
 
2805 I. Barleben, Geschichte der Familie Lüps, Düsseldorf 1937, Band II, Tafel A 20 LÜPS, Clasina Johanna (I47493)
 
2806 I. Barleben, Geschichte der Familie Lüps, Düsseldorf 1937, Band II, Tafel A 20 und B 18b VAN MANEN, Egberta Theodora Arnoldina (I47495)
 
2807 I. Barleben, Geschichte der Familie Lüps, Düsseldorf 1937, Band II, Tafel B 22
A. Rosenkranz, Das Evangelische Rheinland II, Düsseldorf 1958, S. 51
U. Boelken, Die Familien der reformierten Gemeinde Hilden 1649-1809, Hilden 2002, S. 65
J. Gruch, Die evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer im Rheinland I, Bonn 2011, Nr. 1295 
BONGARD, Johann Heinrich (I47537)
 
2808 I. Barleben, Geschichte der Familie Lüps, Düsseldorf 1937, Band II, Tafel B 22
http://www.luedecke-lintorf.de/Heintges/n-heintg.htm#BM3710 
METZGES, Anna Sibylla (I47534)
 
2809 I. Barleben, Geschichte der Familie Lüps, Düsseldorf 1937, Band II, Tafel B 22 („Peter Christoph“)
A. Blömer, Die Nachkommen des Dahner Deußen (* um 1651) und der Eva Mickenschreiber zu Odenkirchen, Mönchengladbach 2003, S. 51 
METZGES, Peter Christian (I47525)
 
2810 Ihr Bruder Johann Dietrich Hofstatt beschrieb in seiner Dissertation einen Theriak. Zu dieser Arznei ließ er ein Gemälde anfertigen, was in seiner Apotheke hing, seit 1903 im Besitz vom Museumsverein Hanau, welcher das Gemälde "DER HIMMLISCHE THERIAK" 2024 aufwendig restaurieren ließ.

https://www.museumsverein-hanau.de/2024/09/05/restaurierung-theriak/#more-1900 
HOFSTADT, Anna Katharina (I1386)
 
2811 Ihr Bruder Johann Dietrich Hofstatt beschrieb in seiner Dissertation einen Theriak. Zu dieser Arznei ließ er ein Gemälde anfertigen, was in seiner Apotheke hing, seit 1903 im Besitz vom Museumsverein Hanau, welcher das Gemälde "DER HIMMLISCHE THERIAK" 2024 aufwendig restaurieren ließ.

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HOFSTATT, Margaretha Agneta (I956)
 
2812 Ihr Bruder, Dr. med. CARL WILHELM EMIL ASTEROTH heiratet JOHANNA HENRIETTE LOUISE HENKING (Tochter des CARL HEINRICH FERDINAND HENKING) aus St. Gallen.
Ab hier Ahnenschwund!!

Die Söhne Max und Illam übernehmen in Groß-Britannien Bechstein-Vertretungen.
1901 war in der Wigmore Street eine „Bechstein Hall“ eröffnet worden. Der Saal fasste rund 550 Zuhörer. Die Seitenwände waren mit Pilastern aus numidischem Marmor dekoriert und mit Mahagoni getäfelt; oben prangte ein Fries von rotem Veroneser Marmor. Das halbkreisförmige Podium wurde von einer Kuppel mit einem Bild von Moira und Lynn Jenkins überwölbt, auf dem eine splitternackte Dame den Genius der Harmonie hochhielt. 1902 fanden rund 300 Konzerte statt.

Bereits 1885 war in der gleichen Straße die Londoner Niederlassung, 38 Wigmore Street, gegründet worden. Die Länder des Commonwealth nahmen den größten Teil des Bechstein-Exports ab, und sogar Queen Victoria hatte einen reich vergoldeten „Bechstein“ bestellt, den sie eigenhändig mit Miniaturen ausmalte. Die Londoner Niederlassung war ein Prachtbau mit einer Ausdehnung von etwa 35 mal 65 Metern. Die Fenster des Ausstellungsraums im ersten Stock waren mit Glasmalereien dekoriert, die die Wappen der großen deutschen Adelshäuser zeigten.  
ASTEROTH, Ottilie Dorothea Caroline (I62)
 
2813 Ihr Ehemann Dietrich von Elsaß nahm an der Belagerung von Damaskus teil, die vom Halbbruder seiner Frau, Balduin III. von Jerusalem VON FLANDERN, Gertrud (I17587)
 
2814 Ihr erster Vertreter, Wilhelm I. (1311), baute sich im savoy. Raum eine angesehene Stellung auf und wurde 1299 Landvogt der Waadt. Sein Sohn Aymo III. (1323) war ebenfalls Landvogt der Waadt (1321-23). Er heiratete in die Fam. der Herren von Grandson ein, Aymos Sohn Wilhelm II. (->) in die der Gf. von Neuenburg. Die Brüder Aymos III. schlugen eine geistl. Laufbahn ein. Rudolf ist 1317-26 als Chorherr in Toul (Lothringen) belegt und Wilhelm 1330 als Cluniazenser in Hettiswil. Auch die Brüder Wilhelms II. waren Geistliche. Aymo ist 1326-36 als Prior des Cluniazenserpriorates Payerne bezeugt, Johann (belegt 1328-40) und Gerhard (belegt 1340-55) wirkten als Johanniter in Frankreich.  VON MONTENACH, Aymo III. (I41499)
 
2815 ihr Mann und sie haben den selben Großvater Ben levi Isaak Güterbock GÜTERBOCK, Margarethe Elise (I7017)
 
2816 ihr Onkel MAURIKIOS (lateinisch Flavius Mauricius Tiberius, mittelgriechisch Μαυρίκιος; * 539 in Arabissos; † 27. November 602 in Chalkedon) war vom 13. August 582 bis 27. November 602 KAISER DES OSTRÖMISCHEN REICHES und einer der wichtigsten spätantiken bzw. frühbyzantinischen Herrscher. Seine Regierungszeit war vor allem von Abwehrkämpfen an den Grenzen geprägt.

Flavius Mauricius Tiberius stammte aus Arabissos in Kappadokien und war ein erfolgreicher Feldherr, bevor er 582 den Thron bestieg. Wichtigste Quelle zu seiner Regierungszeit ist der griechische Historiker Theophylaktos Simokates, dessen Historien als letztes antikes Geschichtswerk gelten.

In dem bereits unter JUSTIN II. 572 erneut ausgebrochenen Krieg mit dem persischen Sassanidenreich (→ Römisch-Persische Kriege) war MAURIKIOS zunächst Teilnehmer von Waffenstillstandsdelegationen. Ende 577 wurde er als Nachfolger des Generals Justinian zum magister militum per Orientem ernannt und brachte den Persern 581 eine empfindliche Niederlage bei.
Ein Jahr später heiratete er, nunmehr Kommandeur (comes) der kaiserlichen Leibgarde (excubitores), Constantina, die Tochter des KAISERS TIBERIUS CONSTANTINUS, wurde von diesem zum CAESAR ernannt und folgte ihm am 13. August 582 als alleiniger Augustus auf dem Thron.
GERMANUS, der kurz zuvor gemeinsam mit Maurikios zum Caesar erhoben worden war, scheint auf das Kaisertum verzichtet zu haben. Maurikios übernahm einen offenbar fast bankrotten Staat, der Tributzahlungen an die AWAREN leisten musste, dessen Balkanprovinzen von den Slawen jährlich verwüstet wurden und der sich seit Jahren im Kriegszustand mit Persien befand.
Die römisch-persische Grenze in der Spätantike.

Den Krieg mit den Persern musste MAURIKIOS auch als Kaiser zunächst fortführen. 586 errangen seine Truppen bei Solachon nahe Dara erneut einen Sieg über die Perser, der aber folgenlos blieb.
Trotz einer ernstzunehmenden Meuterei im Jahr 588 hielt das kaiserliche Heer den Persern weitere zwei Jahre stand, bevor CHOSRAU II. 590 seinen Vater, denSASSANIDISCHEN GROSSKÖNIG HORMIZD IV., stürzte und tötete und kurz darauf selbst vor dem rebellischen Feldherrn BAHRAM TSCHOBIN an den Hof des Kaisers flüchtete.
Obwohl der Senat ihm davon abriet und CHOSRAUS Gegenspieler – nunmehr als Bahram (VI.) – zu sehr weitreichenden Zugeständnissen bereit war, unterstützte Maurikios schließlich Chosrau II. bei der Rückkehr auf den Thron. Zu diesem Zweck entsandte er Chosrau und dessen Getreue zusammen mit einem eigenen Heer unter dem erfahrenen magister militum Narses – nicht zu verwechseln mit Justinians gleichnamigem Feldherrn – nach Persien.
MAURIKIOS konnte den Krieg schließlich mit der Rückführung Chosraus und dem Sieg über den Usurpator Bahram Tschobin 591 zu einem für die Römer erfolgreichen Ende bringen. Wie vorher vereinbart, trat Chosrau, der vermutlich von Maurikios adoptiert worden war, zum Dank für die römische Hilfeleistung den Norden Mesopotamiens inklusive der vorher vielumkämpften Stadt Nisibis, Persarmenien bis zu einer Grenze unmittelbar westlich der Hauptstadt Dvin im Norden und bis zum Van-See im Süden sowie Iberien (Ostgeorgien) bis hin zur Hauptstadt Tiflis an Ostrom ab.
In der Folge zwang MAURIKIOS den Armeniern eine KIRCHENUNION mit KONSTANTINOPEL auf.

Familie
MAURIKIOS stammte aus relativ einfachen Verhältnissen. Sein Vater hieß PAULUS, und die Familie soll ursprünglich aus ROM gestammt haben. MAURIKIOS hatte mindestens einen Bruder (den oben erwähnten Petros) und zwei Schwestern: GORDIA (die den später sehr erfolgreichen GENERAL PHILIPPIKOS geheiratet hat, der sich vor allem im Kampf gegen die Perser bewährte) und die verwitwete THEOKTISTA.
Zusammen mit seiner Frau hatte er neun Kinder: den am 4. August 583 geborenen THEODOSIUS sowie TIBERIUS, PETRUS, PAULUS, JUSTIN, JUSTIAN, ANASTASIA, THEOKTISTAund KLEOPATRA. Seine Frau und seine drei Töchter wurden nach seinem Sturz erst in das Kloster Nea Metanoia verbannt und 604/605 hingerichtet. Obwohl der präsumtive Thronfolger THEODOSIUS wahrscheinlich 602 gemeinsam mit seinen Brüdern getötet wurde, präsentierte Chosrau II. später einige Zeit lang einen jungen Mann, dem er als angeblichem Theodosius zur oströmischen Krone verhelfen wolle.
PHOKAS (Flavius Focas) wurde sein Nachfolger(602-610) 
..., Gordia (I36431)
 
2817 Ihr Sohn Johann Dietrich Hofstatt beschrieb in seiner Dissertation einen Theriak. Zu dieser Arznei ließ er ein Gemälde anfertigen, was in seiner Apotheke hing, seit 1903 im Besitz vom Museumsverein Hanau, welcher das Gemälde 2024 restaurieren ließ.

https://www.museumsverein-hanau.de/2024/09/05/restaurierung-theriak/#more-1900 
ROTTERDAM, Elisabeth (I953)
 
2818 Ihr Ur-Großvater Johann Dietrich Hofstatt beschrieb in seiner Dissertation einen Theriak. Zu dieser Arznei ließ er ein Gemälde anfertigen, was in seiner Apotheke hing, seit 1903 im Besitz vom Museumsverein Hanau, welcher das Gemälde "Der himmlische Theriak" 2024 umfangreich restaurieren ließ.

https://www.museumsverein-hanau.de/2024/09/05/restaurierung-theriak/#more-1900 
WALZDORF, Edle von Edle von Christine Louise (I249)
 
2819 Ihr Vater Abraham wollte seine Tochter ANNA CHRISTINE mit einem reichen Nachbarsbauern zwangsverheiraten, nachdem seine anderen Töchter CATHARINA (wurde geisteskrank) und GRETEN (suchte den Tod im Brunnen) eine Heirat verweigerten.
Abraham Wirths söhnte sich später mit Tochter ANNA CHRSITNE aus. 
WIRTHS, Anna Christine (I284)
 
2820 Ihr Vater Bardas, war wiederum ein Enkel des gleichnamigen Bruders von Basileios I. „dem Makedonier“ Kaiser von Byzanz (866–886) war.  N., Gregoria (I16159)
 
2821 Ihr Vater Johann Dietrich Hofstatt beschrieb in seiner Dissertation einen Theriak. Zu dieser Arznei ließ er ein Gemälde anfertigen, was in seiner Apotheke hing, seit 1903 im Besitz vom Museumsverein Hanau, welcher das Gemälde "DER HIMMLISCHE THERIAK" 2024 aufwendig restaurieren ließ.

https://www.museumsverein-hanau.de/2024/09/05/restaurierung-theriak/#more-1900 
HOFSTATT\HOFSTADTIN, Christina Katharina (I583)
 
2822 Ihr Vater Johann Dietrich Hofstatt beschrieb in seiner Dissertation einen Theriak. Zu dieser Arznei ließ er ein Gemälde anfertigen, was in seiner Apotheke hing, seit 1903 im Besitz vom Museumsverein Hanau, welcher das Gemälde 2024 restaurieren ließ.

https://www.museumsverein-hanau.de/2024/09/05/restaurierung-theriak/#more-1900 
HOFSTATT, Margarete Elisabeth (I767)
 
2823 Ihr Vater Johann Dietrich Hofstatt beschrieb in seiner Dissertation einen Theriak. Zu dieser Arznei ließ er ein Gemälde anfertigen, was in seiner Apotheke hing, seit 1903 im Besitz vom Museumsverein Hanau, welcher das Gemälde 2024 restaurieren ließ.

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HOFSTATT, Magdalena Luysa Francisca (I769)
 
2824 Ihr Vater Johann Dietrich Hofstatt beschrieb in seiner Dissertation einen Theriak. Zu dieser Arznei ließ er ein Gemälde anfertigen, was in seiner Apotheke hing, seit 1903 im Besitz vom Museumsverein Hanau, welcher das Gemälde 2024 restaurieren ließ.

https://www.museumsverein-hanau.de/2024/09/05/restaurierung-theriak/#more-1900 
HOFSTATT, Anna Maria (I771)
 
2825 Ihre Abstammung ist ungeklärt, es wird aber vermutet, dass sie selbst Agilolfingerin war.

Ihr erster Mann war Theudebald, der zuvor mit Waltrat verheiratet gewesen war. Nach Theudebalds Tod ehelichte sie dessen Bruder Grimoald. Diese Ehe jedoch stieß beim katholischen Klerus – insbesondere bei dem Missionar Korbinian – auf Missbilligung.

Als Karl Martell einen Feldzug gegen den Bayernherzog Grimoald führte und gewann, nahm er 725 dessen Frau Pilitrud sowie deren Nichte Swanahild mit in sein Reich; er hat sich dann aber für die jüngere Swanahild entschieden und diese zu seiner zweiten Frau genommen. Nach der Vita Corbiniani habe Pilitrud alle Macht und Würde verloren und musste auf einen Eselskarren nach Italien fahren, dort sei sie dann gestorben. Alle Nachkommen Pilitruds starben noch als Kinder. 
..., Pilitrud (I36711)
 
2826 Ihre Eltern waren vermutlich der Hausmeier Ansegisel sowie die später heiliggesprochene Begga. Um 677 heiratete sie den König von Neustrien Theuderich III. Nach dessen Tod 690/91 führte sie für ihren unmündigen Sohn Chlodwig III. noch mindestens ein Jahr die Regentschaft. Sie ist in dieser Funktion durch eine interpolierte Urkunde vom Mai 692 letztmals bezeugt. Daneben hatte sie ihrem Gatten noch einen jüngeren Sohn Childebert III. geboren. Möglicherweise fand sie an der Seite ihres Gemahls in der Abtei Saint-Vaast in Arras ihre letzte Ruhestätte.[2]

Rechnet man den Usurpator Chlothar IV. mit, so sind von den folgenden sechs letzten Merowingerkönigen keine Ehefrauen bekannt. Chrodechild ist damit die letzte namentlich bekannte merowingische Königin[3] und sie scheint als Regentin für ihren minderjährigen Sohn Chlodwig noch über einen gewissen Einfluss verfügt zu haben. 
VON METZ, Chrodechild (I18384)
 
2827 Ihre Enkelinnen, Töchter der Hemma Bertha, sowie die Frau Ihres Enkels Karl III. Richgardis werden ebenfalls als Äbtissinen von Säckingen genannt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Welf_I.
https://de.wikipedia.org/wiki/Hemma_(Ostfrankenreich)
https://de.wikipedia.org/wiki/Bertha_(Fraumünster)
https://de.wikipedia.org/wiki/Richardis 
VON SACHSEN, Eilgive (Heilwig) (I23953)
 
2828 Ihre Enkeltochter Hildegard heiratete Karl den Großen. N., Hereswind (I23960)
 
2829 Ihre Kindheit verbrachte die katholische Agnes in der heute nicht mehr bestehenden Burg Stein auf einer Rheininsel direkt vor der heutigen Schweizer Stadt Rheinfelden. 1079 wurde Agnes die Ehefrau von Markgraf Berthold II. (* um 1050; † 1111).

Nach dem Tod ihres Vaters im Jahr 1080 und dem frühen Tod dessen einzigen kinderlos gebliebenen Sohnes Berthold von Rheinfelden im Jahr 1090 war sie Alleinerbin der Rheinfelder Besitztümer[1] und in der so genannten Genealogia Zaringorum[2] „Agnes filia regis Rudolfi Arulacensis“ genannt („regierende Tochter“).

Zum Erbe gehörte unter anderem Besitztum in Buchsee im Oberaargau (später von den Zähringern in Herzogenbuchsee umbenannt, das heute zum Kanton Bern zählt). Durch ihre Heirat kamen diese Besitzungen zwar in zähringische Hand, wurden jedoch weiter von Agnes kontrolliert. 1093 (spätestens 1108) schenkte sie die Besitzungen Buchsee „samt allem Zubehör, vor allem den Kirchen von Buchsee, Seeberg und Huttwil[3], Huttwil selbst und weitere Dörfer“[4] dem Kloster St. Peter auf dem Schwarzwald, wodurch diese Abtei zum Hauskloster und zur neuen Grablege der Zähringer wurde. Nicht ihr Mann Berthold, sondern Agnes selbst wird in den Klosterannalen um 1200 als dessen Stifterin und Gründerin (fundatrix) bezeichnet. Berthold kam allerdings die Entscheidung zur Verlegung der Zähringer-Grablege von der Propstei am Fuße der Limburg bei Weilheim an der Teck in den Schwarzwald, die Auswahl des genauen Standortes sowie die Ausstattung des Klosters mit Gütern und Privilegien zu.[5] Die Schenkung von Agnes wurde nach Auseinandersetzungen 1109 bestätigt. In St. Peter ist eine bildliche Darstellung des Schenkungsvorganges erhalten.

Die Heirat von Berthold II. von Zähringen mit Agnes von Rheinfelden kann als Schlüssel für den Machtaufstieg der Zähringer bezeichnet werden, denn Berthold erlangte dadurch große Vorteile: Agnes Vater Rudolf von Rheinfelden, zunächst als Herzog von Schwaben loyaler Anhänger seines Schwagers, des Salier-Königs Heinrichs IV., war während der Auseinandersetzungen des Investiturstreits in das Lager der Opposition gewechselt und war am 15. März 1077 in Forchheim zum Gegenkönig gewählt worden. Berthold II. hatte zunächst wie sein Vater Berthold I. Rudolf unterstützt, weshalb sowohl Zähringer als auch Rheinfeldener 1077 vom König ihrer Titel und Besitzungen enthoben worden waren. Als Berthold II. nach dem Tod seines Vaters 1078 dessen Nachfolger wurde, hatte er auf das Herzogtum Schwaben lediglich einen nominellen Anspruch. Durch die Heirat mit Agnes von Rheinfelden konnte er nun jedoch in deren Namen sowohl Ansprüche auf Rudolfs Besitzungen anmelden als auch seinem Anspruch auf das Herzogtum Schwaben mehr Gewicht verleihen und reichsfürstlichen Rang begründen. Die Gründung von Siedlungen und Klöstern im Schwarzwald durch Agnes und Berthold selbst diente ebenfalls dazu, seine Macht erheblich auszubauen (es handelte sich meist um Reformklöster, die kaiserfeindlich eingestellt waren). Mit Unterstützung von Seiten der Welfen und des Papstes gewählt, trat er ab 1092 bis 1098 zunächst als Gegen-Herzog zu Friedrich von Staufen auf und wurde dann 1098 zum Herzog von Zähringen ernannt.  
VON RHEINFELDEN, PRINZESSIN PRINZESSIN Agnes (I10380)
 
2830 Ihre Legende basiert hauptsächlich auf einer Biographie, die im 10. Jahrhundert entstand. Nach dieser Erzählung wurde Odilia auf der Hohenburg (Gemeinde Obernai; dt. Oberehnheim) geboren. Sie war die Tochter des Herzogs Eticho (auch Athich, Attich, Adalrich oder Adalricus) und dessen Frau Bersinda (auch: Bethsvinda oder Bereswinde genannt) und kam blind zur Welt. Aus diesem Grund wollte ihr Vater sie töten lassen; die Mutter rettete sie, indem sie das Kind in ein Kloster gab. Wahrscheinlich handelt es sich um das Kloster von Baume-les-Dames östlich von Besançon. Als sie im Alter von zwölf Jahren von Erhard von Regensburg getauft wurde, erlangte sie das Augenlicht. Sie kehrte zu ihren Eltern zurück, musste aber wieder vor ihrem Vater fliehen und sich in einer Höhle verbergen. Diese Höhle liegt je nach Quelle entweder in Arlesheim (südlich von Basel) oder im Musbachtal bei Freiburg im Breisgau. An beiden Orten ist eine Verehrung bis mindestens ins 15. Jahrhundert feststellbar. Später versöhnte sie sich mit ihrem Vater, der ihr ein Besitztum auf der Hohenburg im Elsass – dem späteren Odilienberg (frz.: Mont Ste.-Odile) – zur Verfügung stellte, wo sie 690 ein Kloster gründete. Im ebenfalls von ihr gegründeten Kloster Niedermünster am Fuße des Odilienberges starb sie um 720. Ihr Grab befindet sich auf dem Odilienberg. Der Odilienberg ist der wichtigste Wallfahrtsort des Elsass; die dortige Quelle gilt als hilfreich bei Augenleiden.

Historisch bezeugt ist die Schenkung des Klosters Hohenburg durch Herzog Eticho an seine Tochter Odilia. Fragwürdig ist allerdings ihr Geburtsort (nach der Legende auf dem Odilienberg bei Obernai), da ihr Vater vor 673 nicht als Herzog vom Elsass bezeugt war, jedoch Besitztümer bei Dijon hatte. Der Aufenthalt im Kloster von Baume-les-Dames während ihrer Kindheit/Jugendzeit und die Taufe durch Erhard von Regensburg scheinen glaubwürdig.

Lasset uns beten!
O Gott, Du Licht der Völker,
Du hast die Hl. Ottilia durch
Wunder verherrlicht und der
Blindgeborenen im Hl. Sakrament
der Taufe das Augenlicht gegeben.
Wir bitten Dich nun vertrauensvoll:
Schenke uns auf ihre Fürbitte hin
die Gesundheit des Leibes und
der Seele, damit wir hier
in diesem Leben mit den Augen
unseres Leibes in der Schöpfung
die Spuren Deiner Weisheit und Liebe
sehen können und dereinst
im anderen Leben Dich selbst
unverhüllt schauen dürfen ohne Ende.
Durch Christus, unseren Herrn.
Amen! 
VON TOURS, Heilige Heilige Odilia (I36624)
 
2831 Ihren Bruder "Peter Kauert", gt. der Reiche, lernen wir als homburgischen Bergvogt und Besitzer der Erzgrube "Fünfzehn Löwenpfähle" in Kaltenbach kennen. Er war weit über die Grenzen der Heimat hinaus bekannt und gilt heute als der erste oberbergische Industriepionier., Wohnort 1703 Büddelhagen Ksp. Drabenderhöhe KAUERT, Anna Katharina (I721)
 
2832 Im 10. Jahrhundert bestand eine Grafschaft Troyes mit dem Hauptort Troyes im Besitz des Grafenhauses Vermandois, einer Linie der Karolinger.

Durch Erbschaft kam Troyes an das Haus Blois, ebenso wie die Grafschaft Meaux (Theobald I., Graf von Blois, † 975, war mit einer Tochter des Grafen Heribert II. von Vermandois verheiratet gewesen). Durch Zusammenlegung der beiden Grafschaften gingen Troyes und Meaux in der Grafschaft Champagne auf, deren Hauptstadt ebenfalls Troyes war. 
VON TROYES, Warnarius (I39707)
 
2833 Im 12.-16. Jh. bezeugtes aargauisches Ministerialengeschlecht, erwähnt erst nach dem Aussterben der Gf. von Lenzburg (1173), unter denen es eine vorzügl. Stellung innegehabt haben muss: 1173 war Johannes von Botinchouen erster Dienstmannen-Zeuge in einer Urkunde Ks. Friedrichs I. für das Kloster Beromünster. Über das urspr. Verhältnis der Fam. zum Ort B. ist nichts bekannt. Vom 13. Jh. an auf der Burg Wikon bei Zofingen, verfügten die B. über weit gestreute Güter, v.a. bei B., Seengen, Hallwil und Rued, weiter bei Kölliken, Dagmersellen und Brittnau. Im 14. Jh. kam der Kirchensatz von Oberwil bei Büren hinzu, 1345 die Burg Schenkon. Ein Zweig sass in Ufhusen; diverse Angehörige wohnten in Zofingen, Luzern, Bern und Basel.
Im 14. Jh. standen zahlreiche B. in habsburg. Diensten: Ulrich (1310) als herzogl. Hofmeister, sein Sohn Johannes (ab 1346) als Vogt von Rothenburg, herzogl. Rat (1354), österr. Landvogt im Aargau und Thurgau (1357) sowie im Schwarzwald (1361). Hartmann und Ulrich fielen 1386 bei Sempach auf österr. Seite. Rudolf, 1373 durch Gf. Rudolf IV. von Neuenburg mit Wikon belehnt, kapitulierte dort 1415 vor den Bernern. Zahlreiche Angehörige der Fam. folgten kirchl. Laufbahnen: u.a. Werner als Komtur von Thunstetten (1280), Ulrich als Abt (1304-08) des von der Fam. geförderten Klosters St. Urban, Rudolf als Komtur von Hohenrain (1340) und Biberstein (1344), Markwart als Komtur von Herzogenbuchsee (1382) und Reiden (1391), Johannes (I.) (1323 bzw. 1336-60) und Johannes (II.) (1382 bzw. 1363-87) als Pröpste von Zofingen bzw. Schönenwerd, Agnes als Äbtissin von Frauenthal (1373-82), Adelheid als Äbtissin von Ebersecken (1384). Jahrzeiten stifteten B. u.a. in Solothurn und Interlaken. Ein Wappenfresko der Fam. befindet sich in der Stadtkirche Biel.
Der soziale Rang der B. im 13.-15. Jh. drückt sich in den Heiratsverbindungen mit führenden aarg., bern. und basler. Geschlechtern aus. Thüring, ein bern. Truppenführer in den Burgunderkriegen, verkaufte 1476 Wikon an Luzern, sein Sohn Georg den halben Twing von Brittnau 1516 an Bern. Thürings zweiter Sohn Jakob fiel 1522 in der Schlacht bei Bicocca (nördlich von Mailand). Georgs unmündiger Sohn starb 1558 als Letzter des Geschlechts (Info: weiterführende Info: HLS) 
VON BÜTTIKON, Stammlinie (I31733)
 
2834 Im 14.-16. Jh. führendes Glarner Geschlecht, aus dem Flecken Glarus stammend, z.T. (in einzelnen Zweigen bis ins 18. Jh.) den Zunamen Kilchmatter tragend. Urkundl. belegt sind 1370 Bilgeri Kilchmatter, österr. Untervogt zu Glarus, 1372 Rudolf und Aeblin Kilchmatter, Bürgen gegenüber dem Kloster Säckingen (D). 1388 wurde Kuoni A. ein Opfer der Mordnacht zu Weesen. Versch. Mitglieder der Fam. wurden im 14.-16. Jh. ins Zürcher Bürgerrecht aufgenommen. Ins Amt des Glarner Landammanns stiegen Werner (->) und Hans (->) auf. Die Reformationszeit führte zu ref. Linien in Glarus, Ennenda, Mollis und Bilten (Johann Peter ->), kath. Linien in Netstal und Näfels. Im 17. Jh. betätigten sich A. von Ennenda als Tischhersteller und Holzexporteure. In der 2. Hälfte des 18. Jh. gehörten sie als Teilhaber wichtigen Handelsges. wie der Wienerhandlung und der Holländer Handelsges. an. Oft im Rat vertreten, waren sie mit anderen Handelsfam. wie den Altmann, Becker, Jenny und Oertli verwandtschaftl. verbunden. Im 19. Jh. wandten sich einige A. der Industrie zu und errichteten 1866 und 1872 bzw. 1876 Webereien in Mitlödi, 1866 eine chem. Fabrik in Glarus (Jacques ->, Markus ->). KILCHMATTER, N. (I23724)
 
2835 Im 7. Jahrhundert nach Christus gründeten die Chasaren ein unabhängiges Khaganat im nördlichen Kaukasus an der Küste des Kaspischen Meeres. Ab dem 8. bis frühen 9. Jahrhundert wurde die jüdische Religion zur wichtigsten Religion im Reich. Ob nur eine dünne Oberschicht oder auch die übrige Bevölkerung die neue Religion annahm und praktizierte, ist umstritten. Überliefert ist, dass es auch Christen und Muslime unter den Chasaren gab. Die Chasaren waren wichtige Bundesgenossen des Byzantinischen Reichs gegen das arabische Kalifat. Vor allem durch Fernhandel wurden sie eine bedeutende Regionalmacht und kontrollierten in der Blüte ihrer Machtentfaltung weite Teile des heutigen Südrusslands, den Westen des späteren Kasachstans, die heutige Ostukraine, Teile des Kaukasus sowie die Halbinsel Krim. Ihre Macht wurde Ende des 10. Jahrhunderts von der Kiewer Rus gebrochen, und die Chasaren verschwanden weitgehend aus der Geschichte. Auffassungen, nach denen ein großer Teil der Chasaren im osteuropäischen Judentum aufgegangen sei, sind umstritten ..., Irene (I37351)
 
2836 Im Alter von sechs Jahren wurde Karl im August 829 zum dux Alemanniae ernannt. Bereits 838 wurde er zum Unterkönig von Neustrien (nördliches Frankreich) gekrönt. Nach dem Tod Kaiser Ludwigs 840 und dem gemeinsam mit Ludwig dem Deutschen errungenen Sieg über den ältesten Bruder Lothar I. in der Schlacht von Fontenoy 841 fiel im Vertrag von Verdun 843 das westliche Drittel des Reichs von den Pyrenäen bis zur Schelde an Karl. Wenig später wurde ihm von seinen Getreuen der ihn in seiner Machtfülle stark einschränkende Vertrag von Coulaines (November 843) aufgezwungen. Dem dadurch konsolidierten Westfrankenreich fügte er 848 schließlich, nach der Absetzung seines Neffen Pippin II., die direkte Herrschaft über Aquitanien hinzu.

Er erließ 864 das EDICTUM PISTENSE, in dem erstmals in Europa gesetzlich festgeschrieben wurde, welche Eigenschaften Geldmünzen haben mussten, um als umlauffähiges Zahlungsmittel anerkannt zu werden.[2]

Nach dem Tod Lothars II. 869, des Herrschers im nördlichen Drittel des 855 von Lothar I. geteilten Mittelreiches, versuchte er, dessen gesamtes Gebiet seinem Westreich anzuschließen, musste es jedoch 870 im Vertrag von Meerssen mit seinem Halbbruder Ludwig dem Deutschen teilen.

Das Westfrankenreich wurde in seiner Regierungszeit mehrmals von Wikingerangriffen heimgesucht. 845 erschien eine große Wikingerflotte vor Paris, angeführt von einem gewissen Ragnar; die Wikinger zogen erst nach der Zahlung eines hohen Geldbetrags wieder ab. Dem sollten noch weitere Belagerungen durch Wikinger in den Jahren 856, 865 und 866 folgen. Karl erwies sich als unfähig, eine effektive und nachhaltige Verteidigung zu organisieren, was während der Zeit seiner Herrschaft mit zum Niedergang der politischen Macht des Königtums und zum Erstarken des hohen Adels beitrug.

Nach dem Tode seines kinderlos gebliebenen Neffen Ludwig II. von Italien im Jahre 875 erbte er dessen italienisches Königreich, zu dem seit dem Tode seines Neffen Karl von der Provence im Jahre 863 auch der Großteil Burgunds gehörte. Am 25. Dezember 875 wurde Karl in Rom zum römischen Kaiser gekrönt.

Er selbst starb im Oktober 877 und wurde in Nantua bestattet, später in die Basilika Saint-Denis umgebettet. Bei der Plünderung der Königsgräber von Saint-Denis während der Französischen Revolution wurde sein Grab am 18. Oktober 1793 geöffnet und geplündert, seine Überreste wurden in einem Massengrab außerhalb der Kirche beerdigt.

Karls Erben waren im Westfrankenreich Ludwig der Stammler und in Italien sein ostfränkischer Neffe Karlmann, ältester Sohn des ostfränkischen Königs Ludwig des Deutschen; in Burgund begründete 879 Boso von Vienne das Königreich Niederburgund.  
DER KAHLE, KÖNIG VON FRANKREICH KÖNIG VON FRANKREICH KARL II. (I10438)
 
2837 Im April 1085 ernannten ihn die Kaiser Heinrich IV. treu gebliebenen Bischöfe auf der Mainzer Synode zum Gegenbischof und erklärten den papsttreuen Altmann, den eigentlichen Bischof von Passau, für abgesetzt. Altmann musste daraufhin aus Passau fliehen[2], wo nun Hermann von seinen Anhängern freudig empfangen wurde.

1086, also bereits ein Jahr später, wird Hermann sowohl von Erzbischof Gebhard von Salzburg, von Bischof Altmann von Passau und von Bischof Meginward von Freising mit dem Kirchenbann belegt.

Auf seinem Sterbebett soll Hermann 1087 angeblich Buße geleistet und um die Lossprechung vom Kirchenbann gebeten haben, da er die Verdrängung Altmanns bereute. Demnach soll er ihm auch die bischöflichen Insignien zurückgesandt haben.[3] Seine Anhänger glaubten in diesem Verhalten Fieberphantasien zu erkennen.

Als Gegenbischof wird er heute nicht vom Bistum Passau als ehemaliger Bischof geführt. 
VON EPPENSTEIN, Hermann (I39646)
 
2838 Im August 1351 forderte Herzog Albrecht II. von Habsburg, dass Brun die zerstörten Festungen wiederherstellen sollte, da diese habsburgische Lehen seien. Nachdem Albrecht im September eine Belagerung Zürichs begonnen hatte, willigte Brun in ein Schiedsverfahren ein. Das Verfahren fiel zugunsten Habsburgs aus, weshalb es die Waldstätte nicht akzeptierten und der Krieg weitergeführt wurde. Auf Vermittlung von Ludwig dem Brandenburger wurde schliesslich der «Brandenburger Friede» zwischen Zürich, den Habsburgern und Rapperswil abgeschlossen: Johann II. wurde freigelassen, die Stadt Zürich sollte fortan keine Ausburger mehr aufnehmen dürfen und alle habsburgischen und rapperswilerischen Gebiete räumen.

Die Waldstätte hielten sich jedoch nicht an diesen Frieden, weshalb 1353 die Kämpfe erneut ausbrachen. Als sogar Kaiser Karl IV. mit einem Heer an der Seite der Habsburger vor Zürich erschien, willigte Brun in den «Regensburger Frieden» von 1355 ein, der im Wesentlichen den Brandenburger Friede bestätigte, jedoch Zürich verpflichtete, die verbündeten Waldstätte notfalls mit Gewalt zu dessen Einhaltung zu zwingen. Aus den Wirren um die Brunsche Zunftverfassung ging also das Haus Habsburg als Sieger hervor. Seine Vormachtstellung in der Nordschweiz wurde klar bestätigt.

Bürgermeister Brun gelang es, durch geschicktes Taktieren die Niederlage Zürichs doch noch in einen persönlichen Sieg umzuwandeln. 1356 schloss Zürich mit Habsburg einen Bund, der die Zunftverfassung garantierte. 1359 begab sich Rudolf Brun persönlich in die Dienste der Herzöge von Österreich und erhielt dafür eine Schuldverschreibung von 1000 Gulden zu 10 % jährlichem Zins.


Albrecht von Habsburg, VI. des Namens, als Herzog von Österreich Albrecht II., wurde als Sohn des römisch-deutschen Königs Albrecht (V. von Habsburg, I. als deutscher König) am 12. Dezember 1298 geboren. Ursprünglich für den geistlichen Stand bestimmt, wurde er 1313 noch minderjährig in einer bedenklichen Wahl, was zu dieser Zeit allerdings durchaus üblich war, durch einzelne Domherren ins Passauer Bischofsamt gewählt, geriet aber im Konflikt mit dem Gegenelekten Gebhard von Walsee in eine Pattsituation, musste 1317 schließlich verzichten und wandte sich von der geistlichen Laufbahn ab.[1] Er gelangte gemeinschaftlich mit seinem jüngsten Bruder Otto 1330 an die Regierung aller habsburgisch-österreichischen Länder. Diese vermehrte er durch die Güter seiner Gemahlin Johanna von Pfirt (Grafschaft Pfirt und einige Städte).

Ferner setzte Albrecht seine Ansprüche auf Kärnten gegen Johann von Böhmen durch, nachdem Heinrich, der Letzte der Görz-Tiroler Meinhardiner, starb.

Albrechts hohes Ansehen in Europa beweist der Umstand, dass ihn nicht nur Papst Benedikt XII. 1335 zur Vermittlung der Aussöhnung Kaiser Ludwigs mit der Kirche aufforderte, sondern auch König Philipp VI. von Frankreich 1337 um seine Hilfe gegen Kaiser Ludwig und König Eduard von England bat. Am 2. Mai 1335 übertrug Kaiser Ludwig der Bayer in Linz den Brüdern Albrecht und Otto (dem Fröhlichen), der über Elisabeth der Schwager Heinrichs war, die Herzogtümer Kärnten und Krain als Reichslehen. In der Folge blieb der Herzog dem Kaiser bis zum Tode unverbrüchlich treu und war später auch mit dessen Sohn Ludwig dem Brandenburger eng verbündet. Nach der zweiten Belagerung Zürichs durch Albrecht kam es durch die Vermittlung Ludwigs zwischen den Konfliktparteien am 1. September 1352 zu dem nach ihm benannten Friedensabkommen.

Über die Erbfolge in den österreichischen Ländern gab er noch Gesetze (die Albertinische Hausordnung), die zwar nach seinem Tod unbeachtet blieben, aber vom Kaiser Maximilian wieder erneuert wurden und in die Pragmatische Sanktion eingegangen sind, so dass sie bis 1918 Staatsgrundgesetz in Österreich blieben. Die Steiermark verdankt ihm ihre Verfassung, das Bergbüchel; ebenso Kärnten. Unter seiner Herrschaft wurden die Bauarbeiten am gotischen Chor des Stephansdomes wieder aufgenommen, weshalb man vom Albertinischen Chor spricht.

Über die Ursache seiner zeitweiligen Lähmung gibt es nur Vermutungen, meist wird eine polyarthritische Erkrankung genannt. Sie hinderte ihn aber nicht daran, mehrere Kinder zu zeugen, darunter mindestens vier Söhne. Als er am 20. Juli 1358 starb, wurde der älteste Sohn Rudolf der Stifter sein Nachfolger als Hausältester, als Regenten folgen laut dem Hausvertrag aber alle zu der Zeit lebenden Söhne, also auch Albrecht mit dem Zopf und Leopold der Gerechte völlig gemeinschaftlich – die beiden letzteren Söhne vereinbarten nach Rudolfs Tod im Vertrag von Neuberg 1379 eine Trennung unter sich, womit der ambitionierte Versuch einer vom Primogenitur-Prinzip wie auch der Realteilung abweichenden Nachfolgeregelung als gescheitert angesehen werden kann: Das Haus zerfällt dann zeitweise überhaupt in zwei Linien nach diesen Söhnen (Albertiner, Leopoldiner), die erst von Friedrich III. 1490 überwunden wird.

Albrecht wurde in der von ihm gestifteten Kartause Gaming bestattet. 
VON HABSBURG \ VON ÖSTERREICH, Albrecht II. (I28552)
 
2839 im Dienst der stiftischen Verwaltung / St. Gallen. 1464 als Verfertiger gefälschter Briefe
beschuldigt. 1489 wieder in scharfem Konflikt mit Stadtbehörden.  
THALMANN, Ulrich (I2926)
 
2840 Im Dreißigjährigen Krieg wird Heddesheim von den kaiserlichen Truppen um den Feldherrn Tilly zerstört. Durch weitere Kriegsereignisse 1674 und 1689 wird das Bevölkerungswachstum des 15. und 16. Jahrhunderts wieder reduziert. Trotzdem beläuft sich Ende des 17. Jahrhunderts die Einwohnerzahl immer noch auf 200 Menschen. SCHMID, Irmgard (I649)
 
2841 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Lebend (I11)
 
2842 Im Gegensatz zu anderen Mitgliedern der merowingischen Herrscherfamilie des frühen Mittelalters ist die historische Persönlichkeit Gomatruds durch mehrere Quellen eindeutig belegt; so findet sie neben der älteren Chronik des Fredegar auch in der Gesta Dagoberti, der Lebensgeschichte des Dagobert I. im Liber Historiae Francorum ausführlich Erwähnung.

Gomatrud wurde um das Jahr 598 geboren und hatte mit Sichildis sowie Brodulf noch mindestens zwei Geschwister.

Durch Sichildis, die als dritte Gattin Chlothars II. Königin des Frankenreiches war, bestand eine weitergehende Bindung an das merowingische Herrscherhaus. Die Bestrebungen Sichildis und ihres ehrgeizigen Bruders Brodulf, verstärkt auf die reichspolitischen Entscheidungen Chlothars II. Einfluss zu nehmen und auf diesem Wege eine noch engere und dauerhafte Verbindung ihrer Familie mit dem Königshaus herbeizuführen, gipfelten in der maßgeblich von den Geschwistern arrangierten Eheschließung Gomatruds mit Chlothars ältestem Sohn und späteren Nachfolger, Dagobert I., im Jahr 625 in der Königspfalz in Clichy. Jedoch erfolgte die Vermählung gegen den ausdrücklichen Wunsch Dagoberts I. – der Widerstand des Sohnes konnte nur durch eine direkte Weisung des Königs beseitigt werden. Er führte aber gleichermaßen zu einer ernsten Staatskrise im Frankenreich, da Dagobert als Unterkönig des stark verkleinerten Reichsteils Austrasien im Gegenzug das Teilreich in seinem ursprünglichen Umfang mit der Champagne, Toul und Verdun einforderte. Das verweigerte ihm der Vater. Erst nachdem eine Schiedskommission unter Arnulf von Metz einen Kompromiss ausgehandelt hatte, wurde das Zerwürfnis zwischen Chlothar II. und Dagobert I. auf dem Reichskonzil von Clichy 626 oder 627 beigelegt.[1]

Kurz nach dem Tod seines Vaters Chlothar II. im Winterhalbjahr 629/630 verstieß der neu gekrönte König Dagobert I. seine Ehefrau Gomatrud – nach Auskunft der Gesta Dagoberti aus dem Grunde der Unfruchtbarkeit seiner Gattin: „Von Chalon aus, wo er sein Werk der Gerechtigkeit fortgesetzt hatte, reiste er über Autun nach Auxerre und dann weiter über Sens nach Paris; dan ließ er auf den Rat der Franken hin Königin Gomatrudis in der Villa von Reuilly zurück, weil sie unfruchtbar war und heiratete Nanthild, ein außergewöhnlich schöne Jungfrau, und machte sie zu seiner Königin.“[2] Die Forschung ist sich jedoch dahingehend einig, dass aller Wahrscheinlichkeit nach nicht eine vermeintliche Unfruchtbarkeit Gomtatruds für die Scheidung ursächlich war, sondern der Wunsch Dagoberts I., die eheliche Verbindung, die sein Vater gegen seinen Willen arrangiert hatte, zu beenden und sich damit endgültig vom Einfluss der Familie von Ehefrau und Stiefmutter zu lösen. 
..., Gomatrud (I36696)
 
2843 Im Heiligen Römischen Reich fanden seit dem 12. Jahrhundert Reichstage in Augsburg statt, die aus den Hoftagen des Kaisers hervorgegangen waren. Sie entwickelten sich zu einer festen Rechtsinstitution. Drei Gruppierungen bestimmten außer dem Regenten das Geschehen: Kurfürsten, Fürsten und (später) die Vertreter der Reichsstädte.

1510
Der Reichstag wurde im Stadtpalast von Jakob Fugger abgehalten. Hamburg wurde vom Reichstag zur Reichsstadt erklärt. Diese Erklärung wurde von Dänemark nicht anerkannt. Hamburg neigte grundsätzlich zur Ansicht, Teil der holsteinischen Landesherrschaft zu sein. Diese Meinung vertraten auch die dänischen Könige, die dort 1460 die Schauenburger Grafen abgelöst hatten. Kaiser und Reichstag hingegen maßen dem Ort an der Elbe den Status einer freien und unmittelbaren Reichsstadt zu.
Die Reichskreise des Heiligen Römischen Reiches 1512, vor der Reichsreform

Augsburg war als Bischofs- und Reichsstadt mehrfach Gastgeber der Reichsstände. Im 16. Jahrhundert konzentrierten sich dort mehrere Reichstage, von denen zwei besonders hervorzuheben sind:

1530 Reichstag unter Kaiser Karl V.: Verlesung des „Augsburger Bekenntnisses“ (Confessio Augustana).
1555 Reichstag unter König Ferdinand I.: Augsburger Religionsfriede 
MENHART, Leonhard (I8985)
 
2844 im Hörneren Rat 1498, Handwerkspfleger der Kürschner 1497-1522, Fronwaagmeister 1493-1522 als Nachfolger seines schwagers hans Eblin, Vogt zu Küsnacht 1521 LÜDEGGER, Jakob (I3686)
 
2845 Im Irischen ist er bekannt als Amlaíb Cuaran. Sein Spitzname cuaran bedeutet "Sandalen".

Bis 937 herrschte er in Dublin und beteiligte sich an der Schlacht bei Brunanburh auf Seiten der unterlegenen Allianz.

Unter seinen Frauen war Gormflaith, Tochter von Murchad mac Finn, König von Leinster, und zukünftige Frau von Brian Boru. Sie war die Mutter seines Nachfolgers Sigtrygg Silkbeard.

Im Jahr 980 erlitt Olaf eine schwere Niederlage in der Schlacht von Tara, die die Macht der Dänen in Irland auslöschte. Er ging nach Iona und starb dort vermutlich 981. 
CUARAN, Olaf (I37262)
 
2846 Im Jahr 1142 stiftete Liudbert (Lubbert) von Beveren (Bevern) genannt von Holenbeke Eigengut für eine Niederlassung von Benediktinern. Im selben Jahr hat Bischof Werner von Münster die Kirche St. Maria und St. Georg geweiht. Die ersten Mönche kamen aus dem Kloster St. Nicaise in Reims. Dort war der Bruder des Stifters Konventsangehöriger gewesen, ehe er in Hohenholte Prior wurde.

Seit 1188 wurde es in ein Kloster der Augustinerinnen umgewandelt. In derselben Zeit erfolgte der Neubau der Kirche. Im Jahr 1557 wurde das Kloster unter Wilhelm Ketteler (Bischof) wie andere Klöster, in denen sich nach den Reformationsunruhen eine Ordnung nicht mehr herstellen ließ, in ein freiweltliches Damenstift verwandelt. Zwei seiner Äbtissinnen, Elisabeth († 1510), eine Schwester des Münsteraner Bürgermeisters Johann VII. Droste zu Hülshoff in der Klosterzeit, und Maria († 1714) in der Zeit des Damenstifts kamen, wie weitere Stiftsdamen, aus dem Adelsgeschlecht Droste zu Hülshoff[1][2]. Äbtissin zur Zeit der Grundsteinlegung für den barocken Neubau der Kirche 1732 war Ferdinande von Weichs zur Wenne. Neben ihr gab es dort fünfzehn weitere Stiftsdamen aus dem Ministerialadel[3]. Es war das unbedeutendste Stift in Westfalen. Nach der preußischen Besetzung des Hochstift Münster wurde das Stift als Versorgungsanstalt für adelige Damen zunächst beibehalten. Noch 1810 existierte in Hohenholte ein Laientheater, in dem auch die junge Dichterin Annette von Droste-Hülshoff einmal mitwirkte[4]. Zur Zeit der napoleonischen Herrschaft wurde das Stift 1811/12 aufgehoben. 
N., N. (I29446)
 
2847 Im Jahr 1142 stiftete Liudbert (Lubbert) von Beveren (Bevern) genannt von Holenbeke Eigengut für eine Niederlassung von Benediktinern. Im selben Jahr hat Bischof Werner von Münster die Kirche St. Maria und St. Georg geweiht. Die ersten Mönche kamen aus dem Kloster St. Nicaise in Reims. Dort war der Bruder des Stifters Konventsangehöriger gewesen, ehe er in Hohenholte Prior wurde.

Seit 1188 wurde es in ein Kloster der Augustinerinnen umgewandelt. In derselben Zeit erfolgte der Neubau der Kirche. Im Jahr 1557 wurde das Kloster unter Wilhelm Ketteler (Bischof) wie andere Klöster, in denen sich nach den Reformationsunruhen eine Ordnung nicht mehr herstellen ließ, in ein freiweltliches Damenstift verwandelt. Zwei seiner Äbtissinnen, Elisabeth († 1510), eine Schwester des Münsteraner Bürgermeisters Johann VII. Droste zu Hülshoff in der Klosterzeit, und Maria († 1714) in der Zeit des Damenstifts kamen, wie weitere Stiftsdamen, aus dem Adelsgeschlecht Droste zu Hülshoff[1][2]. Äbtissin zur Zeit der Grundsteinlegung für den barocken Neubau der Kirche 1732 war Ferdinande von Weichs zur Wenne. Neben ihr gab es dort fünfzehn weitere Stiftsdamen aus dem Ministerialadel[3]. Es war das unbedeutendste Stift in Westfalen. Nach der preußischen Besetzung des Hochstift Münster wurde das Stift als Versorgungsanstalt für adelige Damen zunächst beibehalten. Noch 1810 existierte in Hohenholte ein Laientheater, in dem auch die junge Dichterin Annette von Droste-Hülshoff einmal mitwirkte[4]. Zur Zeit der napoleonischen Herrschaft wurde das Stift 1811/12 aufgehoben. 
N., N. (I29448)
 
2848 Im Jahr 1166 war Gertrud Teil einer Schlichtung in den Auseinandersetzungen zwischen den Staufern und den Welfen, die Kaiser Friedrich Barbarossa auf dem Hoftag zu Ulm gelang: die zwölfjährige Tochter Heinrichs des Löwen wurde mit dem etwa zehn Jahre älteren Friedrich IV., seit 1152 Herzog von Schwaben, verheiratet. 1167 zog Friedrich IV. mit dem kaiserlichen Heer unter Führung Barbarossas nach Italien, wo ein Großteil des Heeres im August 1167 an einer Seuche erkrankte. Am 19. August 1167 verstarb Friedrich IV. infolge seiner Erkrankung. Die kurze Ehe zwischen Friedrich und der dreizehnjährigen Gertrud blieb kinderlos.

1171 vereinbarte Heinrich der Löwe im Rahmen seiner Friedensvereinbarung mit König Waldemar I. von Dänemark die Verlobung seiner verwitweten Tochter mit dem damals noch acht oder neun Jahre alten dänischen Thronfolger Knut VI.[1] Die Hochzeit fand 1176 oder 1177 statt.[1] Gertruds zweiter Ehemann war 1170 zum König von Dänemark gekrönt worden, zur Zeit der Heirat Statthalter in Schonen und folgte 1182 seinem Vater als Knut VI. im Amt. Auch diese Ehe blieb kinderlos, da – wie der Chronist Arnold von Lübeck berichtet – das Paar in Keuschheit lebte.[2]

Gertrud starb am 1. Juli 1197 und wurde in Vä begraben.[2] Dieser Ort liegt in Schonen, einer historischen Provinz im Süden Schwedens, die bis ins 17. Jahrhundert zu Dänemark gehörte. In Vä wurde um 1160 von Erzbischof Eskil von Lund, der 1170 Gertruds Ehemann Knut VI. in Ringsted zum König krönte, ein Prämonstratenserkloster gegründet. Dieses Kloster wurde 1213 durch einen Brand zerstört, woraufhin die Chorherren in das nahegelegene Bäckaskog wegzogen.[3]

Gertruds Grab existiert nicht mehr. Möglicherweise wurde sie in der romanischen Marienkirche bestattet, die aus dem 12. Jahrhundert stammt und den Klosterbrand von 1203 überstand.[3] Auch die Gertrudskapelle, von der nur noch eine Ruine mit einem Westgiebel aus dem 15. Jahrhundert steht, kommt als Grablege in Frage.[3] Gertruds Ehemann Knut VI. starb 1202 und wurde in der St.-Bendts-Kirche in Ringsted bestattet, der damaligen Grablege der Könige von Dänemark. 
(BAYERN UND SACHSEN), Gertrud (I40866)
 
2849 im Jahr 1533 gebohren, und seinem vatter in officio succedirt, hat sich zum ersten mal mit des eberhard von Polheim, Erb-Herrn deyer im Herzogtum Berg gelegenen Ritter-sitzen, Steinhaus, Henff und Girlinghausen, ehelicher Tochter in den stand der Ehe begeben. Sie starb den 30. Oktober an 1587 und liegt in der Kirche zu Bensberg, auf dem Chor begraben, worauf er den 26. Oktober an 1588 zur zweyten ehe schritt mit Catharina von schwarzbarth von Bruch, des von Johannis von Beris nachgelassener Wittib und endlich den 29. sept. an 1624 in dem 91 jahr seines alters das zeitliche gesegnet, drey söhne Willand, Peter und gothard hinterlassend. MOTZFELD\MOITZFELD, Johann (I5846)
 
2850 Im Jahr 1959 wurde in der Basilika Saint-Denis (in Saint-Denis bei Paris) ein Sarkophag mit der außerordentlich reichen, gut erhaltenen Bestattung einer ungefähr 45 Jahre alten Frau gefunden. Die Tote war mit einem Leinenhemd, einer knielangen Tunika und einem aufwändig verzierten knöchellangen Mantel aus Seide sowie Strümpfen, Schuhen und einem Schleier bekleidet. Über dem Kleid trug sie einen Gürtel mit aufwändiger Schnallengarnitur, den Mantel verschlossen zwei Scheibenfibeln und eine große Nadel auf der Brust. Ein am linken Daumen getragener goldener Ring mit der Inschrift ARNEGUNDIS REGINE ermöglichte die Identifikation der Toten. VON THÜRINGEN, Arnegunde (I22679)
 

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