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| # | Notizen | Verknüpft mit |
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| 301 | 1494 der Bürger; 1506 Vogt von Erlach, 1512 zu Aelen entsetzt nach dem Könizer Aufstand, 1517 Venner zu Pfistern, Feldhauptmann der 4000 Mann in den Mailänderkriegen | VON WEINGARTEN, Hans (I38810)
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| 302 | 1497 St. Gallen, 6.9.1566 St. Gallen, ref., von St. Gallen. Sohn des Ambrosius, Ratsherrn. 1) 1518 Barbara Kaiser, 2) 1535 Kleophea Hochreutiner, Tochter des Heinrich Hochreutiner. Mitglied der Weberzunft, 1530-32 Zunftmeister, 1532 Unterbürgermeister, 1532-40 und 1548-66 im Dreijahresturnus Amtsbürgermeister, Altbürgermeister und Reichsvogt. 1536 war S. als Vertreter der Stadt St. Gallen an der Einigung auf das 1. Helvet. Bekenntnis beteiligt. | SCHLUMPF, Ambrosius (I13231)
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| 303 | 1499 Gundolingen (heute Gemeinde Hildisrieden und Rain), 9.3.1578 Zürich, von Gundolingen und (1526) Zürich. Sohn eines begüterten Bauern. 1) Verena Zimmermann, 2) 1542 Dorothea Mütschli. Schulen in Beromünster, Luzern und Basel. 1517-1519 Student an der Universität Wien, 1520-1522 in Mailand, danach Klosterlehrer in St. Urban. 1524 Umzug nach Zürich, Seilerlehre. 1524 Teilnahme am wilden Auszug nach Waldshut, 1525 am erfolglosen Feldzug Herzog Ulrichs zur Rückeroberung des Herzogtums Württemberg. 1526 von Zwingli zum Professor für Griechisch an die Zürcher Theologenschule berufen. Teilnehmer an der Berner Disputation und am Marburger Gespräch. In diplomatischen Aufträgen unter anderem in Venedig und am französischen Hof. Von 1531 an gänzlich Zuwendung zu Wissenschaft und Lehre: lateinische Übersetzungen von Werken des Euripides und des Demosthenes, Gedichte, Nachrufe (u.a. auf Heinrich Bullinger) und eine Autobiografie. Ambühl war auch unter den latinisierten Namen Collinus und Clivanus bekannt. | AMBÜHL, Rudolf (I46515)
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| 304 | 1499 St. Gallen, 1563 St. Gallen, kath., später ref., aus altem sankt-gall. Geschlecht. Sohn des Jacob (->). 1) 1520 Anna Eigen, 2) 1542 Katharina von Vahnbühl. Verwandt mit Vadian, hielt in der Reformation indes zur Abtei. 1529 und 1532 als fürstäbt.-sankt-gall. Obervogt auf Oberberg bezeugt, 1535-40 bischöfl.-konstanz. Obervogt zu Arbon, 1540-41 Landshofmeister der Fürstabtei St. Gallen. 1542/43 Übertritt zum neuen Glauben und zur Stadt St. Gallen, 1543 Pursner der patriz. Gesellschaft der Notensteiner, Ratsherr, immer wieder in städt. Ämtern und städt. Tagsatzungsgesandter. | KROMM\KRUM, Jakob Christoph (I4250)
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| 305 | 15.2.1593, 8.7.1639 in Italien, katholisch, von Oeschgen. Sohn des Iteleck, Herrn von Oeschgen, und der Beatrix von Reischach. 1) Anna Elisabeth von Rosenbach, Tochter des Adam Hektor, 2) Maria Salome zu Rhein, Tochter des Johann Christoph. Nach einer Erbteilung mit seinen Brüdern wurde Otto Rudolf von Schönau 1628 Herr von Oeschgen, Wegenstetten und Säckingen. 1633 wurde er Generalkommandant der vier Waldstädte am Rhein und wirkte 1636-1638 als Obervogt von Rheinfelden. Von Schönau stand am Anfang der Nebenlinie von Oeschgen. Schönau-Oeschgen Tafel beim Eingang zur Kirche Oeschgen Die Herrschaft Schönau über das Dorf Öschgen wird 1735 im Ratsprotokoll der Stadt Breisach erwähnt. In der Loskaufurkunde der Hauensteiner aus der Leibeigenschaft vom 21. Februar 1741 tritt ein Baron Franz Otto von Schönau-Oeschgen als Grossmeier des Fridolinsstift in Säckingen in Erscheinung. Die Urkundenregeste beginnt wie folgt: „Die Aebtissin Maria Josefa zu Säckingen mit ihrem Capitel „von Frauen und Herren“, sodann Baron Franz Otto von Schönau, Herr zu Oeschgen, Wegenstetten, Rippolingen und Obersäkingen, als stiftischer Grosmaier …“ Erbteilung 1628 Als auch Itelecks letzter Bruder gestorben war, gelangten alle schönauischen Güter im Elsass, dem Breisgau und im Allgäu (abgesehen vom Besitz der Laufenburger Linie) in die Hand von Itelecks Witwe Beatrix. Sie verwaltete die zahlreichen Besitzungen, bis die Kinder volljährig waren. Ein Sohn starb früh, so dass das Erbe unter vier Brüdern aufgeteilt wurde. Die „Brüderliche Abtheyllung“ von 1628 war ein wichtiger Einschnitt in der Familiengeschichte. Sie führte schließlich zur Aufteilung des Erbes und zur Bildung der vier neuen Linien: - Marx Jakob, Zell, überdauert bis 1845 - Otto Rudolf, Oeschgen, Säckingen, überdauert bis 1799 - Hans Hürus, Wehr, überdauert bis heute - Heinrich Hürus, Schwörstadt, überdauert bis 1811 Mit der Bildung dieser Linien begann eine Blütezeit der Herren von Schönau. Es gab eheliche Verbindungen zwischen den Linien, so dass deren frühe Angehörige teilweise auch Vorfahren der noch bestehenden Linie Schönau-Wehr sind. Zitat aus: https://www.wehr.de/fileadmin/Dateien/Dateien/Stadtinfo/Die_Erbteilung_von_1628.pdf Schönau-Oeschgen In der Loskaufurkunde der Hauensteiner aus der Leibeigenschaft vom 21. Februar 1741 tritt ein Baron Franz Otto von Schönau-Oeschgen als Grossmeier des Fridolinsstift in Säckingen in Erscheinung. Die Urkundenregeste beginnt wie folgt: „Die Aebtissin Maria Josefa zu Säckingen mit ihrem Capitel „von Frauen und Herren“, sodann Baron Franz Otto von Schönau, Herr zu Oeschgen, Wegenstetten, Rippolingen und Obersäkingen, als stiftischer Grosmaier …“ Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schönau_(Adelsgeschlecht) Otto Rudolf von Schönau Version vom: 30.09.2010 Autorin/Autor: Bruno Meier 15.2.1593, 8.7.1639 in Italien, kath., von Oeschgen. Sohn des Iteleck, Herrn von Oeschgen, und der Beatrix von Reischach. 1) Anna Elisabeth von Rosenbach, Tochter des Adam Hektor, 2) Maria Salome zu Rhein, Tochter des Johann Christoph. Nach einer Erbteilung mit seinen Brüdern wurde S. 1628 Herr von Oeschgen, Wegenstetten und Säckingen. 1633 wurde er Generalkommandant der vier Waldstädte am Rhein und wirkte 1636-38 als Obervogt von Rheinfelden. S. stand am Anfang der Nebenlinie von Oeschgen. Bruno Meier: "Schönau, Otto Rudolf von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 30.09.2010. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019711/2010-09-30/, konsultiert am 11.11.2024. http://www.hfls.ch/humo-gen/family/1/F113539?main_person=I330536 | VON SCHÖNAU, Otto Rudolf (I46676)
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| 306 | 1502 Zwölfer zur Schneidern 1512 - 1515 Natalrat und Vogt zu Dübendorf 1515 Vogt zu Greifensee Kriegsrat und Hauptmann in den Mailänder Feldzügen Wappenbeschreibung / Blasonierung In Gold schwarzer Steinbock. | KELLER VOM STEINBOCK, Nikolaus \ Niklaus (I1273)
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| 307 | 1503 Zürich, 21.3.1561 Zürich, von Zürich. Sohn des Jakob, Stadtschreibers von Solothurn, und der Margaretha von Vorburg. 1) Küngolt Schneeberger, Tochter des Hans, Ratsherrn, 2) 1532 Katharina Locher, von Frauenfeld. 1523 Vertreter der Zunft zur Saffran im Zürcher Grossen Rat, 1531-1538, 1540-1541 und 1560 Zunftmeister. 1542-1559 Bürgermeister, Rücktritt wegen Krankheit. 1532 Obristmeister und Salzhausschreiber. 1538 Vogt im Rheintal und 1541 in Meilen. Über drei Jahrzehnte Tagsatzungspräsident. 1547-1548 Obmann der Schildner zum Schneggen. Aktiver Förderer der Reformation, Mitverfasser der Streitschrift «Das Gyrenrupfen» (1523), Beteiligung am Bildersturm. Johannes Haab gewährte den Locarneser Reformierten Asyl in Zürich. | HAAB, Johannes (I41221)
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| 308 | 1503-1505 Mange-Schauer und Brot-Schauer, 1511 Weiß-Schauer, 1513 Brot-Schauer, 1514 Stadt-Richter; leinwandhändler, er trieb mit seinem Bruder Kaspar Handel mit Nürnberg Wappenbeschreibung / Blasonierung: In Gold übereinander drei rot gebänderte, schwarze Jagdhörner. | SCHLUMPF, Hans (I2511)
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| 309 | 1505 Schlussrechnung seines Vogts - also erst 1505 mündig prozessiert 1504 mit seinen Geschwistern und seinem Schwiegervater gegen ihren ältesten Bruder Felix Rordorf (welcher vielfach als Sohn von Nr. 116 bezeugt ist) Constaffler 1506 Achtzehner zum Rüden 1516-19 Fraumünsteramtmann 1527 und 1529 des Rats von der Constaffel 1527 Seevogt 1528/29 Obervogt zu Meilen | RORDORF, Hartmann (I38216)
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| 310 | 1505 und 1525 mit gut Stuerlo in Kirchenspiel Rheine belehnt das Ehepaar Egbert von Langen und Billa von Asbeck nahm im Jahr 1524 von dem Zwölfmänner-armenhaus in Münster 50 Goldgulden auf und verpfändete dafür in Rheine am Gosedyck sein Haus neben dem Rathaus, ds gut Mencke in darme Ksp. Schepsdorf und das gut Stuerlo im Ksp. rheine, siegelt 1518 mit fünf rechtsschrägen Rauten und einer Rose darüber | VON LANGEN, Egbert (I2033)
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| 311 | 1505, Sohn des Simon und der Elisabeth Rohrbach, von Thun. um 1470 Margarete, Tochter des Hans Fränkli. In Bern 1455 Grossrat, 1462 Kleinrat, 1467 und 1474 Venner. 1465 Landvogt von Bipp, 1473 von Lenzburg. 1481 Berner Seckelmeister. Vogt (1470-72) und Seckelmeister (1477-1503) des Niederen Spitals in Bern. Pannerhauptmann auf dem Waldshuter Zug 1468, in der Schlacht von Héricourt 1474 und auf dem Waadtländer Zug von 1475. | ARCHER, Anton (I42305)
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| 312 | 1507 Basel, 9.2.1571 Basel, ref., von Basel. Sohn des Martin, Wirts, zugewandert aus Ravensburg. 1) Barbara Brand, 2) 1541 Margret Wölfflin, Enkelin des Werner Wölfflin. Etwa 1525-36 Medizinstud. in Basel, Paris, Montpellier und Toulouse. Ab 1536 Arzt in Basel. Noch ehe H. eine Professur innehatte, wurde er 1543-44 erstmals Rektor der Univ. Basel (nochmals 1555-56 und 1567-68). 1544-49 war er Prof. der Physik, ab 1546 als Consiliarius der Medizin. Fakultät auch deren Dozent. Von 1552 bis zu seinem Tod wirkte er als Ordinarius und Stadtarzt. H., der als Arzt und Dozent sehr geschätzt war, stand in der antik-ma. Tradition der Medizin. Allmählich wurde er von seinem jüngeren Kollegen und späteren Nachfolger Felix Platter in den Schatten gestellt. | HUBER, Johannes (I41330)
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| 313 | 1508 Zürich, 25.4.1571 Zürich, von Zürich. Sohn des Jakob, Bäckers und Kornhändlers. Junker. 1) 1528 Agnes Zoller, Tochter des Junkers Hans Wilpert, Herrn zu Bonstetten, 2) 1571 Margareta Meiss, Tochter des Jakob, Landvogts von Eglisau. 1532-41, 1548-50 und 1558-60 Ratsherr der Konstaffel. 1533-49 Zürcher Seckelmeister, 1560-71 Bürgermeister. 1533-39 Reichsvogtei Zürich, 1542-48 Kyburg, 1548-50 Küsnacht, 1550-57 Wädenswil, 1558 Wollishofen. 1558 Obmann der Schildner zum Schneggen. 45-mal Tagsatzungsvorsitzender. Eidg. Gesandter zu Ks. Maximilian II. 1564, zum Hzg. von Savoyen 1566. C. galt als reichster Eidgenosse seiner Zeit: Er veranstaltete eine viertägige Hochzeit für seinen Sohn Jakob und lud 1'100 Gäste zur Feier seiner Bürgermeisterwahl. | VON CHAM, Bernhard (I47088)
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| 314 | 1511 Pfäffikon (ZH), 3.10.1573 Zürich, ab 1540 reformiert, ab 1538 Bürger von Luzern, ab 1540 Bürger von Zürich. Sohn des Hans, Tuchhändlers, und der Anna Erni. 1) Catharina Ling, Tochter des Caspar, Luzerner Tuchhändlers, 2) Brida Weidhas, von Luzern (1542 geschieden), 3) Barbara Stoll, Tochter des Erhard, Landvogts von Andelfingen, 4) Verena Frey. Nach einer Schneiderlehre in Fehraltorf (1523) stieg Peter Hirzel 1532 in Luzern in den Tuchhandel ein. 1541 zog er nach Zürich. Im Ferntuchhandel erwarb er grossen Reichtum. 1563 erschlug er straflos seine Frau Barbara und seinen Geschäftsführer, die er beim Ehebruch überrascht hatte. | HIRZEL, Peter (I3616)
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| 315 | 1512 Zwölfer zum Kämbel 1521 des Rats von der Zunft und Obervogt zu Erlenbach 1523 Obervogt zu Wipkingen 1524 Zeugherr und Amtmann zu Rüti 1528-31 Landvogt zu Regensberg 1531 gefallen in der Schlacht bei Kappel | SCHWERZENBACH, Hartmann (I32949)
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| 316 | 1515 Statthalter, Kriegsrat auf dem Zug gen Dijon | HOLZHALB, Jakob (I20561)
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| 317 | 1515-1515 Brühlthorbeschliesser; 1533-1549 Eilfer; 1550-1554 Zunftmeister Schumachern | SPINDLER, Sebastian (I13389)
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| 318 | 1521 Zürich, 21.5.1584, ref., von Zürich. 1) 1539 Barbara Rouchli, 2) Verena Rützenstorfer, Tochter des Stefan, Steinmetzen und Werkmeisters. Büchsenschmied, Zeugherr. Ab 1548 Vertreter der Schmidenzunft im Gr. Rat, 1548-67 Zunftmeister, 1556 Statthalter, 1560-66 Oberster Zunftmeister, 1567-84 Bürgermeister von Zürich. 1549-67 Obervogt von Höngg. B. stand in enger Verbindung zu Heinrich Bullinger. Als überzeugter Anhänger der Reformation und der Politik Zwinglis lehnte er Bündnisse mit fremden Mächten, z.B. 1582 mit Frankreich, ab. | BRÄM, Hans (I41184)
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| 319 | 1522 Schaffhausen, 12.1.1599 Schaffhausen, von Schaffhausen. Sohn des Franziskus, Leutnants, und der Anna Weber. Enkel des Hans (->). 1) 1549 Barbara Ifflinger von Granegg, Tochter des Hieronymus, 2) 1574 Anna Öderlin. Ab 1551 Urteilssprecher, ab 1554 Mitglied des Schaffhauser Gr. Rats und Säckelmeister, ab 1565 Obherr der Kaufleute und damit Mitglied des Kl. Rats, spätestens ab 1582 Statthalter, 1590-99 Bürgermeister. Daneben übte Z. weitere Ämter im Dienst der Stadt aus. Nach dem Tod seiner Mutter 1560 gehörte er aufgrund der Erbschaft zu den reichsten Bürgern Schaffhausens. Ab 1582 war er sogar der Vermögendste. Sein Einkommen ist vermutlich auf Erträge aus seinem umfangreichen Grundbesitz und auf Zinseinkünfte von ausgeliehenen Kapitalien zurückzuführen. | ZIEGLER, Hans Jakob (I25426)
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| 320 | 1522 Zürich, 14.8.1588 Zürich, reformiert, von Zürich. 1) 1542 Anna Escher, 2) 1547 Küngolt Ammann, 3) 1566 Cathrin Scheuchzer. Ab 1534 Schüler im ehemaligen Kloster Kappel, ab 1538 am Zürcher Fraumünster, 1540 Studium der Theologie in Tübingen, Marburg und Leipzig, Rückkehr nach Zürich auf Geheiss des Zürcher Studentenamts. 1542 Pfarrer in Witikon, gleichzeitig Provisor an der Fraumünsterschule, 1545 Pfarrer in Egg, 1552 Pfarrer an der Predigerkirche in Zürich, 1557 zweiter Archidiakon und Chorherr am Zürcher Grossmünster. W. hinterliess eine der bedeutendsten Nachrichtensammlungen der 2. Hälfte des 16. Jh. Von 1560 bis zu seinem Tod stellte er 24 Foliobände zusammen, die sog. Wickiana, die neben handschriftl. Aufzeichnungen rund 500 Flugschriften und über 400 Einblattdrucke zu Naturereignissen, Unglück und Verbrechen sowie geschichtl. Vorkommnissen enthalten. W. bezeichnete seine Sammlung als Wunderbücher. Ihre Genese steht im Zusammenhang mit dem Aufkommen der Prodigiensammlungen und einer verstärkten Aufmerksamkeit für die Zeichen und Wunder Gottes um die Mitte des 16. Jh. Am Zustandekommen der Sammlung waren auch Mitglieder des Zürcher Chorherrenstifts und der Schola Tigurina beteiligt. Druckschriften und handschriftl. Mitteilungen aus Gelehrten-Briefwechseln erhielt W. u.a. von Konrad Gessner, Rudolf Gwalther, Ludwig Lavater und Josias Simler. V.a. profitierte er vom umfangreichen Briefwechsel Heinrich Bullingers. | WICK, Johann Jakob (I41214)
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| 321 | 1524 Bürger zu Ebhausen bei Nagold, Kreis Calw. Bruder des Tübinger Profesors und Stifters Balthasar Käufflin. Balthasar Käuflin war auf Geheiß der Regierung von den Lehrverpflichtungen in Tübingen freigestekllt um in Stuttgart für die "kaiserliche Majestät" , wohl in Vorbereitung für den Reichstag in Augsburg, in einem theologischen Gutachten "alle Irrtümer der Lutheraner zusammenzustellen." | KÄUFFLIN, Kaspar (I1419)
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| 322 | 1526 zu Armentières geboren, Arzt und Stadtphysicus zu Aachen, vorübergehend Leibarzt bei Christian von Dänemark, † zu Aachen 1569. Aus seiner Ehe mit Agnes von Bourgeois entsproß Peter II. | L´ESPINE, Estienne (I18290)
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| 323 | 1526, 31.8.1573, katholisch, von Laufenburg und Rheinfelden. Sohn des Hans Otmar, Vogts von Laufenburg, und der Margareta Truchsess von Rheinfelden. Maria von Landsberg, Tochter des Sebastian. Studium an den Universitäten Basel und Dole sowie in Orléans und Paris. Offizierslaufbahn, 1546-1547 Teilnahme am Schmalkaldischen Krieg und 1552-1553 am Feldzug gegen die Türken in Ungarn. 1554-1573 in der Nachfolge seines Vaters Obervogt der habsburgischen Ämter Laufenburg und Rheinfelden, Hauptmann der vier Waldstädte am Rhein, 1563 kaiserlicher Rat. | VON SCHÖNAU, Melchior (I11410)
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| 324 | 1527-44, kauft 1529 das Bürgli in St. Gallen, kauft 1530 Gut Hanberg, Ratsherr 1529, Leinwandmesser 1535-44, 1531 Bussner, 1532 Pursner, Bussenrichter und Steuermeister 1540 und 1544, | ZOLLIKOFER VON NENGENSBERG, Jakob I. (I4728)
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| 325 | 1528 kauft er sich für 6 Goldgulden in die Gesellschaft zu den Kaufleuten ein | PEYER MIT DEM WECKEN, Heinrich (I2283)
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| 326 | 1534, von Solothurn. Elsbeth May, Tochter des Bartholomäus May. Mitglied der Schmiedezunft, ab 1505 Venner, 1510 Vogt von Kriegstetten. Hans Stölli führte 1512 in französischem Auftrag eine Freischar in die Picardie und war solothurnischer Gesandter in Rom. 1513 vertrat er Solothurn an der Tagsatzung. Während der Unruhen von 1513 wurde Stölli abgesetzt, aber bereits 1514 erneut in den Rat gewählt. 1521 erhielt er das Schloss Alt-Bechburg als Lehen. 1520-1532 wechselte er sich mit seinem Gegenspieler Peter Hebolt im Schultheissenamt ab. Während der Reformationszeit vertrat Stölli eine vermittelnde Position und zeigte Verständnis für reformierte Anliegen. | STÖLLI, Hans (I42352)
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| 327 | 1535, Mai 1598 . 1) Judith von Anwil, Scheidung wegen Aussatzes, 2) 1578 Margaretha Löwenberger. H. ist der Autor einer Neufassung des Haus- und Turnierbuches der Herren von H. mit Bildern zur Ringsaga sowie eines Kräuter- und Arzneibuchs mit zusammengetragenen wie auch eigenen Rezepten. Auf dem Schloss H. richtete H. eine Apotheke und ein Labor ein und liess u.a. die Treppentürme und den Rittersaal restaurieren. Mitglied der Turniergesellschaft Vom Falken und Fisch. | VON HALLWIL\HALLWYL, Burghard III. (I27600)
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| 328 | 1537 wurde der Züllichower Kreis von dem Markgrafen Hans von Brandenburg-Küstrin (1513-1571)aus dem Geschlecht der Hohenzollern, erworben, der ihn in die damals von ihm beherrschte Neumark, eine weitgehend östlich der Oder gelegene Landschaft, eingliederte und in deren Städten im selben Jahr die Reformation durchführen ließ. Mit dem Zuzug von Einwanderern aus Franken und Flandern entstand mit dem Weberhandwerk ein neuer und einträglicher Wirtschaftszweig. Bis zum Ende des 16. Jahrhunderts verdoppelte sich die Einwohnerzahl auf 4000. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Züllichau im Jahre 1631 zunächst von schwedischen, dann von kaiserlichen Truppen eingenommen und 1632 von durchziehenden Soldaten wiederum heimgesucht. Weitere Rückschläge hatte Züllichau durch zwei große Stadtbrände in den Jahren 1557 und 1687 zu verkraften. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts, Züllichau war jetzt Bestandteil des preußischen Königreiches, wurde die Stadt angesichts der bevorstehenden Schlesienkriege zu einer Garnisonsstadt entwickelt. Von 1482 bis 1945 gehörte Züllichau zu Brandenburg und damit zum deutschen Reichsgebiet. https://de.wikipedia.org/wiki/Sulechów#Geschichte Leszno (deutsch Lissa, früher auch Lissen und Polnisch-Lissa, nicht zu verwechseln mit Deutsch-Lissa) ist eine kreisfreie Stadt in der polnischen Woiwodschaft Großpolen, mit der Hauptstadt Posen. Sie ist Verwaltungssitz eines Landkreises, des Powiat Leszczyński, dem sie selbst nicht angehört. https://de.wikipedia.org/wiki/Leszno | ASTEROTH, Johannes \Jean (I562)
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| 329 | 1537 Zünfter zur Meisen 1546 verklagt seine Schwester den Junghans Ziegler auf Herausgabe ihres Anteils am Erbe ihres Vaters Erhart Ziegler 1556 Sattler 1577 Amtmann im Schaffhauserhaus | ZIEGLER, Rudolf (I19724)
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| 330 | 1541 Basel, 1591 Basel, von Basel. Sohn des Niclaus, Kaufherrn des Basler Rats, Obersten in franz. Diensten und Landvogts auf Farnsburg. 1) 1562 Anna Wölfflin, Tochter des Peter, 2) um 1587 Gertrud Harscher, Witwe des Jacob Wonlich, Münzmeisters. I. wirkte als Bankier und war Offizier in franz. Diensten. 1574 nahm er trotz des Verbots der Stadt Basel am Auszug der kath. Orte zur Unterstützung des franz. Hofs im Kampf gegen die Hugenotten teil. 1576 kehrte er nach Basel zurück. I. vertrat Basel bei eidg. Gesandtschaften an den franz. Hof. 1587 wurde er zum obersten Hauptmann der eidg. Truppen im Mülhauser Zug ernannt. 1589 veranlasste er den Umbau des Spiesshofs in einen Renaissancepalast. | IRMY, Balthasar (I41676)
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| 331 | 1541 Zwölfer zum Kämbel 1546 Zunftmeister und Obervogt zu Männedorf 1548-52 Furier 1550 Obervogt zu Regensberg 1556 Stallherr 1557 Spitalmeister 1558 Obervogt zu den IV Wachten 1560 Bauherr 1560 und 1568 Obervogt im Neuamt 1566 Landvogt zu Kyburg 1566 Testament 1572 Schultheiss am Stadtgericht 1573 des Rats von freier Wahl 1574-90 Seckelmeister 1579 Schildner zum Schneggen 1582 Obervogt zu Stammheim 1582 Rechenherr der Schildner zum Schneggen 1595 Testament | SCHWERZENBACH, Matthias (I28288)
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| 332 | 1541 Zwölfer zum Kämbel 1546 Zunftmeister und Obervogt zu Männedorf 1548-52 Furier 1550 Obervogt zu Regensberg 1556 Stallherr 1557 Spitalmeister 1558 Obervogt zu den IV Wachten 1560 Bauherr 1560 und 1568 Obervogt im Neuamt 1566 Landvogt zu Kyburg 1566 Testament 1572 Schultheiss am Stadtgericht 1573 des Rats von freier Wahl 1574-90 Seckelmeister 1579 Schildner zum Schneggen 1582 Obervogt zu Stammheim 1582 Rechenherr der Schildner zum Schneggen 1595 Testament | SCHWERZENBACH, Matthias (I32937)
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| 333 | 1543 wahrscheinlich in Moudon, 1597 Bern, ref., von Bern. Sohn des Wolfgang, Kleinrats und Landvogts, und der Katharina von Diesbach. 1568 Salome Stürler, Tochter des Peter. Herr zu Riggisberg und Vufflens. Erst Hauptmann in franz. Diensten, Oberstleutnant unter Ks. Maximilian II., Oberst in Ungarn, dann 1575 unter dem Pfalzgf. Johann Casimir von Rhein. 1582 Oberst über 2'000 Mann bern. Hilfstruppen an Genf, 1585 mit 5'000 Mann nach Graubünden. 1572 Berner Grossrat, 1578-84 Landvogt von Oron, 1586 Kleinrat. 1587 zeichnete sich E. als Anführer der eidg. Truppen beim Sturm auf Mülhausen aus. 1589 nahm er als Oberst am Zug nach Savoyen teil, 1590 an der Schlacht von Ivry. | VON ERLACH, Ludwig (I21677)
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| 334 | 1548 einsetzung als geheimer Rat, 1555 Abgesandter zum Augsburger reichstag, 1556 Oberrichter, 1557, Bürgermeister, 1570 Ratsältester, er unterhielt enge beziehungen mit dem St. Galler Kaufherrn Leonhard Zollikofer 1529-1587, der 1580 die Tochter BENIGNA KRAFFT (1552-16269 als zweite Frau aus Ulm nach St. gallen führte und 1585 schloss und herrschaft Altenklingen bei Märstetten erwarb. | KRAFFT, Hans (I3307)
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| 335 | 1550 - 1565 des Kleinen Rats und Seckelmeister, 1566-1587 Bürgermeister und Stadtvogt von Konstanz "Für seinen Stiefsohn Hans Jacob Atzenholz erhielt Ulrich Leiner vom Abt von St. Gallen den grossen und den kleinen Kehlhof zu Engishofen als Lehen." Hans Jakob Atzenholz war von 1566-1587 Bürgermeister in Konstanz. Seine drei Söhne erwarben das St. Galler Bürgerrecht und erhielten 1590 von Erzherzog Ferdinand einen Adelsbrief Atzenholz genannt Wechsler. Heinrich Wechsler, Bürger in Konstanz, 1420. Heinrich und Konrad die Wechsler 1433, 1434. Heinrieh A. gen. W., Bürger in Konstanz, 1433, 1434, führte auf seinem Siegel einen Schild mit Adler;seine Gattin Anna 1434. Hans Jacob A., Bürgermeister in Konstanz 1575 führte im Schilde einen Adler und auf gekröntem Stechhelme einen Schwanenhals. Erzherzog Ferdinand von Oesterreich verlieh d. d. Innsbruck1590. 12. 5. den Gebrüdern Conrad Hanß und Rudolf Atzenholtz gen. Wechsler, deren Vater selig Hans Jacob, Stadtvogt von Konstanz gewesen, die Adelsfreiheit und Besserung des der Familie A. von Kaiser Maximilian I. verliehenen Wappens, welche darin bestand, daß statt des Stechhelms ein offener Helm verliehen wurde. Jkr. Rudolf A., Rathsherr in Konstanz, vergabte 1612 an die Raite daselbst 1400 fior. zu einer Brodspende und einer Jahrzeit in St. Stephan. Johann Jacob Atzenholz von Neuenhorn in Wasserburg etc., vermählt mit Anna Barbara, Tochter des Lucas Dietrich von Reischaeh in Maegdberg und Wasserburg . Jkr. Johann Atzenholz von Tattweiler zu Neuenhorn im Thurgau, wurde 1624 Bürger in Zürich und starb 1627. (Egli, der ausgestorb. Adel von Stadt und Landschaft Zürich.) Elisabeth, Tochter des Johann Atzenholtz und der Margaretha Zollikoffer, Gattin des Johann Melchior Oschwaldt. Wappen: Von Schwarz und Silber gespalten mit einem goldgeschnäbelten Adler wechselnder Farbe. Auf gekr. Helme mit ^ w- Decken ein von Silber und Schwarz längs getheilter Schwanenhals mit goldenem Schnabel. SUCHE: Vater: evtl .Jakob Wechsler: 1503 Zunftmeister der Metzger und Krämer, 1504 - 1510 des Kleinen Rats; 1511 - 1513 des Grossen Rats, 1516 - 1619 des Kleinen Rats (Q: Otto Leiner) --> Ratsherr von: 1550 an 1565 in Konstanz, Konstanz, Württemberg, DEU --> Bürgermeister und Stadtvogt von: 1566 an 1587 in Konstanz, Konstanz, Württemberg, DEU | ATZENHOLZ, Hans Jakob (I31617)
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| 336 | 1550 St. Gallen, 1601 Konstanz, ref., später kath., von St. Gallen. Sohn des Jakob, Goldschmieds und Stadtammanns, und der Veronika Widenhuber. 1574 Anna Schlumpf. Ausbildung zum Buchdrucker in der Offizin Froschauer in Zürich, Geselle in der Druckerei Froben in Basel. 1578 Gründung der ersten Druckerei in St. Gallen, ab 1582 Produktion von eigenem Papier in Aach bei Tübach. Nach der Ausweisung aus St. Gallen 1584 Niederlassung in Tübach und vermutlich 1585 Konversion zum kath. Glauben. Ab 1586 war S. auch in Konstanz als Drucker tätig, wo er sich 1598 definitiv niederliess. Von ihm sind 106 Drucke (u.a. diverse Kalender und das Churer Missale von 1589) bekannt. 1597 begann S. mit dem Druck der ältesten bekannten period. Zeitschrift, der Monatszeitschrift "Annus Christi" des Augsburgers Samuel Dilbaum. | STRAUB, Leonhard (I29322)
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| 337 | 1552 Zwölfer zum Weggen 1571 Wappenbrief von Kurfürst Friedrich von der Pfalz 1573 Zunftmeister 1573 Statthalter 1573 Bauherr 1576 Anführer der „Hirsebreifahrt“ vor 1577 Schildner zum Schneggen 1578 Landvogt zu Kyburg 1584 Bürgermeister von Zürich 1594 Testament | THOMANN, Kaspar (I41933)
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| 338 | 1556 setzte sich nach heftigen Kämpfen die Reformation in Antwerpen – wie auch in den gesamten Spanischen Niederlanden – durch. Im 16. Jahrhundert war die Stadt reichste Handelsstadt Europas. Durch die darauffolgenden Konflikte zwischen den Habsburgern und den vom Reich losgelösten Niederlanden folgte der Niedergang. Im November 1576 kam es zu Brand und Plünderung in der sogen. Spanischen Furie. 1585 eroberte der spanische Statthalter Alessandro Farnese Antwerpen. Alle protestantisch bleibenden Einwohner mussten die Stadt verlassen. Antwerpens nördliches Nachbargebiet, die Republik der Sieben Vereinigten Provinzen ( Republik der Vereinigten Niederlande) , erkämpfte im Achtzigjährigen Krieg, auch Spanisch-Niederländischer Krieg von 1568–1648) ihre Unabhängigkeit von der spanischen Krone, und damit vom Haus Habsburg. Mit seinem Ende schieden die nördlichen Niederlande aus dem Verband des Heiligen Römischen Reichs aus. Der südliche Teil der Niederlande blieb dagegen bei Spanien; im 19. Jahrhundert ging daraus Belgien hervor. Die Niederlande wurden damit dauerhaft geteilt. Ein weiterer Grund für den Niedergang in Antwerpen war eine Bestimmung des Westfälischen Friedens von 1648, dass die Schelde nicht mehr als Schifffahrtsweg genutzt werden durfte, was für den Handel der Stadt schwerwiegende Beeinträchtigungen brachte. https://de.wikipedia.org/wiki/Antwerpen | DES ENFANTS, Jeanne (Johanna) (I1260)
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| 339 | 1565 Fehraltorf, August 1639 Zürich, ref., 1592 Erhalt des Zürcher Bürgerrechts wegen Verdiensten um die Schule. Sohn des Leonhard, Pfarrers. 1591 Magdalena Lavater, Tochter des Ludwig Lavater. Theologiestud. in Heidelberg. 1590 examiniert, 1591 Pfarrer auf dem Hirzel. 1596 Pfarrer in Albisrieden. 1601 Philologieprof. am Collegium humanitatis, 1611 Prof. der Logik am Carolinum, 1612 Theologieprof. und Chorherr. 1612-32 wurden zahlreiche, unter seinem Vorsitz verteidigte theol. Dissertationen publiziert. | ERNI, Heinrich (I41812)
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| 340 | 1565 Schaffhausen, nach 1627, ref., von Schaffhausen. Sohn des Alexander, Leibarztes des Gf. von Mömpelgard Georg von Württemberg, und der Helena von Wendelstorff. Enkel des Alexander (->), Cousin des Hans Conrad (->). 1) 1587 Esther Hagenbach, 2) 1612 Margaretha Mäder, Witwe des Leonhard Huber. 1605 Urteilssprecher, 1606 Schaffhauser Grossrat, 1609-27 Zunftmeister zun Schmieden, 1616 Eherichter und Abzugsherr, 1623 Obervogt in Rüdlingen und Buchberg, Stallherr des Marstalles, Holzherr, 1624 Scholarch (Schuloberhaupt) und Visitator scholarum. P. war Mitinhaber des Peyer-Huber'schen Handelsgeschäfts, das nicht nur als Handelshaus, sondern auch als Speditionsgeschäft zwischen der Ostschweiz und Lyon fungierte. Durch nicht geklärte Umstände geriet das Handelshaus 1627 in Konkurs. Auf Fürbitte der "teutschen Nation" entgingen P. und sein Bruder Friedrich in Lyon dem Galgen. Durch den Konkurs wurde P. vollkommen ruiniert und musste ohne Zweifel die Stadt verlassen. ; Mitinhaber des Peyer-Huber´schen Handelsgeschäfts, das nicht nur als Handelshaus, sondern auch als Speditionsgeschäft zwischen der Ostschweiz und Lyon fungiert. Durch nicht geklärte Umstände gerät das Handelshaus 1627 in Konkurs. Auf fürbitten der "teutschen Nation" entgehen er und sein Bruder Friedrich in Lyon dem Galgen; durch den Konkurs wird er vollständig ruiniert und muss die Stadt verlassen weiterführende Info: HLS | PEYER MIT DEM WECKEN \ WEGGEN, Jeremias (I28375)
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| 341 | 1565 Universität Wittenberg, 1587 Syndikus in Neustadt, 1595 Ratsherr, zuletzt Bürgermeister. Durch Kaiser Rudolph II. am 03.04.1607 in den erbländ. böhmischen Adelsstand erhoben. | BIELITZER VON BIELITZ, Matthias (I1179)
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| 342 | 1565 Zwölfer zum Weggen; von ihm soll der Name ´Beatenrain` stammen; Schildner zum Schneggen Werdmüller: Zürcher Bürgerfamilie unklarer Herkunft, die seit dem 14. Jh. in Zürich nachgewiesen und deren gesicherter Stammvater der Müller OTTO ( 1462) ist. Im 15. Jh. gehörten die W. zu den einflussreichsten Handwerkerfamilien der Stadt. Ausgehend von OTTOS Urenkeln OTTO ( -> 17) und BEAT (1517-74) teilte sich die Fam. in zwei Hauptlinien. OTTOS Nachkommen waren häufig Geistliche oder im Staatsdienst tätig. Der letzte männl. Vertreter dieser Linie, Pfarrer HANS ULRICH, starb 1742. Personne: SAZ VIII.D.4.:31. Wilhelm Hofmeister: Genealogische Tabellen, Buchstabe W Teil 2 (1780 - 1814) | WERDMÜLLER, Beat (I1280)
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| 343 | 1568-1584 Mitglied des Stadtgerichts 1573 Zwölfer zur Schneidern 1574-1575 Eherichter von Bürgern 1584 Landvogt zu Greifensee 1591 – 1594 Schultheis 1595 – 1599 des Raths, Obervogt im Neuamt 1595-1596 Eherichter von Räten Bürgerort Zürich A. Denzler: Die Sulzer von Winterthur; Buchdruckerei Winterthur, Winterthur, 1933 Wappenbeschreibung / Blasonierung In Gold schwarzer Steinbock. | KELLER VOM STEINBOCK, Felix (I22252)
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| 344 | 1569 Stadtrichter 1572 Zunftmeister zu Schuhmachern 1574 Ratsherr 1578 Schulrat, St. Leonhards Kirchenpfleger, Spitalmeister, Ehe Gerichts Obmann 1580 Bürgermeister 1581 Amtsbürgermeister 1582 Altbürgermeister 1583 Reichsvogt 1588 Panner Hauptmann 1599 Schulrats Obmann. 21.5.1537 St. Gallen, 9.7.1613 St. Gallen, reformiert, von St. Gallen. Sohn des Leonhard, Stadtrichters, und der Barbara Scherrer. 1568 Katharina Donder, Tochter des Jacob. 1564-1571 Elfer der Schusterzunft, 1572-1573 Zunftmeister, 1574-1580 Ratsherr, 1580-1613 im Dreijahresturnus Amtsbürgermeister, Altbürgermeister und Reichsvogt, 1582-1613 ausserdem Pannerherr bzw. Pannerhauptmann, 1599-1513 Schulratsobmann. | SPENGLER, Jakob (I9880)
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| 345 | 1569 Stadtrichter 1572 Zunftmeister zu Schuhmachern 1574 Ratsherr 1578 Schulrat, St. Leonhards Kirchenpfleger, Spitalmeister, Ehe Gerichts Obmann 1580 Bürgermeister 1581 Amtsbürgermeister 1582 Altbürgermeister 1583 Reichsvogt 1588 Panner Hauptmann 1599 Schulrats Obmann. | SPENGLER, Jakob (I26836)
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| 346 | 1570, gerichtsherr zu Teufen, Freienstein, Rorbas, Nürensdorf und Berg, des Rats 1571-1587, Vogt zu Wollishofen, Landvogt zu Grüningen 1584, Statthalter des Johanniterhauses Bubikon 1589, Schildner zum Schneggen (Schild 1(. [1] | VON MEISS, Junker Junker Hans Hans ´der Lange` (I9036)
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| 347 | 1570, gerichtsherr zu Teufen, Freienstein, Rorbas, Nürensdorf und Berg, des Rats 1571-1587, Vogt zu Wollishofen, Landvogt zu Grüningen 1584, Statthalter des Johanniterhauses Bubikon 1589, Schildner zum Schneggen (Schild 1(. [1] | VON MEISS, Hans ´der Lange` (I47079)
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| 348 | 1572 des Grossen Rats, 1573 Einlässermeister, 1574 Vogt nach Landshut, 1584 Grossweibel, 1585 Vogt nach Schwarzenburg, 1593 des Kleinen Rats, 1596 Vogt nach Wangen Ereignis Grossrat 1572 in Bern, Bern, BE, CHE Ereignis Vogt 1574 in Utzenstorf-Landshut, Fraubrunnen, BE, CHE Ereignis Einlässermeister 1573 in Bern, Bern, BE, CHE Ereignis Grossweibel 1584 in Bern, Bern, BE, CHE Ereignis Vogt 1585 in Schwarzenburg, Schwarzenburg, BE, CHE Ereignis Ratsherr 1593 in Bern, Bern, BE, CHE Ereignis Landvogt 1596 in Wangen, Wangen, BE, CHE | IM HAAG, Gilg (I37922)
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| 349 | 1573 Prediger. Synodalis 1574 Pfarrer. Ehe Richter 1581 Camerarius 1583 Schulrat 1609 Praeses Synodi. Decanus | HOFMANN, Christian (I12397)
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| 350 | 1577 Zürich, 1629 Zürich, ref., von Zürich. Sohn des Peter, Glockengiessers, und der Magdalena Bürkli. 1) 1603 Küngold Vögeli, 2) 1606 Susanna Kasthofer, 3) 1613 Anna Kitt. F. goss zwischen 1604 und 1610 mit seinem Vater 24 Glocken, bis 1615 mit seinem Bruder Hans Peter 17 und 1611 mit Meister Abraham Zender eine 195 Zentner schwere Glocke für Bern. 1615-29 goss er zudem Münzwerk und Büchsenzeug. 1619 wurde er in Zürich zum Zunftmeister zur Schmieden gewählt. Vogt von Rieden (ZH) und Wiedikon, Obmann der Schützengesellschaft am Platz und ab 1629 Hardherr (Aufseher über die städt. Allmend Hard). | FÜSSLI, Peter (I33198)
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