Strauss Genealogie


Notizen


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3001 Katharina Elisabeth (auch Anna Elisabeth Artz)

siehe
Stammfolge RANDOLL 5. Generation Blatt 5/3, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html 
ARTZ, Katharina Elisabeth (auch Anna Elisabeth) (I178)
 
3002 Katharina Ohrnheim (Steingraber) STEINGRABER, Katharina (I1648)
 
3003 Katharina, Witwe des Ritters Gottfried von Ifenthal, und Anna, Gattin des Ritters Peter von Rormos, Töchter des Ritters Hartmann vom Stein, geben ihr Eigengut in Urwil, für das Seelenheil ihres Vaters dem Kloster Sankt Urban unter der Bedingung, dass die Einkünfte daraus am Jahrzeit dem Konvent in Form von weissem Wein und Fischen zu spenden sind.
Zeugen: Herr Albert von Rormos, Walther von Aarwangen, Ulrich der Riche, Schultheiss von Solothurn, Cunrad von Halten, alle Ritter; Heinrich Huschi, minister des Herrn von Aarwangen, Niklaus der Diener des Schultheissen von Solothurn, und Ulrich von Durinon.
URK 638/12714 
VOM STEIN, Anna (I38883)
 
3004 Katharinas älterer Bruder wurde 1452 als Friedrich III. römischer Kaiser. Mit diesem und ihrem Bruder, dem späteren Erzherzog Albrecht VI., dem sie äußerlich sehr ähnlich gewesen sein soll[1], wuchs sie in Wiener Neustadt auf.[2] 1461 und vor allem im Sommer und Herbst 1463 versuchte sie in kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen ihren Brüdern zu vermitteln[3]. Als Albrecht VI. 1463 in Wien starb, kümmerte sie sich nicht nur um seine Beisetzung, sondern versuchte auch die näheren Umstände seines Todes zu klären[4].

Nachdem zunächst ein Eheprojekt zwischen ihr und Herzog Johann von Kleve in Planung war[5], heiratete sie im Juli (am 13. oder 15. Juli) 1447[6] in Pforzheim Markgraf Karl I. von Baden (1427–1475), dem sie einen Brautschatz von 30.000 Dukaten zubrachte.[7] Die Eheschließung war Teil eines Beziehungsnetzwerkes, das in diesen Jahren zwischen ihren Brüdern, den Markgrafen von Baden, den Pfalzgrafen bei Rhein, den Markgrafen von Brandenburg-Ansbach und den Grafen von Württemberg im Entstehen war. Für die Markgrafen von Baden bedeutete die Einheirat in eine eindeutig ranghöhere Dynastie einen enormen Prestige-Gewinn.[8] Die Wahrung ihres hohen Ranges machte Katharina dadurch offensichtlich, dass sie in ihrem Wappen neben den badischen Schild den österreichischen setzte.[9]

1456 wurde Karl von seinem Schwager Albrecht, als dieser die Vorderen Lande verließ, zu dessen Verweser und Statthalter ernennt[10]. Durch seine Ehe wurde Karl nicht nur durch Herzog Sigmund den Münzreichen mit der Vogtei und der Regierung der vorderösterreichischen Lande beauftragt, sondern auch mit Sigmunds Berater Matthäus Hummel bekannt[11], der zuvor in den Diensten von Herzog Albrecht VI. gestanden hatte.

Katharina überlebte ihren Gemahl, mit dem sie allem Anschein nach eine gute Ehe geführt hatte, um 18 Jahre und wurde Stammmutter des badischen Hauses. Ihr Sohn Christoph überließ ihr Schloss Hohenbaden als Witwensitz und baute das Neue Schloss in Baden-Baden. Katharina ist in der Stiftskirche Unserer Lieben Frau in Baden-Baden bestattet.  
VON ÖSTERREICH, Katharina (I1488)
 
3005 katholisch
A. Blömer, Ahnenliste Hans Wilhelm Coenen zu Jüchen, Mönchengladbach 1981, S. 63
A. Blömer, Die Familie von Gehlen aus Wickrathberg, Mönchengladbach 1991, S. 8 f., 37
A. Blömer, Ahnenliste der Eva Jacobs, * 1809 in Odenkirchen, Mönchengladbach 1998, S. 12
A. Blömer, Ahnenliste des Wilhelm Arnold Nierstras, Mönchengladbach 2000, S. 17
A. Blömer, Familien Camp (Kamp) in der reformierten Gemeinde Wickrathberg, Mönchengladbach 2002, S. 35
A. Blömer, Die Vorfahren der Sibylla Mühlen († 1792 in Rheydt), Mönchengladbach 2007, S. 23  
FELDERMANN, Mechthild (Mettl) (I1117)
 
3006 katholische Hochzeit im Pfarrhof zu Banna bei Onkel Horvarth; in baufälliger Kirche und ungarischem Festmahl sowiue Zigeunermusik, danach Reise nach Ödenburg, heute Sopron im Nordewesten von Ungarn, südwestlich vom Neusiedler See.

"Nun hatte ich Muße meiner braven Frau Deutschland zu zeigen. Ich reiste mit ihr über Prag, Dresden, Leipzig, Kassel, Frankfurt, Heidelberg, Mannheim, den Rhein hinab, bis Düsseldorf zu Schwester LISETTE (* 1792 in Düsseldorf), verwittwete Klein, und schwelgte mit ihr in diesem heimatlichen Paradiese.

Lebt vier Jahre in Württemberg, "unzufrieden" - die Kinder waren schwer auszubilden
1862 Rückkunft nach Wien, Österreich

Pest (ungarische Aussprache [pɛʃt]; ehemals auch als Pesth geschrieben) liegt auf der östlichen, flachen Seite am Ufer der Donau, war neben Buda (rechtes Donauufer) eine der zwei Städte, aus denen 1873 Ungarns Hauptstadt Budapest entstand. Pest nimmt zwei Drittel der Stadtfläche Budapests ein. Davor war sie seit 1723 Sitz der administrativen Verwaltung des Königreichs Ungarn.
 
MACK, Marie ´Marien` (Aloisia) (I2006)
 
3007 Kauert Stammbaum Detail-1; Bernd Kauert SCHUMACHER, Gerhard (I47870)
 
3008 Käuffelin: Balthasar K. (Kefele, Kefelin, Keuflin), württembergischerTheolog des 16. Jahrhunderts, geboren ca. 1490 in Wildberg, † den 4. October 1559 in Tübingen. Er studirte in Tübingen, wo er den 25. Oct. 1510 unter dem Rectorat von J. Lemp als B. Kefele immatriculirt ist, Philosophie und Theologie, wurde 1512 Baccalaureus, 1513 zugleich mit A.Blaurer aus Constanz Magister artium, 1517 Professor, 1518 zugleich mit Math. Aulber aus Reutlingen zu Constanz zum Priester geweiht, 1521Dr. theol. Im J. 1526 (Mai 19. ff.) nimmt er im Auftrag des Bischofs von Basel "als Ordinarius theol. und Prädikant zu Tübingen" Theil an der Disputation zu Baden im Aargau. Auf der Rückreise kam er mit seinemehemaligen Universitätsfreund Blaurer in Constanz zusammen, bezeugte ihm sein Bedauern, daß er "von der lutherischen Secte sich habe verstricken lassen", worauf Blaurer ihm erwiderte: "er solle sich vielmehr mit ihm freuen, aus dem Reich des Entchristes frei und in das Reich Christi gekommen zu sein" (Epp. Zwinglii ed. Schuler und Schultheß I, 507ff.; Pressel, Blaurer S. 94). Wenige Jahre später folgte er selbst diesem Vorbild, indem er 1534 bei der Einführung der Reformation in Württemberg wenigstens äußerlich zur evangelischen Kirche übertrat, wenngleich er innerlich stets katholisch gesinnt blieb. Er war nun eine Zeitlang einziger theologischer Professor in Tübingen, bis er 1536 in Phrygio, 1539 in Forster, 1544 in Schnepf neue Collegen bekam. Festhaltendan seiner Ueberzeugung von der Nothwendigkeit einer conciliaren katholischen Reform der Kirche, aber mit praktischer Klugheit den Umständensich accommodirend, vertrug er sich mit seinen neuen Collegen, fügtesich dann aber 1548 ebenso bereitwillig dem Interim, wie er zuvor derReformation sich gefügt hatte, und war nun wieder drei Jahre lang dereinzige theologische Professor in Tübingen, bis er 1551 in Jakob Beuerlin und Martin Frecht zwei neue lutherische Collegen erhielt. Erst 1556 wurde er vom Herzog Christoph, weil er "Leibes Blödigkeit und Altershalber nicht mehr lesen konnte", seiner Lectur mit Gnaden enthoben, aber "als ein alter verdienter Professor und fürnehmer Mitregent der Universität, der der Hohenschul viel Gutes erzeigt", in seinem Gehalt undübrigen akademischen Rechten belassen. Er starb 1539, nachdem er über40 Jahre Professor und 13 Mal Rector gewesen. Seine Zeitgenossen rühmen ihn als einen gelehrten, insbesondere in der Patristik bewanderten, beredten und in praktischen Geschäften gewandten Mann. Schriftstellerische Arbeiten von ihm sind nicht bekannt — außer einer von Fischlin erwähnten, aber nur handschriftlich vorhandenen "epistola de papa deponendo".
Landesarchiv Baden Württemberg - Hauptstaatsarchiv Stuttgart: Findbuch A573 Stadt und Amt Wildberg / 1488-1882 /C Akten / XVI. Heiligen-, Armen- und Stiftungssachen / 2. Stadt Wildberg / d) Käuffelinsche Stiftung / Bestellsignatur: A 573 Bü 6907 a / 1-1295840 http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=1-1295840 Verlassenschaftsinventarium des Theologieprofessors Dr. Balthasar Käufflin / 21. Januar 1560 / Folio, geheftet, Bl. 1-22 / Käuffelin, Balthasar; Theologe, 1490-1559
Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 573 Bü 6916 aStadt und Amt Wildberg / 1488-1882

C Akten

XVI. Heiligen-, Armen- und Stiftungssachen

2. Stadt Wildberg

d) Käuffelinsche Stiftung

Statut zur Käufflin'schen Stiftung in Wildberg (gen. durch Erlass der Regierung des Schwarzwaldkreises vom 28. Okt. 1863) / 28. Oktober 1863)28. Oktober 1863 Enthält: 10 Exemplare (Druckbogen)
Umfang: 10 Ex. (Druckbogen), Druck um 1870 
KÄUFFLIN, Balthasar (I3998)
 
3009 Kaufhändler in Süchteln
http://www.heidermanns.net/gen-pers.php?ID=59557 
METZGES, Peter Christian (I47525)
 
3010 Kaufmann
evangelisch-reformiert 
HOFSTATT, Wilhelm (I1451)
 
3011 Kaufmann in Cuevas (Almeira, Spanien), Carrucha (Almeira, Spanien), Colombes (Frankreich), Paris, 1918 Asnières (Frankreich). KÖBERLIN, Emil (I3390)
 
3012 Kaufmann in Düsseldorf
evangelisch-reformiert

 
HOFSTATT, Hermann (I1453)
 
3013 Kaufmann in Nijmegen
evangelisch-reformiert
I. Barleben, Geschichte der Familie Lüps, Düsseldorf 1937, Band II, Tafel B 18 und B 18b (ausführlich zu den Nachkommen) 
VAN MANEN, Jacob Benjamin (I47499)
 
3014 Kaufmänn. Ausbildung vermutlich im Wolltuchhandel von Heinrich Holzhalb
Ab 1601 Zwölfer der Saffranzunft und Mitglied im Gr. Rat, Schildner zum Schneggen
1582 Erwerb des Landguts Schipf in Herrliberg
1587 mit seinem Bruder Heinrich sowie unter Beizug der Refugianten Johann Jakob Dunus und Francesco Turrettini Gründung einer Gesellschaft zur Herstellung von Wolltuch, Schappegarn und Florettseide
1592 Bau des Seidenhofs
1594 Kauf der Seidenmühle an der Schipfe und Einrichtung des Wollenhofs, den W. als eigenes Geschäft betrieb. Die Brüder W. bauten das im Verlagssystem produzierende und auf den Export ausgerichtete Textilunternehmen rasch zum bedeutendsten in Zürich aus. Als Erste vereinigten sie darin die Verarbeitung von Seide, Wolle und Baumwolle.


1548 Zürich, 9.2.1612 Zürich, reformiert, von Zürich. Sohn des Beat, Müllers, und der Elisabeth Knäpplin. Neffe des Otto (->). ​1) Emerentia Rahn, Tochter des Rudolf, Kleinrats, 2) 1583 Regula Ramsauer, Tochter des Heinrich, Schaffhauser Obervogts von Rüdlingen, 3) 1603 Elisabeth Wyss. Kaufmännische Ausbildung vermutlich im Wolltuchhandel von Heinrich Holzhalb. Ab 1601 Zwölfer der Saffranzunft und Mitglied im Grossen Rat, Schildner zum Schneggen. 1582 Erwerb des Landguts Schipf in Herrliberg. 1587 mit seinem Bruder Heinrich (->) sowie unter Beizug der Refugianten Johann Jakob Dunus und Francesco Turrettini Gründung einer Gesellschaft zur Herstellung von Wolltuch, Schappegarn und Florettseide. 1592 Bau des Seidenhofs, 1594 Kauf der Seidenmühle an der Schipfe und Einrichtung des Wollenhofs, den David Werdmüller als eigenes Geschäft betrieb. Die Brüder Werdmüller bauten das im Verlagssystem produzierende und auf den Export ausgerichtete Textilunternehmen rasch zum bedeutendsten in Zürich aus. Als Erste vereinigten sie darin die Verarbeitung von Seide, Wolle und Baumwolle. 
WERDMÜLLER, David (I1204)
 
3015 Kaufmanns- und Junkerfamilie. Stammvater ist der 1415-1425 belegte Werner von Zug. Seine Söhne starben kinderlos und das Geschlecht setzte sich matrilinear fort, indem die drei Söhne seiner Tochter Anna aus der Ehe mit Heinrich Morgent den Namen ihrer Mutter annahmen. Priester Werner (->), Urenkel von Anna, schloss sich der Reformation an und zog von Zug nach Zürich, wo er 1529 Bürger wurde. Von seinen fünf Söhnen kehrten drei nach Zug zurück. Auf die beiden anderen gehen die zwei Hauptlinien der Steiner zurück. Tuchherr Peter (1525-1592) begründete die Zürcher Linie, Jakob (1531) die Mülhauser Linie, die noch zu Beginn des 21. Jahrhunderts blühte. Peters Sohn und sein Enkel waren ebenfalls Tuchherren und gelangten zu grossem Reichtum. Anfang des 17. Jahrhunderts spaltete sich von der Tuchherrenlinie eine junkerliche Linie ab. Hans Peter (1571-1623) erwarb 1614 aus dem väterlichen Erbe die Gerichtsherrschaft Uitikon und Ringlikon und 1620 jene von Niederurdorf. Nach seinem Tod ging die Herrschaft an seinen Bruder Hans Jakob (->). Dessen Nachkommen führten den Junkertitel. Hans Jakob bestimmte in seinem Testament, dass die Gerichtsherrschaft nicht geteilt werden und gemeinsamer Besitz der männlichen Nachkommen bleiben solle. Die adligen Steiner traten entweder in den Militärdienst, so Hans Jakob (->), oder verwalteten die Gerichtsherrschaft. 1798 verloren sie die Gerichtsherrschaft, nicht aber den Grundbesitz und das Schloss, das bis 1870 in Familienbesitz blieb. Der Kaufmannszweig erlosch 1755 in der männlichen Linie, der adlige Zweig 1937. Die bürgerliche Linie besass 1615-1747 einen Schild bei den Schildnern zum Schneggen, die adlige Linie besass einmal im 17. Jahrhundert und einmal im 18. Jahrhundert für kurze Zeit je einen Schild, konnte die Schilde aber nicht weitervererben. Die Steiner sassen ab 1585 im Grossen Rat, ca. sechsmal als Zwölfer und viermal als Achtzehner. Die bürgerliche Linie stellte ab 1619 drei Vertreter im Kleinen Rat, die adelige ab 1620 zwei Vertreter. STEINER, N. (I9466)
 
3016 Kaufmanns- und Notabelnfamilie aus St. Gallen. Sie schrieb sich im 16. Jh. durchwegs SCHOWINGER, ab dem 17. Jh. S. 1531 und 1560 erhielt sie kaiserl. Wappenbriefe und 1623 einen Adelsbrief von Ks. Ferdinand II. Die Fam. stammt ursprünglich aus Wil (SG). Hans, der Stammvater aller S. von Wil, München und St. Gallen, starb 1403. Sein Sohn Hans der Jüngere (um 1397-1466) war 1444 Gesandter an die eidg. Tagsatzung in Baden sowie 1435-66 mehrfach Schultheiss, ebenso dessen Enkel Claus und Bernhart. Deren Bruder Hans (1449-1521) war 1490 fürstäbt. Hauptmann und 1496-1519 fürstäbt. Obervogt des Oberbergeramts. Er wurde 1520 Bürger von St. Gallen und begründete die reformierte städt. Linie. Ihren raschen Aufstieg in St. Gallen und ihr bedeutendes Vermögen verdankte die Fam. hauptsächlich dem Eisenhandel und dem (Fern-)Handel mit St. Galler Leinwand. Neben Kaufleuten wie Bartholome ( -> 1) brachte das Geschlecht den Humanisten Bartholome (1566-1604) und weitere Gelehrte hervor, insbesondere in den Bereichen Naturwissenschaft, Mathematik und Medizin. Die S. erwarben mehrere repräsentative Landsitze, u.a. die Schlösser Horn am Bodensee, Weinstein im Rheintal oder Heerbrugg. Zahlreiche Familienmitglieder stifteten ihre Büchersammlungen der St. Galler Stadtbibliothek Vadiana. Die S. gehörten der Notenstein-Gesellschaft an und stellten 1567-1798 12% der Mitglieder dieser vornehmen Gruppe reicher Kaufleute. Von der Mitte des 16. bis ins 18. Jh. bekleideten die S. polit. Ämter der Stadt, so Sebastian ( -> 4). Die kath. Wiler Linie starb 1738 aus, die von 1522 an in München bestehende Linie erlosch 1776. Mit dem Fotografen Kaspar Traugott (1861-1939) starb der letzte männl. Nachkomme der St. Galler Linie. Die Luzerner S., 1576 eingebürgert, stammen aus Weinfelden.
 
SCHOBINGER, Hans I. (I4657)
 
3017 kauft 1404 die halbe Herrschaft Ligerz von Johann von Ligerz, Ratsherr 1376, Seckelmeister 1396
--> Ratsherr ‎1376 in Bern, Bern, BE, CHE
--> Seckelmeister ‎1396 in Bern, Bern, BE, CHE
Eingebürgert ‎ 
VON MUHLERN, Johann (I30401)
 
3018 kauft 1532 Schloss Molligen von der Gesellschaft zur Schmieden als Vormund des Hans Rudolf Metzel
erwarb 1541 von Niklaus von Chivron die Herrschaft Chivron und 1544 die Herrschaft St. Tryphon
erschliesst die Salzquellen von Panex

1489 Grossrat
1495 Kleinrat
1495-98 Obervogt zu Schenkenberg
1507-12 Gubernator zu Aigle
1512 Venner zu Pfistern
1513 wurde er wegen unerlaubter Annahme französischer Pensionen seiner Ämter entsetzt
1516 jedoch rehabilitiert
1520-25 war er wiederum Gubernator zu Aigle
1529-33 Venner zu Pfistern
Er erwarb sich grosse Verdienste um die Erschliessung der Salzquellen in Panex (Gem. Ollon), die er als Lehen der Stadt Bern betrieb
1524 kaufte er Güter von der Familie Vallèse in Les Ormonts
1541 das Gut Chevron (Gem. Aigle)
1544 gelangte auch das benachbarte Gut Saint-Triphon in seinen Besitz.

weiterführende Info: HLS
Ereignis Grossrat ‎1489 in Bern, Bern, BE, CHE
Naturalisiert ‎
Ereignis Obervogt ‎von: 1495 an 1498 in Schenkenberg, Brugg, AG, CHE
Ereignis Ratsherr ‎1495 in Bern, Bern, BE, CHE
Ereignis Gubernator ‎von: 1507 an 1512 in Aigle, Aigle, VD, CHE
Ereignis Venner zu Pfistern ‎1512 in Bern, Bern, BE, CHE
Ereignis Gubernator ‎von: 1520 an 1525 in Aigle, Aigle, VD, CHE 
VON GAFFENRIED, Niklaus (I38831)
 
3019 kaufte 1507 Burgsäss Muthen, führnder Mann der Ravensburger Handels-Gesellschaft, für die er in den Niederlanden, in Frankreich und spanien tätig war, Pfleger der Stadtkirche zu Wangen. HINTEROFEN, Junker Junker Hans (I9834)
 
3020 Kaufte lt. Hoppe 1658 gemeinsam mit HANS LENHART MAYER von Neuenheim die MACK´sche Mühle in Heidelberg-Ziegelhausen (lt. Dorfbuch 1692 noch im Besitz derselben).
Pate in Heidelberg (Heiliggeistkirche) am 8.3.1692

HUBENSCHMIEDTHS-, HETTENBACH´SCHE- dann MACK´SCHE MÜHLE
Peterstaler Straße 31-33

1410 erwähnt, nacheinander Gewürz-, Mahl-, Walk-, Ölmühle. 1621 zerstört, als Walkmühle wieder aufgebaut.
1410 Hubenschmiedths Mühl
In der Anfangszeit genannt "des HUBENSCHMIEDTHS MÜHL" und über 200 Jahre wurden Gewürze gemahlen.
Die Mack´sche Mühle ist unter den Mühlen im Steinbachtal die vermutlich älteste, mit einer ersten urkundlichen Erwähnung, eine Mühlenkonzession welche die Errichtung und den Betrieb einer weitern Mühle (Walkmühle) unterhalb der damals bereits bestehenden Mühle gestattet , von 1410.

1617 wurde die Mühle zur Getreidemühle umgebaut.
1622 im 30Jährigen Krieg wurde die Mühle abgebrannt.

1624 Aufbau der Mühle durch Maria ELISABETH HETTENBACHIN (Quelle: Stein in der Fasade des Hauses)
HETTENBACH´sche Walkmühle, dann wieder Getreide- und Ölmühle; von 1658 bis mindestens 1718 oder sogar 1799:
1658 Kauft HIERONYMUS HETTENBACH (*vor 1632 + vor 1656) zusammen mit HANS LENHART MAYER von Neuenheim die Mühle und baut sie neu als Walkmühle auf. Walkmühle für 50 Jahre. Seine Frau ist BARBARA GUTENBERGER.

1688-97 Pfälzischer Erbfolgekrieg
1696 nach dem Tod von HIERONYMUS übernahm der Sohn JACOB HETTEBACH ( *25.05.1564 +17.06.1720) die Mühle in Heidelberg-Ziegelhausen.
1709 baute HANS JAKOB HETTE(N)BACH ( *25.05.1564 +17.06.1720) die Mühle wieder zur Lebensmittelverarbeitung um. Zunächst zur Getreidemühle, dann aber zusätzlich noch zur Ölmühle für 200Jahre. Seine Frau ist ANNA ELISABETH SCHAAF (06.09.1661+ nach 1718/ nach 1724?), die in erster Ehe mit JOHANN GEORG MEYER (*vor 1667 + vor 1691 Heidelberg) verheiratet war.

In der Fassade der Mühle in Ziegelhausen ist ein Stein mit der Aufschrift:
"ANNA ELISABETHA HETTENBACHIN gebohrene G CHA ANAR seine Witwe hat erbaut die Mühl anno 1724"
(ANNA ELISABETH SCHAF / SCHAAF(1661-nach 1718/ nach 1724?), verwitwete JOHANN GEORG MEYER, verheiratete und verwitwete JOHANN JACOB HETTENBACH (20.05.1664-17.06.1720), übernimmt nach seinem Tod 1720 die Mühle)

1718 nach dem Tod des Ehemannes wird Sie Besitzerin der Mühle in Ziegelhausen. lt. Hoppe

und ei zweiter Stein mit der Aufschrift:
"ERNEUERT 1982 D.W.

MICH HAT LASSEN BAUEN IN COMPAGNIE:
HATMAN BRUNDER
JOHANNES RIGLER
CHRISTOPF WALTZ
V NND
FRANDZ WALTZ
IM JAHR CHRIST
1783"

Von 1799-1906 blieb die Mühle im Besitz der Famile Mack - jetzt ´Mack`sche Mühle`

RENOVIRT 1861
IOH. IUSTUS MACK
(Inschrift an der Mackschen Mühle)
Heidelberger Geschichtsverein

um 1900 Einbau von Wohnungen, 1926 Gründung einer Seifenfabrik von Friedrich Th. Fischer

heute:
Bordelais Weinhandel GmbH
Peterstalerstraße 33, 69118 Heidelberg
Tel. 06221. 80 99 77, Fax: 80 47 48
E-Mail: info@bordelais-weinhandel.de
Web: www.bordelais-weinhandel.de
Tipp: Sekt ´Mack`sche Mühle` 
HETTE(N)BACH, Hieronymus (I777)
 
3021 KB Heidelberg-Heiliggeistkirche Fehlanzeige für Heirat
SEHUM
eine genealogische Datei von Norbert Emmerich (Juni 2016)
Schweizer Einwanderer in Heidelberg und Umgebung
20832 Maria Barbara Keller (F)
* 29.11.1711 Heidelberg , + 19.07.1764 Heidelberg

`Doppel`-Schwiegermutter von Prof. Nebel

Wappenbeschreibung / Blasonierung
In Gold schwarzer Steinbock.

Friedrich Karl Azzola und Karl Pauligk: Das historische Handwerkszeichen der Heidelberger Weißgerberfamilie Hettebach im Kurpfälzischen Museum 1719 / 1749 Kurpfälzisches Museum Heidelberg, Hauptsraße 97 in Heidelberg

Alfred Bechtel, Michael Leitz, Ludwig Haßlinger: Die Mühlen im Siebenmühlental in Handschuhsheim

Zürcher Wappenkunde - Das Wichtigste über Familienwappen 1993.
https://chgh.ch/4785-k/karcher-kym/keller/18247-keller-zuerich-16.html 
KELLER VOM STEINBOCK, Maria Barbara (I436)
 
3022 KB Heiliggeist und KB Klosterkirche: Fehlanzeige für Taufe. Auch: Hüller. Bürger (1696, 1734) und Metzger (1683, 1690, 1734) in Heidelberg. Kriegsflüchtling in Eberbach (1696). Pate in Heidelberg (luth.) mit Ehefrau am 22.1.1697 und 9.6.1710. Luth. Beerdigung. HILLER\HÜLLER, Johann Philipp (I793)
 
3023 kein Eintrag im Standesamt Bielstein Familie: KAUERT, Christian Friedrich Wilhelm / WITSCHER, Maria Elisabeth (F34)
 
3024 keine Familie/Kinder bekannt; wird im Testament seines Vaters mehrfach erwähnt

Johann Georg Hettenbach: Testament mit mehreren Nachträgen
W 177/3
https://dls.staatsarchiv.sg.ch/records/107006

Übersicht über die Erbmasse des Johann Georg Hettenbach
W 177/4
https://dls.staatsarchiv.sg.ch/records/107007

zu Buch: JOHANN GEORG HETTENBACH (1747 - 1825)
Mit einem Geleitwort von Robert Nef, Publizist und Autor, https://www.robert-nef.ch/ 
HETTENBACH, David (I267)
 
3025 keine Kinder ZWINGGER \ ZWINGER, Elisabeth (I3352)
 
3026 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Lebend (I15243)
 
3027 keine Kinder angegeben WIDENHUBER, Maria (I1225)
 
3028 KellerZH, vom Steinbock
Version vom: 30.10.2013
Autorin/Autor: Katja Hürlimann
Zürcher Junkerfam., die vor 1350 ins Bürgerrecht aufgenommen wurde. Die erste urkundl. Erwähnung, Cellerarius in Swabindingen, datiert in die Jahre 1253-67. Genealog. Stammvater ist Heinrich K. von Schwamendingen (1320-79), Cellerar der Propstei Grossmünster. Die K. stellten 1396-1798 in Zürich 26 Kleinräte und 1514-1781 dreizehn Landvögte, u.a. Johannes (->). 1487 bekam Felix (1432-1507) von Kg. Maximilian einen Adels- und Wappenbrief. Nach dem Erlöschen dieses Zweiges vererbte sich der Junkertitel zwar auf Angehörige anderer Zweige, nicht aber auf alle K. 1532 gründete der Pfarrer Wilhelm (1478-1535) den Familienfonds. Ab 1550 gehörten die K. den Schildnern zum Schneggen an. Im 16. Jh. spaltete sich die Fam. in vier Linien. Die Linie von Bürgermeister Hans (->) erlosch 1679. Aus derjenigen von Oswald (1540-1600) stammten die im 19. und 20. Jh. als Kaufleute tätigen K. Die bekannten Gelehrten der K. im 19. Jh. gehörten den zwei anderen Linien an.


in einer Pergament Urkunde aus dem Jahr 929 wird eine Frau WIBLINA genannt als Tochter des Ruodpert genannt, welcher der "cellarius zuo Swamundinga" gewesen sei

Wappenbeschreibung / Blasonierung
In Gold schwarzer Steinbock. 
KELLER VON SCHWAMEDINGEN, N. (I23999)
 
3029 Kemlitz (niedersorbisch Kamjenica) ist ein Ortsteil der Stadt Dahme/Mark im Landkreis Teltow-Fläming in Brandenburg.
Der Ort liegt östlich der Kernstadt von Dahme/Mark an der B 102. Naturräumlich ist hier der Übergang vom Lausitzer Grenzwall zum Niederen Fläming. Zu Kemlitz gehört der Gemeindeteil Altsorgefeld. Nördlich liegt Wildau-Wentdorf gefolgt von Pitschen-Pickel im Nordosten. Es folgen im Uhrzeigersinn Falkenberg, Wüstermarke, Kolpien, das Stadtzentrum im Westen sowie Dahmetal mit den Ortsteilen Prensdorf, Görsdorf und Liedekahle. Die höchste Erhebung sind die nordöstlich gelegenen, 124 Meter hohen Hellberge. An Kemlitz schließt sich nach Süden die Kolpiener Heide, ein ausgedehntes Waldgebiet mit einer 143 Meter hohen Erhebung an.

Geschichte und Etymologie
Kemlitz wurde 1217 erstmals als Cameniz erwähnt, als der Graf Friedrich von Brehna das Gut an das Kloster Dobrilugk verkaufte. Die Zisterzienser gaben es als Vasallengut weiter. Ab 1431 belehnten die Mönche die von Weltewitz, bis der Ort nach der Reformation und der Auflösung der Klöster zur Herrschaft Doberlug kam, die 1624 in das Amt Dobrilugk umgewandelt wurde. Nach dem Tod von Alexander von Weltewitz verkaufte seine Witwe das Gut im Jahr 1616 an Caspar von Falcke. Er starb bereits ein Jahr später. Seine beiden Söhne konnten oder wollten den Kaufpreis nicht bezahlen und so kam der Ort erneut in den Besitz der Familie von Weltewitz. Eine erste noch erhaltene Bestätigung für diese Rückübertragung findet sich allerdings erst im Jahr 1625. Ein Lehnsbrief des Kurfürsten Johann Georg bestätigt einem Günter von Wellwitz den Besitz des Ortes. Dennoch muss es zu einem späteren Zeitpunkt zu einem erneuten Übergang an die Familie von Falcke gekommen sein: 1715 wurde Caspar Christoph von Falcke als Eigentümer in einem Lehnsbrief bestätigt. Einer seiner Nachkommen, der kinderlos gebliebene Friedrich Christoph von Falcke verkaufte 1803 schließlich Kemlitz für 50.000 Taler an Wilhelm Eberhard Ferdinand von Pflugk. Im 19. Jahrhundert wechselten die Besitzer mehrfach und Kemlitz kam 1842 in das Eigentum des Gutsbesitzers Carl August von Engelbrecht – nun für 104.000 Taler. Engelbrecht, der auch das Gut Heinsdorf erwarb, verpachtete den Ort unmittelbar nach seinem Erwerb und erzielte pro Jahr Einnahmen von 1000 bis 1200 Taler, ungeachtet eines Dorfbrandes im Jahr 1843, bei dem auch eine hölzerne Dorfkirche zerstört wurde. Bereits 1847 verkaufte er das Gut an die Erben des Amtsrates Friedrich Ernst sowie den Kammerrat Friedrich Wilhelm von Unger, die es fortan gemeinsam bewirtschafteten. Unter ihrem Patronat entstand 1856 ein Neubau. Doch auch die Erbengemeinschaft hatte kein dauerhaftes Interesse an dem Gut. Noch vor 1866 verkaufen sie es für 123.500 Taler an die Familie von Schlieben, die es bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges halten sollten. Nach ihrer Enteignung wurde das Gut bis 1949 als Provinzialgut genutzt; anschließend entstand im Ort ein Volkseigenes Gut. Nach der Wende gelangte das Gutshaus über die Treuhandanstalt an die Arbeiterwohlfahrt des Landes Brandenburg. 
LINKE, Anna Maria (I66)
 
3030 Kempten (Wetzikon, CH) - Burg und Dorf Kempten (Wetzikon, CH) - Burg und Dorf
Burg und Unterhaus Kempten in der Gemeinde Wetzikon 1742. Radierung von David Herrliberger nach einer Tuschezeichnung von Hans Conrad Nözli. Erschienen in Herrlibergers Eigentliche Vorstellung der Adelichen Schlösser im Zürich Gebieth, Nr. 10, zweite Lieferung 1743.


Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Kempten_ZH

Kempten ist ein Ortsteil der Gemeinde Wetzikon im Bezirk Hinwil im Kanton Zürich.

Die heutige politische Gemeinde Wetzikon besteht aus den einstigen Zivilgemeinden Robenhausen, Robank, Kempten, Ettenhausen, Ober- und Unterwetzikon sowie dem Ortsteil Medikon.

Geschichte

Die römischen Mauern in Kempten (lat. Cambodunum) konnten aufgrund der Untersuchungen als Gutshof identifiziert werden. Dieser lag an der Verbindungsstrasse, die den oberen Zürichsee mit Vitudurum (heute Oberwinterthur) verband. Die Siedlung wurde um 50 n. Chr. gegründet und bestand bis in die erste Hälfte des 4. Jh. Die Bewohner der Anlage dürften hauptsächlich vom Durchreiseverkehr profitiert haben (Herberge, Pferdewechselstation oder Gaststätte).

1321 verkaufte Graf Johannes von Habsburg die Vogtei über den Kelnhof Kempten an seinen Diener Hermann von Hinwil.

Die ehemalige hochgerichtliche Herrschaft Kempten gehörte zu Grafschaft Kyburg. Nach dem aussterben der Gerichts- und Ortsherren der Freiherren von Kempten kam um 1400 die Herrschaft Kempten an Gaudenz von Hofstetten, durch dessen Tochter an die Familie Blarer von Wartensee. Mehrmals wurde die Herrschaft in Anteile zerstückelt und gelangte so in den Besitz verschiedener Familien. Um ca. 1629 gelangte ein Anteil der Herrschaft und Burg Kempten an die Junker Schmid von der Kugel, einem Adelsgeschlecht aus Zürich welche sich nach dem Erwerb als Junker Schmid von Kempten nach ihrem Besitz benannten. Auch in dieser Zeit wurde die Herrschaft mehrmals an verschiedene Familien aufgeteilt. Erst Junker Hans Schmid von Kempten (+1804) vereinigte alle Besitzanteile in einer Hand. Bis zur Auflösung der Gerichtsherrschaft Kempten 1798 blieb sie im Besitz der Adelsfamilie Schmid aus Zürich.

Die Mühle Kempten wird erstmals 1540 erwähnt. Zwei Rieter-Francis-Turbinen trieben einst die Mühle und später die Sägerei an. Der Mühlenhauptbau entstand 1807 nach einem Brand. Nach einem erneuten Feuer im Jahre 1987 und der folgenden Restauration präsentiert sich der Bau in der heutigen Form.

Der Gasthof zum Ochsen steht an der bedeutenden Wegkreuzung (Ochsenkreuzung) in Kempten, wo sich die Verbindungen Pfäffikon ZH–Hinwil–Rapperswil SG und Wetzikon–Bäretswil–Wald ZH schneiden. 1531 wurden, im Anschluss an das vom Zürcher Rat herausgegebenen Sittenmandat, vom Landvogteiamt und Amtsgericht Grüningen ZH drei Wirtshäuser für die Gegend von Wetzikon bestimmt, darunter eines zu Kempten, des Zanggers Haus. Im Jahre 1583 bestätigte der Rat in Zürich diese Wirtshäuser und bezeichnete jenes in Kempten als «Ochsen».

1884 wurde die Freiwillige Feuerwehr Kempten im Restaurant Metzg gegründet. Von den 27 Gründungsmitgliedern waren 17 als Sticker oder Stickermeister tätig. Um die Jahrhundertwende erlebte der Stickereiberuf eine ungeahnte Blüte. Die Produkte fanden in der ganzen Welt Absatz. Bis zur Vereinsgründung war das Feuerwehrwesen in Kempten in einem schlechten Zustand. Die Gerätschaften wurden in den Scheunen um den Ochsen herum gelagert. Im unteren Dorfteil fehlte das Löschwasser. Nach jahrelangem Streit um den Standort beschlossen die Zivilgemeinden Kempten und Kempten Burg, das heutige Feuerwehrhaus zu bauen. Als zudem noch um 1900 herum die Wetziker Wasserversorgung ausgebaut wurde, war auch der Löschwassermangel dank den neuen Hydranten behoben. Bis zum Jahr 1913 war die Freiwillige Feuerwehr eigenständig. Auf Beschluss der Wetziker Gemeindeversammlung hin gingen die den Zivilgemeinden gehörenden Lokale und Gerätschaften entschädigungslos an die politische Gemeinde Wetzikon über.

1903 nahm die Wetzikon-Meilen-Bahn den Betrieb zwischen dem Zürcher Oberland und dem Zürichsee auf. Obschon die Bahn gut frequentiert war, gelang es nicht, die erforderlichen Erneuerungen durchzuführen. Bereits 1931 musste das kurze Teilstück von Meilen SBB zur Schiffstation eingestellt werden, gefolgt von der Strecke Kempten–Wetzikon SBB, welche 1939 auf Bus umgestellt wurde. 1946 beschloss dann das Zürcher Stimmvolk die drei Oberländer Bahnen UOe, UeBB und WMB auf Bus umzustellen.

Der Chämptnerbach entspringt im Gebiet des Allmen oberhalb Bäretswil, durchfliesst Kempten und das Ausliker Ried und mündet als einziger Zufluss in den Pfäffikersee. Während der Hochwasserereignisse 1977 und 1984 führte der Bach beträchtliche Geschiebe- und Treibholzmengen mit sich und löste grosse Überschwemmungen aus.

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Quellen
[S52] Rübel-Blass, Eduard Rübel, (Helene und Cécile Rübel Familienstiftung), Blatt 204.

Die Gerichtsherren von Kempten (sie nannten sich später Freiherren von Kempten) führten ein eigenes Wappen, welches demjenigen der Freiherren von Wetzikon ähnlich war. Das Wappenfeld war schwarz und von einem gelben (goldenen) Rand umgeben.[2] 
VON KEMPTEN, Elisabeth (I9025)
 
3031 Ketteler, später auch Kettler, ist der Name eines alten westfälischen Adelsgeschlechtes. Sie gehörten zum Ministerialadel. Ihr Stammsitz Hüsten ist heute ein Ortsteil von Arnsberg im Hochsauerlandkreis. Die Familie erscheint erstmals 1210 urkundlich mit dem Burgmann Lambertus de Hustene. Sein Nachfahre Conrad von Hüsten tritt seit 1318 mit dem Beinamen dictus Keteler oder de Keteler auf, der mit Kesselmacher zu übersetzen ist. Bis 1368 waren die Kettelers Vasallen der damals mächtigen Grafen von Arnsberg. Von 1561 bis 1711 stellte die Familie die regierenden, mit Ferdinand Kettler formal sogar bis 1737 die Herzöge von Kurland und Semgallen.

Stammlinie

Haus Hüsten
1233 wurde Conrad von Hüsten als Burgmann auf Haus Hüsten erwähnt.

Conrad II. von Hüsten (um 1220–vor 1295), sein Sohn, war ebenfalls Burgmann von Hüsten und mit Heilwig verheiratet.

Rotger I. von Hüsten (ca. 1245–nach 1300), Burgmann, war mit Kunigunde verheiratet und lebte auf der Burg Hachen.

Conrad III. von Hüsten genannt Ketteler (1285–1364) war Ritter und Burgmann in Rüthen. Er war zweimal verheiratet und starb in Bruchhausen bei Arnsberg.

Rotger II. Ketteler (um 1312–vor 1378) stammte aus der ersten Ehe Conrads III. Er lebte auf Hachen und war mit Elisabeth Vollenspit verheiratet. Ihre Söhne hießen Conrad Munking und Rotger.

Conrad Munking Ketteler (um 1342–vor 1420), sein Sohn, war Herr in Borghausen bei Stocklarn (heute Gemeinde Welver) an der Ahse und Drost auf Burg Hovestadt. Mit seiner Frau Sophie hatte er zwei Söhne.

Conrad Munking Ketteler (* um 1370) erbte Borghausen, wo er nach 1423 starb. Sein jüngerer Bruder Friedrich (* um 1380, † vor 1462) übernahm nach Erbstreitigkeiten 1411 die zwischen Hüsten und Herdringen erbaute Kettelburg von seinem Onkel Dietrich Ketteler, einem Cousin seines Vaters. Um 1419 heiratete er Hilleke von Melschede.

Cord Ketteler (1418–1499), ihr Sohn, erbte die Kettelburg. Er heiratete Adelheid von Cobbenrode, mit der er eine Tochter bekam.

Elisabeth Ketteler (1480–nach 1510) heiratete 1496 in erster Ehe Volpert von Fürstenberg und um 1502 in zweiter Ehe Johann von Hanxleden. Dadurch endete die Stammlinie der Kettelers zu Hüsten und die Kettelburg ging in Besitz der Familie von Hanxleden. Elisabeth starb im Hanxledenschen Schloss Körtlinghausen.
 
VON KETTELER, Wilhelm (I45838)
 
3032 Ketteler, später auch Kettler, ist der Name eines alten westfälischen Adelsgeschlechtes. Sie gehörten zum Ministerialadel. Ihr Stammsitz Hüsten ist heute ein Ortsteil von Arnsberg im Hochsauerlandkreis. Die Familie erscheint erstmals 1210 urkundlich mit dem Burgmann Lambertus de Hustene. Sein Nachfahre Conrad von Hüsten tritt seit 1318 mit dem Beinamen dictus Keteler oder de Keteler auf, der mit Kesselmacher zu übersetzen ist. Bis 1368 waren die Kettelers Vasallen der damals mächtigen Grafen von Arnsberg. Von 1561 bis 1711 stellte die Familie die regierenden, mit Ferdinand Kettler formal sogar bis 1737 die Herzöge von Kurland und Semgallen.

Stammlinie

Haus Hüsten
1233 wurde Conrad von Hüsten als Burgmann auf Haus Hüsten erwähnt.

Conrad II. von Hüsten (um 1220–vor 1295), sein Sohn, war ebenfalls Burgmann von Hüsten und mit Heilwig verheiratet.

Rotger I. von Hüsten (ca. 1245–nach 1300), Burgmann, war mit Kunigunde verheiratet und lebte auf der Burg Hachen.

Conrad III. von Hüsten genannt Ketteler (1285–1364) war Ritter und Burgmann in Rüthen. Er war zweimal verheiratet und starb in Bruchhausen bei Arnsberg.

Rotger II. Ketteler (um 1312–vor 1378) stammte aus der ersten Ehe Conrads III. Er lebte auf Hachen und war mit Elisabeth Vollenspit verheiratet. Ihre Söhne hießen Conrad Munking und Rotger.

Conrad Munking Ketteler (um 1342–vor 1420), sein Sohn, war Herr in Borghausen bei Stocklarn (heute Gemeinde Welver) an der Ahse und Drost auf Burg Hovestadt. Mit seiner Frau Sophie hatte er zwei Söhne.

Conrad Munking Ketteler (* um 1370) erbte Borghausen, wo er nach 1423 starb. Sein jüngerer Bruder Friedrich (* um 1380, † vor 1462) übernahm nach Erbstreitigkeiten 1411 die zwischen Hüsten und Herdringen erbaute Kettelburg von seinem Onkel Dietrich Ketteler, einem Cousin seines Vaters. Um 1419 heiratete er Hilleke von Melschede.

Cord Ketteler (1418–1499), ihr Sohn, erbte die Kettelburg. Er heiratete Adelheid von Cobbenrode, mit der er eine Tochter bekam.

Elisabeth Ketteler (1480–nach 1510) heiratete 1496 in erster Ehe Volpert von Fürstenberg und um 1502 in zweiter Ehe Johann von Hanxleden. Dadurch endete die Stammlinie der Kettelers zu Hüsten und die Kettelburg ging in Besitz der Familie von Hanxleden. Elisabeth starb im Hanxledenschen Schloss Körtlinghausen.

Kettler zu Neu-Assen und Hovestadt

Wappen derer von Ketteler zu Neu-Assen und Hovestadt
Rotger Ketteler III. (1346–1418), der zweite Sohn aus Rotgers II. Ehe mit Elisabeth Vollenspit, heiratete 1378 Friderana (Friderun) von Altena und erwarb 1382 Burg und Amt Hovestadt und 1384 die Freigrafschaft Haus Assen in Lippborg, Lippetal.

Cordt Ketteler zu Assen (1372–1446), ihr Sohn, heiratete Elisabeth von Gemen, genannt Pröbsting, und hatte mit ihr 5 Kinder.

Goswin Ketteler zu Assen (um 1400–um 1471) teilte 1440 die väterlichen Güter mit seinem jüngeren Bruder Röttger, ließ 1564 durch Laurenz von Brachum auf seinem Anteil von Assen ein neues Haus erbauen, das südlich der alten Burg gelegene Haus Neu-Assen; sein Bruder lebte in der alten Burg. Die Gebäude wurden später miteinander verbunden. Außerdem änderte er das Familienwappen für sich und seine Nachfahren dahingehend, dass der silberne Grund durch einen goldenen ausgetauscht wurde. Zudem änderte er die Schreibweise des Namens in „Kettler zu Neu-Assen“. Er war verheiratet mit Elisabeth von Hatzfeld zu Wildenburg.

Gotthardt I. Kettler zu Neu-Assen (1450–1518), ihr Sohn, heiratete Margaretha von Bronckhorst und Batenburg und hatte mit ihr mehrere Kinder, darunter Franz von Ketteler, der spätere Abt von Corvey, und Gisbert, Dompropst in Paderborn und Domherr in Münster.

Gotthardt II. Kettler zu Neu-Assen (1480–1556), der ältere Sohn, heiratete Sybilla Sophie von Nesselrode und hatte mit ihr vier Kinder, darunter Wilhelm Ketteler, später Fürstbischof von Münster und Gotthard Kettler, dem Begründer der Kettler-Dynastie in Kurland und Semgallen. Goswin von Ketteler ließ die Burg Hovestadt zwischen 1563 und 1572 zu einem Renaissanceschloss umbauen.

Ottilie von Ketteler erbte schließlich die Güter zu Assen und Hovestadt und brachte sie 1653/68 ihrem Gatten Gottfried von der Heyden aus der Linie zu Haus Bruch mit in die Ehe. Nachdem Erbstreitigkeiten nicht beigelegt werden konnten, kaufte Heinrich von Galen 1653 Haus Assen, in dessen Familie es bis 1997 blieb. Ottilies Sohn war der preußische General Johann Sigismund von der Heyden, der Schloss Hovestadt 1710 an Friedrich Bernhard Graf von Plettenberg-Lenhausen verkaufte, dessen Nachfahren es noch gehört.

Haus Assen (Neues und Altes Schloss)
Haus Assen (Neues und Altes Schloss)

Schloss Hovestadt
Schloss Hovestadt
Kettler als Herzöge von Kurland

Gotthard Kettler (1517–1587), ab 1559 letzter Landmeister des Deutschen Ordens in Livland und ab 1561 erster Herzog von Kurland und Semgallen
Gotthard Kettler (1517–1587) trat in den Deutschen Orden ein, wurde 1554 Komtur von Dünaburg und 1569 Landmeister von Livland. Nach der Abtretung Livlands an Polen wurde er 1561 mit Semgallen und Kurland als erblichem Herzogtum belehnt mit der Maßgabe, dass nach Aussterben seines Stammes das Land an Polen fallen solle.

Friedrich Kettler (1569–1642) und Wilhelm Kettler (1574–1640), Gotthards Söhne, regierten das Herzogtum gemeinsam bis 1615, nach Wilhelms Absetzung regierte Friedrich alleine bis 1642.

Jakob Kettler (1610–1682), ältester Sohn Wilhelms, regierte bis 1682.

Friedrich Kasimir Kettler (1650–1698), Sohn Jakobs, regierte bis 1698.

Friedrich Wilhelm Kettler (1692–1711) Sohn Friedrich Kasimirs, regierte bis 1711. Seine Witwe Anna Iwanowna, die spätere Zarin, übernahm nach seinem Tode die Regentschaft Kurlands.

Ferdinand Kettler (1655–1737), der jüngste Sohn Jakobs und Onkel Friedrich Wilhelms, war daher nur noch formal Herzog von Kurland und residierte in Danzig. Da er kinderlos starb, erlosch mit ihm die kurländische Kettler-Dynastie. Zarin Anna sorgte für die Wahl ihres Favoriten Ernst Johann von Biron zum Nachfolger als regierender Herzog.

Ketteler zu Alt-Assen
Rotger Ketteler, der jüngere Sohn Cordt Kettelers zu Assen (s. o.) heiratete in erster Ehe Pernette von Meschede und wohnte weiter auf der Burg Alt-Assen bei Lippborg.

Gerd Ketteler († um 1502), ihr Sohn, erbte Alt-Assen und heiratete von 1477 Leneke Korff genannt Schmising. Ihre Söhne hießen Hermann, Rotger und Diederich.

Hermann Ketteler († 1512) wurde nach einer 1507 durchgeführten Erbteilung mit seinen Brüdern Besitzer der Burg Alt-Assen. Er heiratete Leneke von Hatzfeld. Nach seinem Tod erhielt seine Witwe Alt-Assen.

Hermann II. Ketteler zu Alt-Assen wurde 1553 vom Kölner Erzbischof mit drei Burglehen in Hovestadt belehnt.

Hermann III. Ketteler zu Alt-Assen und Sythen war Domherr in Münster und heiratete 1577 Adelheid von Diepenbrock. 1589 bat er um Zulassung zur Emanzipation. Die Ehe brachte die Söhne Johann Vollrath (* 1590, Staatssekretär und Bürgermeister von Pewsum) und die münsterschen Domherren Hermann, Rembert, Wilhelm, Dietrich und Konrad († 1625), der 1590 zum Domherrn in Münster ernannt wurde und 1598 Odilia von Ketteler zu Neu-Assen heiratete. Die Ehe blieb offenbar kinderlos, denn um 1630 fielen die Burg Assen und die Assen’sehen Güter an die Ketteler zu Hovestadt.

Ketteler zu Middelburg
Rotger Ketteler, († 1523), der jüngere Sohn Gerd Kettelers zu Alt-Assen, erhielt 1507 zunächst ein Nutz- und Wohnrecht in Alt-Assen sowie die Zusicherung, standesgemäß ausgerüstet zu werden. Nach dem Tode seines Bruders Hermann 1512 erhielt er Güter zwischen Assen und Hovestadt. Er war in erster Ehe mit Margarethe von Wischel, in zweiter mit Anna von Böckenförde genannt Schüngel und in dritter Ehe mit Margarete von Galen, Erbin zu Bockhövel verheiratet.

Jasper (Casper) Ketteler, sein Sohn, erbaute die Middelburg. 1541 wurde er mit seinen Brüdern mit drei Burglehen zu Hovestadt belehnt. 1556 war er Droste zu Stromberg.

Conrad Ketteler zu Middelburg und Bockenhövel heiratete 1554 die protestantische Berta von Raesfeld zu Romberg. Er erneuerte die Middelburg.

Rötger Ketteler zu Middelburg und Bockhövel heiratete Ursula von Meschede zu Alme. 1594 wurde er vom Kölner Bischof mit den drei Burglehen in Hovestadt belehnt.

Goswin Ketteler zu Middelburg und Bockhövel heiratete 1632 Anna Elisabeth von Neuhoff genannt Ley.

Moritz Philipp Ketteler zu Middelburg heiratete Margareta von und zu Niehausen. 1684 wurde das Haus Bockhövel an Johann Ernst von Krane in Soest verkauft.

Heinrich Dietrich von Ketteler zu Middelburg lebte in erster Ehe mit Anna Francisca von Hörde zu Schwarzenraben und in zweiter Ehe mit Maria von Droste zu Erwitte (1674–1707). 1724 belehnte Kurfürst Clemens August ihn mit den drei Lehen in Hovestadt.

Wilhelm Theodor von Ketteler zu Middelburg heiratete 1762 Sophie von Boeselager, starb jedoch ohne Hinterlassung von Kindern. Seine Witwe vermachte das Gut am 1. Februar 1770 ihrem Bruder Friedrich Joseph von Boeselager zu Höllinghofen in Heessen bei Hamm. 1798 wurde die Middelburg abgebrochen.

Ketteler zu Harkotten

Wappenepitaph des Wormser Domherren und Wimpfener Stiftsdekans Christoph Jodocus von Ketteler zu Harkotten († 1735), im Wormser Dom
Goswin von Ketteler zu Middelburg heiratete Christina von Korff-Schmising, deren Familienzweig 1615 im Mannesstamm erloschen war. Das Paar bezog ihren Anteil des 1334 geteilten Besitzes Harkotten, so dass nun zwei Familien, die von Korff und die von Ketteler zu Harkotten dort lebten. Die beiden benachbarten Schlösser gehören diesen Familien bis heute.

Caspar Heidenreich von Ketteler zu Harkotten, ihr Sohn, heiratete Anna von Schade zu Salwey.

Goswin Kaspar von Ketteler zu Harkotten, ihr Sohn, heiratete Anna Dorothea von Korff zu Harkotten. Er ließ 1755 den Flügel seines Burgteils abreißen und durch einen neuen Barockbau ersetzen.

Alexander Diedrich Anton von Ketteler (* 1689), ihr Sohn, heiratete Maria Sophie Elisabeth von der Tinnen.

Goswin Lubbert Anton von Ketteler (* 1719), ihr Sohn, heiratete 1719 Bernhardine von Korff zu Harkotten.

Clemens August von Ketteler (* 1715), ihr Sohn, heiratete Maria Freiin von Galen.

Maximilian von Ketteler (1779–1832) heiratete am 10. März 1801 in Münster Clementine von der Wenge. Ihre Kinder waren August Joseph, der spätere Politiker Wilderich und der spätere Bischof von Mainz Wilhelm Emmanuel.

Friedrich Clemens von Ketteler heiratete 1863 Marie Kunigunde Freifrau von der Decken, verwitwete von Hoerde, geb. Freiin von Asbeck, die Erbin der Hoerde’schen Güter Schwarzenraben und Eringerfeld. Eringerfeld wurde 1964 und Schwarzenraben 1998 verkauft.

Seit 2008 ist Schloss Linnep aus dem Besitz der Grafen von Spee an Isabella und Wilderich Freiherr von Ketteler übergegangen. Ebenfalls durch Heirat gelangte Schloss Höllinghofen an die Freiherren von Ketteler-Boeselager.

Ketteler’sches Schloss in Harkotten
Ketteler’sches Schloss in Harkotten

Schloss Schwarzenraben
Schloss Schwarzenraben

Schloss Eringerfeld
Schloss Eringerfeld
Kettler zu Gerkendahl, Brüggen und Berchum
Cord von Kettler, Sohn von Cordt Ketteler zu Assen (1372–1446) und Elisabeth von Gemen, genannt Pröbsting, heiratet Pernette von dem Varste, Erbin von Gerkendahl.

Gerhard I. von Kettler, Herr zu Gerkendahl, ihr Sohn, heiratet Margarethe von der Recke aus dem Haus Kemnade.

Goddert von Kettler († 1553), Herr zu Gerkendahl, ihr Sohn, heiratet Sophia von Nagel aus dem Haus Osterwedde.

Gerhard II. von Kettler († 1588 gefallen), Herr zu Gerkendahl, ihr Sohn, heiratet Catharina Budde (†nach 1647), Bürgertochter aus Soest.

Gerhard III. von Kettler, Herr zu Gerkendahl u. Brüggen, Oberforstmeister der Grafschaft Mark, ihr Sohn, heiratet 1627 Anna Sybilla von Thülen, Erbin von Brüggen.

Gerhard Moritz von Gettler (1631–1700), Herr zu Brüggen, Gerkendahl und Berchum, ihr Sohn, heiratet 1689 Catharina Helena von Wrede († 1700), Erbin zu Berchum.

Jobst Gerhard Moritz von Kettler (1689–1734), Herr zu Brüggen, Gerkendahl und Berchum, Droste zu Limburg, ihr Sohn, heiratet am 7. Mai 1709 in Flierich seine Cousine Isabella Dorothea von Kettler.

Johann Friedrich Georg Freiherr von Kettler (1711–1769), Herr zu Brüggen, Gerkendahl und Berchum, Droste zu Limburg, ihr Sohn, heiratet am in dritter Ehe 1759 Flierich Elisabeth Wilhelmina Albertina von Bardeleben.

Christian Adolf Karl Friedrich Wilhelm von Kettler (1761–1828), Herr zu Brüggen, Gerkendahl und Berchum u. kgl. preuß. Kapitän, ihr Sohn, heiratet 1799 in Oldendorf Luise Gerhardine Baare (1780–1861).

Wappen
Das Wappen zeigt einen rechtsgezahnten roten Kesselhaken auf silbernem Grund. Auf dem Helm mit rot-silbernen Decken ein silbernes Schildchen mit dem Kesselhaken zwischen einer silbernen und roten Feder. Die Linie Neu-Assen ersetzte den silbernen Grund durch einen goldenen. 
VON KETTELER ZU ASSEN, Wilhelm (I45907)
 
3033 Kgl. Preuss. Kriegsrat, Richter u. Receptor

Grolman Adelsgeschlecht
https://de.wikipedia.org/wiki/Grolman_(Adelsgeschlecht) 
GROLLMANN, Adolf Heinrich (I568)
 
3034 Kienberg (Adelsgeschlecht)

Die Familie der Herren von Kienberg hatte ihren Stammsitz im heutigen Dorf Kienberg SO. Dort ist eine Burg dieses Namens für das 13. Jahrhundert belegt. Zu ihrer Herrschaft gehörten Besitz und Rechte in den Dörfern Kienberg nördlich sowie Erlinsbach AG und Küttigen südlich des Juraübergangs über die Salhöhe. Im Gefolge der Grafen von Habsburg versuchten sie, über diesen Pass mit einer Höhe von 779 m ü. M. eine Art Jura-Sattelherrschaft einzurichten.

Geschichte
Die Kienberg erscheinen erstmals 1173 in einem Privileg des Stauferkaisers Friedrich I. Barbarossa für das Stift Beromünster. Darin sind ein Vlricus und ein Hartmannus de Chienberh als Zeugen aufgeführt. Im Jahr 1240 stand Heinrich I. von Kienberg in einer Fehde mit Graf Hermann IV. von Frohburg. Trotz Unterstützung von zwei Rittern aus dem Hause Hallwyl wurde seine Burg zerstört, er und seine Partei mussten Urfehde schwören. Zudem mussten sich seine Getreuen verpflichten, im frohburgischen Liestal Geiselhaft zu leisten, wenn er sich nicht an die Abmachung halten sollte.

Ritter Jakob von Kienberg (erwähnt ab 1276; † nach 1298) war Ministeriale der Habsburger. Eine Urkunde vom 19. Oktober 1276 belegt dies, denn damit erhielt er von Graf Hartmann von Habsburg die Burg Kienberg zu Lehen. Zum Lehen gehörten verschiedene Höfe in Kienberg selbst, Höfe in Erlinsbach, Küttigen, Wölflinswil, Wittnau AG, Stein AG, Zeiningen, Magden, sowie weitere Güter im Fricktal. Zusätzlich zu seinem Stammsitz in Kienberg erhielt Jakob 1277 von König Rudolf I. von Habsburg die Erlaubnis, auf dem Allmendland von Küttigen die Burg Königstein zu errichten. Die Burg wurde 1279 erstmals als Kiungestein erwähnt; archäologische Funde weisen jedoch auf eine Erbauung rund 100 Jahre früher.

Vom Stift Beromünster wurde Jakob 1278 vor Gericht gezogen, weil er seine Vogteirechte über Stiftsgüter in Küttigen missbraucht habe. Am 16. Dezember 1281 urteilt ein Schiedsgericht darüber, wobei ihm sein Schwager Ulrich II. von Grünenberg Bürgschaft leistete.[5] Jakob war mit Ulrichs Schwester Anna I. von Grünenberg verheiratet. Als Nachfolger von Ritter Ulrich I. von Bubenberg wurde Jakob von Kienberg 1293 zum Schultheiss von Bern gewählt. Er hatte dieses Amt bis Ostern 1298 inne.

Im Dorf Kienberg waren hohe und niedere Gerichtsbarkeit sowie der Kirchensatz Eigentum des Klosters Einsiedeln, das diese Rechte 1070 von Graf Rudolf von Rheinfelden, dem Herzog von Schwaben, erhalten hatte. Diese Rechte erhielt Hartmann III. von Kienberg, erwähnt von 1272 bis 1305, vom Einsiedler Kastvogt über Kienberg, König Albrecht I. von Habsburg, 1303 als Lehen. Als Gefolgsleute der Grafen von Frohburg und später der Grafen von Habsburg hatten die Kienberg gegen Ende des 13. und zu Beginn des 14. Jahrhunderts ein Konglomerat von verschiedenen Herrschafts-, Besitz- und Nutzungsrechten nördlich und südlich des Juras in Händen. Sie kontrollierten damit die drei Pässe Schafmatt, Salhöhe und Benkerjoch und hatten somit einen kleinen „Jura-Sattelstaat“ geschaffen.

Die Burg und die Herrschaft Kienberg wurden im Verlaufe des 14. Jahrhunderts verschiedentlich verpfändet und kamen 1398 an Petermann von Heidegg. Ein weiterer Familienzweig der Kienberg liess sich in Laufenburg AG nieder. Sowohl dieser wie auch die Zweige in Rheinfelden und Bern starben im frühen 15. Jahrhundert aus. Eine Familie bäuerlicher Herkunft führt den Namen Kienberg(er).


Zweig Kienberg-Königstein
Hartmann III. von Kienberg hatte seinen Sitz auf der Burg Königstein. Die Nachfahren Hartmanns III. nannten sich ab 1312 nach dieser Burg, die als Reichslehen ab der Mitte des 14. Jahrhunderts zwischen den beiden Familienzweigen der Kienberg und der Kienberg-Königstein aufgeteilt war und damit zur Ganerbenburg wurde. Für das Jahr 1360 ist ein Rechtsstreit belegt, den die beiden Familienzweige wegen ihrer Burganteile führten. Wenig später schon wohnten die beiden Familien nicht mehr auf Königstein, sondern zogen in die Städte Aarau und Rheinfelden AG. 1417 verkauften sie die Burg mit den zugehörigen Gütern, Rechten und Leuten an die Stadt Aarau und liessen sich in Luzern nieder, wo die Familie 1517 letztmals nachweisbar ist.
 
VON KIENBERG, Otto Heinrich V. (I4663)
 
3035 Kinder
1. Valentin REINECK, geb. 27 Jul 1860, Weinheim, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg, Deutschland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
2. Valentin REINECK, geb. 29 Apr 1865, Weinheim, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg, Deutschland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort, gest. 6 Mai 1865, Weinheim, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg, Deutschland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
3. Peter REINECK, geb. 16 Mai 1870, Weinheim, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg, Deutschland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort, gest. 16 Mai 1870, Weinheim, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg, Deutschland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 0 Jahre)
4. Georg Peter REINECK, geb. 9 Feb 1872, Weinheim, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg, Deutschland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort, gest. 5 Nov 1948, Weinheim, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg, Deutschland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 76 Jahre)
5. Friedrich REINECK, geb. 3 Dez 1876, Weinheim, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg, Deutschland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
6. Jakob Stephan REINECK, geb. 16 Sep 1882, Weinheim, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg, Deutschland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort, gest. 2 Apr 1931, Weinheim, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg, Deutschland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 48 Jahre) 
KÜNHZEL, Katharina (I50079)
 
3036 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Lebend (I50128)
 
3037 Kinder des Jodokus II. Humpis:
1) Jodokus III,, der jüngere, †1513. Wohnte in Ravensburg in der Herrenstraße Nr. 41. Ist nach dem Steuerbuch von 1473 mit 10.500 M. mit Abstand der reichste Ravensburger Bürger. Der Kaufpreis von Ratzenried ist gemäß Ratsbeschluß hierin nicht enthalten.
2) Agnes (Person 573.847)
3) Frick

Person 573.847
Agnes Humpis
* vor 1452 in Ravensburg, †12.02.1487 Biberach/Riß
¥ spätestens 1433 mit Johannes Brandenburger (Person 573.846) 
HUMPIS, Jos II. (I8068)
 
3038 Kinder des Paares waren:

Lantfrid
Theudebald
Odilo, † 8. Januar 748, Herzog von Bayern
Huoching, (* um 675; † 744), Angehöriger des Herzoghauses der Alamannen
Regarde ∞ Hildebrand (Hildeprand) Herzog von Spoleto
Liutfrid 
N., N. (I24206)
 
3039 Kinder: Otto I., Mathilde II., Otto I Herzog von Bayern (HRR), Liudolf (I35582)
 
3040 Kindheit und Jugend
Valentinian war der einzige römische Kaiser, dessen Vater, Großvater und Urgroßvater ebenfalls Augusti gewesen waren: Er war der Sohn des Heermeisters und kurzzeitigen Kaisers Constantius III. und der Galla Placidia, der Tochter von Theodosius I. und Enkelin des Kaisers Valentinian I. Noch zu Lebzeiten seines Onkels Honorius wurde er bald nach der Geburt von diesem zum nobilissimus ernannt. Als Constantius 421 starb, kam es zum Konflikt zwischen Honorius und Galla Placidia, die schließlich mit ihren beiden Kindern an den oströmischen Hof floh. Valentinian verlor dort zunächst den Titel nobilissimus, wurde dann aber am 23. Oktober 424 in Thessaloniki im Namen seines Vetters Theodosius II., des Kaisers des Ostens, zum Caesar erhoben. Theodosius stattete ihn mit Truppen aus und schickte ihn nach Italien, wo er nach einem kurzen Krieg gegen den Usurpator Johannes, der nach Honorius’ Tod den Thron bestiegen hatte, am 23. Oktober 425 in Rom zum Augustus des Westens ausgerufen wurde. Theodosius II. sandte eigens seinen magister officiorum Helio nach Italien, um die Kaiserkrönung vorzunehmen.

Valentinian nannte sich fortan Imperator Caesar Flavius Valentinianus Augustus. Da er erst sechs Jahre alt war, als er Kaiser wurde, stand er während der Zeit seiner faktischen Unmündigkeit (rechtlich war ein römischer Kaiser auch als Minderjähriger rechtsfähig) unter der Vormundschaft seiner Mutter, die zunächst vom Heermeister Felix und dem comes Africae Bonifatius unterstützt wurde, dann ab 433 endgültig unter dem Einfluss des ehrgeizigen Heermeisters Aëtius, der seine Konkurrenten Felix und Bonifatius hatte ausschalten können.

437 heiratete Valentinian Licinia Eudoxia (* 422; † 493), die Tochter seines Vetters Theodosius II. und der Aelia Eudocia, und begab sich zu diesem Zweck noch einmal nach Konstantinopel. Seit 440 residierte er als erster Kaiser seit Maxentius wieder häufiger in Rom als in Ravenna.

Politik
Bereits seit dem ausgehenden 4. Jahrhundert war Westrom zunehmend von Militärs wie Stilicho und Flavius Constantius kontrolliert worden (siehe Magister militum#Entwicklung in Westrom); dies wurde durch den Umstand erleichtert, dass die Kaiser Valentinian II., Honorius und eben Valentinian III. jeweils noch Kinder waren, als sie den Thron bestiegen. Die Position des starken Mannes hinter dem Thron war begehrt und umkämpft; in diesem Wettstreit setzten sich zunehmend Generäle gegenüber Angehörigen der zivilen Administration durch. Sie bestimmten die weströmische Politik.

Valentinians Regierungszeit war dabei gekennzeichnet durch eine weitere Erosion der kaiserlichen Autorität und, damit zusammenhängend, den Zerfall des Weströmischen Reichs im Zuge der so genannten Völkerwanderung. Innere Machtkämpfe schwächten das Reich, und barbarische Kriegerverbände nutzten dies aus. Bonifatius soll im Zuge der Rivalität mit Aëtius 429 die Vandalen unter Geiserich zur Hilfe gerufen haben. Diese Behauptung der Quellen wird in der modernen Forschung jedoch meist sehr skeptisch betrachtet, da diese Nachricht nur auf Prokopios von Caesarea und Jordanes zurückgeht, aber nicht in zeitgenössischen Quellen erwähnt wird. Denkbar ist aber, dass Bonifatius die Vandalen ursprünglich als foederati ins Land gerufen hatte, wo diese aber anschließend rebellierten. Die jedenfalls darauffolgende Reichsbildung der Vandalen, begünstigt durch die geringe römische Truppenstärke, umfasste bald die ganze Provinz Africa. Der oströmische General Aspar konnte ihrer Expansion zwar um 434 noch einmal Einhalt gebieten, und 435 schlossen sie (erneut?) ein foedus mit Valentinian III., doch 439 gelang ihnen die Einnahme Karthagos, was für Westrom eine Katastrophe bedeutete: Sizilien wurde verwüstet und Städte an der Westküste des Mittelmeeres von der vandalischen Flotte angegriffen. 441 scheiterte ein (ost-)römischer Gegenangriff, und 442 erhielt Geiserich die Provinz Africa, die nur formal Teil des Römischen Reiches blieb, in einem neuen foedus auch offiziell zugesprochen. Fortan kontrollierten die Vandalen die Getreideversorgung Italiens, das fast ganz von afrikanischem Korn abhing. Dank zwei 2019 entdeckten Inschriften weiß man allerdings, dass zu einem unklaren Zeitpunkt auch eine neue römische Stadt in Nordafrika gegründet und nach dem Kaiser benannt wurde (Valentinianopolis); die genaue Datierung und der Kontext sind aber noch unklar (vgl. Chalal/Dupuis 2020).

Hinzu kam, dass dem Reich immer mehr die Kontrolle über große Teile Hispaniens an die Sueben (und später die Westgoten) entglitt. Einzig in Gallien konnte das Reich durchaus noch aktiv werden. Aëtius sorgte dafür, dass dieser Reichsteil wenigstens zu seinen Lebzeiten nicht verloren ging. De facto beherrschten die Römer in Nordgallien jedoch nur die größeren Städte. Unterdessen plünderten die Franken Trier, Reims und Bonn, und föderierte Angelsachsen begannen um 440, Britannien unter ihre Kontrolle zu bringen. Aëtius konnte vor allem aufgrund seiner lange Zeit guten Beziehungen zu den Hunnen und durch das geschickte Ausspielen germanischer Gruppen gegeneinander über mehrere Jahre einen militärischen Zusammenbruch Westroms verhindern und sicherte so zugleich seine eigene dominante Stellung am Kaiserhof. Er, nicht Valentinian, lenkte die Geschicke des Reiches. 450 allerdings kam es zum Konflikt mit den Hunnen unter Attila, der angeblich von einer Hofpartei um Honoria, der Schwester Valentinians III., gegen Aëtius zu Hilfe gerufen worden war. Zwar errang Aëtius 451 in der Schlacht auf den Katalaunischen Feldern einen taktischen Sieg über Attila und seine Verbündeten, doch wurde dieser mit enormen Verlusten unter den ravennatischen Truppen erkauft und hielt Attila zudem nicht von einer Invasion Norditaliens im folgenden Jahr ab. Erst mit dem Tod Attilas 453 brach der militärische Druck durch die Hunnen zusammen. Weitere Feldzüge hatte Aëtius bereits vor 450 gegen die Westgoten in Südgallien, mit denen um 440 ein Friedensabkommen geschlossen wurde, und gegen die Burgunden am Rhein geführt, die weite Teile der Provinz Gallia Belgica erobert hatten. Dieser Kriegerverband wurde 436 mit Hilfe hunnischer Söldner vernichtend geschlagen und 443 im späteren Savoyen angesiedelt.

Das Verhältnis zur östlichen Reichshälfte war zunächst gut, da Valentinians Kaisertum seinem Vetter Theodosius II. zu verdanken war. 437 besuchte der Westkaiser Konstantinopel, um der Schwiegersohn seines Cousins zu werden. Das seit vier Jahrzehnten zwischen den beiden Kaiserhöfen umstritten gewesene Illyricum trat er bei dieser Gelegenheit an den Osten ab. Gemeinsam gaben beide Augusti eine Gesetzessammlung in Auftrag, den Codex Theodosianus, der für das Gesamtreich Geltung haben sollte und 438 in Kraft gesetzt wurde.

Als Theodosius II. aber 450 ohne leiblichen Erben starb und man in Konstantinopel eigenmächtig den nicht mit dem Kaiserhaus verwandten Militär Markian zum neuen Augustus erhob, ohne Valentinian zu konsultieren, reagierte dieser mit Empörung und weigerte sich zwei Jahre lang, den neuen Ostkaiser anzuerkennen. Wohl erst im Zusammenhang mit dem hunnischen Angriff auf Italien 452 akzeptierte Valentinian Markian offiziell als seinen Herrscherkollegen; doch laut dem zeitgenössischen Geschichtsschreiber Priskos (Fragment 30) warf er noch 454 Aëtius vor, dieser habe ihn gegen seinen Willen genötigt, den Usurpator im Osten nicht zu bekriegen.

Der Mord an Aëtius und Valentinians Ende
Mit dem Schrumpfen der weströmischen Macht wurde die Abgabenlast mehr und mehr untragbar und die Loyalität der verbliebenen Provinzen stark geschwächt: dem Westreich gingen die Mittel aus, um die notwendigen Truppen zu finanzieren. Dies führte zum Verlust weiterer Gebiete und damit wiederum zu weiter schrumpfenden Einnahmen. Ravenna war auch nach 440 Valentinians Hauptresidenz, aber über ein Viertel seiner langen Regierungszeit verbrachte er in Rom. Unterdessen hatte sich Westrom zusehends in ein vom Militär beherrschtes Staatswesen verwandelt, in dem die zivile Verwaltung, und mit ihr der Kaiser, zunehmend machtlos war. Aëtius herrschte faktisch als Militärdiktator, und nach Attilas Tod schien es niemanden mehr zu geben, der ihm noch gefährlich werden konnte.

Valentinian III. scheint sich mit diesem Zustand nicht abgefunden zu haben. Nachdem Attila 453 gestorben war, schien dem Kaiser offenbar der Moment gekommen, sich seines übermächtigen Heermeisters zu entledigen. Im September 454 wurde Aëtius, dessen Sohn nun Valentinians Tochter Eudocia heiraten und somit familiär mit dem Kaiserhaus verbunden werden sollte, während einer Sitzung des consistorium, des Staatsrats, von Valentinian auf dem Palatin in Rom ermordet – laut den Zeitgenossen Hydatius von Aquae Flaviae und Priskos eigenhändig:

„Als Aëtius gerade die Finanzlage erläuterte und die Steuereinnahmen vorrechnete, sprang Valentinian mit einem Schrei auf einmal von seinem Thron auf und brüllte, er werde es nicht länger ertragen, durch derlei Betrügereien beleidigt zu werden. Er behauptete, Aëtius wolle ihn, indem er ihm die Schuld an den Problemen zuschob, nun auch um die Herrschaft im Westen bringen, wie er es bereits mit dem Osten getan habe; denn nur wegen Aëtius habe er damals darauf verzichtet, dort Markian vom Thron zu entfernen. Während Aëtius angesichts dieses Ausbruchs noch wie gelähmt dastand und nur versuchte, diesen unvernünftigen Anfall zu dämpfen, zog Valentinian bereits sein Schwert aus der Scheide und stürzte sich gemeinsam mit Heraclius, der eine Axt unter seinem Umhang verborgen hatte (denn er war der oberste Eunuch), auf ihn (…). Nachdem er Aëtius erschlagen hatte, tötete Valentinian auch den Präfekten Boethius, der hoch in Aëtius’ Gunst gestanden hatte. Er ließ ihre Leichen unbestattet auf dem Forum präsentieren und berief unverzüglich den Senat ein, wo er gegen beide Männer schwere Vorwürfe erhob, da er fürchtete, es könne wegen Aëtius zu einer Revolte kommen.“

– Priskos, Fragment 30,1 in der Edition von Roger C. Blockley
Der Kaiser sah offenbar keinen anderen Ausweg: Seine Mittel genügten nicht mehr, um den übermächtigen Heermeister auf legalem Weg aus dem Verkehr zu ziehen. Anschließend übernahm er selbst den Oberbefehl über die Truppen und versuchte, das Ansehen des Kaisertums wiederherzustellen. Doch konnte Valentinian aus der Ermordung des magister militum, mit dem gemeinsam der praefectus praetorio Boethius (der Großvater des gleichnamigen Philosophen) den Tod fand, langfristig keinen Gewinn ziehen – im Gegenteil: Am 16. März des folgenden Jahres wurde der Kaiser zusammen mit Heraclius durch zwei ehemalige Gefolgsleute des Aëtius erschlagen, als er auf dem Marsfeld in Rom einer Truppenübung beiwohnen wollte. Niemand aus seiner Garde schritt ein, um ihn zu verteidigen.

Nach dem Tod Valentinians wurde seine Gemahlin Licinia Eudoxia zur Ehe mit dem Senator und Usurpator Petronius Maximus in Rom gezwungen. Angeblich sollen daraufhin die Vandalen unter Geiserich von der Witwe Valentinians herbeigerufen worden sein; ob dies zutrifft, ist aber umstritten. Politisch gab es genügend andere Gründe für ein Eingreifen des Vandalenkönigs Geiserich, da sich nach dem Tod Valentinians die zuvor guten Beziehungen zwischen Westrom und Karthago erheblich verschlechtert hatten und Italien zudem von Truppen weitgehend entblößt und daher schutzlos war. Die Vandalen überfielen noch 455 die Stadt Rom, wobei Petronius Maximus den Tod fand, und brachten Licinia Eudoxia und ihre beiden Töchter, Eudocia und Placidia, nach Africa. Eudocia (* 439; † 471/72) war seit 442 mit Geiserichs Sohn Hunerich (* 430/440?; † 484) verlobt, den sie 455 oder 456 heiratete. Placidia heiratete spätestens 454 den Senator Olybrius, der 472 kurzzeitig selbst weströmischer Kaiser war.

Moderne Bewertung
Valentinian fehlte zwar, wie sich 454 zeigte, nicht grundsätzlich die Kraft, das Reich in dieser Krisenzeit zu regieren, aber es gelang ihm nie wirklich, sich von seiner Umgebung zu emanzipieren, wobei seine Person als typisch für die zumeist schwachen spätantiken Kaiser des Westens seit Honorius gelten muss: Wie stark er selbst handelnd in die Regierungsgeschäfte eingriff, ist völlig unklar. Als er sich schließlich 454 durch den Mord an Aëtius zu emanzipieren versuchte, resultierte dies in seinem eigenen Tod, einer weiteren Schwächung des Kaisertums und einem weiteren Bürgerkrieg. Andererseits war seine formal 30-jährige Regierungszeit eine der längsten im römischen Kaiserreich, ebenso wie die seiner Dynastie, die auf Valentinian I. (364 bis 375) zurückging. Mit dem Ende dieser Dynastie verlor der weströmische Reichsteil rasant an Stabilität. Dass es Valentinian III. nicht gelang, die Autorität und Handlungsfähigkeit des westlichen Augustus gegenüber dem Militär wiederherzustellen, hatte weitreichende Konsequenzen: Den folgenden Kaisern, unter denen einige durchaus tatkräftige Gestalten wie Majorian und Anthemius waren, gelang es nicht mehr, sich dauerhaft auf dem Thron zu etablieren. Das Erbe des Aëtius als patricius und Reichsfeldherr trat 456 Ricimer an, der bis zu seinem Tod 472 der starke Mann im zerfallenden Westreich bleiben sollte, der den Kaisern seinen Willen aufzwang und sie mitunter sogar töten ließ. 
FLAVIUS PLACIDIUS, Valentinian III. (I47233)
 
3041 Kirchenältester LUTHER, Johan ´der Jüngere` (I730)
 
3042 Kirchenpfleger
siehe
Stammfolge Metz 1. Generation Blatt 1/1, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html

 
SCHWOB, Hans (I43496)
 
3043 Kirchhofers Großvater war um 1580 von Laufenburg nach Säckingen gekommen, wo er das Bürgerrecht erhielt und etwa 20 Jahre lang bis zu seinem Tod im Jahre 1611 das Amt des Stadtschreibers wahrnahm. In den Urkunden erscheint er öfter als Darlehensgeber, woraus geschlossen wird, dass er vermögend war. Belegt ist auch die Beziehung des Großvaters zu den Herren von Schönau, da er zusammen mit Iteleck von Schönau als Vormund der Kinder des Franz Konrad Reich von Reichenstein genannt wird.

https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Werner_Kirchhofer 
KIRCHHOFER, N. (I46693)
 
3044 KLETTGAU
ist eine Landschaft und Region im südbadischen Landkreis WALDSHUT und in den Schweizer Kantonen AARGAU, SCHAFFHAUSEN und ZÜRICH.
Der KLETTGAU ist das Gebiet zwischen Hochrhein im Süden, Randen im Nordosten sowie dem Hotzenwald und dem Schwarzwald im Nordwesten.
Zur Zeit des Römischen Reiches war das Gebiet nach den Alpenfeldzügen und den Eroberungen unter Cäsar und Germanicus bis zur Varusschlacht als Germania superior (Obergermanien) Römische Provinz.
Später wurde das Gebiet des KLETTGAUS von den Franken beherrscht.
In den Jahren 481 bis 511 wurde Schwaben durch CHLODWIG I. und dessen Sohn CHLOTHAR I. beherrscht. CHLODWIG hatte in der SCHLACHT BEI ZÜLPICH die Alemannen geschlagen, und es gehörte damit zum FRÄNKISCHEN REICH (AUSTRIEN). Nach dem Zerfall des Frankenreichs wurde unter KARL DEM GROSSEN das Reich neu aufgeteilt.
Um 781 wurde der KLETTGAU in zwei Gaue geteilt, von denen der westliche Teil den Namen ALBGAU erhielt. Der Name ist erstmals urkundlich für das Jahr 792 belegt. Der KLETTGAU ist großteils katholisch, als Patronin gilt die NOTBURGA VON BÜHL. Durch die Reformation bildete sich im Raum Schaffhausen und allgemein auf Schweizer Gebiet eine evangelische Mehrheit.

Graf HEINRICH VON LUPFEN heiratete eine Schwester des Grafen von Küssaburg. So kam das Landgrafenamt im KLETTGAU nach einem Streit mit dem BISCHOF VON KONSTANZ, der ebenfalls Rechte besaß, durch einen Vergleich 1251 an die von Lupfen. Er nannte sich ab dem 25. April 1251 HEINRICH I., Landgraf VON LUPFEN-STÜHLINGENn. Zeitweise wohnte er noch auf der alten Stammburg in der Baar. Er starb 1256.
Sein Sohn EBERHARD I. war der Stammvater der EBERHARDSCHEN LINIE, die 330 Jahre lang regierte. Gleich nach seinem Amtsantritt erhob er Stühlingen zur Stadt. 1262 wird von einer Stadt berichtet: „und setzen zuo der Burck unser Stat Stuelingen“. Eine Gründungsurkunde ist nicht vorhanden, es existiert jedoch ein Stadtsiegel von 1365. 
VON KÜSSENBERG, N. (I1746)
 
3045 Klingenberg (Adelsgeschlecht)
Die Herren von Klingenberg waren ein süddeutsches Adelsgeschlecht. Im 13. und 14. Jahrhundert spielten sie eine maßgebliche Rolle im Thurgau und Hegau. Die Anpassungsprozesse des späten Mittelalters wurden von dem Geschlecht nicht gemeistert, so dass dem Höhepunkt seiner Machtentfaltung ein rascher Niedergang folgte, bis das Geschlecht 1583 mit dem Tod des zwölfjährigen Hans Georg von Klingenberg ausstarb. Der General Wichmann von Klingenberg leitete seine Herkunft von diesem Adelsgeschlecht ab und ließ sich 1741 den Adelsstand bestätigen und gleichzeitig in den Freiherrenstand erheben.

Martin Leonhard: "Klingenberg, von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 20.08.2007. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020239/2007-08-20/, konsultiert am 13.11.2024.
Harald Derschka: Die Ministerialen des Hochstiftes Konstanz (Konstanzer Arbeitskreis für Mittelalterliche Geschichte: Vorträge und Forschungen; Sonderband 45). Thorbecke, Stuttgart 1999, ISBN 3-7995-6755-0, S. 147–158.
Casimir Bumiller: Hohentwiel. Die Geschichte einer Burg zwischen Festungsalltag und großer Politik. Stadler Verlag, Konstanz, 2. bearb. Aufl., 1997; ISBN 3-7977-0370-8.
J. Kindler von Knobloch: Oberbadisches Geschlechterbuch, Heidelberg 1905, Band 2, S. 299–306 (mit Stammbaum) online
Rudolf Wigert: Homburg und die ehemaligen Herrschaften von Klingenberg. In: Thurgauer Beiträge zur vaterländischen Geschichte. Band 43, 1903, S. 4–69. Digitalisat
https://de.wikipedia.org/wiki/Klingenberg_(Adelsgeschlecht)
 
VON KLINGENBERG, Anna (I11400)
 
3046 Kloster Kastl ist ein ehemaliges Kloster in der Oberpfalz/Bayern (Diözese Eichstätt), das zunächst von Benediktinern besiedelt wurde, später in den Besitz der Jesuiten und dann Malteser kam. Im Jahr 1958 entstand dort ein ungarisches Gymnasium mit Internat, das den Betrieb 2006 einstellte. Seit 2017 werden Kloster- und Schulgebäude saniert, es entsteht dort eine Außenstelle der Polizeihochschule Sulzbach-Rosenberg.  VON KASTL, Graf Graf Friedrich I. (I18306)
 
3047 Kloster Münsterlingen war zuerst ein Augustiner-Chorfrauenstift, später ab dem 16. Jahrhundert ein Kloster von Benediktinerinnen in der Gemeinde Münsterlingen des Schweizer Kantons Thurgau.

Ursprünglicher Standort am Ufer des Bodensees

Früheres Kloster Münsterlingen am Seeufer

Luftbild auf das Gelände des ursprünglichen Klosters in Münsterlingen
Der Legende nach soll das Kloster um 986 von einer Schwester des Abts Gregor von Einsiedeln (964–996) direkt am Ufer des Bodensees gegründet worden sein aus Dankbarkeit dafür, dass sie bei der Überquerung des Bodensees aus Seenot durch einen Föhnsturm gerettet wurde. Der Ort wurde Monasteriolum und später Münsterlingen genannt. Von 986 bis 1000 wurden Schwestern vom Augustinerkloster in Kreuzlingen nach Münsterlingen verlegt und hielten sich auch dort an die Augustinerregeln.[1] Die Abtei war der hl. Walburga geweiht und sah von Anfang an ihre Aufgabe in der Krankenpflege.

1125 gestattete Kaiser Heinrich V. dem Bischof von Konstanz, Ulrich I. von Kyburg-Dillingen, die Restaurierung des Klosters und verlieh dem Haus verschiedene Gefälle. Papst Innozenz IV. bestätigte 1254 die Augustinerregel, Papst Alexander VI. 1497 in einer Bulle deren Beachtung. Die Nonnen wurden im Spätmittelalter auch als Dominikanerinnen betrachtet, obwohl sie diesem Orden nicht angehörten. Jedoch waren seit dem ersten Viertel des 14. Jahrhunderts ihre Seelsorger Dominikaner aus dem Predigerkloster St. Niklaus in Konstanz. Als Schirmvögte amteten die Herren von Klingen, doch konnte sich das Frauenkloster 1288 von deren Vogtei loskaufen. Das Kloster baute die Immunität für den Klosterbezirk aus und begann, eine Gerichtsherrschaft über ihre Höfe zu errichten. Im 14. Jahrhundert nahm die Stadt Konstanz das Kloster Münsterlingen in ihr Burgerrecht auf. 1460 kam Münsterlingen unter die Kastvogtei der sieben im Thurgau regierenden eidgenössischen Orte (Zürich, Luzern, Uri, Schwyz, Unterwalden, Zug und Glarus) und unterstand fortan deren hohen Gerichtsbarkeit. 1486 erwarb Münsterlingen vom Kloster Petershausen die Hälfte der Gerichtsherrschaft von Landschlacht. Die andere Hälfte kaufte das Kloster 1621 von elf Inhaberfamilien in Landschlacht. Durch die Gerichtsherrschaft erhielt Münsterlingen 1509 vertraglich im statuierten thurgauischen Gerichtsherrenstand Einsitz. Das Kloster behielt die niedere Gerichtsbarkeit unter anderem in Münsterlingen, Landschlacht, Uttwil, einem Teil von Schönenbaumgarten und Belzstadel bis 1798.[ 
VON HOHENLANDENBERG, Ursula (I47107)
 
3048 Knappe,
(Schildknappe (auch Knappe, Page) hieß im Mittelalter ein ritterbürtiger junger Mann (Edelknabe), der bei einem Ritter das Waffenhandwerk erlernte und Hilfsdienste verrichtete. Weil er seinem Herrn häufig den Schild nachtrug, wurde er auch „Schildträger“ (spät-lat.: scutarius, scutiger, scutifer) oder (eher irreführend:) „Waffen-(Wappen-)Träger“ (armiger) genannt.)

Stellvertreter des Proc. General bei der Baillage und in der Cour des Grands-Jours c. St.Mihiel 1581, Anwalt im Parlament c. St.Mihiel, Staatsrat c. SA & am Sovereign Court v. Lothringen 1608.
beigesetzt, in der Stiftskirche c. St.Mihiel (64 J.)

Lachaussée ist eine französische Gemeinde mit 270 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Meuse in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Lachaussée liegt am Étang de Lachaussée, ungefähr 30 Kilometer südwestlich von Metz und 35 Kilometer südöstlich von Verdun. Das Gemeindegebiet ist Teil des Regionalen Naturparks Lothringen. https://de.wikipedia.org/wiki/Lachaussée

Saint-Mihiel ist eine Gemeinde im Nordosten Frankreichs im Département Meuse in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Die einwohner werden „Sammielloises“genannt. https://de.wikipedia.org/wiki/Saint-Mihiel 
GALLOIS, de de Pierre (I1242)
 
3049 Koloman war der zweite Sohn von König Andreas II. von Ungarn und Gertrud von Meran-Andechs. 1214 wurde der Sechsjährige mit der dreijährigen Salomea von Polen, Tochter des polnischen Großherzogs Leszek I. verheiratet. Daraufhin wurde er von beiden Herrschern zum Fürsten von Halitsch eingesetzt. Das Gebiet war von beiden kurz zuvor erobert worden. Im Frühjahr 1215 zog Fürst Mstislaw von Nowgorod in das Gebiet und eroberte es (1215 oder 1219?). König Andreas bat Papst Innozenz III., den Erzbischof Johannes von Esztergom zu bevollmächtigen, Koloman zum König von Galizien und Lodomerien (Rex Galiciae et Lodomeriae) zu krönen. Dieses erfolgte 1215 oder Anfang 1216.

Nach der Herrschaft von Mstislaw über Halitsch (1215 oder 1219) eroberten Andreas II. und Leszek I. das Fürstentum zurück und setzten Koloman wieder zum Herrscher ein. 1221 wurde dieser von Mstislaw erneut abgesetzt und gefangen genommen. Sein Vater löste ihn später aus.

1226 wurde Koloman zum Fürsten von Slawonien, Kroatien und Dalmatien von seinem Vater eingesetzt. 1241 starb er kurze Zeit nach der Schlacht von Mohi gegen die eingefallene Goldene Horde der Tataren. 
VON GALIZIEN, Koloman (I39089)
 
3050 Konfirmation 1777 SLUYTER, Abraham Johann (I19005)
 

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