Strauss Genealogie


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351 1577, 29.11.1662 Peseux, reformiert, von Neuenburg und Bern, ab 1658 von La Neuveville. Sohn des David und der Isabelle von Graffenried. Enkel des Jean (->), Neffe von Jean (->) und Guillaume, alle Staatsräte. ​1) 1608 Marie von Bonstetten, Tochter des Johann Rudolf, Herrn von Hindelbank, 2) Marie Tribolet, Tochter des Abram Tribolet, Witwe des Jean Rougemont. 1617 als Maire von Rochefort erwähnt. 1626 wurde David Merveilleux als Staatsrat bestätigt, doch war er vermutlich schon ab 1624 im Amt. 1638 Maire von La Côte. MERVEILLEUX, David (I41583)
 
352 1578 geadelt von Kaiser Rudolf;
1603 Pursner der Notensteiner;
1632 Verwalter von Altenklingen;
1638 Besitzer von Pfauenmoos 
ZOLLIKOFER (VON ALTENKLINGEN), David (I1325)
 
353 1578 geadelt von Kaiser Rudolf; 1583 Pursner zum Notenstein; 1585 Stadtrichter, 1591 Frei Lehntrager; 1595 Ratsherr; 1599 Schulrat;1602 Bischöfl. Lehnträger gegen Bürglen; 1613 Burgermeister, Reichsvogt; 1614 Amtsbürgermeister; 1615 Altbürgermeister
Dessen Daten wir anlässlich der 6. Wappentafel des Donatoranbuches vermerkt haben
; Joachim Zollikofer wurde als Sohn des Laurenz Zollikofer (1519–1577), Kaufmann, und dessen Ehefrau Dorothea Theodosia (1523–1603), Tochter von Joachim Vadian, geboren. Seine Brüder waren:

Laurenz Zollikofer (* 1552; † unbekannt), er besass die Gerichtsherrschaften und Schlösser Oetlishausen und Thurberg, nordwestlich von Weinfelden, im Thurgau, den Edelsitz Greifenstein in Thal als mütterliches Erbe und die Weinburg (heute: Gymnasium Marienburg) bei Rheineck von seiner Ehefrau Ottilia Zili. In St. Gallen bekleidete er die Stellen eines Stadtammanns und später eines General-Stadthauptmanns
David Zollikofer (* 1563; † 1647) war von 1632 bis 1638 Majoratsherr zu Altenklingen und Pfauenmoos, Besitzer des Schlosses Grünenstein in Balgach und war auch Herrschaftsverweser zu Oberaach

Joachim Zollikofer war ein Neffe des Leonhart Zollikofer (1529–1587), Kaufmann und Diplomat.

Er war ein vermögender Kaufmann und der Verwalter des Landsitzes Pfauenmoos in Berg sowie von Schloss Altenklingen.

1585 übernahm er das Amt des Stadtrichters sowie 1595 und 1611 des Bussenrichters. 1599 wurde er zum Schulrat gewählt und gründete gemeinsam mit seinen Brüdern einen grösseren Schulfonds. Mehrfach war er auch Pannerhauptmann.[1]

In der Zeit von 1613 bis 1625 wirkte er, im Wechsel gemeinsam mit Joachim Reutlinger, Georg Huber und Ambrosius Schlumpf (gewählt 1620), im Dreijahresturnus als Amtsbürgermeister, Altbürgermeister und Reichsvogt von St. Gallen.

Joachim Zollikofer war seit 1572 mit Katharina, Tochter des Mattheus Seutter aus Kempten, verheiratet.  
ZOLLIKOFER (VON ALTENKLINGEN), Joachim (I1382)
 
354 1579 Elfer, 1596 Vogt zu Bürglen, 1601 Ratsherr, 1602-20 im Dreijahresturnus Amtsbürgermeister, Altbürgermeister und Reichsvogt. Mitglied der Notenstein-Gesellschaft. 1612 durch Ks. Matthias geadelt. RÜTLINGER\REUTLINGER, Joachim (I9469)
 
355 1584 Burgdorf, 1648 Dalmatien, ref., von Bern. Sohn des Niklaus, Schultheissen. ​1) 1606 Maria von Büren, Tochter des Hans von Büren, 2) 1617 Anna Däntz (1638 geschieden), Tochter des Jost. Stud. der Rechtswissenschaften in Bern, 1612 Notar. G. wurde 1619 Landschreiber in Interlaken, 1624 Grossrat und 1634 Landvogt in Unterseen. Nach einem Konkurs 1636 verlor er sein Amt und trat in venezian. Kriegsdienste ein. 1619 publizierte G. sein Hauptwerk "Arithmeticae Logisticae Popularis Libri IV". Dieses zeigt, welch präzisen Überblick er sich als Autodidakt über die damalige mathemat. Fachliteratur verschafft und wie kritisch er sie benutzt hatte. Das "Compendium Sciotericorum" (1617), eine Schrift über Sonnenuhren, erschien 1629 in zweiter, stark erweiterter und völlig umgearbeiteter Auflage. VON GRAFFENRIED, Hans Rudolf (I42282)
 
356 1584 Prediger, Helfer, Schulprediger, lat. Praeceptor
1587 Synodalis
1591 Ehe Richter
1609 Decanus
1610 Praeses Synodi. 
SCHEITLIN, Othmar (I28903)
 
357 1586 Zwölfer der Zunft zur Saffran und Mitglied im Gr. Rat. 1587 Gründung einer Gesellschaft mit seinem Bruder David ( -> 5) sowie den Glaubensflüchtlingen Johann Jakob Dunus und Francesco Turrettini zum Aufbau eines protoindustriellen Textilunternehmens. W. war der Unternehmensleiter und für die Buchhaltung zuständig. Das erhaltene Rechnungshauptbuch (1598-1608) ist das älteste Zeugnis einer vollständig durchgeführten doppelten Buchhaltung in Zürich. Nach dem Tod Davids 1612 wurde das gemeinsame Seidenindustrieunternehmen aufgelöst und das Geschäftsvermögen getrennt; W. übernahm den 1606-07 erstellten Neuen Seidenhof mit den dazugehörigen Fabrikgebäuden.


Literatur
– S.G. Schmid, David W. (1548-1612), Heinrich W. (1554-1627), 2001, 15 f., 24 f., 39 f., 42-45
– Kdm ZH 4, 2005, 411 f., 419

Autorin/Autor: Martin Lassner 
WERDMÜLLER, Heinrich (I1305)
 
358 1587 Konstanz, 10.2.1624 Zürich, katholisch, aus Konstanz. Tochter eines reichen Konstanzer Kaufmanns. ​1) Hans Rudolf Werdmüller, Fabrikant, Sohn des David (->) und der Emerentia Rahn, 2) 1618 Hans Caspar Schmid. Nach dem Tod ihres ersten Ehemanns 1617 übernahm die Witwe die Leitung des Unternehmens im Alten Seidenhof. Ihr Vermögen und ihre Geschäftstüchtigkeit ermöglichten Barbara Werdmüller-Wydenmann, sich mit der Zurschaustellung ihres Reichtums über den glaubensbedingten Ausschluss aus der Zürcher Gesellschaft hinwegzusetzen und ihre Söhne für Zürich unüblich fortschrittlich zu erziehen. Nach ihrem Tod führte ihr zweiter Gatte den Seidenhandel weiter. WYDENMANN, Barbara (I15173)
 
359 1596 Zwölfer zur Schneidern
1608 Zunftmeister
1609 Eherichter
1609 Vogt zu Schwammendingen
1615 Turmherr zu St. Peter
1618 Landvogt zu Baden
1618 Amtmann zu Rüti und Seevogt

Wappenbeschreibung / Blasonierung
In Gold schwarzer Steinbock. 
KELLER VOM STEINBOCK, Christoph (I1079)
 
360 1610 Hauptmann über einen Fahnen Söldner
1621-1621 Purstner
1632 Schulrath
1635 Hauptmann über einen Fahnen Bürger
1644 Stadthauptmann 
ZOLLIKOFER (VON ALTENKLINGEN), Gordian (I3279)
 
361 1611 Ratsherr, 1613 Bußner, 6.1.1614 Umgelter, 25.8.1615 Steuermeister,
20.3.1620 Spitalmeister, 1620 Korn- und Waffenschauer, 24.6.1622 Ratsherr  
RAINSPERG, Johannes (I5757)
 
362 1611, Tochter des Junkers Eberhard, des Besitzers der Herrschaft Altenklingen, und der Rosa von Breitenlandenberg. 1587 wurde B. Äbtissin des adeligen Damenstifts Schänis. In ihrer Amtszeit erfolgte der Ausbau der Stiftsgebäude und -kirche, wofür sie Güter verkaufte; die Leute vom Kerenzerberg lösten sich vom Stift. Mit Erfolg widersetzte sie sich der von Nuntius Fabrizio Verallo geforderten Einführung der trident. Reform und erreichte unter Berufung auf alte Privilegien und den Charakter der Stiftung die Bestätigung der alten Statuten. 1598 wurde das Gotteshaus wohl von marodierenden Soldaten gestürmt; 1610 suchte ein verheerender Brand Stift, Kirche und Teile des Dorfes heim. Dank finanzieller Unterstützung v.a durch den süddt. Adel konnte B. rasch mit dem Wiederaufbau des Stifts beginnen. BRÜMSI, Katharina (I46889)
 
363 1614-15 Ausbildung im Veltlin. 1617 Ratssubstitut, 1621 Unterschreiber, 1624 Zürcher Stadtschreiber. 1628-34 Landvogt von Kyburg, 1634-44 Zunftmeister der Widderzunft, Mitglied des Kl. Rats, 1634-44 Obervogt von Dübendorf, Schwamendingen, Dietlikon und Rieden, 1637 Statthalter, 1644-55 Bürgermeister von Zürich. 1637-53 Tagsatzungsgesandter. 1653-55 Obmann der Schildner zum Schneggen. R. musste sich im Dreissigjährigen Krieg mit der Bedrohung der schweiz. Nordgrenze durch die Kriegsparteien befassen. Weitere Herausforderungen seiner Amtszeit waren der Ausbau der Stadtbefestigung, die Steuerrevolte in der Grafschaft Kyburg 1644-45, konfessionelle Streitigkeiten im Thurgau, die Bestrebungen Frankreichs, trotz hoher Schulden und Soldrückstände die 1651 ausgelaufene Soldallianz zu erneuern, sowie der Bauernkrieg von 1653 in Luzern und Bern. RAHN, Hans Rudolf (I9089)
 
364 1616 Amtmann von Töss, 1627-55 Zunftmeister der Widderzunft, 1629-51 Obmann gemeiner Klöster, 1652 Statthalter und ab 1655 Bürgermeister von Zürich. Schildner zum Schneggen. 1657 bot R. aufgrund der Kritik am Ergebnis der Bündnisverhandlungen mit Frankreich seinen Rücktritt an. Dank ihm gelang die schnelle Tilgung der Schulden aus dem 1. Villmergerkrieg von 1656. RAHN, Hans Heinrich (I9088)
 
365 1624 Malz Schauer, Stadtarzt
1632 Stadt Richter
1645 Stadt Schreiber
1661 Inspektor Zuchthaus 
ZOLLIKOFER, Hektor (I12997)
 
366 1625 Bürgermeister in Schwarzenborn
B. Koerner / H. Knodt, Hessisches Geschlechterbuch 3 (DGB 52), Görlitz 1927, S. 735 f.  
SCHRÖDER, Valentin (I23489)
 
367 1626 Prediger, Diaconus
1627 Synodalis
1635 Eherichter
1646 Camerarius
1649 Dekan, Bibliothecarius
1650 Praeses synodi
1657 Catech. St. Leonhard, Inspector Bibliothecae. 
HOFMANN, Jakob (I14561)
 
368 1628 Prediger, lat. Praeceptor, Conrector, Schulprediger
1629 Synodalis
1630 Rector
1649 Camerarius, Visitator
1657 Catechet zu St. Leonhard, Bibliothecarius
1678 Vice-Praeses Synodi
1681 Inspector Bibliothecae. 
MITTELHOLZER, Christoph (I15776)
 
369 1629 war ein Pestjahr in St. Gallen BILLWILLER, Kleophea (I15687)
 
370 1639 – 1654 Caplan oder Diaconus zu Crailsheim, 26. XI. 1654 – 1664 Dekan in Feuchtwangen, 1664 wegen Zulassung einer unerlaubten Ehe vom Amte removirt, lebte 1671/72 in Crailsheim, war 1674, 1676 Pfarrverweser in Mariae-Cappel bei Crailsheim (Porträt auf gemaltem Epitaph etwa von 1654 in der alten Friedhofskapelle), PRIESTER, Wolf(gang) Heinrich (I23414)
 
371 1647 Prediger
1649 lat. Praeceptor
Schulprediger, Rector
1650 Synodalis
651 Coilega Music.
1679 Ehe Richter
1684 Camerarius, Inspector Bibiiothecae
1685 Decanus
1686 Praeses Synosi 
HÖGGER, Sebastian (I39876)
 
372 1658, 21.12.1742, ref., Ewiger Einwohner von Bern. Sohn des Peter, Pfarrers, und der Esther Fischer. Bruder des Elisäus (->). ​Johanna Maria Zehender, Tochter des Samuel, Landvogts. Ursprünglich Uhrmacher. M. pachtete 1697 die obrigkeitl. Papiermühle zu Thal (Ittigen) und kaufte 1712/13 die Papiermühle in Worblaufen. 1702 gründete er mit Hilfe mehrerer Patrizier, die z.T. wegen religiöser Differenzen (Verweigerung des Assoziationseides auf die Helvet. Konfession) die Regimentsfähigkeit verloren hatten, die Bank Malacrida in Bern. Diese genoss in ganz Europa grosses Vertrauen, ging aber 1720 wegen des Zusammenbruchs des Law'schen Systems in Frankreich bankrott, wodurch viele bern. Familien grosse Verluste erlitten. 1722 handelte M.s Schwiegersohn David Gruner einen Sanierungsplan mit der bern. Regierung aus und übernahm die Bank. MALACRIDA, Niclaus (I30260)
 
373 1660 Kauf des Hauses Mauernstrasse 359 / 430 / heute Nr.46 für 800 Taler, (dieses Haus wechselte 1718 und 1724 seine Besitzer), 1667 schuldet Hofhutmacher Adam BIESE dem Prediger und Pastor Dietrich Culemann 50 Reichsthaler und geben ihr Haus (Nr.359) zwischen Heinrich Dedeke und Heinrich Breyer schl. als Pfand BIESE (VON ZELL), Adam (I8429)
 
374 1669 erstmals erw., 28.9.1691 Basel, ref., von Basel. Sohn des Hans Jakob, Sechsers der Safranzunft. ​1) (Name unbekannt), 2) 1691 Sarah Harscher. Weissgerber. 1669 als Mitglied der Basler Safranzunft bezeugt, 1676 Stubenmeister. In der Zunft zu Safran organisierte er 1690-91 die Opposition gegen die Obrigkeit und wurde am 27.1.1691 zu einem ihrer Delegierten gewählt. Johannes Fatio, von Ende Februar an Führer der Bürgerbewegung, machte M. zu seinem Vertrauensmann und Unterführer. Die Hochzeit M.s am 23. März gestaltete sich als eine polit. Demonstration, auf der die Absetzung von 29 Ratsmitgliedern am Folgetag vorbereitet wurde. Im Verlauf der sich verschärfenden Lage wurde M. vom Gr. Rat in eine Vermittlungskommission gewählt. Meinungsverschiedenheiten zwischen ihm und Fatio offenbarte der gescheiterte Versuch, einen Brief mit der Bitte um Unterstützung an die ref. Kantone zu schreiben. M. rückte vom gewaltbereiten Flügel der
Volksbewegung ab und verfasste eine entsprechende Denkschrift. Durch die Verhaftung Fatios am 23. September rückte M. widerwillig zum Anführer der Bewegung auf; am 24. September versuchte er vergeblich, Fatios Freilassung auf legalem Weg zu erreichen, und am Abend des gleichen Tages zwangen ihn enttäuschte Aufständische zur Übernahme des Kommandos bei ihrer bewaffneten Revolte. Am Morgen darauf wurden M. und ca. 50 weitere Beteiligte verhaftet. Seine standhafte Haltung während der Folterverhöre, Verurteilung und Hinrichtung am 28. September beeindruckte die Zeitgenossen. Sein Schicksal führte auch in Zürich zu Unmut, wo man ihn als frommen und ehrl. Bürger betrauerte; Bürgermeister Hans Kaspar Escher, der zur Vermittlung nach Basel gekommen war, hatte M.s Integrität stets gewürdigt. Hervorgehoben wird seine bewundernswerte Bildung mit Kenntnis der Geschichte und lat. Sprache und seine Religiösität, die seine Handlungen bestimmte. 
MÜLLER, Johannes (I41741)
 
375 1684 Schultheiß in Much, später Gerichtsschreiber des bergischen Amtes Windeck
ab 17.07.1684 Eigentümer des Rittersitzes Overbach bei Much
B. Koerner / E. Strutz, Bergisches Geschlechterbuch 3 (DGB 83), Görlitz 1935, S. 84 („Johann Adolf“)
J. Gruch, Die evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer im Rheinland II, Bonn 2013, Nr. 4113 („Johannes Gerhard“)  
SAUER, Johann Gerhard (I25091)
 
376 1687 Erlenhof-Besitzer in Mappersheim
Mappershain gehörte zum Vierherrischen Gericht und Kirchspiel Altenberg. Über Jahrhunderte fanden die Beerdigungen auf dem weit entfernten Friedhof auf dem Altenberg statt, deswegen hieß der Weg dorthin „Totenweg“. Die Kinder gingen 1767 schon seit 50 Jahren nach Kemel in die Schule, obwohl die Gemeinde 1756 bereits ein eigenes Schulhaus hatte.
Mappershain entwickelte sich im Laufe seiner Geschichte von 10 Hausgesäßen (1526) über einen Leerstand des Dorfes (1658) zu 214 Einwohnern (1871).
Der Erlenhof war Stammsitz einer Familie VON DEN ERLEN /DE ERLEHE (1151?), ZU DEN ERLIN (1420), Nerner Hof (um 1760).
1687 wurde der gänzlich wüste Hof an den reformierten Prediger JOHNANN BERNHARD DELPH in Kemel verkauft, der dort 1685 den ersten reformierten Gottesdienst hielt 
DELPH, Johann Bernhard (I753)
 
377 1694 ging auf Bitten Daniel Nebels (24.09.1664 in Heidelberg, + 15.03.1733 in Mannheim) ein deutscher Mediziner, Apotheker und Botaniker, erbauer des Palais Nebel in der Heidelberger Heiliggeiststraße 7-7a, das Privileg an den Apotheker Johann Bernhard Hofstatt(1646-1716), den Bruder von Dietrich Hofstatt über.

Der Apotheker Conrad Daniel Nebel heiratete im Jahre 1662 die Tochter seines Vorgängers, Adolf Vorst, und bat im gleichen Jahr um die Belehung mit der kurpfälzischen Hof-Apotheke, die ihm auch am 01. Oktober 1662 bewilligt wurde. Als Conrad Daniel Nebel 1672 starb, wurde die Apotheke an Johann Bernhard Hofstatt (1646-1716) verpachtet und der Sohn des 1672 gestorbenen Conrad Daniel Nebel, der junge, noch unmündige Daniel Nebel (1664-1733) wuchs in seinem Elternhaus bei Apotheker Johann Bernhard Hofstatt auf.
Geschichte der Heidelberger Apotheken
Familiendatenbank Magdeburg (www.online-ofb.de) zu "Johann Bernhardt Hofstatt". Kurpfälz. Hofapotheker (1674, 1686), Apotheker (1686, 1693) bzw. "Mittelapotheker" (1688) in Heidelberg. Pate in Heidelberg am 5.9.1674 (Klosterkirche), 28.5.1688 (Heiliggeistkirche) und 25.7.1691 (Heiliggeistkirche) jeweils mit Ehefrau.
Als Kriegsflüchtling Bürger der pfälz. Kolonie in Magdeburg am 18.8.1693 (ohne Ehefrau),
Apotheker von Heidelberg (o.A.). Richard Beringuier, Die Colonieliste von 1699, Berlin 1888: Fehlanzeige. 
HOFSTATT, Johann Bernhard (I955)
 
378 1697 wohnhaft in Verr (Drabenderhöhe), 1727 in Obermiebach (Much)

Anmerkungen und Literatur
J. Gruch, Die evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer im Rheinland II, Bonn 2013, Nr. 5100 
KAUERT, Johannes (I390)
 
379 1698 bei der Eheschließung der Tochter Johanna Katharina Schommerts „Maria Nierstraß oder Peltzer“ genannt. Daraus geht hervor, dass die Ehefrau von Arnold Schommerts mit derjenigen von Theodor Peltzer identisch ist: 1698 hieß Maria Nierstraß bereits Peltzer (von Macco nicht erkannt).
H.F. Macco, Geschichte und Genealogie der Familien Peltzer, Aachen 1901, S. 149 („Maria Peltzer“), 155 („Maria Nierstrass“)
H. Müllers, Mitteilungen der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde 5, 1928, Sp. 371
J. Gruch, Die evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer im Rheinland III, Bonn 2018, Nr. 8088  
NIERSTRASS, Maria (I24791)
 
380 17.12.1338 bekunden Ritter Bernhard von Asbeck, seine Söhne Rudolf und Ludolf, sowie Rudolfs Frau Alferne-Tochter des Ritters Johann von Wachtendonk, dass sie dem Grafen Dietrich von Kleve ihre Eigengüter auf der Weseler Rheinseite mit Dienstleuten, Wachszinsigen und Eigenleuten übertragen haben.
Die Güter hat Bernhard von Seiner Mutter, diese wiederum von ihrem Bruder (Neffen?) Wilhelm von Holte (oder Matlar) geerbt.
Sie haben auf diese Güter vor Richter und Schöffen in Dinslaken, Hiesfeld, Eppinghoven, Hünxe und Drevenack, in deren Gerichtsbezirk diese Güter liegen, Verzicht geleistet:
Am 22.12.1338 verzichtet auch Bernds Sohn Brun auf diese Güter. 
VON ASBECK, Bernhard (I18743)
 
381 17.7.1557 St. Gallen, 29.8.1642 St. Gallen, ref., von St. Gallen. Sohn des Georg. ​1) 1579 Barbara Göz, 2) 1595 Marie Locher, Tochter des Hans, Zunfmeisters, 3) 1636 Ursula Engelhardt.

Georg Huber nahm ab 1594 in seiner Vaterstadt öffentl. Funktionen wahr und bekleidete 1613-39 im Dreijahresturnus die drei höchsten Stadtämter Altbürgermeister, Reichsvogt und Amtsbürgermeister. Mitglied der Weberzunft. 
HUBER, Georg (I13282)
 
382 1705 geadelt (FLASKAMP, Ahnentafel Ostmann (1938).17)

1705 in den Reichsadelsstand erhoben (TECKLENBORG, Tecklenborg (1946).4)

alumnus 1659 (BOLEY, Stiftungen 15 (1989).255)

er und seine Nachkommen sind stiftungsberechtigt an der Conrad-Wippermann-Stiftung in Köln (BOLEY, Stiftungen 15 (1989).255/21)

ERRATA: die in TECKLENBORG, Tecklenborg (1946), S. 4, angegebene Abstammung von Anna Catharina Craß ist falsch, da diese erst 1669(!) seineStiefmutter(!) wird! 
VON OSTMANN, JUD JUD Franz (I19070)
 
383 1706 Zilischer Legatsverwalter
1707-1719 Fußgrenadier-Corporal
1718-1719 Stadtrichter I
1719 Eilfer
1720 Endit- und Farbschauer
1720 Stadtrichter II
1721 Windwächter I
1722 Vogteiherren-Beisitzer
1729 Windwächter II
1735 Zunftmeister [Schneiderzunft]
1740 Rathsherr
1741 Bußner
1741 Prestenamtsverwalter
1741 Schützen-Oberlieutnant
1741 Verordneter zu den Gebäuen
1742 Eherichter
1743 Stuckhauptmann
Wolf Seelentag, St. gallen 
ZILI, Hans Anton (I3303)
 
384 1706 Zilischer Legatsverwalter
1707-1719 Fußgrenadier-Corporal
1718-1719 Stadtrichter I
1719 Eilfer
1720 Endit- und Farbschauer
1720 Stadtrichter II
1721 Windwächter I
1722 Vogteiherren-Beisitzer
1729 Windwächter II
1735 Zunftmeister [Schneiderzunft]
1740 Rathsherr
1741 Bußner
1741 Prestenamtsverwalter
1741 Schützen-Oberlieutnant
1741 Verordneter zu den Gebäuen
1742 Eherichter
1743 Stuckhauptmann 
MEYER, Magdalena (I3314)
 
385 1718 Kühepfründner in der Vorstadt,
laut Nahrungszettel Nr. 439 vom 30.10.1721 Hausbesitzer mit Zubehör in der Hintergasse, an der Nördlichen Hauptsraße in Weinheim, unterhalb von Johann Joppe. 
RANDOLL, Kilian (?) Johann William (?) (I500)
 
386 1728 erhielt er einen Ruf nach Heidelberg. Seit 1728 Leibarzt bei Karl Philipp und später bei Karl Theodor.

Generallandesarchiv Karlsruhe 204 Nr. 1522
Nacheinander erfolgte Belehnungen der Familien Schönthal, Virdung, Sprenger, Laurelius, Vorst, Nebel, Hofstatt, Walsdorf und Henking mit dem sogenannten Vicedomischen Haus, spätere Apotheke auf dem Markt / (1403ff) 1541-1686
Darin: Kolorierte Zeichnung über die jeweiligen Lehensinhaber ab 1403 bis Daniel Nebel 1679, mit kolorierter Wappenzeichnung des Conrad Daniel Nebel, 2007 entnommen, jetzt 204 Nr. 1522 K 1
http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=4-1487571

Generallandesarchiv Karlsruhe 204 Nr. 1523
Nacheinander erfolgte Belehnungen der Familien Schönthal, Virdung, Sprenger, Laurelius, Vorst, Nebel, Hofstatt, Walsdorf und Henking mit dem sogenannten Vicodemischen Haus, spätere Apotheke auf dem Markt / (1403ff) 1691-1769
http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=4-1487573 
NEBEL, Wilhelm Bernhard (I2249)
 
387 1731-1743 Pastor in Beesten
1734 Pastor in Schapen (ermittelt aus der ursprünglichen Angabe "from Mar 1734 to") 
SLUYTER, Abraham Theodor (I18992)
 
388 1734/40 in Scheidt, 1735/43 Schnüfel
"Zwischen 1734 und 1744 hatte Johannes Höhler, Sohn des Albert Höhlers aus Scheidt, seinen Wohnsitz im Weiler.“ 
HÖHLER, Johannes (I409)
 
389 1749-1751 Pfarrer in Marienberghausen, 1751-1778 in Nümbrecht A. Rosenkranz, Das Evangelische Rheinland II, Düsseldorf 1958, S. 201 R.M. Snethlage, Stammliste der Familie Engels aus Wülfrath, Aachen 1973, S. 137 J.

Gruch, Die evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer im Rheinland II, Bonn 2013, Nr. 5100  
KAUERT, Anna Gertrud (I2145)
 
390 1753 Papierfabrikant Mühlhoven bei Düren
Quelle: Stammliste der Familie Engels aus Wülfrath, Dr. Rotger Michael Snethlage, Aachen 1973, S. 194, Nr. 3

Frank Heidermanns:
Tafelindex:1 „Auw“ - Maria Elisabeth von Auw (1736 - 1804)- auf Tafel Eller–Hoesch (PDF/JPG)
http://www.heidermanns.net/gen-tab.php?TN=Eller-Hoesch&FN=Auw

W. Dovern, Familienbuch der Reformierten Gemeinde in Eschweiler, Jülich 1980, S. 19
L. Müller-Westphal, Wappen und Genealogien Dürener Familien, Düren 1989, S. 38
U. Ernestus, Die Familien der evangelisch-reformierten Gemeinde Barmen-Gemarke (Wuppertal) 1702-1809, 2. Aufl. Wuppertal 1996, S. 10
J. Gruch, Die evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer im Rheinland IV, Bonn 2020, Nr. 13400
https://www.online-ofb.de/famreport.php?ofb=kettwig&ID=I7468&nachname=AUW
http://freepages.genealogy.rootsweb.ancestry.com/~berta/auwjohannesgerman.html, Nr. 2 (ausführlich zu den Nachkommen)

C.C.E.D. Diehl, "Familienstammbaum Diehl", Datenbank, Genealogie Online (https://www.genealogieonline.nl/stamboom-diehl/I13714.php : abgerufen 11. November 2024), "Johann Adam von Auw (1720-1811)". 
VON AUW, Johann Adam (I618)
 
391 1764-83 im Dreijahresturnus (abwechselnd mit DANIEL HÖGGER und HANS JOACHIM STEINMANN) Amtsbürgermeister, Altbürgermeister und Reichsvogt sowie 1766-77 mehrmals Tagsatzungsgesandter. 1745 Hauptmann.

zu Daniel Högger
(* 30. Januar 1706 in St. Gallen; † 21. Juni 1784 ebenda) war Bürgermeister der Stadt St. Gallen in der Schweiz.
zu Hans Joachim Steinmann (* 2. November 1703 in St. Gallen; † 10. Januar 1792 ebenda) war ein Bürgermeister von St. Gallen (Schweiz).
zu Julius Hieronymus Zollikofer von und zu Altenklingen
(* 26. Januar 1713 auf dem Schloss Altenklingen in Wigoltingen; † 9. Januar 1802 ebenda) war ein Bürgermeister von St. Gallen (Schweiz).
zu Hans Joachim Bernet (auch Johann Joachim Bernet;
* 21. Dezember 1725 in St. Gallen; † 11. August 1809 ebenda) war ein Bürgermeister von St. Gallen (Schweiz) 
SCHLUMPF, Heinrich (I449)
 
392 1778 stellv. Arzt am St. Galler Spital (Hospital), 1779 Stadtarzt-Vikar, 1781 zweiter Examinator,
1794 Obmann der Examinatoren der Wundärzte, Barbiere und Bader, 1800 Stadtarzt. Ratsherr, Zunftmeister, Salzdirektor, Eherichter, Quartierhauptmann, ab 1792 Bibliothekar und Bücherzensor.

Als Lokalhistoriker verfasste W. Beschreibungen der Stadt St. Gallen und ihrer Umgebung sowie eine Darstellung der polit. Ereignisse in der Schweiz 1791-97.
Seine Berichte über den Aufstand gegen Fürstabt Pankraz Vorster 1795-97 und über die Helvetik in St. Gallen wurden ediert.

 
WARTMANN, Bernhard (I447)
 
393 1788 Renate Rosine, verheiratet mit Friedrich Dardier. Die Familie Dardier hatte sich erst vor kurzem in St.Gallen eingebürgert.

Clara Gsell besucht ihre gelähmte Grosstante in deren Wohnung an der Bankgasse 7, nördlich Gallusplatz.

Mitten in der Stadt an winkliger Strasse, nicht fern der alten Kirche steht ein hohes Haus, das wir Kinder oft, aber immer mit leisem Schauern betraten. Die schwere grosse Thüre sah schon so ehrwürdig aus. Die Gewölbe im Erdgeschoss versetzten uns in eine Kirchenstimmung ! ganz ernst u. bänglich wurde uns zu Mute. Das braune Holzgeländer zur Seite der Treppen wand sich langsam die vielen Stockwerke hinauf. Oben angelangt konnte man bis tief in den Keller hinunter sehen. Krampfhaft hielten wir uns daran fest, denn nie konnten wir vergessen, dass hier eine uns sehr liebe Tante als zwölfjähriges Mädchen hinunter gestürzt war und ihren Tod gefunden hätte, wenn nicht ihr dichtes Haar, fest in einen Knoten gebunden den Aufprall gemindert hätte u. so den Tod verhinderte. -

Vor einer verschlossenen Türe machten wir Halt. Die Klingel wurde gezogen. Eine uralte Magd erschien uns zu öffnen. Durch eine zweite Holzgittertüre, die in allen Fugen knarrte traten wir zagend ein auf einen Vorplatz, wo altehrwürdige Kasten u. strohgeflochtene Stühle standen. Nun wurden wir angemeldet u. standen bald darauf in einem kleinen einfachen Schlafzimmer, wo seit vielen Jahren unsere alte gelähmte Tante in schneeweissem Bette log, geduldig ihre Leiden ertragend, gepflegt von ihren beiden Töchtern. Lächelnd streckte sie uns ihre welken Hände entgegen, zog unter dem Kopfkissen eine Schachtel mit Bonbons hervor, beschenkte uns und freute sich über uns fröhliche Boten der Aussenwelt. Oft brachten wir Blumen aus unserm Garten mit, oder besonders schöne Aprikosen u. Pfirsiche, die an unsern Spalieren wuchsen. Welch tiefes Mitleid hatten wir mit der armen Kranken, konnten dies aber nach Kinderart nie aussprechen, was uns sehr bedrückte. Auch den beiden Tochtern des Hauses standen wir mit einem gewissen Respekt gegenüber, waren sie in unsern Augen doch schon uralt. Die eine imponierte uns, so klein und unscheinbar sie in ihrem schwarzen Häubchen u. dem Franzenfichu aussah durch ihre Kenntnisse in fremden Sprachen u. durch die Erzählungen ihrer Reiseerlebnisse. In Russland u.Italien, auf Madeira u. in Frankreich war sie viele Jahre als Erzieherin tätig gewesen. Dass die Liebe nie ihren Weg gekreuzt, wie es in der Familie hiess, tat meinem leichtentflammten Mädchenherz so innig leid u. kam ihm so trostlos vor, dass ich das tiefste Mitleid für das alte Jungfraulein hegte. Die andere Schwester, gross u. hager mit liebevollem aber schillerndem Blick erschien mir darum als ein wunderbares Wesen, weil von ihr die Sage gieng, sie könne nicht mehr weinen, da sie in der Jugend beim Lesen sentimentaler Bücher zu viele Thränen vergossen habe. Wenn ich dabei meiner Tränenströme bei der Lektüre gedachte, wurde mir angst u. bang; allerdings ganz unnützer Weise, denn sie sind nie versiegt diese Bächlein innerer Qual u. Freude.

Wenn in der grossen niederen Stube des alten Hauses für uns mit den goldgerandeten Tassen der Tisch gedeckt u. Chokolade gereicht wurde, so bemächtigte sich unser ein bängliches Glücksgefühl. Ganz frei athmeten wir ober erst wieder auf, wenn all die verschiedenen Gittertüren, die knarrende Treppe, das schwere Holztor hinter uns waren, wir den grauen Kirchturm hinein ragen sahen in den blauen Himmel u. die Welt offen u. golden vor uns lag. ---- 
GSELL, Renate Rosina (I1024)
 
394 1789 Johannes Gsell, Doktor der Medizin, der Elisabeth Wegelin heiratet und die Familien Wegelin und Gsell miteinender verbindet. WEGELIN, Elisabeth (I4406)
 
395 18.1.1523 Amsoldingen, 11.9.1575 Bern, ref., von Wil (SG), ab 1548 von Bern. Sohn des Johannes (->), evtl. Bruder des Sulpitius (->). ​1) 1543 Elisabeth Kambli, 2) 1558 Anna Glaner. Aufgewachsen im Kt. Zürich. Theol. Studien in Zürich, Tübingen, Marburg, Leipzig und den Niederlanden, Bekanntschaft mit Martin Luther und Philipp Melanchthon. H. übernahm Pfarrämter im Kt. Zürich und in Augsburg, von wo er 1547 unter dem Druck des Reichstags nach Zürich zurückkehrte und im Nov. 1547 zum Prädikanten am Grossmünster bestellt wurde. Bereits 1548 wurde er provisorisch, 1550 definitiv dem bern. Kirchendienst überlassen, 1552 übertrug ihm der Berner Rat das Amt des Dekans. 1555-56 reformierte er die Landschaft Saanen, 1558 setzte er sich für die Wiedereinführung des Kirchengesangs in Bern ein und gab 50 Predigten Heinrich Bullingers in dt. Sprache ("Hausbuch") heraus. Im Auftrag des Berner Rats griff H. wiederholt in die Regelung von Kirchenfragen in der Waadt ein. Er verfasste zwei Chroniken, die eine auf Lateinisch, die andere auf Deutsch, welche beide bedeutende zeitgeschichtl. Quellen sind. In kommentierten, 1572 veröffentlichten Auszügen aus dem "Decretum Gratiani" (Sammlung des Kirchenrechts, 12. Jh.) rechtfertigte er die bern. Reformation. H. war gemeinsam mit Wolfgang Musculus, dessen Berufung nach Bern er entscheidend gefördert hatte, für die dezidiert zwinglian. Ausrichtung der Berner Kirche nach den Auseinandersetzungen mit dem Luthertum und in denjenigen mit dem Calvinismus verantwortlich. Während er sich gegenüber der Obrigkeit intern oft kritisch zeigte, trat er gegen aussen als deren loyaler kirchl. Vollstrecker in Erscheinung. Streng blieb seine Haltung gegen die täufer. und antitrinitar. Dissidenten. HALLER, Johannes (I6420)
 
396 18.2.1559 Schaffhausen, 24.2.1629 Schaffhausen, reformiert, von Schaffhausen. Sohn des Isaac, Grossrats, und der Barbara Stokar vom Roten Löwen. ​1) 1588 Anna Holzach (1611), 2) 1613 Anna Schwarz (1614), 3) Maria Huber von Diessenhofen, Witwe des Hans Jacob Wepfer. Gräflich-fürstenbergischer Rentmeister, 1598 Seckelmeister, 1604 Obherr der Kaufleute und Obervogt von Herblingen, 1623 Statthalter. PEYER IM HOF, Matthäus (I42880)
 
397 18.3.1467 Zürich, 1526 St. Gallen, bis 1522 von Zürich. Sohn des Heinrich (->). ​1) Ursula Späth, 2) Wiborada Graf, von St. Gallen. Ab 1493 Vertreter der Zunft zur Meisen im Zürcher Gr. Rat, 1503-04 Zunftmeister und 1509-12 Ratsherr im Kl. Rat. 1512 wurde S. wegen vermeintl. Veruntreuung von Soldgeldern während des Pavierzugs aus dem Rat ausgeschlossen. Bedeutung erlangte er als Heer- und Söldnerführer 1500 und 1507 bei Kg. Ludwig XII. von Frankreich, 1511 bei Papst Julius II. und 1516 bei Ks. Maximilian I., der ihn zum Ritter schlug. Aufgrund der Anklage von 1519 wegen illegaler Anwerbung von Söldnern für Hzg. Ulrich von Württemberg und der zunehmend pensionenfeindl. Stimmung in Zürich gab S. 1522 das Bürgerrecht auf. 1523-26 war er in St. Gallen Landshofmeister des Fürstabts. STAPFER, Jakob (I41895)
 
398 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Lebend (I2620)
 
399 1850 Auszügler LUBER, Leonhard (I85)
 
400 1852 im Dienst zu Werchlage, wohnhaft in Naundorf bei Schlieben HILLE, Johann Friedrich Wilhelm (I37)
 

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