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| # | Notizen | Verknüpft mit |
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| 3551 | Peter Kessel: Historisches Familienlexikon der Schweiz http://www.hfls.ch/humo-gen/family/1/F141948?main_person=I387517 | VON SCHÖNAU, Euphemia (I46835)
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| 3552 | Peter Kessel: Historisches Familienlexikon der Schweiz http://www.hfls.ch/humo-gen/family/1/F150042?main_person=I329353 | VON SCHÖNAU, Viktor (I14785)
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| 3553 | Peter Kessel: Historisches Familienlexikon der Schweiz http://www.hfls.ch/humo-gen/family/1/F150044?main_person=I407975 | VON SCHÖNAU, Ursula (I46813)
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| 3554 | Peter Kessel: Historisches Familienlexikon der Schweiz http://www.hfls.ch/humo-gen/family/1/F156164?main_person=I431543 | VON SCHÖNAU, Jakob Rudolf (I11401)
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| 3555 | Peter Kessel: Historisches Familienlexikon der Schweiz http://www.hfls.ch/humo-gen/family/1/F17767?main_person=I54184 | VON SCHÖNAU, Hans Jakob (I20376)
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| 3556 | Peter Kessel: Historisches Familienlexikon der Schweiz http://www.hfls.ch/humo-gen/family/1/F8103?main_person=I21922 Biel Stadtgeschichtliches Lexikon http://www.hfls.ch/humo-gen/source/1/S239 | VON SCHÖNAU, Küngold (I20361)
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| 3557 | Peter Kessel: Historisches Familienlexikon der Schweiz http://www.hfls.ch/humo-gen/family/1/F98205?main_person=I318754 | VON SCHÖNAU, Moritz (I14781)
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| 3558 | Peter Kewssel: Historisches Familienlexikon der Schweiz http://www.hfls.ch/humo-gen/family/1/F112428?main_person=I298310 | OCHSNER, Katharina (I1362)
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| 3559 | Petworth House ist ein Herrenhaus in der Grafschaft West Sussex in Großbritannien. Das als Kulturdenkmal der Kategorie Grade I klassifizierte Herrenhaus liegt in der Kleinstadt Petworth und ist berühmt wegen seines Landschaftsparks, seiner umfangreichen Gemälde- und Skulpturensammlung und wegen seiner reichen Innenausstattung Er erwarb Alnwick Castle und baute damit die Stellung der Familie Percy in Nordengland entscheidend aus. | DE PERCY, Henry (I17643)
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| 3560 | Peyermit den Wecken Version vom: 27.11.2009 Autorin/Autor: Peter Scheck Einflussreiches Bürgergeschlecht der Stadt Schaffhausen, das sich dort seit der 2. Hälfte des 15. Jh. nachweisen lässt. Ihren Namen führt die Fam. vermutlich auf ihre Herkunft aus Bayern zurück. Zur Unterscheidung von den P. im Hof, wurde die Fam. aufgrund ihres Wappens P. mit den Wecken benannt. Obwohl der Name bereits im 14. Jh. auftaucht, gilt Hans (1478), Hufschmied, als Stammvater des Geschlechts. Er verzichtete auf das Amt des Zunftmeisters der Schmiede und des Rats. Sein Sohn Hans (->) wurde in der Reformationszeit Bürgermeister. Dessen ältester Sohn Alexander (->) amtierte ebenfalls als Bürgermeister. Dessen Brüder Heinrich (1510-53), Hans (1513-56) und Martinus (->) kauften sich in die Gesellschaft der Kaufleute ein, wo die Fam. zu Beginn des 21. Jh. noch vertreten war. Die vier Brüder begründeten je eine genealog. Linie. Diejenige von Hans erlosch bereits Mitte des 17. Jh., jene von Heinrich und Martinus zu Beginn des 19. Jh. Die Linie von Alexander, die Anfang des 21. Jh. noch existierte, führte etwa mit Hans Jacob (->) das Schmiedehandwerk weiter. Eine in England ansässige Abspaltung, der sog. Postmaster-Zweig, geht auf Johann Conrad (->) zurück. Als erster P. hatte Johann Conrad (->) das Amt des Reichspostmeisters zugesprochen erhalten. Die P. errichteten stattl. Häuser, erwarben Adelsbrief, Landgüter und Gerichtsherrschaften in der nahen Umgebung und vermehrten ihr Vermögen durch geschickte Heiratspolitik. Manche unter ihnen gehörten zu den reichsten Bürger der Stadt, so etwa Heinrich (->), Hans Conrad (->) oder David (->), während Jeremias (->) wegen Konkurs die Stadt verlassen musste. Stets bekleideten die P. hohe Ämter in Schaffhausen, so Johann Conrad (->), Johann Ludwig (->), Johann Jacob (->) oder Ferdinand Ludwig (->). Vom 16. bis ins 18. Jh. standen einige Männer der Fam. P. in militär. Diensten, u.a. in Frankreich, den Niederlanden und Grossbritannien. Besonders um die Wende vom 17. zum 18. Jh. brachte die Fam. neben erfolgreichen Kaufleuten auch einige wissenschaftlich und kulturell hervorragende Persönlichkeiten hervor, darunter den Mediziner Johann Conrad (->), den Kartografen Heinrich (->) oder den Dichter Johann Conrad (->). Die Position als führendes Geschlecht vermochte die Fam. bis Ende des Ancien Régime zu halten. Im 20. Jh. taten sich die P. in der Wissenschaft hervor, so Bernhard (->) und Hans Conrad (->). Els (->) setzte sich während beider Weltkriege für Flüchtlinge ein. Mit der 1643 errichteten Peyer'schen Familienlegate oder der Peyer'schen Tobias-Stimmer-Stiftung von 1946 engagierten sich die P. kulturell und gemeinnützig. | N., N. (I27781)
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| 3561 | Pfarrer in Bacharach 1617/25, Vertreibung, Pfarrer in Rumpenheim 1629/32 und wieder in Bacharach (auch Inspector) 1632/56. Empfänger eines Geldbetrages lt. Liste über die Unterstützung "Kurpfälzischer Pfarrer und Schulmeister und Hinterbliebene von solchen im Jahre 1636" (Kuby in Blätter für Pfälzische Kirchengeschichte und Religiöse Volkskunde, Band 51 (1984), S. 5, 15). | WILHELMI, Johann (I2533)
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| 3562 | Pfarrer in Waltrop J. Gruch, Die evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer im Rheinland I, Bonn 2011, Nr. 1553 | BRINKMANN, Heinrich (I25219)
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| 3563 | Philipp erhielt 1240 von seinem Vater die französischen Besitzungen der Familie übertragen, nachdem der Vater in das Heilige Land gezogen war. Im Jahr 1258 gründete er bei Castres das Kloster Saint-Vincent der Predigerbrüder. Er begleitete ab 1266 Karl von Anjou nach Italien zur Eroberung des Königreichs Sizilien. Für seine Verdienste wurde er zum Grafen von Squillace ernannt. Nach seiner Rückkehr nach Castres 1268 baute er die Burgen Roquecourbe und Técou. 1270 schloss sich Philipp dem Siebten Kreuzzug unter König Ludwig IX. von Frankreich an und starb während der Belagerung von Tunis an der dort um sich greifenden Ruhr, bestattet wurde er in Saint-Vincent bei Castres. | VON MONTFORT, Philipp II. (I41519)
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| 3564 | Philipp Groß wurde um 1290 in Nürnberg als Sohn von Heinrich Groß (genannt Heinz der Reiche, ca. 1250–1314/17) aus der Nürnberger Ratsfamilie Groß und der Gisela Esler geboren.[1] Er heiratete um 1320 Elsa Pfinzing und hatte mit ihr den Sohn Philipp d. J. († um 1382), der Anna Groland heiratete. Sein älterer Halbbruder war der Ratsherr Konrad Groß, der Stifter des Heilig-Geist-Spitals. Philipp Groß war Stadtbaumeister von Nürnberg und baute dort zwischen 1332 und 1340 das Alte Rathaus bzw. dessen ältesten Teil, den gotischen Saalbau.[2] Groß wird letztmals 1355 gesichert erwähnt und starb wahrscheinlich um 1377. | GROSS, Philipp (I51412)
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| 3565 | Philipp I. heiratete Anna von Württemberg (1408–1471), Tochter von Eberhard IV. von Württemberg, genannt der Jüngere, am 24. Februar 1422 in Darmstadt. 1456 erwirkte Philipp I. beim Papst eine Scheidung von Tisch und Bett.[1] In zweiter Ehe war er ab 1474 mit Anna von Nassau verheiratet. | VON KATZENELBOGEN, Graf Graf Philipp I. ´der Ältere` (I1668)
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| 3566 | Philipp V. war der zweite Sohn von König Philipp IV. dem Schönen von Frankreich († 1314) und dessen Gemahlin Königin Johanna I. von Navarra († 1305). Sein Geburtsdatum ist jedoch umstritten. So gibt Bernhard Töpfer beispielsweise 1291 als Geburtsjahr an[1], während Elisabeth Lalou das Jahr 1294 nennt[2]. Er wurde 1307 mit der Pfalzgräfin Johanna II. von Burgund verheiratet, womit er als deren Ehemann die Regentschaft in der Franche-Comté übernahm. 1311 erhielt er die Grafschaft Poitou als eigene Apanage verliehen. Philipps Frau wurde 1314 von seiner Schwester Isabella des Ehebruchs beschuldigt und in der Burg Dourdan eingesperrt, doch konnte sie das Parlament von ihrer Unschuld überzeugen und wieder zu ihrem Mann zurückkehren. | (FRANKREICH), Philipp V. der Lange (I40587)
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| 3567 | Philipp war der älteste Sohn des Königs Heinrich I. und dessen zweiter Ehefrau Anna von Kiew, die aus der russischen Fürstenfamilie der Rurikiden stammte. Da diese über ihre byzantinischen Verwandten eine Nachkommenschaft vom antiken makedonischen König Philipp II. beanspruchten, wurde Philipp nach ihm benannt. Somit fand dieser Name Eingang in die kapetingische Dynastie und den westeuropäischen Adel insgesamt. Er sollte noch vom letzten französischen König getragen werden. Über Philipps Kindheit ist nichts bekannt. Erstmals erscheint er am 23. Mai 1059 in den Chroniken, als sein Vater ihn von den Großen des Reiches wählen und anschließend von Erzbischof Gervais von Reims unter Anwesenheit zweier päpstlicher Legaten zum König weihen ließ. Dies geschah deshalb noch zu Lebzeiten des Vaters, da die junge kapetingische Dynastie noch nicht selbstverständlich als Königshaus anerkannt war. Philipps Vater, der bereits von Krankheiten gezeichnet war, konnte auf diese Weise aber gewiss sein, dass sein Sohn nach seinem Tod reibungslos als Herrscher nachfolgen konnte. Der Erzbischof von Reims erhob anlässlich Philipps Krönung erstmals den Anspruch, dass es allein ihm als Nachfolger des heiligen Remigius zustehe, die Weihe vorzunehmen. Philipp sollte dies später in mehreren Festkrönungen (1071, 1098, 1100, 1104) unterstreichen | (FRANKREICH), Philipp I. (I35547)
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| 3568 | Philipp war der Lieblingssohn seines Vaters und wurde darum am 14. April 1129 als erst 12-Jähriger zu dessen Mitregenten gekrönt. Als König handelte er jedoch ungehorsam gegenüber seinem Vater und folgte nicht dessen Ratschlägen oder strengen Vorgaben. Philipps Regentschaft war jedoch kurz. Im Alter von 15 Jahren ritt er mit seinen Gefolgsleuten in Paris entlang der Seine, als sein Pferd plötzlich vor einem Schwein scheute. Philipp wurde über den Kopf seines Pferdes geschleudert und zog sich so starke Verletzungen zu, dass er am Tag darauf verstarb, ohne vorher das Bewusstsein wiedererlangt zu haben. Er wurde in der Basilika Saint-Denis begraben. Sein Bruder Ludwig VII. folgte ihm als Thronerbe und Mitregent seines Vaters. Ludwig löste als Alleinregent das Gelübde seines Bruders ein, Jerusalem und das Grab Christi zu besuchen. Da Philipp nur als Mitregent seines Vaters herrschte, trägt er keine Ordinalzahl, obwohl er bereits der zweite französische König mit dem Namen Philipp war. Als Philipp II. wird erst sein Neffe Philipp, der Sohn seines Bruders, bezeichnet. | (FRANKREICH), Philipp (I40681)
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| 3569 | Philipp war verheiratet mit Ingegerd, Tochter des norwegischen Königs Harald Hardråde und seiner Frau Elisabet, einer russischen Prinzessin, Enkelin von König Olof Skötkonung und Witwe von Olaf Hunger. Aus dieser Ehe sind keine Kinder bekannt. Manchmal ist angenommen worden, dass Philipp von seinem Bruder Inge ermordet wurde. Nach der Västgötalagen war Philipp ein guter und gesetzestreuer König. Er liegt angeblich zusammen mit seinem Bruder im Kloster Vreta begraben, wo man zwei Skelette von sehr groß gewachsenen Personen gefunden hatte. Dies stimmt zumindest mit Angaben überein, dass die Mitglieder des Stenkil-Geschlechts groß gewachsen waren. | (SCHWEDEN), Philipp (I40846)
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| 3570 | Philippa wurde um 1073 als Tochter von Graf Wilhelm IV. von Toulouse und dessen Frau Emma von Mortain geboren. Sie war das einzige überlebende Kind Wilhelms und deshalb, gemäß den Gesetzen der Grafschaft Toulouse, seine Erbin. Im Jahr 1088 nahm Wilhelm an einem Pilgerzug ins Heilige Land teil und hinterließ seinen Bruder Raimund von Saint-Gilles als Regenten. Es gibt Behauptungen, dass er noch vor seiner Abreise seine Tochter mit dem König von Aragon verheiratete, um sie von der Erbfolge auszuschließen, dies ist jedoch äußerst unwahrscheinlich, da König Sancho zum Zeitpunkt seines Todes 1094 immer noch mit seiner Ehefrau Felicia von Roucy verheiratet war.[1] Über die Kindheit Philippas ist wenig bekannt. Es ist bekannt, dass sie Wilhelm IX. von Aquitanien nicht vor dem Tod ihres Vaters und der Nachfolge ihres Onkels im Jahr 1094 heiratete.[2] Somit weiß man wenig über ihr Leben vor dem Tod ihres Vaters, ihre Enterbung und die Arrangierung ihrer Ehe. Die Historiker, die behaupten, dass Philippa mit König Sancho verheiratet gewesen sein soll, argumentieren, dass ihr Verlassen von Toulouse sie daran hinderte, ihr Erbe zu behaupten, und dass sie nach dem Tod Sanchos frei war, sich einen zweiten Ehemann auszuwählen. Sicher ist jedoch, dass beim Tod Graf Wilhelms Philippas Ansprüche ignoriert wurden und Raimund Graf von Toulouse wurde. | VON TOULOUSE, Philiippa (I39207)
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| 3571 | Pierre kämpfte während des Hundertjährigen Krieges im Jahr 1341 unter dem Kommando des Herzogs Johann von der Normandie und nahm auch am Bretonischen Erbfolgekrieg teil. 1345 unternahm er zusammen mit König Johann von Böhmen eine Preußenfahrt. In der Schlacht bei Crécy 1346 wurde er verwundet und im Jahr 1355 wurde er zum Generalleutnant des König in der Gascogne ernannt. Pierre galt als verschwenderisch und prunksüchtig, er fiel 1356 in der Schlacht bei Maupertuis. | VON BOURBON, Peter I. (I39074)
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| 3572 | Pierrefontaine-les-Varans ist eine Gemeinde im französischen Département Doubs in der Region Bourgogne-Franche-Comté und der Hauptort des Kantons Valdahon im Arrondissement Pontarlier. Pierrefontaine wurde wahrscheinlich Ende des 11. oder Anfang des 12. Jahrhunderts von Mönchen des Klosters Vaucluse gegründet. Urkundlich erwähnt wird der Ort im Jahr 1339. Im Verlauf der Zeit wandelte sich die Schreibweise über Pierrefotenne (1390), Pierrefontaine-en-Varest (1424), Pierrefontaine-en-Varais (1626) und Pierrefontaine-lez-Vautrans (1754) zu Pierrefontaine. Die Ortsgeschichte von Montfaucon beginnt um die Mitte des 11. Jahrhunderts, als sich Béraud de Montfaucon, ein Vasall des Grafen von Burgund und des Erzbischofs von Besançon hier niederließ. Der Standort der ersten Holzburg ist jedoch unbekannt. Die Herren von Montfaucon stiegen rasch zu einem der wichtigsten Adelsgeschlechter der Franche-Comté auf. Durch eine Heirat wurde Richard de Montfaucon 1148 zugleich Graf von Montbéliard, was bis zum Erlöschen der Linie Ende des 14. Jahrhunderts Bestand hatte. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde Pierrefontaine 1639 von schwedischen Truppen verwüstet und gebrandschatzt. Erst im Verlauf des Jahrhunderts wurde das Hochplateau von Einwanderern aus Savoyen, den Schweizer Kantonen Freiburg und Neuenburg sowie aus dem Val du Saugeais wieder besiedelt. https://de.wikipedia.org/wiki/Pierrefontaine-les-Varans | HELDEVIER, Abraham (I1257)
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| 3573 | Pippin erhielt den Namen Pippin wohl erst, als er, in Anwesenheit seines Vaters, am 15. April 781 von Papst Hadrian I. in Rom getauft und zum König von Italien gesalbt wurde. Ob die Einsetzung durch den Vater erfolgte, ist unklar. Pippin zählte seine Herrschaft jedenfalls ab dem Datum seiner Salbung. Der Papst war Taufpate, womit er die compaternitas mit der karolingischen Familie bekräftigte, aber auch Garant der spirituellen Einsetzung. Schon auf der Rückreise von Rom zog Pippin feierlich in den Königspalast von Pavia ein. | N., Pippin ursprüngl. Karlmann (I10796)
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| 3574 | Pippin war der zweite Sohn Ludwigs I. des Frommen aus dessen erster Ehe mit der Irmingard von Hespengau. Als Reichsteil bekam er von seinem Vater im August 814 Aquitanien zugewiesen, in dem er eine gewisse politische Eigenständigkeit bewahren konnte, was sich vor allem bei der Krönung seines Sohnes Pippin II. zeigte. Er schloss 822 die Ehe mit Ringart (Hringard) oder Ingeltrud, der Tochter des Grafen Teudbert von Madrie (Arnulfinger), mit der er zwei Söhne hatte, Pippin II., der in Aquitanien sein Nachfolger wurde, Karl (* wohl 825/830, † 4. Juni 863), der am 8. März 856 Erzbischof von Mainz wurde. Pippin widersetzte sich dem Ratschlag seines Beraters Berengar von Toulouse und erhob sich 830 mit seinem Bruder Ludwig dem Deutschen und mit der Unterstützung von Bernhard von Septimanien gegen den Vater. Er unterlag 832 bei Limoges den kaiserlichen Truppen und wurde nach Trier verbannt; er entfloh seiner Bewachung und schloss sich dem Aufstand von 833 an, der auf dem Lügenfeld mit der Absetzung seines Vaters endete. Das Verhalten seines ältesten Bruders Lothar in der Folgezeit ließ Pippin die Seite wechseln und die Wiedereinsetzung seines Vaters betreiben, zu der es am 1. März 834 dann auch kam. Pippin starb knapp fünf Jahre später und wurde in Sainte-Radegonde in Poitiers begraben. | (AQUITANIEN), Pippin I. (I11446)
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| 3575 | Pippin wird 834 als Anhänger seines Großonkels, Kaiser Ludwig des Frommen, im Kampf gegen dessen ältesten Sohn Lothar I. genannt, obwohl der Kaiser einst die Blendung seines Vaters angeordnet hatte, die zu dessen Tod führte.[1] Ein zweites Mal wird Pippin für das Jahr 840 genannt, als er im karolingischen Bruderkampf aus der Anhängerschaft König Karls des Kahlen auf die Seite Kaiser Lothars I. überging.[2] Danach ist nichts mehr über ihn überliefert. | (VERMANDOIS), Pippin (I11051)
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| 3576 | Poppo I. von Grabfeld war im frühen 9. Jahrhundert n. Chr. (urkundlich 819 bis 839) Gaugraf im Grabfeld, das im heutigen Grenzgebiet der deutschen Bundesländer Bayern und Thüringen liegt. 819/839 erscheint er auch als Graf im Saalgau. Er starb um 839/841. | (GRABFELD), Poppo I. (I36478)
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| 3577 | Poppo I. von Grabfeld war im frühen 9. Jahrhundert n. Chr. (urkundlich 819 bis 839) Gaugraf im Grabfeld, das im heutigen Grenzgebiet der deutschen Bundesländer Bayern und Thüringen liegt. 819/839 erscheint er auch als Graf im Saalgau. Er starb um 839/841. | (GRABFELD), Poppo I. (I36830)
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| 3578 | Poppo war ein Sohn des Markgrafen Leopold I. von Österreich und dessen Frau Richeza. Er wurde in Regensburg erzogen. Der deutsche König Heinrich II. ernannte Poppo im Jahr 1007 zum ersten Dompropst des jüngst gegründeten Bistums Bamberg. Nach dem Tod von Megingod im Jahr 1015 bestimmte Kaiser Heinrich II. Poppo zum neuen Erzbischof von Trier. Erzbischof Erkanbald von Mainz weihte Poppo daraufhin. Ein Jahr später, 1016, bestätigte Papst Benedikt VIII. Poppo als neuen Erzbischof von Trier. 1018 ging in seinen Besitz die Münzstätte des Königshofes Koblenz über, von Heinrich II. verliehen. Es war der Beginn des Anspruchs der Trierer Erzbischöfe als Attribut ihrer Stellung, Schrot und Korn, Gewicht und Feingehalt der Münzen selbst zu bestimmen und mit eigenem Namen und Bild zu münzen.[1] In den Jahren 1028 bis 1030 reiste Poppo in Begleitung des Mönches Simeon ins Heilige Land. Nach der Rückkehr nach Trier kümmerte sich Poppo um Simeon, der sich in die Porta Nigra hatte einmauern lassen. Simeon wurde nach seinem Tod auf Fürsprache Poppos und Eberwins von St. Martin von Papst Benedikt IX. heiliggesprochen. Poppo ließ in dem römischen Stadttor eine Stiftskirche errichten und stattete sie mit reichem Grundbesitz aus. In den Jahren von 1037 bis 1047 ließ Poppo den Trierer Dom nach Westen hin erweitern und eine Krypta anlegen. Bei einer Besichtigung der Baustelle starb Poppo am 16. Juni 1047. Er wurde in dem von ihm gestifteten Stift St. Simeon in Trier beigesetzt. Im Jahr 1803 wurde er nach St. Gervasius umgebettet. Durch den Zweiten Weltkrieg ist seine Grablege heute vollständig zerstört. Sein Grabmal und seine Reliquien werden in der Pfarrkirche St. Simeon in Trier-West aufbewahrt. | VON BABENBERG, Poppo (I39612)
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| 3579 | Postumius Rufius Festus Avienus war ein lateinischer Dichter der 2. Hälfte des 4. Jahrhunderts aus Volsinii (heute Bolsena). Die genauen Lebensdaten sind unbekannt, seine Schaffenszeit liegt um die Jahrhundertmitte (floruit um 360 n. Chr.). Somit war er also ein Zeitgenosse des Kaisers Julian.[1] Möglicherweise hatte Avien hohe politische Ämter inne.[2] Der genaue Name des Autors ist umstritten (Avienus? Avienius?).[3] Mitunter wurde er mit dem Fabel-Schriftsteller Avianus verwechselt oder zusammengenommen. Von Avienus sind die Werke Phaenomena (Aratea des Avienus nach der Sternkunde des Aratos von Soloi), Descriptio orbis terrae (nach Dionysios Periegetes) und Ora maritima erhalten. Darüber hinaus ist ein Fragment über Kometen beim Vergil-Kommentator Servius überliefert. Die Texte sind nur äußerst spärlich bezeugt: neben der Erstausgabe (editio princeps) von 1488 existieren nur noch zwei Textzeugen, die größere Partien oder das Gesamt enthalten,[4] und ein paar Manuskripte aus den Phaenomena des Germanicus. Der pagane Autor Avien vermittelt vor allem in seinen Phaenomena ein synkretistisches Weltbild (vgl. Synkretismus), das stark henotheistisch (vgl. Henotheismus) geprägt ist:[5] Eine einzige Gottheit durchwaltet den Kosmos in vielerlei Gestalt. Die durch die Gnosis beeinflusste Darstellungsart arbeitet vor allem Weber (s. u.) heraus. | PLACIDA, Maecia (I22621)
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| 3580 | Prag, Wappenbrief Seit 1604 Herr auf Nieder- und Oberhansdorf Kaufmann in Neisse und Ungarisch-Hradisch (Mähren), auf Ober- und Niederhansdorf bei Glatz (durch seine 3. Ehe); verkauft den väterlichen Gasthof in Neisse am 22.4.1604. Er soll auch aus der 2. Ehe 2 Kinder gehabt haben. zu Neisse: Die Stadt Neisse wurde vor 1223 am Zusammenfluss von Glatzer Neiße und Biele vom Breslauer Bischof Lorenz bei einer slawischen Ansiedlung nach flämischem Recht gegründet und mit Deutschen besiedelt. Sie entstand auf einer annähernd quadratischen Fläche und einem gitterförmigen Straßennetz mit einem Ring und Kirchplatz in zentraler Lage. Erstmals erwähnt wurde sie in einer Urkunde vom 23. Mai 1223, als der Neisser Vogt Walter zum Lokator des bischöflichen Gutes Ujest bestellt wurde. Die Stadt gehörte von Anfang an zum Gebiet der Kastellanei Ottmachau, die schon 1155 im Besitz des Bistums Breslau war. Nach der Teilung des Herzogtums Schlesien 1248/1251 fiel Neisse zusammen mit dem Ottmachauer Verwaltungsbezirk an das Herzogtum Breslau. Dessen Herzog Heinrich IV. gewährte kurz vor seinem Tod dem Neisser-Ottmachauer Bistumsland die Landeshoheit, in dem die Bischöfe sowohl die geistliche als auch die weltliche Macht ausübten. Gleichzeitig wurde Neisse Residenzort des so geschaffenen Fürstentums Neisse, das 1344 unter Bischof Preczlaw von Pogarell als ein Lehen der Krone Böhmen inkorporiert wurde, die ab 1526 die Habsburger innehatten. Die bereits 1260 belegte bischöfliche Wasserburg war Mitte des 14. Jahrhunderts in die Stadtbefestigung einbezogen, die damals schon vier Tore aufwies: das Münsterberger, Breslauer, Zoll- und Brüdertor. Über die abgerundete südwestliche Seite des Rings verlief die Straßenverbindung von Wien nach Breslau, wodurch auch Neisse eine Bedeutung im Fernhandel erlangte. In und vor der Stadt entstanden zahlreiche Kirchen, Klöster und andere kirchliche Einrichtungen. Bereits 1239 hatte der Breslauer Bischof Thomas I. in Neisse den Orden der Kreuzherren mit dem doppelten roten Kreuz gegründet, der im Marienspital (Kreuzstift) in der Altstadt angesiedelt worden war. Die Pfarrschule bei St. Jakobus wurde 1366 erstmals erwähnt und 1418 zu einem Gymnasium erhoben. 1428, während der Belagerung durch die Hussiten, konnte sich die Stadt zwar behaupten, jedoch wurden die Vorstädte zerstört. Um diese Zeit hatte Neisse etwa 4500 Einwohner. 1477 wurde das Ottmachauer Kollegiatstift nach Neisse verlegt, wo es seinen Sitz zunächst im Johannesdom und ab 1650 in der Jakobuskirche hatte. Obwohl Neisse eine bischöfliche Stadt war, fand auch dort ab 1522 die Reformation Eingang. Unter Bischof Jakob von Salza wurde 1575 das Breslauer Priesterseminar nach Neisse verlegt, wo es bis 1655 verblieb. 1586 stiftete Bischof Andreas von Jerin ein Pädagogium für zwölf adlige Schüler. Unter Einbeziehung der Vorstädte bestanden 1596 in Neisse 36 Befestigungstürme (davon neun Tortürme) und Bastionen. zu Oberhannsdorf: Jaszkowa Górna (deutsch: Oberhannsdorf) ist ein Dorf im Powiat Kłodzki in der Wojewodschaft Niederschlesien. Es liegt sieben Kilometer südöstlich von Kłodzko, zu dessen eigenständiger Landgemeinde es gehört. zu Niederhansdorf: Jaszkowa Dolna (deutsch: Niederhannsdorf) ist ein Dorf im Powiat Kłodzki in der Wojewodschaft Niederschlesien. Es liegt drei Kilometer südöstlich von Kłodzko, zu dessen eigenständiger Landgemeinde es gehört. | SCHMETTAU (SMETE), Simon (I1177)
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| 3581 | Pratercottage Pratercottage ist in Wien die Bezeichnung für ein einst großbürgerliches Wohngebiet in der Leopoldstadt, dem 2. Wiener Gemeindebezirk. In dem zwischen der Hauptallee des Praters und dem Donaukanal gelegenen ehemaligen Augebiet entstanden von der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts an repräsentative Villen vermögender Bürger und Sportklubs. Der Begriff ist heute bei der Immobilienwirtschaft allgemein gebräuchlich. Das Cottage wurde in Wien früher und wird bis heute gelegentlich als Femininum und französisch ausgesprochen: die Kottehsch; im Österreichischen Wörterbuch wurde diese Variante 2001 als veraltend bezeichnet.[2] Böcklinstraße, 1919 benannt nach dem Schweizer Maler, Zeichner, Grafiker und Bildhauer Arnold Böcklin (1827–1901); er war einer der Hauptvertreter des Symbolismus, der mit der dominierenden akademischen Malerei und dem vorherrschenden Naturalismus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts brach. Zu seinen bedeutendsten Werken zählen die fünf Varianten der Villa am Meer, das Selbstbildnis mit fiedelndem Tod (1872) und die fünf Varianten der Toteninsel (1880–1886). Die Straße, die zum Pratercottage zählt, hieß vorher 1876–1919 Valeriestraße nach Erzherzogin Marie Valerie, Tochter des Herrscherpaars Franz Joseph I. und Elisabeth (nach deren Familie die kreuzende Wittelsbachstraße benannt ist). In der Böcklinstraße 1 befinden sich die denkmalgeschützten Bildhauerateliers der Akademie der bildenden Künste. An der Böcklinstraße gibt es zwei Sakralgebäude: auf Nr. 31 (Zweitadresse: Rustenschacherallee 14) die 1960–1962 erbaute Pfarrkirche Am Schüttel und auf Nr. 55 das 1960 / 1961 errichtete älteste mormonische Gemeindehaus Wiens. Der Anfang der Böcklinstraße wird auf der geraden Seite durch die opulenten späthistoristischen Bauten von Friedrich Krombholz und Josef Schalberger († 1909) auf Nr. 4 und 6 (1906), 8 (1903) und 12 (1904) dominiert, wobei Nr. 8 mit seiner Fachwerk-Ecklösung etwas moderner wirkt, obwohl das Haus vor den anderen Bauten entstanden ist.[9] Zu diesem Ensemble gehören auch die Häuser Laufbergergasse 4 (1906) und Kurzbauergasse 5 (1904), beide von Krombholz & Schalberger. Friedrich Achleitner erwähnte 1990 in seinem Architekturführer außerdem die Häuser Böcklinstraße 82 (1912) und 110 (1911/1912) sowie die Villen auf Nr. 27 (1928) und 53 (1912) und, von Oskar Marmorek entworfen, auf Nr. 59 (1904) und 61 (1908).[10] Am Haus Nr. 52 befindet sich eine Gedenktafel für den kroatischen Bildhauer Ivan Meštrović, der 1907 bis 1909 in Wien studiert hat. https://www.geni.com/people/Anna-Steingraber/6000000010838425253 https://de.wikipedia.org/wiki/Pratercottage https://de.wikipedia.org/wiki/Leopoldstadt https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stra%C3%9Fennamen_von_Wien/Leopoldstadt | HENKING, Anna ´Channa` (I2026)
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| 3582 | Premier Leutnant im Feldzug 1870/71 des General major Debschitz, EKII, nach dem Krieg Rittmeister, keine Nachkommen | DAHL, Gustav Adolf (I5592)
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| 3583 | Presian entstammte dem Hause Komitopuli und war vermutlich ältester Sohn des Zaren Iwan Wladislaw. Er hatte fünf Brüder (Alusian, Aaron, Traianos, Radomir, Klimen) sowie sechs Schwestern. Nach dem Tod Iwan Wladislaws und der Unterwerfung des bulgarischen Reiches im Februar 1018 durch den byzantinischen Kaiser Basileios II. flohen Presian und seine Brüder auf den Berg Tomorr, mussten ihren Widerstand aber schließlich aufgeben. Die Brüder wurden als Würdenträger am Hof in Konstantinopel aufgenommen, wobei Presian den hohen Titel eines Magistros erhielt. Zur Zeit Kaiser Konstantins VIII. war Presian Strategos von Bukellarion. 1026 oder 1027 kam es in Kleinasien zwischen ihm und Basileios Skleros zu einem Machtkampf, woraufhin beide Kontrahenten von Konstantin VIII. auf den Prinzeninseln festgesetzt wurden. Während Basileios geblendet wurde, kam Presian unversehrt wieder auf freien Fuß. 1029 wurde er beschuldigt, gemeinsam mit anderen prominenten Generälen, darunter Konstantin Diogenes, mit der Porphyrogenneta Theodora III., der Tochter des Kaisers Romanos III., gegen diesen zu konspirieren. Angeblich wollte er Theodora heiraten, um sich des byzantinischen Thrones zu bemächtigen. Die Verschwörung wurde jedoch aufgedeckt, Presian zum Mönch geschoren und geblendet. Sein weiteres Schicksal ist unbekannt. | VON KOMITOPULI, Presian II. (I39109)
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| 3584 | preuss. Hoffiskal in Bochum; Rentmeister in Wetter a. R; | VETHACKE, Conrad Dietrich (I566)
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| 3585 | Pribislaw muss eine herausgehobene Stellung in Brandenburg gehabt haben, da Markgraf Dietrich seine Töchter nur mit den wichtigsten Fürsten seiner Zeit verheiratete. Eine weitere Tochter war mit dem polnischen Herrscher Mieszko vermählt. Die Heirat Mathildes mit Pribislaw bedeutete eine Absicherung der Herrschaft in der Nordmark um die Brandenburg für beide Seiten. Ob und wann Pribislaw Herrscher in Brandenburg war, ist unbekannt, da Thietmar keine Informationen darüber gibt. Möglich wäre dies für die Zeit vor 983 als slawischer Fürst unter dem Markgrafen, möglich wäre auch, dass er lediglich Erbrechte auf eine Herrschaft hatte, ohne sie real auszuüben. Pribislaw wurde an einem 28. Dezember, wahrscheinlich 983 von zwei sächsischen Zwillingsbrüdern Ubio und Uffiko getötet. Der Hintergrund ist unbekannt, entweder in Kämpfen um die Burg Brandenburg oder in einer persönlichen Fehde. Seine Frau Mathilde wurde durch den Herrscher Boliliut in Brandenburg gefangengehalten, wo sie ihren Sohn gebar. Der Bruder Liudolf legte zeitweise das Priestergewand ab, um gegen die Deutschen zu kämpfen, wurde danach aber in sächsischer Gefangenschaft wieder Priester. | VON SLAWIEN, Pribislaw (I39661)
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| 3586 | Prittwitz, auch Prittwitz und Gaffron, ist der Name eines alten, sehr weit verzweigten schlesischen Adelsgeschlechts. Das Geschlecht erscheint mit Petrus de Prawticz im Jahr 1283 zuerst urkundlich, der das polnische Stammwappen Wczele führt. Der Wappensage nach soll das Geschlecht von dem slawischen Krieger Holub abstammen, der wegen seiner Geschicklichkeit im Schachspiel den Namen Brettwitz und demzufolge ein geschachtes Wappen erhielt. 1316 erscheint ein Hoyer von Prittwitz am Hof des Herzogs Boleslaus III. von Liegnitz.[1] Erst im 15. Jahrhundert kamen die Prittwitz in den Besitz des Stammsitzes Gaffron bei Polnisch-Wartenberg.[1] Das Geschlecht breitete sich in zahlreichen Linien in Schlesien, aber auch in Polen und Russland aus. Bernhard von Prittwitz († 1561) trat in die Dienste des polnischen Königs Sigismund II. Aus der Linie Hönigern erhielt am 24. Januar 1732 Leonhard Adolph von Prittwitz den erblichen böhmischen Freiherrenstand und das Prädikat "Edler von Gaffron".[2] Mehrere Angehörige dienten in der preußischen Armee. Als eines der bekanntesten brachte es Joachim Bernhard von Prittwitz zum königlich-preußischen General der Kavallerie und Generalinspekteur der Märkischen und Magdeburger Kavallerie der in Gunsten des preußischen Königs Friedrich II. stand.[1] Nachdem das möglicherweise im ersten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts alte schlesische Adelsgeschlecht Kreckwitz erlosch, nahm der königlich-preußische Landrat des Reichenbacher Kreises Julius von Prittwitz und Gaffron eine Namens- und Wappenvereinigung zu „Prittwitz und Gaffron genannt von Kreckwitz“ vor. Die einheitliche Namensführung mit „von Prittwitz und Gaffron“ erfolgte erst gemäß Erlass des preußischen Heroldsamtes vom 29. November 1882. Nur wenige Jahre später bildete sich ein Familienrat, 1891, mit dem Beschluss alle zwei Jahre einen Familientag einzuberufen. Das Stammwappen ist von Schwarz und Gold geschacht. Auf dem Helm mit schwarz-goldenen Helmdecken eine wachsende Mohrin mit gestümmelten Armen und einer abflatternden goldenen Stirnbinde. Bekannte Familienmitglieder Alexander von Prittwitz und Gaffron (1838–1915), russischer Generalmajor Arthur von Prittwitz und Gaffron (1844–1906), deutscher Rittergutsbesitzer und Politiker, Abgeordneter im Preußischen Abgeordnetenhaus[4] Bernhard von Prittwitz (um 1500–1561), Offizier im Dienst der polnischen Krone Bernhard von Prittwitz und Gaffron (1845–1923), Landesältester von Oberschlesien Bernhard Karl Heinrich von Prittwitz (1796–1881), preußischer Generalmajor und Festungskommandant von Thorn Carl Baron von Prittwitz (1797–1881), russischer General der Kavallerie und Generaladjutant des Zaren Nikolaus I. Carl Bernhard Freyherr von Prittwitz und Gaffron[5] aus dem Hause Lorzendorf (1735–1786), preußischer Oberstleutnant, Kammerherr bei der Königin Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel-Bevern, Hofmarschall des Königs Friedrich Wilhelm II. von Preußen (1786) und Erbherr der Güter Krippitz und Ulsche[6] in Schlesien Christian Wilhelm von Prittwitz (1739–1807), preußischer Offizier im Regiment „Alt-Bevern“, Autor,[7] Landrat[8] des Kreises Frankenstein Curt von Prittwitz und Gaffron (1849–1922), deutscher Admiral à la suite, Mitglied des Preußischen Herrenhauses Erich von Prittwitz und Gaffron (1888–1969), deutscher Philologe, Kulturfunktionär und Bäder- und Kurverwaltungsbeamter Ernst von Prittwitz und Gaffron (1833–1904), preußischer Generalleutnant und Ehrenbürger von Wyk auf Föhr Ernst Sylvius von Prittwitz (1730–1800), preußischer Generalleutnant und Generaladjutant von Friedrich Wilhelm II. Friedrich von Prittwitz und Gaffron (1884–1955), deutscher Botschafter in den USA, Mitglied des Bayerischen Landtags und Mitbegründer der CSU Friedrich Bernhard von Prittwitz (1720–1793), Landesältester des Landkreises Oppeln und Gutsbesitzer in Niederschlesien Friedrich Karl von Prittwitz (1798–1849), russischer Generalmajor und Direktor der Militär- und Zivil-Ingenieure Friedrich Wilhelm Bernhard von Prittwitz (1764–1843), Finanzier in Quilitz (Neuhardenberg) und vertrat die Preußische Adelsopposition Georg von Prittwitz und Gaffron (1861–1936), deutscher Kolonialoffizier und Afrikaforscher Hans Moritz von Prittwitz, Justizrat,[9] 1784 Erbauer von Schloss Grambschütz Hans von Prittwitz (1833–1880), russischer Generalmajor Hans von Prittwitz und Gaffron (1840–1916), preußischer Generalleutnant Heinrich von Prittwitz und Gaffron (1889–1941), deutscher Generalleutnant Joachim Bernhard von Prittwitz (1727–1793), preußischer General der Kavallerie, baute Schloss Neuhardenberg aus; Ritter des Ordens vom Schwarzen Adler Joachim Bernhard Hermann von Prittwitz und Gaffron (1929–2013), Bürgermeister von Windhoek (Namibia) 1969–1971 Karl von Prittwitz (1790–1871), preußischer General der Infanterie, Ehrenbürger von Potsdam (1843) Karl von Prittwitz und Gaffron (1833–1890), preußischer Generalmajor Kaspar Leonhard Moritz von Prittwitz (1687–1746), Landeshauptmann des Herzogtums Oels und Konsistorialpräsident, huldigte 1741 dem Preußenkönig als Anführer des schlesischen Adels Leo von Prittwitz und Gaffron (1878–1957), russischer Generalmajor Leonhard von Prittwitz (1799–1875), deutscher Gutsbesitzer, Richter und Politiker Max von Prittwitz und Gaffron (1876–1956), deutscher Generalmajor Maximilian von Prittwitz und Gaffron (1848–1917), preußischer Generaloberst, Befehlshaber der 8. Armee an der Ostfront (1914) Moritz von Prittwitz (General, 1747) (1747–1822), deutscher Generalleutnant Moritz von Prittwitz (General, 1795) (1795–1885), deutscher General der Infanterie und Festungsbaumeister Moritz von Prittwitz und Gaffron (1819–1888), deutscher Richter, Verwaltungsjurist und Landrat Nicolaus von Prittwitz (1835–1897), russischer Generalleutnant Paul von Prittwitz (1791–1856), russischer Generalleutnant und Senator Robert von Prittwitz und Gaffron (1806–1889), preußischer Regierungspräsident Teresa von Prittwitz (* 2001), deutsche Handballspielerin Volker von Prittwitz (* 1950), deutscher Politikwissenschaftler Walter von Prittwitz und Gaffron (1840–1901), preußischer Generalleutnant Wolfgang Moritz von Prittwitz (1731–1812), preußischer Generalleutnant Elisabeth Grabar (Elizaveta Ivanovna Grabarova), geb. von Prittwitz, Mutter von André Grabar (1896–1990) und Großmutter von Oleg Grabar (1929–2011) | VON PRITTWITZ, Johanna Angelika (I45725)
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| 3587 | Prudnik ['prudɲik] (deutsch: Neustadt O.S., auch Neustadt an der Prudnik,[1] tschechisch Prudník, auch Nové Město,[2] schlesisch Neustoadt, schlonsakisch Prudnik, Prōmnik[3]) ist eine Stadt in der Stadt- und Landgemeinde Prudnik der Woiwodschaft Opole in Polen. https://de.wikipedia.org/wiki/Prudnik | BIELITZER VON BIELITZ, Matthias (I1179)
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| 3588 | Prym (Variationen: Pryme, Priem, Preim) ist der Name eines alten und bis ins 14. Jahrhundert nachweisbaren Aachener Patriziergeschlechts. Angehörige eines bedeutenden Zweiges der Familie ließen sich ab 1642 in Stolberg als Kupfermeister nieder. Aus diesem Familienzweig entwickelte sich im weiteren Verlauf das international tätige Unternehmen für die Produktion von Kurzwaren, die William Prym Holding GmbH, deren Gründung auf das Jahr 1530 zurückgeht. Die Familie gilt damit als die älteste Unternehmerdynastie in Deutschland und eine der ältesten der Welt.[1] | PRYM, Heinrich (I6087)
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| 3589 | Prym (Variationen: Pryme, Priem, Preim) ist der Name eines alten und bis ins 14. Jahrhundert nachweisbaren Aachener Patriziergeschlechts. Angehörige eines bedeutenden Zweiges der Familie ließen sich ab 1642 in Stolberg als Kupfermeister nieder. Aus diesem Familienzweig entwickelte sich im weiteren Verlauf das international tätige Unternehmen für die Produktion von Kurzwaren, die William Prym Holding GmbH, deren Gründung auf das Jahr 1530 zurückgeht. Die Familie gilt damit als die älteste Unternehmerdynastie in Deutschland und eine der ältesten der Welt.[1] | PRYM, Katharina (I47470)
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| 3590 | Prym (Variationen: Pryme, Priem, Preim) ist der Name eines alten und bis ins 14. Jahrhundert nachweisbaren Aachener Patriziergeschlechts. Angehörige eines bedeutenden Zweiges der Familie ließen sich ab 1642 in Stolberg als Kupfermeister nieder. Aus diesem Familienzweig entwickelte sich im weiteren Verlauf das international tätige Unternehmen für die Produktion von Kurzwaren, die William Prym Holding GmbH, deren Gründung auf das Jahr 1530 zurückgeht. Die Familie gilt damit als die älteste Unternehmerdynastie in Deutschland und eine der ältesten der Welt.[1] | PRYM, Maria (I47584)
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| 3591 | Quelle Hochzeit mit Vadians Schwester ein Brief des Lienhard von Watt an Sohn Joachim: "Lieber her dockter, Bartlome Stäk und Otilga sind uff huitigen tag zu kilchen gangen uss uinserm huß mit wenig der fruintschaft uff baiden sitten. Und haut der pfarrer meß gehalten uff der nuwen barkilchen, vor dem spaten ampt daselbst zusamen gen und von der kilchen in deß bruitgomß huß, alda ain gastmal gehebt und daß nachtmal yederman wider beschaiden, und niemantz gehalsot; uff daß necht zogen, der louffen halb." | STECK, Bartholome (I13052)
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| 3592 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Vertraulich (I5270)
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| 3593 | Quelle zur Person 1). Quelle zur Person 2). Quelle zur Person 3). Quelle zur Person 4) Die Bubenberg waren ein ritterliches Ministerialengeschlecht von Bern, das mit der bernischen Geschichte aufs engste verknüpft ist. Es erscheint in den Quellen von den 1230er Jahren an. Sie gelangten aber wohl schon früher ins Bernbiet und stammte möglicherweise von den Herren von Jegenstorf ab. Nach Konrad Justinger war ein Cuno Bubenberg bereits an der Gründung Berns (1191) massgeblich beteiligt; die als einzige ungeteilt erhaltene Bubenberg-Hofstätte (heute Erlacherhof) an der Junkerngasse könnte auf diese Tradition hindeuten. Im Gegensatz zu den meisten Adelsgeschlechtern im Umkreis der Stadt schlossen sich die Bubenberg auch in den schweren Konflikten während des beginnenden Territorialisierungsprozesses nicht den grossen Dynasten an (Habsburger, Kyburger), sondern hielten zu Bern; im 14. Jahrhundert erlangten sie deshalb eine überragende Stellung in der Stadt. Fast alle männlichen Bubenberg waren Ritter, Burger und Ratsmitglieder von Bern; deren elf wurden zudem Schultheissen. Enge Beziehungen unterhielten die Bubenberg zu den geistlichen Ritterorden. Trotz der engen Bindung zu Bern suchten die Bubenberg Heiratsverbindungen stets ausserhalb der Stadt, meist mit edelfreien, mehrfach auch mit gräflichen Familien (u.a. Buchegg, Neuenburg, Weissenburg, Ringgenberg, Grünenberg, Strättligen, Ligerz, Rosenegg, La Sarraz). Von mehreren Bubneberg sind längere Ritterfahrten nachzuweisen. Das ausgeprägte Familien- und Standesbewusstsein der BUbenberg zeigt sich auch in den Wappentafeln in Bern (Kopie von 1740 aus Bubenberghaus) und Spiez (Schlosskirche) sowie im Kinderbüchlein Jacobeas von Neuenburg (erste Gattin Adrians I.). (Info: HLS). weiterführende Information: HLS Wiki | VON BUBENBERG, Stammlinie (I10590)
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| 3594 | Quelle: Die Vorfahren der Familie Steinlin von St. Gallen, 1-4, I: 21. | ZOLLIKOFER, Esther (I1328)
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| 3595 | Quelle: Ortsfamilienbuch Ferndorf S. 236 | IRLE, Hans (I1238)
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| 3596 | Quellen 1) Quelle: Rübel-Blass Ahnentafeln, Seite: S.221 2) Quelle: Europäische Stammtafeln. Neue Folge, Seite: Bd XII, Tafel 107 | VON TRACHSELWALD, Thüring (I10687)
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| 3597 | Quellen und Forschungsstand Die beiden ausführlicher überliefernden Quellen zu Grifo sind die sogenannten Einhardannalen und die Metzer Annalen. In den Reichsannalen und der Fredegarchronik ist vom Erbe Grifos keine Rede. Dies verwundert, da der Halbbruder Karl Martells, Childebrand, die Leitung der Fredegarchronik innehatte und seinen Neffen eigentlich hätte kennen sollen. Obwohl einige Quellen aufeinander aufbauen, sind die Darstellungen sich nur in ihrer Grifofeindlichkeit einig. „Diese verschiedenen Darstellungen sind also nicht etwa auf Informationslücken zurückzuführen, sondern bewußt so gestaltet.“[1] Bedeutung hat außerdem die Erwähnung von Grifos Namen im Brief des Missionserzbischofes Bonifaz, in dem er Unterstützung von den Thüringern erbat. Die Historiker sind sich zwar einig, dass die historischen Abläufe der Aufstände korrekt wiedergegeben wurden, aber keine der Quellen ist neutral, so dass eine einheitliche Interpretation der relevanten Texte immer noch nicht erreicht scheint und die Historiker bis heute beschäftigt. Grifo wurde lange Zeit von den Historikern, den Quellen entsprechend, negativ beurteilt. Erst seit dem bekannten und noch heute vielzitierten Artikel von Mikoletzky werden Grifos Erbrechte und seine Handlungen differenzierter betrachtet. Doch auch trotz der Versuche, die Gültigkeit des Testamentes zu beweisen, diskutiert die modernere Forschung die Legitimitätsfrage und Gesamtbeurteilung Grifos zwiegespalten. Kampf um das Erbe Ein erster Rebellionsversuch endete damit, dass er in Klosterhaft im Kloster von Chèvremont[2] gehalten wurde. Von dort gelang ihm die Flucht und er erhielt Unterstützung durch Herzog Odilo von Baiern. Als sein Halbbruder Pippin nach dem Verzicht Karlmanns ab 747 alleine das Hausmeieramt ausübte, ließ Pippin Grifo frei. Grifo flüchtete über das Gebiet der Thüringer im Norden Baierns zu den Sachsen und kehrte erneut nach Baiern zurück. Pippin gelang es, seinen Aufstand zu unterdrücken, zumal Grifo mit dem Tod des bairischen Herzogs Odilo im Jahr 748 seinen wichtigsten Bündnispartner verlor und sich selbst zum Herzog von Baiern aufzuschwingen versuchte. Dieser Versuch war durchaus aussichtsreich, da Grifo über seine Mutter Swanahild von der bairischen Herzogsdynastie der Agilolfinger abstammte. Pippin schenkte Grifo Grafschaften in der Mitte des Reiches und setzte Odilos siebenjährigen Sohn Tassilo III. als Herzog ein, allerdings als fränkischen Vasallen. Auf der Flucht zu dem Langobardenkönig Aistulf wurde Grifo bei Saint-Jean-de-Maurienne 753 von Pippins Grenzgraf Theodewinus gestellt. In der Schlacht fielen viele adelige Franken und auch Grifo und Theodewinus.[3] Die karolingischen erzählenden Quellen (Fortsetzung Fredegars) aus dem 8. Jahrhundert, denen es vor allem darum geht, den Herrschaftsübergang von Karl Martell auf Karlmann und Pippin als reibungslos erscheinen zu lassen, verschweigen Grifos Existenz völlig. Eine offenbar nach dem Tod Karls des Großen im 9. Jahrhundert entstandene Redaktionsstufe der Annales regni Francorum bringt jedoch einige Informationen zu Grifos Person. Demnach scheint Grifo aus einer legitimen Ehe hervorgegangen und von seinem Vater durchaus mit einem Erbteil bedacht worden zu sein. Diesen enthielten ihm seine älteren Halbbrüder Karlmann und Pippin jedoch vor. | MARTELL, Grifo (I10766)
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| 3598 | R. kam als Küchenjunge und Knecht ins Kloster St. Gallen. 1451 wurde er im Konflikt zwischen Abt Kaspar von Landenberg und dem Konvent zum Grosskeller bestellt, 1453 seines Amts enthoben und für zwei Monate ins Exil ins Kloster Wiblingen bei Ulm geschickt. Danach führte R., gestützt von einem Teil des Konvents, den Kampf gegen den Abt fort. Ein Schiedsspruch von Kardinal Enea Silvio Piccolomini, dem späteren Papst Pius II., in Rom übertrug R. 1457 als neu ernanntem Pfleger die Klosterverwaltung in geistl. und weltl. Angelegenheiten. Nach der Abdankung Abt von Landenbergs wurde R. im Frühjahr 1463 in Rom von Papst Pius II. zum Abt ernannt, benediziert und nach dem Tod seines Vorgängers im Mai 1463 vom Papst in seinem Amt bestätigt. R. schuf als Fürstabt die Grundlagen für die geistl. Territorialherrschaft durch den Erwerb zahlreicher Niedergerichte, die Einlösung von Hochgerichtsrechten, die Aufzeichnung von einheitl. Offnungen, den Erlass einer Landsatzung, den Ausbau der Verwaltungs- und Gerichtsorganisation, die Schaffung der Ämter des Kanzlers und des Hofmeisters, den Kauf der Grafschaft Toggenburg (1468), eine verbesserte Wirtschaftsführung und rege Bautätigkeit. Er erneuerte die Ordnung des Klosterlebens und erweiterte den Bibliotheksbestand. Schon als Pfleger veranlasste R. die Neubindung zahlreicher Handschriften und die Abfassung eines Bücherverzeichnisses (1461). Von Ks. Friedrich III. liess er sich mit den Regalien belehnen. Für Kaiser und Papst wirkte er als Gesandter und Vermittler. 1477 schlug er die von Papst Sixtus IV. angebotene Kardinalswürde aus. Dank der 1479 und 1490 durch den sog. Hauptmannschaftsvertrag verstärkten Bindung an die vier eidg. Schirmorte Zürich, Luzern, Schwyz und Glarus erwehrte sich die Abtei erfolgreich gegen innere und äussere Bedrohungen. R.s kühner Plan, das Hauptkloster nach Rorschach zu verlegen, wurde von bewaffneten Bürgern der Stadt St. Gallen, von Appenzellern und Rheintalern vereitelt (Rorschacher Klosterbruch). ; Rösch, ein Bäckersohn, war der erste Abt von St. Gallen aus bürgerlicher Herkunft. Er wurde aufgrund seiner Begabung in die Klosterschule aufgenommen und zwischen den Jahren 1440 und 1445 Mönch. 1451 wurde er zum Großkeller des Klosters, doch schon zwei Jahre später musste er das Kloster verlassen. 1453/1454 lebte er im Kloster Wiblingen bei Ulm. Nach der Rückkehr in das Heimatkloster wurde Rösch zum führenden Kopf der reformgesinnten Konventualen, die sich gegen eine Umwandlung in ein Chorherrenstift wandten. 1457 wurde Rösch Administrator, nachdem aufgrund einer Visitation Abt Kaspar von Breitenlandenberg suspendiert worden war. 1463 gab dieser sein Amt krankheitshalber auf, Rösch wurde an seiner Stelle nun auch formal Abt. Noch im selben Jahr starb Breitenlandenberg. Röschs Abtszeit ist gekennzeichnet durch Stärkung der klösterlichen Disziplin, vor allem aber durch die Konsolidierung der Klosterfinanzen und den kraftvollen Ausbau der Landesherrschaft der Fürstabtei. Sein Plan, das Kloster nach Rorschach zu verlegen, um es aus der Umklammerung durch die Stadt St. Gallen zu befreien, scheiterte, da die Bürger der Stadt St. Gallen im Bund mit den Appenzellern im «Rorschacher Klosterbruch» 1489 die in Rorschach begonnenen Bauten zerstörten. Auf Druck der eidgenössischen Schirmorte des Klosters mussten dafür zwar Entschädigungszahlungen geleistet werden, das Kloster blieb aber in der Stadt St. Gallen. Rösch förderte auch das geistige Leben der Abtei und trat als Bauherr hervor. | RÖSCH, Ulrich (I6460)
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| 3599 | R. Rocholl, Geschichte des Geschlechts Rocholl aus Radevormwald, Berlin 1938, S. 60 | ASTEROTH, Dorothea Carolina Louise (I5120)
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| 3600 | R. Rocholl, Geschichte des Geschlechts Rocholl aus Radevormwald, Berlin 1938, S. 60 (VII 5a) | BEYER, Johann Christoph (I6247)
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