Strauss Genealogie


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3801 Seine Existenz ist lediglich aus einer Chronik der Abtei Saint-Riquier belegt, laut der er ein Ritter (militem) und Schwiegersohn des dux und späteren Königs Hugo Capet war, dessen Tochter Gisela seine Frau war. Von seinem Schwiegervater erhielt er wohl um 981 die Burg Abbeville und die dauernde Kontrolle über die Klosterzelle Forestmontier als Lehen, außerdem wurde er zum erblichen advocatus der Abtei, also zu deren Beschützer ernannt. Zusammengefasst entsprach das ihm anvertraute Land in seinem Umfang dem alten karolingischen pagus pontivus.

Er selbst führte nicht den Grafentitel, den nahm erst sein Sohn Enguerrand I. an. Ein zweiter Sohn hieß Guido, der als Abt von Saint-Riquier amtierte.

Inwiefern er mit den im späten 9. und frühen 10. Jahrhundert in Montreuil ansässigen Grafen verwandt gewesen war, ist nicht festzustellen. 
VON MONTREUIL, Hugo I. (I37621)
 
3802 Seine familiäre Herkunft ist nicht dokumentiert, wenngleich er allgemein als Sohn des Maasgaugrafen Giselbert und einer Tochter Kaiser Lothars I. angenommen wird[1]. Alternativ wird allerdings auch ein Reginar als Vater in Betracht gezogen, der zwischen 864 und 870 als Laienabt von Echternach genannt wird und der vermutlich mit dem comes Reginar identisch war, der 876 in der Schlacht von Andernach getötet wurde. Reginar I. wird in einer Liste der Laienäbte von Echternach als „junior“ bezeichnet.[2]

Bereits in mittelalterlichen Chroniken wird Reginar I. der Beiname „Langhals“ (Collo-longus, Longum-collum) beigegeben, wohl irrtümlich in Verwechslung mit seinem Enkel Reginar III., dem dieser Beiname schon früher zugesprochen wurde.[3]

Reginar tritt bereits in den vom westfränkischen König Karl dem Kahlen 877 in Quierzy erlassenen Kapitularien urkundlich in Erscheinung, einschließlich des Maasgaugrafen Giselbert, der vermutlich sein Vater war.[4] Zusammen mit Bischof Franco von Lüttich wurde er vom König um das Jahr 880 in das nördliche Lotharingien entsandt, um dort die Normannen unter Gottfried zu bekämpfen.[5] Zusammen mit Graf Balduin II. von Flandern und dessen Bruder Rodulfus paktierte Reginar 895 gegen König Karl III. den Einfältigen mit König Zwentibold von Lotharingien.[6] Aber schon 898 brach er mit Zwentibold, von dem er eine Zwölftagesfrist zum Verlassen Lotharingiens erhalten hatte, und kehrte in das Gefolge Karls III. des Einfältigen zurück. Diesem riet er zu einem Angriff auf das Königreich Lotharingien.[7]

Reginar hatte sich während seiner Zeit in Lotharingien eine regionale Machtbasis aufgebaut, die ihm trotz des Verweises von König Zwentibold über dessen Tod 900 hinaus erhalten blieb. Seit 897 amtierte er als Laienabt von Echternach, später brachte er auch Stablo und Malmedy an sich. Inwieweit er mit dem Amt eines Grafen (comes) betraut war, ist nicht aus zeitgenössischen Chroniken zu entnehmen, erst ab dem 11. Jahrhundert werden ihm der Maasgau und Hesbaye zugeschrieben. Angenommen wird auch, dass Reginar schon den Hennegau innegehabt hatte, bevor er 898 des Landes verwiesen und durch Sigehard ersetzt wurde.[8] In einer Urkunde vom 21. Juli 905 nannte er sich selbst dux. Nach dem Tod des ostfränkischen Königs Ludwig dem Kind († 911) hatte der lotharingische Adel, darunter auch Reginar, dessen Nachfolger Konrad I. die Gefolgschaft verweigert und sich stattdessen dem westfränkischen Regnum zugewandt. Dessen König, Karl III. der Einfältige, hatte die herausragende Machtstellung Reginars in Lotharingien anerkannt, weshalb er folglich in königlichen Urkunden auch als missus dominicus, demarcus und marchio auftrat.

Reginar wird letztmals in einer Urkunde König Karls des Einfältigen vom 25. August 915 genannt. Seine beiden Söhne Giselbert und Reginar II. werden am 19. Januar 916 an der Seite des Königs in Herstal genannt, Reginar selbst dürfte zu diesem Zeitpunkt bereits verstorben sein. In der Liste der Laienäbte von Echternach wird er bis 915 geführt. Sein Sterbeort war Meerssen 
(LOTHRINGEN), Reginar I. (I43008)
 
3803 Seine Frau Heilwig von Sachsen wird in der Liste der Äbtissinnen des Stift Säckingen 826 als Erste genannt.

ist der belegbare Urahn der Dynastie der Welfen und im Jahr 819 als Graf belegt.
Welf I. war mit der Sächsin Heilwig verheiratet, die um 826 (also wohl nach seinem Tod) als Äbtissin von Chelles genannt wird.
Sein Aufstieg begann mit den beiden Ehen, die er für seine beiden Töchter mit Mitgliedern der Familie der Karolinger schloss: Die ältere Judith heiratete Kaiser Ludwig den Frommen, während die jüngere Hemma dessen Sohn Ludwig den Deutschen ehelichte.
https://www.saeckinger-geschichte.de/stift-saeckingen.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Damenstift_Säckingen#Liste_der_Äbtissinnen
https://de.wikipedia.org/wiki/Welf_I.
https://de.wikipedia.org/wiki/Judith_(Kaiserin)
https://de.wikipedia.org/wiki/Hemma_(Ostfrankenreich) 
WELF I., N. (I24116)
 
3804 Seine Herkunft ist nicht mit Sicherheit geklärt. Er war vermutlich der Sohn des Markgrafen Christian von Serimunt und dessen Frau Hidda, der Schwester des Markgrafen Gero.

Über seine Ausbildung und den größten Teil seines Lebens ist nichts bekannt. Die Person des Gero ist wahrscheinlich identisch mit einem 966 genannten gleichnamigen Presbyter am Kölner Dom. Er war Kölner Domherr und Domkustos in Köln und Kaplan des Kaisers. Vor 969 stiftete er den Gero-Codex. Neben der Sorge um sein Seelenheil spielte dabei möglicherweise auch das Ziel eine Rolle, sich Vorteile im Wettbewerb bei einer künftigen Erzbischofswahl zu verschaffen.[1]

Im Jahr 969 wurde er zum Erzbischof von Köln gewählt, was zunächst bei Kaiser Otto I. auf Ablehnung gestoßen sein soll.[2] Dies berichtete jedenfalls Thietmar von Merseburg. Inwieweit dieser Bericht authentisch ist, bleibt umstritten.[3] Schließlich stimmte der Kaiser 970 der Wahl zu.[4]

Offenbar hat sich die Einstellung des Kaisers gegenüber Gero geändert, da er ihn mit einer wichtigen Mission betraute. 971 brach Gero nach Konstantinopel auf und brachte die Prinzessin Theophanu als Braut für den Thronfolger Otto (den späteren Kaiser Otto II.) von seiner Reise mit nach Rom.[5][6] Zugleich brachte Gero die Reliquien des heiligen Pantaleon mit nach Köln; sie befinden sich seit dieser Zeit in der Kirche St. Pantaleon. Im Jahr 972 nahm er an der Synode von Ingelheim teil und leitete zusammen mit dem Erzbischof von Magdeburg 973 die Beisetzungsfeierlichkeiten für Otto I. in Magdeburg.[7] Abgesehen von der Gesandtschaft nach Konstantinopel hatte er weder unter Otto I. noch unter Otto II. eine bedeutende Rolle gespielt. Er war 975 bei einem Reichstag in Weimar anwesend.[8]

Auch nach seiner Wahl bewies er persönliche Frömmigkeit. 970 stiftete Gero gemeinsam mit seinem Bruder, Markgraf Thietmar I. von Meißen, das Kloster Thankmarsfelde im Harz bei Ballenstedt. 974 gründete er zudem die Benediktinerabtei Gladbach. Für den Kölner Dom ließ er nach 971 das berühmte Gerokreuz anfertigen.

Er starb um den 28. Juni 976 in Köln und wurde im Kölner Dom begraben. Seine Grabtumba wurde um 1260 in der Stephanskapelle des Doms errichtet.

Gero gilt in der katholischen Kirche als Heiliger. Sein Festtag (Namenstag) wird an dem Tag nach seinem Todestag, am 29. Juni gefeiert. Der Geroweiher, ein Weiher in einem Park unterhalb des Mönchengladbacher Münsters, wurde nach dem Kölner Bischof benannt. 
VON KÖLN, Gero (I37205)
 
3805 Seine kurze Herrschaft wird durch eine Annäherung des bulgarischen Reiches mit dem Ostfränkischen Reich unter Arnulf von Kärnten in Verbindung gebracht. Beide Monarchen bildeten 892 eine militärische Allianz, die gegen das Mährerreich gerichtet war. Diese war nicht nur gegen byzantinische Interessen gerichtet, sondern stellte auch eine Neuorientierung der bulgarischen Außenpolitik dar, die von einer pro-byzantinischen unter Boris I. Michael in eine pro-fränkische und pro-römisch-katholische überging. Weiter ist Wladimir durch einen weiteren Versuch, den Tengerismus in Bulgarien wieder einzuführen, bekannt. Dieser Versuch kostete ihn schließlich den Thron. 893 berief sein Vater Boris I. Michael den Großen Rat der Boljaren, der ihn durch den drittältesten Sohn Michaels Simeon I., später den Großen genannt, auf dem Thron ersetzte. Der genaue Todesort sowie -ursache und -zeitpunkt sind unbekannt.

Tengrismus
ist ein Sammelbegriff für die älteste polytheistische Religion aller mongolischen und Turkvölker Zentralasiens, der aus dem noch älteren altaischen Schamanismus hervorgegangen ist.

Seit der Auflösung der Sowjetunion 1990 nahm das Interesse am Tengrismus in intellektuellen Kreisen in Aserbaidschan, Burjatien, Kasachstan, Kirgisistan, Tatarstan, Turkmenistan und Usbekistan zu.

Der Glaube baut sich vor allem um einen Himmelsgott Tengri auf und setzt sich aus Animismus, klassischem Schamanismus, Ahnenverehrung und einer speziellen Form des Totemismus zusammen. Tngri, Tengri oder Tegri ist die Bezeichnung für die Götter oder höchsten geistigen Wesen im Mongolischen Schamanismus. Wie viele von diesen Wesen es gibt, wird verschieden interpretiert.[3][4] Gemäß den alten mongolischen Überlieferungen ist Dschingis Khan eine, wenn nicht sogar die Verkörperung des höchsten Tengri.[5]

Im Tengrismus besteht der Sinn des Lebens für einen Menschen darin, mit „allem, was unter dem Himmel ist“, also mit seiner Umwelt im Einklang zu leben. Der Mensch steht in der Mitte der Welten und sieht seine Existenz zwischen dem „ewigen blauen Himmel“ (Mönkh khökh Tengeri auf Mongolisch), der „Mutter Erde“ (Gazar Eje auf Mongolisch, Yer Ana auf Türkisch), die ihn stützt und ernährt, und einem Herrscher, der als „Sohn des Himmels“ gilt, geborgen.

Mit einer ausgeglichenen Lebensweise hält der Mensch seine Welt im Gleichgewicht und strahlt seine persönliche Kraft „Windpferd“ nach außen. Der Kosmos, die Naturgeister und die Ahnen sorgen dafür, dass es dem Menschen an nichts fehlt und beschützen ihn. Wenn das Gleichgewicht durch eine Katastrophe oder durch den Eingriff böser Geister außer Kontrolle gerät, wird es durch den Eingriff eines Schamanen wiederhergestellt.[6][7]

Heute ist die Gestalt des Himmelsgottes Tengri vorwiegend bei Mongolen, wo auch der Lamaismus von Bedeutung ist, und einigen noch naturverbunden lebenden Turkvölkern wie z. B. Chakassen, Altaier oder Jakuten erhalten geblieben. Aber auch bei Völkern, die den Tengrismus längst abgelegt haben, werden Elemente aus dem alten Glauben immer noch in der religiösen Tradition weitergeführt. 
RASSATE, Wladimir (I37398)
 
3806 Seine Mutter war eine namentlich unbekannte Schwester des mächtigen Markgrafen Ernst († 865) im bayrischen Nordgau und der Böhmischen Mark. Seine Brüder waren Udo (Graf im Lahngau), Waldo (Abt von Schwarzach am Oberrhein und von St. Maximin in Trier) und Berthold (869–883 Erzbischof von Trier).
Berengar ist erstmals urkundlich bezeugt, als er am 7. Juni 860 im Stift St. Kastor in Koblenz den Friedensvertrag zwischen Ludwig dem Deutschen, Lothar II. und Karl dem Kahlen als Zeuge mitunterzeichnete. Zu diesem Zeitpunkt hielt er wohl bereits Grafenrechte in Hessen; allerdings ist nicht bekannt, wo diese lagen.

Schon 861 zog er sich, gemeinsam mit seinen Brüdern Udo und Waldo und ihrem Onkel Ernst, das Missfallen Ludwigs des Deutschen zu. Der Grund dafür ist nicht klar. Während manche Historiker der Meinung sind, die vier seien in die Intrigen Karlmanns gegen seinen Vater Ludwig verwickelt gewesen (wohl weil sie auf Grund von Karlmanns Ehe mit einer anderen Tochter Ernsts mit ihm verschwägert waren), halten dies andere für wenig wahrscheinlich, da Karlmanns Auflehnung erst im folgenden Jahr bekundet ist. Es ist daher zu vermuten, dass der Bruch zwischen Ernst und seinen Neffen mit König Ludwig eher auf Ludwigs aggressive Westpolitik zurückzuführen war, die bei fast allen fränkischen Adelsgeschlechtern der Zeit schwere Loyalitätskonflikte auslöste.
Jedenfalls führte dies zu einer Vorladung wegen Untreue zum Reichstag im April 861 in Regensburg. Dort wurden die Beschuldigten verurteilt und verloren alle ihre Ämter und Lehen. Berengar und seine Brüder suchten zunächst Zuflucht bei ihrem Verwandten, dem Grafen Adalhard, Senschall im Mittelreich Lothars II. Als Ludwig und Lothar II. sich kurz danach aussöhnten, flohen sie mit Adalhard zu Karl dem Kahlen (dessen Frau Irmentrud eine Nichte Adalhards und möglicherweise eine Schwester von Berengars Vater Gebhard war). Karl entschädigte sie für ihre Verluste, und Adalhard wurde mit der Erziehung von Karls Sohn Ludwig betraut. 865 beteiligten sich Berengar und sein Bruder Udo an der von Adalhard geführten Verteidigung des Seinegebiets gegen die Normannen, ohne jedoch die 20 Tage dauernde Plünderung von St. Denis verhindern zu können. Wegen dieses angeblichen Versagens entzog ihnen Karl alle ihnen von ihm zuvor übertragenen Ämter und Würden.

Ludwig III., „der Jüngere“, suchte bereits während seines Aufstands 866, und ebenso 871 und 873, gegen seinen Vater Ludwig den Deutschen die Unterstützung der Brüder und versprach, ihnen ihre alten Positionen zurückzugeben. Nach dem Tode Ludwigs des Deutschen, 876, als sein Sohn die Herrschaft über weite Gebiete des Ostfrankenreiches übernahm, kam es auch dazu. Berengar ist ab 876 als Graf im sächsischen Hessengau bekundet. Eine Urkunde Ludwigs III., das erste zuverlässige Zeugnis über einen Hessengaugrafen, besagt, dass sich Berengars Amtsbereich in jenem Jahr bis nach Welda südlich von Warburg erstreckte, d. h. bis an die untere Diemel. 
IM LAHNGAU, Berengar (I35622)
 
3807 Seine Mutter war Kunigunde, Tochter der Ermentrud / Irmintrud (um 875/8–930/40), einer Tochter zweiter Ehe (um 875) des westfränkischen Königs Ludwig II., genannt der Stammler. Sein Vater ist nicht zweifelsfrei belegt; verheiratet war seine Mutter mit dem lothringischen Grafen Wigerich, der zu Siegfrieds Geburt möglicherweise bereits verstorben war, und danach mit dem Grafen Richwin von Verdun.

Siegfried tritt erstmals um 950 auf. Zu der Zeit war er Laienabt des Klosters Echternach.[3] Er ist 982 als Graf im Moselgau nachgewiesen,[4] darüber hinaus Vogt der Reichsabtei St. Maximin zu Trier und des Klosters Echternach.[5] Am 17. April 963 erwarb er als „Comes“ (Graf) die Burg Lucilinburhuc in der heutigen Stadt Luxemburg an der Alzette im Tausch gegen Ländereien in Feulen bei Ettelbrück (Sauer) mit dem Kloster St. Maximin.[6] Um 964 beerbte er seinen Halbbruder, den „Ardennengrafen“ Giselbert.[7] 964 erwarb er vom Trierer Erzbischof Heinrich Ländereien bei Saarburg mit dem Inselberg, auf dem sich die Saarburg befand.[8] 984 kämpfte er bei den Auseinandersetzungen um die Nachfolge des Kaisers Otto II. in Lothringen auf der Seite Ottos III., geriet in die Gefangenschaft der Gegenseite in Person des westfränkischen Königs Lothar. Nach dessen Tod 986 gelang Siegfried die Flucht.[9] Am 26. Oktober 997 wird Siegfried letztmals als lebend erwähnt.

Nachkommen: Die Grafen von Luxemburg 
(LUXEMBURG), Siegfried I. (I36989)
 
3808 Seine Mutter, Margaretha geborene Bruggmann, und sein Vater, Ulrich Zwingli, zogen den Jungen in Wildhaus (Toggenburg) auf, wo der Vater als Ammann (Bürgermeister) amtete. Bald schon, mit sechs Jahren, kam er aber aus Wildhaus zu seinem Onkel, einem Pfarrer, in Weesen am Walensee. Dort besuchte er die Dorfschule. Als Jugendlicher wurde er zur Ausbildung weiter nach Bern gewiesen. Als er dort beinahe im Kloster gelandet wäre, schickten ihn sein Vater und Onkel nach Wien an die Universität. Auch in Basel studierte er nachher. Als 23jähriger wurde er an die Kirchgemeinde Glarus als Pfarrer gewählt, arbeitete nachher drei Jahre als Leutpriester in Einsiedeln und lebte dann - von seiner Berufung ans Grossmünster 1519 bis zu seinem Tod - in Zürich, seinem Hauptwirkungsfeld.

Die Kinder Zwinglis

Drei Stiefkinder - Gerold, Margaretha und ein weiteres, das früh verstarb - stammten aus der früheren Ehe von Anna Zwingli mit Hans Meyer von Knonau. 1524 wurde als erste gemeinsame Tochter Regula Zwingli geboren. Es folgten Wilhelm, der Zweitälteste, dann Huldrych und schliesslich Anna, die allerdings nur wenige Monate alt wurde.

Allzu viel Zeit für die Familie wird Zwingli aufgrund der zahlreichen kirchlichen wie politischen Verpflichtungen kaum gehabt sein. Dennoch scheint ihn ein inniges Verhältnis nicht nur mit den eigenen, sondern auch mit seinen Stiefkindern verbunden zu haben. Insbesondere den Ältesten, Gerold Meyer, förderte er im Studium und widmete ihm das Schul- und Lehrbuch "Wie man edle Jünglinge heranbilden soll".

Die hohe Mortalität des Spätmittelalters machte jedoch auch vor den höheren Gesellschaftsschichten nicht halt. Krieg und Krankheiten zehrten fortlaufend an der Grossfamilie. Der junge Gerold fiel 1531 zusammen mit dem Vater Zwingli in der Schlacht bei Kappel, ebenso der Bräutigam der Stieftochter Margaretha. Wilhelm Zwingli erlag mit 15 Jahren der Pest. Nur Zwinglis leibliche Kinder Regula und Huldrych überlebten den Tod der Mutter von 1538.

Regula Zwingli heiratete 1541 den späteren Antistes (Vorsteher der Pfarrerschaft) Rudolf Gwalther. Huldrych Zwingli trat 1549 mit der ältesten Tochter von Heinrich Bullinger, Anna Bullinger, vor den Traualtar und übernahm die Pfarrstelle an der Predigerkirche.

[S1] Ulrich Zwingli.
Ulrich Zwingl, mit eigentlichem Namen Huldenreich beziehungsweise Huld rych, wurde am 1. Januar 1484 in Wildhaus bei St. Gallen in der Schwei z geboren. In den Jahren von 1489 bis 1494 hielt sich Ulrich Zwingli zur Ausbildung in Weesen am Walensee auf. Von 1494 bis 1498 war er Sch üler der Lateinschule in Basel und Bern. Ab 1498 studierte er scholast ische Theologie an den Universitäten Wien und Basel. Zwingli schloss s eine universitäre Ausbildung 1506 mit dem Titel Magister Artium ab. I m gleichen Jahr wurde er Priester in Glaurus. In den Kämpfen von Novar a und Marignano 1513/1515 beteiligte er sich als Feldprediger mit den Glarner Truppen. Seine Erfahrungen aus dieser Zeit mündeten in eine öf fentliche Ablehnung des Söldnertums. 1516 wurde Zwingli Leutpriester i n Einsiedeln. Im gleichen Jahr machte er in Basel die Bekanntschaft mi t dem großen Humanisten Erasmus von Rotterdam, dessen Schriften wegwei send im Denken und Handeln Zwinglis waren. Im Jahr 1518 gab Zwingli d ie Priesterste  
BRUGGMANN VERW. MEILIN, Margaretha (I3129)
 
3809 Seine Regierungszeit war geprägt von seiner Teilnahme am Zweiten Kreuzzug und dem beginnenden Konflikt des französischen Königtums mit dem Haus Plantagenet (siehe: Angevinisches Reich). (FRANKREICH), Ludwig VII. (I40266)
 
3810 Seine Schwester Ottilie Dorothea Caroline Asteroth (1835-1914) heiratet den Maler Johann Wilhelm Lindlar (1816-1896)aus Bergisch Gladbach, ein Bekannter Landschaftsmaler der Düsseldorfer Schule (einer der „Prominenten“)
https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Wilhelm_Lindlar

ab hier Ahnenschwund!!!
 
ASTEROTH, Dr. med. Carl Wilhelm Emil (I57)
 
3811 Seinem Sohn Anton (belegt 1430-70) gelang es, wieder in die Waadt zurückzukehren. Er wurde 1455 vom Hzg. von Savoyen mit der Kastlanei M. belehnt. VON MONTENACH, Anton (I41514)
 
3812 Seit 1170 bezeugtes Adelsgeschlecht. Den Grafen bzw. Herren von Abensberg gelang es, eine eigenständige Herrschaft zwischen Ingolstadt und Kelheim bis zum ausgehenden 15. Jahrhundert zu erhalten. Ihre Stellung basierte überwiegend auf Klostervogteien, Reichsrechten und der Übernahme von bayerischen Ämtern. Die Abensberger gehörten zu den wenigen hochfreien Adelsfamilien im spätmittelalterlichen Herzogtum Bayern.

Anfänge und Aufstieg
Die Abensberger zählten zu denjenigen Adelssippen, die sich aufgrund ihres erfolgreichen Herrschaftsaufbaus Ende des 12. Jahrhunderts den Grafentitel zuerkannten bzw. von der Umgebung erhielten. Bei den Abensbergern ist dies um 1180 zu beobachten. Möglicherweise war ihre Nähe zu den Wittelsbachern mit ausschlaggebend.

Hinter dem Begriff Abensberger stand ein vielköpfiger regionaler Sippenverband mit den nach Abensberg (Lkr. Kelheim) und Altmannstein (Lkr. Eichstätt) bezeichneten Hauptlinien und den mit Siegenburg, Ratzenhofen (beide Lkr. Kelheim) und Rottenegg (Lkr. Pfaffenhofen an der Ilm) bestimmten Nebenlinien. Damit dürften sie wohl von den Herrn von Abenberg in Mittelfranken zu unterscheiden sein. Das früheste Auftreten der Familie im 11. Jahrhundert ist schwierig zu belegen; der als Stammvater immer wieder herangezogene 'Babo' bleibt Fiktion. Erst ab den 1170er Jahren tauchen urkundliche Belege auf: So sind Altmann und Eberhard von Abensberg seit 1171 in der Umgebung des Bayernherzogs Heinrichs des Löwen (reg. 1156-1180, 1142-1180 Herzog von Sachsen) und der bayerischen Pfalzgrafen aus dem Hause der Wittelsbacher nachweisbar; Emma Mages zählt sie zu der Gruppe der wittelsbachischen Ministerialen. Seit dem Spätmittelalter gehörten sie zu der Gruppe der Hochfreien, d. h. zu denjenigen, welche die Turnierfähigkeit besaßen. 
VON ABENDSBERG, Ulrich (I11212)
 
3813 Seit 1214 bezeugtes Adelsgeschlecht mit Stammsitz in S. im Elsass. Jakob Rudolf (erw. 1347-60), der wie viele seiner Nachkommen den Beinamen Hürus führte, heiratete um 1330 eine Erbtochter aus dem Geschlecht vom Stein, die der Fam. das Meieramt des Stifts Säckingen sowie umfangreiche Besitzungen am Hochrhein zuführte. Er und sein Sohn Rudolf (erw. ab 1352) erwarben später wieder eingebüsste Besitztümer im Sisgau und im Aargau. Rudolf war Gefolgsmann des Hauses Habsburg und fiel 1386 im Sempacherkrieg. Seine Nachkommen dienten häufig in der Verwaltung Vorderösterreichs, z.B. als Vögte der vier Waldstädte (->, ->, ->, ->, ->). 1475 erwarben die S. die Herrschaft Oeschgen. Ende des 16. Jh. kam die Fam. vorübergehend in den Besitz des Schlosses Neu-Altstätten. Bevorzugter Heiratskreis waren Adelsfamilien aus Süddeutschland, dem Elsass und der Nordwestschweiz. Frauen verheirateten sich vereinzelt mit bürgerl. Männern. Die S. stellten zahlreiche Domherren in versch. Bistümern, namentlich im Bistum Basel, wo Heinrich (->) Generalvikar und Anton Ignaz Johann Nepomuk (->) Hofrat war. Johann Franz (->) wurde 1651 zum Fürstbf. von Basel gewählt. Vom Ende des 15. Jh. an waren einige S. Träger des Erbtruchsessenamts des Basler Hochstifts. Zahlreiche weibl. Angehörige der Fam. traten in adelige Damenstifte ein, so in die Klöster Olsberg und Schänis. 1668 erhob Ks. Leopold I. die gesamte Fam. in den Reichsfreiherrenstand. Zu Beginn des 21. Jh. bestanden noch die beiden Familienlinien S.-Wehr und S.-Schwörstadt. VON SCHÖNAU, Stammlinie (I11405)
 
3814 seit 1458 in Basel erwähnt, 27.08.1461 Bürger zu Basel (Krämer), 1461 Safranzunft Kaufmann und Mitglied im großen Rath

1482, aus Schlettstadt (Elsass), ab 1458 in Basel, 1461 Bürger von Basel. ​Barbara Graf. 1461 Safranzunftrecht, 1476 Sechser der Safranzunft. B. kämpfte 1476 bei Grandson und wurde später einer der offiziellen Taxatoren der Burgunderbeute. Wohlhabender und angesehener Kaufmann, an Bankgeschäften beteiligt, Inhaber einer Wechselbank und Besitzer von Bergwerksanteilen. 1474-75 Angeklagter in einem Münzprozess. Mitglied und Schreiber der bedeutenden Basler Kaufherrenvereinigung "Grosse Gesellschaft".

F. Ehrensperger, Basels Stellung im internat. Handelsverkehr des SpätMA, 1972 
BISCHOFF, Andreas (I2441)
 
3815 seit 1476 und noch 1492 in Basel erwähnt, Buchhändler zu Basel, lebt später zu Rittershofen bei Weißenburg BISCHOFF, Hans (I2439)
 
3816 seit 1519, zuletzt 1541 in Basel erwähnt LACHNER, Anna (I5996)
 
3817 Seit etwa 670/675 war sie mit PIPPIN DEM MITTLEREN vermählt. Mit ihm machte sie zahlreiche Schenkungen an Kirchen und Klöster. Es erscheint historisch wahrscheinlich, dass die von ihr in die Ehe gebrachten Güter PIPPIN halfen, die Krise des arnulfingischen Hauses zu überwinden. Wohl auch deshalb war PLEKTRUDIS bei allen Rechtsgeschäften Pippins beteiligt. Ihre Söhne DROGO und GRIMOALD DER JÜNGERE wurden mit wichtigen Ämtern durch Pippin ausgestattet.
Kurz vor dem Tode PIPPINS versuchte sie die Rechte ihrer Enkel (ihre Söhne waren bereits gestorben) gegen die Ansprüche von Pippins Friedelsohn KARL MARTELL zu verteidigen. Pippin willigte ein, dass ein unehelicher Sohn GRIMOALDS, der erst siebenjährige THEUDOALD, ihn beerben sollte.
KARL wurde zunächst von PLEKTRUDIS in Köln gefangengesetzt. Er konnte jedoch fliehen und mit Hilfe einer von ihm aufgestellten Streitmacht Plektrudis schließlich 717 zwingen, seine Rechte anzuerkennen. Der Überlieferung nach ist sie 725 in Köln verstorben. Nach ihrem Tod wurde sie als HEILIGE verehrt.

PLEKTRUDIS ist die Gründerin von St. Maria im Kapitol in KÖLN, wo sie auch begraben lag. Ein kostbarer Sarkophag konnte bei Ausgrabungen geborgen werden. Ihre Gebeine sind nach dem Zweiten Weltkrieg verloren gegangen.  
N. (HUGOBERTINER), Plektrudis (I10772)
 
3818 Sekretär "beim Kriegskommissariat" (1706, 1707), "kurpfälz. Kommissariats Rath" (1709) und Kriegskommissariartsrat (1710, 1722) in Heidelberg. Kurpfälz. Sekretär bei der geistlichen Administration in Heidelberg (1730). Pate in Heidelberg am 17.11.1706 (St. Peterskirche), 27.3.1707, 6.6.1709 (St. Peterskirche) und 8.6.1722. Tod lt. KB St. Peterskirche: alt ./. Jahre. WILHELMY, Johann Wilhelm (I2251)
 
3819 Selbstmord durch Erhängen in der Tennenkammer DÜRSCH, Christian (I167)
 
3820 Serena war die Tochter des Honorius und der Maria; ihre Schwester war Thermantia. Ihr Vater starb irgendwann vor 384, sodass Serena und Thermantia am Hof ihres Onkels Theodosius aufgenommen wurden, wo sie wie Adoptivtöchter behandelt wurden. Die gebildete Serena war die Lieblingsnichte des Theodosius. 384 verheiratete er sie mit seinem magister militum Stilicho, der großen Einfluss am Hof gewann und mit dem Serena drei Kinder hatte (Maria, Eucherius und Aemilia Materna Thermantia). Nach Theodosius’ Tod 395 folgte sie Stilicho nach Mediolanum (Mailand), wo dieser Vormund des jungen Kaisers des Weströmischen Reiches, ihres Cousins Flavius Honorius, und dessen Schwester Galla Placidia geworden war. 398 verheirateten sie und Stilicho ihre ältere Tochter Maria im Alter von etwa zehn Jahren mit dem 14-jährigen Kaiser. Maria starb sehr jung und vermutlich noch jungfräulich zwischen 404 und 407, worauf Serena Honorius Anfang 408 mit Thermantia verheiratete.

Als 404 der Streit um die sehr reiche und sehr fromme Senatorentochter Melania das Verhältnis zwischen Christen und Heiden erschütterte, ermutigte die fromme Christin Serena den Kaiser, der unmündigen jungen Christin und ihrem ebenfalls noch unmündigen Ehemann zu erlauben, gegen den Willen ihrer Familie ihren Besitz zu verschenken. Auch in der Auseinandersetzung um Johannes Chrysostomos folgte Honorius eher ihrem als Stilichos Rat. Später bemühte sie sich laut Zosimos, das Zerwürfnis zwischen West- und Ostrom zu verhindern. Als Alarich mit seinen Westgoten einzufallen drohte, drängte sie den Kaiser, sich in das sicherere Ravenna zurückzuziehen.

Nachdem Stilicho, der wohl trotz anders lautender Gerüchte loyal zum Kaiser gestanden hatte, als angeblicher Verräter ermordet worden war, befand sich Serena in Rom. Dort war sie wegen ihres Einsatzes für Melania und wegen eines 395 begangenen Frevels an der Statue der Rhea Silvia ohnehin unbeliebt. Laut Zosimos wurde sie Ende 408 vom römischen Senat hingerichtet, weil man fürchtete, sie würde die Stadt an die Goten unter Alarich verraten, die gerade zum ersten Mal Rom belagerten. Ihr Sohn Eucherius wurde in dieser Zeit ebenfalls getötet (obwohl er Zuflucht in einer Kirche gesucht hatte), während ihre Tochter Thermantia um 415 verstarb. 
FLAVIA, Serena (I47207)
 
3821 setzte die Familie auf Limminghofen fort (1808 noch daselbst) DAHL, Peter (I612)
 
3822 Severin ist der Name einer Familie, welche mehrere Beamte, Baumeister, Parlamentarier, Ärzte, Kaufleute, Ingenieure, Erfinder und Hochschullehrer hervorbrachte. Einzelne Glieder stiegen in den russischen Adel auf.

Die Familie Severin lässt sich gesichert bis in das 16. Jahrhundert nach Bochum zurückverfolgen. Die Stammlinie beginnt mit Johannes Severin, 1601 Rentmeister und Ratsherr in Bochum. Auch Margarete Severin, vermählt mit dem Bochumer Anwalt und Bürgermeister (1598 u. 1618) Matthäus Ostermann, gehörte dieser Familie an. Diese Eheleute sind die Urgroßeltern des russischen Kanzlers Heinrich Johann Friedrich Ostermann (1687–1747). Auch in Hattingen und Essen etablierten sich frühe Angehörige in der Bürgerschaft. Mit Dietrich Heinrich Severin (1681–1754) gelangte die Familie nach Waldeck.[Einzelnachweis 1] Hier konnte die Familie das ehemals Gaugrebensche Freigut in Mengeringhausen einschließlich der damit verbundenen Landstandsbefähigung an sich bringen und war auch mit zwei Höfen in Eppe belehnt. Nachfahren bekleideten teils verantwortungsvolle und einflussreiche Stellungen etwa in Mecklenburg und Pyrmont. Lübeck wurde der Ausgangspunkt der russischen Linie. In Bad Doberan, Schwerin, Bad Pyrmont und Bad Wildungen sind Straßen nach Angehörigen benannt. Die Familie besteht gegenwärtig fort. 
SEVERIN, Gertrud Christina (I44327)
 
3823 SEVILLA IN ANDALUSIEN
553 wurde die Stadt offenbar zeitweilig von den oströmischen Truppen des Kaisers Justinian I. erobert, war aber spätestens um 580 wieder unter der Macht der Westgoten.
In dieser Zeit wirkte auch ISIDOR VON SEVILLA, der vielfach als der letzte große Gelehrte der Antike und zugleich der erste des Mittelalters gilt. In seiner Enzyklopädie Etymologiarum sive originum libri XX kompilierte er das im Westen des Mittelmeerraums um 600 noch vorhandene Wissen der Antike (→Bücherverluste in der Spätantike), verband es mit der Patristik (mit der Zeit der Kirchenväter) und machte es seiner Zeit verfügbar.
In Sevilla wurden 590 und 619 zwei Konzile (concilia Hispalensia) gehalten. 
N., Theodora (I22601)
 
3824 Sexreds Vater Sæberht hatte neben Sexred zwei weitere Söhne, Saeward und einen Weiteren, dessen Name nicht überliefert wurde. Die Brüder gaben nach dem Tod des Vaters 616/617 den christlichen Glauben auf und bestiegen gemeinschaftlich den Thron. Sexred vertrieb zusammen mit seinen Brüdern den Londoner Bischof Mellitus aus Essex.[1] Es liegen jedoch keinerlei Hinweise auf allgemeine Christenverfolgungen vor, vielmehr sollte die Vorherrschaft Kents beseitigt werden, dessen König Æthelberht I. das Christentum im Jahre 604 in Essex eingeführt und heidnische Kulte verdrängt hatte.[2] 617 fielen Sexred und seine Brüder in einer Schlacht gegen die westsächsischen Gewissæ.[1]

Sein Neffe Sigeberht I. wurde Nachfolger auf dem Thron.[ 
VON ESSEX, Sexred (I37026)
 
3825 Sibylle Randoll:
Auf Ururopa Ottos Spuren
https://www.lonelyplanet.de/magazin/planet-erde/wo-stecken-sie-denn-gerade-sibylle-randoll.html

Auf historischen Pfaden nach Amerika Geschichts-Trip mit Schirm und Charme
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/gallery.auf-historischen-pfaden-nach-amerika-gesc

Unterwegs im Seidenkleid
https://jungeleute.sueddeutsche.de/tag/reise/

Von Barmen in die USA: 26-Jährige reist auf Spuren ihres Vorfahren
https://www.wz.de/nrw/wuppertal/von-barmen-in-die-usa-26-jaehrige-reist-auf-spuren-ihres-vorfahren_aid-28548089

136 Jahre zurück in die Geschichte mit der Queen Mary 2
https://www.cruisetricks.de/136-jahre-zurueck-in-die-geschichte-mit-der-queen-mary-2/

Auf den Spuren des Ururgroßvaters aus Barmen
https://www.welt.de/regionales/nrw/article155028366/Auf-den-Spuren-des-Ururgrossvaters-aus-Barmen.html

Auf den Spuren des Ururgroßvaters
https://www.wuppertaler-rundschau.de/lokales/auf-den-spuren-des-ururgrossvaters_aid-37227623

Leben im Denkmal; Leben im Haus des Goldmark- Millionärs
https://www.wz.de/nrw/wuppertal/stadtteile/barmen/leben-im-haus-des-goldmark-millionaers_aid-27577733 
DAHL, Otto (I31)
 
3826 Sicher ist hingegen, dass Hugobert über seine Tochter Bertrada die Ältere einer der Vorfahren KARLS DES GROßEN ist. Hugobert ist das namengebende Mitglied der Familie der HUGOBERTINER.

Er war mit IRMINA VON OEREN verheiratet († 25. Dezember 704/710), die 697/698, also wohl kurz nach seinem Tod, durch eine Schenkung die Gründung des KLOSTER ECHTERNACH ermöglichte.

Die Hugobertiner waren eine Adelsfamilie in der Umgebung der frühen Karolinger; durch ihre Verschwägerung mit diesen standen sie nicht nur im 8. Jahrhundert mit an der Spitze des Fränkischen Reichs, sondern sie gehören auch zu den Vorfahren Karls des Großen. 
N., Hugobert (Chugoberctus) (I18412)
 
3827 Sie entstammte dem Geschlecht der Staufer und war Tochter des Pfalzgrafen Otto I. von Burgund und der Margarete von Blois-Champangne. Sie war damit unter anderem Enkelin von Friedrich Barbarossa und Nichte von Philipp von Schwaben.

Sie war Erbin der Pfalzgrafschaft. Für sie übte zunächst ihre Mutter die eigentliche Herrschaft aus.[1] Unklar ist, ob nach dem Tod des Vaters 1200 zunächst eine Schwester mit Namen Johanna bis etwa 1205 das Erbe übernahm, oder ob die Namen Beatrix und Johanna eine Person bezeichneten.[2]

Sie heiratete am 21. Juni 1208 Otto Herzog von Meranien. Damit kam es zu einer ehelichen Verbindung der Staufer mit dem diesen ergebenen Haus Andechs. Am Tag des Hochzeit oder der Brautübergabe von Beatrix kam es in Bamberg zur Ermordung Philipp von Schwabens durch Otto von Wittelsbach 
(BURGUND), Beatrix II. (I36365)
 
3828 Sie gebar ihm 12 Kinder wovon 1892 noch 6 lebten. Sie war von kleiner Gestalt, sehr fleißig und couragiert. WITSCHER, Maria Elisabeth (I56)
 
3829 Sie haben sich zusammen finanziell engagiert beim Mühlenkauf, aber waren Sie auch verheiratet?

Vater nicht sicher 
HELBERT, Anna Felicitas (I25805)
 
3830 Sie hat insgesamt 4 Kinde rmit
mindestens 3 Männern 
DÜRSCH, Anna Margaretha (I90)
 
3831 Sie hat mit Burkhard Wirz in der zweiten Ehe ab 1469 drei Kinder: Jakob, Hans und Heinrich STUCKI, Elisabeth (I2896)
 
3832 Sie hatte drei namentlich bekannte Brüder namens Herminafried, Berthachar und Baderich, die nach dem Tod ihres Vaters das Reich unter sich aufteilten. Raicunda ging zusammen mit ihrer Mutter ins Langobardenreich. Sie heiratete dort etwa um 510 den Langobardenkönig Wacho, starb aber kurz darauf und blieb kinderlos. VON THÜRINGEN, Raicunda (I24211)
 
3833 Sie hatten die Kinder:

Otto IV., Herr von Ochsenstein ⚭ Kunigunde von Lichtenberg;
Katharina von Ochsenstein ⚭ 1. Emicho von Leiningen (ein Sohn von Emich IV.); ⚭ 2. Johann von Sponheim - Starkenburg
Johannes von Ochsenstein
Adelheid von Ochsenstein ⚭ 1. Berthold II. von Neuenburg, Graf von Strassberg; ⚭ 2. Rudolf II, Markgraf von Baden
Guota von Ochsenstein ⚭ Donat von Vaz
Simunt von Ochsenstein
Anna von Ochsenstein ⚭ Eberhard I. von Katzenelnbogen 
VON HABSBURG, Kunigunde (I35447)
 
3834 sie heiratet in 2 Ehe 24.10.1745 Peter Rutz (*18.03.1718 Weinheim; + 16.07.1785 Weinheim)

siehe
Stammfolge Metz 2. Generation Blatt 2/2, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html

Stammfolge Metz 3. Generation Blatt 3/2b, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html

siehe
Stammfolge Metz 4. Generation - Johann Stephan Metz: Blatt 4/2
Stammfolge Metz 4. Generation - Johann Michael Metz: Blatt 4/3 
NISCHWITZ, Anna Catharina (I43235)
 
3835 Sie heiratete ANSEGISEL VON METZ-AUSTRASIEN, den Sohn des BISCHOFS ARNULF VON METZ aus der Familie der ARNULFINGER und verstärkte damit die bislang schon bestehende Allianz zwischen den beiden Familien. Ihr Sohn war der spätere Hausmeier PIPPIN DER MITTLERE, der Macht und Besitz der ARNULFINGER und PIPPINIDEN vereinigen konnte.
PIPPINIDEN werden die frühesten bekannten Angehörigen der später KAROLINGER genannten fränkischen Herrscherfamilie bezeichnet, von Landen, von Andenne, von Brabant, von Metz und von Austrasien

BEGGA gründete 690/691, also kurz vor ihrem Tod, das KLOSTER ANDENNE an der Maas zwischen Namur und Lüttich. Beerdigt wurde sie in Andenne an der Maas.
Ihr Gedenktag als Heilige der römisch-katholischen Kirche ist am 17. Dezember. Das Gedenken an die Übertragung ihrer Reliquien findet am 7. Juli statt.
Begga – auch Bega oder Beggue – ist ein weiblicher Vorname, der auch in der Verkleinerungsform „Beggule“ existiert. Die männliche Entsprechung ist „Beggo“ (Bego/Begue). Bei dem Namen könnte es sich um eine Abkürzung von Berchtegundis handeln.  
VON HERISTAL, Heilige Heilige Begga (I10775)
 
3836 Sie heiratete die Brüder
- August Oscar Henking (1823 - 1913), keine Kinder
- Karl David Henking (1824 - 1955), zwei Kinder

 
RHEINER, Sabina (I7070)
 
3837 Sie heiratete in erster Ehe Odo I. Graf von Blois und Chartres[2], mit dem sie drei Kinder hatte.

Der spätere König Robert II. der Fromme verstieß seine erste Ehefrau Rozala-Susanna von Italien, die, einst aus politischen Gründen, ungeachtet ihres Alters, geheiratet werden musste, keine Kinder gebar. Um den Fortbestand der königlichen Dynastie zu sichern, war die Eheschließung mit Bertha erwogen worden. In manchen Darstellungen findet sich die Annahme, die Ehe wäre als Auflehnung gegen seinen Vater Hugo Capet zu vermuten und erst dessen Tod im Oktober 996 hätte den Weg für die Heirat frei gemacht. Die Darstellung zeitgenössischer Chronisten lässt dies inzwischen nicht mehr annehmen, zumal Verwandtschaftsehen zur damaligen Zeit nicht ungewöhnlich waren[3].

Vielmehr wegen der Verletzung der kirchlichen Heiratsschranken, Bertha war nicht nur seine Cousine, Robert II. war auch Taufpate ihres Sohnes, so dass ein Fall von „cognatio spiritualis“ vorlag, erregten beide den Unwillen der Kirche. Der Papst Gregor V. drohte beiden 997 mit der Exkommunikation. Da sein Spruch keine Wirkung zeigte, folgte 999 der Beschluss, das Robert II. seine Gemahlin zu verlassen habe und beide eine siebenjährige Buße zu leisten hätten. Das Paar blieb zusammen, bis Bertha 1003/04 verstoßen wurde. Die Trennung änderte jedoch nichts am Verhältnis zwischen Robert und Bertha. Er versuchte sogar, den Papst Sergius IV. um 1010 dazu zu bewegen, die Ehe der beiden anzuerkennen.[4]

Robert heiratete um 1003 Konstanze von der Provence, die mit der Geburt von Söhnen die Stammfolge sicherte.  
VON BURGUND, Bertha (I11013)
 
3838 Sie heiratete nach 1030[2] den etwa 30 Jahre älteren Balduin IV. von Flandern nach dem Tod dessen erster Ehefrau Otgiva von Luxemburg († 1030).[3][4] Balduin starb bereits 1035.

Einziges bekanntes Kind aus ihrer Ehe ist Judith von Flandern († 1094), die in erster Ehe Toste Godwinsson heiratete, ab 1055 Earl of Northumbria (X 1066), und in zweiter Ehe Welf IV., 1070 Herzog von Bayern († 1101). Balduin und Eleonore als Eltern Judiths war lange umstritten, dürfte mittlerweile aber als anerkannt gelten.[5] Durch Judiths zweite Ehe ist Eleonore die Ururgroßmutter sowohl von Friedrich Barbarossa als auch von Heinrich dem Löwen.

Entgegen der üblichen Bezeichnung ist nicht sicher, dass sie wirklich Eleonore hieß, da die Primärquellen, die sie betreffen, ihren Namen nicht nennen:

In der Genealogica Comitum Flandriæ wird ihr Name nicht genannt; in der Fußnote 19 auf S. 307 der MGH-Ausgabe wird er als „Alienoram“ angegeben, ohne dass die Quelle für diese Aussage notiert wird.
Der Annalista Saxo bezeichnet in seinen Aussagen zum Jahr 1066 die Mutter Judiths als „cognatione beati Ethmundi regis“, Verwandte des seligen Königs Edmund († 946), ohne ihren Namen anzugeben.
Auch Wilhelm von Jumièges nennt ihren Namen nicht, als er über ihre Ehe mit Balduin berichtet, wohl aber den ihrer Eltern. 
VON DER NORMANDIE, Eleonore (I15323)
 
3839 Sie heiratete um 711 den Hausmeier Grimoald den Jüngeren und wurde somit Herzogin von Burgund und/oder Herzogin der Champagne. Hierbei handelt es sich um ein bemerkenswertes Ereignis, denn selten gingen die Arnulfingern/Karolingern eine „Ausländerehe“ ein. Die vollgütige Ehe kam wohl 711 dadurch zustande, dass Pippin der Mittlere die Friesen besiegte (während der beiden Kriegszüge in den Jahren 690 und 695). Die Ehe blieb jedoch kinderlos, was zur Folge hatte, dass ihr Gemahl auch seine Konkubine behielt, mit der er schon den späteren Erben, Theudoald, 708 hervorgebracht hatte.  VON FRIESLAND, Theudesinda (I24340)
 
3840 Sie ist die Enkelin des Leiters der Ravensburger Handelsgesellschaft Rudolf Mötteli vom Rappenstein.

zu Ravensburger Handelsgesellschaft:
Zwischen 1380 und 1530 war mit der Großen Ravensburger Handelsgesellschaft eines der damals größten deutschen Fernhandelsunternehmen in Ravensburg ansässig - entstanden als ein Zusammenschluss mehrerer, im Fernhandel tätiger und verwandtschaftlich verbundener Familiengesellschaften im Bodenseeraum.
Der Humpis aus Ravensburg, der Mötteli aus Buchhorn (heute Friedrichshafen) und der Muntprat aus Konstanz. Diese Gesellschaft war eines der bedeutendsten europäischen Handelsunternehmen des Spätmittelalters. In spanischen und italienischen Quellen wird sie auch die 'magna societas alamanorum', die 'Große Gesellschaft der Deutschen' genannt.
Die Gesellschaft unterhielt bis zu 13 größere und zahlreiche kleinere Niederlassungen in den damals wichtigen Handels- und Messestädten Europas - so genannte Gelieger oder Filialen, wie man heute sagen würde

Wappenbeschreibung / Blasonierung
In Schwarz goldener Querbalken mit schwarzem Igel. 
KROMM, Barbara (I2909)
 
3841 Sie ist die Mutter von Kaiser Friedrich III. und somit eine der Stammmütter aller späteren Habsburger.  VON MASNOWIEN, Cimburgis (I1497)
 
3842 Sie ist eine ältere Schwester von ´Demoiselle Delph` (1728 - 1808), "Handelsjungfer" und zugleich "politica Delphin" also eine Frau die sich mit Staatshändel auskannte, Kontakte in die höchsten Kreise hatte und ´im Geheimen` tätig war; als ihr Neffe Johann Heinrich Henking und seine Ehefrau Christine Louise Edle von Walzdorf kurz hintereinander ableben kümmert sie sich um die verwaisten Kinder.
Goethes verewigte sie sehr anerkennend in seiner Autobiographie ´Dichtung und Wahrheit`.
Am 11. Oktober 1809 begann Goethe mit der Konzeption einer Autobiographie und arbeitete bis 1831 daran. Es ist ein Buch in dem Johann Wolfgang von Goethe Erlebnisse aus seinem Leben aus den Jahren von 1749 bis 1775 verarbeitet.
______________________________

Daß ich mich nach Heidelberg begab, dazu hatte ich mehrere Ursachen: eine verständige, denn ich hatte gehört, der weimarische Freund würde von Karlsruhe über Heidelberg kommen; und sogleich gab ich, angelangt auf der Post, ein Billet ab, das man einem auf bezeichnete Weise durchreisenden Kavalier einhändigen sollte; die zweite Ursache war leidenschaftlich und bezog sich auf mein früheres Verhältnis zu Lili. Demoiselle Delph nämlich, welche die Vertraute unserer Neigung, ja die Vermittlerin einer ernstlichen Verbindung bei den Eltern gewesen war, wohnte daselbst, und ich schätzte mir es für das größte Glück, ehe ich Deutschland verließ, noch einmal jene glücklichen Zeiten mir einer werten geduldigen und nachsichtigen Freundin durchschwätzen zu können.
https://www.projekt-gutenberg.org/goethe/dichwah2/chap012.html


Peter Kessel
Historisches Familienlexikon der Schweiz

http://www.hfls.ch/humo-gen/family/1/F165288?main_person=I453999
DELPH, Margaretha Susanne (I422)
 
3843 Sie ist wahrscheinlich verwandt mit der Handelsdynastie der Waliser in Augsburg (Alther Text S. 84).  LINCK, Anna (I5780)
 
3844 Sie kauft als Witwe am30.11.1748 von den Erben des Ernst Glumb ein Haus mit Hof in der Hintergasse für 250 Gulden bar Geld (GB Band 4, Blatt 297)

siehe Familienblatt Artz 1/2

siehe
Stammfolge Metz 3. Generation
Blatt 3/3 und, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html

siehe
1. Johann Georg siehe Blatt 4/4
siehe Blatt 3/5
4. Valentin siehe Blatt 4/5
12. Georg Adam siehe Blatt 4/6 
ARTZ, Anna Maria (I43401)
 
3845 Sie lebte am bairischen Herzogshof der Agilolfinger in Regensburg, an dem zu dieser Zeit auch Bischof Emmeram von Regensburg wirkte. Als die ledige Uta von einem herzoglichen Beamten geschwängert worden war, vertraute sie sich Emmeram an. Dieser bot an, die Vaterschaft vorerst zu übernehmen, um Uta und den Beamten vor Herzog Theodo I., Utas Vater, zu schützen. Der Heilige Emmeram brach daraufhin zu einer Pilgerreise nach Rom auf, doch Lantpert, Utas Bruder, holte den Bischof ein und ließ ihn foltern und ermorden. Uta wurde von ihrem Vater gefangen genommen und nach Italien verbannt, wo sie vermutlich den Langobardenherzog Grimoald heiratete, mit dem sie drei Kinder hatte[1]: den Sohn Romuald I.[1], die Tochter Gisa[2] († um 672 auf Sizilien[3]) und eine namentlich nicht bekannte Tochter, die 663 Transamund I. von Spoleto heiratete.[4] VON BAYERN, Uta (I24202)
 
3846 Sie nahm intensiv an der politischen Arbeit ihres Mannes teil, weswegen sie von den Zeitgenossen als herrschsüchtig bezeichnet wurde. Auch Habgier wurde ihr nachgesagt, wohl basierend darauf, dass sie von ihrem Mann mit zwölf Schenkungen bedacht wurde. Als Ludwig 864 erkrankte, nahm ihr Einfluss sogar noch zu, wobei sie sich zunehmend einer Adelsopposition gegenübersah.

Da Ludwig und Engelberga keine männlichen Nachkommen hatten, nahm sie, nachdem der Adel im Januar 872 versucht hatte, sie vom Kaiserhof zu entfernen, im gleichen Jahr noch Verhandlungen mit Ludwig dem Deutschen auf, um ihn zum Erben Italiens und der Kaiserkrone zu machen. Nach dem Tod ihres Mannes (875) wählte der oberitalienische Adel dann aber den westfränkischen König Karl den Kahlen zu dessen Nachfolger und entmachtete damit Engelberga. Karls Schwager und Verbündeter Boso von Vienne entführte Engelbergas einzige überlebende Tochter, Ermengarde, und zwang sie zur Ehe (März/Juni 876). Boso wurde im gleichen Jahr von Karl zum Statthalter in Italien mit dem Titel dux bestellt.

Bosos Wahl zum König von Niederburgund am 15. Oktober 879, die von Engelberga, schon im Interesse ihrer Tochter, offenbar unterstützt wurde, führte dann dazu, dass Karls des Kahlen Nachfolger Karl der Dicke Engelberga nach Schwaben verbannte. Nachdem es ihrer Tochter Ermengarde jedoch nicht gelungen war, Vienne gegen Karls Truppen zu halten, durfte Engelberga 882 nach Italien zurückkehren und wurde sogar in ihren Besitzungen bestätigt.  
N., Engelberga (auch Angilberga) (I18414)
 
3847 Sie soll um 985 mit dem schwedischen König Erik dem Siegreichen verheiratet worden sein, um dem Bündnis der Dänen mit Obodriten und Liutizen gegen das Heilige Römische Reich und die Piasten zu begegnen. Sie gebar zwei Söhne, von denen Olof Skötkonung später König von Schweden wurde.

Als ihr Mann Erik 995 gestorben war, soll sie den dänischen König Sven Gabelbart geheiratet haben. Von ihm wurde sie Mutter der dänischen Könige Harald II. und Knut der Große sowie dreier Töchter, von denen eine nach ihrer Mutter (lat.) Santslaue genannt wurde.

Erik Segersäll soll entweder mit Sigrid Storråda, der Tochter eines Machthabers (storman) aus Västergötland, oder mit Świętosława von Polen (auch bekannt als Gunhild), der Tochter von Fürst Mieszko I., verheiratet gewesen sein.

Die Quellen sind uneinig darüber, wer Eriks Frau war. Die isländischen Sagen und der Däne Saxo Grammaticus geben Sigrid Storråda an, die dadurch große Beachtung in den Berichten findet. Adam von Bremen notierte jedoch, dass es sich um eine namenlose slawische Prinzessin handelte, die in einem späteren Teil seines Buches den Namen Gunhild erhält. Lange betrachteten die Historiker die Berichte über Sigrid Storråda als erfunden und sie meinten, dass die Namen Sigrid oder Gunhild eine Abwandlung des polnischen Namens Świętosława seien. In neuerer Zeit geht die Ansicht dahin, dass Adam von Bremen ein Missverständnis unterlief und somit Sigrid Storråda als wahrscheinlicher gilt. 
DIE STOLZE, Siegrid (I37705)
 
3848 Sie stammt aus dem Ort Beaufremont im heutigen Département Vosges, ließ sich aber aufgrund verwandtschaftlicher Beziehungen zum Haus Vergy im Burgund nieder, wo Pierre de Bauffremont 1448 eine uneheliche Tochter des Herzogs Philipp der Gute heiratete. 1527 erwarb die Familie durch Heirat den Besitz der Familie Vienne-Listenois.

1757 wurden die lebenden Söhne von Louis de Bauffremont († 1755) Louis, Charles Roger und Joseph François in den Reichsfürstenstand erhoben. 1787 Charles Roger zusätzlich zum französischen Herzog von Bauffremont ernannt, was 1817 für dessen Neffen Alexandre Emmanuel wiederholt wurde. 
DE BEAUFFREMONT, Jeanne (I42481)
 
3849 Sie stammten aus Laufen und gehörten zu den Achtbürgern, man rechnete sie also zu den alten Basler Geschlechtern. Die Verwandtschaft mit der Rheinfelder Familie ist wahrscheinlich.
Er muss ausserordentliches Vermögen und Ansehen gehabt haben. War doch sein Schwiegersohn; der bekannte Ritter Henmann Offenburg, welcher am Konstanzer Konzil als Finanzberater und Geld­geber des Kaisers Sigismund eine bedeutende Rolle spielte. Konrad und seinem Schwiegersohn versetzte 1409 Herzog Friedrich von Österreich gegen Zahlung von 1800 Dukaten seinen "perlin Rockh". "Im Jahre 1392 wurde Konrad zum Haupt Basler Bürger. Er war zuerst zünftig zu Safran, dann ging er zu den Achtburgern und wurde diesem Vornehmwerden gerecht durch den Erwerb des al­ten Ritterhauses der Münch bei St. Peter. Er beschäftigte sich mit allen möglichen Geschäften, wurde Bankier der Strassburger Mülnheime, Grosscreditor der Stadt Colmar, die Herzogin Katha­rina nannte ihn ihren Apotheker. Zuletzt schloss er mit einigen frommen Donatoren grossen Stils seine Tätigkeit, indem er 1441 den München-Hof samt kostbarem Hausrat zur Elenden Herberge machte, "damit die sechs werk der erbarmherzigkeit an armen fremden elenden lüten, geistlichen und weltlichen, jungen und al­ten, desto vollkommener vollbracht werden mögen". Ein Konrad, wohl der Sohn des Obigen, meldete sich 1425 zum Zuge gegen den Grafen von Neuenburg. Wohl der gleiche, der der "Herrenstube" angehörte, war 1440 Ratsherr in Basel.  
ZUM HAUPT, Konrad (I35398)
 
3850 Sie verstirbt plötzlich. HUBER, Verena (I3316)
 

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