Strauss Genealogie


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401 1624 Malz Schauer, Stadtarzt
1632 Stadt Richter
1645 Stadt Schreiber
1661 Inspektor Zuchthaus 
ZOLLIKOFER, Hektor (I12997)
 
402 1625 Bürgermeister in Schwarzenborn
B. Koerner / H. Knodt, Hessisches Geschlechterbuch 3 (DGB 52), Görlitz 1927, S. 735 f.  
SCHRÖDER, Valentin (I23489)
 
403 1626 Prediger, Diaconus
1627 Synodalis
1635 Eherichter
1646 Camerarius
1649 Dekan, Bibliothecarius
1650 Praeses synodi
1657 Catech. St. Leonhard, Inspector Bibliothecae. 
HOFMANN, Jakob (I14561)
 
404 1628 Prediger, lat. Praeceptor, Conrector, Schulprediger
1629 Synodalis
1630 Rector
1649 Camerarius, Visitator
1657 Catechet zu St. Leonhard, Bibliothecarius
1678 Vice-Praeses Synodi
1681 Inspector Bibliothecae. 
MITTELHOLZER, Christoph (I15776)
 
405 1629 war ein Pestjahr in st. Gallen BILLWILLER, Kleophea (I15687)
 
406 1639 – 1654 Caplan oder Diaconus zu Crailsheim, 26. XI. 1654 – 1664 Dekan in Feuchtwangen, 1664 wegen Zulassung einer unerlaubten Ehe vom Amte removirt, lebte 1671/72 in Crailsheim, war 1674, 1676 Pfarrverweser in Mariae-Cappel bei Crailsheim (Porträt auf gemaltem Epitaph etwa von 1654 in der alten Friedhofskapelle), PRIESTER, Wolf(gang) Heinrich (I23414)
 
407 1645 Zürich, 2.3.1688 Zürich, ref., von Zürich. Sohn des Johann Jakob (->). 1670 Barbara Fäsi, Tochter des Johannes, Lehrers an der Lateinschule, stellvertretenden Rektors und Kantors am Grossmünster. S. besuchte die Univ. Montpellier und doktorierte 1669 in Leiden („De lactatione laesa“). Er richtete im Haus des Schwiegervaters eine Arztpraxis ein und wurde 1679 Stadtarzt von Zürich. S. reiste mehrmals in die Voralpen, z.B. 1676 auf die Rigi („Kurtze Reiss Beschreibung auff den Rigiberg“, Zentralbibliothek Zürich) sowie auf den Pilatus, und beschäftigte sich mit Botanik, Anatomie, Höhenmessung sowie Kalenderberechnung. SCHEUCHZER, Hans Jakob (I46378)
 
408 1647 Prediger
1649 lat. Praeceptor
Schulprediger, Rector
1650 Synodalis
651 Coilega Music.
1679 Ehe Richter
1684 Camerarius, Inspector Bibiiothecae
1685 Decanus
1686 Praeses Synosi 
HÖGGER, Sebastian (I39876)
 
409 1649 Gemeindeeingesessener von Engelskirchen und Beerbter. War als Landmesser beim Nachgeding, die „Erbsplisse“ (= Teilung) des Hauses Braunswerth am 12.01.1660 tätig.
Der Geschworene "Dietrich Kauert" (3396) ist als Landmesser überliefert. 1649 begegnen wir ihm als Gemeindeeingesessener von Engelskirchen und Beerbter. Das "Nachgeding"vom 12.Januar 1660, die "Erbsplisse" (Teilung) des Hauses Braunswerth betreffend, führte er als Landmesser durch.

Auch sein Sohn Dietrich Kauert nahm eine wichtige Position ein. Als Beerbter findet man ihn in Akten des Jahres 1649 und er führte 1664 die Erbteilung des Hauses Braunswerth als Landmesser durch. Noch weiter zurück geht der Flurnameneintrag „Die Kauwarts Brüchen“ bei Brächen auf der Mercatorkarte von 1575. Dieser Flurname existiert noch heute als „Auf den Kauerts Bröchen“ im Waldgebiet des Hipperich. 
KAUERT, Dietrich (I916)
 
410 1658, 21.12.1742, ref., Ewiger Einwohner von Bern. Sohn des Peter, Pfarrers, und der Esther Fischer. Bruder des Elisäus (->). ​Johanna Maria Zehender, Tochter des Samuel, Landvogts. Ursprünglich Uhrmacher. M. pachtete 1697 die obrigkeitl. Papiermühle zu Thal (Ittigen) und kaufte 1712/13 die Papiermühle in Worblaufen. 1702 gründete er mit Hilfe mehrerer Patrizier, die z.T. wegen religiöser Differenzen (Verweigerung des Assoziationseides auf die Helvet. Konfession) die Regimentsfähigkeit verloren hatten, die Bank Malacrida in Bern. Diese genoss in ganz Europa grosses Vertrauen, ging aber 1720 wegen des Zusammenbruchs des Law'schen Systems in Frankreich bankrott, wodurch viele bern. Familien grosse Verluste erlitten. 1722 handelte M.s Schwiegersohn David Gruner einen Sanierungsplan mit der bern. Regierung aus und übernahm die Bank. MALACRIDA, Niclaus (I30260)
 
411 1660 Kauf des Hauses Mauernstrasse 359 / 430 / heute Nr.46 für 800 Taler, (dieses Haus wechselte 1718 und 1724 seine Besitzer), 1667 schuldet Hofhutmacher Adam BIESE dem Prediger und Pastor Dietrich Culemann 50 Reichsthaler und geben ihr Haus (Nr.359) zwischen Heinrich Dedeke und Heinrich Breyer schl. als Pfand BIESE (VON ZELL), Adam (I8429)
 
412 1669 erstmals erw., 28.9.1691 Basel, ref., von Basel. Sohn des Hans Jakob, Sechsers der Safranzunft. ​1) (Name unbekannt), 2) 1691 Sarah Harscher. Weissgerber. 1669 als Mitglied der Basler Safranzunft bezeugt, 1676 Stubenmeister. In der Zunft zu Safran organisierte er 1690-91 die Opposition gegen die Obrigkeit und wurde am 27.1.1691 zu einem ihrer Delegierten gewählt. Johannes Fatio, von Ende Februar an Führer der Bürgerbewegung, machte M. zu seinem Vertrauensmann und Unterführer. Die Hochzeit M.s am 23. März gestaltete sich als eine polit. Demonstration, auf der die Absetzung von 29 Ratsmitgliedern am Folgetag vorbereitet wurde. Im Verlauf der sich verschärfenden Lage wurde M. vom Gr. Rat in eine Vermittlungskommission gewählt. Meinungsverschiedenheiten zwischen ihm und Fatio offenbarte der gescheiterte Versuch, einen Brief mit der Bitte um Unterstützung an die ref. Kantone zu schreiben. M. rückte vom gewaltbereiten Flügel der
Volksbewegung ab und verfasste eine entsprechende Denkschrift. Durch die Verhaftung Fatios am 23. September rückte M. widerwillig zum Anführer der Bewegung auf; am 24. September versuchte er vergeblich, Fatios Freilassung auf legalem Weg zu erreichen, und am Abend des gleichen Tages zwangen ihn enttäuschte Aufständische zur Übernahme des Kommandos bei ihrer bewaffneten Revolte. Am Morgen darauf wurden M. und ca. 50 weitere Beteiligte verhaftet. Seine standhafte Haltung während der Folterverhöre, Verurteilung und Hinrichtung am 28. September beeindruckte die Zeitgenossen. Sein Schicksal führte auch in Zürich zu Unmut, wo man ihn als frommen und ehrl. Bürger betrauerte; Bürgermeister Hans Kaspar Escher, der zur Vermittlung nach Basel gekommen war, hatte M.s Integrität stets gewürdigt. Hervorgehoben wird seine bewundernswerte Bildung mit Kenntnis der Geschichte und lat. Sprache und seine Religiösität, die seine Handlungen bestimmte. 
MÜLLER, Johannes (I41741)
 
413 1684 Schultheiß in Much, später Gerichtsschreiber des bergischen Amtes Windeck
ab 17.07.1684 Eigentümer des Rittersitzes Overbach bei Much
B. Koerner / E. Strutz, Bergisches Geschlechterbuch 3 (DGB 83), Görlitz 1935, S. 84 („Johann Adolf“)
J. Gruch, Die evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer im Rheinland II, Bonn 2013, Nr. 4113 („Johannes Gerhard“)  
SAUER, Johann Gerhard (I25091)
 
414 1687 Erlenhof-Besitzer in Mappersheim
Mappershain gehörte zum Vierherrischen Gericht und Kirchspiel Altenberg. Über Jahrhunderte fanden die Beerdigungen auf dem weit entfernten Friedhof auf dem Altenberg statt, deswegen hieß der Weg dorthin „Totenweg“. Die Kinder gingen 1767 schon seit 50 Jahren nach Kemel in die Schule, obwohl die Gemeinde 1756 bereits ein eigenes Schulhaus hatte.
Mappershain entwickelte sich im Laufe seiner Geschichte von 10 Hausgesäßen (1526) über einen Leerstand des Dorfes (1658) zu 214 Einwohnern (1871).
Der Erlenhof war Stammsitz einer Familie VON DEN ERLEN /DE ERLEHE (1151?), ZU DEN ERLIN (1420), Nerner Hof (um 1760).
1687 wurde der gänzlich wüste Hof an den reformierten Prediger JOHNANN BERNHARD DELPH in Kemel verkauft, der dort 1685 den ersten reformierten Gottesdienst hielt 
DELPH, Johann Bernhard (I753)
 
415 1694 ging auf Bitten Daniel Nebels (24.09.1664 in Heidelberg, + 15.03.1733 in Mannheim) ein deutscher Mediziner, Apotheker und Botaniker, erbauer des Palais Nebel in der Heidelberger Heiliggeiststraße 7-7a, das Privileg an den Apotheker Johann Bernhard Hofstatt(1646-1716), den Bruder von Dietrich Hofstatt über.

Der Apotheker Conrad Daniel Nebel heiratete im Jahre 1662 die Tochter seines Vorgängers, Adolf Vorst, und bat im gleichen Jahr um die Belehung mit der kurpfälzischen Hof-Apotheke, die ihm auch am 01. Oktober 1662 bewilligt wurde. Als Conrad Daniel Nebel 1672 starb, wurde die Apotheke an Johann Bernhard Hofstatt (1646-1716) verpachtet und der Sohn des 1672 gestorbenen Conrad Daniel Nebel, der junge, noch unmündige Daniel Nebel (1664-1733) wuchs in seinem Elternhaus bei Apotheker Johann Bernhard Hofstatt auf.
Geschichte der Heidelberger Apotheken
Familiendatenbank Magdeburg (www.online-ofb.de) zu "Johann Bernhardt Hofstatt". Kurpfälz. Hofapotheker (1674, 1686), Apotheker (1686, 1693) bzw. "Mittelapotheker" (1688) in Heidelberg. Pate in Heidelberg am 5.9.1674 (Klosterkirche), 28.5.1688 (Heiliggeistkirche) und 25.7.1691 (Heiliggeistkirche) jeweils mit Ehefrau.
Als Kriegsflüchtling Bürger der pfälz. Kolonie in Magdeburg am 18.8.1693 (ohne Ehefrau),
Apotheker von Heidelberg (o.A.). Richard Beringuier, Die Colonieliste von 1699, Berlin 1888: Fehlanzeige.

Der Lehrbrief wurde in Heidelberg von Johann Bernhard Hofstatt (1646 - 1708) ausgestellt für Christian Burkhard Heyles (1652-1721) und unterzeichnet von Jacob Israel (1621-1674) ein deutscher Arzt, Stadtphysikus und Professor in Heidelberg sowie Rektor der Universität Heidelberg.
Die Heidelberger Hof-Apotheke war im 17. Jahrhundert ein kurpfälzisches Lehen und wurde seit 1662 von Conrad Daniel Nebel (1632-1672) geführt. Als dieser starb war sein Sohn und Lehensnachfolger Daniel Nebel (1664-1733) - später Mediziner und kurfürstlicher Leibarzt - noch unmündig. Der Düsseldorfer Apotheker Johann Bernhard Hoffstatt pachtete die Hof-Apotheke und leitete sie als "Chur Pfaltz Hoff Apotecker in Churfürstlicher Haupt und Residentz Statt Heydelberg" bis zur Zerstörung der Stadt im Jahre 1693. Dieser Lehrbrief aus dem Jahr 1673 bescheinigt dem Empfänger Christan Burkhard Heyles aus Bacharach, eine vierjährige Lehrzeit in der Hof-Apotheke absolviert zu haben. Begonnen hatte er die Lehre bei Hofapotheker Nebel. Das Zeugnis wurde beglaubigt durch die Unterschriften von Jacob Israel, Rektor der Universität Heidelberg, Friedrich Christian Winkler und Hoffstatt selbst. Der Heidelberger Lehrbrief besticht durch seinen künstlerischen Gesamteindruck, der neben der Auszeichnungsschrift der Urkunde eine besondere Gewichtigkeit verleiht. 
HOFFSTADT, Johann Bernhard (I955)
 
416 1697 wohnhaft in Verr (Drabenderhöhe), 1727 in Obermiebach (Much)

Anmerkungen und Literatur
J. Gruch, Die evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer im Rheinland II, Bonn 2013, Nr. 5100 
KAUERT, Johannes (I390)
 
417 1698 bei der Eheschließung der Tochter Johanna Katharina Schommerts „Maria Nierstraß oder Peltzer“ genannt. Daraus geht hervor, dass die Ehefrau von Arnold Schommerts mit derjenigen von Theodor Peltzer identisch ist: 1698 hieß Maria Nierstraß bereits Peltzer (von Macco nicht erkannt).
H.F. Macco, Geschichte und Genealogie der Familien Peltzer, Aachen 1901, S. 149 („Maria Peltzer“), 155 („Maria Nierstrass“)
H. Müllers, Mitteilungen der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde 5, 1928, Sp. 371
J. Gruch, Die evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer im Rheinland III, Bonn 2018, Nr. 8088  
NIERSTRASS, Maria (I24791)
 
418 17.10.1769 Zürich, 3.12.1848 Zürich, ref., von Zürich. Sohn des Johann Conrad, Spitalpflegers, und der Anna Barbara von Wyss. ​1) Anna Escher, 2) Maria Hirzel. 1791 Dr. med. in Halle, prakt. Arzt in Zürich, 1795 Lehrer für Pathologie und Therapie am medizin.-chirurg. Institut, 1803 Poliater (2. Staatsarzt), 1817-32 Archiater (1. Staatsarzt), 1803-35 Mitglied des Gesundheitsrats. Mitglied des Gr. Rats, des Erziehungsrats, des Kirchenrats, 1832 des städt. Schulrats. RAHN, David (I60056)
 
419 17.12.1338 bekunden Ritter Bernhard von Asbeck, seine Söhne Rudolf und Ludolf, sowie Rudolfs Frau Alferne-Tochter des Ritters Johann von Wachtendonk, dass sie dem Grafen Dietrich von Kleve ihre Eigengüter auf der Weseler Rheinseite mit Dienstleuten, Wachszinsigen und Eigenleuten übertragen haben.
Die Güter hat Bernhard von Seiner Mutter, diese wiederum von ihrem Bruder (Neffen?) Wilhelm von Holte (oder Matlar) geerbt.
Sie haben auf diese Güter vor Richter und Schöffen in Dinslaken, Hiesfeld, Eppinghoven, Hünxe und Drevenack, in deren Gerichtsbezirk diese Güter liegen, Verzicht geleistet:
Am 22.12.1338 verzichtet auch Bernds Sohn Brun auf diese Güter. 
VON ASBECK, Bernhard (I18743)
 
420 17.7.1557 St. Gallen, 29.8.1642 St. Gallen, ref., von St. Gallen. Sohn des Georg. ​1) 1579 Barbara Göz, 2) 1595 Marie Locher, Tochter des Hans, Zunfmeisters, 3) 1636 Ursula Engelhardt.

Georg Huber nahm ab 1594 in seiner Vaterstadt öffentl. Funktionen wahr und bekleidete 1613-39 im Dreijahresturnus die drei höchsten Stadtämter Altbürgermeister, Reichsvogt und Amtsbürgermeister. Mitglied der Weberzunft. 
HUBER, Georg (I13282)
 
421 1705 geadelt (FLASKAMP, Ahnentafel Ostmann (1938).17)

1705 in den Reichsadelsstand erhoben (TECKLENBORG, Tecklenborg (1946).4)

alumnus 1659 (BOLEY, Stiftungen 15 (1989).255)

er und seine Nachkommen sind stiftungsberechtigt an der Conrad-Wippermann-Stiftung in Köln (BOLEY, Stiftungen 15 (1989).255/21)

ERRATA: die in TECKLENBORG, Tecklenborg (1946), S. 4, angegebene Abstammung von Anna Catharina Craß ist falsch, da diese erst 1669(!) seineStiefmutter(!) wird! 
VON OSTMANN, JUD JUD Franz (I19070)
 
422 1706 Zilischer Legatsverwalter
1707-1719 Fußgrenadier-Corporal
1718-1719 Stadtrichter I
1719 Eilfer
1720 Endit- und Farbschauer
1720 Stadtrichter II
1721 Windwächter I
1722 Vogteiherren-Beisitzer
1729 Windwächter II
1735 Zunftmeister [Schneiderzunft]
1740 Rathsherr
1741 Bußner
1741 Prestenamtsverwalter
1741 Schützen-Oberlieutnant
1741 Verordneter zu den Gebäuen
1742 Eherichter
1743 Stuckhauptmann
Wolf Seelentag, St. gallen 
ZILI, Hans Anton (I3303)
 
423 1706 Zilischer Legatsverwalter
1707-1719 Fußgrenadier-Corporal
1718-1719 Stadtrichter I
1719 Eilfer
1720 Endit- und Farbschauer
1720 Stadtrichter II
1721 Windwächter I
1722 Vogteiherren-Beisitzer
1729 Windwächter II
1735 Zunftmeister [Schneiderzunft]
1740 Rathsherr
1741 Bußner
1741 Prestenamtsverwalter
1741 Schützen-Oberlieutnant
1741 Verordneter zu den Gebäuen
1742 Eherichter
1743 Stuckhauptmann 
MEYER, Magdalena (I3314)
 
424 1718 Kühepfründner in der Vorstadt,
laut Nahrungszettel Nr. 439 vom 30.10.1721 Hausbesitzer mit Zubehör in der Hintergasse, an der Nördlichen Hauptsraße in Weinheim, unterhalb von Johann Joppe. 
RANDOLL, Kilian (?) Johann William (?) (I500)
 
425 1728 erhielt er einen Ruf nach Heidelberg. Seit 1728 Leibarzt bei Karl Philipp und später bei Karl Theodor.

Nebel war der Sohn des Mediziners Daniel Nebel und der Loysa Sara Catharina de Spina (1678–1742), eine Tochter des Heidelberger Rechtswissenschaftlers Johannes de Spina. Nach seiner Schulzeit studierte Nebel zunächst an der Universität Heidelberg Naturwissenschaften, Philosophie und Medizin und vertiefte seine medizinische Ausbildung in Straßburg bei Johannes Salzmann und in Basel bei Theodor Zwinger und anderen. In Basel legte er seine Magisterprüfung ab und promovierte am 24. März 1719 bei Johann I Bernoulli mit der „Dissertatio physica de mercuriolucente in vacuo“ zum Dr. phil. Nach weiteren Studien in Lausanne und Genf legte er zwei Jahre später mit der Dissertation „De plantis dorsiferis usualibus“ seine Prüfung zum Dr. med. ab.

Bereits mit 24 Jahren wurde Nebel am 8. März 1723 mit dem Beinamen „Achilles III.“ auf Grund seiner naturwissenschaftlichen Kenntnisse und Fähigkeiten als Mitglied (Matrikel-Nr. 363) in die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina aufgenommen.[1] Zu jener Zeit war er als Privatdozent tätig und wurde 1724 an der Hohen Schule Herborn als Professor der Mathematik, Physik und Medizin übernommen. Im Jahr 1728 folgte Nebel einem durch seinen dort tätigen Vater vermittelten Ruf an die Universität Heidelberg, wo er eine Professur für Anatomie und Chirurgie und später für Experimentalphysik mit der Anwartschaft auf das Gehalt seines Vaters nach dessen Tod übertragen erhielt. Zugleich wurde er Arzt am Sapienzkolleg, der Neckarschule und am Waisenhaus Handschuhsheim. Darüber hinaus bestellten ihn die Kurfürsten Karl Philipp und Karl Theodor zu ihrem persönlichen Leibarzt. In den Jahren 1737/1738 und 1745/1746 wurde Nebel zum Rektor der Universität Heidelberg gewählt.

Nebel zählte zu den ersten Iatrophysikern seiner Zeit, sein größtes Verdienst war jedoch die weitere Erforschung im Kampf gegen die Blattern. Nach dem Engländer Edward Jenner galt Nebel als einer der ersten Ärzte Deutschlands, der sich ab 1729 mit der Inokulation der Pocken befasst hatte und darüber publizierte. In diesem Zusammenhang konnte Nebel 1744 den Kurfürsten Karl Theodor von der Pockenkrankheit heilen, der daraufhin dieses Ereignis auf mehrere Gedenkmünzen prägen ließ, auf deren Vorderseite der Kurfürst der Jungfrau Maria dankt, während auf der Rückseite die Stadt Mannheim ihm gratuliert.

Darüber hinaus übernahm Nebel von 1741 bis zu seinem Tod die Verantwortung als Leiter des Botanischen Garten Heidelbergs, den sein Vater 1708 nach den Zerstörungen durch den Pfälzischen Erbfolgekrieg neu angelegt hatte.

Wilhelm Bernhard Nebel war verheiratet mit Maria Elisabeth Wilhelmy (1705–1790), Tochter des kurpfälzischen Kriegsrates und Gesandten am kaiserlichen Hof, Johann Wilhelm Wilhelmy, mit der er lediglich den Sohn Daniel Wilhelm Nebel bekam. Dieser folgte dem Lebensweg seines Vaters als Mediziner, Hofapotheker sowie Hochschullehrer und Rektor in Heidelberg.

Leichenpredigt von Ludwig Georg Mieg (* 1705 in Marburg; † 1761 in Heidelberg) war ein deutscher reformierter Prediger, Theologe und Hochschullehrer:
Die Gesegnete Vereinigung Der Theoretischen und Practischen Wahren Weisheit, Zusammen gepaaret In einem Gottseligen Gelehrten Wurde mit Wenigem vorgestellt Bey Beerdigung des Hochgelehrten und Hoch-Edelgebohrnen Herrn Wilhelm Bernhard Nebels, Häner, Heidelberg 1748.

Er hinterlies seiner Frau ein Vermögen von ca. 75000-80000 Gulden. Es setzte sich zusammen aus:
1. Ein dreistöckiges Haus in Heidelberg von 4000fl.
2. Ein Weingut mit Behausung und Scheuer in Schriesheim, dass von der Großmiutter Anna Maria, geb. Metzler stammte und auf rund 24000fl. geschätzt wurde.
3. Juwelen im Werte von 279 Gulden.
4. Goldstücke besonderer Prägung mit 291 fl. Wert.
5. Silber für 39fl.
6. Schuldverschreibungen für 10351 fl.
7. Gültbriefe für 5680 fl.; Unter diesen befand sich ein solcher von 5000fl. Wert, der von Elisabeth de Spina (* 29.10.1679 Heidelberg) stammte und an den Landgrafen von Hessen-Homburg (vermutlich Friedrich II. von Hessen-Homburg 1633 - 1708) – der „Prinz von Homburg“ ausgeliehen war.
- Hausrat
- 25000 Bücher - eine sehr wertvolle Bibliothek
- Instrumentarium des Gelehrten 
NEBEL, Wilhelm Bernhard ´Achilles III` (I2249)
 
426 1731-1743 Pastor in Beesten
1734 Pastor in Schapen (ermittelt aus der ursprünglichen Angabe "from Mar 1734 to") 
SLUYTER, Abraham Theodor (I18992)
 
427 1734/40 in Scheidt, 1735/43 Schnüfel
"Zwischen 1734 und 1744 hatte Johannes Höhler, Sohn des Albert Höhlers aus Scheidt, seinen Wohnsitz im Weiler.“ 
HÖHLER, Johannes (I409)
 
428 1743 wurde er von dem vier Jahre (1742–45) nur in Frankfurt residierenden deutschen Kaiser Karl VII. in den Adelsstand erhoben. Der Kaiser brauchte ständig neue Finanzmittel, auch deshalb war er mit der Vergabe von Adelstiteln in seiner kurzen Regierungszeit sehr freigiebig. Der Isaak d’Orville und seiner Familie verliehene Adelstitel „Edler von Löwenclau und Herr zu Schönhoffen“ weist auf die starken Bindungen der Familie zum calvinistisch-reformatorischen Glauben hin, der sich nicht nur in deren historischem Ursprung aus Valenciennes begründet. Das Wappen der Freiherren von Löwenclau hat sich als sog. Wiednitzer Wappen „Springender Löwe mit ausgestreckten Klauen“ erhalten. Dies ist dem Rittergutsbesitzer Peter Friedrich d’Orville zu verdanken. Das Gut Schönhof wurde 1765 an Samuel Bruère (1769–1791), hessen-kasselscher Hauptmann und Weinhändler in St. Goar, verkauft. D´ORVILLE VON LÖWENCLAU, Isaak (I57322)
 
429 1749-1751 Pfarrer in Marienberghausen, 1751-1778 in Nümbrecht A. Rosenkranz, Das Evangelische Rheinland II, Düsseldorf 1958, S. 201 R.M. Snethlage, Stammliste der Familie Engels aus Wülfrath, Aachen 1973, S. 137 J.

Gruch, Die evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer im Rheinland II, Bonn 2013, Nr. 5100  
KAUERT, Anna Gertrud (I2145)
 
430 1764-83 im Dreijahresturnus (abwechselnd mit DANIEL HÖGGER und HANS JOACHIM STEINMANN) Amtsbürgermeister, Altbürgermeister und Reichsvogt sowie 1766-77 mehrmals Tagsatzungsgesandter. 1745 Hauptmann.

zu Daniel Högger
(* 30. Januar 1706 in St. Gallen; † 21. Juni 1784 ebenda) war Bürgermeister der Stadt St. Gallen in der Schweiz.
zu Hans Joachim Steinmann (* 2. November 1703 in St. Gallen; † 10. Januar 1792 ebenda) war ein Bürgermeister von St. Gallen (Schweiz).
zu Julius Hieronymus Zollikofer von und zu Altenklingen
(* 26. Januar 1713 auf dem Schloss Altenklingen in Wigoltingen; † 9. Januar 1802 ebenda) war ein Bürgermeister von St. Gallen (Schweiz).
zu Hans Joachim Bernet (auch Johann Joachim Bernet;
* 21. Dezember 1725 in St. Gallen; † 11. August 1809 ebenda) war ein Bürgermeister von St. Gallen (Schweiz) 
SCHLUMPF, Heinrich (I449)
 
431 1768 hatte Jean Georg d’Orville einen Gesellschaftsvertrag mit Johann Nicolaus Bernard abgeschlossen und war damit Teilhaber der Schnupftabakfabrik Gebrüder Bernhard in Offenbach am Main geworden. 1773 kauften Jean George d’Orville und Nikolaus Bernard ein Grundstück an der Herrnstraße in Offenbach zur Erweiterung ihrer Fabrik. Bis 1775 entstand dort auch ein Herrenhaus mit angrenzenden Gärten im Stile des Barock und Klassizismus. Es wurde das dominierende Gebäude im Offenbacher Stadtbild und Vorläufer des späteren Büsing-Palais in Offenbach. D`ORVILLE, Jean George (I57401)
 
432 1778 stellv. Arzt am St. Galler Spital (Hospital), 1779 Stadtarzt-Vikar, 1781 zweiter Examinator,
1794 Obmann der Examinatoren der Wundärzte, Barbiere und Bader, 1800 Stadtarzt. Ratsherr, Zunftmeister, Salzdirektor, Eherichter, Quartierhauptmann, ab 1792 Bibliothekar und Bücherzensor.

Als Lokalhistoriker verfasste W. Beschreibungen der Stadt St. Gallen und ihrer Umgebung sowie eine Darstellung der polit. Ereignisse in der Schweiz 1791-97.
Seine Berichte über den Aufstand gegen Fürstabt Pankraz Vorster 1795-97 und über die Helvetik in St. Gallen wurden ediert.

 
WARTMANN, Bernhard (I447)
 
433 1781 bis 1800
Arnims Vater war der wohlhabende Königlich Preußische Kammerherr Joachim Erdmann von Arnim, der dem Adelsgeschlecht Arnim aus dem uckermärkischen Familienzweig Blankensee entstammte und Gesandter des preußischen Königs in Kopenhagen und Dresden und später Intendant der Berliner Königlichen Oper war. Arnims Mutter Amalie Caroline von Arnim, geborene von Labes, starb drei Wochen nach seiner Geburt.


Clemens Brentano 1803
Arnim verbrachte Kindheit und Jugend zusammen mit seinem älteren Bruder Carl Otto bei seiner Großmutter Caroline von Labes in Zernikow und Berlin, wo er von 1793 bis 1798 das Joachimsthalsche Gymnasium besuchte. Er studierte von 1798 bis 1800 Rechts- und Naturwissenschaften und Mathematik in Halle (Saale). Noch als Student schrieb er zahlreiche naturwissenschaftliche Texte, unter anderem den Versuch einer Theorie der elektrischen Erscheinungen sowie Aufsätze in den Annalen der Physik. Im Haus des Komponisten Johann Friedrich Reichardt lernte er Ludwig Tieck kennen, dessen literarische Arbeiten er bewunderte. 1800 wechselte Arnim zum naturwissenschaftlichen Studium nach Göttingen, wo er Johann Wolfgang von Goethe und Clemens Brentano begegnete. Unter deren Einfluss wandte er sich von den naturwissenschaftlichen Schriften eigenen literarischen Arbeiten zu. Nach Beendigung des Studiums im Sommer 1801 schrieb er, beeinflusst von Goethes Werther, seinen Erstlingsroman Hollin’s Liebeleben. 
VON ARNIM, Carl Joachim Friedrich Ludwig „Achim“ von Arnim (I52650)
 
434 1788 Renate Rosine, verheiratet mit Friedrich Dardier. Die Familie Dardier hatte sich erst vor kurzem in St.Gallen eingebürgert.

Clara Gsell besucht ihre gelähmte Grosstante in deren Wohnung an der Bankgasse 7, nördlich Gallusplatz.

Mitten in der Stadt an winkliger Strasse, nicht fern der alten Kirche steht ein hohes Haus, das wir Kinder oft, aber immer mit leisem Schauern betraten. Die schwere grosse Thüre sah schon so ehrwürdig aus. Die Gewölbe im Erdgeschoss versetzten uns in eine Kirchenstimmung ! ganz ernst u. bänglich wurde uns zu Mute. Das braune Holzgeländer zur Seite der Treppen wand sich langsam die vielen Stockwerke hinauf. Oben angelangt konnte man bis tief in den Keller hinunter sehen. Krampfhaft hielten wir uns daran fest, denn nie konnten wir vergessen, dass hier eine uns sehr liebe Tante als zwölfjähriges Mädchen hinunter gestürzt war und ihren Tod gefunden hätte, wenn nicht ihr dichtes Haar, fest in einen Knoten gebunden den Aufprall gemindert hätte u. so den Tod verhinderte. -

Vor einer verschlossenen Türe machten wir Halt. Die Klingel wurde gezogen. Eine uralte Magd erschien uns zu öffnen. Durch eine zweite Holzgittertüre, die in allen Fugen knarrte traten wir zagend ein auf einen Vorplatz, wo altehrwürdige Kasten u. strohgeflochtene Stühle standen. Nun wurden wir angemeldet u. standen bald darauf in einem kleinen einfachen Schlafzimmer, wo seit vielen Jahren unsere alte gelähmte Tante in schneeweissem Bette log, geduldig ihre Leiden ertragend, gepflegt von ihren beiden Töchtern. Lächelnd streckte sie uns ihre welken Hände entgegen, zog unter dem Kopfkissen eine Schachtel mit Bonbons hervor, beschenkte uns und freute sich über uns fröhliche Boten der Aussenwelt. Oft brachten wir Blumen aus unserm Garten mit, oder besonders schöne Aprikosen u. Pfirsiche, die an unsern Spalieren wuchsen. Welch tiefes Mitleid hatten wir mit der armen Kranken, konnten dies aber nach Kinderart nie aussprechen, was uns sehr bedrückte. Auch den beiden Tochtern des Hauses standen wir mit einem gewissen Respekt gegenüber, waren sie in unsern Augen doch schon uralt. Die eine imponierte uns, so klein und unscheinbar sie in ihrem schwarzen Häubchen u. dem Franzenfichu aussah durch ihre Kenntnisse in fremden Sprachen u. durch die Erzählungen ihrer Reiseerlebnisse. In Russland u.Italien, auf Madeira u. in Frankreich war sie viele Jahre als Erzieherin tätig gewesen. Dass die Liebe nie ihren Weg gekreuzt, wie es in der Familie hiess, tat meinem leichtentflammten Mädchenherz so innig leid u. kam ihm so trostlos vor, dass ich das tiefste Mitleid für das alte Jungfraulein hegte. Die andere Schwester, gross u. hager mit liebevollem aber schillerndem Blick erschien mir darum als ein wunderbares Wesen, weil von ihr die Sage gieng, sie könne nicht mehr weinen, da sie in der Jugend beim Lesen sentimentaler Bücher zu viele Thränen vergossen habe. Wenn ich dabei meiner Tränenströme bei der Lektüre gedachte, wurde mir angst u. bang; allerdings ganz unnützer Weise, denn sie sind nie versiegt diese Bächlein innerer Qual u. Freude.

Wenn in der grossen niederen Stube des alten Hauses für uns mit den goldgerandeten Tassen der Tisch gedeckt u. Chokolade gereicht wurde, so bemächtigte sich unser ein bängliches Glücksgefühl. Ganz frei athmeten wir ober erst wieder auf, wenn all die verschiedenen Gittertüren, die knarrende Treppe, das schwere Holztor hinter uns waren, wir den grauen Kirchturm hinein ragen sahen in den blauen Himmel u. die Welt offen u. golden vor uns lag. ---- 
GSELL, Renate Rosina (I1024)
 
435 1789 Johannes Gsell, Doktor der Medizin, der Elisabeth Wegelin heiratet und die Familien Wegelin und Gsell miteinender verbindet. WEGELIN, Elisabeth (I4406)
 
436 18.1.1523 Amsoldingen, 11.9.1575 Bern, ref., von Wil (SG), ab 1548 von Bern. Sohn des Johannes (->), evtl. Bruder des Sulpitius (->). ​1) 1543 Elisabeth Kambli, 2) 1558 Anna Glaner. Aufgewachsen im Kt. Zürich. Theol. Studien in Zürich, Tübingen, Marburg, Leipzig und den Niederlanden, Bekanntschaft mit Martin Luther und Philipp Melanchthon. H. übernahm Pfarrämter im Kt. Zürich und in Augsburg, von wo er 1547 unter dem Druck des Reichstags nach Zürich zurückkehrte und im Nov. 1547 zum Prädikanten am Grossmünster bestellt wurde. Bereits 1548 wurde er provisorisch, 1550 definitiv dem bern. Kirchendienst überlassen, 1552 übertrug ihm der Berner Rat das Amt des Dekans. 1555-56 reformierte er die Landschaft Saanen, 1558 setzte er sich für die Wiedereinführung des Kirchengesangs in Bern ein und gab 50 Predigten Heinrich Bullingers in dt. Sprache ("Hausbuch") heraus. Im Auftrag des Berner Rats griff H. wiederholt in die Regelung von Kirchenfragen in der Waadt ein. Er verfasste zwei Chroniken, die eine auf Lateinisch, die andere auf Deutsch, welche beide bedeutende zeitgeschichtl. Quellen sind. In kommentierten, 1572 veröffentlichten Auszügen aus dem "Decretum Gratiani" (Sammlung des Kirchenrechts, 12. Jh.) rechtfertigte er die bern. Reformation. H. war gemeinsam mit Wolfgang Musculus, dessen Berufung nach Bern er entscheidend gefördert hatte, für die dezidiert zwinglian. Ausrichtung der Berner Kirche nach den Auseinandersetzungen mit dem Luthertum und in denjenigen mit dem Calvinismus verantwortlich. Während er sich gegenüber der Obrigkeit intern oft kritisch zeigte, trat er gegen aussen als deren loyaler kirchl. Vollstrecker in Erscheinung. Streng blieb seine Haltung gegen die täufer. und antitrinitar. Dissidenten. HALLER, Johannes (I6420)
 
437 18.2.1559 Schaffhausen, 24.2.1629 Schaffhausen, reformiert, von Schaffhausen. Sohn des Isaac, Grossrats, und der Barbara Stokar vom Roten Löwen. ​1) 1588 Anna Holzach (1611), 2) 1613 Anna Schwarz (1614), 3) Maria Huber von Diessenhofen, Witwe des Hans Jacob Wepfer. Gräflich-fürstenbergischer Rentmeister, 1598 Seckelmeister, 1604 Obherr der Kaufleute und Obervogt von Herblingen, 1623 Statthalter. PEYER IM HOF, Matthäus (I42880)
 
438 18.3.1467 Zürich, 1526 St. Gallen, bis 1522 von Zürich. Sohn des Heinrich (->). ​1) Ursula Späth, 2) Wiborada Graf, von St. Gallen. Ab 1493 Vertreter der Zunft zur Meisen im Zürcher Gr. Rat, 1503-04 Zunftmeister und 1509-12 Ratsherr im Kl. Rat. 1512 wurde S. wegen vermeintl. Veruntreuung von Soldgeldern während des Pavierzugs aus dem Rat ausgeschlossen. Bedeutung erlangte er als Heer- und Söldnerführer 1500 und 1507 bei Kg. Ludwig XII. von Frankreich, 1511 bei Papst Julius II. und 1516 bei Ks. Maximilian I., der ihn zum Ritter schlug. Aufgrund der Anklage von 1519 wegen illegaler Anwerbung von Söldnern für Hzg. Ulrich von Württemberg und der zunehmend pensionenfeindl. Stimmung in Zürich gab S. 1522 das Bürgerrecht auf. 1523-26 war er in St. Gallen Landshofmeister des Fürstabts. STAPFER, Jakob (I41895)
 
439 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Lebend (I2620)
 
440 1850 Auszügler LUBER, Leonhard (I85)
 
441 1852 im Dienst zu Werchlage, wohnhaft in Naundorf bei Schlieben HILLE, Johann Friedrich Wilhelm (I37)
 
442 1855 erloschene regimentsfähige Fam. der Stadt Bern, die ab 1429 im Gr. Rat nachgewiesen ist. Junker Heinrich ( 1462) vererbte Gut (das renommierte Gasthaus Zur roten Glocke) und Namen an seinen Schwiegersohn, den aus Freiburg stammenden Berner Kleinrat Hans Jakob Courtevril oder Guetenfry ( 1501), der zu Mittellöwen zunftgenössig und einer der reichsten Berner war. Bis 1798 stellte die numerisch kleine Fam., die sich erst mit Niklaus (1641-1700) und Anton (1644-1707) in zwei Linien spaltete, mehrere Landvögte und vier Kleinräte. Im 18. Jh. traten einige Angehörige in fremde Dienste, von denen Anton (1672-1727) und Abraham Samuel (1731-78) in piemontes. bzw. holländ. Diensten bis zum Obersten aufstiegen; andere wandten sich dem Pfarrerberuf zu. Dank der Übernahme des sozialen Rangs der älteren L. zählte die Fam., die in der 2. Hälfte des 17. und zu Beginn des 18. Jh. die Herrschaft Hindelbank besessen hatte, zu den "edelvesten" Geschlechtern. (Q: HLS)

Die Familie Lombach war eine bernische Patrizierfamilie, die seit ungefähr 1450 das Burgerrecht der Stadt Bern besass und ab 1429 im Grossen Rat nachgewiesen ist. Sie gehörte zur zweiten Statusgruppe des Berner Patriziats, den sogenannten „Edelvesten“. Die Familie gehörte der Gesellschaft zu Mittellöwen an und erlosch 1855.

Wappenscheibe Lombach (um 1540), in der Lombachkapelle im Berner Münster. 
LOMBACH, Stammlinie (I41553)
 
443 1873 in der Unterprima (12. Klasse) der städtischen Realschule Crefeld KAUERT, Louis Ludwig (I2621)
 
444 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Lebend (I2711)
 
445 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Lebend (I20)
 
446 19.6.1573 Courcelles (bei Metz), 16.12.1636 Basel, prot., aus Lothringen, ab 1628 von Basel. Sohn des Regnault, Tuchhändlers und Glaubensflüchtlings in Metz, und der Mayon Cachedenier. ​1) 1599 Marguerite Denais, 2) 1619 Esther Lernou. S. stammte aus einem calvinist. Elternhaus. In Metz führte S. das väterl. Handelshaus weiter, das er 1598 nach Markirch (Elsass) und 1602 nach Colmar verlegte. Als Colmar 1628 wieder unter kath. Obrigkeit geriet, verliess S. die Stadt und siedelte nach Basel über, wo er gemeinsam mit seinem Sohn Regnault das Bürgerrecht erwarb und in die Safranzunft aufgenommen wurde. Bis 1629 war er Teilhaber der Firma Wibert und Sarasin, dann führte er mit seinen Söhnen eine eigene Firma. Er ist Stammvater der bis heute bestehenden weitverzweigten Basler Fam. S. SARASIN, Gideon (I27454)
 
447 1907 wohnhaft in Langenlohe, stirbt als verehelichte Lederer DÜRSCH, Anna Elisabeth (I44)
 
448 1907 wohnhaft in St. Leonhard, obere Tunnelstr. Nr.164
1915 wohnhaft in Nürnberg, hintere Marktstraße 66 
DÜRSCH, Johann Thomas (I23)
 
449 1916 wohnhaft in Königstein, Haus Nr. 121 bei Tochter Anna LUBER \ BAUBER, Margarete (I22)
 
450 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Lebend (I7)
 

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