Strauss Genealogie


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4001 siehe Lebensbilder von Carl Heinrich Ferdinand Henking
mit einem Vorwort von seiner Enkelin Malvina Steingraber
(* 08.10.1876 Wien, Österreich), Tochter von Anna "Channa" Henking (1854-1879) und Simon Steingraber (1845-1923), von Troppau, Schlesien (Opava, Tschechien); Prokurist bei den Gebrüdern Gutmann (David und Wilhelm); maßgebliche Persönlichkeit der bedeutenden Wiener Wohltätigkeitsorganisation Philanthropischer Verein (1879–1938); 
HENKING, Carl Heinrich Ferdinand (I117)
 
4002 siehe Lebensbilder von Carl Heinrich Ferdinand Henking
mit einem Vorwort von seiner Enkelin Malvina Steingraber (* 08.10.1876 Wien, Österreich), Tochter von Anna "Channa" Henking (1854-1879) und Simon Steingraber (1845-1923), von Troppau, Schlesien (Opava, Tschechien); Prokurist bei den Gebrüdern Gutmann (David und Wilhelm); maßgebliche Persönlichkeit der bedeutenden Wiener Wohltätigkeitsorganisation Philanthropischer Verein (1879–1938); 
HENKING, Anna ´Channa` (I2026)
 
4003 siehe Lebensbilder von Carl Heinrich Ferdinand Henking mit einem Vorwort von seiner Enkelin Malvina Steingraber (* 08.10.1876 Wien, Österreich), Tochter von Anna "Channa" Henking (1854-1879) und Simon Steingraber (1845-1923), von Troppau, Schlesien (Opava, Tschechien); Prokurist bei den Gebrüdern Gutmann (David und Wilhelm); maßgebliche Persönlichkeit der bedeutenden Wiener Wohltätigkeitsorganisation Philanthropischer Verein (1879–1938); STEINGRABER, Simon (I7374)
 
4004 siehe Lebensbilder von Carl Heinrich Ferdinand Henking mit einem Vorwort von seiner Enkelin Malvina Steingraber (* 08.10.1876 Wien, Österreich), Tochter von Anna "Channa" Henking (1854-1879) und Simon Steingraber (1845-1923), von Troppau, Schlesien (Opava, Tschechien); Prokurist bei den Gebrüdern Gutmann (David und Wilhelm); maßgebliche Persönlichkeit der bedeutenden Wiener Wohltätigkeitsorganisation Philanthropischer Verein (1879–1938); HENKING, Johanna Henriette Louise (I58)
 
4005 siehe Lebensbilder von Carl Heinrich Ferdinand Henking mit einem Vorwort von seiner Enkelin Malvina Steingraber (* 08.10.1876 Wien, Österreich), Tochter von Anna "Channa" Henking (1854-1879) und Simon Steingraber (1845-1923), von Troppau, Schlesien (Opava, Tschechien); Prokurist bei den Gebrüdern Gutmann (David und Wilhelm); maßgebliche Persönlichkeit der bedeutenden Wiener Wohltätigkeitsorganisation Philanthropischer Verein (1879–1938); HENKING, Emil Julius (I2021)
 
4006 siehe Lebensbilder von Carl Heinrich Ferdinand Henking mit einem Vorwort von seiner Enkelin Malvina Steingraber (* 08.10.1876 Wien, Österreich), Tochter von Anna "Channa" Henking (1854-1879) und Simon Steingraber (1845-1923), von Troppau, Schlesien (Opava, Tschechien); Prokurist bei den Gebrüdern Gutmann (David und Wilhelm); maßgebliche Persönlichkeit der bedeutenden Wiener Wohltätigkeitsorganisation Philanthropischer Verein (1879–1938); HENKING, Gustav Stephan (I2020)
 
4007 siehe Lebensbilder von Carl Heinrich Ferdinand Henking mit einem Vorwort von seiner Enkelin Malvina Steingraber (* 08.10.1876 Wien, Österreich), Tochter von Anna "Channa" Henking (1854-1879) und Simon Steingraber (1845-1923), von Troppau, Schlesien (Opava, Tschechien); Prokurist bei den Gebrüdern Gutmann (David und Wilhelm); maßgebliche Persönlichkeit der bedeutenden Wiener Wohltätigkeitsorganisation Philanthropischer Verein (1879–1938); HENKING, Bertha Pauline (I2019)
 
4008 siehe Lebensbilder von Carl Heinrich Ferdinand Henking mit einem Vorwort von seiner Enkelin Malvina Steingraber (* 08.10.1876 Wien, Österreich), Tochter von Anna "Channa" Henking (1854-1879) und Simon Steingraber (1845-1923), von Troppau, Schlesien (Opava, Tschechien); Prokurist bei den Gebrüdern Gutmann (David und Wilhelm); maßgebliche Persönlichkeit der bedeutenden Wiener Wohltätigkeitsorganisation Philanthropischer Verein (1879–1938); HENKING, Emil Julius (I2018)
 
4009 siehe Lebensbilder von Carl Heinrich Ferdinand Henking mit einem Vorwort von seiner Enkelin Malvina Steingraber (* 08.10.1876 Wien, Österreich), Tochter von Anna "Channa" Henking (1854-1879) und Simon Steingraber (1845-1923), von Troppau, Schlesien (Opava, Tschechien); Prokurist bei den Gebrüdern Gutmann (David und Wilhelm); maßgebliche Persönlichkeit der bedeutenden Wiener Wohltätigkeitsorganisation Philanthropischer Verein (1879–1938); HENKING, Melania (I2016)
 
4010 siehe Lebensbilder von Carl Heinrich Ferdinand Henking mit einem Vorwort von seiner Enkelin Malvina Steingraber (* 08.10.1876 Wien, Österreich), Tochter von Anna "Channa" Henking (1854-1879) und Simon Steingraber (1845-1923), von Troppau, Schlesien (Opava, Tschechien); Prokurist bei den Gebrüdern Gutmann (David und Wilhelm); maßgebliche Persönlichkeit der bedeutenden Wiener Wohltätigkeitsorganisation Philanthropischer Verein (1879–1938); HENKING, Ernst Friedrich (I2013)
 
4011 siehe Lebensbilder von Carl Heinrich Ferdinand Henking mit einem Vorwort von seiner Enkelin Malvina Steingraber (* 08.10.1876 Wien, Österreich), Tochter von Anna "Channa" Henking (1854-1879) und Simon Steingraber (1845-1923), von Troppau, Schlesien (Opava, Tschechien); Prokurist bei den Gebrüdern Gutmann (David und Wilhelm); maßgebliche Persönlichkeit der bedeutenden Wiener Wohltätigkeitsorganisation Philanthropischer Verein (1879–1938); HENKING, August Oscar (I2010)
 
4012 siehe Lebensbilder von Carl Heinrich Ferdinand Henking mit einem Vorwort von seiner Enkelin Malvina Steingraber (* 08.10.1876 Wien, Österreich), Tochter von Anna "Channa" Henking (1854-1879) und Simon Steingraber (1845-1923), von Troppau, Schlesien (Opava, Tschechien); Prokurist bei den Gebrüdern Gutmann (David und Wilhelm); maßgebliche Persönlichkeit der bedeutenden Wiener Wohltätigkeitsorganisation Philanthropischer Verein (1879–1938); HENKING, Georg Hermann (I2009)
 
4013 siehe Lebensbilder von Carl Heinrich Ferdinand Henking mit einem Vorwort von seiner Enkelin Malvina Steingraber (* 08.10.1876 Wien, Österreich), Tochter von Anna "Channa" Henking (1854-1879) und Simon Steingraber (1845-1923), von Troppau, Schlesien (Opava, Tschechien); Prokurist bei den Gebrüdern Gutmann (David und Wilhelm); maßgebliche Persönlichkeit der bedeutenden Wiener Wohltätigkeitsorganisation Philanthropischer Verein (1879–1938); HENKING, Emma Elisabeth (I2245)
 
4014 siehe Lebensbilder von Carl Heinrich Ferdinand Henking mit einem Vorwort von seiner Enkelin Malvina Steingraber (* 08.10.1876 Wien, Österreich), Tochter von Anna "Channa" Henking (1854-1879) und Simon Steingraber (1845-1923), von Troppau, Schlesien (Opava, Tschechien); Prokurist bei den Gebrüdern Gutmann (David und Wilhelm); maßgebliche Persönlichkeit der bedeutenden Wiener Wohltätigkeitsorganisation Philanthropischer Verein (1879–1938); HENKING, Anna Henriette (I2008)
 
4015 siehe Lebensbilder von Carl Heinrich Ferdinand Henking mit einem Vorwort von seiner Enkelin Malvina Steingraber (* 08.10.1876 Wien, Österreich), Tochter von Anna "Channa" Henking (1854-1879) und Simon Steingraber (1845-1923), von Troppau, Schlesien (Opava, Tschechien); Prokurist bei den Gebrüdern Gutmann (David und Wilhelm); maßgebliche Persönlichkeit der bedeutenden Wiener Wohltätigkeitsorganisation Philanthropischer Verein (1879–1938); HENKING, Mina (I2007)
 
4016 siehe Stammbuch Uri VON ZWEYER VON EVIBACH, Franz (I46907)
 
4017 siehe Tabelle LXXXVIIA, S. 88 Pflaesterer-Buch

Anschlusstafel Tabelle LXXXVIIIA, S. 88 Pflaesterer-Buch 
PFLÄSTERER, Philipp Peter (I1168)
 
4018 siehe Tabelle LXXXVIIA, S. 88 Pflaesterer-Buch
siehe Anschluss-Tafel Tabelle C A 
PFLÄSTERER, Georg (I1211)
 
4019 siehe Tabelle LXXXVIIA, S. 88 Pflaesterer-Buch
siehe Anschluss-Tafel Tabelle CI A 
PFLÄSTERER, Johann Jacob (I1226)
 
4020 siehe Tabelle LXXXVIIA, S. 88 Pflaesterer-Buch
siehe Anschluss-Tafel: Tabelle XCIV A 
PFLÄSTERER, Georg Peter (I1209)
 
4021 siehe Tabelle LXXXVIIA, S. 88 Pflaesterer-Buch PFLÄSTERER, Georg Adam (I1198)
 
4022 siehe Tabelle LXXXVIIA, S. 88 Pflaesterer-Buch PFLÄSTERER, Anna Margaretha (I1208)
 
4023 siehe Tabelle LXXXVIIA, S. 88 Pflaesterer-Buch PFLÄSTERER, Philipp Wilhelm (I1217)
 
4024 siehe Tabelle LXXXVIIA, S. 88 Pflaesterer-Buch PFLÄSTERER, Sara Katharina (I1218)
 
4025 Siemomysł wurde nur in der Gesta principum Polonorum des Gallus Anonymus erwähnt. Da er in keiner anderen schriftlichen Quelle seiner Zeit genannt wurde, ist unsicher, ob er als Person existierte. Er war angeblich ein Sohn von Lestek und ein Nachkommen von Piast.

Siemomysł wurde als Vater von Fürst Mieszko I. bezeichnet. Dieser war der erste historisch belegbare Herrscher in Großpolen. In der polnischen Geschichtswissenschaft gibt eine große Unsicherheit, ob Siemomysł als Person existierte. Die meisten Autoren nehmen seine Existenz an, so Henryk Łowmiański, Gerard Labuda und Kazimierz Jasiński. Mieszko hatte vor 963 ein Herrschaftsgebiet im Gebiet um Posen und Gnesen übernommen (oder erobert?), das bereits existierte. Archäologisch sind einige Burgen aus dieser Zeit bekannt.  
VON POLEN, Ziemomisl (I15284)
 
4026 Sigeberht, Sohn des Königs Saeward, trat dessen Nachfolge auf dem Thron 617 an, nachdem dieser und seine Brüder in einer Schlacht gegen die Westsachsen getötet worden waren.[2] Trotz seiner langen Regierungszeit hinterließ er praktisch keine Spuren in der Geschichte. Nach seinem Tod um 650 übernahm Sigeberht II. den Thron.[1]

Nach Wilhelm von Malmesbury, einem Geschichtsschreiber des 12. Jahrhunderts, war der spätere König Sighere (um 664–um 690) ein Sohn Sigeberhts I. von Essex. 
VON ESSEX, Sigeberth I. (I37028)
 
4027 Sigeberhts Vater hieß Sigebald.[1] Er war ein Verwandter seines Vorgängers Sigeberht I.[2]

Sigeberht II. wurde um 653 von Oswiu, dem befreundeten König von Northumbria, zum Christentum bekehrt und mit seinen Begleitern durch Bischof Finan von Lindisfarne in Ad Murum (östlich von Hexham) getauft.[3] Noch im selben Jahr (653) wurde Cedd mit einem weiteren Priester auf Wunsch Sigeberhts von Oswiu nach Essex gesandt, wo er erfolgreich missionierte. Seine Erfolge waren so groß, dass er anlässlich eines Besuchs in Lindisfarne von Finan zum Bischof der Ostsachsen ordiniert wurde. Nach seiner Rückkehr nach Essex ordinierte er zu seiner Unterstützung weitere Priester und Diakone und setzte seine Tätigkeit in den von ihm gegründeten klösterlichen Missionszentren Ythancaestir (Bradwell-on-Sea) und Tilaburg (Tilbury) fort.[3]

Im Jahr 654 griff Penda von Mercia Essex an und brachte es unter seine Oberherrschaft. Nachdem Penda 655 gefallen war übernahm Oswiu von Northumbria dessen Rolle als Hegemonialmacht.[4] Um 660 wurde Sigeberht von Verwandten ermordet, die ihm vorwarfen, zu christenfreundlich zu sein. Swithhelm wurde sein Nachfolger.[3] Der spätere König Saelred (vor 738–746) war ein Sohn Sigeberhts. 
VON ESSEX, Sigeberth II. (I37029)
 
4028 Sigibert III. (in Frankreich Sigebert III. bzw. Saint Sigisbert also Sigibert der Heilige, * 630; † 1. Februar 656) war ein fränkischer König im Teilreich Austrasien.


Siegelring von Sigibert III. (rechts außen)
Er war der Sohn des Dagobert I. aus dem Geschlecht der Merowinger und dessen Nebenfrau Ragnetrudis. Er war mit der alemannischen Herzogstochter Fridiburga verlobt, die jedoch nach einer Krankheit ins Kloster eintrat. Er heiratete nach 646 Chimnechild, mit der er zwei Kinder hatte: Dagobert II. (* 652; † 679), und Bilichild († 675), die 662 ihren Vetter Childerich II. heiratete und 675 dessen Schicksal teilte.

Sigibert III. war schon ab seinem dritten Lebensjahr auf Verlangen der Großen des östlichen Reichsteils Unterkönig in Austrasien, anfangs unter der Vormundschaft Pippins, konnte aber die Macht im Frankenreich nie vollständig erlangen, sondern musste seinen Bruder Chlodwig II. in Neustrien und Burgund als König einsetzen. Vor allem Herzog Radulf von Thüringen erwies sich als Sigiberts hartnäckigster Gegenspieler. Nach einer Niederlage 641 an der Unstrut wurde Thüringen faktisch unabhängig. Schließlich sah sich Sigibert gezwungen, den Sohn seines Hausmeiers Grimoald I., Childebert zu adoptieren und so die Erbfolge aus der Hand zu geben.
Bedeutend war Sigibert hingegen als Stifter der beiden Klöster Malmedy und Stablo, zu deren Gründung er Remaclus, den damaligen Abt des Klosters Solignac, beauftragte. Sigibert starb 656. Sigebert von Gembloux verfasste seine Vita. Die Grabstätte in St. Martin in Metz kennt seit dem 11. Jahrhundert eine Sigibert-Verehrung, die sich im 13. Jahrhundert auch auf die Klöster Stablo und Malmedy ausdehnte. 
VON AUSTRASIEN, König von Austrasien König von Austrasien Sigibert III. (I36700)
 
4029 Sigibert von Köln, der Lahme, war ein fränkischer Kleinkönig, der um 500 über Köln und wohl auch Teile des Rheinlandes (Rheinfranken) herrschte. Ob er aus dem Geschlecht der Merowinger stammt, ist unklar – wird aber in der Forschung häufiger verneint als befürwortet.
Sigibert wurde in der SCHLACHT VON ZÜLPICH, die die Franken wohl im Jahr 496 oder 497 gegen die Alamannen schlugen, am Knie verwundet. Aufgrund dieser Verletzung trug er auch den Beinamen „der Lahme“. Nach dem Geschichtswerk Decem libri historiarum des GREGOR VON TOURS stiftete Chlodwig I. Sigiberts Sohn CHLODERICH dazu an, seinen Vater zu ermorden (Greg. Tur. II. 40).
Dieser ließ seinen Vater daraufhin tatsächlich umbringen und wurde für kurze Zeit sein Nachfolger. Wenig später bezichtigte Chlodwig ihn deshalb, ein Mörder zu sein, und ließ ihn umbringen, obwohl Chloderich ihn vorher in einer Schlacht gegen die Westgoten unterstützt hatte.
Daraufhin wurde Chlodwig auch zum König der Rheinfranken erhoben. SIGIBERT starb demnach vor 511, dem Todesjahr Chlodwigs. Die genaue Chronologie der Ereignisse ist allerdings unklar, Sigibert wurde wohl erst nach 508 ermordet.  
VON FRANKEN, Sigibert der Lahme (I18895)
 
4030 Sigibert war der fünfte und jüngste Sohn aus der ersten Ehe des Königs Chlothar I. mit der Königin Ingund(e). Er hatte auch einen Halbbruder, Chilperich I., aus der späteren Ehe Chlothars mit Ingunds Schwester Arnegunde. Chilperich war etwas älter als Sigibert, da Chlothar nach seiner Heirat mit Chilperichs Mutter Arnegunde seine bisherige Verbindung mit Sigiberts Mutter Ingund nicht aufgab.[2] Als Chlothar 561 starb, waren die beiden ältesten Söhne aus seiner Ehe mit Ingund bereits gestorben; am Leben waren neben Chilperich noch drei Söhne Ingunds: Charibert I., Guntram I. (Gunthchramn) und Sigibert. Chilperich bemächtigte sich sogleich nach Chlothars Begräbnis der Stadt Paris und des Thronschatzes, um seine Halbbrüder zu übervorteilen. Die drei Söhne Ingunds vertrieben ihn jedoch aus Paris und erzwangen eine „legitime“, also merowingischem Brauch entsprechende Aufteilung des Reichs in vier Teile, wobei Chilperich den geringsten Teil erhielt. Sigibert bekam den nordöstlichen Reichsteil mit dem Königssitz Reims; dazu gehörten außer der Champagne (einschließlich Laon) alle fränkischen Gebiete östlich des Rheins und südlich der Donau. Für diesen Reichsteil kam in der zweiten Hälfte des 6. Jahrhunderts die Bezeichnung Austrasien auf. Ferner gehörten zu Sigiberts Anteil im Süden die Auvergne und ein Teil der Provence mit Marseille.[3]

Chilperich, der von Chlothar I. als Lieblingssohn bevorzugt worden war, war mit dieser für ihn ungünstigen Aufteilung nicht zufrieden. Als Sigibert mit einem Feldzug gegen die Awaren im Osten beschäftigt war, griff Chilperich Austrasien an, verwüstete das Land und nahm einige Städte ein. Sigibert konnte jedoch, nachdem er die Awaren besiegt hatte, bei einem Gegenangriff nicht nur seine Gebiete zurückerobern, sondern sogar Chilperichs Hauptstadt Soissons einnehmen und dauerhaft in seinem Besitz behalten.[4] Wenige Jahre später – wohl 566 – griffen die Awaren allerdings erneut an. Diesmal erlitt Sigibert eine schwere Niederlage, und ihm drohte die Gefangennahme; es gelang ihm jedoch, mit „Geschenken“ freien Abzug und eine dauerhafte Friedensvereinbarung mit den Awaren zu erkaufen.[5]

Als Charibert I., der als ältester der Brüder Paris erhalten hatte, 567 ohne männliche Nachkommen starb, teilten die drei überlebenden Brüder seinen Reichsteil untereinander auf, wobei jeder sowohl im Norden als auch im Süden Gebietsteile erhielt. Zu Sigiberts Neuerwerbungen gehörten im Norden (Francia) die Städte Meaux, Avranches, Châteaudun, Vendôme und Tours, im Süden Poitiers, Albi, Aire, Couserans und Bayonne. Für Paris und seine Umgebung wurde eine gemeinsame Verwaltung vereinbart.[6]


Hochzeit des Sigibert mit Brunichild
Wiederum war Chilperich mit seinem Anteil nicht zufrieden. Die fortdauernde Spannung und Rivalität zwischen ihm und Sigibert wurde nun durch heiratspolitische Entwicklungen drastisch verschärft. Sigibert verfolgte eine gotenfreundliche Politik und heiratete 566 Brunichild, eine Tochter des Westgotenkönigs Athanagild. Darauf wollte Chilperich ebenfalls eine Königstochter heiraten und bat Athanagild um die Hand von Brunichilds älterer Schwester Gailswintha. 567 wurde die Ehe Chilperichs mit Gailswintha geschlossen, doch trennte sich Chilperich nicht von seiner Konkubine Fredegunde. Um 570 ließ er Gailswintha ermorden und heiratete Fredegunde. Daraus resultierte eine dauerhafte Feindschaft zwischen Chilperich und Brunichild, die zum politischen Gegensatz zwischen Chilperich und Sigibert wegen der Gebietsaufteilung hinzukam.

Chilperich begann den Krieg gegen Sigibert mit der Besetzung von Tours und Poitiers; damit wollte er eine Verbindung zwischen seinen nördlichen Kerngebieten und seinem Besitz im Süden schaffen. Sigibert bat Guntram um Hilfe, worauf ein Heer Guntrams unter dem fähigen Feldherrn Mummolus Chilperichs Truppen zum Rückzug zwang. Als es aber 573 zum Bruch zwischen Sigibert und Guntram kam, nutzte Chilperich diese Gelegenheit zu neuen Angriffen auf Sigiberts Gebiet; sein Heer richtete in den Gegenden von Tours, Poitiers, Limoges und Cahors schwere Verwüstungen an. Chilperich verbündete sich mit Guntram, der aber vor dem Kampf gegen das überlegene Heer Sigiberts zurückschreckte und seinen Verbündeten im Stich ließ, worauf Chilperich um Frieden bitten musste. Im folgenden Jahr (575) begann Sigibert mit überlegenen Kräften eine Offensive; einen wesentlichen Teil seines Heeres bildeten neben den Franken auch Sachsen, Schwaben, Thüringer und Angehörige anderer östlich des Rheins lebender Stämme.[7] Er besetzte Paris sowie große Teile von Chilperichs Reich, wobei er bis nach Rouen vordrang. Viele Große aus Chilperichs Reich wechselten die Front. Chilperich verschanzte sich in Tournai und geriet in eine aussichtslose Lage.[8] Sigibert entsandte einen Heeresteil, um ihn dort zu belagern.

Als Sigibert im November oder Dezember 575[9] in Vitry-en-Artois von den dort versammelten bisherigen Kämpfern Chilperichs zu deren König erhoben wurde, was nach fränkischem Brauch mit einer Schilderhebung verbunden war, wurde er von zwei Mördern im Auftrage Fredegundes mit vergifteten Messern oder Dolchen (Skramasax) erstochen. Da sein Sohn und Nachfolger Childebert II. noch unmündig war, führte sein Tod zu einer Wende im Kriegsverlauf. Chilperich war durch das Eingreifen Fredegundes gerettet; er konnte die verlorenen Gebiete zurückerobern und darüber hinaus auch den ganzen Teil des ehemaligen Reichs Chariberts, der 567 Sigibert zugefallen war, in seinen Besitz bringen. Sigibert wurde auf Anweisung Chilperichs zunächst in dem Dorf Lambres begraben; später wurde er – wohl auf Veranlassung seines Sohnes Childebert – in der Kirche von Saint-Médard in Soissons beigesetzt, wo auch sein Vater bestattet war.

Unter Sigibert gewann Metz als zusätzlicher Königssitz neben Reims an Bedeutung. Zu seinen Leistungen gehört die Befriedung der Ostgrenze nach den Kämpfen gegen die Awaren.

Sigibert hatte mit Brunichild drei Kinder, den Thronfolger Childebert und zwei Töchter, Ingund und Chlodoswinth. Ingund wurde mit Hermenegild verheiratet, dem älteren der beiden Söhne des Westgotenkönigs Leovigild. 
VON FRANKEN, Sigibert I. (I22591)
 
4031 Sigismund, römischer König, überträgt an Gerung von Leissigen und an seinen Eidam Heinrich von Ringgenberg im Namen des Reiches die Lehen auf Mürren und Gimmelwlad, in der Bergstatt zu Iseltwald, in der Kirchhöre Gsteig, auf dem Interlakenfeld, auf Schwanden oder auf den Halsflühen. VON RINGGENBERG, Heinrich (I41477)
 
4032 Sigismund, römischer König, überträgt an Gerung von Leissigen und an seinen Eidam Heinrich von Ringgenberg im Namen des Reiches die Lehen auf Mürren und Gimmelwlad, in der Bergstatt zu Iseltwald, in der Kirchhöre Gsteig, auf dem Interlakenfeld, auf Schwanden oder auf den Halsflühen. VON LEISSINGEN, Gerung (I41551)
 
4033 Simeon war der dritte Sohn von Boris I., dem ersten christlichen Herrscher Bulgariens mit seiner Frau Maria. Simeon wuchs in Konstantinopel auf, wo er am Hofe der byzantinischen Kaiser eine hohe Ausbildung genoss. Er studierte Theologie und weltliche Philosophie, weswegen er von Zeitgenossen „Halbgrieche“ genannt wurde, an der berühmten Universität von Konstantinopel. Die Studien schloss er 886 ab. Danach kehrte er nach Bulgarien zurück und trat als Mönch in das Pantelejmon-Kloster nahe Preslaw ein, wo er sich literarischen Tätigkeiten widmete.

Simeon folgte 893 seinem Bruder Wladimir Rassate, der auf dem von Knjaz Boris einberufenen Volkskonzil von Pliska abgesetzt wurde, auf dem Thron nach.

Mit Simeons Thronbesteigung fand der lange andauernden Frieden mit Byzanz ein Ende. Der unmittelbare Anlass, eine Handelsfrage, war eine für jene Zeit seltene Erscheinung.[1][2][5][6] 893 übergab der byzantinische Kaiser Leo VI., auf Betreiben seines Schwiegervaters Stylianos Zautzes, das Handelsmonopol mit Bulgarien an zwei griechische Kaufleute. Daraufhin verlegten die Kaufleute, ohne Rücksprache mit den Bulgaren, den Markt für bulgarische Importwaren von Konstantinopel nach Thessaloniki. Zusätzlich wurden die bulgarischen Händler durch höhere Zölle belastet.[1][2]

Als die friedlichen Mittel zur Beseitigung dieses Zustandes nicht ausreichten, griff Simeon 894 die überraschten Byzantiner an. Das schnell versammelte byzantinische Heer, geführt von dem Strategen Krinites, wurde in Makedonien geschlagen.[2] Da der Krieg ohne Vorbereitungen ausbrach, zog sich Simeon zurück. Für den weiteren Verlauf der Kampfhandlungen konnten die Byzantiner die Magyaren unter Árpád als Verbündete im Kampf gegen Simeon gewinnen.[5] Die byzantinische Flotte ermöglichte ihnen den Übergang über die Donau und gemeinsam mit dem byzantinischen Heer, das in Thrakien einmarschierte, nahmen sie 895 Simeon in die Zange. Simeon, der nur auf einen Einmarsch im Süden vorbereitet war, ersuchte schließlich um Frieden.[2][5][7]

Nach dem Abzug der Byzantiner und noch während der Friedensverhandlungen wandte sich Simeon dem Norden zu. Als die Magyaren zu dieser Zeit in Pannonien kämpften, verbündete sich der bulgarische Zar 896 mit den an der Dnister lebenden Petschenegen und schlug jene vernichtend. Nach der Niederlage verließen die Magyaren für immer ihre Gebiete in Bessarabien und zogen weiter in Richtung Westen, wo sie sich im oberen Theiß-Gebiet niederließen und somit vorläufig keine Bedrohung mehr für das bulgarische Reich darstellten.[2][5]

Nachdem die magyarische Gefahr abgewehrt wurde, konzentrierte Simeon I. im Sommer 896 die bulgarischen Truppen in Thrakien. Noch im selben Jahr schlug er die Byzantiner bei Bulgarophygon (heute Babaeski), unweit von Andrianopol und eroberte Nordthessalien, den Epirus und weite Teile des heutigen Makedoniens. Die Byzantiner, die wegen des Vorstoßes der Araber im Osten wieder in einer schwierigen Lage geraten waren, verpflichteten sich wieder jährlichen Tribut an die Bulgaren zu zahlen und weitere Gebiete am Schwarzen Meer, Epirus und Südthessalien abzutreten.[1][2][5] Die Bulgaren stiegen zur „meistprivilegierten Wirtschaftsnation“[1] auf, alle wirtschaftliche Restriktionen wurden aufgehoben und der bulgarische Markt wurde nach Konstantinopel zurück verlagert. Dieser Friedensvertrag galt bis 913, mit einer Ausnahme in 904.[1] Als Ort der Übergabe des byzantinischen Tributes wurde Debeltos vereinbart.[8]

Im Zuge dieser Auseinandersetzungen zwischen Bulgarien und Byzanz war Serbien eher Byzanz zugeneigt. Doch in den innenpolitischen Kämpfen um den serbischen Thron unterstützte Simeon Petar Gojniković, was zu einem zwanzigjährigen (897–917) Frieden führte. Als sich der serbische Zupan jedoch Byzanz zuwandte, griff Simeon mit einem Heer in Serbien ein und setzte ihn durch Pavle Branović ab.[1][5] In dieser Zeit kam Serbien unter bulgarische Oberhoheit. 
(BULGARIEN), Simeon I. (I37390)
 
4034 Simon Archer († 1458) gelangte 1414 in den Grossen Rat der Stadt Bern, dann in den Kleinen Rat und wurde Venner zu Pfistern. Insgesamt stellten die Archer dreimal den Pfisternvenner, Anton Archer wurde Seckelmeister Berns. Nachdem im 15. und 16. Jahrhundert beinahe alle Archer in den Kleinen Rat gelangten schaffte diesen Sprung nach 1654 keiner mehr. Die zahlenmässig geringe Familie bekleidete zunehmend unbedeutendere Ämter.
1742 starb das Geschlecht mit dem Offizier und Kornhüter Hans Jakob Archer aus.

Regimentsfähige Familie der Stadt Bern im 15. bis 18. Jh. Bereits der 1414 eingebürgerte Simon ( 1458) und darauf folgend zwei seiner Söhne, Anton und Ludwig ( 1512), nahmen Einsitz im Kl. Rat. Beide Generationen vertraten das Pfisternviertel als Venner. Die Männer der älteren, durch Johann ( 1535) begr., mehr handwerkl. ausgerichteten Linie übten nicht mehr die höchsten Ämter aus und heirateten Frauen aus allen Schichten. Angehörige der jüngeren Linie, beginnend mit Bartholomäus, besetzten Ämter in der Politik (Kleinräte, Venner) und Verwaltung (Landvögte) und verheirateten sich mit Frauen aus alteingesessenen Geschlechtern. Mitte des 17. Jh. studierten zwei Mitglieder dieser Linie in Leiden. Mit dem Tod von Hans Jakob (1668-1742), Offizier in fremden Diensten, anschliessend Kornhüter und schliessl. in Interlaken verpfründet, erlosch das Geschlecht. (Q: HLS) 
ARCHER, STAMMLINIE (I42300)
 
4035 Simon Grynaeus
1493 Veringendorf (Württemberg), 1.8.1541 Basel, ref., Sohn des Thomas Grüner, Landwirts. ​1) 1523 Magdalena Speyer (Spirensis), 2) Catharina Lompart (Lombard). Mit Melanchthon und dem späteren Berner Reformator Berchtold Haller besuchte G. die Pforzheimer Stadtschule und erwarb 1512 an der Wiener Universität den Magistergrad. Als erfolgreicher Griechischlehrer wurde er als Schulleiter und Bibliothekar nach Buda berufen. 1523 ging er nach Wittenberg, wo sich der Humanist zum Protestanten wandelte. Ab 1524 war G. Prof. für griechische, später auch für lat. Sprache in Heidelberg und betrieb dort auch mathemat., musikal. und astronom. Studien. Nach Einführung der Reformation in Basel wurde G. dort 1529 auf Empfehlung von Johannes Oekolampad Prof. für Griechisch und lehrte später auch Theologie. G. unterstützte Erasmus bei der Veröffentlichung eines Aristotelestextes und publizierte erstmalig neu entdeckte Bücher der röm. Geschichte des Livius. 1531 besuchte er England, 1534-35 reorganisierte er die Univ. Tübingen. Nach dem Tod Oekolampads 1531 galt er zusammen mit dem Antistes Oswald Myconius als wichtigste ref. Persönlichkeit Basels. Mit Myconius verfasste er vermutlich, gestützt auf die Vorarbeiten Oekolampads, das Basler Bekenntnis von 1534, das bis 1871 für die Basler Pfarrer verpflichtend war. 1536 beteiligte er sich an der Abfasssung des 1. Helvet. Bekenntnisses. Seinen internat. Ruf festigte G. durch äusserst geschicktes Agieren bei den Religionsgesprächen in Worms (1540-41). Drei Monate nachdem er Rektor der Univ. Basel (ab 1.5.1541) geworden war, starb er an der Pest. G. besass neben seinen philologischen herausragende theol. und auch mathemat.-naturwissenschaftl. Fähigkeiten. 
GRYNÄUS, Simon (I41694)
 
4036 Simon Steingraber (1845–1923) war Prokurist bei den Gebrüdern Gutmann. Er wohnte unter anderem in der Mayerhofgasse 12 (damals ebenso übrigens wie auch Alexander Girardi, (* 5. Dezember 1850 in Graz; † 20. April 1918 in Wien) war ein österreichischer Schauspieler und Operettensänger (Tenor); der Gustav Picks Fiakerlied so genial interpretierte) und in der Wohllebengasse 5. In Lehmanns Adressbuch 1915 wird schließlich erstmals die Villa Böcklinstraße 45 als seine Wohnadresse angegeben (in der neuen Nachbarschaft residierten auch mehrere Verwandte). Gustav Pick (* 10. Dezember 1832 in Rechnitz, Burgenland, damals Rohonc, Ungarn; † 29. April 1921[1] in Wien) war Musiker und Komponist von Wienerliedern. Simon Steingraber wurde als »Menschenfreund von seltener Herzensgüte« beschrieben.

Diese liebevollen Charakterisierungen dürften wohl zutreffend sein. Horner und Steingraber nämlich zählten zu den maßgeblichen Persönlichkeiten der bedeutenden Wiener Wohltätigkeitsorganisation Philanthropischer Verein (1879–1938); ihr engagiertes Wirken sollte diese beiden Männer sicherlich für immer in der Wiener Sozialgeschichte etablieren. Das karitative Duo traf seine Entscheidungen, die in hunderttausenden Fällen Hilfe leistete, namens seiner Arbeitgeber, der Häuser Rothschild und Gutmann, den wichtigsten Financiers des Philanthropischen Vereins. Die Gutmanns ehrten das Andenken an Simon Steingraber – der mit der berühmten Industriellendynastie vermutlich auch entfernt verwandt war – nach dessen Ableben dementsprechend mit einer ganz besonderen Geste: Er habe sich »mit rührender Selbstlosigkeit in den Dienst der Gesamtheit« gestellt, konnte man im Neuen Wiener Journal am 22. Februar 1923 lesen. Und weiter: »Auf humanitärem Gebiete hat er dauernde Werte geschaffen. Nichts könnte für ihn bezeichnender sein als der Umstand, dass er 31 Jahre hindurch keine einzige Sitzung des Philanthropischen Vereins, dem er vorstand, versäumt hatte. Um das Gedenken an die selbstlose, edle Persönlichkeit Steingrabers würdig zum Ausdruck zu bringen, wurde von dem Inhaber der Firma Guttmann [sic!], der er sechs Jahrzehnte als Beamter angehörte, eine nach dem Verblichenen benannte Stiftung errichtet und dem Philanthropischen Verein übergeben.«Steinerne Zeugen für das Wirken des Vereins findet man heute in der Brigittenau und in Ottakring. Hier, in der Universumstraße 62 bzw. in der Wiesberggasse 13 (bis Mai 1913: Herbststraße 141), stehen zwei bemerkenswerte, mit Rohziegeln verkleidete Gebäude, die durch eine Initiative der Wohltätigkeitsorganisation – und angesichts der drückenden Wohnungsnot – in den Jahren 1902 und 1912 als rettende Asyle für obdachlose Familien errichtet wurden. Um für diese konkrete Bautätigkeit die Kräfte zu bündeln und Spenden aufzutreiben, hatte der Philanthropische Verein 1899 einen Unterverein ins Leben gerufen, den Verein Heim für obdachlose Familien.

zu ´Gebrüder Gutmann`
Gutmann David (1879 Ritter von), * 2. Dezember 1834, † 14. Mai 1912 (Zentralfriedhof, Israelitische Abteilung, 1. Tor; nach Exhumierung Döblinger Friedhof), Großindustrieller, Philanthrop.

Gründete 1853 mit seinem Bruder Wilhelm Gutmann die Firma „Gebrüder Gutmann", war erster Präsident der Israelitischen Allianz in Wien und Vorsitzender der Baron-Hirsch-Stiftung für das galizische jüdische Schulwesen. Mit Wilhelm errichtete er das Israelitische Mädchenwaisenhaus (19).

Quellen
Meldezettel (WStLA, BPD Wien: Historische Meldeunterlagen, K11)
Literatur
Patricia Steines: Hunderttausend Steine. Grabstellen großer Österreicher jüdischer Konfession auf dem Wiener Zentralfriedhof, Tor I und Tor IV. Wien: Falter-Verlag 1993, S. 100

Wilhelm Gutmann (1878 Ritter von), * 18. August 1826 Leipnik, Mähren (Lipnik, Tschechische Republik), † 17. Mai 1895 Wien (Zentralfriedhof, Israelitische Abteilung, 1. Tor, Mausoleum 5b/1/1 [nach Exhumierung am 9. September 1931 vom Döblinger Friedhof hieher überführt]), Industrieller, Realitätenbesitzer, Philanthrop.

Gründete 1853 mit seinem Bruder David Gutmann die Firma "Gebrüder Gutmann", die schließlich, den österreichisch-ungarischen Kohlenhandel kontrollierte. Präsident der Wiener Israelitischen Kultusgemeinde (1891/1892), Begründer des Österreichischen Industriellenklubs, Mitbegründer der Israelitisch-Theologischen Lehranstalt und Gründer (mit David) des Israelitischen Mädchenwaisenhauses (19). Die Brüder unterstützten verschiedene humanitäre Anstalten. Autobiographie "Aus meinem Leben" (1911).

Quelle
Wienbibliothek digital: Partezettel
Literatur
Österreichisches biographisches Lexikon 1815–1950. Hg. von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften / Wien/Graz: Böhlau 1954-lfd.
Patricia Steines: Hunderttausend Steine. Grabstellen großer Österreicher jüdischer Konfession auf dem Wiener Zentralfriedhof, Tor I und Tor IV. Wien: Falter-Verlag 1993, S. 103 f. (dort weitere Literatur).

Alter jüdischer Friedhof
Wald der Toten
Der alte jüdische Friedhof ist wohl der schönste Teil des gesamten Zentralfriedhofs. Zwar nagt die Natur und der Zahn der Zeit hier nicht bloß am Gebein, aber dies unterstreicht eher den stillen wie morbiden Charme der beschaulichen Ruhestätte.

Entstehungsgeschichte
Gleich beim Tor 1 liegt der alte jüdische Friedhof. 1877 erwarb die Israelitische Kultusgemeinde das Grundstück von der Gemeinde Wien und nahm es zwei Jahre darauf offiziell in Betrieb. Innerhalb der nächsten 40 Jahre wurde auf den über 250.000 m² des alten jüdischen Friedhofs um die 80.000 Menschen beigesetzt. Da es im Judentum vorgesehen ist, die Toten am Ort ihrer Beisetzung ruhen zu lassen und einmal entstandene Gräber nicht mehr zu entfernen, stieß der alte Friedhof bald an seine Grenzen. 1917 eröffnete daher im östlichen Teil des Zentralfriedhofs der etwas kleinere neue jüdische Friedhof.
Der alte jüdische Friedhof
wurde in den 90er Jahren vom Verein Schalom gepflegt. Dieser beseitigte viele der Kriegsschäden und versuchte Wiens Bürger zur Mitarbeit zu motivieren. Leider war die Resonanz innerhalb der Wiener Bevölkerung sehr gering und so ist die Pflege der riesigen Grabanlage bis heute vor allem Sache der Israelitischen Kultusgemeinde Wien.

Vereinzelt finden bis heute Begräbnisse auf dem alten jüdischen Friedhof statt, aber die meisten aktuellen Grabstätten befinden sich auf dem neuen jüdischen Friedhof bei Tor 4 des Zentralfriedhofs. 
STEINGRABER, Simon (I7374)
 
4037 Simon wurde am Hof Herzog Wilhelms von Normandie erzogen, mit dessen Ehefrau Mathilde von Flandern er verwandt war. 1072 wurde er der Graf von Crépy und besaß aufgrund dieses Titels die Grafschaften Crépy-en-Valois, Vexin, Amiens und (durch seine Mutter) die Bar-sur-Aube. Sein Grundbesitz in der Champagne wurde so groß, dass er bei König Philipp I. in Verdacht geriet, der zu einem Krieg ausartete, in dem Simon seinem Widersacher drei Jahre lang die Stirn bot.

Philipps Truppen plünderten das Valois, Simons Truppen fielen in die Gebiete des Königs ein. Papst Gregor VII. schaltete sich in den Konflikt ein, bewog – über Hugo von Cluny – Simon dazu, sich aus den Auseinandersetzungen zurückzuziehen, und die Tochter des Grafen von Auvergne zu heiraten.

Nur wenig später, im Jahr 1077 und nur wenige Jahre nach dem Tod seines Vaters, verzichtete Simon auf seine Titel und seinen Besitz, trat das Ehepaar ins Kloster ein, Simon ins Kloster Saint-Oyend (Saint-Claude) und ging später mit einigen Gefährten ins Quellgebiet des Flusses Doubs, wo eine auf einem Hügel, einer „Motte“, das spätere Priorat Mouthe und damit den sich daraus entwickelnden Ort gründete.

In den drei bis fünf Jahren, die er danach noch lebte, wurde er von mehreren Stellen bevorzugt als Streitschlichter eingesetzt:

In der Normandie vermittelte er zwischen Wilhelm dem Eroberer und dessen Sohn Robert Curthose
1080 wurde er von Papst Gregor VII. nach Rom gerufen und mit dem Auftrag nach Sizilien geschickt, Verhandlungen mit Robert Guiscard aufzunehmen.
Auf dem Rückweg aus Sizilien verstarb er in Rom und wurde im Petersdom beerdigt. Ein Epitaph auf Simon wurde von Papst Urban II. verfasst. Seine sterblichen Überreste wurden später an das Kloster Saint-Claude und die Kirche von Mouthe überführt, wo sein Andenken immer noch gepflegt wird (in Saint-Claude am 3. Oktober, in Besançon am 5. Oktober). 
(VEXIN), Simon (I40457)
 
4038 Sohn Alexander zog als Hauptmann mit dem Schaffhauserbanner für Papast Julius II nach Mailand 1512, für Herzog Ulrich nach Stuttgart 1519 und starb 1519 an der Pest
Sohn Hans
pilgerte 1517 nach Compostela, 1518 nach Rom und 1519 nach Jerusalem, woer , wie üblich, Ritter des heiligen Grabes wurde 
EHINGER, Elisabeth (I30375)
 
4039 Sohn des Hans Conrad, reichen Kaufmanns, Schultheissen am Stadtgericht und Rats, und der Cleophea Künzli, Tochter des Hans Heinrich, Schultheissen von Winterthur. 1645 Regula Werdmüller, Tochter des Hans Jakob, Eisenhändlers und eines der reichsten Zürcher. Vom 7.-14. Altersjahr besuchte H. die Lateinschule in Zürich. Nach anderthalb Jahren im Internat von Montauban und zweieinhalb Jahren als Praktikant in Handelshäusern in Lyon und Toulouse kehrte er nach Zürich zurück und trat als ausgebildeter Kaufmann ins väterl. Textilhandelsgeschäft ein.

Seine polit. Karriere begann er 1652 im Gr. Rat als Zwölfer der Zunft zur Meisen, die er 1663-68 im Kl. Rat vertrat. Als Vogt von Kyburg war er ab 1669 erster Anwärter auf das Bürgermeisteramt. Ab 1676 amtete er für zwei Jahre als Ratsherr freier Wahl, ehe er von 1678 an bis zu seinem Tod Bürgermeister des Natalrats war. 1662 beteiligte er sich massgebend an der Gründung des Kaufmänn. Direktoriums, einer bis ins 19. Jh. bestehenden Handelskammer. Die Kaufleute sandten 1663 Stadthauptmann E. als Gegengewicht zu Bürgermeister Johann Heinrich Waser zur Bündniserneuerung zwischen Eidgenossen und Ludwig XIV., wo er vergeblich die Textilhandelsprivilegien zu retten versuchte. Mit der diplomat. Mission von 1687 an den Hof Ludwigs XIV., die er zusammen mit dem Berner Venner Niklaus Dachselhofer unternahm, gelang es den beiden, in der Beziehung zu Frankreich eine Wende einzuleiten. Die grosse Bedeutung E.s liegt in der Abkehr vom Primat konfessioneller Politik. Vielmehr bestimmten pragmat. und ökonom. Kriterien sein polit. Handeln. 
ESCHER VOM GLAS, Heinrich (I28629)
 
4040 Sohn des Jacob K.

siehe
Stammfolge Metz 1. Generation Blatt 1/1, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html

 
KUNTZMANN, Peter (I43501)
 
4041 Sohn des Johann
Hofmeister zu Königsfelden, kommt 1436 aus dem Klingnau nach Bern, erwirbt 1438 das Bürgerrecht
der Bürgern 1442, Ratsherr 1444
zünftig zu Distelzwang 1454
Mitherr zu Münsingen, deren halbe Herrschaft ihm 1448 seine Frau verkauft
Er stiftet die Helferei zu Münsingen
Eingebürgert ‎Mrz 1436 in Bern, Bern, BE, CHE
--> Grossrat ‎1442 in Bern, Bern, BE, CHE
--> Ratsherr ‎1444 in Bern, Bern, BE, CHE
--> zünftig zu Distelzwang ‎1454 in Bern, Bern, BE, CHE 
NÄGELI, Burkhart (I32274)
 
4042 Sohn des Johann Georg (von Memmingen) und der Anna Sibylle Wachter. KÖBERLIN, Gabriel (I3373)
 
4043 Sohn des Niklaus (->). ​
Zürcher Konstafflers, Herrn von Dübelstein und Vogts von Dübendorf, 2) Ehe: 1570 Barbara Hirsinger, Witwe des Jakob Thormann.
Hauptmann in französischen Diensten, 1545 Mitglied des Bieler Grossen Rats, 1549 des Kleinen Rats, 1550 Chorrichter, 1557-1586 Burgermeister.
Archive
BBB, Genealogie
Literatur
W. und M. Bourquin, Biel, stadtgeschichtl. Lex., 1999, 499 f.

Thomas Schmid: "Wyttenbach, Samuel", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 29.11.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/018833/2013-11-29/, konsultiert am 13.11.2024.
 
WYTTENBACH, Samuel (I20520)
 
4044 Sohn des Thomas, ehem. Grafen von Flandern, und der Beatrice Fieschi, Nichte von Papst Innozenz IV. Enkel von Thomas I. ( -> 21), Neffe von Peter II. ( -> 19). ∞ 1) 1272 Sibylle de Bâgé, Erbin der Bresse, Tochter des Guy, 2) 1298 Marie von Brabant, Tochter des Hzg. Johann I. Bis 1283 lebte S. am engl. Hof und kehrte nach dem Tod seines Onkels Philipp ( -> 20) 1285 nach S. zurück. Nach heftigen Auseinandersetzungen mit seinem Bruder Ludwig I. ( -> 16) und seinem Neffen Philipp wurde er Gf. von S. Während seiner Regierungszeit, die von vielen Kriegshandlungen geprägt war, festigte sich der savoy. Einflussbereich in der Westschweiz, insbesondere gegenüber den Habsburgern, mit denen S. 1310 einen Friedensvertrag schloss. S. beteiligte sich am Romzug zur Kaiserkrönung seines Schwagers Heinrich VII. 1312. Dieser erhob ihn 1313 zum Reichsfürsten.


Literatur
– G. Tabacco, «Il trattato matrimoniale sabaudo-austriaco del 1310 e il suo significato politico», in Bollettino storico-bibliografico subalpino 49, 1951, 5-62
– DBI 2, 741-743
– G. Coutaz, «Die Reichsarchivalien in Turin und die Beziehungen des Hauses S. zu Heinrich VII.», in Mitt. des Inst. für österr. Geschichtsforsch. 89, 1981, 241-267
– B. Andenmatten, «Le comte de Savoie Amédée V et le nerf de la guerre», in Etudes savoisiennes 4, 1995, 19-31

Autorin/Autor: Bernard Andenmatten / EM 
VON SAVOYEN (WAADT), Amadeus V. (I3263)
 
4045 Sohn Nr. 2 von Grabenstätter Hannß Nicolaus und Maria Catharina Kiefer und älterer Bruder von Johann Christian GRABENSTÄTTER, Philipp Jakob (I388)
 
4046 Sohn Nr. 6 von Grabenstätter Hannß Nicolaus und Maria Catharina Kiefer und jüngerer Bruder von Philipp Jacob  GRABENSTÄTTER, Johann Christian (I384)
 
4047 Sohn Rudolf ist Leiter der Ravensburger Gesellschaft.

Die Große Ravensburger Handelsgesellschaft (lateinisch: Magna Societas Alamannorum) wurde um 1380 durch Kaufleute aus den Familien Humpis (aus Ravensburg), Mötteli (aus Buchhorn) und Muntprat (aus Konstanz) gegründet. Sie war bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts eines der bedeutendsten europäischen Handelsunternehmen des Spätmittelalters.
Anfangs diente die Gesellschaft wohl vor allem der Vermarktung des heimischen Tuchs (vor allem Leinen und Barchent). Als 1402 in Ravensburg eine der ersten Papiermühlen nördlich der Alpen errichtet wurde, kam ein weiteres Eigenprodukt dazu; ebenso handelte man aber mit Gewürzen aus dem Orient, Wein und Öl aus dem Mittelmeerraum, Erzen aus Osteuropa und anderem mehr. Die Große Handelsgesellschaft ist vermutlich auch der Grund, dass Heimatforscher in Ravensburg keine historische Tracht ausfindig machen konnten; wer es sich leisten konnte, trug schon damals italienische Mode, und wer sich das Original nicht leisten konnte, schneiderte sich Kopien.

Durch die Errichtung von Niederlassungen (so genannten Geliegern) in Spanien, Frankreich, Italien und Osteuropa gewann die Handelsgesellschaft bald an gesamteuropäischer Bedeutung. Neben der in Ravensburg angesiedelten zentralen Leitung und der Niederlassung in Konstanz bestanden Verbindungen zu Memmingen, Biberach, Lindau, St. Gallen, Kempten, Ulm und anderen Städten der Umgebung. Niederlassungen, Kontore und Faktoreien hatte die Gesellschaft in der Blütezeit unter anderem in Antwerpen, Brügge, Lyon, Avignon, Genf, Wien, Venedig, Mailand, Genua, Barcelona, Saragossa und Valencia. Auch in den wichtigen Messestädten Frankfurt am Main und Nürnberg war sie präsent.

Über 100 Familien aus etwa 10 Städten des Bodenseegebietes waren an der Gesellschaft beteiligt. Die bedeutendsten waren die Humpis (die auch die meisten Regenten der Gesellschaft stellten), Mötteli, Muntprat, Ankenreute und Holbein.

Es gibt Hinweise darauf, dass sich auch die Fugger auf ihren ersten Italienfahrten Handelszügen der Großen Ravensburger Handelsgesellschaft anschlossen.

Ab Ende des 15. Jahrhunderts machten Familienstreitigkeiten innerhalb der führenden Familien und Abspaltungen von Handelsfamilien, die Konkurrenz der St. Galler Diesbach-Watt-Gesellschaft, der Memminger Vöhlin-Welser-Gesellschaft sowie vor allem der Augsburger Fugger und Welser der Ravensburger Handelsgesellschaft zunehmend zu schaffen.

Beschleunigt wurde der Niedergang sicher auch durch eine ungenügende Anpassung an die von der Wiederentdeckung des amerikanischen Kontinents veränderten Wirtschaftsbedingungen und durch die von hohen Goldimporten hervorgerufene Inflation.

Die Schwerfälligkeit der Ravensburger Organisationen einerseits und das Fehlen qualifizierten und risikofreudigen Nachwuchses andererseits verhinderten ein Gegensteuern. So scheuten die Ravensburger auch die Aufnahme von Bankgeschäften, die entscheidend zum späteren Reichtum der Konkurrenz etwa aus den Häusern der Fugger und Welser beitrugen. Stattdessen nutzten sie den erworbenen Reichtum, um die Stadt zu verlassen und nach dem Vorbild des Adels auf Landsitzen zu wohnen und selbst Adelstitel zu erwerben.

1530 erlosch die Handelsgesellschaft sang- und klanglos, als nicht mehr genügend Gesellschafter zur Erneuerung der jeweils nur auf Zeit geschlossenen Gesellschaftsverträge bereit waren.

Das Stammwappen ist dreimal Gold-Schwarz geteilt. Auf dem Helm sind zwei nach rechts gekehrte, goldene Schwanenhälse mit schwarzen (auch roten) Schnäbeln. Die Helmdecken sind schwarz-golden. Anlässlich Konrad Thumb von Neuburgs Bestätigung als Erbmarschall wurde das Wappen um gekreuzte goldene Schwerter sowie einen Turnierhelm mit goldener Krone und daraus aufsteigendem Löwen mit aufgeworfenem Schweif und ausgestreckter Zunge erweitert. 
THUMIN VON NEUBURG \ THUMB VON NEUBERG, Kunigunde (I6046)
 
4048 SOISSON
war zwischen 486 und 497 Hauptstadt des Frankenreichs. 
VON DER LOMBARDEI, Waltrade (I18403)
 
4049 soll aus dem alten Adelsgeschlecht von Witscher in Anhalt stammen WITSCHER, Johannes (I922)
 
4050 Solothurner Patrizierfamilie. Der 1524 aus Zürich eingebürgerte Kürschner Rudolf kam in Solothurn rasch zu Ansehen. Sein Sohn Ludwig (1602) gelangte als Venner schon zur zweithöchsten Würde der Stadt. Ab diesem Zeitpunkt waren die G. bis 1821 stets im Kl. Rat vertreten. Sie dienten als Hauptleute in Frankreich, waren Wirte im Gasthaus Krone und im Salzhandel tätig. Der so zu Reichtum gelangte, 1647 geadelte Urs (->) schaffte endgültig den Anschluss ans Patriziat. Doch erst um die Wende vom 18. zum 19. Jh. erreichten die zwei Verwandten Karl Josef Fidel (->) und Heinrich Daniel Balthasar (->) das Schultheissenamt. Die G. errichteten 1676 ihr stattl. Sommerhaus (heute Bischofssitz) und erwarben grosse Landgüter sowie Sennberge im Jura. Ein Zweig erwarb 1750 das Erblehen Wartenfels bei Lostorf und nannte sich danach. Das Geschlecht erlosch 1856. GRIMM, Rudolf (I42335)
 

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