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| 4151 | Straubenzell Ehem. polit. Gem. SG, Region St. Gallen, 1918 in die Stadt St. Gallen eingemeindet. Sie bestand aus dem Pfarrdorf Bruggen, mehreren Siedlungen (u.a. Lachen, Vonwil, Schönenwegen, Haggen, Kräzern, Winkeln) und Höfen. 1167 de Strubuncello. 1689 1'252 Einw.; 1837 1'769; 1850 2'200; 1900 8'090; 1910 15'305. 1824 wurden bei Bruggen röm. Münzen gefunden. Das Gemeindegebiet wird vom Sittergraben durchzogen, über dessen Brücken sich der Verkehr von Kloster und Stadt St. Gallen in Richtung Westen abwickelte. Von der verkehrspolit. Bedeutung der Sitterbrücken zeugten die Festen Spisegg und Sturzenegg. Im FrühMA dürfte das Kloster St. Gallen das Gebiet von S. selbst urbar gemacht und direkt verwaltet haben. Das äbt. Hofgericht übte die Gerichtsherrschaft aus. Die 1523 erw. Gemeinde S. war innerhalb des fürstäbt. Staats keine Gerichtsgemeinde, sondern eine Hauptmannschaft des Landshofmeisteramts. Die Landshofmeister residierten in der Burg Waldegg. Pfarrkirche war die St. Laurenzenkirche und nach der Reformation das Münster in St. Gallen. Die 1600 im Gemeindeteil Bruggen errichtete Kirche mit Martinspatrozinium wurde erst 1807 zur Pfarrkirche erhoben. 1567-72 entstand in Bruggen ein Siechenhaus für die Alte Landschaft (mit Ausnahme von Wil und Rorschach). Wirtschaftlich herrschte bis in die 2. Hälfte des 19. Jh. die Landwirtschaft vor. Der Textilindustrie dienten die Sitterwalke, Bleichen und ein Tröckneturm. Daneben existierten u.a. Mühlen, eine äbt. Papiermühle, Ziegelhütten, ein Kalkofen und eine Brauerei. | GRÜBEL, Kleophea ; Cleophea (I29624)
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| 4152 | Strauss ist ein Übernahme zu mittelhochdeutsch strūz und mittelniederdeutsch strūs >der Vogel Strauß<; nach einer Straußenfeder im Helmschmuck oder als Anspielung auf die Augen bzw. den Blick des ersten Namensträgers. So heißt es zum Beispiel im jungen Titurel (um 1270) dīn ougen sullen dem strouze gelīchen (deine Augen sollen dem Strauß gleichen). Strauss ist ein auf einen Hausnamen zurückgehender Familienname. Strauss ist ein Übername zu mittelhochdeutsch strūz >Widerstand, Zwist, Streit, Gefecht< für einen streitlustigen Menschen. Strauss ist ein Wohnstättenname zu mittelhochdeutsch strūz >Strauch, Büschel<.[1] 1162: Heinric Struz belegt in Magdeburg 1428/38: Heyne vamm Strause belegt in Eschede[2] | STRAUSS, (Stammline) (I11491)
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| 4153 | Strünkede (Adelsgeschlecht) Wappen derer von Strünkede Die Herren von Strünkede, zeitgenössisch auch Strünckede geschrieben, waren ein Adelsgeschlecht. Sitze waren Schloss Strünkede, Krudenburg und Haus Dorneburg im heutigen Herne.[1] Erstmals urkundlich genannt wurde 1142 ein Wessel von Strünkede, Lehnsmann der Grafen von Kleve als Zeuge in einem Streit mit dem Stift Essen. Mit dem Tode von Johann Conrad Freiherr von Strünkede im Jahre 1742 starb die Linie auf Schloss Strünkede aus, 1777 die Linie zu Dorneburg. Die letzten Spuren der männlichen Nachkommen verlieren sich im 19. Jahrhundert.[2] Siehe auch: „Bewohner und Besitzer“ im Artikel Schloss Strünkede Das Schloss Strünkede ist ein Wasserschloss im Herner Stadtteil Baukau inmitten eines ausgedehnten Schlossparks. Sein Name geht auf das mittelhochdeutsche Wort „strunk“ für „gerodeter Baum“ zurück. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts war das Schloss Sitz der freiherrlichen Familie von Strünkede. Seit 1938 sind die kultur- und stadtgeschichtlichen Sammlungen des Emschertal-Museums dort beheimatet. Außerdem werden die Räume für standesamtliche Trauungen genutzt. Im zugehörigen Schlosspark wurde 1932 das Stadion am Schloss Strünkede errichtet, das unter anderem Schauplatz von Spielen der Fußball-Bundesliga war. Bewohner und Besitzer Wappen derer von Strünkede Die Herren von Strünkede fanden im Jahre 1142 erstmals urkundlich Erwähnung, als ein Wessel von Strünkede, Lehnsmann der Grafen von Kleve, in einem Streit mit dem Stift Essen als Zeuge auftrat. Bernd von Strünkede hatte 1209 ein wichtiges höfisches Amt als klevischer Truchsess inne. Die erste urkundliche Nennung der damaligen Burg Strünkede als „castro nostro Strunkede“ datiert auf das Jahr 1243.[1] Ein weiteres Mal erscheint sie 1263, als der Ritter Gerlach von Strünkede nach einer Fehde gegen seinen Lehnsherrn Graf Dietrich VI. von Kleve mit diesem Frieden schloss und ihm seine Burg für 100 Mark[2] überließ. Im Jahr 1316 wurden dann Bovo und Bernd von Strünkede mit der Burggrafschaft Strünkede belehnt. Aus dieser entwickelte sich in späteren Jahren die Herrschaft Strünkede mit den Bauerschaften Herne und Baukau. Durch die Lehensbindung ihrer Besitzer an Kleve und die Nachbarschaft zu dessen Widersacher, dem Erzbistum Köln, war die Burg Strünkede im 14. bis 16. Jahrhundert in zahlreiche Fehden verwickelt und wurde häufig von Kölner Gefolgsmännern belagert. So zum Beispiel im Jahr 1317, als Graf Engelbert II. von der Mark seiner Lehen verlustig gegangen war und Kaiser Ludwig IV. diese im Anschluss an die Klever Grafen vergeben hatte. Dem Märker gelang es, die Burg einzunehmen und sie zu zerstören. Zwar wurde die Anlage anschließend von den Strünkedern wieder aufgebaut, jedoch wurde sie von Engelbert II. von der Mark nur drei Jahre später ein weiteres Mal belagert und erobert. Einer nächsten Belagerung durch Walram von Jülich im Jahr 1336 konnte die Burg Strünkede jedoch standhalten, ebenso wie einer Belagerung 1352 durch Mannen des Klever Grafen Johann von Kleve, der seinem nach Unabhängigkeit trachtenden Lehnsmann Heinrich von Strünkede zu Leibe rückte. 1397 verlor Bernd von Strünkede seine Burganlage, die er Herzog Wilhelm II. von Berg in einer Fehde mit Kleve als Offenhaus zur Verfügung gestellt hatte, da die Berger in der entscheidenden Schlacht am Kleverhamm unterlagen. Erst 1399 erhielt er sie als Lehen von Adolf II. von Kleve zurück. Im 15. Jahrhundert machten die beiden aufsässigen Brüder Goddert und Johann von Strünkede von sich reden. Aufgrund eines Streits mit dem Kloster Cappenberg und dem König verhängte der spätere Kaiser Sigismund sogar die Reichsacht über Goddert, weswegen die Burg 1418 von Herzog Adolf IV. von Kleve belagert und eingenommen wurde. Strünkede blieb dann vorerst unter klevischer Verwaltung, bis im Jahr 1426 alle volljährigen Vertreter der von Strünkede Kleve die Treue schworen und die Anlage danach wieder als Lehen an das Edelgeschlecht kam. 1487 ließ der Klever Herzog Johann II. die Anlage in Strünkede wieder belagern. Diesmal ging es gegen Reinhard von Strünkede (auch Reynar), der 1482 eine Hälfte der Herrschaft zu Lehen erhalten, sich dann aber gewaltsam auch die andere Hälfte angeeignet hatte. Nachdem der Herzog mit seiner Belagerung Erfolg hatte, verurteilte er Reinhard aufgrund von Geistesgestörtheit „zu ewig Gefängnis“ auf Strünkede. Dessen Ehefrau Sofia, geborene Gräfin von Limburg-Styrum, hatte sich bereits vorher von ihrem Mann getrennt. Ihre Söhne Jobst und Reinhard folgten ihrem Vater als Burgbesitzer nach. Grabmal des Jobst und der Hendrika von Strünkede in der Ausstellung des Emschertal-Museums Jener Jobst ging in die Geschichte als „der Tolle“ ein, obwohl ihm Historiker bestätigen, dass sich seine Taten nicht von denen anderer Zeitgenossen unterschieden. Sein gleichnamiger Enkel erhielt hingegen den Beinamen „der Gelehrte“. Er begann ab 1591 mit dem Umbau der durch zahlreiche kriegerische Auseinandersetzungen stark in Mitleidenschaft gezogene Anlage zu einem repräsentativen Schloss. Das Grabmal für Jobst den Gelehrten und seine Frau Henrika von Hatzfeld aus der alten Herner Dionysiuskirche steht heute im Schloss. Jobsts ältester Sohn Conrad wurde 1636 in den Reichsfreiherrenstand erhoben. Dessen dritter Sohn Gottfried (Goddert) aus der Ehe mit Janna von Lützenrod folgte seinem Vater als Besitzer von Schloss Strünkede nach. Unter seiner Ägide wurde der von seinem Großvater begonnene Schlossumbau 1644 vollendet. Als Johann Conrad Freiherr von Strünkede 1742 ohne männliche Erben starb, erbte sein Vetter Ludwig aus dem Haus Dorneburg den Besitz. Als die männliche Linie von Strünkede zu Dorneburg 1777 ebenfalls ausstarb, kam der Besitz an Sigismund Carl von Strünkede zu Krudenburg. Zu jener Zeit war Strünkede jedoch völlig verschuldet, weswegen der Konkurs folgte. Es gelang aber, das Schloss im Familienbesitz zu halten. Die Schwester Sigismunds, Sophia Charlotte, wurde 1786 mit der Herrschaft Strünkede belehnt.[3] Sie hatte 1767[4] den Freiherrn Adolf Karl von Palandt-Osterveen aus Ommen im niederländischen Oberijssel geheiratet, und somit ging das Haus Strünkede an diese Familie. Die Erbtochter Adolfine Caroline von Palandt brachte die Anlage durch Heirat 1810[3] an den vom Niederrhein stammenden Friedrich von Forell. Dessen Nachkommen verkauften Schloss Strünkede 1900 an die Harpener Bergbau AG. Zuvor hatten die Gebäude binnen kurzer Zeit noch zahlreichen Herren dienen müssen. Während des Ersten Weltkriegs dienten sie als Lazarett, und in den 1920er Jahren war dort die Schutzpolizei beheimatet. Von Januar 1935 bis 1937 fand dort die Hitlerjugend ihre Unterkunft, ehe Teile des Schlosses von der Stadt Herne für das Emschertalmuseum langfristig angemietet wurde. Die Eröffnung fand am 15. September 1938 statt um, unterbrochen durch kleinere Schließungsperioden, am 26. August 1944 zu schließen. Nach der Befreiung und Stationierung einer Besatzung bis Januar 1946 wurde das Schloss zu einem Kindererholungsheim der Britischen Heilsarmee umfunktioniert, welches vom 24. Februar 1946 bis zum 31. März 1950 1600 Kinder der Emscherregion körperlich und seelisch betreute. Erst 1948 wurde das Haus von der Stadt Herne angekauft und in einigen Räumen das Emschertalmuseum wiedereröffnet | VON STRÜNKEDE, Marianne (I45748)
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| 4154 | Stuck, Personal der Kurpfälzischen Zentralbehörden, S. 59. Studium in Heidelberg 1566 (Matrikel der Universität Heidelberg am 3.2.1566, "Treuirensis"), Genf 1570 (Matrikel der Akademie Genf: Fehlanzeige) und Paris 1572. Dr. iur. in Basel 1574 (Matrikel der Universität Basel - siehe www.e-codices.ch - 1574/75, ohne genaues Datum, "Trentrensis"). Veröffentlichung: Theses ex iure civili de pactis / ... quas ... tueri conabitur Iunii die XV. ... Michael Loefenius Trevir., Basel 1575 (http://www.e-rara.ch/bau_1/content/titleinfo/5063445). Kurpfälz. Geheimer Rat in Straßburg. Gestorben auf Schloß Heimhof in der Oberpfalz (Gemeinde Ursensollen). Leichenpredigt durch Johann Salmuth, Amberg 1620, in der Universitätsbibliothek Gießen, Signatur W50560 (17), und in der Württembergischen Landesbibliothek in Stuttgart, Signatur Fam.Pr.oct.K.10668. | LOEFEN, Michael (I18440)
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| 4155 | Stuck, Personal der Kurpfälzischen Zentralbehörden, S. 62. Krebs, Dienerbuch, Nr.1760. Kurpfälz. Kammerdiener in Heidelberg (1649, 1651) und zugleich Keller (KB Schriesheim, Vorspann) in Schriesheim (1649, 1656). Pate in Schriesheim am 2.4.1651. Abendmahl in Schriesheim zu "Aegidi" (Sep.) 1651 mit Ehefrau. Kurpfälz. Rechenrats- und Kammermeisteradjunkt (1657, 1672, vor 1677) in Heidelberg. Pate in Heidelberg am 5.6.1651 (Klosterkirche), 14.10.1660 (Klosterkirche) und 7.5.1671 (Heiliggeistkirche). | METZLER, Tobias (I2265)
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| 4156 | Stuck, Personal der Kurpfälzischen Zentralbehörden, S. 65. Studium in Basel 1589 (Matrikel der Universität Basel - siehe www.e-codices.ch - 1589/90, ohne genaues Datum, "Argentoratensis") und Heidelberg 1590 (Matrikel der Universität Heidelberg am 1.10.1590, "Argentinensis"). Advokat am Reichskammergericht in Speyer und kurpfälz. Hofgerichtsrat. Kriegsbedingt ab 1621 mit Familie in Straßburg. | MIEG, Dr. jur. utr. Dr. jur. utr. Mathäus (I18438)
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| 4157 | Stuck, Personal der Kurpfälzischen Zentralbehörden, S. 91. Studium in Heidelberg 1612 (Matrikel der Universität Heidelberg am 6.1.1612, "Aquisgranensis, iniuratus ob aetatem"). Advokat in Landau und Syndikus in Hanau. Hofgerichtsrat in Heidelberg 1618, Ausfaut in Heidelberg-Neuenheim (1634), Geheimer Rat (1641) und Gesandter im Haag. Pate in Heidelberg (Klosterkirche) am 12.2.1634 mit Ehefrau. | DE SPINA, Dr. jur. utr. Dr. jur. utr. Konrad (I2268)
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| 4158 | Stud. in Wien bei JOACHIM VADIAN in Wien. Kaufmann in St. Gallen. 1536-50 Ratsherr. 1551-75 im Dreijahresturnus Altbürgermeister, Reichsvogt und Amtsbürgermeister. 1573 finanzieller Ruin. Mitglied der Notenstein-Ges. und der Schneiderzunft. Am Ausgleich zwischen der Stadt und der Fürstabtei St. Gallen 1566 beteiligt. zu Zunft: Für jeden Handwerker bestand Zunftzwang. In St. Gallen gab es sechs Zünfte, dazu die Gesellschaft zum Notenstein. In dieser schlossen sich im 15. Jahrhundert die Kaufleute der Stadt, welche bereits seit dem 13. Jahrhundert mit Leinwand Fernhandel bis nach Spanien und Polen trieben, zur Wahrung wirtschaftlicher Interessen und Pflege der Geselligkeit zusammen. Ausser Leinen handelten die Notensteiner auch Pferde, Metalle, Gewürze oder Pelze. Nachdem der alte Adel bis auf zwei Familien im Rheintal (Grafen von Hohenems und Freiherren von Sax) ausgestorben war, übernahmen Dienstadelige deren Ämter und erfolgreiche Kaufleute aus dem Leinwandhandel erstanden alte Burgen oder bauten selbst Schlösschen im Fürstenland und Rheintal. Somit grenzten sie sich von den in den Zünften organisierten Handwerkern immer mehr ab. Einige der bekannten Notensteiner Familien waren die von FELS, ZOLLIKOFER, HOCHREUTINER, VON SAYLERN oder die MÜLLER VON FRIEDBERG (heute nur noch MÜLLER - FRIEDBERG genannt). Nach Beendigung der Schule studierte er bei JOACHIM VADIAN an der Universität Wien. Nach seiner Rückkehr nach St. Gallen war er als Kaufmann tätig und Mitglied der Schneiderzunft. In der Zeit von 1536 bis 1550 war er Ratsherr. Von 1551 bis 1575 war er im Wechsel mit AMBROSIUS SCHLUMPF, HANS REINER, KASPAR SCHLUMPF; (gewählt 1562) und ANDREAS MÖRLIN (gewählt 1566) im Dreijahresturnus Altbürgermeister, Reichsvogt und Amtsbürgermeister. In dieser Zeit war er auch am Ausgleich zwischen der Stadt und der Fürstabtei St. Gallen 1566 beteiligt. Aufgrund der Spannungen zwischen der Stadt und dem Kloster, die durch die Reformation entstanden waren, kam es zu einem konfessionellen Gegensatz, der immer häufiger zu Streitigkeiten zwischen dem Kloster und der reformierten Stadtbevölkerung führte. Diese Auseinandersetzungen konnten erst beendet werden, als sich beide Parteien um Vermittlung bemühten und dann 1565 im Rorschacher Spruch und 1566 im Wiler Vertrag darauf einigten, eigene Rechte und Pflichten zu haben. In diesem Zusammenhang wurde dem Abt das Recht eingeräumt, ein eigenes Tor in die Stadtbefestigung, das heutige KARLSTOR, zu bauen, damit er nicht mehr die Stadt queren musste, um das Kloster zu verlassen. Dazu wurde, im Interesse der Sicherheit der Stadt, zwischen dem Stift und der Stadt eine Schiedmauer errichtet, die teilweise heute noch erhalten ist. 1573 traf ihn der finanzielle Ruin. Ambrosius Aigen war seit 1530 mit Elisabeth (* 1505 in St. Gallen; † unbekannt), Tochter des Ludwig Zollikofer (1450–1514), Kaufmann und Teilhaber an der Zollikofer’schen Handelsgesellschaft, der er 1502 bis 1514 vorstand, verheiratet. Namentlich ist als Kind bekannt: MARTHA AIGEN (* 15. Oktober 1548 in St. Gallen; † 1619), verheiratet mit HEINRICH SPINDLER (1539–1602). | AIGEN, Ambrosius (I1371)
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| 4159 | stud.theol. in Duisburg, 1784 Vikar in Dresden, 1785 Pfarrer in Lippstadt, Dr.theol., 1805 Konsistorialrat in der Münsterschen Kammer und Pfarrerebda., 1810 Mitglied der Neumärkischen Regierung in Königsberg(Neumark), 1811 Professor d.Theologie in Breslau, 1816 Pfarrer in Münster und Ratim Westfäl.Konsistorium, 1835 50jähr. Amtsjubiläum mit Dr.Möllerscher Stiftung Quellen: 208(201,205), 215(336),102(21),240(215) besuchte das Gymnasium in Lippstadt stud.theol. Duisburg (immatrikuliert 07.04.1780, 3 Jahre) ref. Vikar in Dresden (02.01.1784) ref. Pfarrer in Lippstadt (ordiniert und eingeführt 05.05.1785) Prof.theol. Duisburg (eingeführt 23.04.1788) Pfarrer und Konsistorialrat in Münster, angetreten 18.08.1805 ref.Pfarrer Königsberg, Neumark und Konsistorialrat seit 01.06.1810 Prof.theol. Breslau angetreten 03.11.1811, zugleich Regierungsrat dort 1.Pfarrer in Münster angetreten 01.10.1816, zugleich Konsistorialrat, seit 1835 Oberkonsistorialrat im Ruhestand seit 31.08.1839 Verfasser von: Vorschläge, das Katechisiren betreffend, Duisburg 1787 Zur Beförderung der Nutzbarkeit des Predigtamts und des theologischen Studiums, 1.Bd. Duisburg 1793 Ueber das Leben, den Charakter, die Verdienste und letzten Stunden J.G.Leiden- frosts, Duisburg 1795 Winke für angehende Religionslehrer, Duisburg 1800 Denkschrift zur Ehre des Namens und der Verdienste des Herrn J.P.Berg..., Cleve und Duisburg 1801 Empfehlung des Bibelstudiums für künftige Lehrer der Kirche, Breslau 1812 Johann Gottfried Christian Nonne...., Hamm 1822 6 gekrönte, ins Holländische übersetzte Preisschriften, 1795-1803 Mehrere Predigten; Commentatio de vi seculi in constituendo doctrina religionis suis finibus coercenda, Breslau 1813 Commentatio de genii ac indolis Evangelii Johannei priorumgue Evangeliorum diversa ratione rite definienda, Breslau 1816 Über ihn: H.Niemann, Stammbaum ... von der Familie Möller-Nottebohm, 1892 A.W.Möller, Friedrich Adolf Krummacher und seine Freunde, 2 Bde, Bremen 1849 | MÖLLER, Anton Wilhelm Peter (I44213)
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| 4160 | Studium in Halle und Berlin von Ostern 1822 bis Ostern 1825,anschl. Adjunkt in Berlin Joachimsthalsches Gymnasium, 1835 veröffentlichte er den ersten Band der „Philosophie des Aristoteles“, mit dem er über die Fachkreise der Philologen und Philosophen hinaus große Anerkennung fand. König Friedrich Wilhelm III. ernannte ihn zum Professor, ab 01.04.1836 Putbus auf Rügen, Gründer des Gymnasiums, Oberlehrer und Professor, am 25.01.1859 Dr.phil.hc. der Universität Greifswald, 1877 Roter Adler Orden 4.Kl., Michaelis 1878 Ruhestand; 1895 starb er an Folgen einer Lungenentzündung | BIESE, Prof. Dr. pfil. hc Prof. Dr. pfil. hc Franz Carl (I2733)
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| 4161 | Studium in Heidelberg 1604 (Matrikel der Universität Heidelberg am 19.12.1604, "Heidelbergensis" und "rectoris filius, iniuratus"). Gewesener kurpfälz. Keller zu Schwetzingen (1654). | NEBELIUS, Ludwig Daniel (I2278)
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| 4162 | Studium in Heidelberg mind. 1662. Veröffentlichung: Disquisitio Natura-lis, Utrum Mundus, Terra Stante, moveatur, An, Mundo Stante, Ter-ra?, / Quam ... Praeside Joh. de Leuneschlos, Publico examini subiicit Johannes Hoffstadt, Düsseldorpiensis. Auth. & Resp. A Diem Maii ..., Heidelberg 1662 (VD17 12:174037X). Pate in Heidelberg (Heiliggeistkirche) am 2.1.1678 (wohnhaft zu Düsseldorf), 24.12.1687 bei einem Neffen (mit Ehefrau Elisabeth Epimann) und 23.2.1700 (bei einem Sohn seiner Nichte?). Hofmedicus und Physicus in Düsseldorf (1687, 1700). | HOFSTATT, Dr. med. Johannes (I954)
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| 4163 | Stylianos Zautzes, der mit großer Wahrscheinlichkeit armenischer Herkunft war, erscheint bereits in der Regierungszeit des Kaisers Basileios I. als Kommandeur der kaiserlichen Leibwache. Nach der Thronbesteigung Leos VI. wurde Stylianos, mit dessen Tochter Zoe Zautzina der junge Kaiser ein Verhältnis unterhielt, mit den hohen Würden eines Magistros, Patrikios, Anthypatos und Protospatharios ausgezeichnet. Als Logothet des Dromos hielt er faktisch die politischen Zügel in den Händen; unter anderem setzte er 893 die Ernennung seines Vertrauten Antonios II. Kauleas zum Patriarchen durch. Im selben Jahr verlieh Leo VI. ihm den eigens geschaffenen Titel Basileopator. Die historiographischen Quellen schreiben Stylianos Zautzes einen maßgeblichen Einfluss auf den Ausbruch des verlustreichen Krieges gegen den bulgarischen Knjaz Simeon im Jahr 894 zu. Anlass war die Verlegung des Marktes für bulgarische Händler von Konstantinopel nach Thessaloniki und der Abschluss eines Bündnisvertrages zwischen den Byzantinern und den Ungarn. Simeon zerschlug die Hauptmacht der byzantinischen Armee in der Schlacht von Bulgarophygon (896). Drei Jahre später wurde ein Friedensvertrag geschlossen, in dem die bulgarischen Ansprüche auf den Verbleib des Marktes für die bulgarischen Händler in Konstantinopel befriedigt wurden. Stylianos Zautzes verlor daraufhin an Einfluss bei Hofe, avancierte aber 898 durch die Eheschließung Leos und Zoes zum Schwiegervater des Kaisers. Um 899 war er in einen Korruptionsskandal verwickelt, kurz darauf starb er im Kaiserpalast. | ZAUTZES, Basilopator - Vater des Kaisers Basilopator - Vater des Kaisers Stylianos (I37377)
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| 4164 | Sulzbach hat einen alten Ortskern. Am Austritt des Tälchens aus dem Gebirge, entlang dem im obersten Ortsteil offenen Bach, steht ein dicht gedrängtes Viertel von kleinen älteren Häusern. Die Talwände treten hier so eng zusammen, dass keine Zufahrt zum oberhalb des Steilanstieges liegenden Sulzbacher Hofes frei bleibt. Zwischen den Hügeln eingebettet liegt westlich des Odenwaldes in Sulzbach ein großes Bauerngut (77 ha) "Sulzbacher Hof", früher Obersulzbach, Glockenhof, Borsten- und Rodensteinerhof (Cronenbergischer Hof). Eigentümer waren bis 1719 die Herren Rodenstein und Freiherren von der Hees und die von Tripp, die jedoch nie ihren Wohnsitz hier hatten. | WEYGOLD, Johann Georg (I353)
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| 4165 | Susa-Piemont | VON SUSA, Markgraf Markgraf Manfred II. (I18302)
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| 4166 | Suzanne Stelling-Michaud, Le Livre Du Recteur De L´Academie De Geneve (1559-1878), Band III (D-G), Geneve 1972, S. 299. Studium in Basel 1618 (Matrikel der Universität Basel - siehe www.e-codices.ch - im Sep. 1618, "Sancto Gal-lensis"), Genf 1619 (Matrikel der Akade-mie Genf am 31.3.1619, "Sancto-Gallensis"), Saumur und Heidelberg 1621 (Matrikel der Univer-sität Heidelberg am 12.7.1621, "Sangal-lensis Heluetius"). Beschäftigt im Han-delsunternehmen Zollikofer & Fels in St. Gallen. Gestorben an der Pest. | FELS, Johann Peter (I1221)
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| 4167 | Sven I. soll seinen getauften Vater Harald I. Blauzahn in einem Aufstand im Jahre 986 vom Thron von Dänemark vertrieben haben, da Harald Sven nicht bei der Thronfolge berücksichtigen wollte. Angesichts der tendenziösen Berichte in den Quellen ist dies ungesichert.[1] Harald starb nach einem Aufenthalt von unbekannter Dauer im Exil 987 in der Jomsburg. Nach einer kurzen schwedischen Invasion 991 unter König Erik Segersäll, in deren Folge er wahrscheinlich erst nach Zahlung eines Lösegeldes freikam, gelangte Sven wieder auf den dänischen Thron. Er war Christ und errichtete in Roskilde eine große Kathedrale, erkannte aber die Oberhoheit des Erzbischofs von Hamburg nicht an.[2] 994 war er zusammen mit Olav Tryggvason Führer eines Wikingerangriffs auf London. Er verwüstete dabei große Teile Südostenglands und erhielt zur Beendigung seiner Plünderungen im folgenden Jahr ein Danegeld von 16.000 Pfund Silber. Norwegen war nach der Schlacht bei Hjørungavåg 986 wieder eigenständig geworden und Olav Tryggvason wurde dort König. Er nahm an der Schlacht vor der Insel Svold am 9. September 1000 auf der wendischen Seite gegen Dänemark teil und starb in dieser Schlacht. Sven I. herrschte nunmehr über Norwegen mittels zweier Jarle. | VON SCHWERDEN, König König Sven Gabelbart (I23926)
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| 4168 | Swjatopolk wurde wahrscheinlich 978 oder 979 geboren. Es ist unklar, wer sein Vater war. Wahrscheinlich war er ein Sohn von Jaropolk I. und einer tschechischen Mutter. Nach dessen Tod nahm Wladimir die wahrscheinlich schwangere Witwe zur Frau und akzeptierte das Kind als legitimen Erben. Um 990 wurde ihm von Wladimir das neu gegründete Fürstentum Turow übergeben. Er heiratete eine Tochter des polnischen Herrschers Bolesław I. Nach dem Tod Wladimirs 1015 setzte er sich zunächst in der Hauptstadt Kiew als neuer Großfürst durch. Sein Halbbruder Jaroslaw hielt sich allerdings in Nowgorod, der zweitwichtigsten Stadt der Rus, und sammelte dort skandinavische Krieger. Im Rahmen der ersten Kämpfe wurden Boris und Gleb, zwei weitere Söhne Wladimirs, ermordet, wofür die Nestorchronik Swjatopolk die Schuld gibt. Im Sommer 1016 standen sich die Heere Swjatopolks und Jaroslaws drei Monate lang gegenüber. Schließlich kam es zur Entscheidungsschlacht, bei der Swjatopolk unterlag. Er floh nach Polen zu seinem Schwiegervater, der daraufhin zu seinen Gunsten in der Kiewer Rus zu intervenieren versuchte. Im Sommer 1017 griffen Jaroslaw I. und Kaiser Heinrich II., einer vorherigen Absprache folgend, Bolesław I. von zwei Seiten her an. Im Sommer 1018 gelang es Bolesław jedoch, Kiew zu erobern und Swjatopolk erneut als Großfürst einzusetzen. Jaroslaw konnte zwar nach Nowgorod fliehen, seine weiblichen Verwandten und ein großer Goldschatz fielen in die Hände des polnischen Königs. Kurz darauf vertrieb Jaroslaw Swjatopolk allerdings wieder aus Kiew. Danach spielte Swjatopolk keine politische Rolle mehr. | (RUSSLAND), Swjatopolk I. (I39691)
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| 4169 | Swjatoslaw war ein Sohn von Wladimir dem Großen und einer tschechischen Mutter. Sein Geburtsjahr ist unbekannt. Um 990 wurde er von seinem Vater als Fürst der Drewljanen eingesetzt. 1015 floh er nach dem Tod des Vaters und der Ermordung seiner Brüder Boris und Gleb in die Karpaten (Ungarisches Gebirge).[1] Dort wurde er von Soldaten seines Bruders Swjatopolk getötet. In Swjatoslawowa mogila („Swjatoslaws Grab“) bei Skorje fanden sich in einem Kurgan (Hügelgrab) Reste einer hochgestellten Person des 11. Jahrhunderts. | (DREWLJANEN), Swjatoslaw (I39692)
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| 4170 | Syberg (auch Sieberg, Sieberger, Syburg) ist der Name eines alten westfälischen Adelsgeschlechts, das zum Uradel der Grafschaft Mark gehörte. Der Name des Geschlechts leitet sich von dem zu ihrem Stammsitz Haus Busch (Hagen) gehörenden Syberg (heute zu Dortmund gehörend) ab. Hohensyburg ist eine Höhenburg der Kölner Erzbischöfe und steht im Zusammenhang mit dem Landesausbau im 12. Jahrhundert. 1235 werden die Herren von Syberg als kölnische Ministerialen erstmals erwähnt. Nach der Teilzerstörung 1287 durch Graf Eberhard von der Mark zog sich die Familie auf ihren Besitz Haus Busch in der Grafschaft Limburg zurück.[1] Die Stammreihe des Geschlechts beginnt mit dem Ritter Hermann von Syberg, urkundlich 1377, der auf dem Haus zum Busch an der Lenne saß.[2] Als Name wurde auch 'von Syberg zum Busch' verwendet. Später saßen die Syberg in Westhofen, Haus Busch (1369–1827), Haus Wischlingen (1511– ?), Haus Voerde (1563–1764), Haus Kemnade (1647–1847), Haus Kliff (ca. 1650–1681), Burg Blankenstein (1637–1647), Schloss Aprath (ca. 1650–ca. 1750) und Schloss Eicks (16. Jh. bis heute). Sie verbreiteten sich auch nach Livland und Preußen, dort auch unter dem Namen „von Syburg“. Wappen Das Stammwappen zeigt in Schwarz ein fünfspeichiges, goldenes Rad. Auf dem Helm mit schwarz-goldenen Decken das Rad zwischen einer goldenen und schwarzen Straußenfeder. Haus Busch ist ein altes Herrenhaus der Adelsfamilie von Syberg zum Busch in Hagen-Helfe, das seit 1974 der Gesellschaft für publizistische Bildungsarbeit als Sitz und als so genanntes Journalisten-Zentrum des von der Gesellschaft getragenen Deutschen Instituts für publizistische Bildungsarbeit, kurz Haus Busch, diente. Im November 2019 wurde Insolvenzantrag gestellt. Das Haus wurde zum Jahresende 2019 geschlossen.[1] Geschichte Blick auf das Herrenhaus Haus Busch auf Karte von 1770 Wappen derer von Syberg Der ursprüngliche Stammsitz der Herren von Syberg, als Dienstleute der Kölner Erzbischöfe, lag wahrscheinlich auf der spätestens gegen Mitte des 12. Jahrhunderts erbauten Höhenburg Siburg (Hohensyburg). Sie wurde jedoch 1287/88 durch Graf Eberhard II. von der Mark erobert und die von Syberg traten als Ministeriale zu den Grafen von der Mark über. Spätestens um 1350 hat sich dann ein Zweig der Familie auf Haus Busch an der Lenne und in Blickweite der Hohensyburg angesiedelt, um 18 Jahre später von Dietrich IV. von Volmerstein größeren Grundbesitz und Nutzungsrechte im Raum Hagen zu erwerben.[2] Als erster dieses Geschlechts wurde zwischen 1359 und 1377 der Ritter Hermann von Syberg zum Busche urkundlich erwähnt, als er 1359 den Zehnt zu Fley kauft und 1371 den Everdes Hof in Boele.[3] In einer Urkunde von 1369 wird er als „Hermann van Siborch, dey tom Bussche wonet“ bezeichnet. Hermann war damals märkischer Gograf zu Unna, ab 1375 Amtmann der ehemaligen kölnischen Oberhöfe Schwelm und Hagen, mit Amtssitz in Hagen auf „Burg Klippe“ an der Volme, und bis zu seinem Tod auch Oberrichter zu Iserlohn. Die Herren von Syberg zum Busch zählten zum Dienstadel und zu wichtigen Amtsträgern des Grafenhauses Mark bzw. der Herzöge von Kleve-Mark. Sie gehörten zu den begütertsten Adelsfamilien im Raum Hagen mit umfangreichem Landbesitz, größtenteils in den Gemeinden Boele, Helfe, Herbeck und Fley. Haus Busch hatte Obereigentumsrechte an 8 Bauernhöfen und 2 Kotten in Boele und Bathey. Außerdem gehörte ihnen eine Kornmühle, zu der die Bauerschaften Boele, Fley und Halden zwangsmahlpflichtig waren sowie umfangreiche Jagd- und Fischereirechte. Sie betrieben zudem die Lennefähre „Am Cabel“ und für die später errichtete Lennebrücke musste ihnen bis in das 19. Jahrhundert Brückenzoll bezahlt werden. Im Jahr 1511 wurden die von Syberg mit Haus Hagen belehnt und sie erwarben im Laufe der Zeit auch die Herrschaft über den Adelshof Haase zu Boele, sowie dem Freigut zu Dorboile (Helfe). Bei der Aufteilung der Boeler Mark (1770) und Howalder Mark (1771) erhielt Haus Busch als Haupterbe den weitaus größten Anteil des Markenbesitzes. Der Adelssitz der Herren von Syberg zum Busch nahe der Lenne war ursprünglich ein steinerner Wohnturm mit angeschlossenem Versorgungshof. Das heute noch vorhandene Herrenhaus mit dem eindrucksvollen Kellergewölbe wurde um 1700 von Johann Gisbert von Syberg unter Erweiterung des mittelalterlichen Wohnturms errichtet. Nach einem Plan von 1772 war das Herrenhaus – ebenso wie die später entstandene Vorburg – in jener Zeit von einer Gräfte umgeben, die vorne vom Portal aus und auf der Rückseite zum Garten hin jeweils über eine Steinbrücke überquert wurde. Im 18./19. Jahrhundert erfolgten weitere Um- und Ausbauten. Um 1850 wurde hinter dem Herrenhaus ein Park im Stil eines englischen Landschaftsgartens angelegt. Im Zuge von Umbauarbeiten wurde in den 1930er Jahren im Keller des Herrenhauses ein aus Bronze gegossenes Rohr einer Hakenbüchse aus dem 15./16. Jahrhundert entdeckt, vermutlich im früheren Wohnturm als Verteidigungswaffe benutzt.[4] Wappen derer von Vincke Johann Gisbert von Syberg zum Busch (1678–1753) war königlich preußischer Geheimer Rat und Justizpräsident von Kleve und Mark. Er wurde als erster der Familie zum Freiherrn ernannt. Sein Enkelsohn Friedrich Freiherr von Syberg zum Busch (1761–1827) heiratete 1786 auf Haus Busch Luise von Bodelschwingh zu Velmede (1755–1818). Nach dem frühen Tod ihres Sohnes erbte Tochter Eleonore (1788–1826) Haus Busch. Eleonore[5] heiratete am 19. Mai 1810 Ludwig Freiherr von Vincke (1774–1844)[6], den späteren ersten Oberpräsidenten der neu gegründeten Provinz Westfalen. Das Ehepaar bekam sechs lebende Kinder und wohnte auf Haus Busch, Gut Ickern und im Schloss Münster, dem Amtssitz Ludwigs von Vincke. Nach dem Tod Eleonores Vater im Jahr 1827 kam Haus Busch an die Adelsfamilie von Vincke, von der es teils selbst bewirtschaftet, teils verpachtet wurde.[7] Haus Busch war Geburts- und Elternhaus des ältesten Sohnes, des bekannten Politikers Georg Freiherr von Vincke (1811–1875). Landrat des Kreises Hagen von 1837 bis 1848. Berühmt durch sein Duell 1852 mit Otto von Bismarck. Der zweitälteste Sohn Gisbert Freiherr von Vincke (1813–1892) wurde als Dichter und Schriftsteller bekannt. Nach ihrem Ableben fanden Ludwig und Georg von Vincke sowie weitere Familienmitglieder im nahe gelegenen Buschbachwald, in einem heute denkmalgeschützten Erbbegräbnis von Haus Busch, ihre letzte Ruhe.[8] Haus Busch war ein beliebter Treffpunkt namhafter preußischer Staatsmänner, so des Reichsfreiherrn vom Stein, der in Wetter als preußischer Oberbergrat tätig war, oder des Freiherrn Friedrich von Hövel aus dem benachbarten Haus Herbeck. Im Jahr 1808 hatte Ludwig von Vincke auf Haus Busch eine geheime Besprechung mit dem Freikorpsführer Adolf von Lützow wegen der Vorbereitung der Erhebung gegen Napoleon.[9] Hitler zu Besuch auf Haus Busch Ab 1919 war auf dem Adelssitz der Hauptmann a. D. und Freikorpsführer Franz Pfeffer von Salomon (1888–1968) Gutspächter. Haus Busch entwickelte sich mit ihm in der Aufbauphase der nationalsozialistischen Partei zu einem Anlaufpunkt für das damalige NS-Führerkorps. Als Gauleiter, im Zuge der Vereinigung der beiden Gaue Rheinland und Westfalen zum sogenannten „Großgau Ruhr“ fanden 1926 hier mehrere Besprechungen und Führertagungen statt. Hier waren unter anderem Joseph Goebbels, der spätere Hamburger Gauleiter Karl Kaufmann aber auch Gregor Strasser, der damalige Reichsorganisationsleiter und faktisch zweite Mann der Partei, anwesend. Auch Rudolf Heß, einer der wenigen wirklichen Vertrauten Pfeffers in der NSDAP, war später auf Haus Busch zu Gast. Im November 1928 erwarb die Stadt Hagen den alten Adelssitz, verpachtete die Ländereien zur landwirtschaftlichen Nutzung, während die Gutsgebäude seit 1933 als Arbeitslager zunächst dem „Stahlhelm-Arbeitsdienst“, danach als Lager des „Reichsarbeitsdienstes für die weibliche Jugend“, diente. Von 1936 bis 1943 plante die Stadt Hagen im Herrenhaus eine Gedenkstätte für den früheren westfälischen Oberpräsidenten Ludwig von Vincke sowie – in Erinnerung an seinen einwöchigen Besuch im Juni 1926 – für Adolf Hitler einzurichten, zu deren Verwirklichung es dann aber nicht kam.[10] Nach dem Zweiten Weltkrieg richtete für mehrere Jahre das Hagener Marienhospital ein Altersheim im Herrenhaus von Haus Busch ein, während Teile der Wirtschaftsgebäude an die Märkische Bullenhaltungsgenossenschaft verpachtet waren.[11] In dem 1868 erbauten ehemaligen westlichen Wirtschaftsgebäude befindet sich heute die Biologische Station des Umweltzentrums Hagen. | VON SEYBERG ZUM BUSCH, Ursula (I45664)
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| 4171 | Sæberht hatte drei Söhne, Sexred, Saeward und einen Weiteren, dessen Name nicht überliefert wurde, die nach seinem Tod 616/617 den christlichen Glauben aufgaben und gemeinschaftlich den Thron bestiegen. Saeward vertrieb zusammen mit seinen Brüdern den Londoner Bischof Mellitus aus Essex.[1] Es liegen jedoch keinerlei Hinweise auf allgemeine Christenverfolgungen vor, vielmehr sollte die Vorherrschaft Kents beseitigt werden, dessen König Æthelberht I. das Christentum im Jahre 604 in Essex eingeführt und heidnische Kulte verdrängt hatte.[2] 617 fielen Saeward und seine Brüder in einer Schlacht gegen die westsächsischenen Gewissæ.[1] Sein Sohn Sigeberht I. wurde Nachfolger auf dem Thron.[3] | VON ESSEX, Saeward (I37027)
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| 4172 | Sæberhts Vater war Sledda und seine Mutter war Ricola, eine Schwester des Königs Æthelberht I. von Kent.[1] Er wurde vor 604 von seinem Onkel Æthelberht I. als König von Essex eingesetzt[2] und konvertierte als erster König von Essex zum Christentum.[1] Æthelberht von Kent war um 604 sein Taufpate.[3] Daraufhin wurde in London ein Bischofssitz für Essex eingerichtet, der mit Bischof Mellitus besetzt wurde.[4] Sæberht hatte drei Söhne, Sexred, Saeward und einen Weiteren, dessen Name nicht überliefert wurde, die nach seinem Tod den christlichen Glauben aufgaben und gemeinschaftlich den Thron bestiegen.[5] 2003 wurde in Prittlewell (Ortsteil von Southend-on-Sea) eine reich ausgestattete fürstliche Grabkammer entdeckt, in der sich u. a. zwei kleine Kreuze aus Goldblech fanden. Erste Annahmen gingen von einer Entstehung im 7. Jahrhundert aus; der Tote in Kammer sollte entweder Sæberht oder Sigeberht II. sein. Genauere Untersuchungen datieren die Beisetzung jedoch in das später 6. Jahrhundert, um 580. Der Tote könnte Sæberhts jüngerer, aber vor ihm verstorbener Bruder Seaxa sein.[6] Einer späteren Legende zufolge sollen Sæberht und seine Frau Æthelgoda auf Thorney Island („Dorneninsel“) bei London eine dem Heiligen Petrus geweihte Kirche errichtet haben, in der sie, so die Legende, beigesetzt wurden.[7] | VON ESSEX, Sæberht (I37024)
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| 4173 | Tabakspinner aus Nürnberg Heinzelbecker/Heitzelbecker Stammfolge Heintzelbäcker 5. Generation Blatt 5/3, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html | UNRATH, Hans Simon (I34656)
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| 4174 | Tafelindex: 1 „Schardinel“ auf Tafel Hoesch–Heidermanns (PDF/JPG) http://www.heidermanns.net/gen-pers.php?ID=36176 Frank Heidermanns http://www.heidermanns.net/gen-tab.php?TN=Hoesch-Heidermanns&FN=Schardinel Anschlusstafel Hoesch - Heidermanns © Frank Heidermanns 2022 https://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Heidermanns Frank Heidermanns | SCHARDINEL, Johannes (I6071)
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| 4175 | Taglöhner Stammfolge RANDOLL 5. Generation Blatt 5/4, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html Stammfolge RANDOLL 2. Generation Blatt 2/1, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html Stammfolge RANDOLL 3. Generation Blatt 3/1, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html Kinder: alle Daten Weinheim Stammfolge RANDOLL 4. Generation Blatt 4/2, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html Stammfolge RANDOLL 5. Generation Blatt 5/4, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html Schutzverwandter (Einwohner einer Stadt) Im engeren Sinne ist damit ein (legitimer) Einwohner einer Stadt gemeint, der nicht das Bürgerrecht innehatte, aber nach Ableistung eines Schutzverwandteneides dennoch einen gewissen Schutz durch das Gemeinwesen genoss. Schutzverwandte unterstanden der Polizei und der Gerichtsbarkeit der Stadt. Umfasst waren regelmäßig das Wohnrecht und die Erlaubnis, die allgemeinen Anstalten der Gemeinde zu benutzen. Nicht erlaubt war einem Schutzverwandten, selbstständig ein bürgerliches Gewerbe zu betreiben oder den Zünften beizutreten. Dies wurde teilweise sogar als Vorteil aufgefasst, da der Stand des Schutzverwandten nicht die (insbesondere finanziellen) Verpflichtungen des Bürgerrechts und die Reglementierungen der Zünfte mit sich brachte. Auch durfte ein Schutzverwandter kein öffentliches Amt bekleiden. Rechte bei den Gemeindeweiden und Holzrechte standen Schutzverwandten meist in eingeschränkter Form zur Verfügung; in der Regel mussten sie eine Zahlung in Geld leisten, um diese Vorteile nutzen zu dürfen. Da wegen der damit verbundenen Kosten nicht jeder das Bürgerrecht anstrebte, wurden Schutzverwandte oft nach spätestens drei Monaten aufgefordert, das volle Bürgerrecht zu erwerben und insbesondere die dazu nötigen Geldzahlungen zu leisten. Teilweise wurden dazu Repressalien angewandt, wie etwa das Androhen der Ausweisung, Pfändung, Arrest oder Gefängnis. Diesbezügliche Tendenzen gab es vor allem in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, und zwar als Folge der Lockerung der Zunftverfassungen und als Vorbote künftiger Gewerbefreiheit. Es stand den Schutzverwandten aber frei, eine jährliche Schutzgeldzahlung zu leisten. Wer dies getan hatte, durfte nicht genötigt werden. Eine solche Regelung konnte günstig sein, etwa wenn jemand keine Meisterstelle anstrebte, aber trotz einer Ehe als Geselle bei einer zum Gewerbe berechtigten Meisterwitwe arbeitete. Im Erbfall waren seine Rechte dann denen eines Bürgers gleichgestellt. Von der Nötigung ausgenommen war auch, wer vor der Pest, Kriegsgefahr oder Verfolgung in der Stadt Zuflucht gefunden hatte, solange die Ursache andauerte. In der Regel rekrutierten sich Schutzverwandte aus den Reihen der Gesellen, Lehrlinge, Arbeiter, Tagelöhner und Juden. Von den Schutzverwandten abzugrenzen waren die sogenannten „Ankömmlinge“ (advenae), die nur vorübergehenden Aufenthalt in der Stadt hatten. Diese konnten zwar vor den einheimischen Gerichten verklagt werden, hatten selbst aber kein Klagerecht oder Anspruch auf städtische Leistungen. Der Begriff des Schutzverwandten fand bis ins 19. Jahrhundert, teils bis nach 1918 Gebrauch. Er wurde schließlich nicht mehr verwendet, weil ab dem 19. Jahrhundert die Schutzverwandten im Allgemeinen die gleichen Lasten zu tragen hatten wie die Vollbürger, so dass die Unterscheidung schließlich keinen Sinn mehr hatte. https://de.wikipedia.org/wiki/Schutzverwandter | BAIER, Philipp Peter (I2383)
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| 4176 | Taglöhner in Weinheim Stammfolge Heintzelbäcker 7. Generation Blatt 7/3, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html | HEINZELBECKER, Conrad Eberhard (I520)
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| 4177 | Taglöhner, Maurer in Weinheim Stammfolge Heintzelbäcker 6. Generation Blatt 6/2, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html Stammfolge Heintzelbäcker 7. Generation Blatt 7/1a und 7/1b, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html | HEINZELBECKER, Georg (I43485)
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| 4178 | TAglöhner, Musikant in Weinheim; Bürgerannahme: 24.06.1816 (BB(A) 1/241) Vom Landwehrdienst verabschiedet 27.04.1819 siehe Stammfolge Metz 1. Generation Blatt 1/1, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html Stammfolge Metz 2. Generation Blatt 2/2, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html Stammfolge Metz 3. Generation Blatt 3/1 (Hans Michael Metz) und, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html Stammfolge Metz 4. Generation Blatt 4/5 Valentin Metz / Christina Margaretha Lutz, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html Stammfolge Metz 5. Generation Blatt 5/9 , Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html siehe 1. Friedrich Christian I. Metz siehe Blatt 6/12 2. Katharina Elisabeth Metz siehe Blatt 6/13 7. Johann Peter Metz siehe Blatt 6/14 9. Johann Philipp Metz siehe Blatt 6/15 siehe 7. Generation Blatt 7/7 | METZ, Friedrich Christian I. (I43692)
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| 4179 | TANKRED war ein niederer Adliger, der auf der Halbinsel Cotentin in der Nähe von Coutances eine kleine Herrschaft besaß. Es ist nicht gesichert, um welches von drei Dörfern mit dem Namen Hauteville es sich dabei handelte, doch nimmt man an, es sei Hauteville-la-Guichard gewesen. Tankred zeugte zwölf Söhne mit zwei Frauen. Um 1035 übertrug er seinen Besitz dem vierten Sohn GAUFRED und wies die leer ausgegangenen Abkömmlinge an, sich das Ihre mit Gewalt oder List zu erobern. So kam es, dass sich von Tankreds Söhnen im 11. Jahrhundert mindestens acht in Unteritalien aufhielten. Zuerst fanden sich die ältesten Söhne WILHELM und DROGO dort ein, die sich von einfachen Söldnern zu Kompanieführern und schließlich zu Grafen (wenn auch ohne größere Bedeutung) hocharbeiteten. Mit der Zeit wurden durch den Erfolg der beiden weitere Hautevilles nach Apulien gezogen: Um 1045 HUMPFRED, dann auch der heimatliche Erbe GAUFRED und der – später bedeutende – erste Sohn mit Frensendis, ROBERT GUISKARD. (normannischer Herscher sowie Herzog von Apulien und Kalabrien Wilhelm von Apulien schrieb: „… sein Name war Guiskard, weil er an Verschlagenheit Cicero und auch Odysseus überlegen war.“) Es folgten noch MALGERIUS, WILHELM und schließlich der jüngste Sohn des altavillschen Tankreds, ROGER. Die sich so begründende normannisch-altavillsche Dynastie reichte bis FRIEDRICH II., dessen Mutter KONSTANZE eine Enkelin ROGERS war. | VON HAUTEVILLE, Tankret (I24288)
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| 4180 | Tankred war ein niederer Adliger, der auf der Halbinsel Cotentin in der Nähe von Coutances eine kleine Herrschaft besaß. Es ist nicht gesichert, um welches von drei Dörfern mit dem Namen Hauteville es sich dabei handelte, doch nimmt man an, es sei Hauteville-la-Guichard gewesen. Tankred zeugte zwölf Söhne mit zwei Frauen. Um 1035 übertrug er seinen Besitz dem vierten Sohn Gaufred und wies die leer ausgegangenen Abkömmlinge an, sich das Ihre mit Gewalt oder List zu erobern. So kam es, dass sich von Tankreds Söhnen im 11. Jahrhundert mindestens acht in Unteritalien aufhielten. Zuerst fanden sich die ältesten Söhne Wilhelm und Drogo dort ein, die sich von einfachen Söldnern zu Kompanieführern und schließlich zu Grafen (wenn auch ohne größere Bedeutung) hocharbeiteten. Mit der Zeit wurden durch den Erfolg der beiden weitere Hautevilles nach Apulien gezogen: Um 1045 Humfred, dann auch der heimatliche Erbe Gaufred und der – später bedeutende – erste Sohn mit Frensendis, Robert Guiskard. Es folgten noch Malgerius, Wilhelm und schließlich der jüngste Sohn des altavillschen Tankreds, Roger. Die sich so begründende normannisch-altavillsche Dynastie reichte bis Friedrich II., dessen Mutter Konstanze eine Enkelin Rogers war. | VON HAUTEVILLE, Tankred (I39129)
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| 4181 | Tante Inge hatte vorgeschlagen, dass ich komme und ein Hotel auf Rügen, Ostsee, gegenüber von Dänemark, ein Top-Resort in der DDR und vor dem Deutschen Reich (vergleichbar mit Deauville) übernehme. Denn mit der Wiedervereinigung standen all diese Staatshotels zu einem guten Preis zum Verkauf und sie war bereit zu investieren. Mama riet mir davon ab, vor allem wegen der Sonderstellung von Tante Inge, die nicht die beliebteste in der Familie war. So blieben wir über Briefe in Kontakt und nach unserem Treffen in Köln verstanden wir den Stil der Figur. Dies erlaubte uns dennoch, diesen uns völlig unbekannten Zweig der Familie zu entdecken, und wir pflegten einen schwachen Kontakt zu Christa und Reinhard. In dieser Phase begann ich mich auch für meine Vorfahren zu interessieren und die Dokumente aufzubewahren, die es mir heute ermöglichen, diese kleine Website zu erstellen. Anzumerken ist, dass Tante Inge und ihre Erbschaft 2011/2012 (ca. 200.000,-) Mama ermöglichten, noch 3-4 Jahre mit Verlust in Le Montagnard zu leben. | BRAUN, Inge (I41103)
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| 4182 | Taufe Patene: Thomas KRIEG von Ebersteinrod und Anna, Ehefrau des Schultheißen Hans WERNER | BOEHNER, Thomas (I11738)
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| 4183 | Taufe lt. KB Hanau-niederländische Gemeinde. Kindstaufe in Heidelberg 1700. Tod lt. KB Heiliggeistkirche: | SMEDEL, Prof Dr. theol. Prof Dr. theol. Johann Heinrich (I768)
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| 4184 | Taufe lt. KB Heiliggeistkirche. | KELLER, Dorothea (I599)
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| 4185 | Taufe lt. KB Heiliggeistkirche. | HETTE(N)BACH, Johann Martin (I783)
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| 4186 | Taufe lt. KB Heiliggeistkirche. | HOFSTATT, Johann Bernhard (I2523)
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| 4187 | Taufe lt. KB Heiliggeistkirche. | GUTENBERGER, Johann Georg (I7794)
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| 4188 | Taufe lt. KB Heiliggeistkirche. | GUTENBERGER, Anna Katharina (I7796)
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| 4189 | Taufe lt. KB Heiliggeistkirche. | GUTENBERGER, Anna Elisabeth (I7797)
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| 4190 | Taufe lt. KB Heiliggeistkirche. | GUTENBERGER, Hermann (I7799)
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| 4191 | Taufe lt. KB Heiliggeistkirche. | GUTENBERGER, Johann Melchior (I7800)
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| 4192 | Taufe lt. KB Heiliggeistkirche. | GUTENBERGER, Johann (I7801)
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| 4193 | Taufe lt. KB Heiliggeistkirche. | GUTENBERGER, Christoph (I7802)
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| 4194 | Taufe lt. KB Heiliggeistkirche. | HUBER, Johann Friedrich (I12123)
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| 4195 | Taufe lt. KB Heiliggeistkirche. Abendmahl in Schriesheim als Kriegsflüchtling zu "Aegidi" (Sep.) 1694 mit Ehefrau. Bürgerannahme in Heidelberg mit Ehefrau am 16.12.1696, beide Bürgerskinder. Metzger in Heidelberg (1696, 1728). Kindstaufe in Heidelberg-Handschuhsheim 1696 kriegsbedingt. Tod lt. KB Heiliggeistkirche: alt 63 Jahre. | GUTENBERGER, Johann Jacob (I7795)
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| 4196 | Taufe lt. KB Heiliggeistkirche. Medicinae Doctoris und Practicus in Heidelberg (1763). Generallandesarchiv Karlsruhe 204 Nr. 1522 Nacheinander erfolgte Belehnungen der Familien Schönthal, Virdung, Sprenger, Laurelius, Vorst, Nebel, Hofstatt, Walsdorf und Henking mit dem sogenannten Vicedomischen Haus, spätere Apotheke auf dem Markt / (1403ff) 1541-1686 Darin: Kolorierte Zeichnung über die jeweiligen Lehensinhaber ab 1403 bis Daniel Nebel 1679, mit kolorierter Wappenzeichnung des Conrad Daniel Nebel, 2007 entnommen, jetzt 204 Nr. 1522 K 1 http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=4-1487571 Generallandesarchiv Karlsruhe 204 Nr. 1523 Nacheinander erfolgte Belehnungen der Familien Schönthal, Virdung, Sprenger, Laurelius, Vorst, Nebel, Hofstatt, Walsdorf und Henking mit dem sogenannten Vicodemischen Haus, spätere Apotheke auf dem Markt / (1403ff) 1691-1769 http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=4-1487573 | WALLSDORF\WALZDORF, Dr. med Johann Dietrich (I432)
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| 4197 | Taufe lt. KB Heiliggeistkirche. Pate in Heidelberg (Heiliggeistkirche) am 6.6.1684 und 19.10.1689 (gemein-sam mit Schwester Anna Barbara). Bürger (1692) und Weißgerber (1691, 1692) in Heidelberg. Eisenkrämer in Heidelberg; übernahm 1696 nach dem Tod seines Vaters die Macksche Mühle in Heidelberg-Ziegelhausen. Krämer in Heidelberg, Kriegsflüchtling in Eberbach (1697). Ehefrau Patin in Heidelberg (St. Peterskirche) am 6.11.1705 (er: wieder Eisenkrämer; desgl. 1715, 1720). Pate in Heidelberg (luth.) am 16.1.1715. Tod lt. KB Heiliggeistkirche: alt 56 Jahre. ∞ Schaaf, Anna Elisabeth *Heidelberg 06.09.1661†nach 1718Taufe lt. KB Heiliggeistkirche. Patin in Eberbach am 6.3.1697, Kriegsflüchtling. Lt. Hoppe 1718 nach dem Tod ihres Ehemannes Besitzerin der Mackschen Mühle in Heidelberg-Ziegelhausen. Patin in Heidelberg (luth.) am 20.8.1708 und 8.2.1711 sowie in Heidelberg (St. Peterskirche) am 11.12.1716. (Anna Elisabeth Schaf / Schaaf (1661-1718), verheiratete Johann Jacob Hettenbach (20.05.1664-17.06.1720), übernimmt nach seinem Tod 1720 die Mack´sche Mühle) 1410 Hubenschmiedths Mühl In der Anfangszeit genannt "des Hubenschmiedths Mühl" und über 200 Jahre wurden Gewürze gemahlen. Die Mack´sche Mühle ist unter den Mühlen im Steinbachtal die vermutlich älteste, mit einer ersten urkundlichen Erwähnung, eine Mühlenkonzession welche die Errichtung und den Betrieb einer weitern Mühle (Walkmühle) unterhalb der damals bereits bestehenden Mühle gestattet , von 1410. 1617 wurde die Mühle zur Getreidemühle umgebaut. 1622 im 30Jährigen Krieg wurde die Mühle abgebrannt. Hettenbach´sche Walkmühle, dann wieder Getreide- und Ölmühle; von 1658 bis mindestens 1718 oder sogar 1799: 1658 Kauft Hieronymus Hettenbach (*vor 1632 + vor 1656) zusammen mit HANS LENHART MAYER von Neuenheim die Mühle und baut sie neu als Walkmühle auf. Walkmühle für 50 Jahre. Seine Frau ist Barbara Gutenberger 1688-97 Pfälzischer Erbfolgekrieg 1696 nach dem Tod von Heironymus übernahm der Sohn Jacob Hettebach ( *25.05.1564 +17.06.1720) die Mühle in Heidelberg-Ziegelhausen 1709 baute Hans Jakob Hettenbach ( *25.05.1564 +17.06.1720) die Mühle wieder zur Lebensmittelverarbeitung um. Zunächst zur Getreidemühle, dann aber zusätzlich noch zur Ölmühle für 200Jahre. Seine Frau ist Anna Elisabeth Schaaf (06.09.1661+ nach 1718), die in erster Ehe mit Johann Georg Meyer (*vor 1667 + vor 1691 Heidelberg) verheiratet war. 1718 nach dem Tod des Ehemannes wird sie Besitzerin der Mühle in Ziegelhausen. lt. Hoppe 1799 wird die Familie Mack Besitzer der Mühle 1799-1906 blieb die Mühle im Besitz der Famile Mack | HETTE(N)BACH, Johann Jacob (I787)
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| 4198 | Taufe lt. KB Heiliggeistkirche. Patin in Eberbach am 6.3.1697, Kriegsflüchtling. Lt. Hoppe 1718 nach dem Tod ihres Ehemannes Besitzerin der Mackschen Mühle in Heidelberg-Ziegelhausen. Patin in Heidelberg (luth.) am 20.8.1708 und 8.2.1711. Ihr gilt der Stein in der Fassade der Hauses der besagt, dass eine Anna Elisabeth Hettenbachin 1724 die Mühle wieder aufbaut? | SCHAF \ SCHAAF, Anna Elisabeth (I16710)
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| 4199 | Taufe lt. KB Heiliggeistkirche: posthum geboren. | HUBER, Maria Katharina (I2518)
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| 4200 | Taufe lt. KB Weinheim-Klosterkirche. Abendmahl in Hockenheim am 12.4.1705 (14 Jahre). Patin in Heidelberg (Klosterkirche) am 3.6.1718 und 17.11.1719 sowie in Hockenheim am 15.5.1721. Tod lt. KB Heiliggeistkirche (mit biograph. Angaben). | WEISSBROD, Anna Rosina (I589)
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