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| 451 | 4.3.1549 Sulzberg (Gemeinde Untereggen), katholisch, von Unterwalden, 1521-1537 von Winterthur. Sohn des Jakob (->). vor 1520 Maria Petronella von Ulm, aus Konstanz. 1521-1537 war Joachim Mötteli vom Rappenstein Gerichtsherr von Pfyn und Wellenberg. 1526 erwarb er von seinem Bruder Beat Rudolf den restlichen Teil der Herrschaft Pfyn und Dettighofen. 1530 kauften beide vom Bischof von Konstanz die Kollatur und den Widumhof von Weinfelden. Den thurgauischen Gerichtsherren diente Mötteli als Anwalt vor Landvogt und eidgenössischer Tagsatzung. Seine Untertanen behandelte er überaus grob. Mötteli bestritt langwierige Prozesse vor der Tagsatzung sowie vor dem Reichskammergericht. Finanziell geriet er 1537 in Nöte. Joachim Mötteli vom Rappenstein war ein gewaltsamer Charakter mit ausgesprochener Prozess- und Streitsucht (Totschlag 1518 in Wil SG). Erich Trösch: "Mötteli vom Rappenstein, Joachim", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 17.11.2009. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/015188/2009-11-17/, konsultiert am 21.11.2024. | MÖTTELI VOM RAPPENSTEIN, Joachim (I48900)
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| 452 | 4.5.1751 Basel, 20.7.1823 Basel, ref., von Basel. Sohn des Leonhard, Handelsmanns, und der Anna Catharina Birr. Ururenkel des Matthäus (->). 1777 Anna Elisabeth Sarasin, Tochter des Lukas Sarasin. Ab 1778 Teilhaber der Handelsgesellschaft Leonhard Vischer & Sohn. Ab 1777 Mitglied im Gr. Rat und 1788-98 im Kl. Rat der Stadt Basel. 1797 auf Anraten seines Schwagers Peter Ochs Antragsteller im Gr. Rat auf eine Gleichstellung sämtl. Bürger und Untertanen. Während der Helvetik wahrte V. 1798-1803 als Präs. des Kantonsgerichts seinen Einfluss. Nach dem Tod von Lukas Sarasin erwarb er 1802 den Reichensteinerhof (Blaues Haus) und wirkte als Seidenbandfabrikant. Aus der Politik zog er sich zurück. Das von seiner Frau geerbte Schloss Wildenstein liess er instand stellen und den Wohnbereich im romant. Stil ausmalen und ausstatten. V. und ab 1823 sein Sohn Peter machten das Schloss zum Mittelpunkt ihrer künstler. Ambitionen sowie ihrer bedeutenden Kunstsammlung. | VISCHER, Peter (I27665)
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| 453 | 423 - 1477 des Rats, Vogt zu Kiburg und Andelfingen, 1433 Gesandter nach Rom, wo er zum Ritter geschlagen wurde, 1441 Bürgermeister von Zürich | SCHWEND, Ritter Ritter Johannes (I11265)
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| 454 | 448 Mitglied des Stadtgerichts; 1455 Gerichtsvollzieher (Vogt) in Maennedorf, 1466 Gerichtsvollzieher in Buelach, 1471 Gerichtsvollzieher in Kuesnacht, 1473 Zunftmeister zur Meise, 1475 Gerichtsvollzieher in Andelfingen, 1483 Gerichtsvollzieher in Regensberg. 1484 Pionier (Seckelmeister). | GREBEL, Hans (I14577)
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| 455 | 493 heiratete Audofleda den Ostgotenkönig Theoderich den Großen, der gleich nach seinem Sieg über Odoaker bei Chlodwig I. um ihre Hand angehalten hatte.[2] Diese Ehe war Teil des machtpolitischen Systems Theoderichs gegen Ostrom. Einziges Kind dieser Ehe war Amalasuntha, die nach Theoderichs Tod 526 die Geschicke Italiens für einige Jahre bestimmte. Über Audofleda selbst ist ansonsten fast nichts bekannt. Amalasuntha soll um 530 mit dem Sklaven Traguila durchgebrannt sein. Ihre Mutter Audofleda schickte ein Heer. Traguila wurde getötet und Amalasuntha an den Hof zurückgebracht. Bald darauf soll Amalasuntha ihre Mutter mit einem vergifteten Abendmahlskelch ermordet haben.[3] Die deutsche Historikerin Martina Hartmann hält diese Erzählung des Gregor von Tours für sehr unglaubwürdig, räumt aber immerhin ein, dass den dabei von Gregor – als einziger Quelle – gemachten Behauptungen, die als Heidin geborene Audofleda sei wegen ihrer Heirat zum arianischen Christentum übergetreten und habe ihren Gatten überlebt, eine gewisse Wahrscheinlichkeit zukomme.[4] | ..., Audofleda (I37014)
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| 456 | 5.2.1538 Zürich, 2.6.1589 Padua, ref., von Zürich. Sohn des Heinrich, Ratsherrn, und der Maria Wirz. Barbara Wirz, Tochter des Untervogts von Erlenbach. Der vielseitige Unternehmer L. war im Liegenschaften- und Textilhandel tätig und besass das Bergwerk Gonzen sowie die Weinschenke Zum Elsässer. Ab 1566 sass er für die Konstaffel im Gr. Rat, 1573-88 im Kl. Rat von Zürich. L. war einer der ersten Zürcher Textilfabrikanten. 1573 gründete er mit Hans Conrad Escher vom Glas, Heinrich Thomann und Hans Keller eine Gemeinschaft zur Buratfabrikation. Sein offensichtl. Geschick in Finanzgeschäften verschaffte ihm nicht nur die Grundlagen zum Erwerb der Herrschaft Elgg und der Freiherrschaft Aubonne, sondern liess ihn auch zum Finanzagenten des franz. Königs Heinrich III. werden. | LOCHMANN, Hans Heinrich (I34487)
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| 457 | 5.4.1571 Zürich, 10.11.1653 Zürich, ref., von Zürich. Sohn des Conrad, Gürtlers, und der Agnes von Birch. 1) Dorothea Werdmüller, Tochter des David Werdmüller, 2) Margaretha Paravicini de Capellis, von Plurs. Ab 1620 Ratsherr der Saffranzunft, 1623 Gesandter in die ennetbirg. Vogteien, 1642 Rechenherr. Als Textilkaufmann war G. zusammen mit seinem Bruder Hans Jacob einer der wichtigsten Exporteure Zürichs, die "Tüchli" (grobes Baumwolltuch) v.a. nach Oberitalien ausführten. Als Seidenrohstofflieferant bediente er namentlich die Werdmüller. | GOSSWEILER, Hans Kaspar (I15179)
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| 458 | 5.5.1544 Schaffhausen, 18.6.1604 Maienfeld, ref., von Schaffhausen. Sohn des Conrad (->). 1570 Helena Studer, Tochter des Jacob, Kaufmanns und Bürgermeisters von St. Gallen. Schulen in Schaffhausen, 1562-67 Stud. an den Univ. Basel, Heidelberg, Orléans und Padua (Dr. iur.). 1570-71 Urteilssprecher in Schaffhausen, 1570-72 Mitglied des Gr. Rats (Vertreter der Beckenzunft), 1571-77 Säckelmeister, 1572-77 Obmann des Ehegerichtes, 1572-99 Mitglied des Kl. Rats, 1574-77 Obervogt über Merishausen und Bargen, 1575-77 Statthalter, 1577-99 Bürgermeister von Schaffhausen (alternierend), 1599-1604 Lehrer in Maienfeld. M.s. Amtszeit als Bürgermeister war geprägt durch die Wirren der Gegenreformation. Er fungierte wiederholt als Gesandter und Schiedsrichter, so u.a. 1582 bei der Erneuerung des Bündnisses in Paris, 1587 im Mülhauserkrieg und 1597 bei der Teilung des Landes Appenzell. Unter seiner Ägide wurden 1585 die Erneuerung der Rheinbrücke in Angriff genommen und 1589 die Bauarbeiten an der Festung Munot abgeschlossen. Er unterhielt auch Kontakte mit versch. Gelehrten wie z.B. Basilius Amerbach dem Jüngeren. 1599 flüchtete M. nach seinem überraschenden Konkurs (aufwendiger Lebensstil, unglückl. Bürgschaften) aus Schaffhausen. M. starb im Exil in Maienfeld in ärml. Verhältnissen. Er war einer der bedeutendsten Bürgermeister von Schaffhausen und übte auch in der Eidgenossenschaft einen gewissen polit. Einfluss aus. | MEYER, Hans Konrad (I15794)
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| 459 | 5.5.1549 Schaffhausen, um 1615 Basel, ref., von Schaffhausen, ab 1580 von Basel. Sohn des Onophrion. Neffe des Christoph (->). ∞1) 1581 Laura Perna, Tochter des Pietro Perna, 2) 1583 Elisabeth Bart. W. kaufte sich 1580 in die Basler Safranzunft ein und wurde 1587 Stubenmeister. Er arbeitete ab 1580 in Basel mit Perna und führte das Geschäft nach dessen Tod 1582 bis 1585 unter dessen Namen weiter. W. druckte ca. 170 lat., ca. 60 dt. - darunter wie Perna Werke von Paracelsus -, ca. 70 hebr. und jidd. und nur etwa sieben griech. Werke sowie zahlreiche Dissertationsblätter und Promotionseinladungen. Von W.s Drucken aus Schaffhausen, wo er 1591-92 einige Monate tätig war, sind zwei bekannt. | VON WALDKIRCH, Konrad (I27431)
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| 460 | 5.6.1521 Schaffhausen, 21.2.1582 Schaffhausen, ref., von Schaffhausen. Sohn des Rudolf, Hofmeisters im Salzhof, und der Apollonia Ramsauer. 1) 1540/41 Dorothea Vorster, Tochter des Bürgermeisters von Radolfzell (✝︎1541), 2) 1545 Agatha Kreidemann, von Lindau. Schulen in Schaffhausen, Freiburg i.Br., Paris und Lyon. 1539 Notar in Radolfzell. Mitglied der Zunft der Kaufleute. 1556-59 Mitglied des Schaffhauser Gr. Rats und 1559-82 Ratsschreiber. H. verfasste eine Schaffhauser Chronik der Jahre 1537-81. Sie beschreibt ausserordentl. Ereignisse wie Unglücksfälle, Verbrechen und Hinrichtungen, gibt Aufschluss über das Wetter, Ernten, Preise, Todesfälle und Fürstenbesuche und berichtet insbesondere über den Durchzug Ks. Ferdinand I. im Jan. 1563. | HUBER, Hans Oswald (I42888)
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| 461 | 5.8.1588 Schaffhausen, 21.7.1659 Schaffhausen, ref., von Schaffhausen. Sohn des Hans Heinrich, Kaufmanns und Zunftmeisters der Schmiede, und der Anna Schüttelin. 1) 1607 Walpurga Schmid, Tochter des Caspar, Zunftmeisters der Metzger, 2) 1626 Anna Wiss, 3) 1630 Anna Maria Mäder, Tochter des Bartolome, Pflegers des Klosters Allerheiligen und Grossrats. Kaufmänn. Ausbildung in Schaffhausen, Aufenthalt in Genf. Eigenes Handelsgeschäft in Schaffhausen. Ab 1624 Mitglied des Gr. Rats der Stadt Schaffhausen, 1625 Stadtrichter, 1630 Obervogt zu Neunkirch, 1642 Zunftmeister der Schmiede und Mitglied des Kl. Rats, 1644 Obervogt von Rüdlingen, Buchberg und Ellikon. 1645 Seckelmeister, 1646 Statthalter, 1648-56 Bürgermeister von Schaffhausen. 1646-51 mehrfach Tagsatzungsgesandter. | SCHALCH, Matthäus (I32875)
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| 462 | 5.9.1623 St. Gallen, 14.4.1689 St. Gallen, ref., von St. Gallen. Sohn des Jacob, Kaufmanns. 1) Magdalena Schlaprizi, 2) Anna Barbara Rothmund. Kaufmann, Teilhaber am Handelshaus Schlaprizi, H. und Mitverwandte in St. Gallen und Lyon. 1663 bei der Erneuerung des franz. Bündnisses der Eidgenossenschaft mit Ludwig XIV. zusammen mit Johann Heinrich Escher Gesandter der Kaufmannschaft der evang. Orte nach Paris, um die alten Zollfreiheiten und Handelsprivilegien der schweiz. Kaufleute in Frankreich zu retten. Über diese nicht sehr erfolgreiche Gesandschaftsreise verfasste H. einen interessanten Bericht. In St. Gallen hatte er diverse Ämter inne. | HOCHREUTINER, Jakob (I4331)
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| 463 | 527 wurde Caspar J. aus St. Gallen in Schaffhausen eingebürgert. Der Stammbaum der Schaffhauser Fam. J. lässt sich bis 1566 zurückverfolgen. Zimprecht wurde 1636 Zunftmeister und damit Mitglied des Kl. Rates. Die Fam. stellte Zimmerleute, Goldschmiede, Bäcker, Metzger, Gerber und Schuhmacher, ab 1700 viele Schneider, Lismer und Strumpfstricker. Die Brüder Jakob (1736-1816), Bernhard (1738-1812) und Conrad (1740-1817) werden als Färber und Strumpffabrikanten bezeichnet; sie vertrieben rote wollene Strümpfe im süddt. Raum so gewinnbringend, dass einzelne Nachkommen sich der Vermögensverwaltung widmen konnten. Bernhard (->) wandte sich der Politik zu. Sein Sohn Wilhelm (->) wurde als Sozialpionier Nationalrat. Wilhelms Bruder Emil (->) wurde Regierungsrat, dessen Enkel Bernhard (->) gründete 1936 die Schaffhauser Chemiefirma Cilag. Einer anderen Linie entstammen höhere Beamte und Juristen in Stadt und Kanton, ebenso Lithografen und Buchdrucker; ihr gehört Eduard (->) an, der Architekt des Bundesplatzes. | JOOS, Anna (I2288)
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| 464 | 600 Jahre Hotel «Blume»: Bundesräte, Badegäste und ein Mord Römer und Ritter badeten schon im Thermalwasser des Hotels «Blume» in Baden. Das Haus hat viel erlebt – auch einen Mord. Das Hotel «Blume» im Badener Bäderquartier an der Limmat, ist mit 600 Jahren eines der ältesten Hotels der Schweiz. Baden konnte auch tödlich sein: Ritter Gotthard von Breitenlandenberg wurde 1526 im Hotel Blume umgebracht. Der damalige Wirt Jakob Seeholzer soll den Ritter in seiner Badekleidung erstochen haben. Der Grund für den Mord ist nicht geklärt. Eine mögliche Erklärung von Florian Müller: Der Ritter hatte versucht, dem Wirt die Frau auszuspannen. | VON BREITEN-LANDENBERG, Hans Gotthard II. (I32089)
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| 465 | 7.3.1622 Schaffhausen, 25.12.1691 Schaffhausen, ref., von Schaffhausen. Sohn des Hans Andreas, Handelsherrn, und der Barbara von Waldkirch. Urenkel des Heinrich (->). 1643 Anna Katharina Ziegler, Tochter des Alexander Ziegler. 1656 Stadtrichter, 1663 Grossrat, 1673 Vogtrichter, 1676 Obherr der Gesellschaft zun Kaufleuten, 1677 Eherichter, 1684 Zeugherr, Geheimer Rat und Burgvogt zu Herblingen. Durch den Tod seiner begüterten Eltern und sämtl. Geschwister im Pestjahr 1629 wurde P. mit sieben Jahren zum Alleinerben des grossen Vermögens. Später tätigte er mit seinem Schwiegervater grössere Handels-, Finanzierungs- und Darlehensgeschäfte mit süddt. Städten und Adligen und gelangte zu grossem Reichtum. Nach der Beerbung seines Schwiegervaters war P. 1677 mit 87'000 Gulden der viertreichste Schaffhauser. Von seinen zahlreichen Häusern, die er prächtig ausschmücken liess, sind viele noch erhalten. | PEYER MIT DEM WECKEN, David (I26317)
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| 466 | 732 wurde Robert I. „Dux“ im Haspengau und Graf im Oberrhein- und Wormsgau und war ab 741/42 königlicher Pfalzgraf und 757 königlicher Missus in Italien. Er war auch Graf im Masuariergau und eine bedeutende Stütze der Karolinger.[1] Robert I. leitete 756/57 gemeinsam mit Abt Fulrad von Saint-Denis die Durchführung der Verträge mit den Langobarden. Robert war bereits verstorben, als seine Witwe Williswinda und sein Sohn Cancor 764 das Kloster Lorsch gründeten.[2] | (MEROWINGER), Robert I. (Rupert I.) (I39245)
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| 467 | 743 setzte er den Merowinger CHILDRICH III. zum Schattenkönig ein, bis er sich und seine Familie dann 754 vom PAPST zum König salben lies. Im März 741 teilte KARL MARTELL sein Reich zwischen seinen Söhnen aus erster Ehe, KARLMANN und PIPPIN, wobei sich über Art und Durchführung die wenigen, aus späterer Zeit stammenden Quellen durchaus widersprechen. KARLMANN bekam Austrien, Alemannien und Thüringen, während PIPPIN Neustrien, Burgund und die Provence erhielt. Kurz vor seinem Tod änderte KARL MARTELL sein Testament. GRIFO, sein Sohn von SWANAHILD, bekam nun auch seinen Teil. Nach dem Tod von KARL MARTELL ergriff KARLMANN seinen Halbbruder GRIFO mit dessen Mutter und setzte beide in unterschiedlichen Klöstern fest. 742, nach dem Aquitanien-Feldzug, teilten KARLMANN und PIPPIN den Annales regni Francorum zufolge das Reich endgültig unter sich auf. Da die Macht nicht gefestigt schien, setzte KARLMANN 743 mit CHILDERICH III. erneut einen merowingischen König ein, um so seinem Amt als Hausmeier eine königliche Legitimierung zu geben. | VON FRANKEN, König König Pippin III. der Jüngere (I18865)
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| 468 | 771 erstmals als Auwinsheim erwähnt, wird Unteröwisheim ab 1227 von Oberöwisheim unterschieden. 1346 überließ Markgraf Hermann III. von Baden, ´der Große` (* um 1105; † 16. Januar 1160), Markgraf von Verona und Baden, dem Kloster Maulbronn (Zisterzienserabtei) die Hälfte der Ortsherrschaft. | DEUCHLER, Jacob (I1169)
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| 469 | 8 Kinder; lt. Korhammer war der Vater Konrad G. (1265-1356!); Biedermann: "Herrn Hermann Grosens Tochter, Herrn Heinrich Grosens Reichs Schultheisens zu Nürnberg Enklin, Herrn Conrad Grosens Reichs Schultheißens und Stifters des neuen Spitalls allda UrEnkelin, deren Schwester Herr Hermann v. Braitenstein Ritter, zur Ehe hatte | GROSS, Lucia (I51393)
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| 470 | 8.1.1637 Bern, 9.6.1719 Bern, ref., von Bern. Sohn des David (->). 1) 1660 Dorothea von Wattenwyl, Tochter des Gabriel von Wattenwyl, 2) 1684 Dorothea Tillier, Tochter des Jakob, Grossrats und Stiftsschaffners in Bern. 1653 an der Univ. Basel. Mitinhaber der Herrschaft Vaumarcus. 1664-82 Grossrat des Schmieden- und Pfisternviertels, 1668-82 Sechzehner, 1673 Landvogt in Nyon, 1682 Kleinrat, 1682-86, 1690-94, 1702-06 und 1715-19 Venner. 1685-91 beteiligte sich B. an bern. Gesandtschaften zu ref. Orten und zur eidg. Tagsatzung vom 9.-10.4.1685 in Solothurn. | VON BÜREN, Johann Karl (I42442)
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| 471 | 8.2.1582 Schaffhausen, 1.1.1646 Schaffhausen, ref., von Schaffhausen. Sohn des Hans Ulrich und der Ursula Ziegler. 1) 1608 Barbara Peyer vom Thiergarten, 2) 1621 Esther Peyer zum Paradiesvogel, 3) 1638 Amalia Habicht. P. bewohnte das Haus zum Grossen Käfig, das er von seinen Eltern geerbt hatte. 1617 war er Schaffhauser Grossrat und Urteilsprecher, 1618 Vogtrichter, 1624 Obherr der Gesellschaft zun Herren, 1636 Ehrengesandter in die ennetbirg. Vogteien. 1629 verlor er zahlreiche Familienangehörige durch die Pest. Er galt als streitbarer Mann, der 1638-45 oft gebüsst wurde. | PEYER IM HOF, Hans Ulrich (I38702)
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| 472 | 8.3.1590 Seengen, 8.6.1657 Brestenberg (Gem. Seengen), ref., von Bern. Sohn des Hans Kaspar (I.). Enkel von Burkhard III. (->). 1) Anna Maria von Ulm, Tochter des Heinrich und der Margarete Escher vom Luchs, 2) Johanna von Ernau. H. verwaltete 1613-26 die Hinterlassenschaft des Walter von H. zur Salenstein. 1622 bzw. 1625 Kauf und Um- oder Neubau des Landsitzes Brestenberg in Seengen. Inhaber des Erbmarschallamts, Hauptmann der bern. Miliz. H. verbesserte die wirtschaftl. Verhältnisse seines Familienzweigs durch gutes Wirtschaften und durch seine zweite Heirat. | VON HALLWIL, Johann Rudolf (I36109)
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| 473 | 8.6.1539 Basel, 3.4.1599 Basel, ref., von Basel. Sohn des Simon (->). 1557 Bakkalaureus in Basel, danach Stud. in Strassburg, 1559 in Tübingen und 1561 an der Univ. Dole (Franche-Comté), schliesslich 1565 Erlangung des Magistergrads in Basel. 1565 Basler Ruf als Prof. Oratoriae (Rhetorik), 1569 Promotion zum Doktor beider Rechte und ab 1571 Prof. für röm. Recht (1571 für Institutionen, 1584 für Kodex und 1589 für Pandekten). 1574-75, 1589-90 und 1593-94 Rektor der Univ. Basel. 1591 Ernennung zum Syndikus (Rechtsberater des Dreizehnerrats) der Stadt Basel. | GRYNÄUS, Samuel (I12368)
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| 474 | 8.6.1539 Basel, 3.4.1599 Basel, ref., von Basel. Sohn des Simon (->). 1557 Bakkalaureus in Basel, danach Stud. in Strassburg, 1559 in Tübingen und 1561 an der Univ. Dole (Franche-Comté), schliesslich 1565 Erlangung des Magistergrads in Basel. 1565 Basler Ruf als Prof. Oratoriae (Rhetorik), 1569 Promotion zum Doktor beider Rechte und ab 1571 Prof. für röm. Recht (1571 für Institutionen, 1584 für Kodex und 1589 für Pandekten). 1574-75, 1589-90 und 1593-94 Rektor der Univ. Basel. 1591 Ernennung zum Syndikus (Rechtsberater des Dreizehnerrats) der Stadt Basel. | GRYNEUS, Samuel (I41771)
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| 475 | 8.8.1580 Zürich, 24.6.1652 Zürich, ref., von Zürich. Sohn des Salomon (->). 1) 1595 Elisabeth Keller, Tochter des Felix, Ratsherrn, 2) 1627 Küngolt Meyer von Knonau, Tochter des Bernhard, Junkers, und Witwe des Hans Ulrich Wolf. Als Tuchhändler und Grosskaufmann führte H. zunächst mit grossem Erfolg das väterl. Geschäft weiter, ehe er es 1620 seinen Nachkommen übertrug. Seine polit. Karriere startete er 1609 im Gr. Rat als Vertreter der Saffranzunft, der er 1612-37 als Zunftmeister vorstand. Zusätzlich wirkte er ab 1621 als Statthalter, 1625 als Baumeister, ab 1627 als Seckelmeister, 1628 als Reichsvogt und 1613-29 als Vogt von Rümlang. 1637 wurde er dann zum Bürgermeister von Zürich ernannt. H. beteiligte sich an der umfangreichen Reorganisation und Sanierung der Zürcher Verwaltung. Er tat dies 1617 als Mitglied der Reformationskommission, welche die Abläufe in den Ämtern durchleuchtete und deren Rechnungen kontrollierte. 1618-24 nahm er an der Reorganisation des Marstalls und 1621-25 des Münzamts teil. Als Bauherr war er Mitglied der Baukommission, welche Löhne und Baumaterialpreise fixierte, Vorschüsse verbot, Arbeitskontrollen einführte, Gratisarbeiten für Ratsmitglieder unterband und die Zahl der laufenden Arbeiten limitierte. Während seiner Zeit als Seckelmeister wurde innert acht Jahren der Schuldenberg getilgt und ein beträchtl. Staatsvermögen gebildet. Als Bürgermeister gab er den Auftrag für die Gyger-Karte und setzte zusammen mit Hans Georg Werdmüller den Bau der Stadtbefestigung durch. H. galt auch als exzellenter Diplomat, der mit seiner Doktrin der strikten Neutralität massgeblich dazu beitrug, Zürich und die Eidgenossen aus dem Dreissigjährigen Krieg herauszuhalten. | HIRZEL, Salomon (I34020)
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| 476 | 813 machte ihn sein Großvater auf dem Reichstag zu Aachen zum Nachfolger seines 810 verstorbenen Vaters. 817 erhob er sich gegen Karls Nachfolger, seinen Onkel Ludwig den Frommen, als dieser versuchte, in Abweichung von bislang geltendem Recht seinen Sohn Lothar I. als kaiserlichen Nachfolger durchzusetzen, demgegenüber die anderen Brüder – und auch Bernhard – als „nachrangige“ Könige gelten sollten. Bernhard besetzte die Alpenpässe, gab dann aber noch im gleichen Jahr ohne Kampf auf und erschien in Chalon-sur-Saône vor seinem Onkel Ludwig, der ihn gefangen nehmen ließ. Bernhard wurde im Frühjahr 818 zum Tode verurteilt, doch wandelte der Kaiser die Todesstrafe in Blendung um; das Urteil wurde am 15. April 818 vollstreckt.[1] Bernhard starb zwei Tage später an den Folgen seiner Verletzungen. Er wurde der Stammvater der später bedeutenden Grafen von Vermandois. | (ITALIEN), König der Langobarden König der Langobarden Bernhard (I11049)
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| 477 | 863 wurde sein Vater, der loyal zu Karl dem Kahlen stand, von Humfried, Graf von Barcelona, abgesetzt. 865 floh Humfried und starb Raimund I., woraufhin Bernhard von Karl die Grafschaften Toulouse, Limoges, Rouergue, vielleicht einschließlich Pallars und Ribagorza, bekam. 872, nach der Absetzung von Oliba II. von Carcassonne, erhielt er die Grafschaften Albi, Nîmes, Carcassonne und Razès. 874 wurde er von einem Vasallen Bernard Plantevelues ermordet, der daraufhin Toulouse und Limoges übernahm, während Oliba II. in seine alte Position zurückkehrte. In Pallars und Ribagorza gelang es einem Raimund I., sich faktisch unabhängig zu machen. | (TOULOUSE), Bernhard II. (I39780)
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| 478 | 868 wurde sie Äbtissin von San Salvatore in Brescia, später Äbtissin des von ihr gegründeten Klosters San Sisto in Piacenza. Es wird vermutet, dass sie die Tochter des Grafen Adelgisus I. von Parma aus der Familie der Supponiden war. Die Verlobung mit Ludwig fand 851 vor dem 5. Oktober statt, das Datum der Eheschließung ist nicht bekannt. Sie nahm intensiv an der politischen Arbeit ihres Mannes teil, weswegen sie von den Zeitgenossen als herrschsüchtig bezeichnet wurde. Auch Habgier wurde ihr nachgesagt, wohl basierend darauf, dass sie von ihrem Mann mit zwölf Schenkungen bedacht wurde. Als Ludwig 864 erkrankte, nahm ihr Einfluss sogar noch zu, wobei sie sich zunehmend einer Adelsopposition gegenübersah. Da Ludwig und Engelberga keine männlichen Nachkommen hatten, nahm sie, nachdem der Adel im Januar 872 versucht hatte, sie vom Kaiserhof zu entfernen, im gleichen Jahr noch Verhandlungen mit Ludwig dem Deutschen auf, um ihn zum Erben Italiens und der Kaiserkrone zu machen. Nach dem Tod ihres Mannes (875) wählte der oberitalienische Adel dann aber den westfränkischen König Karl den Kahlen zu dessen Nachfolger und entmachtete damit Engelberga. Karls Schwager und Verbündeter Boso von Vienne entführte Engelbergas einzige überlebende Tochter, Ermengarde, und zwang sie zur Ehe (März/Juni 876). Boso wurde im gleichen Jahr von Karl zum Statthalter in Italien mit dem Titel dux bestellt. Bosos Wahl zum König von Niederburgund am 15. Oktober 879, die von Engelberga, schon im Interesse ihrer Tochter, offenbar unterstützt wurde, führte dann dazu, dass Karls des Kahlen Nachfolger Karl der Dicke Engelberga nach Schwaben verbannte. Nachdem es ihrer Tochter Ermengarde jedoch nicht gelungen war, Vienne gegen Karls Truppen zu halten, durfte Engelberga 882 nach Italien zurückkehren und wurde sogar in ihren Besitzungen bestätigt. | VON PARMA, Engelberga (I36632)
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| 479 | 886, beim Tod des Grafen Gauzfried aus dem Haus der Rorgoniden, war dessen Sohn Gauzbert noch zu jung, um in einer derart wichtigen Grenzregion, wie Maine es vor allem gegenüber den Bretonen und den Normannen war, sein Nachfolger zu werden. Die Grafschaft wurde daher an Roger gegeben, der zu den Verbündeten des Robertiners Odo von Paris gehörte, der im gleichen Jahr Herr von Anjou und Touraine, im Jahr darauf Regent und wiederum ein Jahr später (888) selbst König von Frankreich wurde. Wenig später, um 890, heiratete Roger vermutlich eine Tochter Karls des Kahlen und damit in die (noch) königliche Familie ein. In der Folgezeit stritten sich die Rorgoniden und die Robertiner um die Grafschaft. Gauzbert gelang es 893, Roger zu verdrängen, musste aber zwei Jahre später selbst weichen. Den gleichen Erfolg, aber ebenfalls nur für zwei Jahre, hatte dann 898 Gauzberts Bruder Gauzlin II. Nach dem Tod Rogers im Jahr 900 wurde sein Sohn Hugo I. († 940), zu seinem Nachfolger ernannt. Es gilt als wahrscheinlich, dass Hugo später eine Tochter Gauzlins heiratete, um so dem Streit zwischen den Familien ein Ende zu setzen. | VON MAINE, Graf Graf Roger (I24133)
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| 480 | 887 wurde sie des Ehebruchs mit Kanzler Liutward von Vercelli, war seit 880 Bischof von Vercelli und bis 887 der wichtigste politische Berater des Frankenkönigs und Kaisers Karl III., beschuldigt – wohl eine Intrige aus politischen Gründen. Sie zog sich daraufhin in die von ihr 880 auf väterlichem Erbgut gegründete Benediktiner-Abtei Andlau, in einem Tal am Ostrand der Vogesen, zurück, wo sie nach ihrem Tod (zwischen 894 und 909) begraben wurde. Sie war von 877 bis 893 Äbtissin am DAMENSTIFT SÄCKINGEN und zwischen 878 und 893 auch ÄBTISSIN der FRAUENMÜNSTERABTEI IN ZÜRICH. Beide Klöster waren KÖNIGLICHE EIGENKLÖSTER, die ihr von ihrem Gemahl zur LEBENSLANGEN NUTZNIEßUNG überlassen wurden, ebenso wie die Klöster St. Marinus in Pavia und das Kloster in Zurzach. Richardis wird in der katholischen Kirche als HEILIGE verehrt. Ihr Gedenktag ist der 18. September. Die Abtei Andlau war ein um 880 gegründetes und während der Französischen Revolution aufgelöstes Stift der Benediktinerinnen in einem Tal am Ostrand der Vogesen. Sie ist der Ursprung der Gemeinde Andlau im französischen Département Bas-Rhin. Die Abtei Andlau unterstand in weltlichen Fragen unmittelbar dem Kaiser, solange sie dem Heiligen Römischen Reich angehörte, und in geistlichen Fragen unmittelbar dem Papst. Die Abtei Andlau wurde um 880 von der Kaiserin Richardis, der Ehefrau von Karl dem Dicken, auf Familiengut gegründet. Als Klosterlegende gilt die Geschichte von der Bärin, die der Kaiserin die Stelle zeigte, an der die Abtei gegründet werden sollte. Richardis widmete die Abtei dem Erlöser (Saint-Sauveur), entwarf die Statuten des Klosters selbst, die wenig später von Papst Johannes VIII. (872–882) genehmigt wurden, und stattete das Kloster mit reichem Grundbesitz aus. Richardis zog sich, nachdem sie von ihrem Ehemann des Ehebruchs beschuldigt worden war und nach dessen Absetzung 887, in die Abtei Andlau zurück, wo sie um 900 starb und in deren Klosterkirche sie bestattet wurde. In der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts wurde die Abtei vollständig neu gebaut; die zugehörige Krypta ist heute der älteste Teil des Bauwerks (ausgenommen ein Loch im Fußboden der Krypta, von dem behauptet wird, es stamme von der genannten Bärin). Als Papst Leo IX. (Bruno von Egisheim) im November 1049 auf dem Rückweg von der Mainzer Synode in Andlau Station machte, ließ er den Leichnam Richardis‘ aus der alten in die neue, romanische Kirche umbetten. Gleichzeitig gab er ihn zur Anbetung frei, was einer förmlichen Heiligsprechung gleichkam. Die Äbtissin Hadewig ordnete um 1130 den Bau des Portals und des Frieses im Westwerk der Abteikirche an. In der Nacht von Ostersonntag auf Ostermontag 1160 brannte die Kirche nieder, die daraufhin neu gebaut wurde. Der Richardis-Schrein wurde Ende des 12. Jahrhunderts überwölbt. Zwischen 1178 und 1212 ging die Vogtei über die Abtei Andlau von den Grafen von Egisheim-Dagsburg auf den Kaiser über, so dass Andlau nunmehr reichsunmittelbar war. Unter König Rudolf I. ging die Burgherrschaft Andlau und das Amt des Schultheißen von Andlau an die Herren von Andlau über, die dadurch als ursprüngliche Ministeriale der Abtei mächtiger wurden als die Äbtissin selbst. Als Kompensation erhielt die Äbtissin im Jahr 1288 Sitz und Stimme im Reichstag; in den Reichsmatrikeln des 15. und 16. Jahrhunderts findet man sie aber nicht mehr. Auch war der reiche Besitz der Abtei nicht reichsunmittelbar. Ab der Zeit des Kaisers Karl V. waren die Äbtissinnen Reichsfürstinnen – auch nach Übergang der Souveränität auf die französische Krone. Aus der Zeit um 1350 stammt das Richardis-Grabmal, das sich heute in einer Barockkapelle aus dem Jahr 1707 befindet. Ein erneuter Brand im 15. Jahrhundert erforderte den Wiederaufbau der Kirche. Am 19. April 1499 wurde die Abtei in ein weltliches Damenstift umgewandelt. Die Versuche der Herren von Andlau, während der Reformation das Stift zu säkularisieren, konnten abgewehrt werden. Der Friede von Münster schrieb 1648 die Selbstständigkeit der Abtei dann noch einmal fest. Als Andlau im Jahr 1680 unter französische Herrschaft kam, behielt die Abtei durch einen Vertrag von Juli 1686 ihr Recht, die Äbtissin selbst zu wählen, anstatt sie wie in Frankreich üblich vom König ernennen zu lassen. Ebenfalls im späten 17. Jahrhundert wurde das mittlerweile baufällige Kirchenschiff neu gebaut. Während der Revolution wurde die Abtei Andlau dann aufgelöst. Die zahlreichen päpstlichen Bullen, die die Abtei Andlau betreffen, werden im Departementsarchiv in Straßburg aufbewahrt. | VOM ELSASS, Richardis ´Heilige` (I24114)
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| 481 | 9.12.1624 Bern, Oktober/November 1672, reformiert, von Bern. Sohn des Gabriel, Grossrats und Rathausammanns, sowie der Elisabeth Andreae. Margaretha Thellung, Tochter des Abraham, Meiers von Biel. Nach Solddiensten im Piemont war Friedrich von Luternau Hauptmann im Ersten Villmergerkrieg. 1651 wurde er Grossrat, 1654-1657 amtierte er als Grossweibel und 1657-1663 als Landvogt von Romainmôtier. 1669 gelangte er als Erster der Familie in den Kleinen Rat und 1672, kurz vor seinem Tod, ins Venneramt zu Gerbern. | VON LUTERNAU, Friedrich (I25565)
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| 482 | 9.12.1730 Basel, 27.6.1802 Basel, ref., von Basel. Sohn des Hans Franz, Seidenbandfabrikanten, und der Susanna Katharina Fattet. Bruder des Jakob (->). 1754 Anna Margaretha Werthemann, Tochter des Peter, Strumpffabrikanten, Bankiers und Ratsherrn. 1745-48 Lehre als Färber in Zürich. 1751 wurde S. Teilhaber der väterl. Seidenbandfabrik, die er ab 1754 gemeinsam mit seinem Bruder Jakob erfolgreich weiterführte. 1762-69 erbaute er das sog. Blaue Haus (Reichensteinerhof) am Rheinsprung, ein herausragendes Barockgebäude, das er 1770 bezog. S. veranstaltete Hauskonzerte und richtete eine Sammlung von Instrumenten sowie eine umfangreiche Musikbibliothek ein. Politisch engagierte er sich ab 1750 als Mitglied des Gr. Rats, 1775-98 war er Direktor der Kaufmannschaft. | SARASIN, Lukas (I27667)
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| 483 | 915 übernahm er nach dem Tod seines Bruders Spytihněv I. die Herrschaft über die zentralbömische Region um Prag, die er bis zu seinem Tod 921 ausübte. Außenpolitisch gehörte Böhmen in seiner Regierungszeit in den Einflussbereich des bayerischen Herzogs Arnulf I. Um sich gegen die wachsende Bedrohung durch die sächsischen Herzöge zu schützen, schloss Böhmen weitere Bündnisse. Die Heirat Vratislavs mit Drahomíra verband das Land mit dem damals mächtigsten elbslawischen Stamm. Den magyarischen Kriegern, die seit Beginn des 10. Jahrhunderts im Westen einfielen, gewährte er freien Durchzug durch Böhmen, und 915 beteiligten sich böhmische Krieger an einem ungarischen Überfall in Sachsen. Im Inneren stärkten die Söhne des ersten christlichen böhmischen Herzogs Bořivoj die dominierende Rolle der Přemysliden-Dynastie. Sie bauten neue Burgen an den Grenzen ihres Machtbereiches und drängten den Einfluss anderer böhmischer Fürsten zurück. Die wenigen schriftlichen und archäologischen Quellen lassen es nicht zu, die Bedeutung beider Brüder in dem Prozess der Staatsbildung genauer voneinander abzugrenzen. Sicher ist, dass 897 zuletzt mehrere Fürsten in Regensburg als Vertreter Böhmens auftraten. Vratislavs Sohn Wenzel ist 929 dagegen bereits unbestritten Herrscher des ganzen Landes, auch wenn die lokalen Fürstentümer fortbestanden. Während der etwa 20-jährigen Regierung Spytihněvs und der anschließenden etwa 6-jährigen Herrschaft Vratislavs setzte sich demnach die Dynastie der Přemysliden endgültig durch. | VON BÖHMEN, Vratislav I. (I40224)
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| 484 | 939 erstmals bezeugt, führte er bereits 942 den Titel eines Dux Lotharingiae, wobei der lothringische Herzogstitel tatsächlich seinem Halbbruder Otto von Verdun († 944) – beide hatten dieselbe Mutter – verliehen worden war. In dem Versuch, sich eine eigene Hausmacht zu schaffen, tauschte er mit dem Bischof von Toul Grundbesitz aus, wodurch er die Grafschaft Bar in seine Hand bekam. Er heiratete 954/955 Beatrix († 23. August nach 987), die Tochter des Dux Francorum Hugo der Große (Robertiner) und Hadwigs, der Schwester Hugo Capets; diese Ehe brachte ihm den Besitz der Abtei Saint-Denis in Lothringen ein, darunter die Abtei Saint-Mihiel, so dass Friedrich nun über einen beträchtlichen Grundbesitz in Lothringen verfügte. Das Herzogtum Oberlothringen bekam er dann 959 tatsächlich in die Hand, als er von seinem angeheirateten Onkel, dem Liudolfinger Brun, seit 953 Erzbischof von Köln und Amtsinhaber in Lothringen, als dessen Stellvertreter eingesetzt wurde. Bruns Tod 965 änderte an Friedrichs Stellvertreterposition faktisch nichts, da nun Kaiser Otto I. die Oberherrschaft über Lothringen in der Nachfolge seines Bruders behielt. | (BAR), Herzog Herzog Friedrich I. (I37604)
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| 485 | 957 wurde sie Gemahlin des späteren Kaisers Romanos II. Sie soll 959 ihren Gatten angestiftet haben, seinen Vater Konstantin VII. Porphyrogennetos zu vergiften. Nach dessen Tod am 15. März 963 regierte seine erst zweiundzwanzigjährige Witwe zunächst als Vormund ihrer unmündigen Söhne Basileios II. und Konstantin VIII., wobei allerdings der Eunuch Joseph Bringas faktisch die politischen Zügel in Händen hielt. Wegen der Schwäche ihrer Position beschloss Theophanu, ihre Regentschaft auf den tüchtigsten Feldherrn des Reiches abzustützen: General Nikephoros Phokas, der wegen seiner Erfolge im Osten „der bleiche Tod der Sarazenen“ genannt wurde. Erst nach einem internen Machtkampf mit dem führenden Minister Joseph Bringas konnte Nikephoros am 16. August 963 in Konstantinopel einziehen. Theophanu vermählte sich am 20. September mit dem neuen Kaiser, bald nachdem dieser den Thron bestiegen hatte. Während einer von Theophanu ausgehenden Verschwörung wurde Nikephoros II. im Dezember 969 von General Tzimiskes ermordet, der dann den Kaiserthron als Johannes I. bestieg. Eine geplante Ehe Theophanus mit dem Usurpator scheiterte am Widerstand des Patriarchen Polyeuktos von Konstantinopel. Johannes vermählte sich darauf im November 971 zur eigenen Legitimation als Kaiser mit Theodora, einer anderen Angehörigen des früheren Kaiserhauses und ließ Theophanu in ein entlegenes Kloster verbannen. Theophanu die Ältere verstarb 976 im Alter von 35 Jahren auf der Insel Prinkipo. | N., Anasto als Kaiserin Theophanu (I36029)
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| 486 | 978 ließ der damalige Fürst von Nowgorod um ihre Hand anhalten. Die Nestorchronik berichtet: „Wladimir Swjatoslawitsch kehrte zurück nach Nowgorod mit Warägern. (...) Und er sandte zu Rogwolod nach Polozk und ließ ausrichten: „Ich möchte deine Tochter zur Frau nehmen.“ Jener fragte seine Tochter: „Möchtest du Wladimir zum Mann ?“ Sie antwortete: „Ich möchte nicht den Sohn einer Sklavin heiraten, ich will Jaropolk.“ (...) Und es kamen die Boten Wladimirs und überbrachtem diesem die Antwort Rognedas, der Tochter des Fürsten von Polozk Rogwolod. Wladimir sammelte viele Krieger: Waräger, Slowenen, Tschuden und Kriwitschen und zog zu Rogwolod. Zu dieser Zeit wurde bereits die Hochzeit von Rogneda mit Jaropolk vorbereitet. Und Wladimir eroberte Polozk, tötete Rogwolod und zwei seiner Söhne und nahm dessen Tochter zur Frau.“ | VON POLOZK, Rogneda (I36030)
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| 487 | 988 zog Wladimir mit 6000 Kriegern ins Byzantinische Reich. Er belagerte die Stadt Chersones und drohte, Konstantinopel anzugreifen, wenn er nicht die Schwester der byzantinischen Kaiser Basileios II. und Konstantin VIII. zur Frau bekäme. Diese stimmten widerstrebend zu unter der Bedingung, dass Wladimir sich taufen lassen und ihnen militärische Hilfe gegen die Bulgaren leisten würde. Anna folgte „unter Tränen“. Wladimir ließ sich taufen und heiratete Anna. Nach seiner Rückkehr erklärte er das Christentum nach griechisch-orthodoxem Ritus in der Kiewer Rus zur Staatsreligion. Anna soll „viele Kirchen errichtet“ und Wladimir in kirchlichen Angelegenheiten beraten haben. Über das Leben von Anna gibt es keine weiteren Nachrichten. Sie starb 1011 oder 1012. Ihre Grabstätte lag in der Marienkirche in Kiew neben Wladimir. Nachkommen von Anna und Wladimir sind nicht überliefert. | VON BYZANZ, Anna ´ Porphyrogenneta` (I36027)
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| 488 | 990 geriet er auf einer Verhandlungsreise, die einen Frieden zwischen Polen und Böhmen herbeiführen sollte, in lutizische Gefangenschaft, wurde allerdings auf Vermittlung Boleslaws bald wieder freigelassen. In den Folgejahren schloss Ekkehard ein enges Bündnis mit dem polnischen Herzog Boleslaw I., und wurde zum Herzog von Thüringen ernannt. Ekkehard gehörte zu den einflussreichen Männern in der Umgebung Kaisers Ottos III. und wurde auf dessen Italienzügen zu einem unentbehrlichen Heerführer. Der Ekkehardiner, den Thietmar von Merseburg in seiner Chronik „die Zierde des Reiches“ nannte, war sich seiner Macht und Herkunft durchaus bewusst. So trat er nach dem Tode Ottos III., der im Januar 1002 auf der nördlich von Rom gelegenen Burg Paterno gestorben war, bei der Königswahl von 1002 in den Kampf um die Krone ein. Dies wurde möglich, da Otto kinderlos geblieben und die Nachfolge damit nicht geregelt war. Allerdings gab es neben Ekkehard mit Heinrich von Bayern und Hermann von Schwaben zwei weitere ernstzunehmende Bewerber um die deutsche Königskrone. Besonders Heinrich versuchte eine schnelle Entscheidung herbeizuführen: Als der Trauerzug mit Ottos Leichnam – die Beisetzung sollte im Kaiserdom zu Aachen erfolgen – die Alpen überquerte, hielt Heinrich ihn in Bayern auf und brachte die mitgeführten kaiserlichen Insignien in seinen Besitz. Der gewünschte Erfolg blieb jedoch zunächst aus; mit Ausnahme des Augsburger Bischofs Siegfried, der zugleich Fürstbischof des Hochstiftes Augsburg war, wichen alle anderen Fürsten einer direkten Parteinahme aus. Auch die erste Zusammenkunft der Fürsten in Frohse brachte kein Ergebnis, obwohl Markgraf Ekkehard inzwischen versucht hatte, die sächsischen Fürsten für seine Thronkandidatur zu gewinnen. Erst die Wahl in der Pfalz Werla brachte die Entscheidung zu Gunsten Heinrichs. Offensichtlich jedoch gab Ekkehard seine Ansprüche nicht auf; er zog in den Westen des Reiches, wo er neue Verbündete zu finden hoffte. Am 30. April 1002 wurde Ekkehard in der Pfalz Pöhlde am Harz durch Siegfried und Bernhard von Northeim sowie Heinrich und Udo von Katlenburg aus persönlichen und politischen Gründen überfallen, mit einer Lanze aufgespießt, enthauptet und der Leichnam gefleddert. Er wurde dem Annalista Saxo zufolge „in seiner Burg namens Gene im Bistum Mainz an der Stelle, wo Saale und Unstrut zusammenfließen, begraben“[1]. Bei der Verlegung des Hausklosters nach Naumburg dürfte sein Leichnam dorthin überführt worden sein. | (MEISSEN), Ekkehard I. (I39663)
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| 489 | A. Blömer, Ahnenliste der Geschwister Dürselen aus Otzenrath und Lürken, Mönchengladbach 1993, S. 16 A. Blömer, Ahnenliste des Wilhelm Arnold Nierstras, Mönchengladbach 2000, S. 17 („Dreutgen (Pimperts?)“) A. Blömer, Die Familie Reisgen aus Lipp bei Bedburg, Mönchengladbach 2005, S. 25 A. Blömer, Die Vorfahren des Johann Heinrich Blanckerts, Mönchengladbach 2006, S. 42 | PIMPERTZ, Gertrud (Dräutchen) (I1121)
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| 490 | A. Blömer, Ahnenliste des Wilhelm Arnold Nierstras, Mönchengladbach 2000, S. 26 | MOIR, Johann (I5034)
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| 491 | A. Blömer, Ahnenliste des Wilhelm Arnold Nierstras, Mönchengladbach 2000, S. 26 | N., Guitgen (I5035)
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| 492 | A. Blömer, Ahnenliste Frau Hildegard Kremers geb. Wallbrecher, Mönchengladbach 1995, S. 19 A. Blömer, Die reformierte Familie Hupperts aus Himmerich bei Randerath, Mönchengladbach 1998, S. 28 http://trees.ancestry.de/pt/person.aspx?tid=112601&pid=-1631569533 | CLASEN, Maria (Merg) (I24804)
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| 493 | A. Blömer, Ahnenliste Hans Wilhelm Coenen zu Jüchen, Mönchengladbach 1981, S. 74 A. Blömer, Die Familie von Gehlen aus Wickrathberg, Mönchengladbach 1991, S. 9, 39 A. Blömer, Ahnenliste der Eva Jacobs, * 1809 in Odenkirchen, Mönchengladbach 1998, S. 15 A. Blömer, Ahnenliste des Wilhelm Arnold Nierstras, Mönchengladbach 2000, S. 20 A. Blömer, Die Müllerfamilie Schergens aus Odenkirchen und Wickrath, Mönchengladbach 2000, S. 38 A. Blömer, Familien Camp (Kamp) in der reformierten Gemeinde Wickrathberg, Mönchengladbach 2002, S. 19 f., 34 A. Blömer, Die Abstammung der Catharina Elisabeth Remges (* 1769 in Beckrath), Mönchengladbach 2003, S. 44 A. Blömer, Die aus Odenkirchen stammende, im Kirchspiel Wickrathberg ansässige Familie Sasserath, Mönchengladbach 2006, S. 24 A. Blömer, Die Vorfahren der Sibylla Mühlen († 1792 in Rheydt), Mönchengladbach 2007, S. 24 A. Blömer, Die reformierte Familie Kehren aus Jüchen, Wickrath und Odenkirchen, Mönchengladbach 2010, S. 22 | KAMP\CAMP, Peter (I1236)
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| 494 | A. Blömer, Die Familie von Gehlen aus Wickrathberg, Mönchengladbach 1991, S. 9 A. Blömer, Familien Camp (Kamp) in der reformierten Gemeinde Wickrathberg, Mönchengladbach 2002, S. 35 | DAHMEN, Johannes (I5022)
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| 495 | A. Blömer, Die reformierte Familie Staß (Stass) aus Warden / Krs. Aachen, Mönchengladbach 1997, S. 40 A. Blömer, Die reformierte Familie Hupperts aus Himmerich bei Randerath, Mönchengladbach 1998, S. 28 A. Blömer, Ahnenliste des Wilhelm Arnold Nierstras, Mönchengladbach 2000, S. 12 http://www.familienbuch-euregio.de (det=42981) | VON TEVEREN, Elisabeth (I24801)
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| 496 | A. Kauert, geb. am 4. Dezember 1847, war klein, untersetzt, korpulent, mit rundem freundlichem Gesicht, braunen Augen und Vollbart, immer zum Lachen aufgelegt. Gleich seinen Geschwistern besuchte er die Schule in Drabenderhöhe mit zusätzlichem Unterricht von Pastor Schoeler; in Marburg war er auf der Universität und studierte Pharmazie. Wie erzählt wird, kam er einmal von da nach Hause, ziemlich abgerissen, aber mit großem Hund. Er muß ein sehr flotter Studio gewesen sein. Solange ich mich entsinnen kann, war er Besitzer der Engelapotheke in Eberfeld in der Königstraße. Er hat dort sehr viel Geld verdient und später die Apotheke verkauft. Viele Ehrenämter, viel Arbeit, aber auch sehr viel Freude muß er vor seinem frühen Tod gehabt haben. Seine Frau, unsere Tante Helen, war eine sehr gutmütige Dame, die viel an die Miebach gedacht hat. Es waren drei Kinder da, die aber alle gestorben sind. Nachkomme ist als einziger der Sohn Kurt seiner Tochter Helene, die mit Wilhelm Bergdolt verheiratet war. Kurt ist jetzt Rechtsanwalt in Mühlheim bei Köln. Es spricht Carl Kauert (1820 – 1902) über Johann Wilhelm Heinrich Kauert (1769 – 1833) und Wilhelmine Sibille Kauert (1786 – 1852), ihre Kinder Friedrich, Lisetta, Christian Friedrich Wilhelm, Friedrich Albrecht Ferdinand, Carl und Eduard, sowie ihre zwölf Enkel aus der Ehe des Christian Friedrich Wilhelm Kauert (1814 – 1892) und der Maria Elisabeth Witscher (1817 – 1865). Bericht von Carl Kauert, Skript, 7 Seiten | KAUERT, August (I2753)
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| 497 | A. von Waldthausen, Beiträge zur Geschichte der Familie Huyssen, Düsseldorf 1906, S. 126 B. Koerner, Genealogisches Handbuch bürgerlicher Familien (= DGB) 14, Görlitz 1908, S. 352 („Anna Margaretha Schmitz“) Hausfrau; in ihrer Kindheit kamen feindliche Truppen an den Rhein, sie versteckte sich mit Bruder und Schwester im elterlichen Garten zwischen den Stangenbohnen und blieb unentdeckt. In ihren letzten Lebensjahren bis zum Tode wohnhaft auf dem elterlichen Wirth`schen Anwesen „auf dem Hofacker“. A. von Waldthausen, Beiträge zur Geschichte der Familie Huyssen, Düsseldorf 1906, S. 126 B. Koerner, Genealogisches Handbuch bürgerlicher Familien (= DGB) 14, Görlitz 1908, S. 352 („Anna Margaretha Schmitz“) | SCHMITS\Z, Anna Maria Margaretha (I120)
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| 498 | Ab 1288 erw., 1343 . Sohn des Amadeus, Mitherrn von N., und der Jordane de La Sarraz, Herrin von Belmont. Ab 1296 Graf. 1294 Eleonore von Savoyen, Tochter des Ludwig I. von Savoyen. Mit dem Tod seines Vaters 1288 verlor N. die Reichsunmittelbarkeit und erhielt seine Territorien fortan als Lehen von Johann I. von Chalon-Arlay. 1290 schloss er mit Freiburg eine Offensivallianz gegen die Herren von Valangin, die er 1296 in Coffrane besiegte. 1301 zerstörte er deren Festung La Bonneville. Um 1300 Landvogt der Waadt, ab 1308 mit Bern verburgrechtet, dehnte er seinen Einfluss auf Boudevilliers und Vaumarcus aus und festigte mit der Gründung von Le Landeron 1328/29 seine Grenze zum Bistum Basel. | VON NEUENBURG (ROLLIN), Rudolf IV: (I3249)
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| 499 | Ab 1327 wird Arnoldus von Breitenbend genannt, was u. a. beweist, dass der älteste urkundlich nachweisbare Besitz der Familie nicht das Haus Palant, sondern das Gut Breitenbend bei Linnich war. Arnolds Sohn Karsilius ist der erste seiner Familie, der sich von Palant nennt. https://de.wikipedia.org/wiki/Pallandt | VON BREITENBEND, Arnold (I5065)
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| 500 | Ab 1360 erw. Geschlecht in der Stadt St. Gallen. Mit Diethelm (1596-1648), der eine kath. Linie begründete, erhielt die Fam. den Adelstitel von Scherburg. Heinrich (1567-1618) war der Gründer des bedeutenden Handelshauses, das Zweigstellen im Piemont und in Lyon eröffnete. 1713 erhielt auch diese Linie einen Reichsadelsbrief. Während fünf Generationen finden sich in einem Familienzweig ref. Geistliche, z.B. Hans Jakob (1653-1733). 1793 kehrte die franz. Linie der durch Handel und Heirat reich gewordenen Brüder Daniel Hermann, Jakob Christoph und Johann Jakob (->) auf ihre Güter Castell (Gem. Tägerwilen) und Grand Clos (Gem. Rennaz) zurück. Max (1848-1901) starb als letzter männl. Vertreter der Familie. | SCHERRER ZUVOR MEYER GENANNT, Nikolaus (I2539)
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