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| 4801 | Wohnhaft im Meyershof in Zürich, verkauft 1512 Kononau an Zürich samt einigen weiteren Rechten der Umgebung. Fortan residierte ein Landvogt auf dem Schloss Knonau, das die Stadt als Verwaltungssitz bauen liess. Mitglied des Stadtgerichts 1477, Mitglied und Vogt von Stammheim 1482, Vogt zu Regensberg 1484, Zeugherr 1485 und 1499, Reichsvogt 1486, Vogt zu Stäfa 1490, Seevogt 1501, Landeshauptmann zu Wyl 1490 Das Schloss Knonau ist ein unter Heimatschutz stehendes Schloss in der Gemeinde Knonau im Bezirk Affoltern, im Süd-Westen des Kantons Zürich in der Schweiz. Das Schloss, Sitz des Landvogts, wurde um 1525 errichtet. Der Meierhof gilt als Vorläufer des Schlosses und wurde 1240 erstmals urkundlich erwähnt. | MEYER VON KNONAU, Junker Junker Gerold (I1432)
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| 4802 | wohnhaft in Großsachsen | HARTMANN, Georg Heinrich (I27)
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| 4803 | wohnhaft in Luckenwalde, Burg 18 Erkennt Vaterschaft von Wilhelm Ernst im Zuge der Heirat 1904 an Luckenwalde (niedersorbisch Łukowc) ist die Kreisstadt des Landkreises Teltow-Fläming in Brandenburg. Luckenwalde liegt etwa 50 Kilometer südlich von Berlin, was durch den Merkspruch Luckenwalde, Luckenkien, 50 Kilometer vor Berlin. ausgedrückt wird. Nördlich von Luckenwalde liegt Trebbin, südlich Jüterbog, östlich Baruth/Mark und westlich Treuenbrietzen. In der Nähe des Marktturms beträgt die Höhe über dem Meeresspiegel 49 Meter, bei den Weinbergen westlich des Stadtzentrums sind es 77 Meter. Ur- und Frühgeschichte Die Anwesenheit von Menschen in dieser Gegend ist durch archäologische Funde in der Umgebung seit der mittleren Steinzeit (Mesolithikum) belegbar. In der Römischen Kaiserzeit (etwa ab Christi Geburt) war die Gegend von Luckenwalde Siedlungsgebiet der germanischen Semnonen. Burgunden zogen während der Völkerwanderungszeit durch das Gebiet nach Westen. Der Ort Lugkin im frühen und hohen Mittelalter Seit dem späten 7. und 8. Jahrhundert siedelten aus Ostmitteleuropa eingewanderte Slawen in Brandenburg und der Niederlausitz. Das vergleichsweise dünn besetzte Gebiet um Plane, Nieplitz und Nuthe tritt später als pagus Ploni („Plane-Gau“) in den Quellen auf und gehörte wahrscheinlich zum Siedlungsgebiet der Heveller. Bis zum Beginn der hochmittelalterlichen Ostsiedlung im 12. und 13. Jahrhundert und noch weit darüber hinaus prägten Slawen die lokale Geschichte. Slawische Bewohner (Wenden) sind in Luckenwalde bis in die frühe Neuzeit, ins Jahr 1542, belegt. An der Stelle, an der heute Luckenwalde liegt, existierte der slawische Ort Lugkin. Aus Lugkin wurde später die deutsche Bezeichnung Luckenwalde. Dabei bedeutet Lug „Bucht“ oder „Biegung, Bogen“. Dies bezieht sich auf die Lage in einer Bucht des Baruther Urstromtals und auf den Flusslauf der Nuthe. Eine andere Deutung führt die Silbe Lug auf den ebenfalls slawischen Begriff Luch, der für eine feuchte Niederung steht, zurück. Wahrscheinlich im frühen 10. Jahrhundert wurde eine hölzerne Burg mit Wall, Palisadenzaun und drei wasserführenden Gräben errichtet. Der innere Durchmesser dürfte etwa 60 bis 80 Meter betragen haben. Um das Jahr 1007 geriet Lugkin unter die Vorherrschaft des expandierenden Piastenstaats. In der Mitte des 12. Jahrhunderts gelangte Lugkin unter die Vorherrschaft der Wettiner. Dies geschah während des Wendenkreuzzugs von 1147, der allerdings in Gebieten weiter nördlich geführt wurde. Die slawische Burg wurde geschleift und durch neue Anlagen in Stein ersetzt. Erste Erwähnung Die erste urkundliche Erwähnung der Burganlage als Lukenwolde datiert auf den 28. Dezember 1216, als der Brandenburger Bischof Siegfried II. bei seiner Amtsübernahme dem Brandenburger Domkapitel seine Archidiakonatsrechte bestätigte. Sie bildete das Zentrum eines Burgwardbezirks. Der noch heute existente Marktturm war ein Teil jener Burganlage. Kloster Zinna und Entwicklung zur Handelsstadt Im Jahr 1285 kaufte das Zisterzienserkloster Zinna den Ort, die Burg sowie weitere elf umliegende Dörfer. Bis dahin waren diese im Besitz der magdeburgischen Ministerialen von Richow. Der Ort wurde als Oppidum (befestigte Marktsiedlung) bezeichnet. In den folgenden Jahrzehnten verfiel die Burg. Die Mönche nutzten das Baumaterial, um daraus die Johanniskirche zu errichten. Luckenwalde lag am Kreuzungspunkt zweier wichtiger Straßen. Der Salztransport aus Halle in Richtung Berlin lief über Luckenwalde. Daneben begann man in Luckenwalde verstärkt und erfolgreich, Bier zu brauen und zu verkaufen. Laut Theodor Fontane schien das Nuthefließ nur dazu da zu sein, „um in die [Luckenwalder] Bottiche und Braupfannen zu fließen“. Dies führte zu einer Beschwerde durch die Stadt Jüterbog, welche sich in ihren Stadtrechten beschnitten sah. Der Streit um das Bier hatte eine lange Fehde mit Jüterbog zur Folge, der laut Fontane „am liebsten handfest auf allen Kirchweihen“ ausgetragen wurde und Jüterboger Spottverse hervorbrachte wie: „Lieber die Rute, als Luckenwalde an der Nuthe.“ Der Erzbischof Gunther von Magdeburg bestätigte jedoch am 9. Januar 1430 das Brau- und das Handelsrecht: „die mögen brauen, wenn sie wollen, verkaufen und allerlei Handwerksleute haben in aller Maße, wie die Städte umblang gelegen, haben und tun mögen.“ Damit erhielt Luckenwalde erste Stadtrechte, blieb aber im Volksmund weiterhin das Dorf, Flecken oder Städtlein. 1471 wird erstmals ein Bürgermeister erwähnt. 1540 erhält Luckenwalde sein erstes Stadtwappen. Aus dem Jahr 1492 ist eine Leinewebergilde und 1556 eine Weinherreninnung, aus dem Jahr 1559 eine Schuhmacher-, Pantoffelmacher, Lohgerber-, Schneider- und Schmiedegilde überliefert. Laut Chronik lebten noch 1542 in der Jüterboger Vorstadt, südwestlich der Altstadt, slawische Wenden (Sorben). Sie hatten keine Bürgerrechte, mussten aber wie die deutschen Luckenwalder dem Kloster Zinna Abgaben leisten. Der Zeitpunkt des Untergangs der niedersorbischen Sprache in Luckenwalde durch Assimilation an die deutschsprachige Bevölkerungsmehrheit ist nicht überliefert.[4] 1562 erhielt Luckenwalde das Privileg eines zweiten Marktes. Im Jahr 1608 gründete sich die Brauereiinnung. Im Jahr 1616 lebten in der Stadt rund 600 bis 700 Einwohner. Ein Rathaus wurde 1663 gebaut, doch schon 1674 durch einen Brand mit allen darin befindlichen Akten vernichtet. Brandenburg und Entwicklung zur Industriestadt Seit 1680 gehörte die Stadt zum brandenburg-preußischen Herzogtum Magdeburg und bildete als eine Exklave einen eigenen Kreis. 1684 gründete der Zeugmacher Christian Mauhl aus Schandau in Sachsen ein Unternehmen zur Versorgung der preußischen Regimenter. Weitere Tuch- und Zeugmacher folgen. Aus dem Jahr 1704 ist eine Stell- und Radmacherinnung überliefert, aus dem Jahr 1716 die Müllerinnung. Ein Jahr später gründete sich die Bäckerinnung sowie im Jahr 1723 die Fleischerinnung. Die Tuchmacher bildeten im Jahr 1725 einen Zusammenschluss. Die erste Apotheke der Stadt öffnete im Jahr 1733 am Markt 4 (im Jahr 2015 die Pelikan-Apotheke). 1740 ließ die Stadt den Neuen Friedhof anlegen. 1745 wurde Luckenwalde zur Amtsstadt. 1750 ließ Friedrich II. südwestlich der Jüterboger Vorstadt die Zinnaer Vorstadt anlegen. Auf seine Initiative hin siedelten sich zahlreiche Kolonisten aus Sachsen und Thüringen an, die zur Anwerbung zwei Groschen je Meile erhielten. In Luckenwalde angekommen stellte die Stadt ihnen ein Kolonistenhaus, ein Morgen Land sowie einen Morgen Wieswachs zur Verfügung. Außerdem waren sie für mehrere Jahre von der Steuer befreit. Am 26. Juni 1752 erhielten der Magistrat und die Bürgerschaft die Erlaubnis, eine Stadtziegelei zu errichten, um die anhaltende Bautätigkeit durch die Herstellung von Mauersteinen zu fördern. Drei Jahre später siedelten sich weitere 32 Kolonistenfamilien in der Heidestraße an (ab dem Jahr 2015 die Rudolf-Breitscheid-Straße). Die Einwohnerzahl Luckenwaldes überschritt damit erstmals die Grenze von 2000 Bürgern. 1772/1773 kam es zu einem innerpreußischen Gebietstausch, wodurch Luckenwalde aus dem Herzogtum Magdeburg ausschied und dafür der Ziesarsche Kreis zu Magdeburg kam. Im Jahr 1776 lebten in Luckenwalde 2250 Einwohner in 346 Häusern. In der Stadt bestanden 20 Innungen, hinzu kamen 16 Weinberge, 150 Pferde, 200 Milchkühe und 100 Schafe. Nach dem großen Stadtbrand in Gera zogen 1780 und 1781 24 Tuchmacherfamilien nach Luckenwalde. Friedrich II. erteilte die Konzession für die „Große Fabrik“ am Haag, aus der später der Betrieb Volltuch hervorging. Seinerzeit lag die „Geraer Fabriquen Etablissements bey Luckenwalde“ westlich der Nuthe und damit außerhalb der Stadtgrenze. Am 19. November 1808 erhielt Luckenwalde durch die Städtereform des Freiherrn vom Stein endlich komplette Stadtrechte. 1875 stellten sich einige Tuchfabrikanten auf die Hutproduktion um und wurden zur Konkurrenz für die Hutstadt Guben. Im Jahr 1811 riss die Gemeinde die Friedhofsmauer des alten Gottesackers ab. 1828 vergrößerten die Stadtväter den Marktplatz und ließen ihn pflastern. In diesem Jahr wurde die erste Dampfmaschine in der Lindenberger Spinnerei in Betrieb genommen. Die Friedhofsmauer des Neuen Friedhofs wurde ebenfalls abgetragen und das Baumaterial 1834 für den Bau des Amtsgerichts in der Zinnaer Straße 38 eingesetzt.[5] Nachdem sie am 21. Juni 1841 an die Bahnlinie Berlin-Halle, die Anhalter Bahn, angeschlossen wurde, wuchs die Stadt weiter. Das Rathaus wurde im Jahr 1844 errichtet; 1851 ein Gaswerk. Mitte des 19. Jahrhunderts war Luckenwalde ein Industriezentrum, man zählte 1858 15 öffentliche Gebäude, 736 Wohnhäuser und 1169 Wirtschaftsgebäude. 1864 gründete sich die Tuchfabrik Kallenbach. 1867 ließ Hermann Henschel den Pappteller patentieren. Luckenwalde entwickelte sich zur „Stadt der Schornsteine“. 1876 gründete sich die erste Luckenwalder Möbelfabrik Hirschel. Wichtige Fabriken waren ein Pianowerk sowie seit 1878 das Feuerlöschgerätewerk von Otto Hermann Koebe. Mehrere Schraubenfabriken nahmen ab 1881 ihre Produktion auf. 1884 eröffnet die Stadtsparkasse ihr Gebäude. 1892 baute die Kirchengemeinde die Petrikirche in der Frankenstraße; ein Jahr später entstand die Freikirche in der Carlstraße (im Jahr 2015 Puschkinallee). Ein weiteres Jahr später errichtete die Kirchengemeinde die Jakobikirche in der Zinnaer Straße. Eine Synagoge entstand 1897. In diesem Jahr wurde der erste Telefonanschluss in Luckenwalde in Betrieb genommen. 1901 zählte der Chronist 19 Tuch- und Buckskinfabriken, 12 Hutfabriken, 21.000 Einwohner und 1.400 Wohnhäuser in Luckenwalde. Ein Jahr später sanierte die Stadt die Johanniskirche und erweiterte sie ein weiteres Jahr später um die Nordkapelle und das Hauptportal. 1906 eröffnete ein Schlachthof; 1907 das Wasserwerk. Im Jahr 1911 wurde die Stadt an die Kanalisation angeschlossen. Zwei Jahre später gab es elektrischen Strom in Luckenwalde. 1914 errichtete die Gemeinde die Josefkirche in der Lindenallee. 1917 waren in der Stadt insgesamt 31 Firmen ansässig, die der Metallindustrie zugerechnet werden konnten. In der Weimarer Republik waren daher auch Sozialdemokraten und Kommunisten stark vertreten. 1922 entstand die Hutfabrik Steinberg, Herrmann & Co. durch Erich Mendelsohn. 1930 wurde ein Gemeinschaftsgebäude einer Schule und des Stadttheaters im Bauhaus-Stil fertiggestellt. | STRAUSS, Friedrich Julius (I17)
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| 4804 | Wohnhaft zu Niederdorf, Ledergerber | RAHN, Hans (I1437)
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| 4805 | wohnhaft zu Überlingen, Urk. 1419-1437 | VON PEYERN, Wilhelm (I3836)
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| 4806 | wohnhaft zum Judenhut am Rindermarkt | WÜEST, Konrad (I3648)
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| 4807 | Wohnhaus und Werkstatt ´in der Grundelbach` (an der Weschnitz). Den Namen erhielt der Grundelbach von den kleinen Fischen, die Grundeln heißen. | RANDOLL, Philipp V. (I25)
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| 4808 | Wohnort , 1693 in Büddelhagen Ksp. Drabenderhöhe, 1694 in Immen Ksp. Drabenderhöhe | KAUERT, Henrich (I715)
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| 4809 | Wohnort 1687 in Niederhof Ksp. Drabenderhöhe, 1694 in Immen Ksp. Drabenderhöhe | SCHEFFER, Elisabetha (I2603)
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| 4810 | Wohnort 1693 Drabenderhöhe Anfang Der Hof Anfang ist ein Ortsteil von Drabenderhöhe. Ursprünglich bestand dieser nur aus einem Haus, welches die frühere Gaststätte Lang beherbergte. Der Ort liegt bereits jenseits der Kirche zu Drabenderhöhe und damit auch jenseits der früheren homburgischen Landesgrenze. Wahrscheinlich kommt die Bezeichnung von dieser Grenzlage, denn hier begann das Territorium des Herzogtum Bergs mit dem Amt Steinbach. Der Hof ist vermutlich eine Neugründung des 17. Jhds. In früheren Dokumenten erscheint Anfang noch nicht. Die Abgrenzung zu Scheidt läuft entlang der „Alten Kölner Straße“ mit Ausnahme des alten Hauses der Familie Lutter, welches bereits in der Gemarkung von Scheidt liegt und damit zum Hof „Schniffel“ gehört. Die östliche Grenze zu Drabenderhöhe bildet die Zeitstraße. Anfang wurde urkundlich das erste Mal 1638 in den Kirchenrechnungen von Drabenderhöhe erwähnt. Jost „ufm Anfang“ hatte an die Kirche 1 Gulden und 5 Albus zu zahlen. Vermutlich war er Pächter eines Grundstückes oder vielleicht gehörte der ganze Hof der Kirche. Diese Pacht lässt sich bis 1646 nachweisen. In diesem Jahr ist Jost dann nach Scheidt umgezogen. In den Kirchenbüchern von Marienberghausen heißt es 1669 „Uff dem Anfang“. Erwähnt wird bei der Taufe von Johann Lang aus Elsenroth, Gerta, des Peters Hausfrau. In Anfang lebte damals die Familie Peter Schmidt, die in der Personenaufnahme von 1675 des Drabenderhöher Pastors Johannes Haas aufgelistet ist. Peter Schmidt war Kaufmann und Besitzer der Weiershagener Hütte. Dort wurden Kanonen und Eisengeschütze gegossen. Im Jahre 1680 zog er nach Drabenderhöhe um. Sein Sohn Christian Schmidt, in Anfang geboren, studierte Rechtswissenschaften, war Advokat, Bergvogt und homburgischer Kanzleirat. Er erbaute das Burghaus in Bielstein um 1730. Auf die Familie Schmidt folgten die Familien Bergerhoff (Anton Bergerhoff, aus Büttinghausen zugezogen), Hüschemenger, Jüngling, Schmidt und Jost. Um das Jahr 1783 wechselte Peter Christoph Witscher, ein Gastwirt aus dem Kirchspiel Ründeroth seinen Wohnsitz nach Anfang. Seit dieser Zeit ist in Anfang eine Gastwirtschaft nachweisbar und war damit bis vor einigen Jahren der älteste noch bestehende Gastronomiebetrieb in Drabenderhöhe. Nach seinem Tod im Jahre 1798 führte sein Sohn Christian Peter das Unternehmen bis 1802 fort. Danach gelangte der Hof und Gastwirtschaft in die Hände der Familie Lutter. Anna Gertrud Witscher, Tochter eines Branntweinbrenners heiratete damals Johann Heinrich Lutter. Nach dem Tode von Johannes Peter Lutter 1832 muss der Betrieb von Johannes Ferdinand Haas aus Verr fortgeführt worden sein. In einem Adressbuchverzeichnis aus dem Jahre 1838 wird er als Gastwirt und Bierbrauer bezeichnet. Noch vor 1837 baute Johannes Ferdinand Haas direkt neben dem Gasthaus sein eigenes Haus und betrieb dort eine Bierbrauerei. Haas hatte keine Söhne, nur zwei Töchter, eine war mit dem Schmied Thönes im Kretsch verheiratet. Caroline Haas heiratete Gustav Hühn. Gustav Hühn, 1835 geboren, verlor mit 6 Jahren seine Mutter. Sein Vater starb als er 17 Jahre alt war. Da dieser gleich nach dem Tode seiner Mutter wieder geheiratet hatte, wurde er von seiner Tante Wilhelmine Nohl, geborene Hühn erzogen. Er kam als Gehilfe zu Johannes Ferdinand Haas. Nach dem Tode des alten Haas, übernahm er den Betrieb, eine große Landwirtschaft mit Pferden und Kühen, Knechten und Mägden. Die Bierbrauerei gab er auf und gründete 1884 die Schnappsbrennerei. Hühn belieferte die sieben Drabenderhöher Wirtschaften als auch die Gaststätten von Nümbrecht bis Seelscheid mit Pferd und Wagen. „Hühns alter Korn“ war ein Inbegriff. Den Grundstoff lieferte eine der Quellen des Wahnbachs, die er im Keller hatte. Er war auch Kirchmeister und starb im Alter von 91 Jahren. Der Brennereibetrieb wurde in den 1950er Jahren eingestellt. Das Wohnhaus der Familie Hühn wurde im Jahre 2000 abgerissen und durch einen größeren Neubau ersetzt. Die Scheune mit dem Brennereikeller wird heute als privates Heimatmuseum „Grüne Scheune“ weiterbetrieben. Die Gastwirtschaft in Anfang wurde ab 1845 von Wilhelm Ferdinand vom Schemm weitergeführt. Er heiratete Wilhelmina Lutter, die Tochter des 1832 verstorbenen Gastwirts Johannes Peter Lutter. 1855 sind als Wirte Friedrich Wilhelm Sichelschmidt und Heinrich Caspar Friedrichs angegeben. Um 1878 lebte die Familie Herder in Anfang und um 1893 wurde die Wirtschaft von Robert Wirths betrieben. Nach 1900 kam das Haus in den Besitz von Ewald Kalscheuer und vor dem Zweiten Weltkrieg ging an seinen Schwiegersohn Fritz Lang über. Ewald Kalscheuer war Bäcker und stammte aus Käfernberg bei Hückeswagen und heiratete 1898 Emilie Heu aus Verr. Die Gastwirtschaft wurde nach mehr als 100 Jahren im Familienbesitz am 1. Januar 2018 geschlossen. | SCHMIT(T), Gertraud \ Girtraud (I550)
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| 4811 | Wohnort 1748 in Verr, Ksp. Drabenderhöhe | SCHOELER, Wilhelmina Elisabeth (I2612)
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| 4812 | Wohnort Gernsbach | SCHMIDT, (Hans) Georg Jacob (I365)
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| 4813 | Wohnort Hemsbach | N., Elisabetha (I359)
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| 4814 | Wohnort Hemsbach | LEONHARD, Valentin (I362)
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| 4815 | Wohnort Sulzbach | EBERLE, Johann Philipp (I203)
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| 4816 | wohnt 1399-1410 im Deutschen Haus in der Römergasse, in Zürich | VON IFENTAL, Regula (I7822)
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| 4817 | Wohnt 1461 mit seinem Bruder Hans im väterlichen Haus in der kleinen Brunnengasse (Haus „Zu Streit“). Durch die Heirat verdreifacht er sein Vermögen. Wohnt ab 1463 im Haus „zur Judenschule“ (heute: Burghof). Freund von Hans Waldmann (+ 1489). 1485 Zunftmeister zur Meise.1486 / 89 Gesandter Zürichs in diplomatischen Missionen. 1489 im Waldmannschen Auflauf seine Amtes enthoben, 1492 wieder Zunftmeister. Sehr wohlhabend. Er erhält 5.7.1471 zusammen mit seinem Bruder Hans ein neues Wappen von Kaiser Friedrich III. | GREBEL, Ulrich (I2895)
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| 4818 | wohnt Alter Steinweg 33 (STEINBICKER, AL Schücking (1964).76) | SCHÜCKING, Ferdinand Engelbert (I19026)
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| 4819 | Wohnt im Steinhaus, zieht nach Wallenstadt Hofstetten - Wappen Hofstetten - Wappen Hofstetten und Flüh hatten mit der Familie der Herren von Hofstetten, die in ihrer Burg Sternenberg zwischen den beiden Dörfern wohnten, ein eigenes Adelsgeschlecht. Erster bekannter Vertreter der Familie war Ritter Cornradus von Hofstetten, der um 1250 als Zeuge bei einem bedeutenden Handel in Basel genannt wird. Andere traten als Edelknechte, als Ritter oder Chorherren auf, bis sie gegen Ende des 14. Jahrhunderts ausstarben. Ihr Wappen, ein sechsstrahliger Stern in Weiss auf rotem Grund über zwei roten Pfählen, wurde in unserer Zeit zum Wappen der Gemeinde. (Bild un Zitat: http://www.hofstettenflueh.ch/de/portrait/geschichte/welcome.php?action=showinfo&info_id=302) Ita könnte von den Edelknechten von Hofstetten abstammen ?? Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Ruine_Sternenberg Ruine Sternenberg Die Ruine Sternenberg ist die Ruine einer kleinen Feudalburg in der Gemeinde Hofstetten-Flüh im Kanton Solothurn. Geschichte Die ganze Gegend wurde von den Rotbergern beherrscht und so ist anzunehmen, dass der Bischof von Basel und die Grafen von Thierstein versuchten, den Machtausbau der Rotberger mit dieser Herrschaft zu bremsen. Durch die Errichtung der Burg auf allodialem Rodungsland konnte eine von den Rotbergern unabhängige Gerichtsherrschaft aufgebaut werden. Die Thiersteiner erhielten die Festung und die damit verbundenen Rechte als Erblehen vom Bischof, wohl weil sie den Bau finanziert hatten. Sie gaben aber diese Herrschaft als Afterlehen an die Edelknechte von Hofstetten, die Herren von Roseck, die Eptinger von Wildenstein und schlussendlich an die Schaler von Leimen weiter. Die Burg wurde von der Mitte des 13. Jahrhunderts bis in die erste Hälfte des 15. Jahrhunderts von den Herren von Hofstetten bewohnt. Die heute sichtbaren Mauerreste gehen auf einen Bau vom Ende des 13. Jahrhunderts zurück, der über einem hölzernen Vorgängerbau erstellt worden war. Ende des 14. Jahrhunderts fand eine Umgestaltung der Burg statt (wahrscheinlich Hug Fröwler, Gatte der Agnes von Hofstetten), die anhand von Bodenfunden belegt werden konnte. Um die Zeit des St. Jakoberkriegs (1444), wurde die Burg durch eine Feuersbrunst verwüstet: Auf Grund der dürftigen Quellenlage ist aber nicht klar, ob das Feuer eine Folge kriegerischer Auseinandersetzungen war. Am 15. September 1525 wird dann das Erblehen von Margaretha (Witwe des letzten Thiersteiners) an die Stadt Basel verkauft. Die Stadt verkauft spätestens 1529 die ganze Anlage mit allen Rechten an Solothurn. Ein Teil der Ruine wurde 1852 abgebrochen und die Steine zum Strassenbau verwendet. Die Ruine wurde 1959/60 ausgegraben und konserviert. Bei den Sondierungen für die Restaurierung 1953 stiess man auf die Überreste eines Prunkkuppelofens dessen Entstehung auf um 1400 datiert wird (Umgestaltung der Burg): Die dabei zu Tage geförderten Plattenkacheln zeigen im Basrelief heraldische Tiere. 2008 wurde die Burg aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt, indem sie vom Wald befreit und die Wege erneuert wurden. Im Herbst 2009 beschloss die Gemeinde, eine Sanierung der Ruine aus finanziellen Gründen nicht in Angriff zu nehmen. Mehr unter obenstehendem Link.. [S52] Rübel-Blass, Eduard Rübel, (Helene und Cécile Rübel Familienstiftung), Blatt 204. | VON HOFSTETTEN, Ita (I9022)
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| 4820 | wohnt zur Großen Mugge, 1555 Zunftmeister zum Kämbel, 1560 Statthalter, 1566 Vogt im Neuamt, 1568 Zeugherr, 1560 Schützenhauptmann, 1565 Münzmeister ; Ref. Sohn des Hans Ulrich, Goldschmieds und Zeugherrn, und der Regula Funk. ∞ 1) Margaretha von Schönau, Tochter des Hans, 2) Anna Weber, Witwe des Jakob Kilchsperger. Ausbildung zum Goldschmied, Medailleur und Stempelschneider in der väterl. Werkstatt und in süddt. Städten. 1533 Meister und Mitglied der Kämbelzunft, 1544 deren Vertreter im Zürcher Gr. Rat, 1555 Kleinrat, 1560 Statthalter, 1570-77 Landvogt von Wädenswil. 1539 Münzprüfer, spätestens ab 1550 auch Edelmetallprüfer für alle Goldschmiedearbeiten in Zürich, bei dem auch umliegende Orte und Städte ihre Erzeugnisse kontrollieren liessen. S. gilt als künstlerisch bedeutendster Zürcher Goldschmied seiner Zeit. Als meisterhafter Porträtist von Gelehrten und Reformatoren schuf er u.a. die bekannte Bildnismedaille von Huldrych Zwingli. Daneben sind die wenigen erhaltenen Pokale hervorzuheben sowie die Medaille mit den Wappen der 13 Orte von 1548, ein Geschenk der Eidgenossenschaft für Kg. Heinrich II. von Frankreich zur Geburt von dessen Tochter, und der sog. Reisetaler von 1550 zur Bekehrung des Apostels Paulus, der eine Reihe von Stadtdarstellungen bedeutender Künstler einleitete. | STAMPFER, Hans Jakob (I3630)
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| 4821 | wohnte ursprünglich in Rheine, musste jedoch auf Grund ihres calvinistischen Glaubensbekenntnisses das Fürstbistum Münster verlassen und fand in den Niederlanden Aufnahme. | DANKELMANN, Bernhard (I18949)
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| 4822 | Wolf Seelentag in www.geneal-forum.com zu "(von) Fels von St.Gallen SG". | FELS, Anna (I4740)
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| 4823 | Wolf Seelentag in www.geneal-forum.com zu "(von) Fels von St.Gallen SG". Henrich Fels (1607 bis 1671), Das Felsische Hausbuch, Teil 7, Blatt 19/20 (im Stadtarchiv von St. Gallen). Krämer in Konstanz, beschäftigt beim Bergwerk in Stühlingen, dann wieder in Konstanz (Gutsbesitzer in Emmishofen TG) und etwa 1633 (nach Plünderung seines Konstanzer Besitzes) Buchhalter bei Tobias Zollikofer in St. Gallen SG. | FELS, Elias (I25690)
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| 4824 | Wolf Seelentag in www.geneal-forum.com zu "Billwiller von St.Gallen SG". FNB: a für Billwiller in St. Gallen SG. 1629 war ein Pestjahr in St. Gallen SG. | BILLWILER \ BILLWILLER, Gabriel (I3718)
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| 4825 | Wolf Seelentag in www.geneal-forum.com zu "Billwiller von St.Gallen SG". Taufe lt. KB Heiliggeistkirche. FNB: a für Billwiller in St. Gallen SG. | BILLWILER, Laurenz (I3754)
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| 4826 | Wolf Seelentag in www.geneal-forum.com zu "Huber von St.Gallen SG". Stuck, Personal der Kurpfälzischen Zentralbehörden: Fehlanzeige. Krebs, Dienerbuch: Fehlanzeige. Bauzahler 1659/63, Stadtrichter 16661/70 (dann "entwichen) und (zugleich) erneut Bauzahler Jan. 1670/Juli 1670 (wurde am 7.7.1670 "cassiert") in St. Gallen SG. Zog (Flucht?) wegen "starckhen Falliments" nach Heidelberg und war dort Rechnungsverhörer (1671). Anno 1671 zog ihm seine Frau mit zwei Kindern (Gordian und Elisabeth) "gen Heidelberg" nach. Später war er Schaffner im "Collegio Sapientiae" (= Sapienzkolleg) in Heidelberg (1686, 1690). Tod lt. KB Heiliggeistkirche: alt 63 Jahre. | HUBER, Johann(es) (I2226)
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| 4827 | Wolf Seelentag in www.geneal-forum.com zu "Schlumpf von St.Gallen SG". "Kunckler". FNB: a für Kunkler in St. Gallen SG. | KUNKLER, Magdalena (I4068)
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| 4828 | Wolf Seelentag in www.geneal-forum.com zu "Schlumpf von St.Gallen SG". FNB: a für Schlumpf in St. Gallen SG. | SCHLUMPF, Bartholome (I4067)
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| 4829 | Wolf Seelentag in www.geneal-forum.com zu "Schobinger von St.Gallen SG". | EBERSCHWEND, Anna Barbara (I6376)
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| 4830 | Wolf Seelentag in www.geneal-forum.com zu "Schobinger von St.Gallen SG". FNB: a für Schobinger in St. Gallen SG. Kauf- und Handelsmann in St. Gallen SG (1681). | SCHOBINGER, Friedrich II. (I4639)
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| 4831 | Wolf Seelentag in www.geneal-forum.com zu "Spindler von St.Gallen SG". | SPINDLER, Elisabeth \ Elsbetha (I12880)
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| 4832 | Wolf Seelentag in www.geneal-forum.com zu "Spindler von St.Gallen SG". FNB: Fehlanzeige für Spindler in St. Gallen SG (Das Geschlecht ist heute - als Bürger der Stadt St.Gallen - ausgestorben). | SPILDLER, Weibratha \Wiberta (I13365)
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| 4833 | Wolf Seelentag in www.geneal-forum.com zu "Zollikofer von St.Gallen SG". Lt. KB St. Gallen SG Taufe nicht am 30.3.1630, sondern am 21.3.1730 (Mittlg. Dr. Wolf Seelentag v. 6.3.2016). Hatte zu dem "starckhen Falliment" ihres Ehemanns "durch ihre Kostbarkeit nicht die geringste Ursach" gegeben (1670). Folgte ihrem Ehemann 1671 mit zwei Kindern nach Heidelberg. Patin in Heidelberg (Heiliggeistkirche) am 31.12.1671. Trauergedichte (http://gso.gbv.de/DB=1.28/CMD?ACT=SRCHA&IKT=8002&TRM='12:633978Y'): Wohlverdientes Ehrengedächtnüs Der Weyland Wohl Edlen ... Frauen Sabinae Huberin / Gebornen Zollicofferin Des Ehrenvesten ... Herrn Johannes Hubers / Derzeit wohlverordneten Schaffners Des Collegii Sapientiae Gewesene Eheliebsten : Welche den 2/12. Junii 1686. Jahrs ... entschlaffen ... / Denen Betrübten Hinterlassenen zum Trost aufgerichtet von Inngenanten, Heidelberg (1686). Alter bei Tod: 56 Jahre, 2 Monate und 11 Tage. | ZOLLIKOFER, Sabina (I12122)
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| 4834 | Wolf Seelentag in www.geneal-forum.com zu "Zollikofer von St.Gallen SG, 102". | ZOLLIKOFER VON ALTENKLINGEN, Georg (I3085)
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| 4835 | Wolf Seelentag in www.geneal-forum.com zu "Zollikofer von St.Gallen SG, 183". Abschrift seines Lebenslaufs aus einem gedruckten Gebetsbuch desselben von 1691 im Staatsarchiv Thurgau (Sign. C 0'1, 13/14). Studium in Zürich ZH (Veröffentlichung bei http://www.e-rara.ch/zuz/content/titleinfo/4171036: Quaestiones quaedam de terraemotu ex Hebraeorum atque Arabum scriptis erutae / quas ... sub praesidio dn. Joh. Henrici Hottingeri ... defendere conabitur Johannes Zollicofferus, Gallopolitanus ... anno MDCLI ..., Zürich 1651) und Basel BS (Magister am 29.11.1651). Adjunkt an der deutschen Kirche in Genf 1653/54, deutscher Helfer in Amsterdam 1655 (Jan Wagenaar, Amsterdam in syne .. Geschiedenissen, Zevende Stuk, Amsterdam 1765, S. 484 ff. mit einer Namenliste der nieder- und hochdeutschen Predikanten in Amsterdam: Fehlanzeige), dann in Groningen, Emden, Oxford, Cambridge, Canterbury, London und Heidelberg (als?), Aufnahme in den Synodus sowie Diakon in St. Gallen zu St. Leonhard 1657 (Pfarrerbuch St. Gallen: Fehlanzeige) und Pfarrer zu Herisau AR ab Juli 1666 sowie Kammerer. Hatte in erster Ehe vier Kinder, von denen 1672 noch eine Tochter lebte (keine Kindstaufen im KB Herisau AR 1666/72). Alter bei Tod: 58 Jahre. Sein Stammbuch in der Vadiana in St. Gallen SG (VadSlg Ms. 92a). Sein Bildnis von Johann Georg Seiller in Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek, Inventar-Nr. A 24895. Zollikofers Predigt Der unseligen Unholden elender Zustand, gehalten am 5. Mai 1689 in Herisau, gedruckt im selben Jahr in St. Gallen, fusst auf dem Werk Magiologia. Christliche Warnung für dem Aberglauben und der Zauberei von Bartholomäus Anhorn dem Jüngeren, in welchem eine kritische Darstellung magischer Praktiken erfolgt. Im Umfeld von Zollikofers Äusserungen erfolgten Hexenprozesse und -tötungen.[5][6] Sein 1691 in erster Auflage erschienener Himmlischer Weyhrauch-Schatz erlangte über 150 Jahre hin Beliebtheit als Erbauungsbuch.[7][8] H. Johannes Zollikofer, Pfarrer lautet neben anderen die Inschrift an einer 1679 gegossenen Glocke der Kirche Herisau.[9] | ZOLLIKOFER, Johann(es) (I34551)
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| 4836 | Wolframsdorf oder Wolfframsdorf ist der Name eines alten vogtländisch-meißnischen und thüringischen Adelsgeschlechtes mit dem Stammhaus Teichwolframsdorf am Krebsbach bei Greiz. 907 erscheinen ein Hermann und 934 ein Heintzen von Wolframsdorf. Ob diese zu den Vorfahren des ritterlichen, später auch freiherrlichen und gräflichen Uradelsgeschlechts gehören, das erstmals urkundlich am 29. Dezember 1278 in Weida mit dem Ritter Luppoldus de Wolframsdorf[1] erscheint, ist unklar. Die ununterbrochene Stammreihe beginnt Georg von Wolframsdorff, urkundlich 1423, Herr auf Peritz, Zoppoten und Neumark. Wappen Das Stammwappen zeigt in Silber einen schwarzen (oder natürlichen) aufspringenden Wolf, ein am Grind blutendes Hirschgeweih im Fang tragend. Auf dem Helm mit rot-silbernen Decken ein offener Flug, der linke Flügel von Silber und Rot schräglinks, der andere schrägrechts geteilt. Persönlichkeiten Hans von Wolframsdorf, 1413 und um 1430 hohenzollerscher Amtmann von Thierstein[3] Wolf Ernst von Wolframsdorf (1552–1624), sächsischer Hofmarschall und Oberstallmeister Hermann von Wolfframsdorff (1630–1703), sächsischer Hofbeamter und Oberhofmarschall Georg Dietrich von Wolfframsdorff (1643–1696), sächsischer Jurist und Hofbeamter Heinrich Christoph von Wolframsdorf (1646–1689), Fürstpropst der Fürstpropstei Ellwangen Adam Heinrich von Wolfframsdorff (1722–1799), preußischer Generalleutnant sowie Gouverneur von Mainz Otto von Wolframsdorf (1803–1849), königlich sächsischer Hofbaumeister | VON WOLFRAMSDORF, Johanna Sophie (I45782)
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| 4837 | WOLHUSEN ist eine politische Gemeinde im Wahlkreis Entlebuch des Kantons Luzern in der Schweiz. Erste indirekte Erwähnung findet der Ort als VUOLUSEN im Jahr 1070, als ein Mitglied der Freiherren VON WOLHUSEN, SELIGER VON WOLHUSEN, 8ter Abt im Kloster Einsiedeln wird (von 1070 bis 1090). Die Freiherren VON WOLHUSEN waren eines der mächtigsten Herrschergeschlechter der Region. Ihnen unterstanden das Rottal und das ganze Entlebuch, sowie die heute bernischen Gemeinden Schangnau und Trub. Um 1300 veräusserten sie ihren Besitz an die HABSBURGER. Diese setzten Vögte ein, welche mit den Luzernern und den Entlebuchern in Konflikt gerieten. Am 3. Januar 1386 griffen sie den Vogt PETER VON THORBERG an und zerstörten beide seiner Burgen. Nach der Schlacht BEI SEMPACH im gleichen Jahr verloren die HABSBURGER die Kontrolle über das Gebiet. Ab 1389 verpfändeten sie die Gemeinde an die Stadt Luzern, welche 1405 die volle Herrschaft über WOLHUSEN erlangte. Die Gemeinde gehörte bis 1798 zur Landvogtei Ruswil, danach bis 1803 zum Distrikt Ruswil und dann bis 1814 zum neu geschaffenen Amt Entlebuch. | N., Adelheid (I8024)
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| 4838 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I16237)
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| 4839 | Wollte seine Tochter ANNA CHRISTINE mit einem reichen Nachbarsbauern zwangsverheiraten, nachdem seine anderen Töchter CATHARINA (wurde geisteskrank) und GRETEN (suchte den Tod im Brunnen) eine Heirat verweigerten Söhnte sich später mit Tochter ANNA CHRSITNE aus. | WIRTHS, Catharina (I467)
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| 4840 | Wollte seine Tochter ANNA CHRISTINE mit einem reichen Nachbarsbauern zwangsverheiraten, nachdem seine anderen Töchter CATHARINA (wurde geisteskrank) und GRETEN (suchte den Tod im Brunnen) eine Heirat verweigerten Söhnte sich später mit Tochter ANNA CHRSITNE aus. | WIRTHS, Greten (I468)
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| 4841 | Wortmann ließ sich von der Universität Groningen zum Doktor der Rechte promovieren. 1681 trat er in Hamm eine Professur der Rechte und Politik an, war aber zugleich auch Richter in Unna. Ab 1696 war er klevisch-märkischer Regierungs- und Münzrat in Kleve. 1696 kaufte er von seinem Schwager Gerhard Jacob Danckelmann Gut Bringenburg bei Wersen. (Gemeinde Lotte, Kr. Steinfurt.) judr., hoogleraar aan de hogeschool in Hamm, Keur-Brandenburgs Regeringsraad te Kleef | WORTMANN, Professor Doktor Professor Doktor Carl Johann (I946)
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| 4842 | Wrede ist der Name eines alten westfälischen Adelsgeschlechtes. Sein Stammsitz liegt in Amecke, heute ein Ortsteil von Sundern im Sauerland. Zweige der Familie bestehen bis heute. Geschichte Das Geschlecht erscheint erstmals urkundlich mit Eberhardus Wrethe, der 1202 im Gefolge des Grafen Gottfried II. von Arnsberg erschien.[1] Die sichere Stammreihe beginnt 1318 mit Heinrich Wrede auf Sorpe. Wrede zu Amecke Haus Amecke Seit 1338 ist Besitz der Familie von Wrede in Amecke nachweisbar. Ihr 1397 „castrum Adenbecke“ genanntes Haus Amecke wurde 1419 in ein oberes und unteres Haus geteilt. Hennecke Wrede besaß im 15. Jahrhundert das niedere Haus. Er war mit N.N.Neuhoff verheiratet. Johann Wrede I. zu Amecke, sein Sohn, erbte das niedere Haus. Er war mit Margarete von Rotthausen verheiratet. Das Paar hatte zwei Söhne, Dietrich Wrede und Johann Wrede. Dietrich Wrede zu Amecke heiratete Margareta von Cobbenrode, Erbin zu Melschede, und Johann Wrede kam in Besitz des Hauses Frönsberg. Die Tochter Klara Wrede zu Amecke († nach 1544) heiratete ca. 1510 Heinrich von Heygen zu Ewig. Deren Sohn Johann von Heygen heiratete Anna Wrede, Erbin von Amecke, oberes Haus. Dadurch kam das obere Haus Amecke in Besitz der Familie Heygen. Das niedere Haus blieb ununterbrochen im Besitz der Familie von Wrede. 1758 kaufte Freiherr Philipp Hermann von Wrede zu Amecke das obere Haus zurück und vereinigte so den Gesamtbesitz wieder. Heute wird der forstwirtschaftliche Betrieb nebst Golfplatz von Eberhard Freiherrn von Wrede (* 1968) und Freifrau Katharina geb. Beliczey de Baicza geführt. Wrede zu Melschede Schloss Melschede Kloster Willebadessen Albrecht (Albert) Wrede, Drost von Arnsberg, erhielt 1364 das obere Haus von Schloss Melschede vom Kölner Erzbischof als Dank für seine Verdienste bei dessen Erwerb der Grafschaft Arnsberg geschenkt. Konrad von Wrede war 1454–1458 Marschall von Westfalen Freiherr Ferdinand von Wrede zu Melschede, Landdrost von Westfalen, ließ 1659–1669 das heutige Schloss als Vierflügelanlage errichten (2010 wurde es verkauft). Die Baumeister waren Bonitius aus Trier und Nicolas Spantzl aus Meran. Engelbert Anton von Wrede (1742–1808) war der letzte Dompropst des Domkapitels Münster in der Zeit des Alten Reiches. Wrede zu Melschede, Herren auf Willebadessen 1871 erwarb Freiherr Joseph Ferdinand von Wrede-Melschede (* 6. November 1825 in Melschede, † 18. Juni 1907 in Willebadessen) das ehemalige Benediktinerinnen-Kloster Willebadessen mit seinen Ländereien. Theodor Franz Joseph Aloysius von Wrede-Melschede (* 1. August 1863 in Minden, † 23. Januar 1951 in Willebadessen), sein Sohn, folgte ihm als Eigentümer. Joseph Maria Franziskus Hubertus Ignatius Aloysius von Wrede-Melschede (* 30. Januar 1896 auf Schloss Waldhof bei Osnabrück, † 8. Dezember 1981 in Warburg) folgte in der nächsten Generation. Diedrich Eberhard Maria Josef Hubertus von Wrede-Melschede (* 20. Mai 1930 in Willebadessen, † ca. 2016 in Willebadessen), dessen Sohn, war verheiratet mit Alexandra von Wrede. Er übertrug 1977 die Klostergebäude an die „Stiftung Europäischer Skulpturenpark e.V.“. Konstantin von Wrede, Diedrichs zweiter Sohn, erwarb 2016/17 die Gebäude für die Familie zurück, da der Stiftungsverein die Unterhaltskosten für die Gebäude nicht mehr tragen konnte.[2] Wrede zu Steinbeck 1617 berief Graf Simon VI. zur Lippe den Junker Rabe de Wrede als Konduktor (Verwalter) für sein vakant gewordenes Gut Steinbeck bei Salzuflen. Als Landsasse war er ein dem Landesherrn unterworfener Pächter, der jedoch sein Pachtgut stets weitervererben konnte. Die Familie von Wrede behielt Steinbeck bis 1810 in ihrem Besitz und veräußerte ihn dann. Wrede auf Brüninghausen und Mühlenbach Schloss Brüninghausen Steffen von Wrede (* ca. 1570; † 1629) heiratete 1612 Wilhelma von Rolshausen und gelangte so im Juli 1626 in ihren Besitz einer Hälfte der im Dreißigjährigen Krieg zerstörten Herrschaft Mühlenbach (Molenbach) bei Koblenz-Arenberg. Johann Heinrich von Wrede auf Brüninghaus und Mühlenbach (1628–1688), sein Sohn, erbte die eine Hälfte des Besitzes. Zudem erwarb er das Schloss Brüninghausen, ursprüngliche Stammsitz der Herren von Ohle. Seine Frau war Sibylle Elisabeth von der Horst. Jobst Bernhard von Wrede auf Brüninghausen und Mühlenbach (1689–1708), deren Sohn, starb früh. 1715 brachte seine Witwe Anna Sabina, geb. von und zu Heese (1665–1720), auch die andere Hälfte, die zuvor durch Erbschaft in weiblicher Linie zuerst an Johann Wilhelm von Hunolstein († 1664 als kaiserlicher Feldzeugmeister) und weiter an die Familie von Heddesdorf gelangt war, durch Kauf an sich. Carl Philipp von Wrede (1702–1775), ihr Sohn, erbte Brünninghausen und Mühlenbach und heiratete Maria Anna von Schade. Zudem gelangte er wieder in Besitz des Familienstammsitzes Amecke. Philipp Hermann Friedrich von Wrede (* 1728; † 20. Februar 1793), ihr Sohn und Erbe, wuchs wieder in Amecke auf. Er heiratete Eleonora Balduina von Schencking, Erbin von Vögeding. 1758 kaufte er das obere Haus Amecke zurück. Carl von Wrede, ihr ältester Sohn, erbte den väterlichen Besitz und konnte ihn später in sein Allodialeigentum bringen. Burg Mühlenbach (Koblenz) wurde Anfang des 19. Jahrhunderts verkauft. Carls jüngerer Bruder Caspar (* 4. September 1793) studierte 1809 bis 1819 an der Universität Münster. Nach dem 1816 geschlossenen Erbvergleich der Brüder kaufte sich Caspar mit seiner Abfindung von der Familie von Schade das Haus Blessenohl und heiratete Antoinette von Fürstenberg, mit der er vier Kinder bekam. 1825 wurde dem jungen Paar von einer unbekannten Person ein Findelkind auf die Treppe des Herrenhauses gelegt. Daraufhin verließ Antoinette mit den Kindern ihren Mann. Caspar von Wrede wurde am 13. November 1832 auf dem Weg von Blessenohl nach Eslohe erschossen aufgefunden. Zwei Jahre später wurde Haus Blessenohl verkauft. Heutiger Besitzer von Schloss Brüninghausen ist Eberhard Freiherr von Wrede. Standeserhöhungen Am 10. Dezember 1687 wurde Fabian von Wrede in den schwedischen Grafenstand erhoben. Die bayerischen Wrede Der im Jahr 1814 in den bayerischen Fürstenstand erhobene Feldmarschall Carl Philipp von Wrede gehört nicht zu dieser Familie.[3] Er entstammte dem bayerischen Geschlecht Wrede, das erst 1790 in den Adelsstand erhoben wurde. Er nahm jedoch ein Wappen an, das dem der westfälischen Familie ähnelt, und seine Vorfahren väterlicherseits stammten auch aus Westfalen.[4] Wappen Das in Rot und Gelb gespaltene Stammwappen zeigt einen Kranz mit fünf (1:2:2) Rosen verwechselter Farbe. Auf dem Helm mit rot-gelbem Decken der Kranz zwischen einem offenen, rechts goldenen und links roten Flug. Familienspruch: „Virtuti pro patria“ (Tapferkeit für das Vaterland) Weitere Namensträger Helena von Wrede zu Amecke, Äbtissin im Stift Nottuln (1699–1728) Christian Maria Anton von Wrede (1747–1802), Domherr in Münster und Osnabrück Adolph von Wrede (1807–1863), deutscher Arabienreisender Carl von Wrede (1830–1901), Landrat im Kreis Warendorf Friedrich von Wrede (1787–1869), deutscher Landrat des Kreises Iserlohn Joseph von Wrede (1896–1981), deutscher Politiker (CDU) Philipp von Wrede zu Amecke († 1677), Domdekan in Worms und Administrator des zu dieser Zeit in Mainz residierenden Wormser Fürstbischofs. Einzelnachweise StArchiv Münster, Kloster Wedinghausen, gedr. im westf. Urkundenbuch 7, 1901, Nr. 15 Ralf Benner: Rückübertragung des Gebäudes an Konstantin Freiherr von Wrede: Kloster Willebadessen wechselt Besitzer. In: Westfalen-Blatt. 28. Dezember 2016, abgerufen am 1. Juni 2017. Knesebeck: Historisches Taschenbuch des Adels im Königreich Hannover. Hannover, 1840 S. 305f. Gothaischer genealogischer Hofkalender, Gotha 1909, S. 464–466. Literatur Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon Band XVI, Band 137 der Gesamtreihe, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 2005, ISSN 0435-2408 Hugo Blessenohl: Beiträge zur Geschichte der Familie und des Herrenhauses Blessenohl, Paderborn 1998 Horst Conrad (Red.): 800 Jahre Familie von Wrede, herausgegeben von der Familie von Wrede, Münster 2002 Gothaisches genealogisches Taschenbuch der freiherrlichen Häuser, 1856, S. 786; 1873, S. 802f; 1894, S. 1073f Weblinks Auf den Seiten der Vereinigten Westfälischen Adelsarchive e.V. sind die Findbücher zu den Archivbeständen der Familien Wrede-Amecke (Urkunden und Akten sowie Familiensachen), Wrede-Melschede (Urkunden und Akten) und Wrede-Willebadessen (Gutsarchiv) abrufbar. Urkundenregesten aus dem Archiv der Familie von Wrede in Amecke / Digitale Westfälische Urkunden-Datenbank (DWUD) Urkundenregesten aus dem Archiv von Papen-Lohe mit Überbleibseln der Vorbesitzer von Wrede / Digitale Westfälische Urkunden-Datenbank (DWUD) Wrede Artikel in „Genealogisches Handbuch der baltischen Ritterschaften“, 1930 Siehe auch Liste der paderbornischen Adelsgeschlechter Liste westfälischer Adelsgeschlechter | VON WREDE, Winneke (I45670)
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| 4843 | Wsewolod wurde wahrscheinlich 983 oder 984 geboren. Er war ein Sohn von Fürst Wladimir dem Großen und dessen Frau Rogneda. 987 oder 988 wurde Wsewolod von seinem Vater als erster Fürst im neu gegründeten Fürstentum Wolhynien eingesetzt.[1] In einer nordischen Saga[2] wurde von einem Fürsten Vissavald berichtet, der um 995 um die Hand der schwedischen Königin Sigrid der Stolzen anhielt und dabei getötet wurde. Der Name deutet auf Wsewolod, wahrscheinlich war aber sein Bruder Wyscheslaw von Nowgorod gemeint.[3] 1008 oder 1013 lebte er nicht mehr, als das Fürstentum Wolhynien von Jaropolk von Polozk erobert wurde. | WLADIMIROWITSCH, Wsewolod (I39694)
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| 4844 | Wuchs zunächst bei Demoiselle Delph, "Handelsjungfer", die außerdem als „politische Agentin“ im Geheimen tätig war, auf – in Goethes Buch, in dem dieser Erlebnisse aus den Jahren 1749 bis 1775 verarbeitet ´Dichtung und Wahrheit` beschrieben – nachdem die Mutter an Mastitis und der Vater aus Gram gestorben sind. Später im Haus des Bruders in St. Gallen zum Kaufmann ausgebildet (mehrsprachig). Seit 06.03.1825 Bürger in St. Gallen. Fabrikant, Ministerialsekretär unter dem Handelsminister in den Jahren 1848 bis 1851 von Österreich Karl Ludwig von Bruck . 20.10.1840 Tag der Scheidung „DIE FAMILIENLEGENDE BERICHTET VON 32 KINDERN AUS DEN ZWEI EHEN. GEFUNDEN WURDEN IMMERHIN 17 AUS ERSTER UND 7 AUS ZWEITER EHE. HEINRICH SOLL TÄGLICH GEBETET HABEN: "HERR HALT EIN MIT DEINEM SEGEN!“ GOLDACHER BLUMENEGG ZEITUNG SONDERAUSGABE 23.06.2001 Johann Wolfgang von Goethe, Dichtung und Wahrheit, Dritter und vierter Teil: https://www.projekt-gutenberg.org/goethe/dichwah2/chap012.html Karl Ludwig von Bruck (Politiker) seit 1844 Ritter von Bruck, seit 1849 Freiherr von Bruck (* 18. Oktober 1798 in Elberfeld, Rheinland (heute Stadtteil von Wuppertal); † 23. April 1860 in Wien) war ein deutscher Kaufmann und späterer österreichischer Minister. https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Ludwig_von_Bruck_(Politiker) Ilona Scheidle: Die Handelsjungfer. In: Ilona Scheidle: Heidelbergerinnen, die Geschichte schrieben. München 2006. Hans Christoph Schöll: Die „politica Delphin“, in: Goethe und Heidelberg, herausgegeben von der Direktion des Kurpfälzischen Museums, Heidelberg 1949 S. 68 - 81 | HENKING, Carl Heinrich Ferdinand (I117)
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| 4845 | Wurde 1479 mit ihrer Tochter Regula ins Burgrecht von Schaffhausen aufgenommen. | SCHWEND, Elisabeth (I9303)
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| 4846 | wurde 817 von seinem Vater Ludwig dem Frommen als Unterkönig von Baiern eingesetzt, das er ab 826 selbstständig regierte. Von 843 bis 876 war Ludwig König des Ostfrankenreiches das aus dem durch den Vertrag von Verdun (843) geteilten Fränkischen Reich hervorging und der Ursprung des späteren Heiligen Römischen Reiches (Deutscher Nation) war. Seine ersten Lebensjahre verbrachte Ludwig in Aquitanien am Hof seines Vaters. Laut Wilfried Hartmann sind die Quellen für Kindheit, Erscheinungsbild und Persönlichkeit durch topische Herrscherpanegyrik verzerrt. Dennoch ließen sich individuelle Züge aus dem Quellenmaterial erschließen, darunter Ludwigs Begeisterung für Waffen und seine „besondere Fähigkeit, mit Menschen umzugehen, die sich in den Konflikten mit seinen Söhnen bewährte“. Außerdem sei Ludwig sehr fromm gewesen und habe eine besondere Verehrung für die Mönche sowie Interesse an theologischen Fragen gezeigt. Ludwig hat nur das Nonnenkloster St. Felix und Regula 853 in Zürich gegründet. Es wurde von seinen Töchtern Hildegard (853–856) und Bertha (857–877) geführt. In Frankfurt und Regensburg gründete Ludwig ein Marienstift. Außerdem unterstützte er fremde Initiativen wie die Gründung von Gandersheim durch den sächsischen Grafen Liudolf oder des Klosters Rohr in Thüringen durch den Grafen Christian. Die Klöster St. Gallen (11), Salzburg (10) und Fulda (10) wurden am meisten mit Schenkungen bedacht. Die Karolingerkönige unterstützten immer wieder Klöster für den Gebetsdienst mit Schenkungen; das Motiv war persönliche Frömmigkeit und die Überzeugung, dass für ein erfolgreiches Herrschen göttlicher Beistand zwingend notwendig sei | (KAROLINGER), König Ludwig II. der Deutsche (I11449)
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| 4847 | Wurde als Witwe Klosterfrau im Oetenbach in Zürich. https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Oetenbach | VON HOHENLANDENBERG, Dorothea (I8107)
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| 4848 | wurde nach der noch lebenden Schwester Karl des Großen benannt und in Rom getauft, mit dem Erzbischof von Mailand als Paten. Seinen Töchtern brachte Karl besondere Zuneigung entgegen.[255] In einem 791 verfassten Brief bezeichnete er sie als dulcissimae filiae, seine „allersüßesten Töchter“.[256] Während die Söhne vor allem militärisch-politisch ausgebildet wurden und sich schon in jungen Jahren fern vom Hof aufhielten (in den Quellen gibt es auch Hinweise auf teils homoerotische Beziehungen von Karls gleichnamigem Sohn, Karl dem Jüngeren),[257] erhielten seine Töchter eine recht umfassende Bildung. Karl achtete darauf, dass sich niemand durch Einheirat in die Familie einen politischen Vorteil verschaffen konnte, weshalb er seine Töchter hauptsächlich am Hof behielt.[258] Er ließ ihnen aber in ihrer Lebensführung erheblichen Freiraum; in den Quellen werden teils die Liebschaften der Töchter kritisiert. Bertha beispielsweise unterhielt eine Affäre mit Angilbert und bekam zwei Söhne, darunter den späteren Geschichtsschreiber Nithard. Nach Karls Tod setzte sein stärker an kirchlichen Normen orientierter Nachfolger Ludwig dieser Nachsicht ein Ende.[259] | N., Gisela (I10799)
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| 4849 | wurde nach der zum Zeitpunkt ihrer Geburt noch lebenden Mutter Karls benannt. Sie sollte mit einem angelsächsischen Thronerben verheiratet werden. Der König Offa von Mercien schlug vor, Karl den Jüngeren mit einer der angelsächsischen Prinzessinnen zu vermählen, dies wurde von Karl jedoch als Zumutung empfunden, und er ließ das Frankenreich für angelsächsische Kaufleute sperren. Die Tochter Karls des Großen aus der Ehe mit Hildegard aus Schwaben wurde nach dem Tod ihres Vaters im Jahre 814 aufgrund ihrer Lebensweise von ihrem Bruder, Kaiser Ludwig dem Frommen, des Hofes verwiesen. Bertha hatte eine uneheliche Beziehung mit Angilbert, einem Minister Karls des Großen und späteren Vorsteher des Klosters Centulum / Sancti Richarii monasterium (französisch. St-Riquier) in der Picardie. Diese Beziehung ist der Ursprung der Sage von Eginhard und Emma, die Heinrich Pröhle in seiner Sagensammlung wiedergab[1] und Wilhelm Busch zu seiner satirischen Bildergeschichte Eginhard und Emma anregte. Aus dieser Beziehung hatte sie zwei Kinder, Hartnid und Nithard. Beim Letztgenannten handelt es sich um den Geschichtsschreiber der vierbändigen Historien (Historiarum Libri IV) aus dem 9. Jahrhundert. Er beschreibt am Ende des vierten Buches seine Herkunft selbst: Angilbertus, vir memorabilis ....Qui ex eiusdem magni regis filia nomine Berchta, Hartnidum, fratrem meum, et me Nithardum genuit. Ihr anderer Sohn, Hartnid, ist bereits 813 verstorben. Im Werdener Urbar, welches nach dem Ende der Normanneneinfälle niedergeschrieben wurde (nach 890), wird Bertha noch einmal erwähnt. Dort steht geschrieben, dass die Tochter Karls des Großen dem Kloster Werden an der Ruhr (S. Liudgerum) umfangreiche Schenkungen gemacht hat. Dabei handelt es sich um Liegenschaften links und rechts des Rheins zwischen Krefeld und Duisburg (Friemersheim, Rumeln usw.). Seinen Töchtern brachte Karl besondere Zuneigung entgegen.[255] In einem 791 verfassten Brief bezeichnete er sie als dulcissimae filiae, seine „allersüßesten Töchter“.[256] Während die Söhne vor allem militärisch-politisch ausgebildet wurden und sich schon in jungen Jahren fern vom Hof aufhielten (in den Quellen gibt es auch Hinweise auf teils homoerotische Beziehungen von Karls gleichnamigem Sohn, Karl dem Jüngeren),[257] erhielten seine Töchter eine recht umfassende Bildung. Karl achtete darauf, dass sich niemand durch Einheirat in die Familie einen politischen Vorteil verschaffen konnte, weshalb er seine Töchter hauptsächlich am Hof behielt.[258] Er ließ ihnen aber in ihrer Lebensführung erheblichen Freiraum; in den Quellen werden teils die Liebschaften der Töchter kritisiert. Bertha beispielsweise unterhielt eine Affäre mit Angilbert und bekam zwei Söhne, darunter den späteren Geschichtsschreiber Nithard. Nach Karls Tod setzte sein stärker an kirchlichen Normen orientierter Nachfolger Ludwig dieser Nachsicht ein Ende.[259] | N., Bertha (I10798)
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| 4850 | wurde nach einer früh verstorbenen Schwester Karls benannt. | N., Adalhaid (I10800)
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