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| # | Notizen | Verknüpft mit |
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| 4851 | Ww. des von Petersheim Johannes, Herr zu Stevensweert | VON MOIRKE, Barbara (I5086)
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| 4852 | www.web138.webgo24-server52.de | ROLLWAGEN, Johannes (I5902)
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| 4853 | Władysław entstammte der polnischen Dynastie der Piasten. Seine Eltern waren Bolesław III. Schiefmund und die ruthenische Prinzessin Sbysława Swjatopolkowna, Tochter des Großfürsten Swjatopolk von Kiew. Um 1126 vermählte sich Władysław mit Agnes von Babenberg (~1110–1157). Sie war eine Tochter von Markgraf Leopold von Österreich und Enkeltochter des Kaisers Heinrich IV. Der Ehe entstammten die Tochter | VON POLEN, Wladyslaw II. (I35719)
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| 4854 | Zar Petar I. wurde mit Maria-Irene von Byzanz verheiratet, der Enkelin des byzantinischen Kaisers Romanos I. Lakapenos. Peter regierte 40 Jahre lang und starb am 29. Januar 969. Der gemeinsame Sohn Boris II. folgte ihm auf den Thron. Obwohl Peter I. häufig als kränklich und schwach charakterisiert wird, regierte der Zar länger als jeder andere bulgarische Herrscher des Mittelalters. Das genaue Geburtsjahr von Peter ist unbekannt; um das Jahr 913 war er jedoch schon ein erwachsener junger Mann. Warum er, und nicht sein älterer Bruder Michail, dem Vater auf den Thron folgte, ist nicht geklärt; es könnte dem Einfluss des Boljaren Georgi Sursuvul zuzuschreiben sein, der die Vormundschaft für die beiden Söhne hatte. Dieser könnte Peter bevorzugt haben, weil er sein Neffe war und weil Bulgarien Frieden brauchte, und die Charakterzüge Peters versprachen dies eher als die seines Bruders. Als Simeon der Große starb, war Bulgarien in einer schwierigen Lage. Die vielen erfolgreichen Feldzüge hatten zu einer Verknappung der Arbeitskräfte in der Landwirtschaft geführt, da die Armee ihre Soldaten aus der Bauernschaft rekrutierte. Daneben wurde das Land gerade von einer Hungersnot heimgesucht und es herrschten Heuschreckenplagen. Die Steuern waren hoch und die Nachbarstaaten drohten, Bulgarien zu erobern. Um Stärke zu demonstrieren, drang Peter I. im Sommer 927 mit einem Heer nach Byzanz vor und legte einige Städte Thrakiens in Trümmer. Danach begann er geheime Friedensverhandlungen mit Kaiser Romanos I. Lakapenos von Byzanz. Der Frieden wurde in Mesembria im Beisein der bulgarischen und byzantinischen Aristokratie geschlossen; am 8. November 927 heiratete Peter die Tochter des byzantinischen Thronfolgers Christophoros Lakapenos. Bulgarien bekam nach diesem Vertrag Gebiete zurück, die von Byzanz erobert worden waren und Byzanz musste den Zarentitel für die bulgarischen Herrscher anerkennen, womit sie die bulgarischen Herrscher auf die gleiche Stufe wie die eigenen stellten. Zusätzlich wurde die Unabhängigkeit der bulgarischen Kirche anerkannt. Somit erzielte die Diplomatie Bulgariens einige große Erfolge im Verhältnis zu Byzanz; Zar Peter I. erlangte ein enormes politisches Ansehen, obwohl sein Vater Simeon der Große den militärischen Grundstein für die Durchsetzung dieser Ziele gelegt hatte. Diesen außenpolitischen Erfolgen standen innenpolitische Schwierigkeiten gegenüber: Peter gelang es nie, innerhalb seiner Familie Ordnung zu schaffen. Simeon hatte den ältesten Sohn in ein Kloster geschickt und den zweitgeborenen zum Zar gemacht. Zuerst rebellierte der jüngere Bruder Iwan gegen den Zaren und mit ihm viele bulgarische Adlige. Der Aufstand misslang jedoch und die Aufständischen wurden eingekerkert. Kurz darauf floh der ältere Bruder Michail aus dem Kloster und nahm eine Festung in Mazedonien ein. Dort starb er aber recht bald und seine Anhänger sahen sich gezwungen, Bulgarien zu verlassen. Im Jahre 931 brachen an der Westgrenze Bulgariens Serbenaufstände aus, in deren Folge Peter I. den unabhängigen serbischen Staat anerkennen musste. Aus dem Norden bedrohten derweil die Magyaren die bulgarischen Territorien. Sie hatten sich nach der Niederlage gegen Simeon den Großen zurückgehalten. Ab 934 griffen sie jedoch massiv an. Da die Truppen Bulgariens die Magyaren nicht aufhalten konnten, drangen diese häufig bis ins byzantinische Thrakien vor. Die Beziehungen zu Byzanz verschlechterten sich indes, besonders nach dem Tod Zarin Marias, der Frau von Peter. 963 sandte Byzanz ein Ultimatum an Peter, worin gefordert wurde, seine Söhne als Geiseln nach Konstantinopel zu senden und die Magyaren nicht auf byzantinisches Gebiet vorzulassen. In dieser Bedrohung schloss Peter 965 einen Friedensvertrag mit den Magyaren, laut welchem die Magyaren einen Zugang nach Byzanz bekamen und Bulgarien Byzanz nicht beistehen würde. Als dann 966 bulgarische Boten in Konstantinopel Tribut einfordern wollten, wurden sie von Kaiser Nikephoros II. Phokas gefangen genommen und schließlich mit einer Kriegserklärung zurückgeschickt. Ein folgendes Friedensangebot mit der Auflage, den Magyaren den Krieg zu erklären, lehnte Zar Peter I. ab. Der byzantinische Kaiser brachte den Fürsten von Kiew, Swjatoslaw, dazu, Bulgarien anzugreifen. Im Jahr 968 landeten etwa 60.000 Russen auf der bulgarischen Seite der Donau. Sie nahmen etwa 80 Festungen ein und schlugen das bulgarische Heer vernichtend. Wahrscheinlich unter Einfluss der bulgarischen Diplomatie fielen die Petschenegen in russisches Gebiet ein und belagerten die Hauptstadt Kiew. Als ein Jahr später die Russen erneut angriffen, erlitt Peter I. unter dem Eindruck der Niederlage seiner Streitkräfte einen Schlaganfall und verstarb ein Jahr später, nachdem er noch schnell in ein Kloster eingetreten war. Nicht lang nach seinem Tod wurde Peter von der orthodoxen Kirche kanonisiert. Obwohl in der Regierungszeit von Zar Peter I. fast immer Frieden herrschte, wurde das Leben für die einfachen Menschen immer schwerer, wohingegen der Klerus immer mehr Reichtum ansammelte. In diese Zeit fiel daher auch die Entstehung der Bogomilenbewegung, die dem Protest der einfachen Bevölkerung gegen die Unterdrückung durch die Feudalmacht Ausdruck verlieh. Inhalt der Predigten der Bogumilen war Kritik an der bestehenden Machtordnung, insbesondere der Kirche; sie riefen dazu auf, nicht den Bojaren, dem Zaren oder dem Heer zu dienen, weil diese die Werke des Teufels seien. | (BULGARIEN), Peter I. (I37387)
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| 4855 | ZFD 2/1418 Wappen Moser, Wappen Mooser | MASER \MOSER GEN. FÄRBER, Elisabeth (I4094)
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| 4856 | Zieht gemäss Felsischem Hausbuch nach Murten und verstirbt dort. Begründete den heute ausgestorbenen Berner Stamm | FELS, Pantaleon II (I2124)
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| 4857 | Zimmermann in Wattwil, zweite Ehe 1781 mit Wiboratha Scherrer von Wattwil. https://de.wikipedia.org/wiki/Wattwil Peter Kessel Historisches Familienlexikon der Schweiz http://www.hfls.ch/humo-gen/family/1/F127483?main_person=I356563 Stammlienie Auer Johann Inhelder, Salez Dr. h.c. Johann Wilhelm Auer von Sennwald, 1847 - 1900, S. 22 https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=fsj-002%3A1952%3A19%3A%3A184 ETH-Bibliothek Zürich; Download: 28.11.2024 | AUWER, Andreas (I16574)
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| 4858 | Zinngiesser, Vogt zu Bürglen, Bürgermeister von St.Gallen, Reichsvogt Er baute 1644 die Apotheke an der Spisergasse, das nach seinem Wappen benannte Haus zur Eichel Von den sehr zahlreichen Ämtern, die er innehatte, seien folgende genannt: 1625 Stadtrichter 1626 Zunftmeister zu Schmieden 1630 Ratsherr 1637 St. Katharina-Schaffner Vogt der Katharina Güter im Rheintal 1652 Bürgermeister, Schulrat, Pannerherr Lt., Reichsvogt 1653 Amtsbürgermeister 1654 Alt Bürgermeister 1655 Schulrats-Obmann. 11.12.1592 St. Gallen, 7.11.1664 St. Gallen, ref., von St. Gallen. Sohn des Gabriel, Webers. 1) 1613 Ursula Vonwiller, 2) 1648 Elisabeth Schlumpf, 3) 1655 Barbara Fittler, Witwe des Heinrich Rothmund, Vogts von Bürglen (TG) und Ratsherrn. Zinngiesser. Mitglied der Schmiedezunft. Als Zunft- und Altzunftmeister 1626-29 sowie als Ratsherr 1630-52 Mitglied des Kl. Rats von St. Gallen. 1652-64 im Dreijahresturnus Reichsvogt, Amtsbürgermeister und Altbürgermeister. | CUNZ, David (I13438)
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| 4859 | Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Enzberg_(Adelsgeschlecht) Enzberg (Adelsgeschlecht) Die Herren von Enzberg sind ein deutsches Adelsgeschlecht mit Sitz in Mühlheim an der Donau und nicht zu verwechseln mit dem Tiroler Adelsgeschlecht derer von Enzenberg. Geschichte Ursprung und Stammburg Die Enzberger sind eines Stammes mit den Herren von Niefern und den Herren von Dürrmenz, sie alle führen als Wappenelement einen Ring mit Stein (s. u. Wappen, Blasonierung). Stammburg ist die ehemalige Burg Enzberg des Grafengeschlechts Zeisolf-Wolframe nahe dem heute zur Stadt Mühlacker gehörenden Dorf Enzberg am Fluss Enz. Kloster Maulbronn Ab 1236 erscheint Heinrich von Enzberg urkundlich als Schirmvogt über Kloster Maulbronn im Sinne einer Unter-Schirmvogtei, die ihm als dessen Ministeriale vom Bischof von Speyer verliehen wurde. 1252 wurde diese Untervogtei entzogen, aber im gleichen Jahr mit Klausel zum Widerruf neu verliehen. Bis zum Jahr 1325, als das Geschlecht das letzte Mal mit dem Amt betraut wird, ist das Verhältnis der Herren von Enzberg zum Kloster Maulbronn von Rechtsstreitigkeiten, teilweise auch von gewaltsamen Übergriffen geprägt, vermutlich resultierend aus dem Bestreben der Ritter, ihr Amt zum Ausbau der eigenen Machtposition zu nutzen. Im Jahr 1384 wurde der Stammsitz der Herren von Enzberg durch ein Landfriedensheer unter Führung von Pfalzgraf Ruprecht bei Rhein eingenommen und vollkommen zerstört. Diese Aktion erfolgte aufgrund eines Hilfegesuchs der Abtei Maulbronn an seinen damaligen Schirmherren, das darüber klagte, von den Rittern mit „Mord und Raub“ bedrängt zu werden. Die Enzberger wurden bei dem Versuch der Verteidigung der Burg von zahlreichen anderen Rittergeschlechtern unterstützt. 1395 werden die Enzberger zu einem Kristallisationspunkt des Schleglerbundes, von denen sie zwei Anführer stellen. 1409 erwarben die Herren von Enzberg die Herrschaft Mühlheim und machten diese Herrschaft an der Donau zu ihrem neuen Stammsitz. Dort erwarben sie die Vogtei über das Kloster Beuron. Die enzbergische Herrschaft wurde 1470, nach dem Tod Friedrichs VII., geteilt. Burg Bronnen, das Hintere Schloss Mühlheim, die Hälfte der Stadt Mühlheim, die Dörfer Böttingen, Königsheim, Buchheim, Worndorf und Irndorf gingen an Hans I. Das Vordere Schloss in Mühlheim, die andere Hälfte der Stadt Mühlheim, die Dörfer Nendingen, Mahlstetten und Stetten erhielt Friedrich VIII. 1478 erwarb Hans I. von Enzberg den Großteil des enzbergischen Erbes von seinem Bruder zurück. Der enzbergische Besitz wurde 1509 jedoch erneut geteilt. Bronnen, halb Mühlheim, Buchheim, Worndorf und Nendingen gingen an Friedrich X., Hans Rudolf erhielt die andere Hälfte Mühlheims mit Böttingen, Mahlstetten, Königsheim und Stetten. Bei der Eroberung Mailands 1515 kämpfte Hans Rudolf auf Seiten des französischen Königs gegen Kaiser Maximilian. Nach seiner Niederlage zog Maximilian den Teil des enzbergischen Besitzes zugunsten Österreichs ein. Friedrich von Enzberg zu Mühlheim und Bronnen erhielt nach Widerspruch den Teil seines Bruders übereignet. | VON ENZBERG, Adelheid (I8102)
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| 4860 | Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Herren_von_Ramschwag Herren von Ramschwag Die Herren von Ramschwag (oder Ramswag) waren ein Adels- und Rittergeschlecht aus dem Kanton St. Gallen. Geschichte Die Herren von Ramschwag standen vom 12. bis ins 19. Jahrhundert im Dienste des Abtes von St. Gallen und der Habsburger. Das Geschlecht erscheint urkundlich erstmals 1265 mit dem Ministerialen Ulrich von Ramschwag,[1] die sichere Stammreihe beginnt mit dem 1388 gestorbenen Eberhard von und zu Ramschwag. Der Kernbesitz der Familie lag in der Umgebung ihrer Burg Alt-Ramschwag (Gemeinde Häggenschwil).[2] In den Erinnerungen der Habsburger bleibt der Name „Ramschwag“ mit Dankbarkeit verbunden, war es doch einer von ihnen, Heinrich Walter von Ramschwag, der 1278 Rudolf von Habsburg, dem Ahnherr der Habsburger-Dynastie, in der Schlacht auf dem Marchfeld gegen den Böhmenkönig Ottokar, das Leben rettete. Als Dank erhielten die Ramschwager den Reichshof Kriessern (mit der Burg Blatten), zu dem auch die Gemeinde Mäder gehörte, sowie andere Güter und Rechte, etwa den Zoll zu Lindau.[3] Mit dem Tod von König Rudolf verlor die Familie ihre führende Stellung in St. Gallen und verlagerte sich in den süddeutschen Raum, wo Heinrich Walther und sein Bruder Burkhard Dietrich ab den späten 1280er Jahren im Auftrag des Königs gemeinsam Reichsvögte zu Augsburg waren. Ihr jüngerer Bruder Konrad gelangte über seine Ehefrau in den Besitz der Burg Kemnat bei Kaufbeuren (Bayern), die seinen Nachkommen bis 1373 verblieb. Ab dem 15. Jahrhundert verschob sich die Familie zunehmend in den Vorarlberger Raum. Ihr Handlungszentrum war bis ins frühe 18. Jahrhundert die Burg Gutenberg bei Balzers.[2] Als letzter männlicher Vertreter der Familie starb Maximilian Christoph von Ramschwag, ein württembergischer Hauptmann, im Jahr 1854 in Stuttgart. Wappen Das Wappen zeigt in Silber zwei nach rechts schreitende, rotbewehrte und rotgezungte golden gekrönte (leopardierte) rote Löwen. Auf dem Helm mit rot-silbernen Decken wachsend drei silberne Schwanenhälse hintereinander.[4] Andere Darstellungen zeigen die Wappentiere herschauend als goldgekrönte Leoparden. Das Wappen der Ramschwag ist noch heute in Gemeindewappen erhalten, so zum Beispiel in Nenzing oder in Häggenschwil. Personen Ritter Ulrich von Ramschwag, Oberriet (1277) Konrad von Ramschwag Heinrich Walter von Ramschwag, Nenzing (1278) Ulrich von Ramschwag, Balzers (1265–1291) Edle von Ramschwag (Äbtissin des Damenstiftes zu Magdenau) Eberhard von Ramschwag Walter Heinrich von Ramschwag, Feldkirch (1406) und Oberriet (1419, 1458) Ulrich von Ramschwag, Oberriet (1458) Burkhardt von Ramschwag (1419) Elisabeth von Ramschwag († 1578) Franz Ferdinand Ramschwag (Wappengrabstein bei der Friedhofskirche Hll. Peter und Paul, in Feldkirch; † 1716) Franz Christian Joseph von Ramschwag (1689–1768) Maximilian Christoph von Ramschwag († 1854) Mehr unter dem Link oben.. | VON RAMSCHWAG, Dorothea (I8106)
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| 4861 | Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Hünenberg_ZG Hünenberg ZG Hünenberg ist eine politische Gemeinde des Kantons Zug in der Schweiz. Geschichte 1173 wird der Name «Hünenberg» mit Walter (Waltherus) von Hunberg erstmals aktenkundig. Im 13. und vor allem in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts entwickelte sich das Rittergeschlecht Hünenberg zum bedeutendsten Ministerialadel des Kantons Zug mit Besitzungen und Lehen nicht nur auf Zuger Boden, sondern auch im Luzernischen, im Aargau und am Zürichsee. Ihre Stammburg errichteten die Edlen von Hünenberg auf einem Vorgängerbau im Burgwald am südwestlichen Dorfeingang. 1388 suchte ein habsburgischer Vergeltungsraubzug das Gebiet von Hünenberg und Umgebung heim. Gehöfte wurden geplündert und gingen in Flammen auf. Die Zuger unter ihrem Ammann Hans von Hospental wollten den Habsburgern das Raubgut wieder abnehmen. Es kam zum missglückten Gefecht an der Totenhalde am Heiligabend des Jahres 1388, wo 42 Zuger starben, darunter auch Hünenberger und der Anführer Hans von Hospental. 1402 wird Ritter Göpf II. als letzter Bewohner der Burg Hünenberg genannt. Bald darauf muss er diese verlassen haben. Am 17. Januar 1414 verkaufte Junker Hartmann VIII. von Bremgarten Burgstall, Land, Wald und Recht an die Gebrüder Jenni, Uli und Heini Bütler, sowie an deren Vetter Welti Bütler aus der Stadelmatt. 1416 erfolgte ein weiterer Verkauf von Besitzungen Hartmanns und Götz' II. an 50 Hünenberger Bauern. Diese Stammväter der Gemeinde Hünenberg bezeichnet man somit als «Genossen». Sie schlossen am Sebastianstag mit der Stadt Zug einen Burgrechtsvertrag ab, der bis zur Französischen Revolution die Hauptgrundlage des politischen Gemeindelebens blieb. Die «Genossen» anerkannten die Zuger als ihre Herren unter Beibehaltung der bisherigen Freiheiten, Rechte und Gewohnheiten, hatten aber auch das Recht, einen selbst erwählten Zuger Bürger als Obervogt zu erbitten. Gemeinsam mit ihm bestimmten sie die Geschicke der Gemeinde. Hünenberg war daher eine bevorzugte Vogtei der Stadt Zug. Später in Hünenberg Wohnsitz Nehmende bezeichnete man als Beisassen, die kein Stimm- und Wahlrecht besassen. Diese Ordnung galt bis 1798. 1475 wurde die vom süddeutschen Baumeister Hans Felder im Auftrag der Stadt Zug erbaute Kirche St. Wolfgang vom Konstanzer Bischofsvikar Zehnder geweiht. St. Wolfgang entwickelte sich zu einem viel besuchten Wallfahrts- und Pilgerort. 1495 entstanden in St. Wolfgang am viel begangenen Handelsweg von Luzern nach Zürich zwei Herbergen; auf eine geht das heutige «Rössli» zurück. 1694 wurde der älteste Verein der Gemeinde Hünenberg, die Hünenberger Schützengesellschaft, gegründet. Am 11. Februar 1798 gewährte die Stadt Zug ihren Vogteien, somit auch Hünenberg, die Freiheit. Am 29. April raubten die einfallenden Franzosen die Wart aus. Das Silbergeschirr und verschiedene Dokumente gingen verloren. Darauf folgte bis 1801 eine lange Zeit der Besetzung durch französische Soldaten und deren Einquartierungen, was viel Leid und Not verursachte. Allein in den Gemeinden Cham und Hünenberg waren 23'744 Mann und mehr als 3'000 Pferde einquartiert. Gemäss der Helvetischen Verfassung gingen die neuen politischen Gemeinden aus den Kirchgemeinden hervor. Aus diesem Grund bildeten Cham und Hünenberg eine gemeinsame Munizipalität. Am 1. April 1799 entschied sich Hünenberg in einer Abstimmung mit grosser Mehrheit für die Trennung von Cham. Franz Basil Gretener wurde der erste Gemeindepräsident der von nun an selbstständigen Gemeinde Hünenberg. 1874 entsteht die Einwohnergemeinde Hünenberg. 1896 wurde im Gasthaus «Degen» die erste Telefonsprechanlage Hünenbergs installiert. 1965 erhielt Hünenberg Anschluss ans Netz der Zugerland Verkehrsbetriebe (ZVB). 1991 wurde das altehrwürdige Gasthaus «Degen» ins Freilichtmuseum Ballenberg verlegt.[3] Geographie Hünenberg liegt eingebettet in die voralpine Landschaft zwischen dem Zugersee und der Reuss. Im Westen grenzt Hünenberg an die Gemeinden Dietwil, Oberrüti, Sins, Mühlau und Merenschwand im Kanton Aargau, im Norden an die Gemeinden Obfelden und Maschwanden im Kanton Zürich, im Osten an Cham und im Süden an Risch im Kanton Zug. Der höchste Punkt der Gemeinde befindet sich im Chnodenwald auf 495 m ü. M., der tiefste beim Reussspitz auf 388 m ü. M. Mehr unter obenstehendem Link.. | VON HÜNENBERG, Anna (I8104)
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| 4862 | Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Ruine_Bernegg Die Ruine BERNEGG ist die Ruine einer Höhenburg nordöstlich von Hinwil im Kanton Zürich in der Schweiz. Sie ist vom Parkplatz unterhalb Girenbad in einigen Minuten gut zu erreichen. Sie ist ein typisches Beispiel für eine der zahlreichen RODUNGSBURGEN, die im 12. und 13. Jahrhundert in der Region um Wald errichtet wurden, ohne aber je eine historische Bedeutung zu erlangen. Anlage Die Burg war durch ihre Lage bei 781 m ü. M. auf einer Hügelkuppe auf der Nord- und Nordwestseite am Rand des Wildbachtobels durch einen 40 Meter hohen Steilhang auf natürliche Weise gut geschützt. Auf den anderen Seiten wurden Gräben ausgehoben, die heute noch gut erkennbar sind. Ein zweiter Graben wurde auf der Ostseite angelegt, wo vermutlich der Zugang lag. Die zweigeteilte trapezförmige Anlage von 25 auf 13,5 Meter folgt auf der Nordseite dem Plateaurand. Die rund 2 Meter dicken Aussenmauern bestanden aus Bollensteinen, Nagelfluh-, Tuff- und Sandsteinblöcken. Im östlichen Teil lag wohl der Wohntrakt, auf der westlichen Hälfte der Burghof mit hölzernen Ökonomiebauten. Auf der West- und Ostseite lagen ausserhalb der Mauern unbefestigte Vorplätze. Die innere Trennmauer und das Tor wurden 1935 aufgrund von Fundstücken rekonstruiert. Ein Bergfried scheint nicht bestanden zu haben. Geschichte Die HERREN VON BERNEGG werden 1229 erstmals urkundlich genannt; die Burg dürfte um die gleiche Zeit gebaut worden sein. Die HERREN VON BERNEGG standen im Dienst des Klosters ST. GALLEN und der GRAFEN VON RAPPERSWIL. Gleiche Vornamen und gemeinsames Auftreten in Zeugenlisten deuten auf enge Verbindungen zu den HERREB VON LANDENBERG. Der Ertrag der kleinen Herrschaft reichte nicht aus, um der Ritterfamilie längerfristig eine Existenz zu garantieren. Im letzten Drittel des 13. Jahrhunderts mussten immer mehr Güter verkauft werden. Ein Teil des Besitzes wurde bereits 1277 der Johanniterkomturei Bubikon verkauft und 1283 wurde die Burg selbst verkauft. Im Verkaufsvertrag wurde festgehalten, dass die Anlage durch die HERREN VON BERNEGG innert drei Wochen abgebrochen werden müsse: Unde dar nach in drien wochin die burgmure alle unde den bu dar inne sol uf die erde brechin. Das Fehlen von Fundgegenständen deutet darauf hin, dass die Burg vor der Schleifung systematisch geräumt wurde. Die HERREN VON BERNEGG sind noch bis 1318 nachweisbar. Danach starben sie entweder aus oder lebten anderswo unter anderem Namen weiter. Um 1900 waren keine Mauerresten mehr sichtbar. 1923 wurde Bernegg erstmals ausgegraben, aber eine archäologische Untersuchung blieb aus. Weitere Sanierungen erfolgten 1935 und 1939. 1974 wurde die Anlage letztmals saniert. | VON BERNEGG, Elisabeth (I11115)
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| 4863 | Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Schwandegg Schloss Schwandegg Schloss Schwandegg liegt auf einem 30 Meter hohen Hügel nordwestlich des Dorfes Waltalingen im Kanton Zürich. Das Geschlecht derer von Schwandegg baute die Burg. Die Burg kam nach deren Aussterben an Hans von Münchwil, 1470 an die Familie von Schönau, 1502 an Gregorius von Roggwil, Obervogt zu Konstanz, 1537 an den Bauern Anton Hermann, unter dem die Anlage mehr und mehr verfiel. 1553 kaufte sie der Konstanzer Bürgermeister Thomas Blarer. Danach wechselte die Burg mehrfach ihren Besitzer. 1677 gehörte sie Hans Caspar Escher, 1770 dem Zürcher Rittmeister Hans Konrad Bürkli. Wiederum folgten einige Besitzerwechsel. 1933 brannte der Nordwestflügel nieder. 1974 kaufte der Kanton Zürich Schwandegg und restaurierte das Schloss. Heute befindet sich darin ein Restaurant. Geschlecht von Schwandegg Das Geschlecht derer von Schwandegg wird 1288 erstmals erwähnt. Ritter Heinrich von Schwandegg wird als Gefolgsmann des Hauses Habsburg bezeugt. 1413 starb die Familie im Mannesstamm aus. Namensträger Adelheid IV. von Schwandegg war 1402–1420 Äbtissin des adligen Damenstifts Schänis und damit Fürstin des Heiligen Römischen Reiches Mehr unter dem Link oben.. | VON SCHWANDEGG, Anna (I11120)
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| 4864 | Zoe Karbonopsina war eine Verwandte von dem bedeutenden byzantischen Chronisten Theophanes (um 760 - 818) und eine Nichte von dem byzantischen Administrator und Admiral Himerios, der während seiner Kämpfe mit den wiederauflebenden muslimischen Marinen in der Zeit von 900 bis 912 als Kommandeur der byzantinischen Marine bekannt war. Sie wurde um das Jahr 903 die Geliebte Leos VI. und brachte Ende 905 im Purpurgemach des Großen Palastes den späteren Kaiser Konstantin VII. Porphyrogennetos zur Welt. Leo heiratete seine Mätresse am 9. Januar 906. Dies war jedoch die vierte Ehe von Leo VI. und verstieß daher gegen die Beschlüsse der Trullanischen Synode. Dennoch konnte die Ehe mit Hilfe eines kooperierenden Priesters namens Thomas gegen das Verbot des Patriarchen Nikolaus Mystikos geschlossen werden. Leo starb bereits 912. Nachdem im Jahr darauf auch sein Bruder und Mitregent Alexander gestorben war, gelangte der bereits 908 zum Nachfolger designierte Konstantin auf den Thron. Im Jahre 914 übernahm Zoe vom Patriarchen Nikolaos I. Mystikos die Regierungsgewalt für ihren minderjährigen Sohn und entmachtete auch dessen noch von Alexander bestimmten Vormund Basilitzes. Umgehend kündigte sie die Verträge mit den Bulgaren; 917 schickte sie Botschafter zu den Petschenegen, um mit deren Hilfe die Bulgaren angreifen zu können. Um das Jahr 920 wurde Zoe von Konstantins Schwiegervater Romanos I. Lakapenos gestürzt und ins Kloster geschickt. Die Porphyra (Πορφύρα) war ein Teil des Großen Palastes in Konstantinopel, in der traditionellerweise die kaiserlichen Kinder geboren wurden. Wer hier zur Welt gekommen war, konnte Anspruch auf den Beinamen Porphyrogenetos erheben. Erstmals erwähnt wird die Porphyra zum Jahr 797 bei Theophanes.[1] Nach Anna Komnena handelte es sich um ein würfelförmiges Gebäude mit pyramidenförmigem Dach. Aus den Fenstern bot sich ein Blick auf den Hafen vor dem Bukoleon-Palast, „wo die Ochsen und Löwen aus Stein stehen“. Der Boden und die Wände waren mit Porphyr verkleidet, den „frühere Kaiser aus Rom gebracht hatten“. Er war purpurfarben mit kleinen weißen Flecken und gab dem Raum den Namen.[2] Dieser ausschließlich dem Kaiserhaus vorbehaltene Stein stammt ursprünglich aus dem kaiserlichen Steinbruch von Mons Porphyrites, dem einzigen bekannten Vorkommen von purpurrotem Porphyr in der östlichen Wüste von Ägypten. | KARBONOPSINA, Zoe (I37342)
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| 4865 | zog 1429 mit den Geschlechtern aus der Stadt Konstanz, war 1431 wieder im Rate, 1431 geadelt, wurde 1441 in seinem Hause von seinen Feinden gefangen und nach Honberg, dann nach Keggenbach geführt, vergabte 1469 an St.Stephan zu Konstanz, lebte noch 1475 Wohnhaft in Haus "zur Leiter" an der Hofhalde, verkaufte 1451 mit Mutter und Brüdern Moosburg an den Bischof --> Grossrat 1431 in Konstanz, Konstanz, Württemberg, DEU --> geadelt 1431 --> von seinen Feinden gefangen 1441 in Konstanz, Konstanz, Württemberg, DEU | EHINGER, Konrad (I32457)
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| 4866 | zog nochmals nach Haiterbach. DGB 94, 622 Sein Großonkel ist der Theologe, Rektor der Universität Tübingen und Stifter Balthasar Käufflin. | KÄUFFLIN, Matthias (I1343)
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| 4867 | ZQT 51 Strauss, Gisela: Stammtafel von Hieronymus Hettenbach (Heidelberg) mit Nachfahren, darunter Johann Georg Hettenbach (1747-1825, seit 1795 Bürger der Stadt St.Gallen) https://dls.staatsarchiv.sg.ch/records/1788438 | HETTENBACH, Johann Georg (I264)
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| 4868 | zr ersten Ehefrau Weibratha Blatter: sie heiratet a. 07.02.1535 in St. Gallen und bekommt am 28. 02.1536 ihren Sohn Jakob. Da Hans Müller am 22.09.1539 wieder heiratet, ist anzunehmen, dass Weibratha Blatter zwischen de, 28.02.1536 und dem 22.09.1539 verstirbt. Zwischen den beiden Eheschließungen liegen nur vier Jahre. | BIRKENFELDER, Anna (I13090)
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| 4869 | zu Allenbach: Allenbach liegt im Naturpark Saar-Hunsrück. Als Ellenbach erstmals 1265 erwähnt wurde, gehörte Allenbach damals zur Grafschaft Sponheim. 1601 wurde aus der Ellenburg das Allenbacher Schloss, das heute im Ortskern von Allenbach steht. | BUCH, Anna (I998)
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| 4870 | Zu Beginn des 13.Jh. teilte Ebal IV von Grandson die weitläufige Herrschaft Grandson unter seinen drei Söhnen auf, was zur Abspaltung der Herrschaften Champvent und La Sarra führte. La Sarra kam an Gerhard von Grandson, den ältesten Sohn von Ebal IV, welcher vermutlich die alte Burg (erbaut um 1049) durch den heute noch sichtbaren Turm ersetzen lies. | VON LA SARRA, Gerhard (I39053)
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| 4871 | zu BERSENBRÜCK: Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes (Bersinbrugge) ist auf das Jahr 1221 datiert, die Siedlung ist jedoch vermutlich weitaus älter, da umliegende Ortschaften bereits um das Jahr 1000 erwähnt wurden. OTTO VON RAVENSBERG gründete 1231 ein ZISTERZIENSERINNEN-KLOSTER aufgrund „einer in den Fehden mit Tecklenburg an dieser Stelle begangenen Freveltat“ (Denkmalsinschrift). Vermutlich waren jedoch machtpolitische Gründe für die Klostergründung ausschlaggebend. Das ZISTERZIENSERINNEN-KLOSTER existierte von 1231 bis 1787. Die Aufgabe des Klosters konnte zugleich die heutige Stadt BERSENBRÜCK entstehen lassen. Wegen der vom Orden geforderten Abgeschiedenheit der Klöster siedelten die Bauern in einer Entfernung von mehreren hundert Metern vom Kloster an. Nun entstanden die ersten Häuser vor der Klosterpforte, und die leerstehenden Klostergebäude dienten zunehmend der Verwaltung und Gerichtsbarkeit. ZISTERZIENSERINNEN Die religiöse Frauenbewegung des 13. Jahrhunderts fand in der Abgeschiedenheit der ZISTERZIENSERINNEN-KLÖSTER einen idealen Raum. Durch einen regen Austausch mit den BEGINEN entstand bis ins 14. Jahrhundert eine besonders starke Ausprägung von MYSTIK und eucharistischer Anbetung. | N., N. (I22429)
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| 4872 | zu Bielitz: Im späten 13. Jahrhundert rief Piastenherzog Mieszko I. von Teschen (+1315) deutschsprachige Siedler an die Ostgrenze seines Herrschaftsgebietes, um in den Schlesischen Beskiden neue Ansiedlungen zu schaffen. Bielitz, das 1312 erstmals urkundlich als „Bilitz“ mit Stadtrecht erwähnt wird, wurde westlich der Burg auf ovalem Grundriss mit rechteckigem Ring angelegt. Außerdem entstanden damals noch mehrere Waldhufendörfer in der näheren Umgebung der Stadt. Auf diese Weise entstand um Bielitz herum eine deutsche Sprachinsel. 1312 Erste Urkunde über die deutsche Stadt Bielitz. 1526 kommt ganz Schlesien an das Haus Habsburg. 1545 Die Sprachinsel Bielitz wird protestantisch und widersteht der Gegenreformation durch die Habsburger. Bielitz ist noch 1742 die einzige evangelische Stadt in der ganzen großen Habsburgermonarchie. 1645 Schweden plündern im 30jährigen Krieg Bielitz und brennen das Stadtschloß nieder. 1652 überfielen und plünderten die magyarischen aufständischen Kuruzzen die Stadt. | BIELITZER VON BIELITZ, Christiane (I1049)
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| 4873 | zu BONSTETTEN ZH: Drei Grabhügel aus der Bronze- und der Hallstattzeit bilden die ersten Spuren menschlicher Ansiedlung in Bonstetten. Im Gibel fand man die Reste eines römischen Wohnhauses. Erstmals schriftlich als «Boumstettin» erwähnt wird es im Jahr 1122 in einem Dokument des Bistums Konstanz. Eine kleine Burganlage wurde 1989 genauer untersucht. Dabei könnte es sich um den Stammsitz der Herren von BONSTETTEN handeln, die 1122 mit Henricus de Bonstadin erstmals erwähnt werden. | VON LANDENBERG-GREIFENSEE, Anna (I7940)
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| 4874 | zu Briey: Briey ist eine Ortschaft und eine Commune déléguée in der französischen Gemeinde Val de Briey. Der Name der Stadt hat seinen Ursprung im keltischen Wort briga (Festung). Das Schloss der Grafen von Bar wurde erstmals 1076 erwähnt. Die Stadtrechte wurden 1263 verliehen. Briey wurde 1369 von den Metzern in Brand gesetzt, 1475 von Karl dem Kühnen eingenommen, 1591 von den Protestanten und 1635 von den Schweden verwüstet. | DE NAIVE, Barbe Pillard (I1584)
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| 4875 | zu Buch: JOHANN GEORG HETTENBACH (1747 - 1825) Mit einem Geleitwort von Robert Nef, Publizist und Autor, https://www.robert-nef.ch/ | HETTENBACH, Johann Georg (I264)
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| 4876 | zu dem Schwert, 1431 auf Dorf "zur Laterne", Zunftmeister zur Meise 1419-1422, Mitglied des Stadtgerichts 1419-1425, des Kl. Rats 1423, Obervogt zu Höngg 1427, Seckelmeister 1429, Obervogt zu Küsnacht 1431, zu Rümlang 1437, zu Andelfingen 1439, zu Erlenbach 1441, Pannerherr und Reichsvogt 1444, Bürgermeister von Zürich 1445-1453, Mitglied des Rats von freier Wahl 1454, Vogt zu Männedorf 1454 Wappenbeschreibung / Blasonierung In Gold schwarzer Steinbock. | KELLER VOM STEINBOCK, Johannes (I9275)
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| 4877 | zu dem Synodo 1587 3.4.1542 St. Gallen, 18.5.1613 St. Gallen, reformiert, von St. Gallen. Sohn des Hans, Zunftmeisters der Metzger und Unterbürgermeisters, und der Magdalena Schirmer. 1) Ursula Hauptlin, Tochter des Hans, Elfers und Ratsherrn, 2) Esther Schlumpf, Tochter des Caspar, Elfers. Als Mitglied der Metzgerzunft war Othmar Reiner 1577 Elfer, 1578 Zunftmeister, 1584-1587 Unterbürgermeister, 1588-1613 im Dreijahresturnus Amtsbürgermeister, Altbürgermeister und Reichsvogt. | RHEINER, Othmar (I12283)
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| 4878 | zu den Kinder: 3. Heinrich, Grossrat, Reichsvogt zu Schaffhausen, Stadtrichter, heiratet Agnes Rüger 4 Jakob - Leutnant 5. Alexander, Bürgermeister zu Schaffhausen, heiratet Anna Schmid und Anna Schlappritzi 8. Elisabeth heiratet Hans Stockar und vestirbt zu Solothurn 9. Barbara, heiratet Albrecht Müller 10 Anna, Heiratet jakob Stauder und verstirbt in Solothurn 11. Hans, heiratet Margaretha Spiegelberg 12. Martin, Dr.iur., Professor zu Basel, Obervogt zu Neunkirch, heiratet Katherina von Kilch und Elisabeth Ziegler 13. Margaretha, heiratet Onophrion von Waldkirch | SCHALCH, Antonia (I1376)
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| 4879 | zu den Kindern: 1. Davie heiratet 5 x!: Susanna Spindler, Magdalena Widenhuber, Elisabeth Dieth, Dorothea Anhorn, Anna Lins 2. Barbara heiratet Hans Jakob Engweiler 3. Georg 1. Ehe mit Maria Friedrich, 2. Ehe mit Maria Magdalena Hugentobler 4. Anna 1. Ehe mit Michael Thomann, 2. Ehe mit Tobias Hausknecht 5. Friedrich 1. Ehe mit Ellisabeth Kelly, 2. Ehe mit Susanna Haag 6. Johannes verheiratet mit Katharina Schittli 7. Judith 1. Ehe mit Heinrich Schlappritzi, 2. Ehe mit Zacharias Laderer 8. Bartholome 1. Verbindung mit Johanna Biffard, 2. Ehe mit Katharina Walder, 3. Ehe mit Magdalena Kauter, 4. Ehe mit Barbara Zollikofer 9. Anna Katharina verheiratet mit Niklaus Locher | SCHLUMPF, Judith (I13131)
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| 4880 | Zu den Matfrieden gehören folgende Familien: Matfriede Haus Châtenois Haus Lothringen Habsburg-Lothringen Haus Guise | VON FRANKEN, Rotrud (I2064)
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| 4881 | zu Dillenburg Die Oranienstadt Dillenburg ist eine Stadt im mittelhessischen Lahn-Dill-Kreis. Erste urkundliche Erwähnung war 1254. Nur 90 Jahre später, im Jahre 1344, erhielt Dillenburg durch Kaiser Ludwig IV. den Bayern die Stadtrechte. Dillenburg war Stammsitz des oranischen Zweiges des Hauses Nassau. Auf dem heutigen Schlossberg wurde Ende des 13. Jahrhunderts bzw. Anfang des 14. Jahrhunderts die Dillenburg erbaut. Diese Burg hatte für das Haus Nassau eine hohe Bedeutung, da sie im Gegensatz zur Burg Herborn kein Lehen der Landgrafen von Hessen, sondern eine Eigenburg war. Es gibt keine Abbildungen von dieser Burg, da sie vermutlich aus Holz gebaut war und in der Dernbacher Fehde ca. 1323 zerstört wurde. | DILPH(HIUS), Hans (I1199)
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| 4882 | zu Elisabeth Locher, Tochter von Hans Jakob Locher und Susanna Högger 1658-1731: Ihre Kinder: 1. Anton, er heiratet Anna Thomann und Dorotea Alther 2. Elisabeth, sie heiratet Hans Jakob Scheitlin 3. Anna, sie heiratet Leonhard Scheitlin 4. Ulrich, er heiratet Beninga Wild 5. Hans Jakob Scheitlin, er heiratet Anna Magdalena Wild 6. David Scheitlin, er heiratet Sabine Vonwiller und Anna Glinz 7. Susanna Scheitlin, sie heiratet Ulrich Wejermann 8. Elisabeth Scheitlin, sie heiratet Leonhard Tobler und Daniel Wild 9. Bernhard Scheitlin, Weber, er heiratet Ottilia Glinz und Sabine Elisabeth Täschler | WEJERMANN, Anna (I12411)
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| 4883 | Zu Ermentruds Leben ist fast nichts bekannt, in zeitgenössischen Quellen tritt sie nicht auf. Ihre Bedeutung erschließt sich lediglich aus einer aus dem 11. Jahrhundert stammenden Tabula Genealogica der Karolinger[2], durch die sie als Urgroßmutter der Kaiserin Kunigunde von Luxemburg ausgewiesen ist, was wiederum Kunigundes Abstammung von den Karolingern belegt. Aus dieser Information folgt, dass Ermentrud verheiratet war, ohne dass über den Ehemann etwas bekannt wird[3], die Hochzeit wird um 888 angenommen[4]. Ermentrud hatte aus dieser Ehe eine Tochter (Geschwister werden nicht gemeldet), die ebenfalls Kunigunde hieß (* 888/895[4]; † nach 923), und die in erster Ehe mit dem späteren Pfalzgrafen Wigerich verheiratet war, in zweiter Ehe mit dem Grafen Richwin von Verdun. Hlawitschka vermutet Reginar Langhals als Ehemann Ermentruds, was wiederum zur Konsequenz hätte, dass Ermentrud „wahrscheinlich um 892“[5] starb, da für Reginar eine (zweite) Ehe bezeugt ist, die mit Albrada, aus der der spätere Herzog Giselbert von Lothringen hervorging. Diese Vermutung ist jedoch umstritten, insbesondere bei denjenigen Historikern, die Giselbert als dritten Ehemann von Ermentruds Tochter Kunigunde sehen und somit eine nahe Verwandtschaft zwischen Giselbert und Kunigunde (Halbgeschwister bei gleichem Vater) ausschließen müssen. | VON WESTFRANKEN (KAROLINGER), Ermentrud (I24325)
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| 4884 | Zu Ermentruds Leben ist fast nichts bekannt, in zeitgenössischen Quellen tritt sie nicht auf. Ihre Bedeutung erschließt sich lediglich aus einer aus dem 11. Jahrhundert stammenden Tabula Genealogica der Karolinger[2], durch die sie als Urgroßmutter der Kaiserin Kunigunde von Luxemburg ausgewiesen ist, was wiederum Kunigundes Abstammung von den Karolingern belegt. Aus dieser Information folgt, dass Ermentrud verheiratet war, ohne dass über den Ehemann etwas bekannt wird[3], die Hochzeit wird um 888 angenommen[4]. Ermentrud hatte aus dieser Ehe eine Tochter (Geschwister werden nicht gemeldet), die ebenfalls Kunigunde hieß (* 888/895[4]; † nach 923), und die in erster Ehe mit dem späteren Pfalzgrafen Wigerich verheiratet war, in zweiter Ehe mit dem Grafen Richwin von Verdun. Hlawitschka vermutet Reginar Langhals als Ehemann Ermentruds, was wiederum zur Konsequenz hätte, dass Ermentrud „wahrscheinlich um 892“[5] starb, da für Reginar eine (zweite) Ehe bezeugt ist, die mit Albrada, aus der der spätere Herzog Giselbert von Lothringen hervorging. Diese Vermutung ist jedoch umstritten, insbesondere bei denjenigen Historikern, die Giselbert als dritten Ehemann von Ermentruds Tochter Kunigunde sehen und somit eine nahe Verwandtschaft zwischen Giselbert und Kunigunde (Halbgeschwister bei gleichem Vater) ausschließen müssen. | N., Ermentrud (I37004)
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| 4885 | zu Esslingen Etwa von 950 bis 1050 war Esslingen Münzprägestätte. Aus dieser Zeit existieren nur wenige Aufzeichnungen.[8] Es wird angenommen, dass Esslingen bereits ein gut ausgebauter Ort war, als Rudolf von Rheinfelden im Jahr 1077 in Esslingen einen Fürstentag abhielt. Noch im selben Jahr zog Heinrich IV. gegen den Gegenkönig Rudolf zu Felde, wobei es zu einem Gefecht bei Esslingen kam. War der Ort zuvor vermutlich im Besitz der Herzöge von Schwaben, so kam er vermutlich 1079 gemeinsam mit der Herzogswürde von Schwaben und der Burg Hohenstaufen an Friedrich I. und damit an die Staufer. Friedrich I. Barbarossa übertrug 1181 seinem Stellvertreter in Esslingen politische und rechtliche Aufgaben, die das Umland betrafen, und machte Esslingen spätestens damit zur Reichslandstadt. Am 30. Dezember 1213 schenkte König Friedrich II. die Esslinger Stadtkirche St. Dionys mit dem gegenüber liegenden Pfleghof dem Domkapitel Speyer. An dieses Ereignis erinnert seit 2016 eine Stauferstele vor der früheren Lateinschule in der Abt-Fulrad-Straße 3.[9] Im 13. Jahrhundert wurde in Esslingen mit dem Bau vieler großer Gebäude begonnen. Klöster wurden gebaut, die Brücke über den Neckar stammt aus dieser Zeit und die Kirche St. Vitalis wurde ausgebaut. 1229 wurde in einer Schenkung an das Kloster Salem erstmals das Esslinger Stadtrecht und das Amt des Schultheißen genannt. Mehrere Stauferherrscher hielten in Esslingen Hof, darunter Heinrich (VII.) und Konrad IV. Rudolf von Habsburg verlieh der Stadt 1284 eine Stadtverfassung, in der dem Patriziat und den Zünften der Stadt Mitverwaltung eingeräumt wurde. Mit dem Reichtum kamen im 13. Jahrhundert die Bettelorden in die Stadt. Sie predigten Armut und Buße und kümmerten sich um das Seelenheil der Stadtbevölkerung. Die Dominikaner, Franziskaner und Karmeliter erhielten schon bald bedeutende Schenkungen und Nachlässe, mit denen sie im Stadtgebiet Klöster und Kirchen errichteten 1246 kämpfte Esslingen im Gegensatz zu Graf Ulrich I. von Württemberg in der Schlacht bei Frankfurt auf der Seite der Staufer. Damit begann ein jahrhundertelanger Streit mit den Württembergern, der auch im Reichskrieg Heinrichs VII. gegen Eberhard I. zum Tragen kam, als sich 1312 Stuttgart neben anderen Städten Württembergs dem Reich und der Stadt Esslingen unterwerfen mussten, bevor der Friedensschluss von 1316 die württembergischen Städte wieder aus Esslinger Herrschaft entließ. Im Jahr 1356 machte sich Karl IV. den fortdauernden Zwist zu Nutze, als er infolge eines Zunftstreits die Stadt Esslingen durch Eberhard den Greiner belagern ließ. Im späten 14. Jahrhundert entbrannten weitere Feindseligkeiten zwischen den schwäbischen Städten und den Württembergern, die erst nach der Schlacht bei Döffingen 1388 abklangen. 1448 bis 1454 führten Zollstreitigkeiten mit Graf Ulrich V. von Württemberg zum großen Städtekrieg, der von den Württembergern gewonnen wurde. Esslingen schloss daraufhin zunächst ein Bündnis mit Baden, 1473 jedoch mit den Grafen von Württemberg einen Vertrag, der die Esslinger von Steuern auf ihre in der Grafschaft gelegenen Besitztümern befreite. Der 1477 erneuerte Vertrag hatte Bestand bis zum Verlust der Reichsunmittelbarkeit. Bereits 1472/73, kurz nach dem Tod von Johannes Gutenberg, eröffnete Konrad Feyner mit der Esslinger Offizin die erste Druckerei von Esslingen. | FRIEDRICH, Georg (I9958)
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| 4886 | zu GLARUS Die Fahne und das Wappen des Kantons GLARUS stellt den Glaubensboten FRIDOLIN VON SÄCKINGEN mit goldenem Nimbus, Stab und Buch auf rotem Grund dar. Das Glarner Wappen ist das einzige der 26 Schweizer Kantone, das einen Menschen abbildet. Die Standesfarben sind Rot, Schwarz, Weiss und Rot. FRIDOLIN, der im sechsten Jahrhundert lebte, hatte einen bedeutenden Einfluss auf die Einwohner des Kantons Glarus: Viele von ihnen wurden zu Christen. Einer Sage zufolge wurde FRIDOLIN ein grosser Teil des Glarnerlandes zugesprochen. FRIDOLIN VON SÄCKINGEN gilt heute im Kanton Glarus als Schutzpatron vor Erbschleicherei. | N., N. (I23618)
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| 4887 | zu Haiterbach: Haiterbach wurde 1099 erstmals urkundlich erwähnt. Im 13. Jahrhundert gehörte es zur Pfalzgrafschaft Tübingen, die es gegen Ende des Jahrhunderts an die Grafen von Hohenberg verlor. Die Stadtrechte wurden Haiterbach 1349 verliehen. Bis zu ihrem Aussterben 1384 war die dortige mittelalterliche Burg Sitz der Herren von Haiterbach. Diese waren Lehnsmannen der Grafen von Hohenberg. 1363 verkaufte Otto II. von Hohenberg seine Grafschaft mitsamt Nagold und Haiterbach an Graf Eberhard den Greiner von Württemberg. | SEYFRIED, Anna (Maria) Barbara (I523)
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| 4888 | zu Hans Irmi: 1487, von Basel. Sohn des Hans, Kaufmanns. Bruder des Stephan (->). 1) 1452 Margret Stutzenberg, Witwe des Arnold von Bärenfels, 2) Regula von Lupfen, Witwe des Andreas Keller, von Zürich. 1473-87 war I. Ratsherr in Basel und wirkte als Ratsgesandter bei den Unterhandlungen mit den benachbarten Adeligen mit. 1474 verteidigte er den burgund. Landvogt Peter von Hagenbach gegen Basel. 1476 gehörte er der eidg. Kommission zur Schätzung der Beute von Grandson an, ab 1477 nahm er regelmässig als Gesandter von Basel an der Tagsatzung teil und 1482 war er Mitglied der Delegation nach Rom, die sich u.a. bei Papst Sixtus IV. (Francesco della Rovere; * 21. Juli 1414 in Celle bei Savona, Ligurien; † 12. August 1484 in Rom) um die Aufhebung des 1482 erlassenen Interdiktes über die Stadt Basel bemühte. IRMI hielt mit dem Haus MEDICI Geschäftsverbindungen. Mitglied der Safran- und Schlüsselzunft. zu Stephan Irmi 1432 Basel, 18.10.1488 Basel. Sohn des Hans, Kaufmanns. Bruder des Hans (->). Ab 1447 Stud. in Dijon, dann in Wien, dort 1452 Eintritt in den Dominikanerorden, 1454 Priesterweihe und Magister Artium. Nach Aufenthalten in Ungarn und Italien ab 1462 Konventsmitglied im Predigerkloster in Basel, dort 1464-71 Novizenmeister und 1481 Wahl zum Prior. In dieser Funktion setzte sich I. für die Reform im Frauenkloster Klingental ein. Weil er den Konzilsversuch des Andrea Zamometic unterstützte, fiel er in Ungnade, wurde 1482 seines Priorenamts enthoben und als Beichtvater der Dominikanerinnen im Basler Steinenkloster eingesetzt. Aus I.s Besitz hat sich eine Autoritätensammlung mit autobiograf. Notizen erhalten. | VON LUPFEN, Regula (I1712)
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| 4889 | zu Hans Waldmann (* 1435 in Blickensdorf, Kanton Zug; † 6. April 1489 in Zürich) war ein Heerführer der Alten Eidgenossenschaft und von 1483 bis 1489 Bürgermeister der Schweizer Reichsstadt Zürich im Heiligen Römischen Reich. Nachdem Tod von Zwingli am 11.10.1531 nimmt Zwinglis Nachfolger Heinrich Bullinger die Witwe Anna Reinhard bis zu ihrem Tod am 06.12.1538 bei sich auf. Adlischwyler kam als junge Frau 1523 ins Dominikanerinnenkloster Oetenbach. Schon im Jahr zuvor hatte Huldrych Zwingli dort «Von der Klarheit und Gewissheit des Wortes Gottes» gepredigt; dies führte die dortigen Nonnen allmählich auf den Weg der Reformation. Nachdem die grosse Abtei zu Fraumünster 1524 an die Stadt übergeben wurde, wurde auch das Kloster Oetenbach von der Obrigkeit 1525 aufgelöst. Allerdings durften Nonnen, welche an ihrem Ordensgelübde festhalten wollten, in Oetenbach bleiben, darunter auch Anna Adlischwyler. Ehefrau von Reformator Heinrich Bullinger Schon bald interessierte sich Heinrich Bullinger, damals Lehrer im Zisterzienserkloster Kappel am Albis, für die junge Frau. Er schrieb 1527 an die damals 23-jährige: «Ja, du bist jung, und es hat dir Gott nicht so einen ungeeigneten Leib gegeben und dich nicht geschaffen, dass du ewig eine gnädige Frau seiest und nichts tuest oder keine Frucht von dir komme». Er riet ihr, den Brief ein paar Mal zu lesen, um sich dann zu entscheiden. Am 27. Oktober 1527 trafen sich die beiden im Zürcher Grossmünster und versprachen sich die Ehe. Sie hielten ihre Gelübde geheim, weil Elisabeth Stadler-Adlischwyler, Annas Mutter, den Gedanken an eine Ehe der beiden abscheulich fand. Trotzdem wollte Anna Adlischwyler zunächst das Kloster nicht verlassen und sagte Heinrich Bullinger ab. In einem zweiten, ungeduldigeren Brief erklärte dieser, dass Gott wolle, dass Männer und Frauen heiraten. Er schickte Peter Simler und Huldrych Zwingli ans Ehegericht, um den Fall zu klären. Dieses entschied für Bullinger; trotzdem blieb Adlischwyler noch zwei weitere Jahre im Kloster Oetenbach, bis ihre Mutter starb. Dann heiratete sie Heinrich Bullinger. Während der Schlacht bei Kappel vom 11. Oktober 1531, in der Huldrych Zwingli fiel, musste Anna Bullinger samt ihrem Kind aus der Stadt Bremgarten, wo sie mit Heinrich Bullinger wohnte, fliehen. In der Folge wurde Heinrich Bullinger nach Zürich berufen, um in die Nachfolge von Huldrych Zwingli als Leutpriester und Antistes am Grossmünster zu treten. Anna Bullinger hatte ein offenes Haus für Gäste. Regelmässig versammelten sich mehr als 30 Menschen an ihrem Tisch. Sie galt als Mentorin für viele junge Menschen; viele Briefe bezeugen, dass sie hoch geschätzt war. Anna Bullinger starb am 17. September 1564 im Alter von 59 Jahren an der Pest. Nur der Text ihres Mannes ist überliefert: «Anna Bullingerin oder Adlischwylerin, meiner kinder Mutter, stirbt an der Pestilenz eliglichen den 25. September 1564 und ward mit grosser Lych (Leichengeleit) begraben zum Münster zur Herr Bibliander u(26. Sept. 1564) zwischen Hr Stadtschreiber Aescher und Her Doctor Petrus Martyr (12. Nov. 1562) […] Mit wunderbaren Nachfolgen vielen Volks, den rächten und eren lüten uss der ganzen Statt.» Anna Bullinger-Adlischwyler wurde anlässlich der jährlichen Frauenehrung am Sechseläuten 2017 von der Gesellschaft zu Fraumünster geehrt. Ihre Gedenktafel befindet sich am Zwingliplatz 4 in Zürich. | ADISCHWILER, Anna (I6463)
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| 4890 | zu Hemsbach: Die Gemarkung Hemsbachs erstreckt sich in 85 bis 340 Metern Höhe an der Bergstraße, also im Übergangsbereich zwischen Odenwald und Oberrheinischer Tiefebene, am gleichnamigen Bach. Zur Stadt Hemsbach gehören die Weiler Balzenbach und Weschnitz-Siedlung, der Ort Am Mühlweg (Judenfriedhof), Schloss und die Höfe Schafhof (Waldnerhof) und Watzenhof. Im Jahr 795 wurde der Ort als Hemmingisbach im Lorscher Codex erstmals urkundlich erwähnt. Nach Auflösung der Fürstabtei im Jahre 1232 war das Dorf ein Jahrhundert lang Zankapfel zwischen der Kurpfalz und den Erzbischöfen von Mainz, bis die Pfalz 1344 die Dörfer Hemsbach, Laudenbach und Sulzbach durch einen Schiedsspruch zugesprochen bekam. 1573: Einführung der Reformation in der Kelleri Hemsbach 1621: Spanische Truppen besetzen die Bergstraße. Im 30-jährigen Krieg brennt die Kirche nieder. Die neue Kirche (St. Laurentius) wird als Simultankirche mit den Reformierten erstellt. | HARTMANN, Johannes (I351)
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| 4891 | zu Hennegau Die Grafschaft Hennegau (lat. Hannonia; niederl. Henegouw für den Gau, Henegouwen für die spätere Grafschaft; franz. le Hainaut, nach dem Flüsschen Haine benannt) ist ein historisches Territorium auf dem heutigen Gebiet Belgiens und Frankreichs. Der Hennegau war eine fränkische Gaugrafschaft. Das Gebiet gehörte in römischer Zeit zur Silva carbonaria (Kohlenwald) und war die Heimat der Nervier. Die Grafschaft Hennegau entstand aus der Vereinigung von drei Reichslehen zu Bergen Die Grafschaft Bergen aus dem alten Hennegau, 998 von Reginar IV. erworben. Die südliche Grafschaft aus dem Brabantgau, von Reginar V. von Bergen von seinem Schwiegervater, dem Grafen Hermann von Eenham, Gaugraf im Brabant, um 1024 erworben. Die Markgrafschaft Valenciennes, ein Reichslehen, das 1047 nach der Absetzung des Grafen Balduin V. von Flandern wegen seiner Rebellion gegen den deutschen Kaiser Heinrich III. wahrscheinlich Reginar von Hasnon, dem Vater von Richilde von Hennegau (keine Egisheim), zugewiesen wurde. Richilde brachte nach dem Tod ihres Vaters die Markgrafschaft in ihre Ehe mit Graf Hermann von Bergen ein. https://de.wikipedia.org/wiki/Grafschaft_Hennegau | DE MAURIGNAULT, Anton (I1259)
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| 4892 | zu Hennegau Die Grafschaft Hennegau (lat. Hannonia; niederl. Henegouw für den Gau, Henegouwen für die spätere Grafschaft; franz. le Hainaut, nach dem Flüsschen Haine benannt), benannt nach der Gegend am Fluss Henne, ist ein historisches Territorium auf dem heutigen Gebiet Belgiens und Frankreichs. Der Hennegau kam 1477 an das haus Habsburg bei welchem es von 1556 bis 1713 bei der spanischen, dann bei der österreichischen Linie verblieb. | FRENNEAU, Johann (I1181)
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| 4893 | zu Holzgerlingen: Die Geschichte der Besiedlung geht bis in neolithische Zeit zurück. Kelten siedelten zwischen 550 und 50 v. Chr. Gegen 100 n. Chr. ließen sich Römer im Raum Holzgerlingen nieder. Alamannen verdrängten die Römer gegen 300 n. Chr. Zwischen 1100 und 1400 war Holzgerlingen im Besitz der Pfalzgrafen von Tübingen. 1348 ging der Ort durch Verkauf an das Haus Württemberg über. Der Bauernkrieg fand 1525 mit der Schlacht bei Böblingen in der Region sein blutiges Ende. Während der Wirren des Dreißigjährigen Krieges kam es 1627 zur Einquartierung von Wallensteins Truppen. 1635 brach die Pest aus. | MAYER, Martin (I11709)
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| 4894 | zu Ihrem Großvater Philaretos (* 702 Amnia in Paphlagonien; † 1. Dezember 792) ist ein orthodoxer Heiliger mit dem Beinamen „der Mitleidige“, der sich durch besondere Großzügigkeit hervortat. Philaretos wurde 702 in Amnia in Paphlagonien geboren. Er war mit Theosevo verheiratet und hatte mit ihr drei Kinder, Johannes, Hypatia und Evanthia. Er war ein reicher Grundbesitzer, bis er durch Gaben an Notleidende und plündernde Araber völlig verarmte. In seiner „bitteren Armut“ (penia) besaß er nach Niketas nur noch ein Paar Ochsen, ein Pferd, einen Esel, eine Kuh und ihr Kalb, einen Diener und eine Dienerin, 250 Bienenvölker und seinen Landsitz. Als Konstantin VI. im Jahr 788 seine Enkelin Maria heiratete, besserte sich seine finanzielle Lage, und er konnte sich, nun in Konstantinopel ansässig, wieder wohltätigen Werken widmen. Er war der Überlieferung nach so demütig, dass er die Armen nicht nur speiste, sondern auch persönlich bediente. Er verstarb am 1. Dezember 792 neunzigjährig im Rodolphia-Konvent. Er wurde im Kloster des Hl. Andreas en te krisei bestattet. Sein Enkel Niketas von Byzanz, ein Kleriker, beschrieb sein Leben. Niketas von Byzanz (griechisch Νικήτας Βυζάντιος) war ein byzantinischer Theologe, der zur Zeit Kaiser Michaels III. (842–867) lebte. Niketas ist insbesondere für seine Widerlegung des Korans bekannt. Sie beruht auf einer heute nicht mehr nachweisbaren, offenbar tendenziösen griechischen Koranübersetzung, die Niketas als erster byzantinischer Schriftsteller verwertete. Sein Hauptwerk ist betitelt Widerlegung des vom Irrtum geleiteten Buches Mohammeds des Arabers. Die Islamkritik des Niketas ist betont rationalistisch; er versucht die gegnerische Lehre mit Syllogismen zu widerlegen. Seine in aggressivem Ton gehaltene Darstellung prägte die Herangehensweise der islamfeindlichen byzantinischen Autoren der folgenden Jahrhunderte. Außerdem verfasste Niketas – wohl im Auftrag Kaiser Michaels – eine Entgegnung auf zwei an den Kaiser gerichtete Briefe aus dem islamischen Machtbereich. | ..., Maria (I37349)
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| 4895 | zu ihren Kindern: 1. Bartholome, stirbt unter 1 Jahr 2. Anna, heiratet Leonhard Reich 3. Bartholome heiratet Maria Magdalena Kunkler 4. Hermann heiraet Sabine Dorothea Fels 5. Weibratha heiratet Wolfgang Kunkler 6. Leonhard 7. Judith heiratet Lorenz Hochreutiner 8. Lydia heiratet Joachim Kunkler | ZOLLIKOFER VON ALTENKLINGEN, Weibratha (I4056)
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| 4896 | zu ihren Kindern: 1. Georg verheiratet mit Maria Bernet 2. Helena verheiratet mit Hans Jakob Ehrenzeller 3. Friedrich 1. Ehe mit Margaretha Hofmann, 2. Ehe mit Ursula Fels 4. David verheiratet mit Elisabeth Bernet 5. Barbara verheiratet mit Hans Ehrenzeller 6. Ursula verheiratet mit Peter Stähelin 7. Elisabeth verheiratet mit Hans Ulrich Stähelin 8. Maria verheiratet mit Bernhard Glinz | ZWICKER, Helena (I13794)
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| 4897 | zu ihren Kindern: 1. Heinrich 1. Ehe mit Esther Zollikofer, 2. Ehe mit Dorothea Zollikofer 2. Maria verheiratet mit Hans Joachim Amstein 3. Kaspar verheiratet mit Elisabeth Högger 4. Sabine Dorothea verheiratet mit Hermann Schlumpf 5. Peter verheiratet mit Regina Schlumpf 6. Ottilia 7. Kleophea Barbara verheiratet mit Kaspar Zollikofer | SCHERRER, Maria (I971)
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| 4898 | zu ihren Kindern: 1. Magdalena verheiratet mit Georg Zollikofer 2. Joachim 3. Sybilla 4. Barbara verheiratet mit Joachim Menhard 5. Esther 1. Ehe mit Christoph Mayer, 2. Ehe mit Othmar Rheiner 6. Abraham 7. Kaspar verheiratet mit Anna Maria Buffler | RÜTLINGER\REUTLINGER, Eva (I9929)
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| 4899 | Zu Kunigundes Leben ist nur wenig bekannt, ihre Bedeutung erschließt sich vor allem aus einer aus dem 11. Jahrhundert stammenden Tabula Genealogica[2], der Karolinger, durch die sie als Großmutter der Kaiserin Kunigunde von Luxemburg ausgewiesen ist, was wiederum die Abstammung der Kaiserin von den Karolingern belegt. Kunigunde heiratete 907/909 in erster Ehe den späteren Pfalzgrafen Wigerich, der 918/919 verstorben war. Nach dessen Tod war sie mit dem Grafen Richwin / Richizo (von Verdun) verheiratet, der 923 ermordet wurde. Ihr dritter Mann oder Gemahl, Vater Siegfrieds und Adalberos bleibt weiterhin im Dunklen. Nach der Vita Iohannis Gorziensis hatte Adalbero königliches (karolingisches) Blut von Vater und Mutter. Bei seinem angenommenen Geburtsjahr um 905 (zum Bischof von Metz wurde er 929 im Alter von 24 Jahren als relativ junger Mann gewählt) war er sicher kein eheliches Kind aus erster Ehe Kunigundes mit Wigerich; da aber Wigerichs Vorfahrenschaft weiterhin im Dunkeln liegt, dürfte er überhaupt als Vater von Siegfried ausscheiden. Da Kunigundes zweite Ehe mit Richwin/Richizo, Comes (de Verdun) durch dessen Ermordung 923 kinderlos endete, ergibt sich für Siegfried (963 Comes (von Luxemburg)) eine Geburt nach 923. So dürfte auch die bei Wampach, Nr. 156 (Fußnote 3) angegebene Liste der Voll-Brüder Gozelons (Friedrich, Giselbert und Sigebert) korrekt sein. | (ENKELIN LUDWOIGS DES STAMMLERS), Kunigunde (I37003)
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| 4900 | ZU KÜSSABURG Die Geschichte der Küssaburg (auch Schloss Küssenberg) beruht zur Frühzeit auf Annahmen, die sich aus geographischen Bedingungen und aus der Geschichte der Orte im Umfeld ableiten sowie militärischen Maßnahmen zugrunde liegen – etwa mit der Annahme, dass Kelten und Römer einen taktisch bedeutsamen Platz nicht unbefestigt gelassen hätten. Nach dem Ende der ersten Reichsbildung durch KARL DEN GROSSEN (ab 800), lösten sich im 10. Jahrhundert die weltlichen Machtstrukturen wieder in zahlreiche kleine Adelsherrschaften auf: „Von diesen, in der 1. Hälfte des 12. Jh. noch etwa 15 gleichzeitig im Klettgau lebenden edelfreien Häusern sind freilich Ende desselben Jahrhundert nur noch 3 oder 4 übrig geblieben.“ Mit HEINRICUS DE CHUSSABERCH wird das Geschlecht der Küssenberger 1135 und 1150 in Urkunden des KLOSTERS ALLERHEILIGEN erstmals genannt. Die Grafen von Küssenberg waren in jener Zeit eine bedeutende Adelsfamilie, denn neben ihrer Herrschaft über den Klettgau „kam 1172 auch die Landgrafschaft Stühlingen auf dem Erbweg an die Freiherren von Küssenberg, deren Stammburg die Küssaburg war.“[15] Ein WERNER VON KÜSSENBERG war von 1170 bis 1178 Abt im KLOSTER ST. BLASIEN. 1177 wird dann erstmals ein Heinricus genannt als Comes (Graf) de Stuhlingen Henricus de Cussachberch in einer Urkunde von Berthold IV. von Zähringen.[16] Herrschaftsgebiet der Zähringer (um 1200, grün) und Veränderungen bis 1264 (schraffiert) Um die Wende vom 12. zum 13. Jahrhundert beherrschten nun die Grafen VON KÜSSENBERG, die ihren Titel von den ausgestorbenen Grafen von Rüdlingen-Stühlingen herleiteten, und die HERREN VON KRENKINGEN die Region: „beides waren Geschlechter, die sich an die Herzöge VON ZÄHRINGEN anlehnten“. 1218 starben jedoch die Zähringer aus und ihr Staat brach zusammen – die KRENKINGER besetzten die frei gewordenen Positionen in der Region. Offensichtlich konnten die KÜSSENBERGER hier nicht mehr mithalten. Der letzte Küssenberger Graf war HEINRICH III. | N., N. (I23890)
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