Strauss Genealogie


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4901 zu Liminghofen:
Die Honschaft Limminghoven war im Mittelalter und der Neuzeit eine Honschaft im Kirchspiel und Gerichtsbezirk Wald innerhalb des bergischen Amts Solingen. Sie umfasste einen kleinen Teil des Solinger Stadtgebiets in den heutigen Stadtteilen Wald, Merscheid und Ohligs.
Die Honschaft bestand bereits um das Jahr 1220, als Graf Engelbert von Berg seine Grafschaft Berg in Gerichtsbezirke aufteilte. Die Honschaft Limminghoven war bereits zu dieser Zeit eine von acht Honschaften des Kirchspiels Wald, das zugleich ab dieser Zeit einen Gerichtsbezirk bildete. Auch im Hebebuch des Solinger Rentmeisters Wilhelm Waßmann aus dem Jahr 1683/84 besitzt die Honschaft ein eigenes Kapitel.
Im 16. Jh. war Limminghofen Wohnsitz von Messermachern, im 17. Jh. und noch Anfang des 18. Jh. auch von Schwertschmieden. Wo haben sie gearbeitet? Um 1715 gab es am Viehbach nur den Dahler Hammer, im näheren Einzugsbereich am Lochbach aber mehrere Kotten und Hämmer, darunter der Locher bzw. Limminghofer Kotten. Kurz vor dem Siebenjährigen Krieg (er begann 1756) wohnte in Limminghofen auch ein prominent gewordener Gabel- und Messerschmied: Peter Hahn.  
DAHL, He(i)nrich (I816)
 
4902 zu Memmingen
Im 15. und 16. Jahrhundert besuchte Kaiser Maximilian I. die Stadt insgesamt dreizehn Mal. Er nannte sie seine Ruh- und Schlafzell. Den wohl größten Künstler der Stadt, Bernhard Strigel, ernannte er zu seinem Haus- und Hofmaler, der ihn erstmals 1504 porträtierte. Zu dieser Zeit entstand das Chorgestühl in St. Martin, das zu den bedeutendsten Deutschlands zählt. Der großen Handelstätigkeit der Patrizierfamilien der Stadt ist es zu verdanken, dass sie zu Reichtum kam. Bereits 1505–1506 unternahm die Große Deutsche Kompagnie die erste Handelsfahrt von Portugal nach Indien. Die Vöhlin aus Memmingen, neben den Welsern aus Augsburg die zweiten Teilhaber der Kompagnie, finanzierten zwei Schiffe dieser Kompanie.

Ab 1513 wurde in Memmingen die Reformation in Kirchenfragen eingeführt. Anfänglich war sie eine vom Volk ausgehende Bewegung. Nach der Memminger Disputation von 1525 gewann diese an Fahrt. Die Bevölkerung Memmingens verbündete sich im Bauernkrieg mit den aufständischen Bauern. Die oberschwäbischen Bauernhaufen hielten ihre Versammlung in Memmingen ab und gründeten dort ihre Christliche Vereinigung. Im Februar/März 1525 wurden die Zwölf Artikel verfasst, deren Urheberschaft gewöhnlich Sebastian Lotzer und Christoph Schappeler, einem Kürschnergesellen und einem Prädikanten in Memmingen, zugesprochen wurde. Nach einer Definition von Peter Blickle, die er erstmals 1974 veröffentlichte, waren die Zwölf Artikel „Beschwerdeschrift, Reformprogramm und politisches Manifest“ zugleich. Die Aktion der Bauern war nach ihm die erste verfassungsgebende Versammlung auf deutschem Boden. Blickle machte sich weiter eine Aussage des ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau zu eigen, in der er die Zwölf Artikel „im Kern die Überzeugung von der Universalität der Menschenrechte“ nannte. „Mit dieser Überzeugung weisen sie weit über ihre Zeit hinaus. Als die Mütter und Väter den Artikel 1 des Grundgesetzes formuliert haben – «Die Würde des Menschen ist unantastbar» –, war das auch ein fernes Echo der Bauernartikel.“ Als zweites, nicht minder wichtiges Dokument gilt die Bundesordnung. Die Zusammenkunft aufgrund dieser Vereinbarung gilt als die erste verfassungsgebende Versammlung auf deutschem Boden.Auch dadurch hielt die Reformation recht früh Einzug in der Stadt.

Der Konstanzer Reformator Ambrosius Blarer wirkte hier, und von St. Martin wurde die neue Lehre in die umliegenden Städte getragen. Memmingen bildete damit das religiöse Zentrum Oberschwabens, Mittelschwabens und des Allgäus. Dadurch gehörte die Stadt im Jahr 1529 zu den Vertretern der protestantischen Minderheit (Protestation) am Reichstag zu Speyer. Ihre Bürgerschaft forderte die ungehinderte Ausbreitung des evangelischen Glaubens. Bürgermeister Melchior Stebenhaber von Hetzlinshofen (1536–1585) unterzeichnete 1579 für den Rat der Stadt Memmingen die lutherische Konkordienformel von 1577. 
EHINGER, Katharina \ Catharina (I14740)
 
4903 zu PAGUS:
Pagus (lat., „Flur, Gau“, pl. pagi), in altrömischer Zeit Namenszusatz der ländlichen Distrikte, in welche das römische Gebiet von NUMA POMPILIUS oder nach anderen Quellen von SERVIUS TULLIUS eingeteilt wurde. Sie bildeten seit letzterem Unterabteilungen der TRIBUS (Wahlbezirke) und hatten ihre eignen Vorsteher (magistri pagi), welche die Flurbücher führten, die Paganalien leiteten und bei Aushebungen und TRIBUTVERTEILUNG Dienste zu leisten hatten.
Die Römer übertrugen den Namen auch auf fremde Völker, so auf die GERMANEN und die HELVETIER.  
N., N. (I23874)
 
4904 ZU PFORZHEIM
Um 259/260 überwanden alemannische Bevölkerungsgruppen den Limes. Um 500 wurde Alemannien dem Frankenreich eingegliedert. Die Nordgrenze Alemanniens wurde dabei weit nach Süden verschoben; lag sie zuvor nahe am Main, verlief sie nun weit südlich von Pforzheim, in der Nähe von Calw. Eventuell im 11. Jahrhundert war Pforzheim Teil salischer Territorien und ging 1125 von den Saliern an die Staufer über.

Per Heirat kam Pforzheim 1195 an die Welfen und wenige Jahre später, 1220–1227, wiederum per Heirat, von den Welfen an die von Baden. Der Stadtwerdungsprozess begann möglicherweise bereits in staufischer Zeit und dauerte bis ins 14. Jahrhundert an. 1344 ging das Eigentum an der Pfarrkirche (schloss sowohl St. Martin als auch St. Michael mit ein) vom Kloster Hirsau an das Kloster Lichtenthal über. Zwischen 1462 und 1750 war Pforzheim lediglich als Lehen des Kurfürstentums Pfalz bei Baden. Eine Ordnung des badischen Markgrafen Christoph I. brachte der Stadt 1486 den Verlust der politischen Autonomie.  
GÖLDIN VON TIEFENAU, Werner (I19592)
 
4905 zu Rapperswil
Die Herrschaft Rapperswil entstand im ausgehenden Spätmittelalter als Gründung der Freiherren von Rapperswil auf dem Gebiet des mittelalterlichen Zürichgaus.
Die Rapperswiler waren ein Ostschweizer Adelsgeschlecht, deren Genealogie und der mit ihnen verwandten Habsburg-Laufenburg und der Homberger in der Forschung umstritten ist und sich nicht mehr lückenlos rekonstruieren lässt. Im 11. und 12. Jahrhundert waren die Rapperswiler in der heutigen March, um den Greifensee, um Uster, Wetzikon und Hinwil begütert. Burg Alt–Rapperswil in Altendorf wurde um 1040 erbaut. Vermutlich bereits um das Jahr 1100 waren die Rapperswiler Schirmvögte des Klosters Einsiedeln und spielten als Schirmherren von Einsiedeln eine wichtige Rolle im sogenannten Marchenstreit (ca. 1100–1350)[5] zwischen dem Kloster und den Bewohnern der Talschaft Schwyz. 
VON RAPPERSWIL, Euphemia (I14125)
 
4906 zu Rapperswil, Herr zu
Gündisau und Tößegg, dort wohnhaft 1363 
VON WILBERG, Hans (I7847)
 
4907 zu RAPPERSWIL:
Es liegt am rechten Zürichsee-Ufer.
Das Schloss RAPPERSWIL steht in RAPPERSWIL im Südwesten des Kantons St. Gallen in der Schweiz.
Die Burg wurde in den Jahren 1220 bis 1230 von Vogt RUDOLF VON RAPPERSWIL erbaut, der bis dahin auf der anderen Seite des Obersees in Alt-Rapperswil einen bescheidenen Wohnsitz hatte. Von seinem neuen Platz aus konnte der kurz darauf zum Graf ernannte RUDOLF die Wasserstrasse von Zürich zu den Bündnerpässen sowie die Pilgerströme zum KLOSTER EINSIEDELN und den Querverkehr über die Seeenge beim Seedamm einfach überwachen. Bald entwickelte sich am Fuss der Burg die Stadt RAPPERSWIL.

Im Jahr 1336 flüchteten sich die nach einem Umsturzversuch aus Zürich vertriebenen Konstaffler auf die Burg. Zusammen mit dem Grafen JOHANN II. VON HABSBURG-LAUFENBURG planten diese darauf die ZÜRCHER MORDNACHT, um das alte Regime Zürichs zu stürzen. Der Anschlag misslang aber und der Bürgermeister von Zürich, RUDOLLF BRUN, nahm schon bald Rache. Im Winter 1350 zogen BRUN und seine Truppen vor RAPPERSWIL, nahmen die Burg und die Stadt ein und brannten beide nieder. Herzog ALBRECHT VON ÖSTERREICH liess kurz darauf als neuer Besitzer das Schloss und die Stadt wieder aufbauen.  
N., N. (I22279)
 
4908 Zu Rhein
(auch: ze Rhin, ze Rin, ze Rine, de Reno) ist der Name eines oberrheinischen Ministerialengeschlechts, das seit dem 12. Jahrhundert bezeugt ist.
Die älteste bekannte Nennung der Zu Rhein datiert von 1164. Sie waren Bürger von Basel und gehörten zur Adelsgesellschaft der Psitticher. Seit etwa 1260 gab es eine Breisgauer Linie der Familie. Die im Raum Basel verbliebene Linie nannte sich zu Rhein von Häsingen. Zu Beginn des 14. Jahrhunderts etablierte sich eine weitere Nebenlinie im elsässischen Mülhausen. Aus dieser Linie ging später noch ein bayerischer Zweig hervor.
https://de.wikipedia.org/wiki/Zu_Rhein 
ZU RHEIN, Hans (I47113)
 
4909 Zu Rhein (auch: ze Rhin, ze Rin, ze Rine, de Reno) ist der Name eines oberrheinischen Ministerialengeschlechts, das seit dem 12. Jahrhundert bezeugt ist.

Die älteste bekannte Nennung der Zu Rhein datiert von 1164. Sie waren Bürger von Basel und gehörten zur Adelsgesellschaft der Psitticher. Seit etwa 1260 gab es eine Breisgauer Linie der Familie. Die im Raum Basel verbliebene Linie nannte sich zu Rhein von Häsingen. Zu Beginn des 14. Jahrhunderts etablierte sich eine weitere Nebenlinie im elsässischen Mülhausen. Aus dieser Linie ging später noch ein bayerischer Zweig hervor.

Bedeutende Familienmitglieder
Burkhard zu Rhein († 1432/46), Bürgermeister von Basel
Friedrich zu Rhein († 1451), Bischof von Basel
Friedrich von Zu Rhein (1802–1870), königlich bayerischer Jurist und Verwaltungsbeamter
Kaspar zu Rhein (1433–1502), Bischof von Basel
Ludwig Freiherr Zu Rhein (1833–1914), königlicher Kämmerer und Mitglied des Deutschen Reichstags
Philipp von Zu Rhein (1809–1870), Regierungspräsident von Oberbayern
Maria Franzisca zu Rhein, 1664–1677 Äbtissin des adligen Damenstifts Schänis und damit Fürstin des Heiligen Römischen Reiches
Maria Anna Sussana zu Rhein, 1701–1711 Äbtissin des adligen Damenstifts Schänis und damit Fürstin des Heiligen Römischen Reiches
Maria Anna Franzisca zu Rhein, 1735–1763 Äbtissin des adligen Damenstifts Schänis und damit Fürstin des Heiligen Römischen Reiches
Maximilian Joseph Freiherr von Zu Rhein (1780–1832), von 1826 bis 1832 Regierungspräsident von Unterfranken.
Literatur
Marcel Clémence: Zu Rhein. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
Julius Kindler von Knobloch: Oberbadisches Geschlechterbuch. Band 3: M–R. Heidelberg 1919, S. 510–522 (mit Stammtafeln) Digitalisat
Ernst Heinrich Kneschke: Rhein, v. und Zu Rhein, auch Freiherren. online in der Google-Buchsuche In: Neues allgemeines deutsches Adelslexicon. Siebenter Band. [Ossa - Ryssel.] 1867, S. 479–480 
ZU RHEIN, Maria Salome (I46680)
 
4910 zu ROTHENBURG LUZERN
Die erste indirekte Erwähnung fand die Gemeinde um 1130, als in einer Urkunde ein WALTHER VON RODERNBURG auftaucht.
Die FREIHERREN VON ROTHENBURG waren eine der mächtigsten und kriegerischsten Familien der ganzen Region und pflegten eine intensive Feindschaft zu Luzern. Um 1285 starben sie aus, geschwächt durch ständige Fehden. Die HABSBURGER erbten ihren Besitz und machten ROTHENBURG zu einer Vogtei.
Sie verliehen ROTHENBURG im Jahr 1371 sogar das Stadtrecht (um es als Gegenmacht zur eidgenössisch gewordenen Stadt Luzern zu positionieren). Am 28. Dezember 1385, als der Grossteil der Burgbesatzung und der Einwohner an einer Wallfahrtsprozession einige Kilometer ausserhalb des Städtchens teilnahmen, zerstörten die Stadtluzerner die Burg und schleiften die Stadtmauern.
Der Vogt PETERMANN I. VON GRÜNENBERG wurde vertrieben. Ein Jahr später, nach der SCHLACHT VON SEMPACH, übernahmen die Luzerner die Macht.
1397 wurde ROTHENBURG von PETERMANS Sohn, HEMMANN I. VON GRÜNENBERG an Luzern verkauft. Die Luzerner errichteten ein Amt ROTHENBURG mit einem in der Stadt Luzern residierenden Landvogt. Dabei war ROTHENBURG jedoch nur der Hauptort des inneren Teils des Amtes, während Hochdorf der Hauptort des äusseren Teils war. Im Jahre 1512 erhielt die ROTHENBURGER als Untertanengebiet von Luzern von PAPST JULIUS II. eigens einen wertvollen «JULIUSBANNER» für die 1508–1510 im "GROSSEN PAVIER FELDZUG" geleisteten Dienste zur Vertreibung der Franzosen.
Seit 1803 gehört die Gemeinde zum neu geschaffenen Amt Hochdorf.

es gibt auch eine BURG ROTHENBURG (Bodensee)

Durch die Heirat von GEPA, der mutmassl. Erbtochter von LÜTHOLD, mit ARNOLD VON ROTHENBURG setzte sich das Geschlecht nach traditioneller Auffassung kognatisch (Kognatisch: Herleitung der Abstammung von beiden Liniern gleichzeitig, von Mutter und von Vater) fort.
Von ihren Söhnen übernahm nach einer Erbteilung ARNOLD (erw. 1182 bis vor 1233) den Namen W. Dabei wurden der Herrschaft W. auch die rotenburg. Vogteien des Klosters Luzern in Unterwalden zugeschlagen.
Arnolds Söhne WALTER und MARQUARD(->) nahmen eine weitere, weniger strikte Herrschaftsteilung vor, wobei die ältere Burg W.-Markt mit der Burg und Herrschaft Grosswangen an Walter, die neuere Burg oberhalb von Wiggen (Gem. Escholzmatt) mit der Burg Escholzmatt an Marquard gelangte.
Mit Marquards Enkel JOHANNES starb diese Linie 1334 aus.
Der ältere von Walter ausgehende Zweig starb mit DIETHELM, Hofrichter in Zürich und Landrichter im Thurgau, 1434 aus.
Erste wirtschaftl. Schwierigkeiten lassen sich bereits nach der Mitte des 13. Jh. anhand der häufigen  
VON WOLHUSEN, Gepa (I8026)
 
4911 ZU SCHAGEN (westfriesisch Skagen):
SCHAGEN wurde 989 als SCAGHA erstmals erwähnt in einer Urkunde der Abtei Egmond. Es entstand auf einigen „terpen“ (Warften), die nach 1248 Teil des sogenannten „Westfriesischen Umkreisdeichs“ (Westfriese Omringdijk) ausmachten. Im 15. Jahrhundert kam die Blütezeit: 1415 erhielt der Ort das Stadtrecht, kurz darauf wurde das SCHAGER SCHLOSS im Auftrag HERZOG ALBRECHTS I. VON BAYERN und dessen unehelichen Sohnes WILHELM VON BAYERN-SCHAGEN erbaut,
1460 die (nicht mehr bestehende) Sankt-Christophoruskirche, und es gab seit 1463 das Marktrecht.
Im ACHZIGJÄHRIGEN KRIEG (1568-1648) schlugen sich die überwiegend katholisch gebliebenen Einwohner auf die Seite der SPANIER. Der Geusenführer SONOY (ANFÜHRER DER NIEDERLÄNDISCHEN AUFSTÄNDISCHEN) eroberte das Gebiet 1573 und trat mit großer Grausamkeit gegen die Katholiken auf, bis ihm WILHELM VON ORANIEN, ´der Schweigsame` (1533-1584) Einhalt gebot.
Danach blieb SCHAGEN ein ruhiges Provinzstädtchen und hauptsächlich als Marktzentrum für Vieh von Bedeutung; seit 1603 gab es einen jährlichen Pferdemarkt.
Nur 1799 kam es noch zu historischen Ereignissen, als englische und russische Truppen, die das von Napoléon BONAPARTE besetzte Holland zu erobern versuchten, das SCHAGER SCHLOSS einnahmen und teilweise zerstörten.  
N., N. (I22427)
 
4912 zu Schlumpf
Aus Herisau stammende Fam. der Stadt St. Gallen, wo sie 1386 das Bürgerrecht erwarb. Ursprünglich Korbflechter, arbeitete sich die Fam. im Leinwandhandel empor. Ihre Mitglieder gehörten der Weber- oder Schneiderzunft an; Vertreter eines Familienzweigs schlossen sich zeitweise der Gesellschaft zum Notenstein an. Die S. besassen Handelsniederlassungen in Nürnberg (1473-1638) und Lyon (vermutlich ab dem 17. Jh.). In der frühen Neuzeit bekleideten die vermögenden S. oft polit. Ämter, u.a. stellten sie fünf Bürgermeister (Ambrosius, ->; Ambrosius, ->; Caspar, ->; Caspar, -> sowie Heinrich, ->) und acht Stadtammänner sowie zahlreiche Gerichtsstatthalter und Ratsherren. 1598 erhielt Rupprecht als Vertreter eines im 16. Jh. nach Nürnberg ausgewanderten Familienzweigs von Ks. Rudolf II. eine Wappenbestätigung. In Frankreich, wo einzelne Mitglieder als Bankiers in Paris wirkten, nannte sich die Fam. Sellonf.

Wappenbeschreibung / Blasonierung
In Gold übereinander drei rot gebänderte, schwarze Jagdhörner. 
SCHLUMPF, Aeberli (I4105)
 
4913 zu SCHÜPFEN
SCHÜPFEN ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis SEELAND des Kantons Bern in der Schweiz. Zu SCHÜPFEN gehören die Ortschaften und Weiler Allenwil, Bundkofen, Bütschwil, Saurenhorn, Schüpberg, Schwanden, Winterswil und Ziegelried.
SCHÜPFEN soll eine der ältesten Siedlungen des Seelands sein. Bereits im 11. Jahrhundert werden einige Bauten von Schwanden genannt. Seit 1271 wird der "STEG ZU SCHWANDEN" verzeichnet. Dieser Steg diente im Falle von Streitigkeiten als Tagungsort von Leuten von Büren mit Bern, wie es 1336 im Burgerrechtsvertrag bestimmt wurde. Der Name SCHÜPFEN entstammt der Alemannenzeit und wird erstmals 1208 als SCUPHON (Scheune, Schopf) erwähnt. 
N., N. (I23729)
 
4914 zu Sohn Otto Werdmüller
22.3.1513 Zürich, 25.3.1552 (Pest) Zürich, ref., von Zürich. Sohn des Heinrich, Ratsherrn, und der Regula Bluntschli. Neffe des Jakob (->). 1541 Magdalena Gessner, Tochter des Andreas, Ratsherrn und Druckers. Unterricht bei Oswald Myconius und Thomas Platter in Zürich, Stud. in Basel, Strassburg und Wittenberg. 1538-40 Stud. und Lehrtätigkeit in Basel, Paris und Orléans. 1541 Ordination, Prof. für Ethik und Physik an der Zürcher Hohen Schule. 1545 Leutpriester, 1547 Chorherr und Archidiakon am Grossmünster. Neben Predigten und theol.-katechet. Werken ("Houptsumma der waren Religion" 1551, "Vom höchsten Artickel" 1552) veröffentlichte W. insbesondere Erbauungsschriften ("Ein Kleinot" 1548, "Der Tod" 1549, "Das christenlich Läben" 1551). 
BLUNTSCHLI, Regula (I1282)
 
4915 zu Staufenberg
Der Schwarzwaldort liegt westlich von Gernsbach im Tal des Hahnbachs, unterhalb der Berge Merkur (668 m), früher Großer Staufenberg genannt, und Kleiner Staufenberg (623 m). Der Ort ist eingebettet zwischen zwei mit Wiesen, Wäldern und Weinreben bedeckten Talflanken. Als ehemaliges speyrisches Lehen der Grafen von Eberstein blieb Staufenberg auch nach dem Aussterben der Ebersteiner protestantisch und war damit eine der wenigen protestantischen Inseln im badischen Teil des Murgtals. 
ABEL, Catharina (I914)
 
4916 zu Staufenberg
Der Schwarzwaldort liegt westlich von Gernsbach im Tal des Hahnbachs, unterhalb der Berge Merkur (668 m), früher Großer Staufenberg genannt, und Kleiner Staufenberg (623 m). Der Ort ist eingebettet zwischen zwei mit Wiesen, Wäldern und Weinreben bedeckten Talflanken. Als ehemaliges speyrisches Lehen der Grafen von Eberstein blieb Staufenberg auch nach dem Aussterben der Ebersteiner protestantisch und war damit eine der wenigen protestantischen Inseln im badischen Teil des Murgtals. 
DEUCHLER, Anna Maria (I915)
 
4917 zu Staufenberg:
Staufenberg liegt westlich von Gernsbach im Tal des Hahnbachs, unterhalb der Berge Merkur (668 m), früher Großer Staufenberg genannt, und Kleiner Staufenberg (623 m). 
VOLZ \ VOLTZ, Jacob (I8270)
 
4918 zu Tauberbischofsheim
Der Stadtkern Tauberbischofsheims liegt in Tauberfranken, einem baden-württembergischen Teil Frankens, in einem breiten, beständig nordnordwestlich laufenden Talabschnitt der unteren Tauber. Am Südrand der Stadt mündet von links der Brehmbach in den Fluss.
TB war wohl bereits etwa 3000 v. Chr. und davor besiedelt.
1629 ließen sich Franziskanerbrüder in Bischofsheim nieder. 1631 kam es im Dreißigjährigen Krieg zu einem Durchmarsch der kaiserlichen Truppen unter General Tilly. Am 3. November 1631 war Tilly in Bischofsheim. Zwischen 1631 und 1635 war Bischofsheim unter schwedischer Besatzung. Von 1656 bis 1657 kam es zum Bau der St.-Lioba-Kirche als Klosterkirche durch die Franziskaner. 1658 war eine Apotheke (Amtsapotheke) in Bischofsheim erstmals nachweisbar.
Ab 1852 machte Emil Beck Tauberbischofsheim zur Fecht-Hochburg, 161 Medallien bei Welt- und Europameisterschaften sowie Olympischen spielen.  
N., Elisabeth (I853)
 
4919 zu Tochter Angels Burgauer
3.5.1441 St. Gallen, 5.3.1509 St. Gallen. Tochter des Hans, Zunftmeisters und Kleinrats, und der Margareta Burgauer. Schwester des Ulrich (->). V. trat mit zwölf Jahren ins Kloster ein, verzichtete 1459 auf persönl. Besitz und leitete 1476-1509 als Priorin das Dominikanerinnenkloster St. Katharina in St. Gallen. Sie förderte die Reform im Sinne der Observanz, unterstützt durch den Lesemeister Johannes Scherl aus dem Reformkloster Eichstätt und angespornt durch Unterweisungen der Priorin des führenden Reformklosters St. Katharina in Nürnberg. 1482 beschloss der Konvent die Einführung der Klausur. V. baute die Bibliothek aus und verfasste eine Klosterchronik, die im Kloster St. Katharina in Wil (SG) aufbewahrt wird. V. nahm viele Schwestern auf und entfaltete eine rege Bautätigkeit. Während ihres Priorats erlebte das Kloster seine grösste Blütezeit.
zu Ulrich Varnbüler
um 1440, 1495/96 Lindau (Bayern). Sohn des Hans, Zunftmeisters und Kleinrats, und der Margareta Burgauer. Bruder der Angela (->). ​Agnes Beeli, Tochter des Ulrich. 1467 Zunftmeister der Schneider in St. Gallen, führte 1476 die stadt-sankt-gall. Truppen bei Grandson und Murten. 1478 Ratsherr und 1481-90 im Dreijahresturnus Amtsbürgermeister, Altbürgermeister sowie Reichsvogt der Stadt. Im Bemühen, die Autonomie der Stadt zu fördern, geriet V. in Konflikt mit der unter Ulrich Rösch erstarkten Abtei. Er vereitelte mit dem Rorschacher Klosterbruch 1489 den Plan des Abts, das Kloster nach Rorschach zu verlegen. Als die Stadt im St. Galler Krieg 1490 den äbt. Verbündeten unterlag, floh er zuerst nach Innsbruck, dann nach Lindau. Seinen Prozess um die in der Stadt St. Gallen zurückgelassenen Güter setzten seine Söhne fort. 
BURGAUER, Margaretha (I9648)
 
4920 zu Ulrich Rösch
(* 14. Februar 1426 in Wangen im Allgäu; † 13. März 1491 in Wil) war in den Jahren 1463 bis 1491 Abt des Klosters St. Gallen. Er gilt als einer der herausragenden Äbte des Klosters.  
RÖSCH, N. (Vater von Abt Ulrich) (I9616)
 
4921 zu Uster
Uster ist eine politische Gemeinde und Hauptort des gleichnamigen Bezirks im Schweizer Kanton Zürich.
Das Kloster St. Gallen verfügte um 741 über Besitz in Riedikon. Die Siedlung Uster wird im Jahr 775 erstmals in St. Galler Urkunden erwähnt, als Ustra villa.
Um das Jahr 1100 errichteten die Herren von Winterthur mitten im Gebiet des Grafen von Rapperswil das Schloss Uster, das sich heute als Wahrzeichen über der Stadt erhebt. Um 1267 war die Burg im Besitz der Freiherren von Bonstetten. Im Hochmittelalter gehörte Uster zur Herrschaft Greifensee; Wermatswil und Teile von Freudwil gehörten zu Kyburg, Sulzbach und Riedikon zu Grüningen und grosse Teile der Ländereien um Oberuster dem Kloster Rüti. Der Ortskern selber aber gehörte zum grössten Teil freien Bauern, was zu jener Zeit unüblich war. 1473 wurde in der Kirchgemeinde ein Jahrzeitbuch angelegt, das zu den besterhaltenen des Kantons gehört. Dadurch, dass das Land und Schloss unterschiedlichen Herren gehörten, bildete sich in Uster kein eigentlicher Altstadtkern. Im Gebiet der heutigen Zentralstrasse, unterhalb des Burghügels, liessen sich im ausgehenden Mittelalter Handwerker nieder.  
VON SCHELLENBERG, Elisabeth (I7917)
 
4922 zu Waldshuterkrieg:
Der Waldshuterkrieg (auch Schaffhauserkrieg) war Teil der kriegerischen Auseinandersetzungen im Jahre 1468 zwischen dem Adel im Sundgau, Breisgau, Klettgau und Hegau und den österreichischen Vorlanden unter dem Habsburger Herzog Siegmund von Österreich-Tirol einerseits und den acht Orten der alten Eidgenossenschaft, sowie einigen dieser zugewandten Orten andererseits. Schwerpunkt der Kämpfe war Waldshut, das belagert und teilweise zerstört wurde.

Zur Zunft zur Meisen in Zürich zählten die Berufe der Wynschencken, Wynrueffer, Wynzuegel (Fasszieher), Sattler, Maler (Flach- und Kunstmaler) und Underkäuffer. Sie wurde 1336 gegründet – damals noch unter der Bezeichnung «Zunft zum Winlütten». Im Jahre 1449 kaufte sie «der Meysen hus» am heutigen Limmatquai gegenüber dem Rathaus und übernahm dessen Namen. Nachdem die «Stube» nach und nach zu eng geworden war, liess sich die einflussreiche Zunft in der Mitte des 18. Jahrhunderts am Münsterhof ein barockes Palais bauen.
zu Zunft zur Meise:
Das Wappen der Zunft zeigt eine golden-schwarze Meise auf zwei links über rechts gekreuzten goldenen Fasshahnen. Mit der Zeit verschmolzen das ursprüngliche Zunftwappen (Fasshahnen) mit dem Meisen-Wappen zur heute bekannten Form.

Restaurant Kindli:
Vor über 500 Jahren kehrten im Haus zum KINDLI die ersten Pilger ein. Sie kamen jedes Jahr an Pfingsten zu den Prozessionen von Fraumünster und Grossmünster, die bis zur Reformation auf dem Lindenhof stattfanden. Die Vergangenheit verpflichtet. So ist das KINDLI auch heute noch ein offenes Haus für Gäste aus aller Welt, die kommen um zu bleiben — oder immer wieder gerne zurückkehren. Willkommen zuhause.
Restaurant Kindli: Strehlgasse 24 / beim Rennweg/ 8001 Zürich;
Hotel Kindli: Pfalzgasse 1
Hotel Goldenes Schwert: Marktgasse 14, Zürich, Schweiz
8001 Zürich 
AMMAN, Hans (I1442)
 
4923 zu Wasserburg am Bodensee, verkaufte 1311 Schloss und Herrschaft STAUFEN im Illertal an HUGO VON MONTFORT-BREGENZ, Landvogt in Oberschwaben, veräusserte den Besitz in Churrätien
--> Ritter ‎1305
--> Landvogt ‎1314 in Oberschwaben
--> Kastvogt ‎1317 in Ochsenhause 
VON SCHELLENBERG, Marquart (I7926)
 
4924 Zu Weihnachten des Jahres 1009 verlieh ihm König Heinrich II. in Pöhlde auf Bitten seiner Gemahlin und der Fürsten die Grafschaft und alle Lehen seines Vaters, worunter eine Grafschaft im nördlichen Hassegau und der Teil seines Vaters am Burgward Zörbig zu verstehen sind. Im Jahr 1017, nach dem Tod seines Onkels Friedrichs I. von Eilenburg, verlieh ihm der Kaiser das Komitat sowie Rechte im Gau Siusili. Dietrichs II. Gemahlin war Mathilde, die Tochter des Markgrafen Ekkehard I. von Meißen.

Zusammen mit Markgraf Hermann I. von Meißen, einem Sohn Ekkehards I., sowie dem kaiserlichen Kämmerer Friedrich war er einer der Zeugen, die im Jahre 1018 den Frieden von Bautzen beschworen, der vorerst den seit 1002 herrschenden Krieg zwischen Heinrich II. und König Boleslaw von Polen beendete. Als es unter der Führung von Boleslaws Sohn Mieszko II. erneut zum Krieg kam, organisierte der Wettiner den Widerstand gegen Polen. Nach den Angaben des Annalista Saxo zum Jahre 1030 war es damals sogar Dietrich II. allein, der Mieszko wirksamen Widerstand leistete und ihn schließlich zurückwarf. Ab etwa 1032 war er Markgraf der Mark Lausitz. Am 19. November 1034 wurde Dietrich II. von Gefolgsleuten seines Schwagers Markgraf Ekkehard II. erschlagen. 
(LAUSITZ), Dietrich I. (I39655)
 
4925 zu WETIGAU
Der Wetigau war ein mittelalterlicher Gau im Raum Schwalenberg in den heutigen Kreisen Lippe und Höxter und gilt als das Stammland der BILLUNGER.
Der Wetigau grenzte im Westen an den Teutoburger Wald und das Eggegebirge, die im Mittelalter zusammen als Osning bezeichnet wurden, im Nordwesten an den Wesigau um die Werre, im Süden an den Nethegau um die Nethe. Im Osten erreichte er nicht die Weser, entlang der sich von Norden nach Süden Tilithigau und Augau erstreckten.

zu CORVERY:
Corvey ist eine ehemalige REICHSUNMITTELBARE BENEDIKTINERABTEI direkt an der Weser auf dem heutigen Stadtgebiet von Höxter. Corvey war ein BEDEUTENDES KAROLINGISCHES KLOSTER, es verfügte über eine der WERTVOLLSTEN BIBLIOTHEKEN des Landes, und zahlreiche Bischöfe gingen aus der Abtei hervor.
Corvey gehörte als Fürstabtei in der Frühen Neuzeit zum Niederrheinisch-Westfälischen Reichskreis. Der Abt verfügte über eine VIRILSTIMME Einzelstimme) im Reichsfürstenrat des HEILIGEN RÖMISCHEN REICHES DEUTSCHER NATIONEN. (Mitte 13.Jh bis 1806)
Heiliges Römisches Reich (lateinisch Sacrum Imperium Romanum oder Sacrum Romanum Imperium) war die offizielle Bezeichnung für den Herrschaftsbereich der römisch-deutschen Kaiser vom Spätmittelalter bis 1806. Der Name des Reiches leitet sich vom Anspruch der mittelalterlichen römisch-deutschen Herrscher ab, die Tradition des antiken Römischen Reiches fortzusetzen und die Herrschaft als Gottes heiligen Willen im christlichen Sinne zu legitimieren. 
N., N. (I23880)
 
4926 zu Wittendorf:
1544 ist zum ersten Mal in Wittendorf aktenkundig geworden, dass eine Frau der Hexerei beschuldigt wurde. Endlin, die Ehefrau des Konrad Lowmayer wurde wegen Verdachts der Hexerei in Dornhan eingesperrt. Die Vögte Wendel Zipp zu Alpirsbach und Benedikt Schwenkh zu Dornhan klagten sie an und verurteilten sie auch. Sie wurde aber aus dem Gefängnis entlassen, nachdem sie Urfehde geschworen und versprochen hatte, über den Rhein zu ziehen.
Von 1635 bis 1649 war die Pfarrei Wittendorf wegen der Wirren des Dreißigjährigen Krieges ohne geistliche Betreuung. Pfarrer Zehe kam 1635 auf der Flucht um. Der Ort war durch Krieg und Pest verödet, das Pfarrhaus abgebrannt, jedoch nicht die Kirche. Mehrere verheerende Brände wüteten in Wittendorf. 
SCHMIDT, Johann Friedrich (I663)
 
4927 zu ´Von Hornberg`
Der Minnesänger Bruno von Hornberg soll etwa zwischen 1275 und 1310 auf der Burg gelebt haben. In der Großen Heidelberger Liederhandschrift C sind vier Lieder von Bruno enthalten. Es wird daher angenommen, dass er Gelehrter und Künstler war und auf seinem Schloss auch Festlichkeiten mit Minnesang und dem Gesang von Rittererzählungen stattfanden. 1276 hat er König Rudolf von Habsburg in Basel getroffen. Bruno begründete eine Hornberger Nebenlinie, die im Wappen anstelle des grünen Dreiberges einen schwarzen führte. Er stiftete 1280 die Kapelle für das Kloster Tennenbach.

Codex Manesse
Unter dem Namen Brunos von Hornberg sind im Codex Manesse vier Lieder mit insgesamt 16 Strophen überliefert. Welcher historischen Person die Lieder zuzuschreiben sind, ist umstritten, da zwei Brunos aus dem Adelsgeschlecht der Freiherren von Hornberg zwischen 1290 und 1320[1] in Frage kommen.

Ruine Schneeburg (Ebringen)
Als Erbauer und Namensgeber der Burg werden aufgrund der alten Bezeichnung „Schnewesberg“ die Schnewlins vermutet, eine der im 13. Jahrhundert angesehensten und wohlhabendsten Familien in Freiburg. Anderen Ausführungen nach wurde die Burg von den Herren von Hornberg erbaut. Sie wurde erstmals im Jahr 1312 erwähnt. 1349 übergab Werner von Hornberg sie in die Lehenshoheit des Klosters Sankt Gallen, von dem er sie als Mannlehen wieder zurückerhielt. Somit entstand die kleine Lehensherrschaft Ebringen. Es scheint, dass die Herren Schnewlin nach wie vor gewisse Rechte daran hatten oder Einkommen daraus bezogen, denn am 7. Juni 1387 wurde zwischen den Herren Schnewlin von Wiger und den Hornbergischen Brüdern Hanman, Ulrich, Werner und Brun wegen der Schneeburg und dem Dorf Ebringen ein Vertrag geschlossen.  
VON HORNBERG, Bruno (I1740)
 
4928 Zucht. Wien ab 1502, 1508 MA, ab 1508 Dozent an der Universität Wien, 1514 von
Kaiser Maxilian zum Poeta laureatus gekrönt, 1516/17 Rektor, 1517 Dr. med., 1518
Stadtarzt in St. Gallen, 1519 Kauf von Haus „Zum Tiefenkeller“ / St. Gallen, 1519 reformatorische
Wende, Freund Zwinglis, führt reformatorische Lehre in St. Gallen ein,
Historiker, Arzt, ab 1521 im kleinen Rat, 1523 und 1528 Präses der Religionsdisputationen in
Zürich, 1524 und 1530 Tagsatzungsgesandter nach Zug und Genf, Ratsherr 1521-25;
Bussenrichter 1522; Eherichter 1531-40 und 1548-1551, 1526-1551 Bürgermeister in St. Gallen, Land- und
Sommersitz Wienachtshalden bei St. Gallen

Er hatte elf oder zwölf Geschwister.
Nach dem Besuch der Lateinschule in St. Gallen hielt sich Joachim von Watt, der sich seit seiner Studienzeit auch Vadian(us) nannte, 1502-18 an der Univ. Wien auf und studierte u.a. bei Konrad Celtis, Johannes Cuspinian sowie Georg Tannstetter. 1508 erlangte er den Magister artium, unterrichtete dann Poetik, Geschichte und Naturlehre, wirkte ab 1511/12 als Dozent an der Universität, war 1516-17 deren Rektor und ab 1516 Prof. für Poetik am Collegium poetarum. 1517 schloss V. ein Medizinstudium mit dem Doktorat ab. Aus seinen Wiener Vorlesungen erwuchsen rund 20 Publikationen, v.a. kommentierte Ausgaben antiker Autoren, u.a. 1518 des röm. Geografen Pomponius Mela. In diesen stellte er der Autorität der Klassiker Erkenntnisse aus eigener Anschauung und Erfahrung gegenüber, die er u.a. auf Reisen durch Nordostitalien, Kärnten, Ungarn und Polen gewonnen hatte. Der akademisch gebildete Humanist trat als Redner auf, wurde 1514 durch Ks. Maximilian I. zum poeta laureatus gekrönt und unterhielt enge Kontakte zu zeitgenöss. Musikern wie Ludwig Senfl.

1518 gab V. seine akad. Tätigkeit auf, kehrte nach St. Gallen zurück und stellte sich in den Dienst seiner Heimatstadt. Ab 1521 Mitglied des Kl. Rats, vollzog er ab 1522 den Übergang zu den Ideen der Reformation und war 1523 Präs. der 2. Zürcher Disputation. 1525 spielte er die massgebl. Rolle bei der Einführung der Reformation in St. Gallen, ab 1526 amtierte er bis ans Lebensende im Dreijahresturnus als Bürgermeister. Der Versuch, die 1529 im 1. Kappeler Landfrieden erlangten Vorteile der Reformierten für die Aufhebung des Klosters zu nutzen, scheiterte 1531. Das Kloster blieb Nachbar der Stadt und dessen Abt Gegenspieler V.s, doch wahrte die Stadt unter V. als politisch und geistig führender Persönlichkeit ihre Selbstständigkeit und damit auch den ref. Glauben. In der eidg. Politik wirkte er mehrmals als Gesandter an der Tagsatzung, 1549 auch als Obmann eines eidg. Schiedsgerichts.

V. führte in St. Gallen die gelehrte Tätigkeit fort, doch mit veränderten, auf seine Stadt fokussierten Interessen und nur mehr als Mittelpunkt eines interessierten Kreises von Freunden, darunter Johannes Kessler, der zu V.s Biograf und Nachlassverwalter wurde. Ausserhalb St. Gallens waren Heinrich Bullinger, Johannes Comander und Oswald Myconius wichtige Korrespondenten; insgesamt haben sich rund 1'850 Briefe von und an V. erhalten. Während der Aufhebung des Klosters standen ihm dessen Archiv und Bibliothek längere Zeit offen. Auf dieser Quellengrundlage, erweitert um die städt. Überlieferung, verfasste er 1529-32 in der Erwartung, die Stadt trete an die Stelle des Klosters, die "Grössere Chronik der Äbte", die den Zeitraum 1199-1491 umfasst und formal in der Tradition der klösterl. Geschichtsschreibung steht, inhaltlich aber mit ihr bricht und sich sprachlich an ein breites Publikum richtet. Nach der Niederlage der Reformierten in der 2. Schlacht bei Kappel 1531 legte V. das Werk 1532 unvollendet beiseite, betrieb jedoch weiterhin hist. sowie theol. Forschungen mit Schwergewicht auf der regionalen Geschichte sowie auf der Kirchengeschichte, u.a. zu den Grundlagen des Mönchtums und zur Entwicklung von der Urkirche zur Papstkirche. Auf dem Gebiet der Medizin hielt sich V., der neben seiner polit. Tätigkeit ab 1518 ohne formelle Ernennung auch die Aufgaben des Stadtarztes wahrnahm, an die in Wien gelehrte arab.-lat. Tradition.

V.s Werke der zweiten Lebensphase blieben weitgehend ungedruckt. Seine für die 1547-48 publizierte Schweizerchronik von Johannes Stumpf verfassten Texte, u.a. die "Kleinere Chronik der Äbte", sind dort stark gekürzt und auf V.s Wunsch anonym eingeflossen. Dank handschriftl. Verbreitung wurde die Kleinere Chronik in der Stadt St. Gallen dennoch rasch zur massgebl. Darstellung der eigenen Geschichte. Im Druck veröffentlichten Melchior Goldast bereits 1606 und Ernst Götzinger 1875-79 die hist. Schriften V.s. Auf dieser Grundlage etablierte die ref. Historiografie (Eduard Fueter, Werner Näf, Hans Conrad Peyer) V. im 20. Jh. in bewusstem Kontrast zu Aegidius Tschudi als ersten zu hist. Objektivität fähigen Geschichtsschreiber der Schweiz. Die neuere Forschung hat hingegen gezeigt, dass auch V.s Darstellung der St. Galler und eidg. Geschichte parteigebunden blieb, beeinflusst durch Herkunft, polit. Überzeugungen und reformator. Glauben. So steht der krit. Distanz zum eidg. Gründungsmythos die Fixierung auf die Feindbilder Kloster und Papstkirche gegenüber. Anders als Tschudi vertrat V. aber den Gedanken des Wandels und der Entwicklung aller Dinge und prägte mit Blick auf eine Periodisierung der Geschichte den Begriff Mittelalter für die Epoche zwischen Antike und damaliger Gegenwart.

Die Privatbibliothek im Umfang von 450 Bänden ging 1551 testamentarisch an die Stadt St. Gallen, wo sie zusammen mit dem handschriftl. Nachlass den Kernbestand der Vadian. Sammlung in der Kantonsbibliothek St. Gallen bildet. Die Übertragung der Bücher an die Stadt wurde im Testament genau geregelt. Es enthält Anweisungen zur Pflege der Bücher. Der Kreis der Benutzer wird beschränkt auf Pfarrer, Lehrer, Magistratspersonen und die NACHKOMMEN Vadians. ( Joachim Vadian von Rudolf Gamper ISBN 978-3-0340-1405-2)
Vadianische Sammlung:
100 mittelalterliche Handschriften mit Texten und Bildern aus allen Sachgebieten
700 neuzeitliche Handschriften mit mehrheitlich historischen Inhalten
60 Gelehrtennachlässe und persönliche Sammlungen von St.Gallern
Autographensammlung Robert Alther mit rund 16’000 handgeschriebenen Dokumenten
225 Inkunabeln (Drucke vor 1500)
7000 Drucke der frühen Neuzeit
100 Porträts von bedeutenden St.Gallern (Bürgermeistern, Dekanen u.a.)
3000 historische Stadtansichten von St.Gallen (Drucke und Fotos)

Werke
– Die Grössere Chronik der Äbte, bearb. von B. Stettler, 2 Bde., 2010
– Die Kleinere Chronik der Äbte, bearb. von B. Stettler, 2013
Archive
– KBSG, Vadian. Slg.
Quellen
– Die Vadian. Briefslg. (der Stadtbibliothek St. Gallen), hg. von E. Arbenz, H. Wartmann, 7 Bde., 1890-1913
– Bibliotheca Vadiani, bearb. von V. Schenker-Frei, 1973
Literatur
– V.-Studien 1-17, 1945-2006
– F.W. Bautz, Biogr.-Bibliograph. Kirchenlex. 12, 1997, 1003-1013
– V. als Geschichtsschreiber, hg. von R. Gamper, 2006
– R. Frohne, Das Welt- und Menschenbild des St. Galler Humanisten Joachim von Watt/Vadianus (1484-1551), 2010
– C. Müller, «Doktor Joachim von Watts arabist. Arztpraxis in St. Gallen», in NblSG 151, 2011, 37-44
– Senfl-Studien 1, hg. von S. Gasch et al., 2012

Autorin/Autor: Christian Sieber
1904 schuf Richard Kissling in St. Gallen ein Denkmal Vadians. 
VON WATT, Dr. med. Dr. med. Joachim Vadian \ Vadianus (I2889)
 
4929 zuerst Geistlicher, Chorherr zu Büren 1305, wegen Gefahr des Aussterbens wieder laisiert,
1314 Herr zu Büren bei Sursee, 1330 und 1338 hgl österreichischer Hofmeister, 1335 Vogt zu Rüschlikon und Kyburg, 1336 Gutspfleger im Sisgau der Königin Agnes, Burggraf in Weissenegg, österreichischer Pfleger und Amtmann in Aargau, Diplomat im Dienst Oesterreichs, Hofmeister Herzog Ottos

weiterführende Info: HLS
Laisierung
Unter Laisierung versteht man den Verlust aller Rechte und Pflichten, die mit dem klerikalen Stand (Kleriker) verbunden sind. Die Weihe selbst kann nicht entzogen werden, da sie wie die Taufe oder Firmung unwiderruflich ist, wohl aber wird ein Verbot ausgesprochen, die mit der Weihe gegebene Vollmacht auszuüben.

Die Laisierung geschieht entweder strafweise aufgrund eines besonders schweren Vergehens gegen die priesterlichen Verpflichtungen, oder aufgrund der Bitte eines Klerikers durch päpstliche Dispens.

Der Laisierte verliert alle Ämter, Rechte und Aufgaben, die mit dem Klerikerstand zu tun haben. Er ist auch nicht mehr an die entsprechenden Verpflichtungen gebunden (Stundengebet, Kleidung usw.). Von der Verpflichtung zum Zölibat kann nur der Papst dispensieren.
Dorn, Anton Magnus; Eberts, Gerhard (Hrsg.), Redaktionshandbuch Katholische Kirche, München 1996 
VON AARBURG, Ritter Ritter Rudolf I. (I26145)
 
4930 zum Grünenberg auf Peterhofstatt am Stadtgericht 1526, Zwölfer zur Schneidern 1528, Natalrat 1529-1540, Obervogt zu Schwammendingen 1529, Bauherr und Zeugherr 1532 & 1549, Landvogt zu Grüningen 1541, Rechenherr 1548 & 1549, Amtmann von Fraumünster 1550, Schützenhauptmann, Schildner zum Schneggen,

Wappenbeschreibung / Blasonierung
In Gold schwarzer Steinbock. 
KELLER VOM STEINBOCK, Hans Balthasar (I20499)
 
4931 zum Leuen, zu den Bäuen 1565 SCHLUMPF, Kaspar (I29310)
 
4932 Zunächst ein Anhänger König Heinrichs IV., seines Schwagers, nahm er während der Auseinandersetzungen des Investiturstreits eine gegensätzliche Position zu diesem ein und wurde von der Opposition am 15. März 1077 in Forchheim zum Gegenkönig gewählt. Nach mehreren kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen ihm und Heinrich verlor er 1080 in der Schlacht bei Hohenmölsen nach einer schweren Verwundung sein Leben.  VON RHEINFELDEN, Rudolf \ Rudolph (I10381)
 
4933 Zunächst regierte Thoros von den Burgen Vahka und Pardzerpert aus sein Fürstentum, in dem er mit Rückendeckung der Führer der Kreuzfahrerstaaten die Feudalherrschaft weiter ausbaute. Auf Initiative des Tankred von Tiberias eroberte Thoros 1107 die von einer byzantinischen Garnison gehaltene Festung Anazarbos. Kurz darauf fiel ihm Sis in die Hände, das er zur neuen Hauptstadt Kleinarmeniens machte. 1108 wehrte Thoros die Bedrohung seines Territoriums durch nomadisierende Türken ab, die in die Region um Melitene eingefallen waren. Ein Angriff des Seldschukensultans Malik Schah I. wurde 1111 von Thoros’ Bruder Leo unter erheblichen Verlusten zurückgeschlagen.

Im Jahr 1112 führte Thoros persönlich eine grausame Vergeltungsaktion gegen die byzantinischen Herren der Burg Kyzistra (bei Darende, nicht zu verwechseln mit Kybistra), die 1079 (oder 1080) den letzten Bagratidenkönig Gagik II. im kappadokischen Exil ermordet hatten.[3] 1114 lieferte er den armenischen Herrn von Raban, Vasil Dagh, der sich gegen die Franken erhoben hatte, an Balduin von Edessa aus.[4] 1118 sandte er dem Fürsten von Antiochia, Roger von Salerno, ein Hilfstruppenkontingent unter dem Kommando seines Bruders Leo für die Belagerung von Azaz.

Als bekennender armenischer Christ förderte Thoros die klösterliche Kultur in seinem Fürstentum; insbesondere das Kloster Drazark ließ er reich ausstatten. In Drazark wurde Thoros nach seinem Tod, der auf 1129 oder 1130 datiert wird, auch beigesetzt. Nachfolger als Fürst von Kleinarmenien wurde sein Sohn Konstantin, der jedoch schon nach wenigen Monaten einer Palastintrige zum Opfer fiel. Ein zweiter, wohl früh verstorbener Sohn namens Oschin ist nur aus zwei Inschriften in Anazarbos bekannt. 
N., Thoros (I24276)
 
4934 Zündete. SCHLUMPF, Anna (I2986)
 
4935 Zünfter zur Kämbel 1545, Zwölfer, 1555 Mitglied des Rates, 1560 Bauher, 1565 Vogt zu Grüningen, 1575 Zunftmeister, 1582 Oberster Meister BRUNNER, Felix (I3605)
 
4936 Zünfter zur Schmieden 1579, Zwölfer 1602, Landvogt zu Eglisau 1611 HIRZEL, Peter (I3594)
 
4937 Zünfter zur Waag 1588, Zwölfer 1594, Zunftmeister 1606 und 1617, amtmann zu Küsancht 1608, schultheiß 1616, Statthalter 1618, Salzhausschreiber und Obmann Gemeiner Klöster 1624 BALBER, Hans Heinrich (I3596)
 
4938 zünftig zum roten Löwen, Mitherr zu Münsingenund Märisried
verkauft Münsingen an Burkhard Nägeli, Herr zu Signau, den Bürgern 1414, Vogt zu Trachselwald 1438
Petermann, des Grossen Rates 1411 und 1412 und 1414 Mitglied des Kleinen Rates, wurde in vorgerücktem Alter 1438 Landvogt nach Trachselwald, wo er jedoch schon 1439 starb. Noch zu seinen Lebzeiten hatte ihm sein Vater 1426 schenkungsweise die Herrschaft Signau abge­treten; infolge bald darauf entstandener Differenzen wegen eines mit dieser Schenkung ihm zu Gunsten seiner Schwestern überbundenen Schleisszinses widerrief aber am 30. November 1429 Johann dieselbe und Signau kam in der Folge an seine Schwester Clara. Petermann erscheint mitunter als Junker oder Edel­knecht betitelt. Mit Benedicta v. Hürnberg, welche sich 1441 mit Burkard Nägeli wiedervermählte, zeugte er laut Ratsverhandlung vom 2. Dezember 1441 zehn Kinder, von denen aber nicht alle dem Namen nach bekannt sind und die bei ihres Vaters Tod noch minderjährig waren. Von den Töchtern heirateten u. a. Anna um 1444 Anton v. Gysenstein und nachwärts Ludwig Hetzel v. Lindnach, Elisabeth um 1450 Thüring Effinger von Brugg und Jonatha 1454 Heinrich Summerer v. Immenberg aus Aarau, welchem sie die oberländischen Gerichtsbarkeiten ihres Vaters zubrachte.
Eingebürgert ‎
--> Stubengeselle zum Roten Löwen ‎1407 in Bern, Bern, BE, CHE
--> Grossrat ‎1411 in Bern, Bern, BE, CHE
--> Ratsherr ‎1414 in Bern, Bern, BE, CHE
--> Landvogt ‎1438 in Trachselwald, Trachselwald, BE, CHE 
VON BÜREN, Petermann (I29803)
 
4939 Zunftmeister zur Gerwe 1438, Vogt zu Hottingen 1463, Fähnrich,  WYSS VOM ANGEL, Jakob (I1721)
 
4940 Zur Blütezeit der Messingindustrie im 17. und 18. Jahrhundert waren in Stolberg etwa vierzig Kupfermeisterfamilien tätig. Die bekanntesten sind Beck, Dollart, Hansen, Lynen, Mewis, Momma, Peltzer, Prym, Schardinel, Schleicher, von Asten und Wuppermann. Auch die Hoeschs, die im Oberlauf des Vichtbaches als Reitmeister tätig waren, wirkten in Stolberg als Kupfermeister und kamen ursprünglich aus Aachen.

Schleicher (Variation: Slicher) ist die älteste und eine der bedeutendsten Kupfermeisterfamilien in Stolberg und im Aachener Raum. Vor allem durch die ehelichen und geschäftlichen Verbindungen der Familie Schleicher mit den im Raum Stolberg ebenfalls erfolgreichen Fabrikantenfamilien Hoesch, Peltzer, Prym, Lynen, von Asten und Anderen gehörte Stolberg über einen Zeitraum von mehr als 200 Jahren zu einem der bedeutendsten Zentren der Kupferindustrie Europas. 
SCHLEICHER, Leonhard (I47571)
 
4941 Zur Blütezeit der Messingindustrie im 17. und 18. Jahrhundert waren in Stolberg etwa vierzig Kupfermeisterfamilien tätig. Die bekanntesten sind Beck, Dollart, Hansen, Lynen, Mewis, Momma, Peltzer, Prym, Schardinel, Schleicher, von Asten und Wuppermann. Auch die Hoeschs, die im Oberlauf des Vichtbaches als Reitmeister tätig waren, wirkten in Stolberg als Kupfermeister und kamen ursprünglich aus Aachen.

Schleicher (Variation: Slicher) ist die älteste und eine der bedeutendsten Kupfermeisterfamilien in Stolberg und im Aachener Raum. Vor allem durch die ehelichen und geschäftlichen Verbindungen der Familie Schleicher mit den im Raum Stolberg ebenfalls erfolgreichen Fabrikantenfamilien Hoesch, Peltzer, Prym, Lynen, von Asten und Anderen gehörte Stolberg über einen Zeitraum von mehr als 200 Jahren zu einem der bedeutendsten Zentren der Kupferindustrie Europas. 
SCHLEICHER, Abraham (I47573)
 
4942 Zur Blütezeit der Messingindustrie im 17. und 18. Jahrhundert waren in Stolberg etwa vierzig Kupfermeisterfamilien tätig. Die bekanntesten sind Beck, Dollart, Hansen, Lynen, Mewis, Momma, Peltzer, Prym, Schardinel, Schleicher, von Asten und Wuppermann. Auch die Hoeschs, die im Oberlauf des Vichtbaches als Reitmeister tätig waren, wirkten in Stolberg als Kupfermeister und kamen ursprünglich aus Aachen.


Anschlusstafel: Humboldt–Heidermanns (PDF/JPG)
Tafelindex: nur Katharina Beck auf obiger Tafel
http://www.heidermanns.net/gen-tab.php?TN=Humboldt-Heidermanns&ID=40258 
BECK, Katharina (I47586)
 
4943 Zur Blütezeit der Messingindustrie im 17. und 18. Jahrhundert waren in Stolberg etwa vierzig Kupfermeisterfamilien tätig. Die bekanntesten sind Beck, Dollart, Hansen, Lynen, Mewis, Momma, Peltzer, Prym, Schardinel, Schleicher, von Asten und Wuppermann. Auch die Hoeschs, die im Oberlauf des Vichtbaches als Reitmeister tätig waren, wirkten in Stolberg als Kupfermeister und kamen ursprünglich aus Aachen.

Schleicher (Variation: Slicher) ist die älteste und eine der bedeutendsten Kupfermeisterfamilien in Stolberg und im Aachener Raum. Vor allem durch die ehelichen und geschäftlichen Verbindungen der Familie Schleicher mit den im Raum Stolberg ebenfalls erfolgreichen Fabrikantenfamilien Hoesch, Peltzer, Prym, Lynen, von Asten und Anderen gehörte Stolberg über einen Zeitraum von mehr als 200 Jahren zu einem der bedeutendsten Zentren der Kupferindustrie Europas. 
SCHLEICHER, Maria (I48524)
 
4944 Zur Blütezeit der Messingindustrie im 17. und 18. Jahrhundert waren in Stolberg etwa vierzig Kupfermeisterfamilien tätig. Die bekanntesten sind Beck, Dollart, Hansen, Lynen, Mewis, Momma, Peltzer, Prym, Schardinel, Schleicher, von Asten und Wuppermann. Auch die Hoeschs, die im Oberlauf des Vichtbaches als Reitmeister tätig waren, wirkten in Stolberg als Kupfermeister und kamen ursprünglich aus Aachen. BECK, Isaak (I48748)
 
4945 Zur Blütezeit der Messingindustrie im 17. und 18. Jahrhundert waren in Stolberg etwa vierzig Kupfermeisterfamilien tätig. Die bekanntesten sind Beck, Dollart, Hansen, Lynen, Mewis, Momma, Peltzer, Prym, Schardinel, Schleicher, von Asten und Wuppermann. Auch die Hoeschs, die im Oberlauf des Vichtbaches als Reitmeister tätig waren, wirkten in Stolberg als Kupfermeister und kamen ursprünglich aus Aachen. SCHLEICHER, Johanna (I49123)
 
4946 zur Entstehungsgeschichte der Schweiz
- Vorläufer der modernen Schweiz waren die seit dem Ende des 13. Jahrhunderts bis 1798 als lockerer Bund organisierte ALTE EIDGENOSSENSCHAFT
- von 1798 bis 1803 bestehende zentralistisch aufgebaute Helvetische Republik
- 1803 gegründete und 1815 neu organisierte «Schweizerische Eidgenossenschaft
https://de.wikipedia.org/wiki/Entstehung_und_Wachstum_der_Alten_Eidgenossenschaft
https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Schweiz#Entstehung_und_Wachstum_der_Alten_Eidgenossenschaft_1291%E2%80%931515

Heinrich v. OW, geb. 16.3.1634 n.Chr. war Sohn von:
v. OW, Conradt, heir. 1616/19.1.1617 n.Chr.[*42]. Er stirbt an der Pest, das Todesjahr wird 1635 n. Chr. gewesen sein., - z.B. 14.7.1362 n.Chr.: Heinrich BADER zu CONSTANZ bezeichnet ein Gut „und stosset undenan mins herren guºt und obenan an Hansen des Brotbeken guºt von RADOLFZELL..." [*43] als einen v. OW-Besitz; und Konrad v. OWE besitzt 1322/1331 n.Chr. in KREUZLINGEN „vinea et ager".
Mit seiner Frau ist er 1631 n.Chr. Pate beim Kind des Jacob WÜGER und der Margaretha WIPF. Margaretha WIPF, die Kindsmutter, ist eine Schwester der Barbara WIPF, welche verheir. ist mit Bartli (Berthold) v. OW, einem Sohn des Conrad v. OW und der Elsbeth (HELLER) und Neffen des Schwartzhans v. OW. (Er ist also Pate beim Kind des Schwagers seines Vetters.)
Seine Frau ist Ursula SUTER, geb. (born) DÖRFLINGEN 12.8.1621 n.Chr., Pate: Jacob SCHILLING, (T.v. Beat Wilhelm SUTER und Anna WINGARTNER [*44] .
Vielleich eine verwandtschaftliche Linie: Verena SUTER, geb. (born) NEUNKIRCH 26.2.1615 n.Chr., Tochter des Calixt SUTER ibid. - Aus NEUNKIRCH/KLETTGAU stammt auch die eine Generation später angegliederte Familie BRODBECK. Sie heiratet 1636 n.Chr. als Witwe Bernhard v. OW, mit dem sie 1638 n.Chr. einen Sohn hat; [sutor = Schneider].
Von AUW Genealogy - Many thanks to Johannes von Dahl

Frank Heidermanns
A. Blömer, Ahnenliste Johann Peter Keller, * 3.4.1935 in Rheydt, Mönchenglad-bach 1987, S. 68
A. Blömer, Ahnenliste des Wilhelm Arnold Nierstras, Mönchengladbach 2000, S.10
http://www.heidermanns.net/gen-pers.php?ID=66042

https://www.geni.com/people/Conradt-von-Ow/6000000014537175943
https://www.geni.com/people/Ursel-Suter/6000000014537578077


 
SUTER, Ursel (I986)
 
4947 zur hohen Stube 1474, Obervogt auf Farnsburg 1482 - 1485, erhielt 1469 einen Wappenbrief, 1476 bei Grandson zum Ritter geschlagen
--> zur hohen Stube ‎1474 in Basel, Basel, BS, CHE
--> Ritterschlag ‎1476 in Grandson, Grandson, VD, CHE
--> Obervogt ‎1482/1485 in Farnsburg, Sissach, BL, CHE
Eingebürgert ‎ in Basel, Basel, BS, CHE 
SCHLIERBACH, Hans (I19254)
 
4948 Zur Stärkung der Opposition gegen Kaiser Heinrich IV. vermittelte Papst Urban II. um 1089 die Ehe des etwa 16-jährigen Welf mit der mehr als 40-jährigen Mathilde von Tuszien, der Herrin von Canossa.[1] Die Ehe sollte die Abspaltung eines Mittelreichs von Bayern bis nach Norditalien ermöglichen.[2] Doch es war eine Scheinehe, die dadurch belastet wurde, dass Mathilde ihre Besitzungen bereits dem Papst übereignet hatte. Im Sommer 1095 trennte sich Welf V. von ihr. Er und sein Vater Welf IV. versöhnten sich mit dem Kaiser. In deren Folge wurde Welf IV. wieder im Herzogtum Bayern eingesetzt, und Welf V. folgte einige Jahre später nach.

Welf blieb dem Kaiser gegenüber loyal und beschränkte sich – neben der Begleitung der kaiserlichen Feldzüge – auf sein Amt als Herzog von Bayern, über das wiederum kaum etwas bekannt ist. Nachdem er 19 Jahre lang regiert hatte, starb er in der Burg Kaufering bei Landsberg in Oberbayern; sein Leichnam wurde neben dem seines Vaters in Weingarten beigesetzt.[3]

Welf V. hatte kein zweites Mal geheiratet, er blieb kinderlos; sein Nachfolger in Bayern wurde sein Bruder Heinrich der Schwarze. 
..., Welf V. (I37183)
 
4949 Zur Unterscheidung von seinem gleichnamigen Bruder wurde er, der Herr von Hindelbank, Jegenstorf, Riggisberg und Spiez war, auch als "der Jüngere" bezeichnet.
Er war ab 1501 im Grossen Rat, 1506 Landvogt von Grandson, 1508 Mitglied des Kleinen Rats und 1519 bis 1539 Schultheiss von Bern, 1511 bernischer Gesandter nach Neuenburg, 1512 nach Genf zum Herzog von Savoyen, Karl III. und nach Venedig zu Papst Julius II. Er nahm 1513 im Zug nach Dijon und 1515 nach Mailand teil und war 1528 Oberbefehlshaber in den Oberländer Reformationsunruhen und Hauptmann im ersten und zweiten Kappelerkrieg 1529 wie 1531.
In Hindelbank liess er 1517-1518, kurz vor der Reformation, eine neue Kirche mit wertvollen Bildfenstern bauen.
weiterführende Info: HLS Wiki 
VON ERLACH, Hans (I21659)
 
4950 zur Unterscheidung von seinem gleichnamigen Großonkel der Jüngere genannt, war ein byzantinischer Patrikios, Feldherr und Usurpator gegen die Kaiser Johannes Tzimiskes und Basileios II. PHOKAS, Bardas (I24244)
 

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