Strauss Genealogie


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4951 Zur Zeit seiner Thronbesteigung fanden auf Sizilien weiterhin Kämpfe mit den Sarazenen statt, Theophilos jedoch war gezwungen, alle seine Kräfte auf den Krieg gegen den Kalifen von Bagdad zu konzentrieren. Diesen hatte er selbst ausgelöst, als er einigen persischen Flüchtlingen Asyl angeboten hatte. Einer von jenen, der nach seinem Übertritt zum Christentum Theophobos genannt wurde, hatte schließlich Theophilos’ Schwester Helena geheiratet und war einer seiner Generäle geworden.

Die byzantinische Armee war anfangs erfolgreich. 837 wurden Samosata und Zapetra (Zibatra, Sozopetra), der Geburtsort des Kalifen al-Mutasim, erobert und zerstört. Auf Vergeltung sinnend, stellte al-Mutasim eine gewaltige Armee zusammen, von der ein Teil Theophilos, der sein Heer selbst kommandierte, bei Dasymon schlug, während der Rest auf Amorion marschierte, dem Herkunftsort der amorischen Dynastie. Nach einer Belagerung von 55 Tagen fiel die Stadt am 23. September 838 (vielleicht durch Verrat) in al-Mutasims Hand. Ein Großteil der Einwohner wurde getötet, der Rest als Sklaven verkauft, die Stadt bis auf die Grundmauern niedergerissen. Allerdings nutzten die Araber diesen Erfolg nicht aus. Dennoch erholte sich Theophilos nie von diesem Schlag. Seine Gesundheit ließ immer mehr nach.

836 führte er einen Feldzug gegen die Bulgaren unter Khan Malamir an und brach dabei den 30-jährigen Frieden, der zwischen den Omurtag und Kaiser Michael II. geschlossen worden war. In den folgenden Kampfhandlungen verlor Theophilos die Festungen Prowat und Burdizon bei Adrianopel und Philippopolis. Damit wurde die strategisch wichtige Via Militaris (auch Via Diagonalis genannt), die von Konstantinopel über Serdica bis nach Singidunum führte, unterbrochen.
Theophilos nahm auch diplomatische Beziehungen mit dem Emirat von Córdoba auf. 840 schickte er eine Gesandtschaft zu ʿAbd ar-Rahmān II., um von ihm die Rückgabe der Insel Kreta zu verlangen, die von dem andalusischen Abenteurer Abū Hafs al-Ballūtī besetzt worden war. ʿAbd ar-Rahmān gab zwar eine abschlägige Antwort, sandte aber umgekehrt eine arabische Delegation nach Konstantinopel, zu der auch der Dichter al-Ghazāl gehörte.[1]

Innenpolitik 
VON BYZANZ, Theopilos (I36549)
 
4952 Zürcher Bürgerfam., deren Stammvater Hans (1451), Wirt von Rorbas, 1429 das Zürcher Bürgerrecht erwarb. Die R. waren in den Räten vertreten und wurden zahlenmässig nur von den Meyer von Knonau und den Escher vom Glas übertroffen: Sie sassen ab 1513 30-mal für die Zünfte zur Meisen, Gerwe und Widder (vom 17. Jh. an v.a. für die Letztgenannte) im Gr. Rat sowie ab 1532 13-mal im Kl. Rat. Zu Beginn des 17. Jh. dominierten sie die Zürcher Politik mit drei Bürgermeistern, nämlich mit Hans Rudolf (->) und seinen beiden Söhnen Hans Heinrich (->) und Hans Rudolf (->). Ausserdem stellten sie 13 Landvögte. Die nicht im Staatsdienst tätigen R. waren Handwerker, Fabrikanten, Kaufleute, Rentner, Gelehrte, Geistliche oder traten in militär. Dienste. Den Schildnern zum Schneggen gehörten sie ab 1568 an; im 17. Jh. waren die R. Inhaber dreier Schilder. Mit den Söhnen von Bürgermeister Hans Rudolf teilte sich die Fam. in zwei Linien: Die im 18. Jh. erloschene Linie von Hans Jakob (1601-79) besass ab 1602 für rund ein Jahrhundert die Gerichtsherrschaft Sünikon und war v.a. im Staats- und Militärdienst aktiv. Die zweite, von Bürgermeister Hans Heinrich begründete Linie spaltete sich in drei Zweige, nämlich die Handwerkerlinie von Hans Conrad (1616-76), die zu Beginn des 19. Jh. erlosch, die Linie von Hans Rudolf (1617-56), die bis ins 18. Jh. v.a. Handwerker hervorbrachte, dann Kaufleute und Geistliche, und schliesslich die Linie von Hans Heinrich (->). Die Vertreter der Letzgenannten waren bis Ende 18. Jh. v.a. im Staats- und Militärdienst tätig, ab dem 18. Jh. auch als Geistliche, Ärzte (David ->, Johann Heinrich ->), Gelehrte (z.B. Johann Rudolf ->) und Kaufleute (Hartmann ->). Ab 1882 beteiligten sich die R. an einer Zürcher Privatbank, die seit den 1920er Jahren mit Rahn & Bodmer firmiert. Die R. besassen neben Stadthäusern auch das Schlösschen Susenberg am Zürichberg. 1669 wurde aus der Erbschaft von Bürgermeister Hans Heinrich ein Familienfonds gegründet. RAHN, N. (I37079)
 
4953 Zürcher Bürgerfam., die 1835 erloschen ist. Stammvater ist Hans von St. Gallen, der 1432 das Zürcher Bürgerrecht erhielt. Im 16. Jh. war die Fam. im Staats- und Militärdienst tätig und stieg dabei sozial so weit auf, dass sie 1590 in die Konstaffel und 1638 in die Adelige Gesellschaft zum Rüden aufgenommen wurde. Seit Hans Heinrich (1520-75) trugen immer wieder Angehörige der Fam. den Junkertitel und ab dem 16. Jh. gingen die R. ausschliesslich Ehen mit Frauen aus Zürcher Junkergeschlechtern ein. Sie sassen zwölfmal im Gr. Rat (erstmals 1520) und im 18. Jh. zweimal im Kl. Rat (Hans ->). 1646-1735 waren sie Inhaber der Gerichtsherrschaft Nürensdorf. Das nicht sehr zahlreiche Geschlecht besass im 16. Jh. zwei Schilde der Schildner zum Schneggen, wobei nur einer bis 1835 gehalten werden konnte. REINHARD, N. (I10221)
 
4954 Zürcher Bürgerfamilie unklarer Herkunft, die seit dem 14. Jahrhundert in Zürich nachgewiesen und deren gesicherter Stammvater der Müller Otto (1462) ist. Im 15. Jahrhundert gehörten die Werdmüller zu den einflussreichsten Handwerkerfamilien der Stadt. Ausgehend von Ottos Urenkeln Otto (->) und Beat (1517-1574) teilte sich die Familie in zwei Hauptlinien. Ottos Nachkommen waren häufig Geistliche oder im Staatsdienst tätig. Der letzte männliche Vertreter dieser Linie, Pfarrer Hans Ulrich, starb 1742.

Beat, Müller in der Werdmühle, begründete die zweite Linie, die sich bereits mit seinen Söhnen in vier Zweige spaltete: David (->) und sein Bruder Heinrich (->) gründeten nach ihrer Ausbildung als Textilhändler 1575 eine Wolltuchfabrikation und verarbeiteten ab 1587 auch Florettseide. Nach 1610 führte jeder der beiden Brüder ein eigenes Geschäft mit den Söhnen weiter. David produzierte im Alten Seidenhof und im Wollenhof, Heinrich im 1606-1607 errichteten Neuen Seidenhof. Die Angehörigen des David'schen Zweigs waren Kaufleute und Seidenindustrielle, zum Beispiel Barbara (->), oder standen wie deren Söhne Hans Georg (->) und Hans Rudolf (->) in militärischem Dienst. Die Nachkommen Heinrichs, so sein Sohn Beat (->), führten das Geschäft im Neuen Seidenhof weiter, bis es 1692 aufgegeben wurde. Sie spezialisierten sich im 18. Jahrhundert zunehmend auf den Textilhandel und waren bis ins 19. Jahrhundert als Kaufleute und Bankiers tätig. Der Begründer des dritten Zweigs, Christoph (1557-1617), erbte die Werdmühle. Seine Nachkommen waren im Müller- und Sägereigewerbe sowie im Holzhandel tätig oder widmeten sich dem Staats- oder Militärdienst wie Conrad (->). Der Kupferstecher Johann Konrad (->) wurde Honorarprofessor am Eidgenössischen Polytechnikum Zürich. Der Müllerzweig war nie so angesehen wie die anderen Zweige. Die Angehörigen des vierten, von Thomas (1562-1614) begründeten Zweigs erwarben dank dem Eisenhandel ein grosses Vermögen. Einzelne Vertreter dieses Zweigs gingen in fremde Dienste, zum Beispiel Hans Felix (->).

Die Werdmüller waren insgesamt bis 1798 stark am Regiment beteiligt: Sie stellten 78 Grossräte, phasenweise zehn bis zwölf gleichzeitig, und 35 Kleinräte – mehr zählten nur die Familien Escher vom Glas und Hirzel – und hatten 36-mal eine Obervogtei inne. Aus der Familie gingen mehrere Landvögte hervor, zum Beispiel Jakob (->), hingegen kein Bürgermeister. Die angesehene Familie besass spätestens ab 1545 einen Schild bei den Schildnern zum Schneggen, wobei sie zu Beginn des 18. Jahrhunderts sogar fünf Schilde gleichzeitig innehatte. 1715 erhielt die Familie das Schloss und die Herrschaft Elgg als Fideikommiss, das von Generalmajor Hans Felix begründet worden war. Ehen gingen die Werdmüller praktisch nur mit Angehörigen der bedeutendsten Stadtzürcher Familien ein. 
WERDMÜLLER, N. (I46154)
 
4955 Zürcher Bürgerfamilie. Stammvater der Wolf von Zürich ist Wernli von Honrain-Wollishofen, der 1351 Burger von Zürich wurde. Die Wolf waren bis Mitte des 16. Jahrhunderts ausschliesslich Fischer. Johannes (->), Begründer des Windegg-Stamms, verliess den Fischerberuf und studierte Theologie. Von da an brachte praktisch jede Generation Gelehrte hervor. Johannes' gleichnamiger Sohn (->) übernahm die Buchdruckerei Froschauer. Der Windegg-Stamm spaltete sich mit den Enkeln des ersterwähnten Johannes in fünf Zweige: Die Nachkommen von Hans Heinrich (1590-1629), der das Bergwerk am Gonzen von seinem Vater Hans Ulrich (->) übernommen und die Musikgesellschaft von Zürich gegründet hatte, stellten während sechs Generationen bis Anfang des 19. Jahrhunderts in jeder Generation mindestens einen Pfarrer. Daneben waren sie in handwerklichen Berufen oder als Wirte tätig. Zu diesem Zweig gehörte auch Erhard (->). Die Nachkommen des Apothekers Hans Ulrich (1592-1658) betätigten sich während vier Generationen als Goldschmiede. Der Zweig erlosch Mitte des 19. Jahrhunderts. Der von Hans Jakob (1601-1641) abstammende Zweig stellte vor allem Gelehrte und starb Anfang des 18. Jahrhunderts aus. Bei den Nachkommen von Hans Rudolf (1603-1645) dominierte während vier Generationen der Zuckerbäckerberuf; dieser Zweig starb Anfang des 19. Jahrhunderts aus. Dem ebenfalls im 19. Jahrhundert erloschenen, auf Hans Wilhelm (1604-1659) zurückgehenden Zweig gehörte unter anderem Hans Wilhelm (->) an. Kaspar (->), der Bruder des ersterwähnten Johannes, begründete den Bach-Stamm, dessen Angehörige Pfarrer, bedeutende Staatsmänner und Offiziere sowie Kaufleute, Gewerbetreibende und Handwerker wurden. Die Wolf gehörten mit ca. 40 Gross- und 17 Kleinräten zu den einflussreichsten Geschlechtern in der Zürcher Politik. Sie hatten ab 1601 16 Landvogtstellen inne. Ab 1574 waren die Wolf ständig bei den Schildnern zum Schneggen vertreten. 1773 kamen sie durch eine Erbschaft in den Mitbesitz der Gerichtsherrschaft Turbenthal, das dazugehörige Schloss blieb bis ins 20. Jahrhundert in Familienbesitz. WOLF, N. (I46159)
 
4956 Zürcher Bürgerfamilie. Stammvater ist vermutlich Johannes, Wirt von Erlenbach, der 1364 erstmals urkundlich erwähnt wird. Die Genealogie für die Zeit vor 1450 ist nicht gesichert: Hensli, ein Enkel des Stammvaters, erwarb 1422 das Zürcher Bürgerrecht und begründete damit den bedeutendsten Zweig der Wirz, jenen der Ammänner von Uerikon. Sonst herrschen aber Unsicherheiten bezüglich der Enkel und/oder der Söhne von Johannes, die zum Teil auch das Zürcher Bürgerrecht erwarben (1381, 1383, 1401). 1401 erhielt Ruedi, Sohn von Johannes, einen Teil des Johanneshofs von Uerikon als Lehen und zog nach Uerikon. Ulrich, vermutlich sein Bruder und Vater von Hensli, wurde 1403 als erster Wirz Einsiedler Ammann in Uerikon. Dieses Amt hatte die Familie bis 1548 inne; innerhalb von sechs Generationen stellte sie acht Ammänner. Im 15. und 16. Jahrhundert besetzten die Wirz weitere Ammannämter in der Zürcher Landschaft und waren Schaffner der Johanniter von Wädenswil. Bereits Ende des 15. Jahrhunderts gehörten sie zu den reichsten Zürcher Familien. 1492 erwarben sie von Albert von Bonstetten einen Wappenbrief, der ihre Erhebung in den Ritterstand bestätigte, und im 16. Jahrhundert führten sie den Junkertitel. Das Ansehen der Familie im 15. und 16. Jahrhundert zeigt sich an den zahlreichen Ehepartnern aus junkerlichen Familien, unter anderem der von Cham. Ab 1415 sassen die Wirz im Grossen Rat, ab 1444 im Kleinen Rat. Mitte des 16. Jahrhunderts erwarben sie fünf Schilde bei den Schildnern zum Schneggen. Im Verlauf des 17. Jahrhunderts gingen sie im Handwerker- und Geistlichenstand auf und verloren den Junkertitel sowie die Schilde bei den Schildnern. Im 18. und 19. Jahrhunderts betätigten sie sich vor allem als Krämer, Schreiber, Geistliche und Chirurgen. Ein Zweig produzierte im 19. Jahrhundert Seide. Der Familienfonds wurde 1804 von Pfarrer Leonhard (1748-1804) gestiftet.

Wappenbeschreibung / Blasonierung
Gespalten von Gold und Blau, zwei Fasshahnen in gewechselten Fraben. 
WIRZ, Diethelm (I8529)
 
4957 Zürcher Bürgergeschlecht, ursprünglich aus Kaiserstuhl, dort erstmals um 1190 mit Jacob erwähnt, einem Ministerialen der Gf. von Habsburg. Angehörige der Fam. E. hatten ab Anfang des 13. Jh. das Amt des Schultheissen von Kaiserstuhl inne. Die Söhne von Johannes (1294), der das gleiche Amt ausübte, erwarben im 14. Jh. das Zürcher Bürgerrecht: Heinrich, Stammvater der E. vom Glas, am 20.7.1385, Johannes, Stammvater der E. vom Luchs, am 4.8.1384.

Die E. vom Glas gehörten seit ihrer Einbürgerung zu den Zürcher Spitzengeschlechtern. Heinrich heiratete in erster Ehe Margaretha zum Thor, in zweiter Ehe Regula Manesse von Manegg. Im 16. Jh. bestanden zwei Linien: Die Nachkommen von Bürgermeister Rudolf (->), Herrn zu Dübelstein, dessen Enkel Niclaus 1527 das Zürcher Bürgerrecht aufgab, nach Basel zog und sich nach der Heirat mit Ursula Grieb von und zu Binningen E. von Binningen nannte. Die Nachfahren von Rudolfs Bruder Hans blieben vorerst in Zürich, wo sie als reiche Kaufleute eine bedeutende wirtschaftl. und soziale Stellung innehatten.

Bis 1798 stellten die E. vom Glas fünf Bürgermeister, 45 Vertreter im Kl. Rat und 82 Mitglieder des Gr. Rats. Zur Fam. zählten im 16.-18. Jh. 34 Obervögte, 29 Landvögte und 20 Amtsleute, allein im 18. Jh. sieben Landvögte von Kyburg, der wichtigsten Zürcher Landvogtei. Auch die Gegnerschaft zu bedeutenden Zürcher Politikern führte die E. vom Glas nicht ins polit. Abseits: Im 15. Jh. waren sie vehemente Gegner Hans Waldmanns (v.a. Bürgermeister Rudolf und sein Bruder Hans). 1526 wurde Hans (->) wegen seiner Gegnerschaft zu Zwingli verhaftet. Schon im folgenden Jahr wieder in alle Ehren eingesetzt, führte er bald darauf die Zürcher Truppen an. Zu Beginn des 17. Jh. spalteten sich die E. vom Glas in versch. Linien, die sich später weiter teilten: die sog. Pfauen-E.-Linie, die nach Heinrich (->) benannte Heinrich'sche Linie und die E.-Rahn-Linie in Frankreich. Die E. vom Glas waren bis 1539 v.a. Mitglieder der Konstaffel (letzter Vertreter war Konrad ->) und traten danach versch. Zünften und den Schildnern zum Schneggen bei; vereinzelte E. vom Glas wechselten ab der 2. Hälfte des 17. Jh. zur Bürgerl. Konstaffel, z.B. Hans Jakob (->). 
ESCHER, Stammlinie (I20443)
 
4958 Zürcher Bürgergeschlecht. 1357 erste urkundliche Erwähnung mit Conrad, Knecht eines Glockengiessers aus Feldkirch. Genealogisch gesicherter Stammvater ist der Glockengiesser Peter (1476). Seine Familie führte die Glocken- und Stückgiesserei Füssli in Zürich, in welcher der grösste Teil der Zürcher Artilleriegeschütze produziert wurde. Der Betrieb wurde 1845 nach dem Tod von Wilhelm Konrad (1785-1843), des letzten Giessers der Füssli, aufgelöst. Aus dieser Linie stammt auch der Begründer des Buchdruckerzweiges Hans Rudolf (1709-1793). Er trat in die Firma seines Vetters Johannes Heidegger ein und übernahm sie 1766, als sich dieser aus der Firma zurückzog. 1770 wurde die Firma mit Orell, Gessner & Co. vereinigt (Orell, Gessner, Füssli & Co.). 1798 entstand nach dem Rücktritt von Heinrich Gessner die Firma Orell Füssli. Der Goldschmied Jakob (1532-1590) war der Begründer der Kaufmannslinie. Sein Sohn Hans Jakob, in erster Ehe mit Susanna Werdmüller verheiratet, kaufte von seinem Schwager David Werdmüller den Wollenhof in der Stadt Zürich und wurde zu einem bedeutenden Kaufmann. Seine Nachkommen heirateten Töchter aus bedeutenden Zürcher Familien, so war sein Sohn Hans Rudolf (1606-1652) mit Ursula Holzhalb und in zweiter Ehe mit Anna Fries verheiratet. Die Wollenhoflinie erlosch mit dem Tod des Landschaftsmalers Heinrich (1755-1829). Aus beiden Linien stammten auffällig viele Geistliche, Künstler und Kunstschriftsteller. Die Füssli waren aber auch politisch erfolgreich: Ab 1495 Mitglieder des Grossen Rats, kam 1571 der Glockengiesser Hans (1530-1586) als erster Füssli in den Kleinen Rat. Bis ins 18. Jahrhundert stellten die Glockenhof- und die Wollenhoflinie zwölf bzw. vier Kleinräte, jedoch keinen Bürgermeister. Aus den beiden Linien der Füssli stammten 21 Ober- und sieben Landvögte. Ab 1642 gehörte die Familie der Gesellschaft der Schildner zum Schneggen an. In Zürich ist der Name Füssli schon 1916 nach dem Tod von Wilhelm verschwunden. Letzter Nachkomme der Glockenhoflinie und letzter Träger des Namens Füssli war Karl Heinrich (1869-1951), Ingenieur in Manchester. FÜSSLI, Peter (I34592)
 
4959 Zürcher Bürgergeschlecht. 1416 erstmals in Zürich urkundlich fassbar. Benedict (1556), Sohn des Leutpriesters und Notars Heinrich von Stäfa (1513, Verfasser diverser Jahrzeitbücher und Urbare), erhielt 1538 das Zürcher Bürgerrecht. Bis ins 17. Jh. waren die F. v.a. Geistliche und Handwerker, dann Kaufleute und Unternehmer. 1710 gründete Hans Georg die Seidenfirma Zum Granatapfel. Seine Nachkommen und Verwandten führten die Firma weiter und gründeten neue Firmen (In der Königskrone, Johann Conrad Finsler zum Sihlhof). Die F. gehörten zu den reichsten Kaufleuten, waren aber erst seit 1759 (Hans Georg F.-Bodmer, 1709-90) im Gr. Rat. 1796 kamen die F. durch Hans Georg (1733-96) als Vertreter der Meisenzunft erstmals in den Kl. Rat. Die politisch wenig mächtigen F. hatten keine Landvogteistelle inne. Während der Mediation gehörten sie zur konservativen Partei. Die Ehefrauen der Kaufleute F. stammten ab Mitte des 18. Jh. ausschliesslich aus bedeutenden Kaufmannsfamilien. FINSLER, Benedikt (I46426)
 
4960 Zürcher Bürgergeschlecht. Stammvater ist der 1503 in Zürich eingebürgerte Seidensticker Erhart von Nürnberg. Seine Enkel begründeten die drei Hauptlinien. Hans (1534-1615), Eisenkrämer (Goldschmied) und erster Zunftmeister der Fam., stand einem Zweig vor, der sieben Zunftmeister der Schmidenzunft stellte. Die Linie von David (1536-72) brachte v.a. Handwerker hervor und erlosch im 19. Jh. Aus der Linie von Jakob (1541), dessen Sohn Hans Jakob (1604) mit Margareta Zwingli, Enkelin des Reformators, verheiratet war, stammten Gelehrte und Unternehmer (Seidenfabrikanten, Buchdrucker). Die Fam. H. stellte ab 1532 31 Gross- und ab 1572 16 Kleinräte sowie drei Landvögte im 17. und zwei im 18. Jh. Sie gehörte 1694-1810 der Gesellschaft der Schildner zum Schneggen an. Die männl. Linie des Geschlecht erlosch 1914. HEIDEGGER, Erhard (I20678)
 
4961 Zürcher Junkerfam., deren Herkommen und ältere Genealogie ungesichert ist. Als Stammvater gilt der mit Margaretha Trinkler verheiratete Hans. Sein Sohn Hans war 1489 Zwölfer der Zunft zur Meisen und damit der erste nachweisbare Grossrat der S. Dieser Zunft gehörten ausser dem Konstaffler Heinrich (gestorben 1542) alle Angehörigen der Fam. an. Sie führten ab dem 16. Jh. den Junkertitel, fanden ab 1585 Aufnahme bei den Schildnern zum Schneggen und zählten zu den führenden Geschlechtern der Stadt. Sie betätigten sich überwiegend im Militär- und Staatsdienst. Mit insgesamt sieben Vertretern sassen die S. im Gr. Rat. Im Kl. Rat stellten sie im 14. Jh. sechs, im 15. Jh. zwei und im 16. Jh. ein Mitglied, wobei nur Hans Ulrich (gestorben 1520) mit Sicherheit dieser Fam. angehörte. Das Geschlecht war nie sehr zahlreich und erlosch 1660 im männl. Stamm.


Literatur
– C. Keller-Escher, Promptuarium genealogicum, o.J. (ZBZ)

Autorin/Autor: Katja Hürlimann 
STUCKI, Hans (I3030)
 
4962 Zürcher Junkergeschlecht, das erstmals mit Waltherus Meisa 1225 urkundlich erwähnt wird. 1253 ist ein Walther Meis im Kl. Rat bezeugt. Genealogisch gesicherter Stammvater ist Heinrich, der 1362-67 dem Kl. Rat angehörte. Heinrich (->) amtierte als Bürgermeister von Zürich, ebenso sein Sohn Rudolf (->). Die drei Söhne von Jakob (1515), Jakob, Hans und Hans Jakob, begründeten je eine Linie, wobei sich die von Jakob in weitere, nach ihren Gerichtsherrschaften benannte Äste verzweigte (M. von Teufen, M. von Wülflingen und M. von Wetzikon), aus denen die heute noch in der Schweiz, Österreich und Deutschland lebenden M. stammen. Die Fam. weist kath. und ref. Zweige auf. Die Hans'sche Linie erlosch bereits mit dem Tod seiner beiden Söhne Hans und Felix, die Hans Jakob'sche Linie zu Beginn des 19. Jh. Einige M., wie z.B. Hans Konrad (->), waren in Zürich in der Politik sowie im Staats- und Militärdienst sehr einflussreich. Die Junker besassen die Gerichtsherrschaften Teufen mit Rorbas, Freienstein und Berg, Wülflingen, Wetzikon, Nürensdorf und einen Teil von Kempten, wohnten in den dazugehörigen Schlössern und widmeten sich wohl v.a. den Gerichtsherrschaften, die praktisch ihre einzige Einnahmequelle darstellten. Sie gehörten vom 13. bis ins 18. Jh. zwölfmal für die Konstaffel dem Kl. Rat und 1515-1798 26-mal dem Gr. Rat an. Vom 15. bis ins 18. Jh. stellten sie 13 Landvögte und verfügten über mehrere Häuser, einen Ritterturm in Zürich sowie Grundbesitz an versch. Orten rund um Zürich. Ehen gingen die M. fast nur mit Angehörigen anderer junkerl. Geschlechter ein, etwa den Edlibach, Escher vom Luchs, Grebel, Landenberg, Meyer von Knonau, Reinhard oder den Schmid von Goldenberg. Sie gehörten spätestens ab 1543 den Schildner zum Schneggen an und besassen z.T. gleichzeitig vier Schilde, was auf ihr hohes soziales Ansehen hinweist. Die Behauptung, die M. hätten den Junkertitel bereits 1366 geführt, ist falsch.


Von Meiss: Die Zürcher Patrizier
Sie sind die älteste Familie ­Zürichs: Der Erste in der Genera­tio­nenfolge, ein Waltherus Meisa, ­wurde im Jahr 1225 erstmals urkundlich erwähnt, es folgten knapp 800 Jahre Dauerpräsenz der Adelsfamilie von Meiss in der Limmatstadt. Vieles verschwand jedoch im Dunkel der Geschichte, sagt Florian von Meiss, der als Rechtsanwalt arbeitet und in Zürich wohnt. «Wir wissen nichts – weder wieso er so hiess, noch woher die Familie ­ursprünglich stammt. Wie die ­Familie es anstellte, Kar­rie­re zu ­machen, wie sie im Detail zu all ­ihren Ämtern, Vogteien und ­Gerichtsherrschaften gelangte, ist ­eigentlich auch nicht bekannt. Sicher eine grosse Rolle spielten die Heiraten.»

Gewiss ist auch, dass eine Fülle von Nachkommen in ­Zürich Spuren hinterlassen haben. Allein der Stammbaum ist viereinhalb Meter lang. Die von Meiss sassen im Stadtrat, stellten Bürgermeister und waren so oft im Stadt­regiment vertreten wie kaum ein anderes Zürcher ­Geschlecht. Bis heute sind von Meiss Mitglied der exklusiven ­Gesellschaft Schildner zum ­Schneggen. «Die Schildner waren die führenden Geschlechter Zürichs und hatten gewisser­massen ­ihren eigenen Klub», sagt Florian von Meiss. «Heute ist diese Vereinigung politisch bedeutungslos.» Im Schneggen treffen sich die Mitglieder aus den ehemals einflussreichen Zürcher Adelsfamilien lediglich noch zu geselligen Anlässen. ­

Ähnlich ist dies bei der Gesellschaft zur ­Constaffel: Früher war das so ­etwas wie die Zunft des Patri­ziats gewesen, zu deren Mitgründern im 14. Jahrhundert auch die von Meiss gehört hatten. Vergangenheit sind auch verschiedene Immobilien­besitztümer der von Meiss an bester Lage in der Stadt. Um das Jahr 1400 – damals war ein von Meiss Bürgermeister – erwarb die Familie das ­sogenannte Steinhaus an der Kirchgasse. Eine prächtige Liegenschaft, die vier Jahrhunderte lang in ihrem Besitz blieb. «Ich betrachte mich als Glied einer langen ­Kette», sagt ­Florian von Meiss. Wer so denkt, hat wohl auch einen Sinn für ­alles Vergängliche wie Reichtum, Macht, Eigentum. «Immerhin be­sitzen wir mitten in der Stadt noch ­einen ­wunderschönen Friedhofsplatz oberhalb des Bahnhofs Stadelhofen», meint er leicht belustigt. 
MEISS, Adelheid (Elisabeth) (I7809)
 
4963 Zürcher Junkergeschlecht, dessen Herkunft und ältere Genealogie unklar ist. Erstmals erwähnt wird um 1360 Heinrich, der vermutlich auch Stammvater ist. Erster genealogisch gesicherter Stammvater ist Hans, vermutlich ein Sohn oder ein Enkel Heinrichs. Nach Jakobs (->) Sohn Marx (1525-1601) sassen die S. in der Konstaffel und führten den Junkertitel. Zur gleichen Zeit erwarben sie zwei Schilde der Schildner zum Schneggen, die sie bis Mitte 17. Jh. besassen. Die Familienmitglieder widmeten sich ausschliesslich dem Militär- und Staatsdienst. Die nicht sehr zahlreichen S. sassen siebenmal im Gr. Rat der Stadt Zürich, erstmals 1493, sowie zweimal im Kl. Rat als Zunftmeister der Meisen, nämlich mit Heinrich (->) und seinem Sohn Jakob, der 1516 von Ks. Maximilian I. zum Ritter geschlagen wurde. Sie hatten drei Landvogteien inne, darunter zweimal Kyburg, sowie fünf Obervogteien im 15. Jh. und je eine im 16. und im 17. Jh. Das Geschlecht erlosch 1670 in der männl. Linie. STAPFER, Hans (I41884)
 
4964 Zürcher Junkergeschlecht. Erstes bekanntes Mitglied der Fam. war der 1382 in Zürich eingebürgerte Hans von Meilen. 1390 sass ein gewisser Jakob im Gr. Rat. Genealogisch gesicherter Stammvater ist Johannes (1483), der 1464 von Ks. Friedrich III. den Wappenbrief erhielt. Sein Bruder Heinrich (1504) wirkte 1473-89 als Zunftmeister zum Weggen. Als Freund Hans Waldmanns wurde er 1489 abgesetzt und gebüsst, 1490 rehabilitiert und wieder in sein Amt eingesetzt. Heinrich starb ohne Nachfahren. Die H. spielten in der Zürcher Politik des 15. bis 17. Jh. eine bedeutende Rolle. Sie stellten acht Obervögte, einen Landvogt und zwei Reichsvögte. Für die Zünfte zum Weggen und zur Saffran sowie als Constaffler gehörten sie sechsmal dem Kl. Rat an. 1547-1720 besassen sie einen Schild bei den Schildnern zum Schneggen und im 17. Jh. gar deren zwei. Der bekannteste Politiker der Fam. war Bürgermeister Johannes (->). Die H. betätigten sich v.a. im Staatsdienst. Der letzte männl. Nachkomme der Fam. starb 1820 in Klagenfurt.

Quellen und Literatur 
HAAB, Johannes (I41222)
 
4965 Zürcher Magistratengeschlecht. Der Stammvater Hans (1591) war als Weber von Rotmonten (heute Gem. St. Gallen) zugewandert und 1545 Bürger, 1566 Zwölfer der Zunft zur Waag und 1587 Mitglied des Kl. Rats geworden. Während andere Zweige der Fam. früh ausstarben oder in den Handwerkerstand zurückfielen, zählte der Zweig, dem Johann Jacob (->) angehörte, vom späten 17. Jh. an zur polit. Führungsgruppe der Stadt Zürich. Zu diesem Aufstieg aus dem Handwerker- und Kaufmannsstand hatten Eheverbindungen mit den wohlhabendsten und mächtigsten Zürcher Geschlechtern beigetragen. Der Zweig zählte jedoch nur wenige Mitglieder und starb mit Johannes bereits 1782 in der männl. Linie aus. LEU, N. (I46160)
 
4966 Zürcher Pfarrerbuch, 1953, S. 199. Erhard Dürsteler, Stemmatologia Tigurina, Band 1, S. 253r und 260v. David von Moos, Thuricum Sepultum, 5. Teil, 1780 (Grabinschriften der Kirchen in der Landschaft Zürich), S. 50. Die Blarer waren ein Bürgergeschlecht aus St. Gallen SG und dann aus Konstanz. Ab 1330 spalteteten sich die Blarer von Wartensee ab, die sich während der Reformation in einen kath. und einen prot. Zweig teilten. Letzterer starb 1868 mit Hans in Zürich ZH aus (Histor. Lexikon der Schweiz). Theologiestudent in Heidelberg 1663 (Matrikel der Universität Heidelberg, Anhänge I und V, "Tigurinus") und Zürich ZH 1666. Veröffentlichung: Positiones theologicae / de quibus, auxiliante supremo numine, sub praesidio ... Joh. Heinrici Hottingeri ... disputabit Joh. Jacobus Blaurerus a Wartensee [a. & r.] ..., Zürich 1666. Ordiniert 1666. Professor für Hebräisch am Collegium humanitatis in Zürich 1668, Pfarrer in Wald ZH 1671 und ab 1680 in Berg am Irchel ZH. Pate in Zürich ZH am 4.5.1681 und 10.10.1686. Alter bei Tod: im 54. Jahr. BLARER VOM WARTENSEE, Johann Jakob (I28653)
 
4967 Zürcher Pfarrerbuch, 1953, S. 327. Pfarrerbuch St. Gallen, 1971, S. 148. Erhard Dürsteler, Stemmatologia Tigurina, Band 3, Teil 2, S. 384r (mit Bildnis S. 382r). FNB: Fehlanzeige für Heidegger in Stein am Rhein SH. Studium in Zürich ZH (Veröffentlichung bei http://www.e-rara.ch/zuz/content/titleinfo/8881843: Deo t.o.m. in vota vocato, Petrus lapsus, sub moderamine Ioh. Caspari Wolphii ..., in publicae syzētēse�?s argumentum propositus à Gotthardo Heideggero, ad d. .. h.l.q.s., Zürich 1687). Ordiniert 1687. Pfarrer in St. Margrethen SG 1689 und Rorbas ZH 1697 sowie ab 1705 in Zürich ZH als Alumnatsinspektor. HEIDEGGER, Gotthard (I16940)
 
4968 Zürcher Pfarrerbuch, 1953, S. 528 (Schwyzer). Erhard Dürsteler, Stemmatologia Tigurina, Band 7, S. 226r. Studium in Zürich (Veröffentlichung bei http://www.e-rara.ch/zuz/content/titleinfo/10438736: Dissertatio theologica ex verbis Pauli, I. Cor I. v. 30 prior : quâ demonstratur Iesum esse Christum / eam, aspirante divinâ gratiâ, praeside Ioh. Casparo Wolphio ..., publicè defendent Ioh. Conradus Cellarius, Ioh. Casparus Suizerus, Ioh. Rodolphus Bollerus, Ioh. Iacobus Zur Eich, Arb. ..., loco horísque solitis d. .. Martii, Zürich 1686). Diakon in Schwanden GL 1689 und Pfarrer in Bilten GL 1692 sowie Steinmaur ZH 1708/33. Heirat vor 1688 mit Maria Charle und am 30.8.1727 mit Elisabeth Scheuchzer. Tod verkündet in den Zürcher "Donnstags-Nachrichten" vom 26.11.1733. SCHWEIZER, Johann Kaspar (I28729)
 
4969 Zürcher Ratsfamilie, die nach ihrem Wappen auch als Wyss vom Angel oder ab dem 18. Jahrhundert als Junker Wyss bezeichnet wird. Die Wyss gehören zu den ältesten Zürcher Bürgergeschlechtern, ihr Einbürgerungsjahr ist aber unbekannt. Das Geschlecht lässt sich auf einen Kürschner Burkhard zurückführen, der 1397 Zunftmeister zur Schneidern war. Die Familie entsandte – beginnend mit ihrem Stammvater – praktisch alle männlichen Vertreter in den Kleinen Rat und stellte mit Matthias (->), der 1503 von König Maximilian I. einen Wappenbrief erhielt, zu Beginn des 16. Jahrhunderts einen Bürgermeister. Danach verlor sie an Einfluss, was sich Ende des 17. Jahrhunderts mit dem Stadtschreiber David (1623-1682) wieder änderte. Ab der Mitte des 18. Jahrhunderts nahmen die Wyss mit dem Bürgermeister David (->) und zwei Vertretern im Kleinen Rat sogar eine herausragende Stellung ein. Die Familie gehörte ab dem 18. Jahrhundert nur noch der Zunft zur Schuhmachern (früher v.a. Meisen und Constaffel) sowie den Schildnern zum Schneggen an. Sie verfügt seit 1750 über einen Familienfonds. Hans Konrad (->) und David (->) gestalteten Zürichs Übergang ins 19. Jahrhundert massgeblich mit. Georg (->), Friedrich (->) und Heinrich (->) waren bis Anfang des 20. Jahrhunderts politisch tätig. Mit Georg, Friedrich und Salomon (->) stellten die Wyss bedeutende Vertreter der Wissenschaft bzw. der Justiz und der Wirtschaft. Die Familie war meist auf wenige männliche Mitglieder pro Generation beschränkt. Die heutigen Nachkommen stammen alle vom Bürgermeister David (->) ab. WYSS VOM ANGEL, von von Elisabeth (I1207)
 
4970 Zürich - Steinhaus Kirchgasse 33
Zürich, Kreuzung Hirschengraben, Kirchgasse und Obere Zäune : Das «Steinhaus», Wohnturm der Ritterfamilien MANESSE (13. Jh.) und von Meiss (1401-1799). Vermutlich war die Anlage mit dem angrenzenden Lindentor Bestandteil der sogenannten ersten oder zweiten Stadtbefestigung von Zürich. Von 1803 bis 1875 war das Haus Sitz der Zürcher Staatskanzlei; Gottfried Kellers Dienstwohnung (1861-74) lag im 2. Stock. 
VON MÜLLIMATTEN, Margarethe (I7883)
 
4971 Zürich, besitzt die Vogtei Nürensdorf, den halben Zehnten zu Breite, das Löhlibad bei Winterthur sowie Güter zu Erlenbach und Fluntern, Achtzehner 1524, Schultheiss 1533, des Raths, Vogt zu Küsnacht und Zollikon 1546, Landvogt zu Eglisau 1548, war mit bei Kappel, Schildner zum Schneggen (Schild 1). [1]
Besitzt die Vogtei  
MEISS, Jacob (I9033)
 
4972 Zürich, zur Linden, besitzt die Vogtei Nürensdorf, den Zehnten zu Breite, Güter zu Wipkingen, Erlenbach und Kloten, des Raths und Vogt zu Horgen 1508, Sekkelmeister 1510, Reichsvogt 1512, Pannerherr 1513, Gesandter nach Rom. [1]

Besitzt die Vogtei, Besitz: Nürensdorf

Die Schlacht bei Marignano (heute Melegnano) fand am 13. und 14. September 1515 in der italienischen Lombardei statt und war eine kriegerische Auseinandersetzung zwischen den Eidgenossen und dem Königreich Frankreich um das Herzogtum Mailand. Die Niederlage bei Marignano beendete die Expansionsbestrebungen der Eidgenossen und war eine der letzten grossen Schlachten, an denen die alte Eidgenossenschaft beteiligt war.[2] Der Rückzug der Eidgenossen bei Marignano galt lange als der erste dokumentierte geordnete Rückzug seit der Antike. Dieser Darstellung wurde aber widersprochen.[3] In der Literatur des 19. Jahrhunderts wird die Schlacht bei Marignano auch als die «Schlacht der Riesen» (italienisch battaglia dei giganti) bezeichnet.  
MEISS, Jakob (I9031)
 
4973 Zürich, zur Linden, Herr zu Werdegg, Vogt zu Horgen, Männedorf und Stäfa, Landvogt zu Andelfingen, Reichsvogt zu Wiedikon, Aesch und Altstetten, Landvogt zu Baden 1489 MEISS, Hans (I9023)
 
4974 Zusammen hatten sie sechs Kinder, fünf Söhne und eine Tochter. Der älteste Sohn Roger wurde 1118 geboren. 1130 wurde er zum Herzog von Apulien ernannt. Es folgten in kurzem Abstand Tankred, der Fürst von Bari wurde, Alfons, der Herzog von Capua wurde, und Wilhelm (* 1122), der als Wilhelm I. König von Sizilien wurde. Später folgten ein weiterer Sohn, Heinrich, und eine Tochter, Adelheid.

Elvira starb bereits im Alter von etwa 35 Jahren Anfang Februar 1135. Der Tod Elviras ging Roger so nahe, dass er erst 14 Jahre später wieder heiratete, als von seinen fünf Söhnen nur noch Wilhelm lebte. 
VON KASTILIEN (SIZILIEN), Elvira (I39167)
 
4975 Zusammen mit dem späteren Erzbischof von Köln, Anno von Steßlingen, besuchte er die Schule in Paderborn. Danach zählte er zu den Kanonikern des Magdeburger Doms. Zuletzt versah er dort das Amt des Propstes. In den Jahren 1060 bis 1063 wurde er zum Kanzler an den Hof König Heinrichs IV. und dessen Mutter Agnes von Poitou berufen. Nach seiner gescheiterten Wahl zum Erzbischof von Magdeburg wurde er im Frühjahr 1064 zum Bischof von Münster investiert. Friedrich scheiterte am Einspruch von Erzbischof Anno, der seinen Bruder Werner (Erzbischof von Magdeburg von 1063 bis 1079) durchsetzte. Im Konflikt des sächsischen Adels mit Heinrich IV. nahm Bischof Friedrich eine entgegengesetzte Haltung zu seinen Brüdern Dedo, Thimo und Gero ein. Bei der Belagerung der Harzburg im Jahre 1073 verhandelte er zusammen mit zwei anderen Unterhändlern im Auftrage des Königs zwischen den verfeindeten Parteien. Im Jahre 1075 vermittelte er zwischen dem Magdeburger Erzbischof und dem König, um mit ihm Frieden zu schließen. Im Januar 1076 forderte er gemeinsam mit anderen Bischöfen in Worms die Absetzung von Papst Gregor VII. Aus diesem Grund wurde über ihn die Suspension verhängt, die erst wieder im Herbst (Oktober) desselben Jahres in Trebur aufgehoben wurde. 1083 wird er laut einem Brief des Kölner Erzbischof Siegwins nach wie vor zu den Anhängern des Königs gerechnet. (MÜNSTER), Friedrich I. (I39662)
 
4976 Zusammen mit seinen Brüdern Jakob und Michael übernahm er nach dem Tod seines Vaters dessen Tuchmacherei. Er schaffte es, Kontakte nach Venedig zu knüpfen und lernte dort die doppelte Buchführung. Durch seinen so gewonnenen Einfluss und sein Wissen schaffte er es, die Tuchmacherei der Brüder zum Großhandel zu erweitern. Er war Angehöriger der Weberzunft und außerdem Goldschmied. 1454 verlässt er das Familienunternehmen und überlässt seinem Bruder Jakob die alleinige Führung.

1431 heiratete er Barbara Stammler vom Ast (1415–1476), eine Patriziertochter (Vater: der Kaufmann Ulrich Stammler vom Ast, Mutter: Magaretha) und begründete die Linie der Fugger vom Reh. Insgesamt hatte Andreas Fugger vom Reh vier Söhne und fünf Töchter. Er war ein außerordentlich erfolgreicher Kaufmann und Geschäftsmann, der schnell in der damaligen Gesellschaft aufstieg und zu Amt und Würden kam. Er saß im Rat der Stadt Augsburg und hatte großen Einfluss. Seine Söhne Jakob (* 1430), Lukas (* 1439), Matthäus (* 1442) und Hans (* 1443) erhielten 1462 von Kaiser Friedrich aufgrund geschäftlicher Tüchtigkeit ihres Vaters und guter Geschäftsverbindungen zum Herrscherhause Habsburg das erste Fuggerwappen, ein goldenes springendes Reh auf blauem Grund, daher die Bezeichnung Fugger vom Reh.

Mit Andreas Fugger wurden die Fugger von Handwerkern zu Kaufleuten. Schnell stellte sich der geschäftliche Erfolg ein, Macht und Einfluss des Andreas wuchsen stetig. Bald wurde er „Andreas der Reiche“ genannt, ein Prädikat, das nach ihm nur noch Jakob Fugger aus der anderen Fugger-Linie erhielt. War Andreas, der 1457 an der Pest starb, noch ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann mit hohem Ansehen in Augsburg und weit darüber hinaus, begann doch schon in der nächsten Generation der Niedergang der Linie Fugger vom Reh. 
FUGGER, Andreas, ´der Reiche` (I51455)
 
4977 Zwei Bürgerfam. der Stadt Schaffhausen, die adligen und die bürgerl. Z., wobei die adligen die anderen an Zahl und Bedeutung überragen. Die adligen Z. sind auf den Krämer Peter (1432) von Konstanz zurückzuführen, der 1392 erstmals im Steuerbuch Schaffhausens erwähnt wird. Er trat der Krämerzunft zum Rüden bei. Seinen Sohn Conrad, der auch als Seckelmeister amtierte, kaufte er in die Kaufleutezunft ein, wo die Z. noch zu Beginn des 21. Jh. zünftig sind. Zwischen 1520 und 1760 stellten sie rund ein Dutzend Zunftmeister. 1487 erhielten die Z. von Ks. Maximilian I. einen Wappenbrief. Aus der Fam. gingen drei Bürgermeister hervor: der Urenkel Peters, Hans (->), dessen Enkel Johann Jacob (->) sowie Johann Jacobs Enkel Johann Jakob (->), während dessen Bruder, der Kaufmann und Bankier Alexander (->) in den Bürgermeisterwahlen von 1659 scheiterte. Ein Urenkel von Hans ist Hans Wilhelm (->). Nachfahren des bereits erw. Johann Jakob waren Julius Caspar (->) und Oskar August (->). 1717 spaltete sich diese Fam., da der reiche Zweig zum Roten Turm - Nachfahren von Hans Konrad (1629-1695), Sohn des Johann Jakob - von Ks. Karl VI. einen weiteren Adelsbrief erhielt. Seither nennt sich dieser Familienzweig, dem der Ständerat Hans (->) angehörte, "von" Z. Johann Christoph (1810-88) liess sich 1854 in Genf einbürgern und gründete dort einen Zweig, dem der Schriftsteller Henri (->), Johann Christophs Enkel, entstammte.

Die bürgerl. Z. können auf den 1547 eingebürgerten Wilhelm, Seiler von Hünen bei Baden, zurückgeführt werden, obwohl sich bereits 1494 ein Hans und 1518 ein Jakob in Schaffhausen einbürgern liess. 1612 wurde Beat (​vor 1621) Zunftmeister der Schneider. Diese Fam. erlosch um 1750. 
ZIEGLER, Stammlinie (I14941)
 
4978 Zwei ihrer Töchter wurden Nonnen im St. Katharinenkloster in St. Gallen zu Konrad Endgasser, ihrem Bruder:
1445 (Cunrad), 1497, vermutlich von St. Gallen. Sohn des Konrad, Teilhabers am Handelsgeschäft seines Schwagers Stephan Grübel in St. Gallen. ​Anna Huber. Kaufmann in St. Gallen. E. exportierte seine Leinwand v.a. nach Nürnberg, handelte mit Genf, Mailand, Bologna und Konstanz sowie den bayrischen Orten Nördlingen, Isny und Lindau. 1474 Stadtrichter, 1479-85 Ratsherr, 1482 Baumeister. E. gehörte Ende des 15. Jh. zusammen mit seinem Onkel Grübel zu den erfolgreichsten St. Galler Kaufleuten und zu den reichsten Bürgern der Stadt, die ihn z.T. in Anleihegeschäften anging. 
ENDGASSER, Barbara (I4306)
 
4979 Zweig der ritteradligen Fam. von Frauenfeld-Wiesendangen. Namengebend für seine Nachfahren war der ab 1270 belegte Jakob von Frauenfeld, der ab 1301 Hofmeister des Hzg. Leopold von Österreich war. Sein Sohn Nikolaus war ab 1331 Bf. von Augsburg, ab 1334 von Konstanz. Dessen Bruder Hans erwarb neben der Vogtei Reichenau und dem Meieramt von Langdorf verschiedene österr. Pfandschaften, so die Burg zu Frauenfeld und die Vogtei Schwarzenbach. 1347 war er wie sein Vater Vogt zu Kyburg. In der 2. Hälfte des 14. Jh. begannen seine Söhne Johannes der Sänger und Jakob mit der Liquidation ihrer Güter und Rechte und die Fam. verbürgerlichte zunehmend. N., N. (I40524)
 
4980 Zwentibold war der erstgeborene, jedoch illegitime Sohn des römisch-deutschen Kaisers Arnolf von Kärnten und zunächst als dessen Nachfolger vorgesehen. Nachdem Arnolf jedoch mit Ludwig dem Kind 893 ein legitimer Sohn geboren worden war, setzte Arnolf stattdessen gegen den Widerstand des dortigen Adels die Wahl Zwentibolds als König von Lotharingien durch. Zwentibold wurde vom Adel weiterhin abgelehnt. Nach Arnolfs Tod fielen die führenden Adligen Lotharingiens von Zwentibold ab, riefen seinen zu diesem Zeitpunkt erst siebenjährigen Halbbruder Ludwig, der am 4. Februar 900 in Forchheim zum König des Ostfrankenreichs erhoben worden war, ins Land und huldigten diesem, wodurch sich der Adel die Wahrung seiner eigenen Interessen erhoffte.

Zwischen dem 27. März und dem 13. Juni 897 heiratete er Oda (* 875/880; † 2. Juli nach 952), eine Tochter des Herzogs Ottos des Erlauchten aus dem Geschlecht der Liudolfinger.

In zeitgenössischen Quellen wird Zwentibold als unbegabt und hemmungslos geschildert, er förderte allerdings den Bau von Kirchen und Klöstern. Als zweiter und letzter König eines unabhängigen Lothringens wird er dort als lokaler Heiliger verehrt.

Sein Gedenktag ist der 13. August, der Tag, an dem er nahe Susteren im Gefecht gegen die Grafen Gerhard, Matfrid und Stephan aus dem Geschlecht der Matfriden umkam. Sein Grab befindet sich in der dortigen Abtei.

Nach Zwentibolds Tod ehelichte seine Frau Oda noch im gleichen Jahr Gerhard († 22. Juni 910), der ihren Mann besiegt hatte. 
LIUDOLFINGER, König König Zwentinbold (I36527)
 
4981 Zwilling HERMANNS, Anna Maria (I286)
 
4982 Zwilling VOGELSKAMP, Johann Adolf (I473)
 
4983 Zwilling mit Anna Katharina RANDOLL, Katharina Margaretha (I186)
 
4984 Zwilling mit Jörg (Georg) Henrich
„Das Bildnis der Mutter Johann Daniels, Katharina Elisabetha geb. Hettenbach, ist noch in Familienbesitz Hans Nebels in Apelern und zeigt eine zarte Frau mit ihrem Söhnchen, das ein Medaillon mit dem Bildnis des Vaters in der Hand hält. Auch dieses Medaillon ist in Apelern.“
siehe:
-Archiv Franz Nebel Charlottenburg
-Universität Heidelberg Nebelbildnisse Nr. 3/125

Staatsarchiv St. Gallen W177/3
Johann Georg Hettenbach: Testament mit mehreren Nachträgen
https://dls.staatsarchiv.sg.ch/records/107006

Staatsarchiv St. Gallen W177/4
Übersicht über die Erbmasse des Johann Georg Hettenbach
https://dls.staatsarchiv.sg.ch/records/107007

Staatsarchiv St. Gallen: ZQT 51
Strauss, Gisela: Stammtafel von Hieronymus Hettenbach (Heidelberg) mit Nachfahren, darunter Johann Georg Hettenbach (1747-1825, seit 1795 Bürger der Stadt St. Gallen)
https://dls.staatsarchiv.sg.ch/records/1788438

Ihr Sohn Johann Daniel Nebel wird im Testament von Johann Georg Hettenbach, ihrem Bruder bedacht:
Johann Georg Hettenbach: Testament mit mehreren Nachträgen
https://dls.staatsarchiv.sg.ch/records/107006 
HETTE(N)BACH, Katharina Elisabeth (I445)
 
4985 Zwilling mit Katharina Elisabeth

SEHUM (Schweizer Einwanderer in Heidelberg und Umgebung nach dem 30-jährigen Krieg) von Norbert Emmerich https://sehum.dynv6.net/

Staatsarchiv St. Gallen: ZQT 51
Strauss, Gisela: Stammtafel von Hieronymus Hettenbach (Heidelberg) mit Nachfahren, darunter Johann Georg Hettenbach (1747-1825, seit 1795 Bürger der Stadt St. Gallen)
https://dls.staatsarchiv.sg.ch/records/1788438 
HETTE(N)BACH, Jörg (Georg) Henrich (I444)
 
4986 Zwilling mit Katharina Margaretha RANDOLL, Anna Katharina (I185)
 
4987 Zwilling von Maria Christine

Staatsarchiv St. Gallen: ZQT 51
Strauss, Gisela: Stammtafel von Hieronymus Hettenbach (Heidelberg) mit Nachfahren, darunter Johann Georg Hettenbach (1747-1825, seit 1795 Bürger der Stadt St. Gallen)
https://dls.staatsarchiv.sg.ch/records/1788438 
HETTE(N)BACH, N. (I440)
 
4988 Zwinglis Geburtshaus steht im Dorfteil Lisighaus der Ortschaft Wildhaus im Toggenburg im schweizerischen Kanton St. Gallen. Es stammt aus dem 15. Jahrhundert und ist damit eines der ältesten erhaltenen Bauernhäuser der Schweiz. In ihm wurde als drittes Kind seiner Eltern am 1. Januar 1484 der Reformator Huldrych Zwingli geboren.  ZWINGLI, Johann Ulrich (I3128)
 
4989 zwischen 1460 und 1470, 28.9.1524 Baden. W. war Untervogt von Stammheim und beteiligte sich als Anhänger der Reformation am Bildersturm in der Stammheimer Kirche. Er gehörte zu den Initianten des Glaubensschutzbündnisses von 1524 zwischen Stammheim, Stein am Rhein, Burg bei Stein am Rhein und Nussbaumen gegen den Landvogt im Thurgau, Josef Amberg aus Schwyz. Seine Mitverantwortung für den Ittinger Klostersturm führte zur Festnahme durch Zürich, das W. auf Druck der restl. Orte nach Baden auslieferte. Dort wurde er wegen seines neuen Glaubens zum Tod verurteilt. WIRT, Hans (I31863)
 
4990 zwischen 1510 und 1513 Lausanne, 11.6.1534 Lausanne, von Lausanne. Sohn des Claude, Syndics von Lausanne, und der Bernardine d'Avenches. Bruder von Claude (->) und Jacques (->). Enkel des Henri (->). Bannerherr und Fähnrich des Lausanner Auszugs, der 1531 an der Seite Berns im 2. Kappelerkrieg in Zofingen kämpfte. 1532 im Rat der Abbaye des Nobles enfants von Lausanne, 1533 Ratsherr von Lausanne (Bourg-Viertel). Von seinem Neider Michel Jouxtens ermordet. VON PRAROMAN, Franz (I38628)
 
4991 zwischen 1528 und 1534, 18.11.1605, kath., ab 1559 Bürger von Luzern. Sohn des Hans Ulrich, Junkers, und der Elisabeth von Breitenlandenberg. Bruder des Jost (->). ​1) Kunigunde von Meggen, 2) Maria Margaretha Pfyffer, 3) Catharina von Hinwil. Ab 1548 mit seinem Pflegevater Jost von Meggen in Rom. 1559-60 Hauptmann der Schweizergarde in Ravenna. 1559-69 Herr von Baldegg. Ab 1564 Luzerner Grossrat und ab 1566 Kleinrat. 1569-71 Landvogt im Michelsamt. 1573 Hauptmann in franz. Diensten. 1575-78 Stellvertreter seines Bruders als Gardekommandant in Rom. 1578-80 bischöfl.-konstanz. Obervogt von Arbon. 1581-83 und 1586-93 Landvogt von Rothenburg und 1595-97 von Willisau. Ritter vom Goldenen Sporn. SEGESSER VON BRUNEGG, Albrecht (I47100)
 
4992 zwischen 1536 und 1567 Besetzung - Haiterbach
Auch als Baumeister bezeichnet. Zuletzt in Nagold. (AL Weizsäcker S. 52). Erwähnt 1536-1562, Schreiner in Ebhausen, dann in Haiterbach (AL Zeller 864). Kirchenältester und Heiligenpfleger.  
KÄUFFLIN, Matthias (I1248)
 
4993 Zwölfer zu Saffran ROLLENBUTZ, Conrad (I3607)
 
4994 Zwölfer zum Kambel 1587, 1615 Mitglied des Rats und Obervogt zu Meilen STAMPFER, Hans Ulrich (I3600)
 
4995 Zwölfer zum Saffran 1499, Kriegsrat im Dijonerzug 1513 ROLLENBUTZ, Hans (I3667)
 
4996 Zwölfer zum Weggen 1525, Zunftmeister und Stadtfähnrich 1530 MEYER ZUM WEGGEN, Hans (I3670)
 
4997 Zwölfer zum Weggen 1530, Mitglied des Rates 1533, im 2. Kappelerkrieg Hauptmann nach Bremgarten, Förderer der Reformation, Mitverfasser des „Gyrenrupfens“ (Spottschrift gegen den Generalvikar Faber von Konstanz), Vogt zu Birmensdorf-Urdorf 1533,1535, 1537, 1539
Bei den Söhnen von HEINRICH, OTTO und BEAT (1517-74) teilte sich die Fam. in zwei Hauptlinien.
OTTOS Nachkommen waren häufig Geistliche oder im Staatsdienst tätig. Der letzte männl. Vertreter dieser Linie, Pfarrer HANS ULRICH, starb 1742.
zu Werdmühle:
Mitten unter dem heutigen Platz liegen die Reste der alten Werdmühle. Sie wird bereits 1328 als Kornmühle des Klosters Oetenbach erwähnt. Ausserhalb der Stadtmauer gelegen, nutzte sie die Wasserkraft des Sihlkanals, der sich vor dem Haus in zwei Arme teilte. Der Murerplan von 1576 zeigt ein mehrteiliges Gebäude mit drei Mühlerädern in Folge. 1870 richtete der neue Besitzer Rudolf Sprüngli in der Werdmühle eine Schokoladefabrik ein. 1903 erfolgte der Abbruch. Erhalten blieb der Name der Mühle, der auf den neu geschaffenen Platz überging. 
WERDMÜLLER, Heinrich (I1281)
 
4998 Zwölfer zur Waag 1546, Augustineramtmann 1559, Zunftmeister 1565, Kornmeister 1574,  HÖGGER, Caspar (I3602)
 
4999 [Filiação presumida "Wahrscheinlich Sohn des Georg Voltz der Älteren aus Calw, von 1546 bis 1566 Keller im Schorndorfer Krieg".]
zu Calw:
Calw liegt im Tal der Nagold im Nordschwarzwald.
Im 11. Jahrhundert entstand Calw, das 1075 erstmals urkundlich erwähnt wurde, um die ältere Burg der Grafen von Calw. Im Mittelalter war Calw eine bedeutende Handelsstadt, insbesondere mit Tuch- und Lederhandel.
Ab 1500 lag Calw im Schwäbischen Reichskreis. Der Schwäbische Reichskreis (auch Schwäbischer Kreis) war einer der zehn Reichskreise, in die unter Kaiser Maximilian I. 1500[H 1] bzw. 1512[H 2] das Heilige Römische Reich eingeteilt wurde.  
VOLZ, Georg (I1151)
 
5000 [keine Angaben zu den Eltern] KAISER, Elsbetha (I3732)
 

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