Strauss Genealogie


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551 86, beim Tod des Grafen Gauzfried aus dem Haus der Rorgoniden, war dessen Sohn Gauzbert noch zu jung, um in einer derart wichtigen Grenzregion, wie Maine es vor allem gegenüber den Bretonen und den Normannen war, sein Nachfolger zu werden. Die Grafschaft wurde daher an Roger gegeben, der zu den Verbündeten des Robertiners Odo von Paris gehörte, der im gleichen Jahr Herr von Anjou und Touraine, im Jahr darauf Regent und wiederum ein Jahr später (888) selbst König von Frankreich wurde. Wenig später, um 890, heiratete Roger vermutlich eine Tochter Karls des Kahlen und damit in die (noch) königliche Familie ein.

In der Folgezeit stritten sich die Rorgoniden und die Robertiner um die Grafschaft. Gauzbert gelang es 893, Roger zu verdrängen, musste aber zwei Jahre später selbst weichen. Den gleichen Erfolg, aber ebenfalls nur für zwei Jahre, hatte dann 898 Gauzberts Bruder Gauzlin II.

Nach dem Tod Rogers im Jahr 900 wurde sein Sohn Hugo I. († 940), zu seinem Nachfolger ernannt. Es gilt als wahrscheinlich, dass Hugo später eine Tochter Gauzlins heiratete, um so dem Streit zwischen den Familien ein Ende zu setzen. 
(MAINE), Roger (I61384)
 
552 863 wurde sein Vater, der loyal zu Karl dem Kahlen stand, von Humfried, Graf von Barcelona, abgesetzt. 865 floh Humfried und starb Raimund I., woraufhin Bernhard von Karl die Grafschaften Toulouse, Limoges, Rouergue, vielleicht einschließlich Pallars und Ribagorza, bekam. 872, nach der Absetzung von Oliba II. von Carcassonne, erhielt er die Grafschaften Albi, Nîmes, Carcassonne und Razès.

874 wurde er von einem Vasallen Bernard Plantevelues ermordet, der daraufhin Toulouse und Limoges übernahm, während Oliba II. in seine alte Position zurückkehrte. In Pallars und Ribagorza gelang es einem Raimund I., sich faktisch unabhängig zu machen. 
(TOULOUSE), Bernhard II. (I39780)
 
553 868 wurde sie Äbtissin von San Salvatore in Brescia, später Äbtissin des von ihr gegründeten Klosters San Sisto in Piacenza.

Es wird vermutet, dass sie die Tochter des Grafen Adelgisus I. von Parma aus der Familie der Supponiden war. Die Verlobung mit Ludwig fand 851 vor dem 5. Oktober statt, das Datum der Eheschließung ist nicht bekannt. Sie nahm intensiv an der politischen Arbeit ihres Mannes teil, weswegen sie von den Zeitgenossen als herrschsüchtig bezeichnet wurde. Auch Habgier wurde ihr nachgesagt, wohl basierend darauf, dass sie von ihrem Mann mit zwölf Schenkungen bedacht wurde. Als Ludwig 864 erkrankte, nahm ihr Einfluss sogar noch zu, wobei sie sich zunehmend einer Adelsopposition gegenübersah.

Da Ludwig und Engelberga keine männlichen Nachkommen hatten, nahm sie, nachdem der Adel im Januar 872 versucht hatte, sie vom Kaiserhof zu entfernen, im gleichen Jahr noch Verhandlungen mit Ludwig dem Deutschen auf, um ihn zum Erben Italiens und der Kaiserkrone zu machen. Nach dem Tod ihres Mannes (875) wählte der oberitalienische Adel dann aber den westfränkischen König Karl den Kahlen zu dessen Nachfolger und entmachtete damit Engelberga. Karls Schwager und Verbündeter Boso von Vienne entführte Engelbergas einzige überlebende Tochter, Ermengarde, und zwang sie zur Ehe (März/Juni 876). Boso wurde im gleichen Jahr von Karl zum Statthalter in Italien mit dem Titel dux bestellt.

Bosos Wahl zum König von Niederburgund am 15. Oktober 879, die von Engelberga, schon im Interesse ihrer Tochter, offenbar unterstützt wurde, führte dann dazu, dass Karls des Kahlen Nachfolger Karl der Dicke Engelberga nach Schwaben verbannte. Nachdem es ihrer Tochter Ermengarde jedoch nicht gelungen war, Vienne gegen Karls Truppen zu halten, durfte Engelberga 882 nach Italien zurückkehren und wurde sogar in ihren Besitzungen bestätigt. 
VON PARMA, Engelberga (I36632)
 
554 886, beim Tod des Grafen Gauzfried aus dem Haus der Rorgoniden, war dessen Sohn Gauzbert noch zu jung, um in einer derart wichtigen Grenzregion, wie Maine es vor allem gegenüber den Bretonen und den Normannen war, sein Nachfolger zu werden. Die Grafschaft wurde daher an Roger gegeben, der zu den Verbündeten des Robertiners Odo von Paris gehörte, der im gleichen Jahr Herr von Anjou und Touraine, im Jahr darauf Regent und wiederum ein Jahr später (888) selbst König von Frankreich wurde. Wenig später, um 890, heiratete Roger vermutlich eine Tochter Karls des Kahlen und damit in die (noch) königliche Familie ein.

In der Folgezeit stritten sich die Rorgoniden und die Robertiner um die Grafschaft. Gauzbert gelang es 893, Roger zu verdrängen, musste aber zwei Jahre später selbst weichen. Den gleichen Erfolg, aber ebenfalls nur für zwei Jahre, hatte dann 898 Gauzberts Bruder Gauzlin II.

Nach dem Tod Rogers im Jahr 900 wurde sein Sohn Hugo I. († 940), zu seinem Nachfolger ernannt. Es gilt als wahrscheinlich, dass Hugo später eine Tochter Gauzlins heiratete, um so dem Streit zwischen den Familien ein Ende zu setzen.  
(MAINE), Roger (I24133)
 
555 887 wurde sie des Ehebruchs mit Kanzler Liutward von Vercelli, war seit 880 Bischof von Vercelli und bis 887 der wichtigste politische Berater des Frankenkönigs und Kaisers Karl III., beschuldigt – wohl eine Intrige aus politischen Gründen. Sie zog sich daraufhin in die von ihr 880 auf väterlichem Erbgut gegründete Benediktiner-Abtei Andlau, in einem Tal am Ostrand der Vogesen, zurück, wo sie nach ihrem Tod (zwischen 894 und 909) begraben wurde.
Sie war von 877 bis 893 Äbtissin am DAMENSTIFT SÄCKINGEN und zwischen 878 und 893 auch ÄBTISSIN der FRAUENMÜNSTERABTEI IN ZÜRICH. Beide Klöster waren KÖNIGLICHE EIGENKLÖSTER, die ihr von ihrem Gemahl zur LEBENSLANGEN NUTZNIEßUNG überlassen wurden, ebenso wie die Klöster St. Marinus in Pavia und das Kloster in Zurzach.

Richardis wird in der katholischen Kirche als HEILIGE verehrt. Ihr Gedenktag ist der 18. September.

Die Abtei Andlau war ein um 880 gegründetes und während der Französischen Revolution aufgelöstes Stift der Benediktinerinnen in einem Tal am Ostrand der Vogesen. Sie ist der Ursprung der Gemeinde Andlau im französischen Département Bas-Rhin. Die Abtei Andlau unterstand in weltlichen Fragen unmittelbar dem Kaiser, solange sie dem Heiligen Römischen Reich angehörte, und in geistlichen Fragen unmittelbar dem Papst.

Die Abtei Andlau wurde um 880 von der Kaiserin Richardis, der Ehefrau von Karl dem Dicken, auf Familiengut gegründet. Als Klosterlegende gilt die Geschichte von der Bärin, die der Kaiserin die Stelle zeigte, an der die Abtei gegründet werden sollte. Richardis widmete die Abtei dem Erlöser (Saint-Sauveur), entwarf die Statuten des Klosters selbst, die wenig später von Papst Johannes VIII. (872–882) genehmigt wurden, und stattete das Kloster mit reichem Grundbesitz aus. Richardis zog sich, nachdem sie von ihrem Ehemann des Ehebruchs beschuldigt worden war und nach dessen Absetzung 887, in die Abtei Andlau zurück, wo sie um 900 starb und in deren Klosterkirche sie bestattet wurde.

In der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts wurde die Abtei vollständig neu gebaut; die zugehörige Krypta ist heute der älteste Teil des Bauwerks (ausgenommen ein Loch im Fußboden der Krypta, von dem behauptet wird, es stamme von der genannten Bärin). Als Papst Leo IX. (Bruno von Egisheim) im November 1049 auf dem Rückweg von der Mainzer Synode in Andlau Station machte, ließ er den Leichnam Richardis‘ aus der alten in die neue, romanische Kirche umbetten. Gleichzeitig gab er ihn zur Anbetung frei, was einer förmlichen Heiligsprechung gleichkam.

Die Äbtissin Hadewig ordnete um 1130 den Bau des Portals und des Frieses im Westwerk der Abteikirche an. In der Nacht von Ostersonntag auf Ostermontag 1160 brannte die Kirche nieder, die daraufhin neu gebaut wurde. Der Richardis-Schrein wurde Ende des 12. Jahrhunderts überwölbt.

Zwischen 1178 und 1212 ging die Vogtei über die Abtei Andlau von den Grafen von Egisheim-Dagsburg auf den Kaiser über, so dass Andlau nunmehr reichsunmittelbar war. Unter König Rudolf I. ging die Burgherrschaft Andlau und das Amt des Schultheißen von Andlau an die Herren von Andlau über, die dadurch als ursprüngliche Ministeriale der Abtei mächtiger wurden als die Äbtissin selbst. Als Kompensation erhielt die Äbtissin im Jahr 1288 Sitz und Stimme im Reichstag; in den Reichsmatrikeln des 15. und 16. Jahrhunderts findet man sie aber nicht mehr. Auch war der reiche Besitz der Abtei nicht reichsunmittelbar. Ab der Zeit des Kaisers Karl V. waren die Äbtissinnen Reichsfürstinnen – auch nach Übergang der Souveränität auf die französische Krone.

Aus der Zeit um 1350 stammt das Richardis-Grabmal, das sich heute in einer Barockkapelle aus dem Jahr 1707 befindet. Ein erneuter Brand im 15. Jahrhundert erforderte den Wiederaufbau der Kirche. Am 19. April 1499 wurde die Abtei in ein weltliches Damenstift umgewandelt. Die Versuche der Herren von Andlau, während der Reformation das Stift zu säkularisieren, konnten abgewehrt werden. Der Friede von Münster schrieb 1648 die Selbstständigkeit der Abtei dann noch einmal fest.

Als Andlau im Jahr 1680 unter französische Herrschaft kam, behielt die Abtei durch einen Vertrag von Juli 1686 ihr Recht, die Äbtissin selbst zu wählen, anstatt sie wie in Frankreich üblich vom König ernennen zu lassen. Ebenfalls im späten 17. Jahrhundert wurde das mittlerweile baufällige Kirchenschiff neu gebaut. Während der Revolution wurde die Abtei Andlau dann aufgelöst.

Die zahlreichen päpstlichen Bullen, die die Abtei Andlau betreffen, werden im Departementsarchiv in Straßburg aufbewahrt. 
VOM ELSASS, Heilige Heilige Richardis (I24114)
 
556 9 Kinder FINSLER, Anna Margaretha (I44945)
 
557 9.12.1624 Bern, Oktober/November 1672, reformiert, von Bern. Sohn des Gabriel, Grossrats und Rathausammanns, sowie der Elisabeth Andreae. ​Margaretha Thellung, Tochter des Abraham, Meiers von Biel. Nach Solddiensten im Piemont war Friedrich von Luternau Hauptmann im Ersten Villmergerkrieg. 1651 wurde er Grossrat, 1654-1657 amtierte er als Grossweibel und 1657-1663 als Landvogt von Romainmôtier. 1669 gelangte er als Erster der Familie in den Kleinen Rat und 1672, kurz vor seinem Tod, ins Venneramt zu Gerbern. VON LUTERNAU, Friedrich (I25565)
 
558 9.12.1730 Basel, 27.6.1802 Basel, ref., von Basel. Sohn des Hans Franz, Seidenbandfabrikanten, und der Susanna Katharina Fattet. Bruder des Jakob (->). 1754 Anna Margaretha Werthemann, Tochter des Peter, Strumpffabrikanten, Bankiers und Ratsherrn. 1745-48 Lehre als Färber in Zürich. 1751 wurde S. Teilhaber der väterl. Seidenbandfabrik, die er ab 1754 gemeinsam mit seinem Bruder Jakob erfolgreich weiterführte. 1762-69 erbaute er das sog. Blaue Haus (Reichensteinerhof) am Rheinsprung, ein herausragendes Barockgebäude, das er 1770 bezog. S. veranstaltete Hauskonzerte und richtete eine Sammlung von Instrumenten sowie eine umfangreiche Musikbibliothek ein. Politisch engagierte er sich ab 1750 als Mitglied des Gr. Rats, 1775-98 war er Direktor der Kaufmannschaft. SARASIN, Lukas (I27667)
 
559 915 übernahm er nach dem Tod seines Bruders Spytihněv I. die Herrschaft über die zentralbömische Region um Prag, die er bis zu seinem Tod 921 ausübte. Außenpolitisch gehörte Böhmen in seiner Regierungszeit in den Einflussbereich des bayerischen Herzogs Arnulf I. Um sich gegen die wachsende Bedrohung durch die sächsischen Herzöge zu schützen, schloss Böhmen weitere Bündnisse. Die Heirat Vratislavs mit Drahomíra verband das Land mit dem damals mächtigsten elbslawischen Stamm. Den magyarischen Kriegern, die seit Beginn des 10. Jahrhunderts im Westen einfielen, gewährte er freien Durchzug durch Böhmen, und 915 beteiligten sich böhmische Krieger an einem ungarischen Überfall in Sachsen.

Im Inneren stärkten die Söhne des ersten christlichen böhmischen Herzogs Bořivoj die dominierende Rolle der Přemysliden-Dynastie. Sie bauten neue Burgen an den Grenzen ihres Machtbereiches und drängten den Einfluss anderer böhmischer Fürsten zurück. Die wenigen schriftlichen und archäologischen Quellen lassen es nicht zu, die Bedeutung beider Brüder in dem Prozess der Staatsbildung genauer voneinander abzugrenzen. Sicher ist, dass 897 zuletzt mehrere Fürsten in Regensburg als Vertreter Böhmens auftraten. Vratislavs Sohn Wenzel ist 929 dagegen bereits unbestritten Herrscher des ganzen Landes, auch wenn die lokalen Fürstentümer fortbestanden. Während der etwa 20-jährigen Regierung Spytihněvs und der anschließenden etwa 6-jährigen Herrschaft Vratislavs setzte sich demnach die Dynastie der Přemysliden endgültig durch.  
VON BÖHMEN, Vratislav I. (I40224)
 
560 939 erstmals bezeugt, führte er bereits 942 den Titel eines Dux Lotharingiae, wobei der lothringische Herzogstitel tatsächlich seinem Halbbruder Otto von Verdun († 944) – beide hatten dieselbe Mutter – verliehen worden war.

In dem Versuch, sich eine eigene Hausmacht zu schaffen, tauschte er mit dem Bischof von Toul Grundbesitz aus, wodurch er die Grafschaft Bar in seine Hand bekam. Er heiratete 954/955 Beatrix († 23. August nach 987), die Tochter des Dux Francorum Hugo der Große (Robertiner) und Hadwigs, der Schwester Hugo Capets; diese Ehe brachte ihm den Besitz der Abtei Saint-Denis in Lothringen ein, darunter die Abtei Saint-Mihiel, so dass Friedrich nun über einen beträchtlichen Grundbesitz in Lothringen verfügte.

Das Herzogtum Oberlothringen bekam er dann 959 tatsächlich in die Hand, als er von seinem angeheirateten Onkel, dem Liudolfinger Brun, seit 953 Erzbischof von Köln und Amtsinhaber in Lothringen, als dessen Stellvertreter eingesetzt wurde. Bruns Tod 965 änderte an Friedrichs Stellvertreterposition faktisch nichts, da nun Kaiser Otto I. die Oberherrschaft über Lothringen in der Nachfolge seines Bruders behielt. 
(BAR), Herzog Herzog Friedrich I. (I37604)
 
561 957 wurde sie Gemahlin des späteren Kaisers Romanos II. Sie soll 959 ihren Gatten angestiftet haben, seinen Vater Konstantin VII. Porphyrogennetos zu vergiften. Nach dessen Tod am 15. März 963 regierte seine erst zweiundzwanzigjährige Witwe zunächst als Vormund ihrer unmündigen Söhne Basileios II. und Konstantin VIII., wobei allerdings der Eunuch Joseph Bringas faktisch die politischen Zügel in Händen hielt.

Wegen der Schwäche ihrer Position beschloss Theophanu, ihre Regentschaft auf den tüchtigsten Feldherrn des Reiches abzustützen: General Nikephoros Phokas, der wegen seiner Erfolge im Osten „der bleiche Tod der Sarazenen“ genannt wurde. Erst nach einem internen Machtkampf mit dem führenden Minister Joseph Bringas konnte Nikephoros am 16. August 963 in Konstantinopel einziehen. Theophanu vermählte sich am 20. September mit dem neuen Kaiser, bald nachdem dieser den Thron bestiegen hatte.

Während einer von Theophanu ausgehenden Verschwörung wurde Nikephoros II. im Dezember 969 von General Tzimiskes ermordet, der dann den Kaiserthron als Johannes I. bestieg. Eine geplante Ehe Theophanus mit dem Usurpator scheiterte am Widerstand des Patriarchen Polyeuktos von Konstantinopel. Johannes vermählte sich darauf im November 971 zur eigenen Legitimation als Kaiser mit Theodora, einer anderen Angehörigen des früheren Kaiserhauses und ließ Theophanu in ein entlegenes Kloster verbannen. Theophanu die Ältere verstarb 976 im Alter von 35 Jahren auf der Insel Prinkipo.  
N., Anasto als Kaiserin Theophanu (I36029)
 
562 970 war Wilhelm Graf von Arles und Provence, 979 nahm er den Titel eines Markgrafen von Provence an, was ihn vor allem – gegenüber seinem älteren Bruder Graf Rotbald II. – als Oberhaupt der Familie bezeichnet. Ob damit eine tatsächliche Teilung des Landes oder eine gemeinsame Regierung verbunden war, ist unbekannt.

Er erhielt seinen Beinamen aufgrund seiner Siege über die Sarazenen, durch die er die Provence von dieser Bedrohung befreite. Dieser Volksstamm war seit der Errichtung ihrer Basis in Fraxinetum (La Garde-Freinet) beständig. In der Schlacht von Tourtour 973 verjagte er sie mit Unterstützung der Grafen aus den Alpen, der Vizegrafschaft von Marseille und den Grafen aus Fos-sur-Mer endgültig aus dem Land. Er reorganisierte das Land östlich der Rhone, das König Konrad III. von Burgund ihm zugesprochen und das er den Sarazenen weggenommen hatte. Mit königlicher Zustimmung kontrollierten er und seine Nachkommen auch den provenzalischen Fiscus. Er und der Bischof von Grenoble, Isarn, siedelten in der Dauphiné wieder Menschen an. Bei Fréjus wurde 970 ein Italiener namens Ugo Blavia als Graf eingesetzt. Aufgrund seiner Leistungen wird er in Rodulfus Glabers Chronik als Dux und in einem Dokument aus dem Jahr 992 als Pater patriae bezeichnet.

Er beschenkte die Abtei Cluny und zog sich gegen Ende seines Lebens in ein Kloster zurück. Er starb in Avignon und wurde in der Kirche Saint-Croix in Sarrians beerdigt. Sein Nachfolger als Markgraf wurde sein Bruder. 
(PROVENCE), Wilhelm I. (I52444)
 
563 978 ließ der damalige Fürst von Nowgorod um ihre Hand anhalten. Die Nestorchronik berichtet:

„Wladimir Swjatoslawitsch kehrte zurück nach Nowgorod mit Warägern. (...) Und er sandte zu Rogwolod nach Polozk und ließ ausrichten: „Ich möchte deine Tochter zur Frau nehmen.“ Jener fragte seine Tochter: „Möchtest du Wladimir zum Mann ?“ Sie antwortete: „Ich möchte nicht den Sohn einer Sklavin heiraten, ich will Jaropolk.“ (...) Und es kamen die Boten Wladimirs und überbrachtem diesem die Antwort Rognedas, der Tochter des Fürsten von Polozk Rogwolod. Wladimir sammelte viele Krieger: Waräger, Slowenen, Tschuden und Kriwitschen und zog zu Rogwolod. Zu dieser Zeit wurde bereits die Hochzeit von Rogneda mit Jaropolk vorbereitet. Und Wladimir eroberte Polozk, tötete Rogwolod und zwei seiner Söhne und nahm dessen Tochter zur Frau.“ 
VON POLOZK, Rogneda (I36030)
 
564 988 zog Wladimir mit 6000 Kriegern ins Byzantinische Reich. Er belagerte die Stadt Chersones und drohte, Konstantinopel anzugreifen, wenn er nicht die Schwester der byzantinischen Kaiser Basileios II. und Konstantin VIII. zur Frau bekäme. Diese stimmten widerstrebend zu unter der Bedingung, dass Wladimir sich taufen lassen und ihnen militärische Hilfe gegen die Bulgaren leisten würde. Anna folgte „unter Tränen“. Wladimir ließ sich taufen und heiratete Anna.

Nach seiner Rückkehr erklärte er das Christentum nach griechisch-orthodoxem Ritus in der Kiewer Rus zur Staatsreligion. Anna soll „viele Kirchen errichtet“ und Wladimir in kirchlichen Angelegenheiten beraten haben.

Über das Leben von Anna gibt es keine weiteren Nachrichten. Sie starb 1011 oder 1012. Ihre Grabstätte lag in der Marienkirche in Kiew neben Wladimir.

Nachkommen von Anna und Wladimir sind nicht überliefert. 
VON BYZANZ, Anna ´ Porphyrogenneta` (I36027)
 
565 990 geriet er auf einer Verhandlungsreise, die einen Frieden zwischen Polen und Böhmen herbeiführen sollte, in lutizische Gefangenschaft, wurde allerdings auf Vermittlung Boleslaws bald wieder freigelassen.

In den Folgejahren schloss Ekkehard ein enges Bündnis mit dem polnischen Herzog Boleslaw I., und wurde zum Herzog von Thüringen ernannt.

Ekkehard gehörte zu den einflussreichen Männern in der Umgebung Kaisers Ottos III. und wurde auf dessen Italienzügen zu einem unentbehrlichen Heerführer. Der Ekkehardiner, den Thietmar von Merseburg in seiner Chronik „die Zierde des Reiches“ nannte, war sich seiner Macht und Herkunft durchaus bewusst. So trat er nach dem Tode Ottos III., der im Januar 1002 auf der nördlich von Rom gelegenen Burg Paterno gestorben war, bei der Königswahl von 1002 in den Kampf um die Krone ein. Dies wurde möglich, da Otto kinderlos geblieben und die Nachfolge damit nicht geregelt war. Allerdings gab es neben Ekkehard mit Heinrich von Bayern und Hermann von Schwaben zwei weitere ernstzunehmende Bewerber um die deutsche Königskrone. Besonders Heinrich versuchte eine schnelle Entscheidung herbeizuführen: Als der Trauerzug mit Ottos Leichnam – die Beisetzung sollte im Kaiserdom zu Aachen erfolgen – die Alpen überquerte, hielt Heinrich ihn in Bayern auf und brachte die mitgeführten kaiserlichen Insignien in seinen Besitz. Der gewünschte Erfolg blieb jedoch zunächst aus; mit Ausnahme des Augsburger Bischofs Siegfried, der zugleich Fürstbischof des Hochstiftes Augsburg war, wichen alle anderen Fürsten einer direkten Parteinahme aus.

Auch die erste Zusammenkunft der Fürsten in Frohse brachte kein Ergebnis, obwohl Markgraf Ekkehard inzwischen versucht hatte, die sächsischen Fürsten für seine Thronkandidatur zu gewinnen. Erst die Wahl in der Pfalz Werla brachte die Entscheidung zu Gunsten Heinrichs. Offensichtlich jedoch gab Ekkehard seine Ansprüche nicht auf; er zog in den Westen des Reiches, wo er neue Verbündete zu finden hoffte.

Am 30. April 1002 wurde Ekkehard in der Pfalz Pöhlde am Harz durch Siegfried und Bernhard von Northeim sowie Heinrich und Udo von Katlenburg aus persönlichen und politischen Gründen überfallen, mit einer Lanze aufgespießt, enthauptet und der Leichnam gefleddert. Er wurde dem Annalista Saxo zufolge „in seiner Burg namens Gene im Bistum Mainz an der Stelle, wo Saale und Unstrut zusammenfließen, begraben“[1]. Bei der Verlegung des Hausklosters nach Naumburg dürfte sein Leichnam dorthin überführt worden sein.  
(MEISSEN), Ekkehard I. (I39663)
 
566 A 2/194
A 2/131 
METZ, Susanne (I43504)
 
567 A. Blömer, Ahnenliste der Geschwister Dürselen aus Otzenrath und Lürken, Mönchengladbach 1993, S. 16
A. Blömer, Ahnenliste des Wilhelm Arnold Nierstras, Mönchengladbach 2000, S. 17 („Dreutgen (Pimperts?)“)
A. Blömer, Die Familie Reisgen aus Lipp bei Bedburg, Mönchengladbach 2005, S. 25
A. Blömer, Die Vorfahren des Johann Heinrich Blanckerts, Mönchengladbach 2006, S. 42 
PIMPERTZ, Gertrud (Dräutchen) (I1121)
 
568 A. Blömer, Ahnenliste des Wilhelm Arnold Nierstras, Mönchengladbach 2000, S. 26  MOIR, Johann (I5034)
 
569 A. Blömer, Ahnenliste des Wilhelm Arnold Nierstras, Mönchengladbach 2000, S. 26  N., Guitgen (I5035)
 
570 A. Blömer, Ahnenliste Frau Hildegard Kremers geb. Wallbrecher, Mönchengladbach 1995, S. 19
A. Blömer, Die reformierte Familie Hupperts aus Himmerich bei Randerath, Mönchengladbach 1998, S. 28
http://trees.ancestry.de/pt/person.aspx?tid=112601&pid=-1631569533 
CLASEN, Maria (Merg) (I24804)
 
571 A. Blömer, Ahnenliste Hans Wilhelm Coenen zu Jüchen, Mönchengladbach 1981, S. 74
A. Blömer, Die Familie von Gehlen aus Wickrathberg, Mönchengladbach 1991, S. 9, 39
A. Blömer, Ahnenliste der Eva Jacobs, * 1809 in Odenkirchen, Mönchengladbach 1998, S. 15
A. Blömer, Ahnenliste des Wilhelm Arnold Nierstras, Mönchengladbach 2000, S. 20
A. Blömer, Die Müllerfamilie Schergens aus Odenkirchen und Wickrath, Mönchengladbach 2000, S. 38
A. Blömer, Familien Camp (Kamp) in der reformierten Gemeinde Wickrathberg, Mönchengladbach 2002, S. 19 f., 34
A. Blömer, Die Abstammung der Catharina Elisabeth Remges (* 1769 in Beckrath), Mönchengladbach 2003, S. 44
A. Blömer, Die aus Odenkirchen stammende, im Kirchspiel Wickrathberg ansässige Familie Sasserath, Mönchengladbach 2006, S. 24
A. Blömer, Die Vorfahren der Sibylla Mühlen († 1792 in Rheydt), Mönchengladbach 2007, S. 24
A. Blömer, Die reformierte Familie Kehren aus Jüchen, Wickrath und Odenkirchen, Mönchengladbach 2010, S. 22 
KAMP\CAMP, Peter (I1236)
 
572 A. Blömer, Die Familie Reisgen aus Lipp bei Bedburg, Mönchengladbach 2005, S. 25  PALAND, Cäcilia (I824)
 
573 A. Blömer, Die Familie von Gehlen aus Wickrathberg, Mönchengladbach 1991, S. 9
A. Blömer, Familien Camp (Kamp) in der reformierten Gemeinde Wickrathberg, Mönchengladbach 2002, S. 35  
DAHMEN, Johannes (I5022)
 
574 A. Blömer, Die reformierte Familie Staß (Stass) aus Warden / Krs. Aachen, Mönchengladbach 1997, S. 40
A. Blömer, Die reformierte Familie Hupperts aus Himmerich bei Randerath, Mönchengladbach 1998, S. 28
A. Blömer, Ahnenliste des Wilhelm Arnold Nierstras, Mönchengladbach 2000, S. 12
http://www.familienbuch-euregio.de (det=42981)  
VON TEVEREN, Elisabeth (I24801)
 
575 A. Kauert, geb. am 4. Dezember 1847, war klein, untersetzt, korpulent, mit rundem freundlichem Gesicht, braunen Augen und Vollbart, immer zum Lachen aufgelegt.
Gleich seinen Geschwistern besuchte er die Schule in Drabenderhöhe mit zusätzlichem Unterricht von Pastor Schoeler; in Marburg war er auf der Universität und studierte Pharmazie.
Wie erzählt wird, kam er einmal von da nach Hause, ziemlich abgerissen, aber mit großem Hund.
Er muß ein sehr flotter Studio gewesen sein. Solange ich mich entsinnen kann, war er Besitzer der Engelapotheke in Eberfeld in der Königstraße. Er hat dort sehr viel Geld verdient und später die Apotheke verkauft.
Viele Ehrenämter, viel Arbeit, aber auch sehr viel Freude muß er vor seinem frühen Tod gehabt haben. Seine Frau, unsere Tante Helen, war eine sehr gutmütige Dame, die viel an die Miebach gedacht hat. Es waren drei Kinder da, die aber alle gestorben sind.
Nachkomme ist als einziger der Sohn Kurt seiner Tochter Helene, die mit Wilhelm Bergdolt verheiratet war.
Kurt ist jetzt Rechtsanwalt in Mühlheim bei Köln.

Es spricht Carl Kauert (1820 – 1902) über
Johann Wilhelm Heinrich Kauert (1769 – 1833) und Wilhelmine Sibille Kauert (1786 – 1852), ihre Kinder Friedrich, Lisetta, Christian Friedrich Wilhelm, Friedrich Albrecht Ferdinand, Carl und Eduard, sowie ihre zwölf Enkel aus der Ehe des Christian Friedrich Wilhelm Kauert (1814 – 1892) und der Maria Elisabeth Witscher (1817 – 1865).
Bericht von Carl Kauert, Skript, 7 Seiten 
KAUERT, August (I2753)
 
576 A. von Waldthausen, Beiträge zur Geschichte der Familie Huyssen, Düsseldorf 1906, S. 126
B. Koerner, Genealogisches Handbuch bürgerlicher Familien (= DGB) 14, Görlitz 1908, S. 352 („Anna Margaretha Schmitz“)

Hausfrau; in ihrer Kindheit kamen feindliche Truppen an den Rhein, sie versteckte sich mit Bruder und Schwester im elterlichen Garten zwischen den Stangenbohnen und blieb unentdeckt. In ihren letzten Lebensjahren bis zum Tode wohnhaft auf dem elterlichen Wirth`schen Anwesen „auf dem Hofacker“.

A. von Waldthausen, Beiträge zur Geschichte der Familie Huyssen, Düsseldorf 1906, S. 126
B. Koerner, Genealogisches Handbuch bürgerlicher Familien (= DGB) 14, Görlitz 1908, S. 352 („Anna Margaretha Schmitz“) 
SCHMITZ, Anna Maria Margaretha (I120)
 
577 Ab 1154 nahm er an den Italienfeldzügen Friedrichs I. Barbarossa gegen den Papst in Rom teil. In Vertretung seines Vaters beaufsichtigte er dessen italienische Besitzungen. Mit dem Pfalzgrafen Hugo II. von Tübingen stritt er sich in der Tübinger Fehde, triumphierte jedoch erst nach der Intervention durch seinen Vater Welf VI. und Kaiser Friedrich I. 1167 war er Teilnehmer der Schlacht bei Tusculum. Welf VII. nahm auch an der Belagerung Roms durch Friedrich Barbarossa teil. Nach der Eroberung der Stadt wütete am 2. August ein schweres Unwetter, das das Lager der kaiserlichen Truppen schwer beschädigte und in dessen Folge eine schwere Seuche im Heer ausbrach. Diese wurde und wird häufig als Malaria identifiziert, es handelte sich aber höchst wahrscheinlich um eine hochinfektiöse Ruhrepidemie.[1] Der schnelle Abzug des Heeres konnte die Ausbreitung der Krankheit nicht verhindern. Welf VII. starb am 12. September 1167 in Siena an der Seuche.

Welf VII. liegt wie sein Vater im Kloster Steingaden in der Klosterkirche St. Johannes Baptist begraben. 
VON WELF, VII. (I61591)
 
578 Ab 1288 erw., 1343 . Sohn des Amadeus, Mitherrn von N., und der Jordane de La Sarraz, Herrin von Belmont.
Ab 1296 Graf. 1294 Eleonore von Savoyen, Tochter des Ludwig I. von Savoyen. Mit dem Tod seines Vaters 1288 verlor N. die Reichsunmittelbarkeit und erhielt seine Territorien fortan als Lehen von Johann I. von Chalon-Arlay. 1290 schloss er mit Freiburg eine Offensivallianz gegen die Herren von Valangin, die er 1296 in Coffrane besiegte. 1301 zerstörte er deren Festung La Bonneville. Um 1300 Landvogt der Waadt, ab 1308 mit Bern verburgrechtet, dehnte er seinen Einfluss auf Boudevilliers und Vaumarcus aus und festigte mit der Gründung von Le Landeron 1328/29 seine Grenze zum Bistum Basel. 
VON NEUENBURG (ROLLIN), Rudolf IV: (I3249)
 
579 Ab 1327 wird Arnoldus von Breitenbend genannt, was u. a. beweist, dass der älteste urkundlich nachweisbare Besitz der Familie nicht das Haus Palant, sondern das Gut Breitenbend bei Linnich war. Arnolds Sohn Karsilius ist der erste seiner Familie, der sich von Palant nennt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Pallandt 
VON BREITENBEND, Arnold (I5065)
 
580 Ab 1360 erw. Geschlecht in der Stadt St. Gallen. Mit Diethelm (1596-1648), der eine kath. Linie begründete, erhielt die Fam. den Adelstitel von Scherburg. Heinrich (1567-1618) war der Gründer des bedeutenden Handelshauses, das Zweigstellen im Piemont und in Lyon eröffnete. 1713 erhielt auch diese Linie einen Reichsadelsbrief. Während fünf Generationen finden sich in einem Familienzweig ref. Geistliche, z.B. Hans Jakob (1653-1733). 1793 kehrte die franz. Linie der durch Handel und Heirat reich gewordenen Brüder Daniel Hermann, Jakob Christoph und Johann Jakob (->) auf ihre Güter Castell (Gem. Tägerwilen) und Grand Clos (Gem. Rennaz) zurück. Max (1848-1901) starb als letzter männl. Vertreter der Familie. SCHERRER ZUVOR MEYER GENANNT, Nikolaus (I2539)
 
581 Ab 1405 zünftig bei der Gesellschaft zu Mittellöwen, war die Fam. B. vom ausgehenden 14. Jh. an eines der führenden nichtadligen Geschlechter Berns. Der wachsende Wohlstand ist ersichtlich aus den sog. Tellbüchern (Steuerbücher) von 1389, 1448 und 1458. Peter ( um 1437) verband sein Geschlecht durch die Ehe mit Margaretha von Diesbach, Schwester des Niklaus (1430-75), mit einer der älteren adligen Fam. Berns. Er wirkte als Fernkaufmann, später als Teilhaber der Diesbach-Watt-Gesellschaft u.a. in Nürnberg und Eger (Böhmen). Die Nachkommen traten immer mehr in den Dienst der Stadt. Ihr gesellschaftl. Anspruch manifestierte sich in Spenden für die B.-Kapelle (St. Jodokuskapelle) und der Schlusssteine im Gewölbe des südl. Seitenschiffs der Stiftskirche St. Vinzenz. Peter ( 1469) und Ludwig waren Venner in der Gesellschaft zu Gerbern, nannten sich "Junker", zählten aber im Twingherrenstreit nicht zum Kreis des bern. Adels. Mitglieder aller fünf ersten Generationen bekleideten Ratsherren-, Landvogtei- und Vennerstellen. Ein Zweig erlosch mit dem Tod Urbans 1513 auf dem Schlachtfeld von Novara. 1587 verlieh Ks. Rudolf II. der Fam. das Adelsdiplom. Ab der 2. Hälfte des 15. Jh. wurden Sulpitius der Jüngere ( 1500) und dessen Nachkommen, u.a. durch eine Eheschliessung mit Beatrix von Erlach, Herren zu Hindelbank und Mattstetten. Die zweite Linie übernahm durch die Ehe Ludwigs (1543-1602) mit der Schultheissentochter Salome Nägeli die Herrschaftsrechte zu Bremgarten (BE). Trotz zahlenmässig nicht unbedeutender Deszendenz starb die Fam. mit dem Grossrat und Besitzer des Jennergutes am Gurten, Christoph, 1630 aus. (Q: HLS)

weiterführende Information: Wiki 
BBRÜGGLER, Stammlinie (I10665)
 
582 Ab 1507 Vertreter der Gerberzunft im Gr. Rat, 1513-47 Zunftmeister, 1526-28 Obristmeister in Zürich. 1525 Salzhausschreiber, 1540 Stiftsschreiber. 1515-45 Vogt von Bülach. K. war ein Anhänger Huldrych Zwinglis und der Reformation. Er soll die verfeindeten Parteien gegeneinander aufgehetzt haben und war ein Gegner des 1. Landfriedens. Als Erster seiner Fam. schaffte K. den Aufstieg in Zürichs Führungsspitze.


Literatur
– W. Jacob, Polit. Führungsschicht und Reformation, 1970, 197-199

Autorin/Autor: Martin Lassner ; Zunftmeister 1513, Salzhausschreiber 1525, Obristmeister 1528, Stiftskramerer 1540 
KAMBLI, Hans Ulrich (I2030)
 
583 Ab 1536 Druckergemeinschaft mit Thomas Platter, Johann Oporinus und Ruprecht Winter. Auch Balthasar Lasius RAUCH, Balthasar (I39484)
 
584 Ab 1605 Vertreter der Meisenzunft im Gr. Rat, 1610 Obmann des Almosenamtes, 1618-21 Zunftmeister, 1622-28 Landvogt von Kyburg, 1628-47 Ratsherr, 1637 Seckelmeister. In seine Zeit als Zürcher Bauherr 1619-22 und 1632-36 fällt die Planung der Stadtbefestigung von Johann Ardüser und Hans Georg Werdmüller. MÜLLER, Hans Heinrich (I6570)
 
585 Ab 1698 regierte er als Kurfürst Georg Ludwig das Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg (auch Kurfürstentum Hannover oder Kurhannover) und bekleidete das Amt des Erzbannerträgers, später das des Erzschatzmeisters des Heiligen Römischen Reiches. Aufgrund der Bestimmungen des Act of Settlement, welcher die Grundlage der protestantischen Thronfolge schuf, wurde er 1714 als George I König von Großbritannien.[2] Damit begründete er das in Großbritannien bis 1901 regierende Haus Hannover sowie die bis 1837 bestehende Personalunion zwischen Großbritannien und Hannover.

Ragnhild Hattons Forschungen, die immer noch weitgehend Gültigkeit besitzen, haben zu der Einsicht geführt, dass Georgs Politik durchaus vorteilhaft für Großbritannien war: Er söhnte das Königreich mit den Vereinigten Niederlanden und den Habsburgern aus, nachdem die Briten zuvor bereits einen Separatfrieden mit Frankreich geschlossen hatten. Des Weiteren trug er erheblich zur Stabilisierung der politischen Verhältnisse im Königreich bei.[3] Gleichzeitig verschoben sich während der Herrschaft Georgs I. die politischen Machtverhältnisse in Großbritannien endgültig von der Krone zugunsten der Regierung und des Parlaments. 
(GROSSBRITANNIEN), Georg I. (I54296)
 
586 Ab 1725, nach dem Tod ihres Ehemanns, lebte die Witwe in Lingen. DANKELMANN, von von Anna (Agnes) Margarethe (I947)
 
587 Ab 1866 war William Geschäftspartner seines Bruders John D. Rockefeller, den er schon zuvor beim Aufbau seines Standard-Oil-Imperiums unterstützt hatte. Bei der Unternehmensgründung von Standard-Oil im Jahr 1870 besaß er 13 % des Unternehmens. Da er in den folgenden Jahren Teile seiner Aktien verkaufte und sich an Kapitalerhöhungen nicht beteiligte, sank sein Anteil im Laufe der Zeit auf 4 %.

Von 1882 bis 1891 leitete William Rockefeller die Standard Oil of NY (Socony), aus der sich in der Folge der Konzern Mobil Oil entwickelte.

Nach 1911, als der Standard-Oil-Trust erzwungenermaßen aufgelöst wurde, zog sich William Rockefeller aus den Leitungspositionen in den Gesellschaften zurück und verkaufte einen Großteil seiner Anteile an John D. Rockefeller. Seine Gewinne investierte er in Grundbesitz, Immobilien und Eisenbahnen.

Einen weiteren Schwerpunkt seiner geschäftlichen Tätigkeiten hatte William Rockefeller bei der National City Bank, an welcher er beteiligt war. Er kontrollierte diese Bank gemeinsam mit der Familie Stillman. Später entwickelte sich aus der National City Bank die heutige Citibank.

Außerdem gilt William Rockefeller als einer der Mitbegründer des amerikanischen Metallgiganten Amalgamated Copper.

Insgesamt saß William Rockefeller im Vorstand von 35 Gesellschaften. Am 24. Juni 1922 starb Rockefeller im Alter von 81 Jahren. Nach Angaben des American Heritage Magazine/Forbes Magazin 1998 war William Rockefeller der 38.-reichste Amerikaner aller Zeiten. 
ROCKEFELLER, William Avery (I54978)
 
588 Abd al-Aziz war ein Sohn des arabischen Heerführers und Statthalters der nordafrikanischen Provinz Ifrīqiya, Musa ibn Nusayr. Im Jahre 711 begann auf der Iberischen Halbinsel die Eroberung des Westgotenreiches durch die Muslime. Zunächst erfolgte der Vorstoß unter der Führung von Tariq ibn Ziyad, der die Goten in der Schlacht am Río Guadalete besiegte. 712 übernahm Musa ibn Nusayr, der von seinem Sohn Abd al-Aziz begleitet wurde, die Führung der muslimischen Invasion. Nach der Einnahme Sevillas schritt er an die Belagerung von Mérida. Während seiner Abwesenheit revoltierte Sevilla, doch konnte Abd al-Aziz den Aufstand unterdrücken.

In der Folge zog Abd al-Aziz in den Osten Spaniens und bekämpfte Teudemir, den westgotischen dux im Südosten der Carthaginensis (einer Region um Murcia). Teudemir wurde schließlich in Orihuela eingeschlossen und soll einem legendären Bericht zufolge die Frauen der Stadt in Männerkleidung und voller Bewaffnung entlang der Stadtmauer Aufstellung haben beziehen lassen, um die Araber über die geringe Zahl der Verteidiger zu täuschen, was gelungen sei; so habe er den Abschluss eines günstigen Friedensvertrags erreicht. Der mehr oder weniger authentische Text dieses im April 713 unterzeichneten Vertrags zwischen Abd al Aziz und Teudemir blieb in mindestens drei voneinander unabhängigen Quellen erhalten. Demnach wurde Teudemir im Besitz der Städte Orihuela, Baltana, Alicante, Mula, Villena, Lorca und Ello bestätigt. Ferner wurden die Sicherheit seiner Untertanen und ihres Eigentums sowie freie Religionsausübung versprochen und eine Bestandsgarantie christlicher Kirchen gegeben. Im Gegenzug musste sich Teudemir u. a. dazu verpflichten, die arabische Oberhoheit anzuerkennen, keine Gegner von Abd al-Aziz aufzunehmen und einen jährlichen Tribut zu entrichten. Teudemir begab sich persönlich nach Damaskus und erlangte vom Kalifen die Bestätigung dieses Übereinkommens.[1]

Nachdem Musa ibn Nusayr und Tariq ibn Ziyad in den Norden Spaniens vorgedrungen waren und große Teile des Landes unter ihre Kontrolle gebracht hatten, wurden sie trotz (oder wegen) ihres Erfolges durch den Kalifen Al-Walid I. von ihrem Kommando abberufen. Bevor Musa ibn Nusayr Spanien verließ und nach Damaskus ging, machte er seinen Sohn Abd al-Aziz im Jahre 714 zum Statthalter des eroberten Spaniens, das die Bezeichnung al-Andalus erhielt.

Abd al-Aziz wählte das südspanische Sevilla zu seiner Residenz. Laut einem Überlieferungsstrang war es unter seiner Herrschaft, dass Teile des heutigen Portugals einschließlich der Städte Évora, Santarém und Coimbra sowie ein Teil des im Norden der Iberischen Halbinsel gelegenen Pyrenäen-Gebiets von den Arabern unterworfen wurden.[2] Der Statthalter förderte auch Heiraten zwischen den muslimischen Eroberern und westgotischen Frauen, da weder arabische noch berberische Frauen mit dem Invasionsheer nach al-Andalus gezogen waren.

Um seine Macht zu festigen, heiratete Abd al-Aziz selbst Egilo, die Witwe des 711 in der Schlacht am Rio Guadalete gefallenen Westgotenkönigs Roderich. Sein Ziel war, sich vom Kalifen faktisch unabhängig zu machen und eine eigenständige Herrschaft über al-Andalus zu begründen. In dieser Absicht wurde er von Egilo bestärkt, die ihn angeblich dazu überredete, sich eine Krone aufs Haupt zu setzen. Die Ehe mit der Königswitwe sollte dazu dienen, ihm die Loyalität der christlichen Bevölkerung zu verschaffen. Der Plan scheiterte jedoch, da Abd al-Aziz im März 716 während des Gebets im damals als Moschee genutzten, nahe Sevilla gelegenen Kloster Santa Rufina ermordet wurde.[3] Gemäß gewissen Traditionen wäre dieses Attentat wegen Abd al-Aziz’ Unabhängigkeitsstreben direkt auf Befehl des umayyadischen Kalifen Sulaimān erfolgt; der Kopf des getöteten Statthalters sei unverzüglich nach Damaskus gesandt worden. 
(AL-ANDALUS), Abd al-Aziz (I52574)
 
589 Abendmahl in Boxberg am 7.4.1697 (13 Jahre alt). SCHOBINGER, Erhard Bartholomäus (I6378)
 
590 Abendmahl in Heidelberg (Heiliggeistkirche) am 7.10.1708 (13 Jahre). Tod lt. KB Heiliggeistkirche: verehelichte NN Schaaf, alt 52 Jahre. HILLER\HÜLLER, Eva Katharina (I10152)
 
591 Abendmahl in Heidelberg (Heiliggeistkirche) zu Pfingsten 1721 (15 Jahre). Nadler (1704, 1721) in Heidelberg. KELLER VOM STEINBOCK, Samuel (I601)
 
592 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Lebend (I7547)
 
593 About Alexander Sender David Pflaum
028 =591-H ALEXANDER (SENDER) PFLAUM of Pflaumloch (Parnas of Jewish community, son of David Pflaum) died 16 Tamuz 591 (would be 27 Jul 1831 according to hebcal) according to death record he died 6 Jun 1831 at age 57 as "Alexander Michael" Pflaum (his wife Fradel = grave 026) 
PFLAUM, Alexander Sender David (I55184)
 
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596 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Lebend (I56025)
 
597 About Emanuel Winternitz
Death notice NFP
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?apm=0&aid=nfp&datum=18920625...

Reference: Austria, Vienna, Jewish Vital Records, 1835-1938 - SmartCopy: Sep 25 2022, 15:54:45 UTC 
WINTERNITZ, Emanuel (I56046)
 
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599 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Lebend (I6945)
 
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