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| # | Notizen | Verknüpft mit |
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| 851 | Autorin/Autor: Philipp Kalbermatter um 1410 (?), um 1478, von Raron und Sitten (1435). Sohn des Rudolf und der Agnes von Raron. Bruder von Heinrich (->). 1434 Franziska von Raron. Meier von Raron, einer der mächtigsten und reichsten Walliser seiner Zeit. Durch seine Heirat Miterbe des Hauses Raron, u.a. auch von dessen Schulden bei der Stadt Bern. V.a. um das zum Erbe gehörende Vizedominat Anniviers entbrannte um 1460 ein Streit zwischen A. und dem Sittener Bf. Walter Supersaxo (Asperlinhandel). 1463 suchte A. in Bex Schutz beim Hzg. von Savoyen. 1464 überfielen Berner sein Haus. Nach dem ungünstigen Entscheid des Walliser Landrats vom 2.2.1482 verliessen A.s Nachkommen das Wallis. | ASPERLIN VON RARON, Rudolf (I29707)
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| 852 | Autorin/Autor: Renato Morosoli 11.5.1462 Zürich, von Neuheim, erneuerte 1459 das Zürcher Bürgerrecht. Sohn des Hans (->). 1) (Vorname unbekannt) Brandenberg, von Zug, 2) (Vorname unbekannt) Kienast, von Zollikon, 3) Anna Landolt, von Marbach (ZH), die nach 1462 Hans Waldmann heiratete. 1440 Zuger Standesgesandter, 1446-47 Landvogt der gemeinen Herrschaft Grüningen, 1451-53 Landvogt in Baden, 1436-41 und 1450-51 Ammann des Gotteshausgerichts Einsiedeln. Vermutlich anfangs der 1450er Jahre Umzug nach Zürich, 1458 Amtmann des Klosters Einsiedeln im Aargau und Thurgau. | EDLIBACH, Ulrich gen ´Schüchzer` (I19645)
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| 853 | Autorin/Autor: Rosmarie Zeller 25.6.1529 Zürich, 5.6.1599 Glattfelden, ref., von Zürich. Sohn des aus Villingen (Schwarzwald) eingewanderten Balthasar und der Küngolt von Grafeneck. 1) 1551 Margaretha Ochsner (✝︎1575), 2) Magdalena Müller, Witwe des Heinrich Suter. Theologiestud. in Lausanne, Studienreise über Paris nach England (Oxford, Canterbury, London). Ab 1552 Pfarrer in versch. Ostschweizer Gem., zuletzt in Glattfelden. Als Pfarrer in Winterthur reformierte M. die Schulen, v.a. die Mädchenschule. Auf Anregung Konrad Gessners verfasste M. das erste dt. Wörterbuch: "Die Teütsch spraach", indem er die dt. Wörter mit lat. Ausdrücken erklärte. Dabei stützte sich M. auf das lat.-dt. Wörterbuch von Johannes Fries. 1561 erschien das Werk in der Offizin seines Stiefbruders Christoph Froschauer der Jüngere. | MAALER, Josua (I38676)
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| 854 | Autorin/Autor: Samuel Schüpbach-Guggenbühl 1482 Basel, vor Juli 1531 Basel, von Basel. Sohn des Jacob des Älteren und der Anna Gallizian. Aus einem teilweise adligen und patriz. Geschlecht. Neffe des Hans Gallizian. 1) Magdalena Bär, Tochter des Hans, aus dem Ratsgeschlecht, 2) Dorothea Kannengiesser. M. übte den einträgl. Beruf eines Wechslers aus und trat 1503 in die Hausgenossen- und die Weinleuten-, 1504 in die Schlüsselzunft ein. Im selben Jahr begann er seinen polit. Aufstieg im Vorstand der Hausgenossenzunft, wurde 1510 zum Zunftmeister und 1516 zum Bürgermeister gewählt. Bis 1521 übernahm er die erstrangigen polit. Ämter des Siebners (Finanzen), Neuners (Kriegsausschuss), Ladenherrn, Heimlichers (Ratswahl), Gerichts- und Fünfer- sowie des Appellationsherrn (zweite und höchste Gerichtsinstanz) und regierte ab spätestens 1516 als Dreizehner (Geheimer Staatsrat) im zentralen Machtgremium Basels. M. zählte zu Basels Hauptgesandten in die Eidgenossenschaft. Seine militär. Karriere begann er 1507 als Fähnrich (Feldweibel), stieg 1508 im Romzug Maximilians zum Hauptmann auf und hatte diesen Grad auch 1512 im Lombardeizug, 1515 im Marignanozug und 1520 im Pfeffingerhandel inne. Dazwischen fungierte er im Dijonerzug 1513 als Lütiner (Leutnant). Mit seinem Onkel Hans Gallizian und dem Oberstzunftmeister Ulrich Falkner führte M. die franz. Ratspartei Basels an. Damit verwickelte er sich tief in die innenpolit. Wirren des Basler Pensionensturms und wurde 1521, obwohl Bürgermeister, als renitenter Pensionenempfänger aus dem Rat ausgeschlossen. 1524 zog er als Söldnerführer für Frankreich und den Papst nochmals nach Italien. 1525/26 gab er bei Hans Holbein dem Jüngeren die sog. "Darmstädter Madonna" in Auftrag und dokumentierte damit seine altgläubige Gesinnung. Sein weiteres Schicksal bis zu seinem Tod ist unbekannt. M. war der erste Zunftvertreter, der in Basel das Bürgermeisteramt erlangte. Während seiner politisch aktiven Zeit gehörte M. zur engen polit. Elite des vorreformator. Basel. | MEYER (ZUM HASEN), Jakob (I38332)
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| 855 | Autorin/Autor: Samuel Schüpbach-Guggenbühl 8.4.1543, 17.10.1582 Basel, ref., von Basel. Sohn des Heinrich (->) und der Elisabeth Rössler. Bruder des Friedrich (->). 1567 Anna Krug, Tochter des Caspar Krug. Kanzleibeamter, 1568-82 Sechser (Zunftvorstand) zu Gartnern, 1569-82 Ratschreiber, 1569-82 Pfleger der Kirche St. Jakob. Gesandtschaften in eidg. Landvogteien, zu den Eidgenossen, zum Bf. von Basel und nach Frankreich. Der aus reicher Fam. stammende R. war eine zentrale Figur im Regiment. | RYHINER, Emanuel (I38346)
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| 856 | Autorin/Autor: Samuel Schüpbach-Guggenbühl um 1410, um 1481 Basel. Sohn des Heinrich, bischöfl. Notars, von Herznach, ab 1424 von Basel. Verheiratet. 1430-72 mehrfach Basler Ratsherr der Schlüsselzunft, 1449-54 Oberstzunftmeister, 1474-75 und 1478-79 Ratsherr der Achtburger, 1430-81 mehrfach Siebnerherr (Finanzen). Mit Z. etablierte sich das Geschlecht über drei Generationen in der polit. Elite Basels. | ZEIGLER, Heinrich (I37855)
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| 857 | Autorin/Autor: Samuel Schüpbach-Guggenbühl um 1532, Dezember 1587 Frankreich, Basel, ref., von Basel. Sohn des Heinrich (->), und der Elisabeth Rössler. Bruder des Emanuel (->). 1570 Agnes von Brunn, Nichte des Bonaventura von Brunn. 1548-54 Stud. in Basel, Paris und Montpellier, Dr. med. in Montpellier. 1584-87 Zunftmeister zu Gartnern, 1586 Siebnerherr (Finanzen). Gerichtsherr, Gesandter, Pächter der Königl. Salinen in der Provence. 1587 Oberst eines Basler Kontingents im Tampiskrieg auf Seiten Heinrichs von Navarra, fiel beim Rückzug. Der aus reicher Fam. stammende R. war ein beliebter und sehr einflussreicher Politiker seiner Zeit. | RYHINER, Johann Friedrich (I38343)
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| 858 | Autorin/Autor: Samuel Schüpbach-Guggenbühl vor 1473, vor dem 28.8.1540 Basel. Sohn des Heinrich, Ratsherrn der Achtburger, und der Margrit Schilling. Enkel des Heinrich (->). 1) vor 1506 Elisabeth Jungermann, Witwe des Hans, Zunftmeisters zu Hausgenossen, Ratsherrn zu Weinleuten und Oberzunftmeisters, 2) vor 1527 Margret Meyer, Tochter des Ludwig. 1493 und 1503-13 Basler Ratsherr der Achtburger, 1523-29 Oberstzunftmeister. 1503-25 zahlreiche wichtige Ratsämter im Finanz-, Gerichts- und Sozialwesen. 1512 Lieferherr im Pavierzug, 34 Gesandtschaften in die Eidgenossenschaft, an den Oberrhein und in die Basler Herrschaft. Nach dem Tod seines Bruders Wilhelm (->) hielt sich Z. noch knapp zehn Jahre in Basels polit. Elite, wurde 1529 als Altgläubiger aus dem Rat ausgeschlossen und verliess nach 1532 vorübergehend die Stadt. Mit seinem Bruder Daniel (1541), Vogt in Riehen und Breisach, erlosch das Geschlecht in Basel. | ZEIGLER, Lux (I37857)
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| 859 | Autorin/Autor: Stefan Gemperli 20.11.1610 St. Gallen, 14.1.1687 St. Gallen, ref., von St. Gallen. Sohn des Hans, Zunftmeisters. 1) 1632 Katharina Ritter, Tochter des Heinrich, 2) 1645 Elisabeth Hildbrand, Tochter des Jacob, Stadtrichters. Hutmacher. Angehöriger der Schneiderzunft. Als Elfer 1639-45 Mitglied des Gr. Rats, als Zunft- und Altzunftmeister 1646-54 Mitglied des Kl. Rats. 1665-87 im Dreijahresturnus Amtsbürgermeister, Altbürgermeister und Reichsvogt. | APPENZELLER, Othmar (I38016)
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| 860 | Autorin/Autor: Stefan Gemperli 30.11.1595 St. Gallen, 22.10.1670 St. Gallen, ref., von St. Gallen. Sohn des Kaspar. 1619 Barbara Schlumpf, Tochter des Joachim, Elfers. Mitglied der Weberzunft. 1636-48 als Elfer Mitglied des Gr. Rats von St. Gallen, 1649-63 als Zunft- und Altzunftmeister des Kl. Rats, 1651-63 Unterbürgermeister, 1663-70 im Dreijahresturnus Amtsbürgermeister, Altbürgermeister und Reichsvogt. Mit ihm starb das angesehene Geschlecht B. in St. Gallen aus. | BUCHMANN, Friedrich (I21851)
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| 861 | Autorin/Autor: Tapan Bhattacharya *21.7.1806 St. Gallen, 13.6.1885 St. Gallen, von St. Gallen. Sohn des Johann David, Kaufmanns, und der Katharina geb. Specker. 1843 Sabine Meyer. 1821-25 absolvierte G. die Malschule von Johann Jakob Lips in Zürich. Bei Daniel Albert Freudweiler nahm er zudem Unterricht in Ölmalerei. 1826 folgte er seinem Freund Caspar Heinrich Merz nach München an die Akademie. 1828 reiste G. nach Paris, wo er sich dem Kupferstecher François Forster anschloss. Nach einer Italienreise 1831-32 kehrte er nach St. Gallen zurück und war als Porträtmaler tätig, gab Zeichenunterricht und wurde Mitglied des Kunstvereins. 1838-78 lebte er in München, die letzten Lebensjahre wieder in St. Gallen. Neben einigen Bildnissen in Öl fertigte G. Karton- sowie Kupferstiche nach Bildern von Wilhelm von Kaulbach, Julius von Schnorr, Bonaventura Genelli und Ludwig Vogel an. | GONZENBACH, Karl Arnold (I13216)
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| 862 | Autorin/Autor: Tapan Bhattacharya um 1510 Zürich, 14.6.1562 Zürich, von Zürich. 1538 Anna Lavater, Tochter des Hans Rudolf, Zürcher Bürgermeisters. Lehre vermutlich in Bern bei Hans Funk. 1537 Aufnahme in die Zürcher Zunft zur Meise, ab 1547 im Zürcher Grossen Rat. Chorherrenpfleger. Mitglied der Gesellschaft der Schildner zum Schneggen. Städte und Klöster erwarben seine Standesscheiben bzw. Scheibenzyklen der eidgenössischen Stände. In situ erhalten sind jene in den Rathäusern von Stein am Rhein (1542) und Rheineck (1555) sowie im Kreuzgang des ehemaligen Klosters Muri (AG, 1557). Auch für das Kloster Wettingen war Carl von Aegeri tätig. Strichführung und Landschaftswiedergabe in seiner Kabinett- und Wappenglasmalerei sind den grafischen Werken von Rudolf Manuel Deutsch verwandt und beeinflusst von Hans Leu dem Jüngeren und Niklaus Manuel Deutsch. | VON AEGERI, Karl (I41911)
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| 863 | Autorin/Autor: Veronika Feller-Vest um 1490 Brugg, 18.4.1553 Basel, ref., von Brugg, ab 1518 von Basel. Vermutlich Sohn des Hans Heinrich Richiner, Pfisters, Ratsherrn. 1) (Vorname unbekannt) Murer, Stieftochter des Jakob Meyer (zum Hasen), 2) Elisabeth Rössler, Tochter des Ulrich. 1508-09 Stud. in Basel, 1515 Prokurator des bischöfl. Hofs, 1524-34 Basler Ratsschreiber. Ab 1532 Deputat, 1534-53 Stadtschreiber. Ab 1542 Mitglied des Gr. Rats, häufig Gesandter. R. war mit Johannes Oekolampad befreundet und nahm den ref. Glauben an. In seiner Chronik von 1525 über den Bauernaufstand im Baselbiet, Elsass und Breisgau verurteilte er den Aufstand, lehnte aber das harte Vorgehen bei der Niederwerfung der Bauern im Elsass ab. | RYHINER, Heinrich (I38341)
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| 864 | B. Koerner / E. Strutz, Bergisches Geschlechterbuch 3 (DGB 83), Görlitz 1935, S. 83 | GOES, Caspar (I46231)
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| 865 | B. Koerner / H. Knodt, Hessisches Geschlechterbuch 3 (DGB 52), Görlitz 1927, S. 737 H.C. Scheibler / K. Wülfrath, Westdeutsche Ahnentafeln, Weimar 1939, S. 414 http://de.wikipedia.org/wiki/Christiane_von_Goethe | VULPIUS, Johanna Christina Sophia (I23424)
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| 866 | B. Koerner / H. Scheele, Pommersches Geschlechterbuch 1 (DGB 40), Görlitz 1923, S. 456 | VAN SCHELTINGGA, Katharina CHRISTINA (I2133)
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| 867 | B. Koerner / H. Scheele, Pommersches Geschlechterbuch 1 (DGB 40), Görlitz 1923, S. 456 | KAUERT, Maria Margaretha (I2134)
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| 868 | B. Koerner / H. Scheele, Pommersches Geschlechterbuch 1 (DGB 40), Görlitz 1923, S. 456 (ausführlich zu Vorfahren und Nachkommen) | STEIFENSAND, Dr. med. Dr. med. Karl Philipp August (I2135)
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| 869 | B. Koerner / K. Fix, Eifeler Geschlechterbuch 1 (DGB 99), Görlitz 1938, S. 469 K. Schleicher, Die Weide, Stolberg 1965, S. 17, Tafel 1 A. Blömer, Ahnenliste der Anna Barbara Judith Prym (1767-1839) aus Hottorf, Mönchengladbach 1976, S. 9 | SCHLEICHER, Abraham (I49122)
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| 870 | B. Koerner, Deutsches Geschlechterbuch 50, Görlitz 1926, S. 239 | MARSCHALL VON BIEBERSTEIN, Nikolaus (I48622)
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| 871 | B. Koerner, Genealogisches Handbuch bürgerlicher Familien (= DGB) 12, Görlitz 1906, S. 300, 374 (ausführlich zu Vorfahren und Nachkommen) Ph. Meyberg, Stammbaum der Familien Meyberg-Reichmann, Wuppertal 1920, S. 10, 36 (auch zu den Vorfahren) | REICHMANN, Ludwig Albrecht (I47820)
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| 872 | B. Koerner, Genealogisches Handbuch bürgerlicher Familien (= DGB) 14, Görlitz 1908, S. 352 | DAHL, Justina (I5106)
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| 873 | B. Koerner, Genealogisches Handbuch bürgerlicher Familien (= DGB) 14, Görlitz 1908, S. 353 B. Koerner / E. Strutz, Bergisches Geschlechterbuch 3 (DGB 83), Görlitz 1935, S. 511 | MÖLLER, Gustav (I5686)
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| 874 | B. Koerner, Genealogisches Handbuch bürgerlicher Familien (= DGB) 14, Görlitz 1908, S. 353 | DAHL, Antoinette (I5702)
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| 875 | B. Koerner, Genealogisches Handbuch bürgerlicher Familien (= DGB) 9, Berlin 1902, S. 124 B. Koerner, Genealogisches Handbuch bürgerlicher Familien (= DGB) 13, Görlitz 1907, S. 403 I. Barleben, Geschichte der Familie Lüps, Düsseldorf 1937, Band II, Tafel B 22 A. Blömer, Die Nachkommen des Dahner Deußen (* um 1651) und der Eva Mickenschreiber zu Odenkirchen, Mönchengladbach 2003, S. 43, 51 | DEUSSEN, Friedrich Wilhelm (I47528)
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| 876 | Bachem–Beethoven (PDF/JPG), Bachem–Heidermanns (PDF/JPG), Bachem–Roeckerath (PDF/JPG), Bachem–Simrock (PDF/JPG), Stollwerck–Bachem (PDF/JPG) Backum (westfälisches Adelsgeschlecht) Die Herren von Backum (auch: Bakum, Backem, Bachem o. ä.) waren ein westfälisches Adelsgeschlecht. Der Stammsitz des Geschlechts war Haus Backum, ein inzwischen abgegangener Rittersitz in der Hertener Bauerschaft Backum, ehemals Kirchspiel Recklinghausen, im Vest Recklinghausen. Bereits 1309 erscheint ein Recklinghäuser Schöffe Gerlach genannt von Bachem.[1] Weitere Güter waren Haus Leythe und Haus Berge im Vest Recklinghausen sowie Schloss Hackfort im Achterhoek. | VON BACHEM, Daniel (I5063)
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| 877 | Bäcker http://www.hfls.ch/humo-gen/family/1/F116617?main_person=I339376 | EHRENZELLER, Hans Jakob (I19914)
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| 878 | Bäckergeselle in Ansbach (1833); Taufpate 1833 bei Ahn Nr. 44 | SCHWAB, Gotthilf (I166)
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| 879 | Bäckermeister aus Laudenbach Stammfolge Metz 5. Generation Blatt 5/9 , Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html siehe 1. Friedrich Christian I. Metz siehe Blatt 6/12 2. Katharina Elisabeth Metz siehe Blatt 6/13 7. Johann Peter Metz siehe Blatt 6/14 9. Johann Philipp Metz siehe Blatt 6/15 siehe 7. Generation Blatt 7/7 | STEIN, Adam (I43716)
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| 880 | Bäckermeister aus Schwetzingen, Geneindebürgermeister 1741 siehe Stammfolge Metz 2. Generation Blatt 2/2, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html | REINIG(ER), Johann Melchior (I43521)
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| 881 | Bäckermeister, siehe AT Scharmann, Ahn 70 | SCHARMANN, Jacob (I43520)
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| 882 | Baden, Wirt zum Stadhof, Besitzer der Gerichtsherrschaft Martalen, gab 1453 sein Schaffhauser Bürgerrecht auf, verkaufte aber 1476 den Stadhof und zog 1478 nach Schaffhausen, der Stadt seiner Väter Zitat aus: Der Staadhof, ein Bädergasthof mit mindestens 600 Jahren Tradition: http://projekt.thermalbaden.ch/fileadmin/user_upload/gasthof_staadhof.pdf "Hof am Rey von altersher Den Nam ich getragen hab'. Conrad am Staad besitzt mich viel Jahr, Darum ich Staadhof betittelt war. „Staadhof“, nicht Stadthof heiss ich weil Konrad am Staad hat besessen mich; Conrad Am Staad und Salome Schwendin. 1470." | AM STAD, Konrad (I10261)
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| 883 | Balduin III. schloss sich in seinem Kampf um die Grafschaft Flandern, die seinem Vater von dessen Onkel Robert I. vorenthalten worden war, einer Koalition um Kaiser Heinrich V. an, die sich gegen Graf Robert II. von Flandern richtete. Sie griffen 1105 an, unterlagen jedoch, woraufhin Balduin 1110 Cambrai abtreten musste. Nach dem Tod des Grafen Balduin VII. von Flandern 1119 versuchte er gegen dessen Nachfolger Karl von Dänemark erneut, das Land zu erobern, allerdings ebenso erfolglos. | VON HENNEGAU, Balduin III. (I41541)
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| 884 | Balduin war der älteste Sohn Grafenpaares Balduins V. von Hennegau und Margarete I. von Flandern. Noch im Jahr seiner Geburt wurde er auf Vermittlung seines Onkels, Graf Philipp von Flandern, mit Maria von der Champagne verlobt.[2] Dieses Verlöbnis wurde am 14. Mai 1181 in Provins erneuert und am 6. Januar 1186 durch eine Hochzeit vollzogen.[3] Nach dem Tod des Onkels 1191 urkundete er noch im selben Jahr in Lille erstmals als zukünftiger Graf von Flandern.[4] Am 1. August 1194 kämpfte er an der Seite seines Vaters in der siegreichen Schlacht von Noville gegen den Herzog von Limburg.[5] Am 15. November 1194 starb Balduins Mutter, worauf er als deren Erbe in der Grafschaft Flandern nachfolgen konnte. Am 5. Januar 1195 urkundete er erstmals auf dem Feld zwischen Aalst und Erpe mit der entsprechenden gräflichen Titulatur (Balduinus, Flandrensium comes).[6] Nachdem am 17. Dezember 1195 auch der Vater gestorben war, beerbte er diesen als Graf des Hennegaus. | (LATEINISCHES KAISERREICH VON KONSTANTINOPEL), Balduin I. (I40296)
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| 885 | Balduin wird erstmals 942 als urkundlicher Zeuge seines Vaters in einer Schenkung an die Sankt-Peters-Abtei in Gent genannt. Im Jahr 954 bezeugte er erstmals mit dem Titel eines Grafen (comes) eine Schenkung seiner Mutter an dieselbe Abtei. Offenbar amtierte er seit dieser Zeit als Mitregent seines Vaters in Flandern und hielt die Grafschaft Boulogne als eigenes Lehen. In seiner kurzen Amtszeit etablierte er in Gent das Weben und Walken und schuf damit die ökonomische Basis seines Landes für die kommenden Jahrhunderte. 957 griff er erfolglos den Grafen Roger von Montreuil an, um diesen Amiens abzunehmen. Balduin erkrankte zu Weihnachten 961 an den Pocken und starb zu Neujahr 962, bestattet wurde er in der Abtei Saint-Bertin, als deren Laienabt er kurzzeitig amtiert hatte.[4] Mit seinem Tod ging die Grafschaft Boulogne an seinen Vetter Arnulf II. über. Seit dem Jahr 961 war Balduin verheiratet mit Mathilde († 1008), einer Tochter des Herzogs von Sachsen, Hermann Billung. Ihr einziges gemeinsames Kind war Arnulf II. († 987), welcher 964 seinem Großvater als Graf von Flandern nachfolgte. Balduins Witwe heiratete nur kurz nach seinem Tod den Grafen Gottfried den Gefangenen von Verdun. | VON FLANDERN, Balduin III. (I15328)
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| 886 | Balduin wurde von seinem Vater zur Erziehung an den Hof König Heinrichs III. gesandt, von welchem er auf dem Hoftag von Goslar 1045 mit der Mark Antwerpen (Reichsflandern) beliehen wurde. 1050 wurde er wieder nach Flandern befohlen, nachdem sich sein Vater gegen den Kaiser erhoben hatte, was den Verlust Antwerpens nach sich zog. Im Folgejahr wurde Balduin mit der Witwe des Grafen von Hennegau, Richilde, verheiratet, was für das Haus Flandern eine beträchtliche Erweiterung seines Territoriums in das Reichsgebiet hinein bedeutete. In den nächsten Jahren unterstützte Balduin seinen Vater im Kampf gegen den Kaiser, welcher 1054 bis nach Flandern hinein vorgedrungen war. Der Kampf endete aber im Herbst 1056 zugunsten Flanderns mit dem Tod des Kaisers, worauf Balduin mit seinem Vater auf dem im Dezember folgenden Kölner Hoftag nach der Vermittlung Papst Viktors II. dem neuen Kaiser, Heinrich IV., huldigte und somit den Gewinn des Hennegaus bestätigt bekam.[1] Balduin beerbte 1067 seinen verstorbenen Vater in Flandern, womit es erstmals zu einer Personalunion Flandern-Hennegau kam. Er selbst starb aber schon 1070 nach einer kurzen Herrschaft. Für seinen unmündigen ältesten Sohn, Arnulf III., übernahm seine Witwe die Regentschaft, gegen die sich aber Balduins jüngerer Bruder Robert der Friese erhob, welcher in der Schlacht von Cassal (22. Februar 1071) siegte und Arnulf III. tötete. Richilde floh in den Hennegau, den sie für ihren zweiten Sohn Balduin II. († 1098) bewahren konnte. Die direkten Nachkommen Balduins VI. gelangten erst 1191 wieder in den Besitz von Flandern. | VON FLANDERN, Balduin VI. (I40104)
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| 887 | balouka.net | LAGOWITZ, Eisik (I7014)
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| 888 | balouka.net | GÜTERBOCK, Ludwig (I7045)
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| 889 | Balthasar Käuflin wird Dr. theol. und Rektor der Univ. Tübingen, sowie Stifter | MORNHINWEG, Anna (I2077)
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| 890 | Bannerherr oder Pannerherr, vom Feldzeichen, dem Banner bzw. Panier hergeleitet, daher auch Banier- oder Panierherr (von baniere oder banier = Panier), in Italien alfiere oder banderale, in Frankreich banneret oder bandelier, in Spanien alférez, lat. Vexillarius, daher in der Schweiz Venner (vereinzelt noch zu finden in Pfadfinderfähnlein, offiziell aber aufgegebene Funktion), bezeichneten das Amt des die Fahne tragenden Fähnrichs eines Fähnleins sowie eines die Lanze führenden Aufgebots z. B. einer von Bürger- oder Stadtsoldaten gebildeten Stadtwehr mit einer bestimmten Anzahl Bewaffneter. Der ein solches Fähnlein führende Bannerherr von Gebietskörperschaften war als Kriegsherr oft auch Lehnsherr. Daher leitet sich auch der Freiherr vom Bannerherrn her. | DER FRAUEN, Werni (I3046)
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| 891 | Bar-le-Duc ist eine Stadt im Nordosten Frankreichs mit 15.221 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Meuse in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Der Ursprung der Stadt geht auf eine gallorömische Siedlung zurück. In der Merowingerzeit wurde ein „Burgum Barri“ genannt, als Hauptort des pagus Barrensis. 954 war Bar Sitz des Grafen von Bar und gehörte zum Heiligen Römischen Reich. 1243 erhielt Bar-le-Duc die Stadtrechte. 1301 musste der Graf von Bar seine westlich der Maas liegenden Besitztümer dem französischen König, der auf der Seite seiner Gegner stand, zu Lehen auftragen; diese Teile der Grafschaft wurden dann als Barrois mouvant bezeichnet (mouvant du roi de France = vom König von Frankreich lehensrührig). 1354 wurde die Grafschaft Bar zum Herzogtum erhoben. Das Herzogtum Bar fiel 1485 an das Herzogtum Lothringen und 1766 an Frankreich. https://de.wikipedia.org/wiki/Bar-le-Duc | GALLOIS, Didier (I1394)
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| 892 | Barbara Bäsinger war die Tochter des Goldschmieds und Münzmeisters Franz Bäsinger und dessen Frau Dorothea Seidenschwanz. Nach langem Werben[2] heiratete Jakob Fugger sie am 13. April 1441.[1] Dadurch wurden Fuggers gesellschaftliche Stellung und Geschäftskontakte deutlich verbessert, jedoch geriet Franz Bäsinger später in eine Schuldensituation und musste auswandern. Als Münzmeister in Tirol konnte Bäsinger der Familie seiner Tochter später noch Anteile an Silbergruben vermitteln.[2] Nach dem Tod ihres Mannes 1469 führte Barbara Fugger gemeinschaftlich mit den Söhnen die Familiengeschäfte weiter und konnte das Vermögen ihres Mannes bis zu ihrem Tod auf über 23.000 Gulden (auch Florin genannt) vermehren.[2] Die Söhne, deren Hauptaufgabe zunächst im Reisen und Knüpfen neuer Kontakte bestand, waren wesentlich am Geschäft beteiligt. Sie verfügten, etwa im Jahr 1492, unabhängig vom Vermögen ihrer Mutter über jeweils zwischen 11.000 und 16.000 Florin. Erst nach ihrem Tode 1497 erlangten die Fugger-Brüder die vollständige Verfügungsgewalt über das Familienvermögen. Aus dem um 1540 verfassten Ehrenbuch der Familie blieb Barbara Fugger dennoch ausgeschlossen | BÄSINGER, Barbara (I46316)
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| 893 | Bardas Phokas entstammte der byzantinischen Magnatenfamilie der Phokadai, die zu den vornehmsten Vertretern des byzantinischen Militäradels zählte und über umfangreichen Landbesitz in Anatolien verfügte. Bardas war ein Sohn des Nikephoros Phokas „des Älteren“ (* c. 855, † c. 896), der selbst ein berühmter General war, der sich als Feldherr in Italien ausgezeichnet hatte, indem er in den Jahren 885 bis 886 Tarent und einen Großteil von Kalabrien eroberte und schließlich zum Domestikos ton scholon, d. h. zum Oberkommandierenden der byzantinischen Truppen im Osten, aufgestiegen war. Der Name und die Herkunft seiner Mutter sind nicht bekannt. | PHOKAS, Bardas (I24260)
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| 894 | Bärenfels ist der Name eines vom Ende des 13. Jahrhunderts an bezeugten ritterbürtigen Basler Geschlechts, das über mehrere Generationen das Schultheißenamt in Kleinbasel innehatte. Im 14. und 15. Jahrhundert waren Mitglieder derer von Bärenfels mehrfach im Basler Rat vertreten. Die Vorfahren der Bärenfelser waren die hachbergischen Vögte, die im Wiesental im Brombacher Wasserschloss residierten. In der Nähe ihrer Burg Steineck bei Wehr hatten sie um 1300 eine weitere Burg erbaut, die sie Bärenfels nannten. Werner, Vogt von Brombach, war um 1290 Schultheiß von Kleinbasel. Dieses Amt in der minderen Stadt hat sich in jener Zeit fest in der Hand der Vögte aus dem Wiesental und der aus ihnen hervorgegangenen Bärenfelsern befunden. Johann, Vogt von Brombach, nannte sich als Erster nach der Burg Bärenfels. Als Johann von Bärenfels trat er erstmals im Jahr 1299 in Erscheinung, um 1305 bekleidete er das Kleinbasler Schultheißenamt. 1309 herrschte Streit um die Nachfolge des auf der Reise nach Avignon verstorbenen Basler Bischofs Otto von Grandson. In dieser Zeit lag die Regentschaft des Bistums Basel bei Johann I. von Bärenfels. Durch seine Ehe mit Margarita von Hertenberg[3] gelangte er in den inneren Kreis von Basels städtischem Adel. Johann I. von Bärenfels verstarb um das Jahr 1314. Im 14. Jahrhundert ging der Name „Bärenfels“ auch auf die früher Aeschburg genannte Burg Bärenfels bei Duggingen über.[4] Adelberg III. von Bärenfels, 1526 gemalt von Hans Baldung Grien Konrad von Bärenfels[5] (* um 1305, † vor 19. März 1373) wurde als Erster der Familie Basler Bürgermeister.[1] 1377 verlieh der Bischof von Basel Konrads Söhnen Lütold und Arnold von Bärenfels[6] (* vor 1371, † 20. Februar 1414) das Schenkenamt als Erblehen. Konrads Sohn Lütold von Bärenfels war 1380 Bürgermeister, bereits von 1379 bis 1386 war er österreichischer Vogt in Basel. Er fiel 1386 in der Schlacht bei Sempach. Ritter Arnold von Bärenfels († 1414) war 1394–1408, 1411 und 1413 Bürgermeister von Basel. 1457–1494 bekleidete auch der Sohn Arnolds III., Johannes von Bärenfels[7] (* vor 1451, † kurz vor 18. Juni 1495), das Basler Bürgermeisteramt.[1] Christian Wurstisen vermerkt 1580 in seiner «Bassler Chronick» insgesamt neun Ritter Bärenfels, darunter fünf Bürgermeister im 14. und 15. Jahrhundert und die 1386 bei Sempach auf habsburgischer Seite gefallenen Bärenfelser Brüder und Vettern.[8] Nach 1300 kauften die Herren von Bärenfels Teile von Arisdorf, 1446 gehörte es ihnen ganz. 1532 verkaufte Adelberg III. von Bärenfels die Herrschaft Arisdorf mit den Dörfern Ober-, Mittel- und Unter-Arisdorf[9] an die Stadt Basel.[10] Ein Wappen auf einer Konsole im Sakramentshaus der Kirche St. Leodegar in Grenzach-Wyhlen aus dem Jahr 1494 erinnert an die Eheschließung zwischen Adelberg III. von Bärenfels und Ursula von und zu Schönau.[11] Im 17. Jahrhundert teilte sich das Geschlecht von Bärenfels in eine Hegenheimer und eine Grenzacher Linie. Zur Grenzacher Linie gehörte Ernst Friedrich von Bärenfels (um 1687), bischöflicher Meier in Biel. Diese Linie erlosch 1779 im Mannesstamm, die Hegenheimer Linie 1835.[1] Friedrich II. von Bärenfels (* 1674; † 1737) hatte 1735 seine Herrschaft Grenzach an Markgraf Karl August von Baden (* 1712; † 1786) verkauft.[8] Schloss Hegenheim war der Stammsitz der Hegenheimer Linie. Friederike Auguste Sophie von Anhalt-Bernburg (* 1744; † 1827), Ehefrau des Fürsten Friedrich August von Anhalt-Zerbst (* 1734; † 1793), des Bruders der russischen Kaiserin Katharina der Großen (* 1729; † 1796), kam 1764 nach Basel und blieb bis 1793 in der Stadt. Susanna von Bärenfels (* 1750; † 1837) aus der Linie Hegenheim wurde ihre Hofdame, deren Schwester war Friederike Wilhelmine von Bärenfels († 1846), Ehefrau des Pfarrers Hans Rudolf Thurneysen, der Bruder war Johann Ludwig von Bärenfels, der Hofmarschall der Fürstin von Anhalt-Zerbst. Da er kinderlos starb, war er der letzte Mann der Basler Bärenfels.[8] Zedlitz führt in seinem «Neuen preussischen Adels-Lexicon» 1839 in seinen Informationen über die Herren von Bärenfels aus: „Ein uralt adeliges Geschlecht der Schweiz, dessen Stammhaus gleiches Namens an der Birs, unweit Grellingen im Canton Basel, schon lange ausgegangen ist. Aus diesem fiel Werner v. B. mit mehreren seines Geschlechts bei Sempach im Jahre 1386 gegen Oesterreich. Ritter Johann v. B. war Feldhauptmann der Basler vor Clicourt um das Jahr 1474 und Ernst Friedrich v. B. ward im Jahre 1646 bischöflich Baselscher Meyer oder Major über Biel. Das Geschlecht besitzt das Schenkenamt des ehemaligen Bisthums Basel (daher auch Schenk v. B. genannt), und hat der Stadt Basel sechs Bürgermeister gegeben. Vielleicht stammt von diesem Geschlechte das v. B. in den preussischen Staaten.“[12] Offenbar sind mit dem Geschlecht „v. B. in den preussischen Staaten“ die aus Mecklenburg stammenden von Baerenfels gemeint. Der nobilitierte Stammvater war aber ein geborener Baerens und erhielt den Namen Baerenfels erst bei seiner Erhebung in den Adelsstand.[2] Die Basler von Bärenfels waren nicht „gegen Oesterreich“, sondern auf österreichischer Seite gefallen.[8] Weiters führt Zedlitz über „die Herren von Bärenstein“ an: „Ein altadeliges Geschlecht, welches mit dem von Bärenfels gleichen Stammes gewesen (alias de Bärenfels) und in Meissen die Schlösser Bärenfels, Bärenstein, Bärenburg und Bärenclause erbaut, und von da nach Schlesien, Böhmen und Mähren sich verbreitet haben soll.“ | VON BÄRENFELS, Adelberg (I23847)
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| 895 | Baron von Vaerst Vaerst erhielt seine Schulausbildung in Wesel und Bayreuth. Ab 1803 besuchte er das Berliner Kadettenhaus, trat 1810 in die Preußische Armee ein und wurde im Jahr darauf zum Offizier ernannt. Er nahm 1812 am Feldzug gegen Russland teil und kämpfte 1813/15 in den Befreiungskriegen. Dabei konnte sich Vaerst in der Schlacht bei Waterloo bewähren, wurde mit dem Eisernen Kreuz, dem Orden des Heiligen Wladimir sowie dem Orden der Heiligen Anna ausgezeichnet und zur Garde versetzt. 1818 quittierte er den Militärdienst als Kapitän, um als „Kavalier“ durch Europa zu reisen. Er war Trinkgenosse von E.T.A. Hoffmann, dem er als Vorbild für seinen Bruder Serapion diente und befreundete sich in Breslau u. a. mit Karl Schall, Karl von Holtei, Karl Witte und Franz von Schober. Später arbeitete Vaerst auch journalistisch (unter anderem für Schalls (Neue) Breslauer Zeitung), spielte eine Rolle in der Diplomatie und schrieb Bücher, so etwa (unter dem Pseudonym „Chevalier de Lelly“) die „Cavalier-Perspective“, ein „Handbuch für angehende Verschwender“ (1836), in dem er seinen Aufenthalt in Paris und vor allem seine Börsenspekulationen dieser Zeit schildert. Dieses Buch ist übrigens – ein literarischer Scherz am Rande – „seinem lieben Freunde und Vetter Eugen Baron Vaerst“ gewidmet. Zwischen 1840 und 1847 war Vaerst Direktor des Breslauer Theaters, gab diesen Posten jedoch wegen einer Erkrankung auf, die ihn bald ans Bett fesselte und erblinden ließ. Er zog sich auf das von seinem Bruder Hermann Hans 1846 erworbene Gut in Herrendorf bei Soldin in der Neumark zurück und schuf in dieser Abgeschiedenheit nach zehnjähriger Arbeit sein Hauptwerk, die über 600 Druckseiten starke „Gastrosophie oder die Lehre von den Freuden der Tafel“, die 1851 in zwei Bänden erschien. Wegen des verwandten Themengebiets gilt von Vaerst daher auch als der deutsche Brillat-Savarin – allerdings wurde von Vaersts Werk weit weniger rezipiert als Brillat-Savarins „Physiologie du gout“. In seiner „Gastrosophie“ erhebt von Vaerst den Genuss von Speisen zu einer Kunstform und beschreibt die drei Arten von Feinschmeckern: den Gourmand, den Gourmet und den Gastrosophen; der Begriff „Gastrosophie“ wurde wahrscheinlich in diesem Buch erstmals in den deutschen Sprachgebrauch eingeführt. Der erste Band behandelt u. a. alle Arten von Speisen (Fleisch, Wild, Geflügel, Gemüse, Gewürze, Soßen, Fisch usw.), der zweite Band widmet sich u. a. den Getränken (Wasser, Wein, Kaffee, Tee und Bier) und beschreibt ein athenische Gelage. Das Titelblatt weist aber schon mit dem Lessing’schen Motto „Nur Bekanntes!“ darauf hin, dass es sich bei diesem Werk um eine Kompilation handelt, die von Vaerst – wie er selbst schreibt – „aus Tausenden von Exzerpten, aus zehntausenden Zitaten“ zusammengestellt habe. Zahllose Belegstellen, Anekdoten und Pikanterien verschiedener Autoren verschmelzen hier mit den eigenen Ansichten von Vaersts. Obwohl das Buch damit eher den Charakter einer Anthologie als den eines Lehrbuchs aufweist, bleibt dieses Buch schon wegen der Menge der zusammengestellten Stellen eine unschätzbare Quelle für kulinarische Querverweise in Geschichte, Literatur und Philosophie. Der pädagogische Anspruch indes wird durch die Vielzahl der Anekdoten und den unterhaltsamen Stil eher verdeckt als gehoben. Dem Kritiker Schraemli zufolge ist es das „geistreichste Werk, das je über die Freuden der Tafel geschrieben worden ist.“ Werke (Auswahl) Hundert Sonette. (gemeinsam mit Karl Witte und Friedrich Schmidt), Breslau 1825. Politisches Neujahrsgeschenk. Breslau 1831. Cavalierperspective. Handbuch für angehende Verschwender von Chevalier de Lelly, Leipzig 1836. Die Pyrenäen. Breslau 1847. Gastrosophie oder die Lehre von den Freuden der Tafel. Leipzig 1851. Literatur (Auswahl) Bärbel Rudin (Hrsg.): Funde und Befunde zur schlesischen Theatergeschichte. Dortmund 1983. Ludwig Sittenfeld: Geschichte des Breslauer Theaters. 1841-1900. Breslau 1909. Henk J. Koning: Friedrich Christian Eugen Baron von Vaerst (1792-1855). Teil 1–2. Weltmann, Literat, Zeitungsredakteur und Theaterdirektor in Breslau. In: Schlesien, Jahrgang 38. Sigmaringen 1993. Heft 1 (Teil 1), S. 34–42 und Heft 2 (Teil 2) S. 74–83. Andreas Gottfried Schmidt: Gallerie deutscher pseudonymer Schriftsteller vorzüglich des letzten Jahrzehents. Grimma 1840, S. 113 (Digitalisat) Unterhaltungen am häuslichen Herd. Band 1, S. 124 ff. Nekrolog https://de.wikipedia.org/wiki/Eugen_von_Vaerst https://de.wikipedia.org/wiki/Vaerst_(Adelsgeschlecht) https://de.wikipedia.org/wiki/E._T._A._Hoffmann https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Hans_von_Vaerst https://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Anthelme_Brillat-Savarin | VON VAERST, Eugen Friedrich Christian (I45783)
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| 896 | Bartholomäus V. Welser der Ältere (* 25. Juni 1484 in Memmingen; † 28. März 1561 in Amberg im Unterallgäu) war ein Augsburger Patrizier und Großkaufmann. Er wurde als Sohn Anton I. Welser, der Schwiegersohn von Hans Vöhlin dJ in der Memminger Vöhlin-Gesellschaft arbeitete, geboren. Er war von 1519 bis 1551 Chef der Augsburger Welser-Gesellschaft, eines der größten Handels-, Bank-, Reederei- und Minenunternehmen des 16. Jahrhunderts. 1528 schloss er mit der spanischen Krone a asiento ab, with the Welser for a period of fast threeßig years the statthalterschaft over the spanische Überseeprovinz Venezuela erlangten. Als Bankier Kaiser Karls V. und des französischen Königs Franz I. hatte er entscheidenden Einfluss auf die Mächtigen seiner Zeit. Bei Eliten 28.3. gest.; Chef der Handelsgesellschaft, zog 1518 in das Welser-Haus; rüstete 1528 zusammen mit seinen Brüdern eine Expedition unter dem Kommando des Ulmers Ambrosius Ehinger/Dalfinger/Alfinger (die Quellen sind sich uneinig, ob es sich hierbei um eine oder zwei Personen handelt), Faktor der Welser in Santo Domingo, aus, der Venezuela eroberte und dort Statthalter wurde (bei Herre und Felden heißt der Ambrosius Ehinger - lt. Brockhaus falsch). Im Frühjahr 1528 organisierte Welser einen einträglichen Neger-Import aus Afrika zu den südamerikanischen Besitzungen Karls V. (lt. Götz Frhr.v.Pöllnitz, 1958). 1546 nahm der spanische Hof den Welsern das Land ab (die Prozesse zogen sich noch 10 Jahre hin). 1514 besorgte Bartholomäus dem Albrecht Dürer die Skizze eines Nashorns, das - für die Menagerie des Papstes Leo X. bestimmt - im Sturm vor Genua versank; 1532 nobil. ; baute 1540 das Schloss Amberg zwischen Buchloe und Türkheim zum Alterssitz aus | WELSER, Bartholomäeus V. der Ältere (I22863)
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| 897 | Basena stammte wohl aus dem Volk der Thüringer, vielleicht aus dessen Königsfamilie. Der Geschichtsschreiber Gregor von Tours, dem die Fredegar-Chronik und der Liber historiae Francorum folgen, berichtet, sie sei in erster Ehe mit Bisinus, dem König der Thüringer, verheiratet gewesen. In Thüringen habe sie Childerich, der sich dort nach seiner Absetzung im Exil aufhielt, kennengelernt. Nach achtjähriger Exilszeit sei Childerich zurückgerufen und von seinem Volk wieder zum König eingesetzt worden. Dann habe Basena ihren Ehemann verlassen und sich zu Childerich begeben, mit der Begründung, er sei der tapferste Mann, den sie kenne, daher wolle sie sich mit ihm verbinden. Darauf habe er sie erfreut zur Frau genommen. Diese legendenhafte Erzählung wird von der Forschung mit Skepsis betrachtet, zumal Bisinus im frühen 6. Jahrhundert herrschte, Childerich hingegen schon 482 starb. Die thüringische Herkunft Basenas wird aber akzeptiert. Der Ehe Childerichs und Basenas entstammten der Sohn und Nachfolger Childerichs, Chlodwig I. (* 466; † 511) sowie die Töchter Audofleda (* um 470; † nach 526), Lantechild und Albofledis, die bald nach Chlodwigs Herrschaftsübernahme starb. In einem Weimarer Grab des 6. Jahrhunderts wurde ein Silberlöffel mit der Aufschrift Basenae (BAS-N) gefunden. Er gehört der Sammlung des Museums für Vor- und Frühgeschichte in Berlin. | VON THÜRINGEN, Basena (I37016)
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| 898 | Basileios entstammte einer armenisch-griechischen Familie, die sich in dem byzantinischen Thema Makedonien niedergelassen hatte. Er verbrachte einen Teil seiner Kindheit in Bulgarien, wo seine Familie seit 813 als Gefangene des bulgarischen Fürsten Krum, der von 803 bis 814 Khan des Ersten Bulgarischen Reichs war, (+13.04.814 in Konstantinopel) gelebt hatte. Ihm gelang die Flucht und die Aufnahme als Stallknecht in den Dienst des Theophilitzes, einem Verwandten von Bardas, dem Onkel des Kaisers Michael III. Bei einem Besuch der Stadt Patras gewann er die Zuneigung der Danielis, einer reichen Frau, die ihn in ihrem Haushalt aufnahm und finanzierte. Auch fiel er dem Kaiser auf, als er einen Ringerwettkampf gewann, und wurde bald dessen Begleiter und Leibwächter (Parakoimomenios, siehe Ämter und Titel im byzantinischen Reich). Um Michaels Gunst zu erhalten, ließ er sich von seiner Frau Maria, mit der er u. a. den Sohn Konstantin (* um 865; † 3. September 879) hatte, scheiden und heiratete Eudokia Ingerina, eine von Michaels Mätressen. Es wird angenommen, dass Leo VI., Basileios’ Sohn und Nachfolger, tatsächlich der Sohn Michaels war. Basileios ermordete – mit Zustimmung des Kaisers – im April 866 den Kaisar Bardas, der das Reich in Michaels Namen regiert hatte. Am 26. Mai 866 wurde er zum Mitkaiser gekrönt, während der an dem Attentat beteiligte Schwiegersohn Bardas’, Symbatios, leer ausging. Im September 867 tötete Basileios auch Michael III., beseitigte den Rivalen Basiliskianos und bestieg selbst den Thron. Mit der von ihm gegründeten Dynastie begann auch ein neues Zeitalter im Byzantinischen Reich. Sie wird üblicherweise die Makedonische Dynastie genannt, obwohl es korrekter wäre, sie Armenisch-griechische Dynastie zu nennen. Diese Zeit war eine Periode territorialer Expansion, in der das Kaiserreich die stärkste Macht in Europa war. Aufgrund seiner umfangreichen gesetzgeberischen Tätigkeit, die als Wiedererweckung des justinianischen Rechts beschrieben werden kann, wird er oft der zweite Justinian genannt. Auf Basileios’ Gesetze geht die Basiliká („königliche“) genannte Gesetzessammlung in 60 Büchern zurück, die von seinem Nachfolger Leo VI. vollendet und in Kraft gesetzt wurde. Außerdem veranlasste Basileios die Erstellung von zwei kleineren Werken, die als Procheiron und Epanagoge bekannt sind. Basileios’ Finanzgebaren war zurückhaltend. Seine Kirchenpolitik ist durch gute Beziehungen zu Rom gekennzeichnet. Eine seiner ersten Handlungen war 867 die Verbannung des Patriarchen Photios I., der für die Unabhängigkeit der byzantinischen Kirche kämpfte, und die Wiedereinsetzung seines Rivalen Ignatios I., dessen Ansprüche von Papst Hadrian II. unterstützt wurden. Basileios hatte jedoch keine Absicht, Rom über einen bestimmten Punkt hinaus nachzugeben. Die Entscheidung des bulgarischen Zaren Boris I., die neue bulgarische Kirche der Jurisdiktion Konstantinopels zu unterstellen, war ein Affront gegenüber Rom, das dies für sich selbst erwartet hatte. 877 wurde Photios erneut als Patriarch eingesetzt, was gewissermaßen den Bruch mit Rom darstellte – den entscheidenden Schritt in dem Konflikt, der zum Morgenländischen Schisma und letztendlich der Trennung zwischen der katholischen und der orthodoxen Kirche führte. In die Herrschaftszeit von Basileios I. fiel ein mühseliger Krieg gegen die Paulikianer, den ihm sein Vorgänger hinterlassen hatte. Der Tod ihres militärischen Führers Johannes Chrysocheir und die Eroberung der Stadt Tephrike durch Basileios I. führte 872 zur endgültigen Vernichtung der Paulikianer, die durch ein Zweckbündnis mit dem Kalifen von Bagdad zu einer ernsten Bedrohung für das Byzantinische Reich geworden waren. Des Weiteren erkannte er 885 das armenische Reich des Bagratiden Aschot I. an. Schließlich gab es den „üblichen Grenzkrieg“ mit den Arabern. Zypern wurde zurückerobert, konnte aber nur sieben Jahre gehalten werden. Syrakus ging verloren, Bari und große Teile Kalabriens wurden zurückerobert. Die Erfolge in Italien führten dort zu einer neuen Periode byzantinischer Dominanz. Vor allem aber waren die Byzantiner wieder die Herren des Mittelmeers, insbesondere der Adria. Basileios regierte 19 Jahre. Sein Tod im August 886 ist auf ein Fieber zurückzuführen, das er sich nach einem schweren Jagdunfall zuzog, bei dem sich sein Gürtel im Geweih eines Hirschs verfing und er von seinem Pferd gezogen wurde. Er wurde von einem Diener gerettet, der ihn mit einem Messer losschnitt. Basileios verdächtigte diesen jedoch, ihn ermorden zu wollen, und ließ den Diener hinrichten, kurz bevor er selbst starb. | (BYZANZ), Basileios I. (I37343)
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| 899 | BASISINFORMATION: Familie der Stadt Bischofszell nachweisbar seit 1417 verbürgert. Die Rietmann stammen aus der Gegend von Zihlschlacht; es werden erwähnt in den Chroniken: Geschwister Rietmann im Vorderegg 1387 Hans Rietmann, Ratsherr i Bischofszell 1417 Eberlin Rietmann 1487 Hans Rietmann, Ratsherr 1514 Nermann Rietmann, Ratsherr 1527 Hans Rietmann 1468 HBLS V/S.630 Die Rietmann der Stadt Zürich wurden durch die Einbürgerung von Bischofszell her begründet (1422, 1434), starben am 28.03.1723 aus. Die Rietmann der Stadt St.Gallen wurden teilweise von Bischofszell her begründet, Einbürgerung 1537 des Bischofszeller Kaspar Rietmann. Die Rietmann der Stadt Schaffhausen stammen ebenfalls von den Bischofszeller Rietmann ab. HLS (SG): Fam. der Stadt St. Gallen, deren Zweige, die Rorschacher Linie (genannt Vogt) und die Bischofszeller Linie (genannt Kudermann), um 1420 bzw. um 1537 eingebürgert wurden. Vom 15.-17. Jh. waren die R. mehrheitlich, später häufig Metzger (in einem Familienzweig über 14 Generationen); vom 17. Jh. an übten sie vermehrt auch andere handwerkl. Berufe aus. Kaufleute finden sich seit dem späteren 18. Jh. vereinzelt, danach häufig. Die Fam. stellte wenige Akademiker. Bis ins 17. Jh. hatten die R. regelmässig Zunftämter (v.a. der Metzgerzunft) inne, Bürgermeister wurde aber nur Hans Jacob ( -> 1). Ab dem 18. Jh. übernahmen immer seltener Familienmitglieder öffentl. Ämter. Von bleibender Bedeutung sind die Werke des Landschaftsmalers und Zeichners Johann Jakob (1808-68) und des Fotografen Otto (1856-1942). Wappen: In Blau auf grünem Dreiberg ein weisser Storch. Wappentafel der bürgerlichen Geschlechter im Museum Bischofszell, 1735. Wappen alternativ: In Blau auf Grünem Dreiberg ein roter Storch. Petschaftssiegel im TStA, 1645, 1681 und 1690. Siegel in der Siegelsammlung des Museums Bischofszell. Schützentafel im Museum Bischofszell, 1680 und 1706. Wappen alternativ: (Urkundensiegel im Stiftsarchiv St.Gallen, 1521 und 1577.) Bekannte Zeitgenossen: Benjamin (ung 1570 - 1629): vertrat 1585 den Rat vor der Tagsatzung im Zwingerhandel, wurde von ihr des Amtes enthoben In fremden Diensten: Benjamin (1665 - 1688): Vorfendrich unter der Kompanie Landshauptmann Ob... , + vor der Festung Negroponte Hermann (1668 - 1704): in savoyischen Diensten Fendrich in der Kompanie von Baron Hauptmann von Geroldingen Auswanderer: Bartholome (1677 - 1740) Lyon, FR Benjamin Jakob (1885 - 1958) Jaragua do Sul, Brasilien Elisabeth (1872 -1948) Villeurbanne, FR Hans Melchior 1640 - 1680) Lyon, FR Hans Rudolf (1838 - 1903) Singapur Maria (1671 - 1717) Lyon, FR Maria Elisabeth (1672 - 1694) Lyon. FR | RIETMANN, Stammlinie (I15493)
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| 900 | BASISINFORMATION: HBLS IV/S.675 Geschlecht der Stadt Bischofszell, Bürger seit 1558. Wappen: In Blau aus linkem Schildrand hervorgehender rot gekleiderter Linksarm mit silbernem Aufschlag, in der natürlichen Hand drei golden besamte silberne Blumen mit grünem Stiel und grünen Blättern. Schützentafel im Museum Bischofszell, 1680 und 1706. Wappentafel der bürgerlichen Geschlechter im Museum Bischofszell, 1735. Kachel auf Ofen im Besitz von Frau Alioth-Merian, Basel, um 1750. Bekannte Zeitgesnossen: Hermann Johann (1826, Ermatingen - 1908) Oberst im Amerikanischen Bürgerkrieg Hans Jakob (1835 St.Gallen - 1899) Teigwarenfabrikant Jakob Ernst (1898 - 1989) Regierungsrat in Schaffhausen In fremden Diensten: Franz (1652 - 1694): in Diensten General Stader und Oberst Capol Johannes (1644 - 1688): in venezianschen Kriegsdienst Hans Georg (1665 - 1691) Wachtmeister unter der Kompanie des Landshauptmanns und Obervogts (Werdmüller) Peter (1667 - 1694): in kaiserlichen Diensten in der Kompanie Generalwachmeister Wirtzel Josua (1662 - 1685): in Holland Zacharias (1642 - 1695): starb zu Breda in generalstadischen Kriegsdiensten unter der Kompanie Hauptmann Wermüller von Oetlishusen Hans Jakob (1680 - 1702) in französischen Kiriedgsdiensten Abraham (1774 - 1794) in holländischen Diensten Auswanderer: Ernst Arnold (1862 - ) USA Ernst Johann (1823 - 1862) Moskau, RU Hermann Johann (1826 Ermatingen - 1908) Chicago, USA Karl Daniel (1831 St.Gallen - 1856) Ciudad Bolivar, Ven Paul (1890 Frauenfeld - ) USA | LIEB, Stammlinie (I44958)
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