Strauss Genealogie


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951 benannt nach der Großmutter Karl des Großen, wurde in Rom im Alter von 6 Jahren mit dem damals etwa 10-jährigen Kaiser Konstantin VI. von Byzanz verlobt. Die Ehe kam jedoch aufgrund zunehmender Entfremdung der beiden Reiche nicht zustande.

Seinen Töchtern brachte Karl besondere Zuneigung entgegen.[255] In einem 791 verfassten Brief bezeichnete er sie als dulcissimae filiae, seine „allersüßesten Töchter“.[256] Während die Söhne vor allem militärisch-politisch ausgebildet wurden und sich schon in jungen Jahren fern vom Hof aufhielten (in den Quellen gibt es auch Hinweise auf teils homoerotische Beziehungen von Karls gleichnamigem Sohn, Karl dem Jüngeren),[257] erhielten seine Töchter eine recht umfassende Bildung. Karl achtete darauf, dass sich niemand durch Einheirat in die Familie einen politischen Vorteil verschaffen konnte, weshalb er seine Töchter hauptsächlich am Hof behielt.[258] Er ließ ihnen aber in ihrer Lebensführung erheblichen Freiraum; in den Quellen werden teils die Liebschaften der Töchter kritisiert. Bertha beispielsweise unterhielt eine Affäre mit Angilbert und bekam zwei Söhne, darunter den späteren Geschichtsschreiber Nithard. Nach Karls Tod setzte sein stärker an kirchlichen Normen orientierter Nachfolger Ludwig dieser Nachsicht ein Ende.[259] 
N., Rotrud (I10797)
 
952 Bereits ein Jahr nach seinem Regierungsantritt kam es zu einer Verschwörung des hohen Feudaladels gegen den König, die aber von königstreuen Truppen niedergeschlagen werden konnte. Jedoch mischte sich jetzt der Seldschukensultan Malik-Schah (1072–1092) in die Feudalfehden ein. 1074 überfiel er Georgien. Aber Giorgi konnte die Seldschuken bei Parzchisi besiegen und vertreiben.

1080 überfielen sie erneut Georgien und zerstörten mehrere bedeutende georgische Städte, wie Samschwilde, Kutaissi und Artanudschi. Viele Festungen und Klöster fielen ihrem Ansturm zum Opfer. 1088 war Giorgi gezwungen Ostgeorgien mit der Hauptstadt Tiflis an die Seldschuken abzutreten und dem Sultan Tribut zu zahlen. Er behielt lediglich Gebiete jenseits des Lichi-Gebirges, d. h. Imeretien und Abchasien.

Als 1089 ein Erdbeben Georgien heimsuchte, sah dies der König als ein Zeichen des Himmels und ging in ein Kloster. Die Herrschaft überließ er seinem 17-jährigen Sohn David IV., den er bereits 1085 zum Mitregenten ernannt hatte. Urkunden weisen ihn aber noch bis 1112 als Mitregenten seines Sohnes aus.

Die Seldschukenherrschaft über Ostgeorgien dauerte von 1080 bis 1122 und ging als Große türkische Eroberung in die georgische Geschichte ein. Erst 1122 mit der Eroberung von Tiflis durch Giorgis Sohn, David, wurde Georgien vollständig von der Seldschukenherrschaft befreit. 
..., Giorgi II. (I39125)
 
953 Bereits im Jahr 860 war Fortún in die Gefangenschaft des Emirs von Córdoba, Muhammad I., geraten.[2] Die Hintergründe dazu sind unklar, möglich dass er als Geisel für seinen Vater bürgte. In Córdoba hatte er seine Tochter mit dem Prinzen Abdallah verheiraten können, der später selbst als Emir amtierte. Nachdem sein Vater 882 im Kampf getötet wurde, konnte Fortún nach Pamplona zurückkehren um dort offenbar als Vasall des Emirs zu herrschen. Über seine weitere Amtszeit ist nichts weiter bekannt. Im Jahr 905 wurde er von Sancho I. Garcés abgesetzt und in die Abtei San Salvador de Leire verbannt, wo er zu einem unbekannten Zeitpunkt verstarb.[3] Mit ihm endete die von seinem Großvater Íñigo Arista begründete Königslinie, an deren Stelle sich nun das Haus Jiménez setzte. Es ging ebenso wie das Haus Íñiguez im Mannesstamm auf Íñigo Aristas Großvater zurück, war aber eine jüngere Linie.

Fortún Garcés war mit einer Frau namens Oria verheiratet 
FORTÚN, Garcés; der Einäugige (I40351)
 
954 Bereits zu Beginn des 13.Jahrhunderts waren in der Freien Reichsstadt Esslingen eine Reihe jüdischer Familien ansässig, die ihren Lebensunterhalt vorwiegend mit dem Geldverleih verdienten. Zu dieser Zeit dürfte in Esslingen die größte jüdische Gemeinde auf dem Gebiet des heutigen Württembergs bestanden haben. Die jüdischen Familien lebten nicht isoliert in einem bestimmten Straßenzug, sondern inmitten der übrigen Stadtbevölkerung. Aus dem Jahre 1268 ist die Existenz einer Synagoge in der Stadt bezeugt, die zwischen Hafenmarkt und Strohstraße lag.

Vermutlich zu Beginn des 13. Jahrhunderts war bei der Ziegelhütte, dem heutigen Schillerplatz, der erste jüdische Friedhof angelegt worden; er wurde 1348 zerstört. Während der Pestpogrome von 1348/1349 kam es zu Massakern unter den jüdischen Einwohnern; ein Teil floh in die Synagoge, wo die Menschen vom Pöbel bei lebendigem Leibe verbrannt wurden. Der andere Teil entging dem Morden und flüchtete aus der Stadt. Doch bereits zwei Jahrzehnte später siedelten sich erneut Juden in der Reichsstadt Esslingen an; es waren meist vermögende Juden, die aus Stuttgart, Frankfurt, Rothenburg, Rottweil und anderen Städten zugezogen waren. Aus dieser Zeit stammte die zweite mittelalterliche Begräbnisstätte; von ihr sind ebenfalls keinerlei Relikte mehr vorhanden.

Wegen zu hoher steuerlicher Belastungen muss bereits gegen Ende des 14.Jahrhunderts wieder eine Abwanderung erfolgt sein; nur sehr wenige jüdische Familien verblieben in Esslingen. Ihr Aufenthalt in der Stadt war zunächst auf einige Jahre begrenzt und durch zahlreiche Verpflichtungen - wie Sondersteuern - belastet. In den Jahren 1541/1542 verließen die letzten jüdischen Familien die Stadt, da der Esslinger Rat sie auswies und so seine Bürger von den Schulden, die sie bei Juden besaßen, befreite. Zudem war ihre Ausweisung auch eine Folge des Drucks der württembergischen Herrschaft, der die verbotenen Wirtschaftskontakte der Juden mit seinen Untertanen nicht billigte. 
N., N. (I22987)
 
955 Bergvogt um 1616, Als Bergvogt wird "Kestgen Kauert" (6792) 1616 in der Steuerliste von Verr genannt

Huldigungsliste von 1666 Landesarchiv:
21.01.1653 in den Overather Hofprotokollen wird genannt Gorgen (Georg) Kauwart zu Blindennaf und Stringen (Katharina) des Hausfraw, sowie Gorgen Kauwart zu Blindennaff und Tring - vermutlich ein Bruder von Dietrich Kauert

30.08.1655 Kirchenbuch Much: ein Albert Kauert wird genannt am 30.08.1655 bei der Taufe von Elias Jost Sohn Peter: Eleyas im Scheidt ein Kindt auff der Tauffen der patte Albert Kauerts Sohn zu Fähr die Goett Mergh Bellzers (Pelzer) frauw zu Fähr. Albert ist vermutlich ein Bruder von Dietrich Kauert

1666 Johann Kauert aus Siebelßnaff (Overath) wird in der Huldigungsliste von 1666 genannt. Evtl. ist er vor seinem Vater gestorben, da er bei der Erbschaft der Güter von Heidrich Kauert an Sebastian, Elisabeth und Albert Kauert aus Verr und Büddelhagen nicht mehr genannt wurde.

17.01.1679 Overather Protokolle: "Kerstgen Kauwerts sehl. hinderlaßenen Sohn Heidrich", Vetter (von Albert, Elßen und Beßgen Kauwart und Aldvatter zu Siebelsnaff (gemeint ist wohl der Großvater Christian). Demnach muss ein Christian Kauert Bruder von Dietrich Kauert gewesen sein.

17.01.1679 Overather Protokolle: Beßgen Kauert und seine Geschwister Albert und Elßgen erben in Siebelsnaaf/Overath von Kerstgen Kauwarts sehlig hinderlaßenen Sohn Heidrich am 17.01.1679. Seine Töchter Mergh (Maria) und Margreth werden genannt beim Verkauf einer Wiese Kleinenschwamborn am 02.03.1674. In der Huldigungsliste von 1666 wird ein Heidrich Kauert genannt, vermutlich Falkemich oder Blindennaaf (beide Orte Overath)

Darüberhinaus konnte ich noch folgendes finden:

1656/1657 pachtet Dietrich Kauert das wüst liegende Kerstgen Langen Gut zu Büddelhagen und leistet 1666/1667 den Pachtzins in Höhe von 5 Thalern und 26 Albus,. Im Jahre 1668/1669 kauft Sebastian Kauert das Kerß Langen Gut (Kirchenrechnungen Engelskirchen), wohnhaft 1680 in Büddelhagen

Kirchenbuch Much: 30.11.1662 Kauerts Sohn zu Verr und Maegs Tochter zu Nidermiebach. Corstgen in der Offermiebach Gobbel Heyman in der Offerwahn --< diese Hochzeit müsste Peter Kauert sein, der die Mucher Linie begründete

https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/
 
KAUERT, (Christian) Kerstgen (I1044)
 
956 Bernards Familie fiel 844 bei König Karl dem Kahlen in Ungnade und verlor ihren gesamten Besitz. Nachdem Bernard wieder in der Gunst des Königs gestiegen war, wurde er 866 in Autun als Graf eingesetzt.

Doch schon bald wurde er verdächtigt, an einer Verschwörung gegen den König beteiligt zu sein, um den Tod seines Vaters zu rächen. Er wurde erneut verbannt. Es folgten Kämpfe gegen Robert den Tapferen und Ramnulf I. von Poitiers.

Um das Jahr 869 wurde Bernard begnadigt und verdrängte seinen Schwager in der Auvergne. 872 ermordete er den Grafen Bernhard II. von Toulouse, wurde aber dennoch vom König in den Besitz des Opfers eingesetzt.

Bernard wurde in den folgenden Jahren der engste Berater des aquitanischen Unterkönigs Ludwig des Stammlers. Nachdem dieser 877 im Gesamtreich die Herrschaft angetreten hatte, war Bernard ihm eine wichtige Stütze im Kampf gegen den aufständischen Markgrafen Bernhard von Gothien, der 878 besiegt wurde. Bernard erhielt als Dank dafür das Berry und die Markgrafschaft Gothien (Septimanien). Nach dem Tod Ludwigs des Stammlers unterstützte er dessen Söhne Ludwig III. und Karlmann gegen Boso von Vienne, der sich in der Provence zum König aufgeschwungen hatte, und bekam zum Dank für die Unterstützung 880 das Mâconnais[1]. Seine anschließende Parteinahme für Kaiser Karl den Dicken 884 brachte ihm das Lyonnais ein.

Bernard starb um das Jahr 886. Seine ausgedehnten Besitzungen mit dem Zentrum Auvergne blieben fast vollständig seiner Familie erhalten, weshalb er auch als der (Wieder)Begründer des Herzogtums Aquitanien gilt. Sein Sohn Wilhelm nahm 909 schließlich auch den Herzogstitel an.

Bernard Plantevelue war verheiratet mit Ermengarde († nach 881), der Tochter des Grafen Bernhard von Auvergne. Ihre Kinder waren: 
PLANTEVELUE, Bernhard (I35666)
 
957 Bernhard hatte keinen Sohn. Durch seine einzige Tochter ging sein Besitz an andere Familien über, insbesondere an die Grafen von Berg.[2] Etwa in den Jahren 1050/55 muss seine Tochter Ida von Hövel den Edelherrn Heinrich von Lauffen geheiratet haben. Die beträchtliche Entfernung von der Burg Hövel bis zum Neckar zeigt, wie weit die Grafen mit ihren Familien herumgereist sind. Vielleicht reisten sie, wie es zu dieser Zeit üblich war, im Gefolge des Kaisers, Königs oder eines Bischofs. Kurz nach der Geburt einer Tochter mit Namen Adelheid muss ihr Vater Heinrich von Lauffen verstorben sein; denn nach der Chronik der Burg Lauffen soll der Leichnam des Edelherrn von Lauffen von Mäusen aufgefressen worden sein. VON WERL, Ida (I36592)
 
958 Bernhard von Gothien († nach 878) war ein westfränkischer Adliger, dem von den Karolingern die Herrschaft über Gothien bzw. Septimanien gegeben worden war. Als Graf von Barcelona, Girona und Rosselló wird er auch als Bernhard II. (im Unterschied zu seinem Vorgänger Bernhard von Septimanien; † 844) bezeichnet.

Nachdem Ranulf I., Graf von Poitou 866 in der Schlacht von Brissarthe gefallen war, verdrängte Bernhard von Gothien 868 dessen Erben Ranulf II. aus der Grafschaft, der nun mit seinen Brüdern Gauzbert und Ebalus nach Aquitanien an den Hof Ludwigs II. des Stammlers floh. Im Jahr 872 stellte König Karl der Kahle seinen Sohn Ludwig den Stammler als König von Aquitanien unter die Aufsicht von Bernard Plantevelue, Graf von Autun, Boso von Vienne – und Bernhard von Gothien.

Als Ludwig der Stammler 877 die Nachfolge seines Vaters als König des Westfrankenreichs antrat und sein Unterkönigtum in Aquitanien damit hinfällig wurde, im Frühsommer 878 dann gegen die Normannen an der unteren Loire sowie gegen die Rorgoniden ins Feld zog, nutzte Bernhard von Gothien die Lage aus, um sich – auch als enger Verwandter der Rorgoniden – gegen ihn zu erheben.

Im Herbst 878 ließ Ludwig auf der Versammlung in Troyes, auf der er am 7. September 878 zum westfränkischen König gekrönt wurde, Bernhard von Gothien verurteilen, wodurch auch Ranulf II. die Herrschaft im Poitou wieder antreten konnte. Nach seiner Verurteilung verschwindet Bernhard aus den Annalen. 
(ARNULFINGER), Theoderich ´le Trésorier` (I47269)
 
959 Bernhard war der jüngere Sohn des Grafen Hermann II. von Werl aus dessen zweiter Ehe mit Godila von Rothenburg. Seine Brüder waren Heinrich, Konrad und Adalbert. Zusammen mit den Brüdern ist er 1024 beim Hoftag in Herzfeld erstmals bezeugt. Er war weitläufig mit dem salischen Kaiserhaus als Stiefneffe der Kaiserin Gisela und Cousin von Kaiser Heinrich III. verwandt. Er selbst war möglicherweise zweimal verheiratet. Die Namen der Frauen sind nicht bekannt. (WERL), Bernhard II. (I39678)
 
960 Bernhard Wartmann
Karin Marti-Weissenbach: "Wartmann, Bernhard", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 14.03.2013.
Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/026271/2013-03-14/, konsultiert am 06.11.2024. 
WARTMANN, Bernhard (I447)
 
961 Bernsau ist der Name eines bergischen Uradelsgeschlechts, dessen lückenlose Stammfolge bis in die Mitte des 12. Jahrhunderts reicht.

Geschichte
Zunächst Ministeriale der Grafen von Berg und Erzbischöfe von Köln, stellten sie mit Gerhard von Bernsau von 1243 bis 1261 den kurkölnischen Truchsess.[1] Im Limburger Erbfolgestreit wechselten die Bernsau auf die Seite der Stadt Köln. 1348 wurden sie Lehnsmänner der Abtei St. Michael bei Siegburg, die in jahrhundertelanger Fehde mit den Grafen von Berg lag.

Das Geschlecht war auf der Burg Bernsau in der Aggerniederung im Norden der heutigen Stadt Overath ansässig. In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts erbaute es die benachbarte Burg Großbernsau, die es an die Abtei St. Michael verkaufte, um sodann mit ihr belehnt zu werden.

1715 starb das Geschlecht in den adeligen Linien mangels legitimer Nachkommen mit dem Tod des kaiserlichen und kurkölnischen Generals Heinrich Ferdinand Freiherr von Bernsau aus.

Es pflanzte sich jedoch über die beiden rechtmäßig anerkannten vor- und nachehelichen Söhne Wilhelms V. (III.) von Bernsau (1514–1572), Herr zu Hardenberg und Mitherr zu Anger, fort – beginnend mit Reinhard Bernsau (ca. 1540–1615), Richter und Rentmeister zu Hardenberg und Heinrich Bernsau (nach 1550–vor 1618), Rentmeister zu Anger.

Ursprung
Vielfach wird auch der Name Bärenau genannt. Man beruft sich dabei auf die Sage von der Tochter Jutta der Gräfin Gerita von der Burg Bensberg, die von einer Bärin entführt worden sein soll und in der Aggeraue neben der von einem Blitz getroffenen Bärin unbeschadet wiedergefunden wurde.[2]


Belagerung von Damiette 1218

Schlacht von Worringen 1288
Als Adolf III. von Berg (1193–1218) im Frühjahr 1218 in Bensberg zur Teilnahme am Fünften Kreuzzug rüstete, befanden sich in seinem Gefolge Adolphus de Bernsowe und Theodericus, sein Bruder. Mit einem weiteren Bruder, Henricus de Bernsovle, schloss sich Adolph seinem Herrn auf der Fahrt ins Heilige Land an. Am 15. Juli 1218 sind die beiden Brüder mit ihrem Vetter Remboldus de Bernsovle bei der Belagerung von Damiette Zeugen einer Schenkung Adolfs des III., wobei die beiden Brüder als Söhne Adolfs (des Älteren) de Bernsovle (* um 1160; † vor 1218) aufgeführt werden. Mit dem Letztgenannten beginnt die Stammfolge.

Ende August 1218 fiel Damiette in die Hände der Kreuzfahrer. 1222 und 1224 traten die drei Brüder gemeinsam in der Heimat als Zeugen in Urkunden des Erzbischofs von Köln und – da sein Bruder Adolf III. vor Damiette an einer Seuche verstorben war – Grafen von Berg Engelbert auf.

Adolf Bernsau, der Kreuzfahrer, wurde Herr auf Bernsau und pflanzte das Geschlecht fort. Sein Bruder Heinrich de Bernshowe findet sich 1229 im Gefolge des Erzbischofs Heinrich von Köln. Der dritte Bruder, Theodoricus clericus de Bernsowe, trat in den geistlichen Stand.

1243 erscheint Adolfs Sohn Gerhardus de Berensovle als Truchsess Kurkölns.

Dessen vier Söhne Ulrich, Adolf, Giselbert und Tilman von Bernsau quittierten am 28. Februar 1291 der Stadt Köln in einer mit dem Bernsauschen Siegel versehenen Urkunde die Auszahlung ihnen zustehenden Soldes, werden also 1288 in der Schlacht von Worringen für die Stadt gegen den Erzbischof gestanden und den Sold für ihre Fehdedienste erhalten haben.

Emmerich von Bernsau (1285/90–nach 1363) wurde 1348 mit Burg Großbernsau belehnt.

Emmerichs Enkel Wilhelm I. von Bernsau (1360/70–nach 1418) befand sich 1411 in Fehde mit der Stadt Köln.

Wappen
Das Stammwappen ist von Gold über Blau geteilt. Das Siegel des Ritters Emberich von Bernsau von 1357 zeigt eher ein Schildhaupt.[3] Auf dem Helm mit blau-goldener Helmdecke ein wie der Schild bezeichneter wachsender Rüdenrumpf, der in Anlehnung an den Geschlechtsnamen auch bärengleich erscheint. Die Helmzier wurde aber auch als wachsender Eselsrumpf gezeichnet.[4]


Wappen derer von Bernsau zu Hardenberg
Die spätere Variante derer von Bernsau zu Hardenberg (1529) zeigt einen gevierten Schild: in Feld 1 und 4 das Stammwappen, in Feld 2 und 3 das (farbengewechselte) Wappenbild der westfälischen von Hardenberg.[5]

Namensträger
Gerhard von Bernsau (etwa 1215–1249/50), kurkölnischer Truchsess
Wilhelm II. von Bernsau (1410/20–1489), 1444 Teilnehmer der Hubertusschlacht bei Linnich, Ritter des Hubertusordens ⚭ eine Tochter des Wilhelm von Nesselrode († 1474), Herr zu Stein, Amtmann von Windeck und Landdrost von Berg
Margarethe von Bernsau, 1527 Hofmeisterin der Kurprinzessin von Sachsen
Wilhelm V. (III.) von Bernsau (1514–1572), Herr zu Hardenberg, Bergischer Marschall
Heinrich von Bernsau, 1593–1625 Komtur der Johanniterkommende Lage
Wilhelm VI. (IV.) von Bernsau (1550–1595/96), Herr zu Hardenberg, Bergischer Marschall ⚭ Magdalena Gräfin von Daun-Falkenstein, Schwester des Grafen Wirich VI. von Daun-Falkenstein
Wirich von Bernsau (1582–1656), klevischer Staatsmann
Johann Sigismund von Bernsau (1606/07–1655), Herr Zu Hardenberg, konvertierte 1649 zur Katholischen Kirche ⚭ 1633/34 Anna von Asbeck (1590–1685), rief 1676 die Franziskaner nach Neviges, 1680 wurde ein Gnadenbild Mariens nach Neviges gebracht, das die Nevigeser Wallfahrt begründete
Agnes Elisabeth von Bernsau († 1675) ⚭ Jakob von Rottkirchen († 1676), 1665/1675 Bürgermeister von Köln
Margarethe Gertrud von Bernsau († 1702) ⚭ Franz Caspar Adrian Graf Schellart von Obbendorf (1628–1701), kaiserlicher Kammerherr, Generalfeldmarschall, Gesandter und Statthalter zu Düsseldorf, Amtmann von Gladbach und Grevenbroich, Herr zu Müggenhausen, Iversheim, Grempten, Rhunen, Bellinghoven; Graf Schellart erzwang die konfessionsverschiedene Eheschließung, nachdem sie in Düsseldorf abgelehnt worden war, in Bernsauschem Gebiet in Homberg, indem er mit der schwerbewaffneten kurfürstlichen Leibgarde vor dem Haus des Pastors Gottfried Peill erschien und Peill sowie die ganze Gemeinde auf das Schwerste bedrohte[6]
Heinrich Ferdinand Freiherr von Bernsau und Schönheim († 1715), kurkölnischer Generalwagenmeister, kaiserlicher Generalfeldwachtmeister (Generalleutnant)
Johannes Bernsau (1675–1750), Bürgermeister von Elberfeld
Katharina Helena Bernsau (1710–1792) ⚭ Johann Heinrich Maurenbrecher (1691–1753), Kurpfälzischer Kommerzienrat, Postmeister und Weinhändler
Literatur
Leo van de Loo, Bernsau. Zur Geschichte des Ritter- und Bauerngeschlechts (1150–1940), Essen 1940
Kurt Niederau: Zur Geschichte des Bergischen Adels; die von Bernsau des 14. bis 16. Jahrhunderts. In: Zeitschrift des Bergischen Geschichtsvereins, 82. Bd., Neustadt a. d. Aisch 1966, S. 98–201.
Leo Peters: Ein Nachtrag: Eine Einladung zur Heirat des Heinrich von Bernsau 1589. In: Zeitschrift des Bergischen Geschichtsvereins, 91. Bd., Neustadt a. d. Aisch 1985, S. 271–272.
Einzelnachweise
Thomas Bohn, Gräfin Mechthild von Sayn (1200/03 – 1285), Köln und Weimar 2002, S. 678
Willi Fritzen: Die einstige Burg Alt-Bernsau, Rittergut der Ritter von Bernsau (12. Jh.)
Bernhard Peter: Wappensammlung (13) Mittelrhein und Mosel
Overath – Geschichte der Gemeinde, vgl. Willi Fritzen: Die einstige Burg Alt-Bernsau, Rittergut der Ritter von Bernsau (12. Jh.)
Wappenbuch des Westfälischen Adels (Buch 2): Tafel 25
Johannes Abresch, Aus dem Leben des bergischen Pastors Gottfried Peill, Monatshefte für Evangelische Kirchengeschichte des Rheinlandes 55 (2006), S. 307–326 
VON BERNSAU, Anna Wilhelmine Adelheid (I45650)
 
962 Berta hat sich auf dem Ried vermählt...
Ausstattung Berta FL. 500,00 siehe Lebensbilder Carl Heinrich Ferdinand Henking 
HENKING, Bertha (I2023)
 
963 Berta von Alamannien, vor allem in der Schweiz auch unter Bertha von Schwaben bekannt, war als Gattin von Rudolf II. Königin von Hochburgund und nach der Vereinigung von Hoch- und Niederburgund ab 933 Königin von Burgund. Nach 937 wurde sie während ihrer zweiten Ehe Königin der Lombardei.

Berta war die Tochter des Herzogs Burchard II. von Schwaben aus dem Geschlecht der Burchardinger und seiner Gattin Regelinda. Nachdem die expansiven Herrscher von Hochburgund ihre Ostgrenze auf Kosten Schwaben-Alamanniens von der Aare an die Reuss verlegten, erlitten diese jedoch 919 in der Schlacht bei Winterthur eine herbe Niederlage.
Daraufhin wurde Berta wohl 922 als Versöhnungsgeste mit König Rudolf II. von Hochburgund vermählt, mit welchem sie drei Kinder bekam. Diese waren Rudolf, Konrad und Adelheid, welche in zweiter Ehe die Gattin von Kaiser Otto I. wurde.

Rudolf und Berta wurden große Kirchenstifter in der Westschweiz. Nach Rudolfs Tod 937 amtierte Berta zeitweise als Vormund ihres Sohnes König Konrad von Burgund, da dieser noch minderjährig war.
Noch im selben Jahr, am 12. Dezember 937, heiratete sie König Hugo von Italien, den Rivalen ihres verstorbenen Mannes. Zudem vermählte Hugo von Italien seinen Sohn Lothar mit Adelheid. Nach Hugos Tod 947/948 verbrachte Berta den Rest ihres Lebens vermutlich wieder in Burgund nördlich der Alpen, wobei die Angaben unsicher sind. Hinzuzufügen ist, dass Berta in dieser Zeit von Kaiser Otto I. die Abtei Erstein (Elsass) erhielt, was einem Versuch Ottos galt, das Elsass mit Burgund enger zu verknüpfen, da Erstein an der Spitze königlicher Itinerar Stationen(Reise- bzw. Marschstationen)im Elsass stand.

Berta hat die Gründung des Marienkloster Payerne, das nach ihrem Tod von ihrer Tochter, Kaiserin Adelheid über der Grablege der Mutter zum Zwecke der Memoria (siehe auch Memorialwesen) errichtet wurde, mit Schenkungen befördert.

Sie ist eine sagen- und legendenumwobene Identifikationsfigur in der französischsprachigen Schweiz (die gute Königin Bertha, La reine Berthe), auch etwa bei der Gründung des Kantons Waadt, wo ihr Kult seit dem 19. Jahrhundert einen enormen Aufschwung erlebte. Bereits im 15. Jahrhundert weitete sich Bertas Kult auf weitere burgundische Stifte aus. Mit der Reformation wurde ihr Bild von der guten Herrscherin zu jenem der vorbildlichen Hausfrau umgedeutet. Ein weiterer Beiname, Berta die Spinnerin, leitet sich daraus ab.
https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_II._(Burgund)
https://de.wikipedia.org/wiki/Burchard_II._(Schwaben)
https://de.wikipedia.org/wiki/Burchardinger_(rätisches_Adelsgeschlecht)
https://de.wikipedia.org/wiki/Regelinda
https://de.wikipedia.org/wiki/Adelheid_von_Burgund
https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_I._(HRR)
https://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_III._(Burgund)
https://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_I._(Italien)
https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Peterlingen
Ernst Tremp: "Bertha", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 11.06.2024. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020781/2024-06-11/, konsultiert am 18.11.2024.
https://de.wikipedia.org/wiki/Berta_von_Alamannien 
VON ALAMANNIEN, Berta (I11015)
 
964 Berthas Schwester Hildegard war von 841 bis ins Jahr 853 Äbtissin im Kloster Münsterschwarzach am Main. Aus dem Jahr 853 berichtet eine Legende, dass sie mit Bertha die Burg Baldern auf dem Albis bewohnte, damit sich die beiden dort in Abgeschiedenheit von der Welt ganz Gott widmen konnten. Als sie an einem Tag nach Zürich wanderten, um dort in der Kapelle der Heiligen Felix und Regula zu beten, begegnete ihnen im Wald ein Hirsch mit leuchtendem Geweih und zeigte ihnen eine Stelle, an der eine Kirche errichtet werden sollte. Ihr Vater Ludwig der Deutsche befolgte diesen göttlichen Auftrag. Historisch gesichert ist lediglich, dass er am 21. Juli 853 ein Kloster, das bereits an dieser Stelle existierte, unter dem Namen Fraumünster neu gründete und Hildegard zur Äbtissin machte. Bertha wurde daraufhin Äbtissin in Münsterschwarzach.
856 oder 859 starb Hildegard, worauf Bertha zur Abtei Fraumünster überwechselte und dort das Amt der Äbtissin bekleidete. In ihre Amtszeit fiel die Fertigstellung der Abteikirche, die zwischen 871 und 876 von Bischof Gebhard I. von Konstanz eingeweiht wurde.

In einer Urkunde vom 10. Februar 878 bestätigte Karl III., dass seine Schwester BERTHA Äbtissin des KLOSTERS SÄCKINGEN war und seine Gemahlin Richardis ihr nachfolgen sollte.

1272 wurden Hildegard und Bertha im südlichen Querschiff des Fraumünsters neu bestattet.

856 oder 859 starb Hildegard, worauf Bertha zur Abtei Fraumünster überwechselte und dort das Amt der Äbtissin bekleidete. In ihre Amtszeit fiel die Fertigstellung der Abteikirche, die zwischen 871 und 876 von Bischof Gebhard I. von Konstanz eingeweiht wurde.

In einer Urkunde vom 10. Februar 878 bestätigte Karl III., dass seine Schwester Bertha Äbtissin des Klosters Säckingen war und seine Gemahlin Richardis (* um 840 - ca. 900), aus der schwäbischen Adels- Familie der Ahalolfinger, ihr nachfolgen sollte.

1272 wurden Hildegard und Bertha im südlichen Querschiff des Fraumünsters neu bestattet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bertha_(Fraumünster)
https://de.wikipedia.org/wiki/Frauenkloster_M%C3%BCnsterschwarzach
https://de.wikipedia.org/wiki/Gründungslegende_des_Fraumünsters
https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Baldern
https://de.wikipedia.org/wiki/Felix_und_Regula
https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_III._(Ostfrankenreich)
https://de.wikipedia.org/wiki/Damenstift_Säckingen
https://de.wikipedia.org/wiki/Richardis
https://de.wikipedia.org/wiki/Alaholfinger
Reinhold Kaiser: "Berta", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 11.07.2002. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/012507/2002-07-11/, konsultiert am 18.11.2024.
Georg von Wyß: Berta. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 2, Duncker & Humblot, Leipzig 1875, S. 510 f. Gerhard Hartmann, Karl Schnith (Hrsg.): Die Kaiser. 1200 Jahre Europäische Geschichte. Marixverlag, Wiesbaden 2006, ISBN 3-86539-074-9, S. 70.
Peter Vogelsanger: Zürich und sein Fraumünster. Eine elfhundertjährige Geschichte (853–1956).
NZZ Libro, Zürich 1994, ISBN 3-85823-515-6.
D. Geuenich, «Die Frauengemeinschaft des coenobium Sichingis im 10. Jh.», in Frühe Kultur in Säckingen, hg. von W. Berschin, 1991, 55-69
 
(FRAUMÜNSTER), Bertha (I24113)
 
965 Berthold erbte von seinem Vater die um den Ammersee und den Starnberger See gelegenen Güter und offenbar auch den oberfränkischen Besitz. Er konnte, spätestens 1120, die Nachfolge der gräflichen Sigimare, Vögte von Benediktbeuern, antreten und dadurch seinen Einfluss wesentlich verstärken. Er kümmerte sich auch um sein Hauskloster Dießen, das er mitbegründet hatte (Vogtei 1130 belegt), und hatte Beziehungen zu Admont, wohin er anlässlich des Eintritts seiner Tochter Kunigunde 15 Hufen in Moosburg/Kärnten übergab.

Graf Berthold dürfte auch gleich nach 1100 auf dem Andechser Berg den neuen Stammsitz der Familie geschaffen haben. Die Plassenburg (nördlich von Bayreuth) wiederum dürfte spätestens zu Beginn der 1130er Jahre errichtet worden sein („Grafen von Plassenburg“ ab 1137). In diese Zeit dürfte auch die Gründung von Kulmbach gefallen sein, das am Fuße des Berges liegt und ab 1174 in den Quellen auftaucht.

Die Heirat mit Sophie († 1132), Tochter des Markgrafen Poppo II. von Istrien († 1103) aus dem Hause Weimar-Orlamünde, brachte erstmals Besitz südöstlich der Alpen und weiteres Ansehen ein. Sophie war königlichen Geblüts: Ihre Großmutter väterlicherseits war Sophia, Tochter König Belas von Ungarn aus dem Hause der Arpaden. Der Tod von Sophies Bruder, Markgraf Poppo III. von Istrien nach 1141 erlaubte Berthold, sich neben den Spanheimern und Bogenern den Großteil seines Erbes zu sichern; damit wurde die Basis für die Besitzungen in Krain, der Untersteiermark und Kärnten gelegt (1143/47 Graf von Stein/Kamnik).

Ab 1140 hielt sich Berthold quasi als Stammgast am Hofe König Konrads III. auf; vermutlich ging es um die Konflikte der Andechser mit den Bamberger Bischöfen, die sich in ihrer weltlichen Herrschaft in Oberfranken bedroht sahen. 
(ANDECHS), Berthold II. (I39586)
 
966 BERTHOLD II. erbte von seinem Vater die um den Ammersee und den Starnberger See gelegenen Güter und offenbar auch den oberfränkischen Besitz. Er konnte, spätestens 1120, die Nachfolge der gräflichen Sigimare, Vögte von Benediktbeuern, antreten und dadurch seinen Einfluss wesentlich verstärken. Er kümmerte sich auch um sein HAUSKLOSTER DIEßEN, das er mitbegründet hatte (Vogtei 1130 belegt), und hatte Beziehungen zu Admont, wohin er anlässlich des Eintritts seiner Tochter KUNIGUNDE 15 Hufen in Moosburg/Kärnten übergab.

GRAF BERTHOLD dürfte auch gleich nach 1100 auf dem ANDECHSER BERG den neuen Stammsitz der Familie geschaffen haben. Die PLASSENBURG (nördlich von Bayreuth) wiederum dürfte spätestens zu Beginn der 1130er Jahre errichtet worden sein („Grafen von Plassenburg“ ab 1137). In diese Zeit dürfte auch die GRÜNDUNG VON KULMBACH gefallen sein, das am Fuße des Berges liegt und ab 1174 in den Quellen auftaucht.

Die Heirat mit SOPHIE († 1132), Tochter des MARKGRAFEN POPPO II. VON ISTRIEN († 1103) aus dem Hause WEIMAR-ORLAMÜNDE, brachte erstmals Besitz südöstlich der Alpen und weiteres Ansehen ein. SOPHIE war königlichen Geblüts: Ihre Großmutter väterlicherseits war SOPHIA, Tochter KÖNIG BELAS VON UNGARN aus dem Hause der ARPADEN. Der Tod von SOPHIES Bruder, Markgraf POPPO III. VON ISTRIEN nach 1141 erlaubte BERTHOLD, sich neben den Spanheimern und Bogenern den Großteil seines Erbes zu sichern; damit wurde die Basis für die Besitzungen in Krain, der Untersteiermark und Kärnten gelegt (1143/47 Graf von Stein/Kamnik).

Ab 1140 hielt sich BERTHOLD quasi als Stammgast am Hofe KÖNIG KONRADS III. auf; vermutlich ging es um die Konflikte der Andechser mit den BAMBERGER BISCHÖFEN, die sich in ihrer weltlichen Herrschaft in Oberfranken bedroht sahen.  
VON ISTRIEN, Sophie (I18188)
 
967 Berthold III. übernahm 1111 die Regentschaft von seinem Vater Berthold II. Er unterstützte Kaiser Heinrich V. und hatte maßgeblichen Anteil am Wormser Konkordat 1122. Als sein Todesdatum, für das früher auch der 19. Februar[1] sowie der 3. Mai[2] genannt wurden, konnte Stephan Molitor mit Hilfe eines um 1530 angelegten und heute in der Königlichen Bibliothek zu Kopenhagen verwahrten Seelbuches des Klosters Reichenbach den 3. Dezember 1122 ausmachen.[3] Er starb an diesem Tag im Verlauf einer Fehde in der Nähe der Stadt Molsheim eines gewaltsamen Todes, wurde ins zähringische Hauskloster St. Peter bei Freiburg überführt und dort beigesetzt. Sein Bruder Konrad folgte ihm nach.

Berthold III. war verheiratet mit Sophie von Bayern, einer Tochter des Welfenherzogs Heinrich des Schwarzen. In Freiburg sind die zentrale Bertoldstraße und der Bertoldsbrunnen nach ihm benannt. 
(ZÄHRINGEN), Berthold III. (I51529)
 
968 Berthold und Jeanne hatten fünf Kinder, vier Söhne und eine Tochter.
- Berthold II.
- Henri, (? - 1288), co-seigneur de Strassberg et chanoine de Soleure,
- Othon Ier, (? - 1275), co-seigneur de Strassberg,
- Rodolphe, (? - vers 1270),
- Adélaîde, elle épouse Henri comte de Buchegg, (? - 14 août 1320). 
VON GRANGES, Jeanne (I11181)
 
969 BERTRADA wurde in einer der einflussreichsten Familien AUSTRIENS geboren, welche in der Region der Eifel und in Laon eine Großzahl an Ländereien und Güter als ihr Eigen nennen konnte, unter anderem das KLOSTER PRÜM, welches durch die Vermählung mit Pippin ins Vermächtnis der Karolinger kam.
Sie wurde 741 die Frau des fränkischen KÖNIGS PIPPIN DES JÜNGEREN († 768), um 747 die Mutter KARLS DES GROßEN.
Pippin und sie waren so nahe miteinander verwandt, dass das geltende Recht eine Eheschließung ausschloss; die Verbindung wurde erst 749, nach der Geburt KARLS DES GRO?EN Karls des Großen, legalisiert.
Zum Zeitpunkt der Eheschließung soll BERTRADA um die 13 Jahre alt gewesen sein, PIPPIN doppelt so alt. Da BERTRADA das Leben eines Einzelkindes führte, konnten weder Brüder noch Schwestern ihr das Erbe ihres Vaters streitig machen, sodass das gesamte Erbe alleinig BERTRADA und somit auch PIPPIN zukam.

Als Pippin 751 zum König gekrönt wurde, nahm sie den Titel regina (Königin) an. Ihr Name wurde ab 752 mehrmals neben Pippin in Schenkungsurkunden für das Hauskloster PRÜM genannt. Sie begleitete Pippin 754 auf seinem Italienzug.
In St. Denis erhält Pippin am 28. Juli 754 in einer zeremoniellen Salbung durch PAPST STEPHAN II. die Königswürde. Gleichsam werden die beiden ältesten Söhne KARL und KARLMANN gesalbt, sowie auch BERTRADA, die dadurch nochmals zur Königin ernannt wird.
Angeblich soll Pippin die Absicht gehabt haben, sich von Bertrada scheiden zu lassen, dann aber 762 von PAPST PAUL I. davon abgebracht worden sein aufgrund des Verstoßes gegen seine eigens aufgestellten Eherechte. 767 und 768 begleitete Bertrada Pippin bei seinen Aquitanien-Feldzügen.

Stärker als auf ihrem tatsächlichen Leben beruht Bertradas Bekanntheit auf dem karolingischen Sagenkreis, in dem sie unter dem Namen "BERTHA MIT DEM GROßEN FUß" (lateinisch: Regina pede aucae = die Königin mit dem Gänsefuß) mit der GÖTTIN PERCHTA verschmolzen wurde.
Auch die Legende um die HEILIGE GENOVEVA von BRABANT geht auf diese Erzählung zurück. 
VON LAON, Königin von Franken Königin von Franken Bertha \ Bertrada (I18866)
 
970 Beruf / Beschäftigung 1502 Grafschaft Fürstenberg Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
Obervogt der Grafschaft Fürstenberg.
Besitz 1495 Wasserburg, Lindau, Bayern, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
Wird mit Wasserburg belehnt.
Besitz 7 Apr 1478, 27 Aug 1501 Malspüren, Stockach, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
Belehnt mit dem Zehnten zu Malspüren und einem Hofe zu Nenzingen, die bei der Teilung an ihn gefallen sind.
Besitz 7 Apr 1478, 27 Aug 1501 Nenzingen, Baden, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
Belehnt mit dem Zehnten zu Malspüren und einem Hofe zu Nenzingen, die bei der Teilung an ihn gefallen sind.
Besitz 1502 Pfohren, Baden, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
Mit dem Zehnten in Pforen belehnt.  
VON REISCHACH, Laux (Lukas) (I46791)
 
971 Beruf: Bauherr
1520 Baumeister
1526 Mitbesitzer der Ziegelhütte vor dem Rennwegtor
1536 setzt sein Bruder Hans Ziegler seinen Bruderskindern Vermächtnisse aus 
ZIEGLER, Erhart (I19707)
 
972 Beruf: Maler, Nelkenmaler
BIOGRAPHIE:
ab 1494 von Bern. Der Lebenslauf des Malers L. muss hypothetisch bleiben: Ein aus Strassburg stammender Geselle Palus arbeitete in der Basler Werkstatt von Bartholomäus Rutenzweig und wurde 1480 Stadtmaler von Solothurn. Er dürfte identisch sein mit dem ab 1488 in Bern belegten Meister Paul(us). Dieser scheint seine Werke in Wand- und Tafelmalerei mit zwei Nelken gezeichnet zu haben (Nelkenmeister). Der Chronist Valerius Anshelm überliefert, dass der Maler L. in der Schlacht bei Dornach auf der Seite der Berner gefallen sei.
Grossrat 1497 - 1499
Gemäss Wappenbuch aus dem Luzernischen. 
LÖWENSPRUNG, Paul (I32260)
 
973 Beruf: Pfarrer zu Urnäsch
1559 Prediger zu Urnäsch
1576 gab er den geistlichen Stand auf und zog nach St. Gallen, woselbst er 1577 in den Rat gewählt wurde. 1578 erkaufte Joachim Gaisberg, Bürger zu St. Gallen um 11 Gulden ein Erdwurfgut, Lehen von Zwingenstein im Möösli an dem Hard zu Haslach bei Au
1581 wurde er Eherichter
1583 Spendmeister
1585 Beivogt zur Verwaltung der St. Katharinengüter im Thurgau und Linsenbühlpfleger 
GAISBERG, Joachim (I12251)
 
974 Beruf: Reichsvogt
BIOGRAPHIE:
Meier der Abtei zu Stadelhofen, Dienstmann Hartmanns von Kiburg, der Freiherren von Schnabelburg und der Abtei Zürich, Gegner Rudolfs von Habsburg, lenkte jahrelang die zürcherische Politik, um 1272 Reichsvogt
--> Reichsvogt ‎ca. 1272 in Zürich, Zürich, ZH, CHE

Jakob (1242–1287)
Jacobus Molinarius, wie in lateinischen Urkunden genannt wird, ist seit 1242 als Meier der Abtei in Zürich Stadelhofen bezeugt. Da ihm innerhalb der Spannungen zwischen Kurie und Kaiser seine anfängliche Unterstützung für den Kaiser immer stärker zum Nachteil gereichten, wandte er sich, wohl auch durch Vermittlung seines Bruders Hugo II., wieder der Kirche zu und wurde zu einer führenden Persönlichkeit in der Zürcher Politik. Von den päpstlich eingestellten Freiherren von Eschenbach-Schnabelburg erhielt er die Gerichtsbarkeit über die Dörfer Albisrieden und Wiedikon zu Lehen. Um den Bau des neuen Klosters Selnau zu ermöglichen, verkaufte er dem neuen Kloster den Talacker, das Gebiet zwischen Bahnhofstrasse und Sihl, obschon das Gebiet zu seinem Lehenshof Wiedikon gehörte. Den Preis setzte er derart niedrig an, dass Rudolf von Habsburg den Verkauf später untersuchen liess und eine Nachzahlung verlangte.

1257 wird Jakob als Gefolgsmann von Hartmann V. dem Jüngeren von Kyburg genannt. Auch nennt er sich Jakob de Vriesenberch, wo er offenbar Burg und Hof von den Eschenbachern zu Lehen erhalten hatte. Auch im Gefolge des Bischofs von Konstanz wird er als Schiedsrichter in einem Streitfall erwähnt. 1272 erscheint er als Reichsvogt in Zürich, dessen Rat er von 1256 bis 1286 angehörte. Jakob starb am 16. Januar 1287. 
MÜLNER, Jakob (I14121)
 
975 Beschreibung 1 HL-G104 RFA1621 GRUNER, Johannes (I34044)
 
976 Beschreibung 2 HL-G107 GRUNER, Johannes (I41450)
 
977 Beschreibung 3 HL-G105 RFA909,RFA1622,RFA1652 GRUNER, Samuel (I41449)
 
978 Beschreibung 5 HL-H34 HALLER, Johannes (I41454)
 
979 Beschreibung 7HL-H37 HALLER, Johannes (I41456)
 
980 Beschreibung Abweichung zu Stroux RÜDIN, Hans Jakob (I41666)
 
981 Beschreibung CL0 - oder Agnes ? - Vater Niklaus von Zofingen (HBLS) ? HENIGGI, Anna (I41472)
 
982 Beschreibung soll nich Diebolds Mutter sein, sonder mit einem andern Has von Lupfen verheiratet sein VON FULACH, Barbara (I3181)
 
983 Besiedelt ist der Berg SCHELLENBERG (auch Eschnerberg genannt) seit etwa 3000 v. Chr. Fundstücke von der Grabungsstätte Borscht am höchstgelegenen Punkt, dem Gantenstein, belegen dies.

Die Herren VON SCHELLENBERG hatten ihren Stammsitz im oberen Isartal und liessen sich auf dem Eschnerberg nieder, der heute nach ihrem Familiennamen genannt wird. Sie erbauten dort in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts die OBERE BURG SCHELLENBERG.

Die Stammburg der Freiherren VON BRANDIS liegt im Kanton Bern, bei Lützelflüh im Emmental. WOLFART I. VON BRANDIS heiratete AGNES VON MONFORT-FELDKIRCH, die Witwe des Grafen HARTMANN III. von SARGANS-VADUZ.

Der letzte seiner drei kinderlosen Söhne, Bischof von Chur, verpfändete die Grafschaft Vaduz und die Besitzungen auf dem Schellenberg an seine Halbbrüder ULRICH THÜRING und WOLFART II. VON BRANDIS.

Er löste das Pfand nicht mehr ein, und nach seinem Tode waren die BRANDISER in vollem Besitz des Landes.

1434 wurde der letzte Teil des Gebietes auf dem SCHELLENBERG erworben, und seither sind in der Vereinigung der Grafschaft VADUZ und der Herrschaft SCHELLENBERG die Landesgrenzen unverändert.  
N., N. (I21784)
 
984 Besitzer der Eisenbergwerke Flums, Mitglied des Rates 1393, Seckelmeister,
Hofrichter, der reichste Züricher seiner Zeit 
KILCHMATTER, Rudolf ´der Jüngere` (I7838)
 
985 Besitzer der Werdmühle, 1490 Zwölfer zum Weggen 1490, war 1476 Teilnehmer an der Schlacht bei Murten WERDMÜLLER, Hans (I1283)
 
986 Besitzer des von der Abtei Essen lehnbaren Hofs zum Grole und in Huckarde, Bürger in Bochum, zuletzt Eisenhändler GROLMANN, Bernhard (I1193)
 
987 Besitzer von Stadt und Burg HERBLINGEN bei Schaffhausen, Vogt zu Trüllikon und während des Interregnums Pfleger des Reiches in St. Gallen
Erwarb 1322 von Jakob VON WART das Reichenauische Lehen Neftenbach.

Bei Johannes ist nicht klar wer genau die Mutter ist ??
Diessenhofen, Truchsessen von
Ritteradel des 13.-15. Jh. von D. im Thurgau, Zweig der Herren von HETTLINGEN. Stammsitz war der Unterhof in D. mit der dazugehörigen Vogtei D., Grabstätte die Kirche daselbst. Der erste Vertreter Heinrich (belegt 1241-90), Sohn Heinrichs von Hettlingen, sass ab 1247 als Truchsess der Gf. von Kyburg in D. Seine Beziehungen zum Kloster Salem (Baden, D) und andere Indizien weisen auf eine Heirat in den Hegauer Adel hin.
Nach dem Aussterben der Kyburger 1264 nahmen die Habsburger als deren Erben die Fam. in ihren Dienst. Diese entwickelte sich im 1. Drittel des 14. Jh. zu einer der Hauptstützen habsburg. Politik in der Region. Heinrichs Sohn Johannes (belegt ab 1289/94, gestorben 1342), Gatte ELISABETHS VON REINACH (gestorben 1303) und Katharinas, wahrscheinlich von BONSTETTEN, sowie Vater von Heinrich ( -> 1), bewegte sich im engsten Umkreis der Hzg. von Österreich, wurde 1318 Hofmeister Kg. FRIEDRICHS DES SCHÖNEN und leitete in dieser Stellung verschiedene diplomat. Missionen. Auch ökonomisch war die Fam. in dieser Zeit erfolgreich. Sie erhielt als österr. Lehen Güter im süddt. Raum, in Gailingen und in Neuhausen am Rheinfall, die Vogtei in Trüllikon, als bedeutende Pfandschaften 1330 die Stadt und Feste Aach (Baden, D) und die Burg HERBLINGEN.
Das Erbe von Johannes teilten sich 1342 seine Söhne Ulrich und Johannes. Unter ökonom. Druck begannen die Enkel des Letztgenannten, Hans MOLLI (1397-1434) und Hans BITTERLI (1392-1439), um 1420 mit der Liquidation des Besitzes. Um 1460 verpfändete Hans Bitterlis Sohn Hans Heinrich schliesslich den Unterhof und die Vogtei D. Letztmals belegt ist die Fam. 1495.


Autorin/Autor: Martin Leonhard
Ritteradel des 13.-15. Jh. von D. im Thurgau, Zweig der Herren von Hettlingen. Stammsitz war der Unterhof in D. mit der dazugehörigen Vogtei D., Grabstätte die Kirche daselbst. Der erste Vertreter Heinrich (belegt 1241-90), Sohn Heinrichs von Hettlingen, sass ab 1247 als Truchsess der Gf. von Kyburg in D. Seine Beziehungen zum Kloster Salem (Baden, D) und andere Indizien weisen auf eine Heirat in den Hegauer Adel hin. Nach dem Aussterben der Kyburger 1264 nahmen die Habsburger als deren Erben die Fam. in ihren Dienst. Diese entwickelte sich im 1. Drittel des 14. Jh. zu einer der Hauptstützen habsburg. Politik in der Region. Heinrichs Sohn Johannes (belegt ab 1289/94, 1342), Gatte Elisabeths von Reinach (1303) und Katharinas, wahrscheinlich von Bonstetten, sowie Vater von Heinrich (->), bewegte sich im engsten Umkreis der Hzg. von Österreich, wurde 1318 Hofmeister Kg. Friedrichs des Schönen und leitete in dieser Stellung verschiedene diplomat. Missionen. Auch ökonomisch war die Fam. in dieser Zeit erfolgreich. Sie erhielt als österr. Lehen Güter im süddt. Raum, in Gailingen und in Neuhausen am Rheinfall, die Vogtei in Trüllikon, als bedeutende Pfandschaften 1330 die Stadt und Feste Aach (Baden, D) und die Burg Herblingen. Das Erbe von Johannes teilten sich 1342 seine Söhne Ulrich und Johannes. Unter ökonom. Druck begannen die Enkel des Letztgenannten, Hans Molli (1397-1434) und Hans Bitterli (1392-1439), um 1420 mit der Liquidation des Besitzes. Um 1460 verpfändete Hans Bitterlis Sohn Hans Heinrich schliesslich den Unterhof und die Vogtei D. Letztmals belegt ist die Fam. 1495.
 
TRUCHSESS VON DIESSENHOFEN, Johannes (I7914)
 
988 besitzt am 8 Aug 1365 Burg Alt-Urach
Verkauft die Burg an die Erben von Johannes Malterer für 500 Mark Silber. 
VOM BLUMENEGG, Ritter Ritter Johann (I11208)
 
989 Besitzt auf ALTKIRCH IM ELSASS sowie Bichselsee und Sonnenberg im Thurgau, Burggraf zu Neuburg, 1305/06, Landvogt, 1330 bis 1354 Hauptmann und Pfleger zu Glarus, Aargau, Thurgau, Elsass und auf dem Schwarzwald, 1331 Hofmeister des Herzogs OTTO VON ÖSTERREICH, genannt 1300; österreichischer Marschall; Teinehmer an der dritten Belagerung Zürichs 1354

Nach dem Aussterben der Hauptlinie Alt-Landenberg 1315 (Tod von Rudolf von (Alt-)Landenberg und seinem Sohn Pantaleon bei Morgarten) setzte sich Landenberg-Greifensee als neue Hauptlinie fest, unter Hermann IV. (starb 1361, vermutlich ein Sohn von Hermann II.). Die Burg Alt-Landenberg fiel an das Kloster St. Gallen zurück (gelangte später im 14. Jahrhundert allerdings wieder in den Besitz der Linie Breitenlandenberg). 
VON LANDENBERG-GREIFENSEE, Ritter Ritter Hermann IV. (I7916)
 
990 Besuch des Lehrerseminars in Brühl und Lehrer mit Lehramt an der Domschule zu Köln, Berufung als Lehrer an die Rheinische Ritterakademie, 1843 Ablegen der Prüfung für das Lehramt als Zeichenlehrer an der Kunstakademie Düsseldorf,
1849-1851 Arbeit im Meisteratelier und Gründungs-Mitglied im Künstlerverein „Malkasten“, ab 1850 Maler,
1867-1871 leitender Geschäftsführer des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen, bis zum Tod 1896 zahlreiche Reisen in die Alpen (Schweiz, Tirol, Oberitalien),Vertreter der Düsseldorfer Malerschule
 
LINDLAR, Johann Wilhelm (I61)
 
991 beteiligte sich am Samtgewerbe des Paris Appiani ROSALINI, Gian Antonio (I3628)
 
992 Bettmaringen wird 1125 erstmals erwähnt, (predium Pathemaringen)[1] und war ein Besitz der Herren von Bettmaringen diese werden mit einem Altman de Batemaringa im Zusammenhang mit dem Kloster Allerheiligen in Schaffhausen erstmals 1092 genannt. Die Brüder Heinrich und Wolfgang, Ritter von Bettmaringen, fielen in der Schlacht bei Sempach. Über die Freiherren von Krenkingen (nobilis vir Hainricus de Chrenchingen miles..)[2] kam Bettmaringen ab 1290 teilweise zu St. Blasien. Zeitweise waren auch andere Geschlechter Teilhaber, so die Im Thurn (1376), die von Erzingen und die von Egbotingen (Ewattingen). Die Grafen von Lupfen hatten die Hohe Gerichtsbarkeit. Bettmaringen wurde 1417 Vogtssitz und war eine eigene Herrschaft von 1613 bis 1806 innerhalb der Grafschaft Bonndorf, gehörte 1432 zum Kloster St. Blasien. 1807 bis 1812 war in Bettmaringen ein Amtssitz des Hauses Baden. Der Amtssitz war das Pfarrhaus.[3] Am 1. Januar 1975 wurde Bettmaringen in die Stadt Stühlingen eingemeindet.[4] Der Flurname Tandlekofen erinnert an eine abgegangene Siedlung. Von 1519 bis 1532 war Johannes Spielmann, ein Sohn aus Bettmaringen, Abt der Benediktinerabtei St. Blasien. VON BETTMARINGEN, N. (I37036)
 
993 Bezelin von Villingen († 15. Juli 1024; auch Berthold)[1] war laut dem von Wibald von Stablo (1098–1158) vorgelegten Stammbaum Friedrich Barbarossas ein Vorfahre der Zähringer.[2] Seine Mutter war danach Bertha von Bühren,[3] die Tochter des Grafen Sieghard IV.  VON HABSBURG, Luitgagard (I35492)
 
994 Bezeugt ab 1451, kurz vor 18.6.1495 Basel. Sohn Arnolds III., Basler Domherrn, dann Bürgermeisters. ​Magdalena von Mülinen, Tochter des Hans Wilhelm . Herr zu Arisdorf und Hegenheim. Ritter. 1452/53-94 Basler Ratsherr, 1457-94 einer der letzten adligen Bürgermeister von Basel. Oft Gesandter, so 1466 und 1481 im Streit zwischen der Stadt und dem Fürstbf. von Basel, 1468 beim Waldshuter Frieden sowie 1469-74 bei den Verhandlungen im Vorfeld der Burgunderkriege. 1475 Teilnehmer am Zug nach Neuss. 1475 Abgeordneter an die Tagsatzung in Luzern, 1478 an die Konferenz von Zürich, 1484 zu Ehzg. Sigismund von Habsburg-Österreich nach Innsbruck. B. vertrat Basel häufig an Reichstagen und erwirkte 1471 in Regensburg ein Messeprivileg für die Stadt. VON BÄRENFELS, Hans (I25376)
 
995 Bezprym war der älteste Sohn von König Bolesław I. aus seiner zweiten Ehe mit einer ungarischen Prinzessin, wahrscheinlich einer Tochter Gézas. Bezpryms seltener Name scheint slawischer, nicht ungarischer Herkunft zu sein. Die Quellen schweigen von Bezpryms Schicksal nach der Scheidung seiner Eltern 987. Nach einer Hypothese soll er Mönch in Pereum gewesen sein (999), nach einer anderen in Ungarn gelebt haben (Veszprém). Nach dem Tode seines Vaters, 1025, der seinen Sohn Mieszko II. aus seiner dritten Ehe mit Emnilda zum Nachfolger und Alleinerben bestimmt hatte, nutzte Bezprym die verzweifelte Lage, in die sein Halbbruder das Königreich Polen durch Kriege mit allen Nachbarn und durch Konflikte mit der Adelsopposition gebracht hatte, zur Realisierung seiner Erbansprüche aus. Er zwang 1031 mit Hilfe russischer Truppen und im Bündnis mit Kaiser Konrad II. seinen Halbbruder, König Mieszko II., zusammen mit dessen jüngstem Bruder Otto, zur Flucht nach Böhmen. Als Nachfolger Mieszkos II. verzichtete er auf Krone und Kroninsignien, die er an Konrad II. auslieferte. Da Bezprym 1032 ermordet wurde, konnte Mieszko II. auf den Thron zurückkehren, musste sich aber 1033 Konrad II. unterwerfen und mit der Aufteilung seines Erbes mit seinem Verwandten Dietrich und Bruder Otto abfinden. VON POLEN, Herog von Polen Herog von Polen Bezprym (I36252)
 
996 Bianca Lancia die Jüngere könnte die Tochter von Bianca Lancia der Älteren gewesen sein. Womöglich war Manfred I. ihr Vater, ihre wirkliche Abstammung ist jedoch unsicher. Sie wohnte vermutlich im Schloss von Brolo.

Friedrich II. heiratete sie kurz vor ihrem Tod (confirmatio matrimonii in articulo mortis), wodurch ihre gemeinsamen Kinder nachträglich legitimiert wurden (legitimatio per matrimonium subsequens).

Ein paar Autoren haben behauptet, dass sie die einzige wahre Liebe von Friedrich war, jedoch ist wahrscheinlicher, dass die romantisch wirkende Heirat politischen Zweckes war, um die Bündnispartnerschaft zwischen Manfred II. Lancia und dem Kaiser zu bestärken. Beide waren 1245 exkommuniziert worden und die Familie Lancia bekleidet laut Houben[3] seit 1246 höchste Ämter in Sizilien.  
LANCIA, Bianca die Jüngere (I35710)
 
997 Bielstein
von Achim Höhler

Der Hof Bielstein steht in Zusammenhang mit der alteingesessenen Drabenderhöher Familie Schmidt. In der Drabenderhöher Personenaufnahme von 1675 lebte im Hof Anfang der Kaufmann Peter Schmidt mit seiner Frau Gertrud und acht Kindern. Um 1680 zieht er nach Drabenderhöhe in ein Haus nahe der Kirche (heute Lutter) um. Er muss bereits für homburgische Verhältnisse ein sehr vermögender Mann gewesen sein und war im Eisengeschäft tätig. Dies geht aus einem in Amsterdam geschlossenen Vertrag aus dem Jahre 1694 hervor, als 100 Kanonen und Eisengeschütze, die in der Weiershagener Hütte gegossen wurden geliefert werden sollten. Vermutlich war er auch Teilhaber der Hütte. Sein Sohn Christian Schmidt, geboren 1679, studierte Rechtswissenschaften und wurde Advokat, übte diesen Beruf aber nicht mehr aus. Stattdessen bekleidete er das Amt eines Bergvogts und war seit 1715 Kanzleirat und damit Mitglied der Sayn-Wittgensteinisch-Homburgischen Beamtenschaft. Am 17. November 1726 kaufte er mehrere Grundstücke im Wiehltal im Bereich der Flur „Im Bielstein“ für die Errichtung eines Reckhammers. Dieser Reckhammer stand ungefähr am Standort des abgerissenen Hauses Ehrlicher in der Nähe der Erzquellbrauerei. Das Wasser wurde aus dem Ülpebach über einen Hammerteich und einem Hammergraben zugeleitet. Wie man aus der preussischen Urkatatasterkarte von 1832 entnehmen kann, führte dieser Wassergraben von der Repschenrother Mühle über den Bielsteiner Reckhammer bis an die beiden Reckhämmer am Bielsteiner Hammer und wurde dann der Wiehl zugeführt. Am 04.09.1728 kauft er das Gut Helmerhausen. Wahrscheinlich handelt es sich dabei um einen Vorgängerbau des heutigen Burghauses. Dieses Gut lag etwas abseits des eigentlichen Ortes Helmerhausen, oberhalb des genannen Reckhammers. Diese Annahme unterstützt der Flurname. In den Drabenderhöher Kirchenbüchern wird das Anwesen erstmals 1741 „Aufm Peilstein“ erwähnt. Peilstein war im 17. Jahrhundert auch ein Familienname, der als Herkunftsname zu identifizieren ist. Die Familie des Johan Peilstein wird in den Drabenderhöher Personenaufnahmen aus den Jahren 1675 und 1700 in Immen erwähnt. Vermutlich ist jener Johan aus einem Ort Peilstein/Bielstein nach Immen zugezogen. Der Familienname verschwand dort dann 1736. Wenn es einen Hof Peilstein gegeben haben sollte, dann ist dieser wohl erst im 17. Jahrhundert entstanden, denn weder auf der Merkatorkarte von 1575 noch in homburgischen Steuerlisten des 16. Jahrhunderts erscheint das Gehöft.

Vermutlich bezieht sich dabei der Flurname Bielstein auf einen steil aufragenden Stein. Dies untermauert auch die Flurbezeichnung „In der Bielsteiner Leyen“. Ley steht für eine Klippe oder einen Felsen. Dies widerlegt die Annahme, dass sich der Ortsname auf die Bilsteiner Höhlen bei Warstein beziehen könnte, woher die später in Bielstein wohnende Familie Möller stammte. Biel steht auch für die im homburgischen verbreitete Bezeichnung „Bühl“, was „Hügel“ oder eine „Anhöhe“ bezeichnet.

Als Peilstein/Bielstein könnte es sich um das Helmerhauser Gut handeln, welches Christian Schmidt 1728 gekauft hat und baute es dann zu einem stattlichen Burghaus um oder neu auf. Bis 1730 muss die Familie Schmidt noch in Drabenderhöhe gewohnt haben, da alle Kinder dort geboren wurden. Bielstein gehörte bereits in das Kirchspiel Wiehl und lag zusammen mit den Weiershagener Höfen, Forst, Hückhausen, Dreibholz und Helmerhausen in der Honschaft Weiershagen. Hätte man dort bereits gewohnt, wären die Kinder nicht in Drabenderhöhe getauft worden. Im Jahre 1732 gibt es einen Hinweis, dass die Familie wahrscheinlich schon in Bielstein lebte. Die Tochter von Christian Schmidt und seine Magd Gertrud Marsch aus Repschenroth sind Taufpaten von Sybilla Gertrud Marsch. Repschenroth war früher eine eigenständige Ortschaft in unmittelbarer Nähe zum Burghaus Bielstein. Vermutlich wurde das Gebäude zwischen 1728 und 1732 errichtet und nicht wie frühere Publikationen berichten um das Jahr 1720. Christian Schmidt starb 1741 und wurde in Drabenderhöhe beerdigt. Mit seiner Frau Maria Catharina Loth aus Schnellhaus/Kirchspiel Honrath hatte er insgesamt elf Kinder.

Heinrich Philipp Schmidt heiratete die Pastorentochter Anna Louisa Sixt und zog nach Altena um. Die Tochter Anna Sybilla heiratete den Kaufmann Johann Theodor Möller aus Warstein, Sohn Ludwig Ernst heiratete in die Familie Dörrenberg ein und zog nach Ohl bei Ründeroth. Sohn Gerhard Wilhelm blieb ledig und verstarb in Jena. Die Tochter Maria Elisabeth vermählte sich mit dem Arzt Albert Ferdinand Schöler aus Romberg bei Waldbröl und bewohnte weiterhin die Schmidtschen Stammgüter in Drabenderhöhe. Aus dieser Ehe ging Johannes Wilhelm Schöler hervor, dem späteren Pastor von Drabenderhöhe. Die Tochter Wilhelmina Agnes blieb ledig und laut Möllerschen Familiennachrichten aus dem Jahre 1788 soll sie schwachsinnig gewesen sein. Der jüngste Sohn Friedrich Joachim, vermutlich um 1731 in Bielstein geboren, zog ins Herzogtum Jülich, war dort verheiratet und starb vor 1788. Die Kinder Hermann Peter, Friedrich Carl Emil und Juliana Wilhelmina verstarben bereits im Kindesalter. Friedrich Carl Eberhard heiratete 1752 Sybilla Madgalena Bellingrath, Tochter des damals amtierenden Drabenderhöher Pastors Christian Bellingrath. Friedrich Carl Eberhard war trotz seines Wohnsitzes in Bielstein immer noch mit der Drabenderhöher Kirchengemeinde verbunden. Er wollte sich daher in der Heimat seines Vaters beerdigen lassen. So heisst es in einem Eintrag aus dem Wiehler Kirchenbuch: „Am 15.08.1766 ist Herr Friedrich Carl Schmid auf Peilstein auf Ansuchen nach Drabenderhöhe durch den hiesigen Geistlichen beerdigt worden. Es hat der zeitige Pastor zu Drabenderhöhe und Frau Www. Schmid auf Peilstein einen Revers unterschrieben, aus gestellt an den hiesigen Geistlichen, daß die Überführung des Leichnams nach Drabenderhöhe vor damals und nicht mehr geschehen und auf keinerlei Art denen wiehlischen Geistlichen zur nachteiligen Konsequenz gereichen sollte.„ Sohn Johannes Christian blieb ledig und verstarb in Amsterdam im Jahre 1790. Die Witwe Friedrich Carl Schmidts heiratete dann Friedrich Carl Möller, einem Sohn seiner Tante Anna Sybilla Schmidt. Damit ging dann der Schmidtsche Besitz mit dem Burghaus Bielstein und dem Reckhammer an die Familie Möller aus Warstein über. Die Möllers waren sehr begütert, betrieben Kupferhandel und besaßen Kupferbergwerke und Kupferhämmer. Nach der Hochzeit mit Sybilla Magdalena Bellingrath siedelte er nach Bielstein über. Sie hatten drei Kinder. Sohn Johannes Wilhelm verstarb bereits im Kindesalter, die Tochter Johanna Wilhelmina heiratete den Marienberghausener Pastor Jacob Heinrich Milchsack. Zwei ihrer Söhne, Wilhelm Carl Christian und Friedrich Carl Peter Milchsack waren Fabrikanten und Kaufmänner, die sich um 1840 in Bielstein niederliessen. Sie besassen auch einen der beiden Reckhämmer am Bielsteiner Hammer, den sie durch Erbschaft erhielten. Die anderen beiden Hämmer verblieben im Möllerschen Besitz. Im Jahre 1820 stellten die beiden Eisenhämmer 50.000 Pfund Eisen für Reifen im Wert von 2800 Reichsthalern her. Beschäftigt waren dort drei Arbeiter – der Osemundhammer produzierte 40.000 Pfund Osemund zu einem Wert von 2000 Reichsthalern. Der Sohn Johannes Friedrich Heinrich Möller heiratete Maria Wilhelmine Heuser und wurde 1808 zum ersten Bürgermeister der neu gegründeten Gemeinde Drabenderhöhe ernannt. Ihm folgte 1837 sein Sohn Friedrich Wilhelm, der bis 1863 im Amt war. Das Burghaus wurde somit zum Amtssitz der Bürgermeisterei Drabenderhöhe bis zum Bau des Rathauses im Jahre 1901. Zwischen 1865 und 1869 war das Bürgermeisteramt in Steeg (Weiershagen) und zwischen 1870 bis 1873 in Kehlinghausen ansässig, dann wieder im Burghaus. Die Familen Möller und Milchsack waren offensichtlich auch mit der Drabenderhöher Kirchengemeinde verbunden. In ihren Erinnerungungen von Wihelmine Franziska Elise Schöler, der Tochter des Drabenderhöher Pastors Gustav Schölers aus dem Jahre 1916 schreibt sie: „Fast jeden Sonntag hatten wir Kirchenbesucher zum Mittagessen. Denn weil die Wege weit waren, blieb man gerne bis nach dem Kaffee bei Pastors. Umstände wurden nicht gemacht. Die Familien Möller und Milchsack auf dem Bielstein, die damals auch zur Kirchengemeinde gehörten, waren immer willkommen. Obgleich, soviel ich weiß, keine Verwandschaft in Frage kam, wurde sie aber doch mit „Herr Vetter“ und „Frau Nichte“ angesprochen.“ Vermutlich war es ihr nicht bewusst, das die Nachkommen der Familien Milchsack und Möller mit ihr über die Familie Schmidt in einem Verwandtschaftverhältnis Cousinen und Cousins dritten Grades stand. Das war wohl dann auch der Grund der häufigen Kirchenbesuche in Drabenderhöhe, obwohl beide Familien in Bielstein wohnend der Kirchengemeinde Wiehl angehörten.

Im Jahre 1831 erhielt Johannes Friedrich Möller die Genehmigung zum Bau und Betrieb einer Eisenhütte, die etwa im Bereich der Mündung des Ülpebaches in die Wiehl stand. Die Hütte wurde im Jahre 1859 stillgelegt. Die Witwe Karl Kind aus Hunstig erwarb das Gelände und erhielt 1872 die Konzession für eine Wollspinnerei. Da sich die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens nicht den Erwartungen entsprach, entschlossen sich ihr Sohn Ernst Kind und sein Schwager Karl Kattwinkel den Betrieb in eine Brauerei umzuwandeln. Im Jahre 1900 wurde die „Adler Brauerei GmbH“ gegründet und existiert bis heute als „Erzquell Brauerei Bielstein“. Im Jahre 1888 erwarb Karl Kind aus Ründeroth die beiden Hämmer – der eine war noch im Betrieb, der milchsacksche Hammer war bereits teilweise schon verfallen und stand schon seit Jahren still. Die Entwicklung führte vom reinen Hammerwerk über ein Tiegelstahlwerk zum Elektrostahlwerk der heutigen Firma Kind & Co., Edelstahlwerk. Durch die Ansiedlung von Industrie entwickelte sich der einstmal kleine Ort zur grössten Ansiedelung im Bereich der Gemeinde Drabenderhöhe.

1817 10 Einwohner, 1 Haus
1828 11 Einwohner, 1 Haus
1831 13 Einwohner. Hier befindet sich eine Eisenschmelzhütte, in welcher Roh-, Schmiede- und Gußeisen, roher und raffinierter Stahl und Waaren fabriziert
1843 Hof nebst einer Eisenhütte und 3 Hämmer, 31 Einwohner in 3 Häusern
1868 31 Einwohner, Eisenhütte
1871 15 Einwohner, 3 Häuser
1885 24 Einwohner, 5 Häuser und Bielsteiner Hammer 8 Einwohner, 1 Haus
1900 63 Einwohner, 3 Häuser und Bielsteiner Hammer 7 Einwohner 
SCHMIT(T), Christian (I5358)
 
998 Bierbrauer in Weinheim, Brauerei-Direktor 1898, dann Brauereibesitzer in Eberstadt bei Darmstadt

er heiratet in 2. Ehe Emilia Friederike Müller aus Lauterbrunnen, Kanton Bern/CHE; + Weinheim 09.07.1909
Kinder:
- Otto Heinrich *1887, + 1894
- Ida Margaretha * 1889, + München 1967
- Emilia Elisabeth * 1896, + 1973 Lausanne, CHE

siehe
Stammfolge Metz 1. Generation Blatt 1/1, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html

Stammfolge Metz 2. Generation Blatt 2/2, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html

Stammfolge Metz 3. Generation
Blatt 3/1 (Hans Michael Metz) und, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html

Stammfolge Metz 4. Generation
2. Anna Elisabeth Metz heiratet Johann Stephan Metz siehe
Blatt 3/6
6. Johann Georg Metz Blatt 4/1 , Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html

5 Generation:
1. Johann Philipp Metz und Maria Margaretha Schuhmann siehe Blatt 5/10

6. Generation
Blatt 6/16

7. Generation
5. Johann Valentin Metz siehe Blatt 7/9
 
METZ, Valentin IX. (I976)
 
999 Bilitzer von Bilitz
(auch Bielitzer von Bielitz, lateinisch Bilizorus, polnisch Bilicerowie)
war der Name eines oberschlesischen briefadeligen Geschlechts, das 1607 in den böhmischen Adelsstand erhoben wurde.


Die Familie stammte aus Neustadt im Herzogtum Oppeln. Der erste bekannte Vertreter der Familie – Mathias Bilitzer – wurde ab 1534 im Urbarium erwähnt.[1] Im 16. und 17. Jahrhundert waren die Bilitzer in Neustadt, Brieg und Namslau ansässig.[2] Am 3. April 1607 erlangte Matthias Bilitzer (1550–1616), Syndikus und späterer Bürgermeister von Neustadt vom böhmischen Landesherrn Rudolf II. den böhmischen Adelsstand.[3]

Christoph Bilitzer (1586–1621) diente 1619 als Hofarzt des Herzogs von Jägerndorf, Markgraf Johann Georg von Brandenburg und wurde nach seinem Tod in der Pfarrkirche von Jägerndorf bestattet. Der Doktor beider Rechte Mathias Bilitzer von Bilitz (Enkel des ersten Vertreters) fungierte als Herzoglicher Rat und brandenburgischer Kanzler in Jägerndorf, der mit Nicolaus Henel von Hennenfeld befreundet war.

Der Kapitänleutnant Joachim Friedrich Bilitzer von Bilitz († 7. September 1645) war der Besitzer des Schlosses in Jakobsdorf und in Langenwaldau im Fürstentum Liegnitz. Laut Neuen Siebmacher und der Publikation von Pusch starb Elisabeth Bilitzer von Bilitz (1597–1669) in Liegnitz als angeblich letzte Namensträgerin. Jedoch wurde Mathias Bilitzer von Bilitz (* 1607), Bürgertum von Neustadt, 1672 als Zeuge vor dem Neustädter Gericht aufgeführt. Demzufolge dürfte die Familie erst mit letzterer Person im Mannesstamm erloschen sein.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bilitzer_von_Bilitz

Das Herzogtum Jägerndorf (tschechisch Krnovské knížectví) entstand 1377 durch Teilung des přemyslidischen Herzogtums Troppau, das ein Lehen der Krone Böhmen war und dessen Gebiet bis 1318 zur Markgrafschaft Mähren gehört hatte. Residenzort war die Stadt Jägerndorf (heute Krnov im Okres Bruntál in Tschechien).
https://de.wikipedia.org/wiki/Herzogtum_Jägerndorf

Markgraf Johann Georg von Brandenburg (* 16. Dezember 1577 in Wolmirstedt; † 2. März 1624 in Leutschau) war von 1592 bis 1604 Administrator des Bistums Straßburg, ab 1606 Herzog zu Jägerndorf und ab 1616 Herrenmeister der Ballei Brandenburg des Johanniterordens. Johann Georg stammte aus dem deutschen Fürstenhaus Hohenzollern.
https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Georg_(Brandenburg-Jägerndorf)


Krnov (deutsch Jägerndorf) liegt im tschechischen Teil Schlesiens, nordwestlich von Troppau und westlich von Ratibor, und ist die größte Stadt im Verwaltungsbezirk Bruntál (Freudenthal).
https://de.wikipedia.org/wiki/Krnov

Nicolaus Henel,
ab 1642 Nicolaus Henel von Hennenfeld (* 11. Januar 1582 in Neustadt, Oberschlesien; † 23. Juli 1656 in Breslau) war ein deutscher Ober-Syndikus, Biograf, Chronist und Historiker.
https://de.wikipedia.org/wiki/Nicolaus_Henel_von_Hennenfeld

 
BIELITZER, N. (I8574)
 
1000 Bilitzer von Bilitz
(auch Bielitzer von Bielitz, lateinisch Bilizorus, polnisch Bilicerowie)
war der Name eines oberschlesischen briefadeligen Geschlechts, das 1607 in den böhmischen Adelsstand erhoben wurde.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bilitzer_von_Bilitz

Brzeg [ˈbʒɛk], (deutsch Brieg) (schlesisch Brigg, schlonsakisch Brzyg), ist Kreisstadt im Powiat Brzeski der Woiwodschaft Opole in Polen in Niederschlesien. Von 1311 bis 1675 war Brieg Residenzstadt des gleichnamigen Herzogtums und von 1907 bis 1945 kreisfreie Stadt im Deutschen Reich.
zu Brieg:
https://de.wikipedia.org/wiki/Brzeg

Namysłów (deutsch Namslau) ist die Kreisstadt des Powiats Namysłowski in der Woiwodschaft Opole im Süden Polens
https://de.wikipedia.org/wiki/Namysłów 
BIELITZER VON BIELITZ, Christiane (I1049)
 

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