Strauss Genealogie


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951 Aurelio wurde nach der Ermordung seines Vetters, des Königs Fruela I., dessen Nachfolger, da Fruelas Sohn Alfons II. noch minderjährig war. Sklaven unternahmen einen Aufstand, den Aurelio niederwarf; über diesen sozialgeschichtlich interessanten Vorgang informieren nur knappe Bemerkungen der Chronisten.[1]

Mit den Arabern hielt Aurelio Frieden. Ob ein stillschweigender oder vertraglich vereinbarter Waffenstillstand bestand, ist unbekannt. Spekulationen, wonach der Frieden als Unterwerfung Aurelios unter die Oberherrschaft des Emirs Abd ar-Rahman I. zu deuten sei, entbehren einer Grundlage in den Quellen und sind nicht plausibel, da der Emir damals mit anderen, vordringlichen Aufgaben beschäftigt war.[2]

Aurelio starb an einer Krankheit. Ob er verheiratet war und ob er Nachkommen hatte, ist unbekannt. Er hatte einen Bruder namens Bermudo, der Diakon war. Aurelios Nachfolger Silo war ein Schwiegersohn des Königs Alfons I. Erst 788 kam Bermudo trotz seiner Zugehörigkeit zum geistlichen Stand doch noch an die Macht. 
(ASTURIEN), Aurelio (I37770)
 
952 aus "Familien BUSCH VOR DER HARDT UND FLENDER" (von Robert Giesler, überarbeitet von Matthias Schmidt):
"Gothart Busch wird von Böttger wegen seines im Laufe seines Lebens erworbenen Besitztums und seiner verschiedenen Beteiligungen als "VIELLEICHT BEDEUTENDSTER SIGERLÄNDER EISENINDUSTRIELLE DES AUSGEHENDEN MITTELALTERS" bezeichnet. Er kam aus einem angesehenen Elternhaus, wo er den Beruf des Hammerschmieds erlernte. Sein Vater war Teilhaber am Hammer vor der Hardt, seine Mutter lebte nach dem Tod ihres Mannes in Siegen.
Er selbst, etwa 1425 geboren, arbeitete mit seinem Bruder Hen 1461 und 1465 auf dem väterlichen Hammer (im heutigen Buschhütten), den er aber bald verpachtete.
Er selbst pachtete nämlich mit seinem Bruder HEN einen neu errichten Hammer bei Buschhütten, den sie bald verließen, sich aber das Erbrecht vorbehielten.
GOTHARD erwarb im Gebiet des heutigen Buschgotthardshütten ein Stück Land, auf dem er einen neuen, eigenen Hammer errichtete, der 1466 in Betrieb genommen wird und heute noch nach ihm benannt ist. Dort baute er auch ein HAUS, das er mit seiner Familie bewohnte. Er erwarb zwar 1477 noch ein Haus in der SIEGENER HINTERSTRASSE, dessen Nutzung aber in bezug auf die Überwachung seiner Hämmer wenig zweckmäßig gewesen wäre.
Zur Finanzierung dieser Unternehmungen war sicher seine Heirat um 1450 mit GERTGEN (etwa 1430 - 1502), der Tochter des Freudenberger Amtsschultheißen HENCHEN SCHÖLTE, eine Voraussetzung. HENCHEN SCHÖLTE nämlich war 1444 Teilhaber am Schneppenkautener Hammer. Diesen Anteil wird GERTGEN in die Ehe mit eingebracht haben, denn später hatte GOTHARD eine 25%ige Beteiligung. Im Jahre 1481 wird GOTHARD auch als Teilhaber an der bei Eiserfeld gelegenen Eisenerzgrube "Kirschbaum" und einer weiteren Hütte genannt. Hier wird sein Bestreben erkennbar, möglichst viele Hütten oder zumindest Hüttenanteile zu erwerben, um das für die Hämmer notwendige Eisen aus eigener Gewinnung zu bekommen. Ob er noch weitere Hütten oder Hämmer seinem Besitz hinzufügte, ist nicht bekannt.

Die Stellung dieses 1498 gestorbenen FRÜHKAPITALISTEN im Siegerland läßt sich aber an der Tatsache feststellen, daß GOTHARD wie HENCHIN FICK (etwa 1420 - 1498) 1479 den größten Schatzungsbetrag im Kirchspiel Siegen zahlte, das dreifache des Durchschnittssatzes. Nur hinsichtlich der Bede (Abgabe vom liegenden Besitz) lag er hinter HENCHIN FICK etwas zurück..."1 
BUSCH, Gotthart (I1460)
 
953 Aus Aarau stammende, 1892 erloschene, ehemals regimentsfähige Fam. der Stadt Bern mit Stubenrecht zu Obergerbern. Mit Hans Georg , Sohn des gleichnamigen Aarauer Schultheissen und Enkel des Stammvaters Hans, erwarb die Fam. 1617 das Berner Burgerrecht und gelangte 1624 in den Gr. Rat. Mit Hans Georgs Söhnen, dem Kleinrat Johann Georg und dem Landvogt Samuel (1642-1713), teilte sich das Geschlecht in zwei Linien, die beide dank ihren Heiratsverbindungen mit anderen regierenden Fam. überproportional im Gr. Rat vertreten waren. Aus beiden Linien stammten mehrere Landvögte. Ausserdem brachten sie mit Daniel, einem weiteren Sohn des erstgenannten Hans Georg, und später mit Johann Georg und Albrecht Anton drei Venner zu Gerbern hervor. Daneben wirkten ab Ende des 17. Jh. einige Vertreter der Fam. als Hauptleute in holländ. und piemontes. Diensten. Gemäss Grossratsbeschluss von 1783 nahm die Fam. noch im gleichen Jahr das Prädikat "von" an. (Q: HLS) IMHOF, Stammlinie (I37966)
 
954 aus alteingesesseneer Heidelberger Familike. Ihre Vorfahren sind schon vor 1330 in der Stellung eines Hofapothekers gewesen und reichen damit bis in die ersten Anfänge Heidelbergs und der Kurpfalz hinein. Sie sind mit den Gründern der Pfalz am Rhein, Rudolf und Ruprecht von der Pfalz, den Söhnen Rudolfs I. (1294 - 1319) in die Gegend gekommen.
Sie hinterlies ihm ein einziges Söhnchen Daniel (* 24.09.1664; + 15.03.1733 in Mannheim begraben) 
VORST, Susanne Dorothea (I2277)
 
955 aus altem Pratriziergeschlecht aus Konstanz; an Pest gestorben
Aus altem Patriziergeschlecht aus Konstanz (Konstanz -> Ulm -> Gernsbach) 
ROTHENGATTER, Jacob (I1167)
 
956 aus Böhmen zugewanderter Kürschner
wohnte an der Brungasse sonnenhalb

Kanzellierte Schuldtitel Entstehungszeitraum: 14.08.1445 Titel: Schuldbrief der Stadt Bern gegen Franz Behem, genannt Frenkli, Kürschner, Burger und gesessen zu Bern, für 100 Rhein. Gulden, rückzahlbar auf 15.08.1446, oder mit 5 Gulden zu verzinsen. Mit Dorsalnotiz über teilweise Ablösung dieser Schuld im Dezember 1448 Siegler: Stadt Bern
Naturalisiert ‎ in Bern, Bern, BE, CHE 
FRÄNKLI, Franz (I41035)
 
957 aus dem Adelsgeschlecht der Přemysliden.  VON BÖHMEN, Vratislav II. (I1555)
 
958 Aus dem Augstthal (= Valle d´Aosta)
FELSISCHES HAUSBUCH:
Laus Deo semper
Erstlich ist zu wüssen, dass mein Wüest Ehny
*1) gebohren ist in dem Land Augstall
*2) welches dem Herzog von Saphoy Zugehörig bey dem Flecken St. Vincenz auf einem Felszen, da ist ein Hauß gestanden und hat daszelbige Hauß seinen Namen gehabt Zum Felßen, dahero meine Vorelteren genant worden, die von Felßen welcher Namen uns bliben bisz auf disen Tag. Gemelter mein Wüest Ehny hat mit seinem Taufnamen geheissen PANTALEON, wie aber seine Vorelteren oder geschwüsterige geheissen, hab nit erfahren konen; Gott wolle ihnen und allen ihren nachkommenden eine froliche Auferstehung verleihen, Amen.
Derweil nun dieser PANTALEON mit nachfolgenden 6 Söhnen von Gott begabet geweßen, selbige aber sich nit alle auf dem Gut ernähren können, hat er seine eltisten Sohn aus dem Hauß in das Schweizerland gesandt, da sie selber sehen Handlung sollen, wie sie sich ernähren, damit sie ihren Jungen geschwisterigen zu Hülff kommen konnen, haben derowegen ein Kramerey an die Hand genommen und solche erstlich auf dem rucken in dem Land herumbgetragen, biß sie durch den Sägen Gottes solche Handlung gemehret.
Hieraus meine lieben Kinder und nachkommen da sehet ihr die große Güte Barmherzigkeit und Weißheit Gottes, unsers aller. Himmlischen Vaters, wie er die Sachen nach seinem ewigen Rahtschluß so weißlich regiert, darob wir ihm die Tag unsers lebens nit genugsam loben und preisen konen, als ds er uns durch diese seine Regierung nit allein so schöne Zeitliche Güeter und Nahrung beschehret, sondern welches die fürnemste und unaussprechliche Wolthat ist, da er uns durch dieses Mitel auss dem finsteren Pabstum heraussgerissen und uns zu dem Liecht seiner wahren Erbautnuß und Heyllsamen Evangelio gebracht, darbey er mich und meine nachkomende gnadiglich und Vaterlich erhalten wolle biss in unseren letsten Athemzug.
Volget wie die 6 Söhn meines Wüest Ehny PANTALEONs geheissen.
1. PANTALEON ist zu Morten *3) gestorben, sein generation findet man hierinnen auf dem 4. Blat.
2. ANTONY wo er gestorben ist unbewusst.
3. MICHAEL, der ist zu Constanz gestorben, sein generation ist hierinnen am 8. Blat.
4. PETER, der ist wieder in das Augstall gezogen und daselbsten gestorben, dessen generation ich nit erfahren.
5. MARTIN starb zu Constanz ohn leibserben.
6. VINCENTZ, der war mein Uhr Ehny, dessen leben und generation ist hierin am 30. Blat Zusehen.
Wievill sie aber Schwösteren gehabt, ist mir unbewust.
Nachdem aber die Zwei eltisten Brüder ein Zeitlang in Teutschland aufgehalten und von Gott durch die Krämmerey *4) gesegnet worden, haben sie die anderen 4 Brüder zu ihnen herausgerufen und in gemeinsgesellschaft zusammen gestanden, da sie dann durch ihre einigkeit den handel Je länger je stärker in das Schweizerland gefüehret und einen grossen Verlag *5) bey den Landkromer gehabt, Insonderheit zu Zurzach. *6).
Dieweill sie sich aber vill zu Constanz aufgehalten wegen ihres gewerbs (dann sie alda wochenmärkt gehalten) so haben sich VINCENZ, MARTIN und MICHAEL alda zu Burger eingelassen. PANTALEON aber zu Morten im Berngebiet, damit sie ihre Handlung desto nüzlicher führen konnten.
In welchem jahr aber die drey Brüeder Burger zu Constanz worden, ist nit gewiss, Jedoch ists ohngefer umb ds 1505 Jahr geschehen. Darnach ist PETER, ANTONY, auch MARTIN (? siehe Bl. 2 Nr. 5) wider In ds Augstall gezogen Zu ihrem Gut auf dem Felssen und haben daselbige besessen, dann weill sich obgemelte Brüder in Teütschland eingelassen und Kinder Bekommen, haben sie mit Ihnen getheilt, und den 3 Brudern, so wider nach Haus gezogen, ihres Vaters Erb allein gelassen, sie aber haben den Handel in Teutschland zu sich zogen, und die 3 Brüder ausgelosst.
Wievill aber disse 3 Brüder, so wider ins Augstall gezogen sind, Kinder gezeüget, ist mir nit bewust, doch soll sich ANTÖNY und MARTIN nit verehlicht haben, sondern ledig gestorben sein.
Wievill aber PETER Kinder gezeuget, weiss auch nit, habe aber Bericht gehabt von denen so Herausskommen, ds die Felssen dieses stamens selbiges Gut noch heut zu Tag besizen.
Und ist einer von denselben Felsen, so landvogt im Land gewesen, Anno 1608, der hat uns heraus geschriben und Freundschaft bei uns gesucht, der soll hierinen in dem Land wohnen.
Hernach Volget die generation der dreyen Brüeder, welche sich in Teutschland niedergelassen.
PANTALEON, der erste Bruder hat sich zu Morten In dem Berngebiet gesetzt und alda 2 Sohn gezeuget, wie dan auc aus hiebey abgerissenem *1) Baum zu sehen, namlich BERTING, der starb ohne Leibserben, ANTONY, dieser hat sich nach Bern begeben, alda er Burger worden und sich verehelicht mit MARGARETA von Ast, von dero hat er gezeuget wie volget.
GEORG, starb ohne Leibserben.
ANTONY, starb auch ohne Leibserben.
MARTIN, ist geboren anno 1554, der verehelichte sich mit SEBASTIAN BISCHOFS Tochter MARGRET von Constanz, die haben aber auch keine Kinder voneinander gehabt, vor oder nach dieser MARGRET hat er noch Frauwen URSULA KOCKE, von dero hat er auch keine Kinder. Endtlich Starb er Anno 1593 ohne Leibserben und hat Ihne sein Bruder allein geerbet und vill Gut bekomen.
WILHELM, ist gebohren Anno 1563, Der verehelichte sich mit JACOB MORELLEN Tochter, die ist gebohren 1572zu Constanz und starb er ady 7. Feb. 1627, und starb sie im Sterbet *8) ano 1628, dier haben miteinander gezeüget wie volget namlich 13 Kinder.
1) GOTTFRIED, Ist geborhen an. 1591, der verehelichet sich a. 1611 mit Herren DUBY Tochter, genant ELßBET und Starb er ano 1624, Starb sie ano 1626, die haben miteinander 6 Kinder gezeuget, wie folgt:
1. MARGRET, ward dem ANTONY WURSTENBERGER verehelichet.
2. ELßBET, ward dem MARQUART ZEHENDER verehelichet.
3. ANNA.
4. GOTTFRIED, der Starb anno 1624.
5. MARTAM, die starb in der Kindheit.
6. WILHELM, Ist auch in der Jugend gestorben.

2) ANTONY des WILHELM 2. Sohn, ist gebohren a. 1592, Starb a. 1598.
3) THOROTEA, dess WILHELMEN erste Tochter, ist gebohren a. 1594, die war ano 1610 verehelichet mit FRANZ GÜDER in Bern, die Starb anno 1629 , als sie in Zürich Krank lag und sich curieren liess, hat sie in einer Senften nach Baden *2) fahren wollen, ist sie underwegen In Gott entschlafen, sie hat Sohn und Töchteren hinderlassen, dero Namen umb der weitläufigkeit willen allhero gesezt werden.
4) MARTIN, des WILHELMEN 3er Sohn, ist gebohren ano 1595, Starb Ano 1596.
5) MARGRET, dess WILHELM 2te Tochter Ist gebohren ano 1596, starb 1597.
6) MARTIN, des WILHELM 4ter Sohn, ward geboren ano 1598, und verehelichet sich anno ...... mit MARGARETHA VON BÜEREN und zeuget wie volget.
Ward Landvogt zu Peterlingen anno 1638.
1652 ady 7. Novembre nach mittag um 2 Uhren ist er in Gottf entschlafen und ady 9. do zur Erden bestattet worden.
1. BARBARA, MARTINS erste Tochter geboren 1629 Starb 1630.
2. JOHANNES gebohren anno 1627 Starb 1627.
3. HANS WILHELM gebohren 1631.

7) HANS WILHELM, des WILHELMS 5ter Sohn ist gebohren anno 1599 und Starb 1600.
8) MARGRET, WILHELMEN dritte Tochter gebohren a 1600, Starb anno 1600.
9) WILHELM der 6te Sohn geboren ano 1602, St. 1602.
10) HANS WILHELM der 7te Sohn gebohren a. 1604, St. 1604.
11) MARIA die 4. Tochter geboren a 1605 verehelichet sich mit ....(?).... WURSTBERGER in Bern.
12) HANS WILHELM der 8. Sohn gebohren a. 1607, der hat nach seines Vaters sel. Tod den Handel zu sich gezogen und seine Brüder und Schwäger ausgelösst, Starb aber noch ledigen Standes a 1632. nach dessen ableben ist dise Handlung auf Johann wild in Bern gefallen, welchen er bey lebzeiten Zu einem gmeinder angenohmen. Er hat auch ein Testament gemacht und seinem Bruder MARTIN ds groste Theill seines Vermögens verschafet, diese schöne alte Handlung ist Hernach durch den Wild nicht recht gefüehret worden und zugrund gegangen.
13) HANS LUDWIG, der 9te und letste Sohn gebohren a 1609, der Starb a 1629 an der Lungensucht daran er lang krank gelegen und abgesterbet zu Straßburg.

*1) Wüest-Ehny: Urahn
*2) Augstall: Aosta-Tal in Savoien
*3) Morten: Murten, ca. 24 km westlich von Bern
*4) Krömmerey: Krämerei, Kleinhandel
*5) Verlag: ein lager, aus dem Grossisten die Kleinhändler beliefern.
*6) Zuzrach: in der Nordschweiz, ca. 5 km. südlich von Waldshut. Die dortige Messe hatte damals einen bedeutenden Umschlag.
*1) abgerissen: abgezeichnet (vgl. auch Riss = Bauzeicnung)
*2) Baden: beliebter Kurort ca. 21 km nordwestlich von Zürich. 
FELS, Pantaleon I. (I1447)
 
959 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Lebend (I6132)
 
960 aus dem fränkischen Geschlecht der Salier
Aufgrund seiner Beteiligung am Liudolfinischen Aufstand verlor er sein Herzogtum. Nach der Aussöhnung mit dem König fiel Konrad 955 als Anführer des fränkischen Aufgebots in der Schlacht auf dem Lechfeld. In der mittelalterlichen Geschichtsschreibung galt Konrad als Held. Die neuere Forschung sieht in ihm einen der ersten königlichen Amtsträger.  
(LOTHRINGEN), Konrad der Rote (I1577)
 
961 Aus dem Gebietskonglomerat seines Vaters hatte Miró die Grafschaften Cerdanya und Conflent erhalten und um 920 seinen Onkel Radulf in der Grafschaft Besalú beerbt. Verheiratet war er mit einer Frau namens Ava, mit der er vier Söhne hatte:
Daneben hatte Miró noch fünf uneheliche Kinder.

Am 13. Juni verfasste Miró sein Testament.[2] Es ist das älteste bekannte Testament in Katalonien, das nicht von einem Kleriker aufgesetzt wurde, und steht damit am Anfang der im hohen Umfang betriebenen schriftlichen Fixierung der Willensbekundungen der katalanischen Herrscherdynastie.[3] Es datiert nach der Herrscherzeit König Karls III. des Einfältigen, der zu diesem Zeitpunkt bereits durch die Robertiner entmachtet war. Die katalanischen Grafen hatten die Usurpation des Throns durch die neue Dynastie also nicht mitgetragen. Miró starb 927, da sein Testament in diesem Jahr eröffnet wurde 
(BARCELONA), Miró ´der Jüngere` (I39765)
 
962 aus dem Haus Châtenois war seit 1070 Herzog von Oberlothringen, Graf im Elsassgau und Vogt von Remiremont. Er war der älteste Sohn des Herzogs Gerhard von Oberlothringen und der Hedwig von Namur.  VON LOTHRINGEN, Dietrich II. (I17220)
 
963 aus dem Haus Estridsson DÄNEMARK, König von König von Waldemar I. ´der Große` (I1546)
 
964 aus dem Hause Wittelsbach war durch ihren ersten Ehemann Konrad IV. römisch-deutsche Königin und Königin von Sizilien und Jerusalem sowie durch ihren zweiten Ehemann Meinhard II. Gräfin von Tirol und Görz.
Am 1. September 1246 wurde Elisabeth in Vohburg mit Konrad IV. vermählt, der in Personalunion Herzog von Schwaben (1235–1254), römisch-deutscher König (1237–1254), König von Sizilien (1250–1254) und König von Jerusalem (1228–1254) war. Durch diese Ehe wurden die Wittelsbacher zu den mächtigsten deutschen Verbündeten der Staufer. Konrad starb nach knapp acht Jahren Ehe im Jahre 1254. Das Paar hatte nur einen Sohn, den letzten legitimen Staufer Konradin (* März 1252), der nach seinem missglückten Italienzug am 29. Oktober 1268 in Neapel enthauptet wurde.  
VON BAYERN, Elisabeth (I1933)
 
965 Aus dem jüdischen Geschlecht Oppenheimer gingen die Adelsfamilien „von Oppenheim“, „von Oppenheimer“, „von Oppenfeld“ sowie die „Lichtenstein“ hervor. Die Familie ist mit den Familien Wertheimer, Cohen, Gomperz, Guggenheim, Auspitz, Lieben und Todesco verwandt.


Geschichte
Ihren Ursprung scheint die Familie in Oppenheim am Oberrhein (Rheinhessen, zwischen Mainz und Worms) zu haben. Es war damals üblich, sich zu seinem jüdischen Namen den Ortsnamen als Beinamen zuzulegen. In den Städten Worms, Mainz und Speyer waren bereits im 10. und 11. Jahrhundert Judengemeinden nachweisbar; in Oppenheim wurde eine kleine Gemeinde im königlichen Steuerverzeichnis von 1241 erwähnt. Viele von ihnen führten ab dem 16. Jahrhundert zur Unterscheidung einen Hausnamen, zum Beispiel „(Goldenes) Schwert“: Das Haus wurde um 1538 in der Westgasse in Frankfurt am Main erbaut, bewohnt wurde es von den Oppenheimern bis 1700; oder „Weißer Löwe“: Erbaut von Joseph Oppenheim um 1573 unweit des vorgenannten, wurde es von den Oppenheimern bis 1760 bewohnt, ebenso wie das Haus „Zur weißen Gans“, das 1707 in der Judengasse als Wohnhaus des Jacob Oppenheim errichtet wurde.

1285 gab es in Oppenheim eine Judengasse, in welcher sich jüdische Einwohner ansiedeln mussten. Als die Stadt zwischen 1300 und 1353 an das Erzbistum Mainz verpfändet wurde, kam es zu einem Pogrom gegen die Juden in Oppenheim, bei dem die Einwohner 1349 die Synagoge zerstörten, da sie Juden für die Verursacher der Pest hielten.

Die meisten Häuser der Wormser Judengasse waren an die Stadtmauer angebaut. Als Worms während der Eroberung der Stadt durch die Franzosen im Jahre 1689 in Schutt und Asche gelegt wurde, waren die Bewohner dieser Häuser die ersten, die vom Einfall der Franzosen betroffen waren. Sie flohen zusammen mit den Bewohnern aus Speyer und Oppenheim (deren Städte ebenfalls angegriffen wurden) in die umgebenden Dörfer und vor allem nach Frankfurt am Main. Mit dem Ende des Pfälzischen Erbfolgekrieges begannen Verhandlungen mit der Stadt Worms, um die Rückkehr zu ermöglichen. Es wurde vereinbart, dass die Juden von 1697 an zehn Jahre lang vom Hauszins befreit würden, um ihre Häuser wieder aufbauen zu können. Die Leibeigenschaft der Juden solle ebenfalls aufgehoben werden. Am 7. Juni 1699 wurde die Rückkehr durch das besiegelte Dokument ermöglicht.[1] 
OPPENHEIM(ER), Lewe (Leo, Leib, Löw) (I60128)
 
966 Aus dem Leben Wisigardes sind nur wenige Daten von Gregor von Tours überliefert.[1] Sie wurde als Tochter von König Wacho am Langobardenhof an der mittleren Donau geboren. Als erwachsene Frau ehelichte sie nach einer ungewöhnlich langen Verlobungszeit von sieben Jahren den austrischen König Theudebert I. und kam an den merowingischen Königshof nach Köln. Die Verlobung war aus politischen Gründen von Theuderich I. um 531 arrangiert worden, kam aber aufgrund einer Liaison zwischen Theudebert und einer Romanin namens Deoteria erst 537/538 zustande. Nur kurze Zeit nach der Hochzeit verstarb Wisigarde.
Mit Wisigarde in Verbindung gebracht wird ein reich ausgestattetes Frauengrab aus der ersten Hälfte des 6. Jahrhunderts unter dem Kölner Dom, das am 10. April 1959 bei archäologischen Untersuchungen im Zuge des Baus einer neuen Krypta entdeckt wurde. Der Leiter der damaligen Domgrabung, Otto Doppelfeld, deutete seinerzeit das Grab aufgrund seiner Ausstattung und Datierung als Begräbnisstätte der Wisigarde. Diese Deutung ist jedoch weder inschriftlich noch mittels Quellen belegt.


Heiratspolitik
Wachos Herrschaft war durch eine ausgeprägte Heiratspolitik bestimmt, mit der er Bündnispartner zu gewinnen suchte. Die Verlobung, die der Frankenkönig Theuderich I. um 531 zwischen seinem Sohn Theudebert I. und Wachos Tochter Wisigard arrangierte, diente dazu, die Neutralität des Langobarden im Kampf um das Reich der Thüringer zu garantieren, den die Franken nach dem Tod Theoderichs des Großen (526) aufnahmen. Die Heirat fand erst um 537/538 statt 
N., Wisigard\a (I24221)
 
967 aus dem schwäbischen Zweig der Familie der Welfen war Herzog von Kärnten von 1047 bis 1055.

Welf III. war der einzige Sohn des Grafen Welf II. von Altdorf (heute Weingarten). Er wurde 1047 mit dem Herzogtum Kärnten und der Markgrafschaft Verona belehnt. Welf III. blieb unverheiratet und kinderlos. Er übertrug seine Besitzungen dem Kloster Altdorf, was seine Mutter Imiza, die Witwe Welfs II., dazu veranlasste, ihren Enkel Welf IV., den Sohn ihrer Tochter Gräfin Kunigunde von Altdorf aus ihrer Ehe mit Alberto Azzo II. d’Este, nach Deutschland zu holen, damit er die Familie in weiblicher Linie fortsetze.

Welf III. war der letzte der älteren Welfen. Sein Nachfolger auf den Familiengütern ist der Stammvater der jüngeren Welfen, die noch heute existieren.

Begraben wurde er im Hauskloster der Welfen, der Abtei Weingarten 
..., Welf III. (I36988)
 
968 Aus der Dynastie der Rurikiden stammend, war Anna eine prestigeträchtige Braut für den französischen König. Nach dessen Tod übernahm sie gemeinsam mit dem flandrischen Grafen Balduin V. die Regentschaft für ihren noch unmündigen Sohn Philipp I. Als sie 1061 eine zweite Ehe mit Rudolf III., Graf von Valois, einging, kam es zum Bruch mit ihrem Sohn und dem Königshof. Einige Jahre später gab es jedoch eine Versöhnung von Mutter und Sohn, und Anna nahm ab 1065 wieder am Hofleben teil, ehe sie zwischen 1075 und 1079 starb. VON KIEW, Anna (I35546)
 
969 aus der Familie der Bosoniden war 911–931 Graf von Avignon und Vaison, 926–931 Graf von Arles und 931–936 Markgraf von Tuscien; er war der jüngere Sohn des Grafen Theotbald von Arles und der Bertha von Lothringen. Sein Großvater väterlicherseits war der Herzog Hugbert von Transjuranien, sein Großvater mütterlicherseits der König Lothar II. von Lotharingien (Karolinger). Sein älterer Bruder war Hugo I., König von Italien.

926 folgte er seinem Bruder als Graf von Arles, als dieser zum König von Italien gekrönt wurde. Auch Boso wandte sich nach Italien, wo er 931 – nachdem Hugo seinen Halbbruder Lambert von Tuszien hatte blenden lassen – Markgraf von Tuscien wurde. Bei seinem Weggang wurde sein Schwiegersohn Boso I. sein Nachfolger.

Er heiratete Willa, die 936 bezeugt ist, eine Tochter des Rudolf I König von Burgund (Welfen), mit der er vier Töchter hatte: 
VON TUSCIEN, Boso (I39709)
 
970 aus der Familie der Bosoniden war ein Sohn des Grafen Boso von Arles und damit durch seine Schwester Theutberga der Schwager des Königs Lothar II. von Lothringen, und einer seiner wichtigsten Verbündeten, bis Lothar seine Ehefrau Theutberga 857 wegen Unzucht (unter anderem mit ihrem Bruder) vertrieb.

Hugbert war Laienabt von Saint-Maurice im Wallis und Herzog von Transjuranien, und hatte damit den nördlichen Zugang auf den Alpenpass am Grossen St. Bernhard unter seiner Kontrolle. Nachdem Lothar Teutberga verstoßen hatte, erhob er sich gegen Lothar, wechselte die Seiten und schloss sich Karl dem Kahlen an. Als Lothar dann 859 das Land um Genf, Lausanne und Sion an seinen Onkel Ludwig der Deutsche abtrat, wurde Hugberts Lage kritisch.

Ludwig übertrug den Kampf gegen den aufständischen Hugbert dem Welfen Konrad II. von Auxerre, dem Hugbert 864 unterlag. Zwei Jahre später wurde Konrad als Nachfolger Hugberts mit dem Titel eines Markgrafen eingesetzt.

Hugbert wurde 864 für kurze Zeit Laienabt des Klosters Lobbes, das er durch seinen maßlosen Lebenswandel und trotz seines baldigen Todes in eine langdauernde Krise führte.

Hugbert hatte einen Sohn, Theotbald von Arles. 
VON ARLES (BOSONIDEN), Hugbert (I18427)
 
971 aus der Familie der Buviniden war König von Niederburgund 887 bis 928, König der Langobarden (= Italien) 900 bis 905, womit er auch einer der Nationalkönige war, und Römischer Kaiser 901/902 bis 905.

Er war der Sohn von Boso von Vienne und dessen Gattin Ermengard, einer Tochter von Kaiser Ludwig II. von Italien. Nach seines Vaters Tod huldigte er als unmündiger Erbe zusammen mit seiner Mutter Kaiser Karl dem Dicken und empfing von ihm sein Erbe als Lehen. In demselben Verhältnis stand Ludwig auch zu Karls Nachfolger Arnolf von Kärnten.

Ludwig wurde 900 auch König der Langobarden (= Italien) und im Februar 901 von Papst Benedikt IV. zum Kaiser gekrönt. 905 unterlag er Berengar von Friaul, der ihn durch Blendung zum Blinden machte und aus Italien vertrieb. Graf Hugo von Arles wurde Ludwigs Regent in Niederburgund und nach seinem Tod 928 auch sein Nachfolger als König.

Ludwig war zweimal verheiratet. Seine erste Ehe schloss er um 900 mit Anna von Byzanz (* 886; † vor 914), Tochter des byzantinischen Kaisers Leo VI., seine zweite 914 mit Adelheid von Burgund, wahrscheinlich einer Tochter des Königs Rudolf I. aus der Familie der Welfen. 
BOSONIDES, Ludwig III. der Blinde (I36543)
 
972 aus der Familie der Wigeriche. Er war der Sohn des Grafen Siegfried, der Vogt von Sankt Maximin in Trier und Echternach war, und der Hedwig.

Durch seine Schwester Kunigunde war er der Schwager des Kaisers Heinrich II., gegen den er sich 1008 erhob, weshalb er 1011–1012 inhaftiert war. Nach der Aussöhnung mit Heinrich stand er wieder auf dessen Seite.

Friedrich heiratete Irmtrud von der Wetterau (* 972, † nach 1015), eine Tochter des Grafen Heribert von der Wetterau und im Kinziggau und die Erbin von Gleiberg aus der Familie der Konradiner, mit der er mindestens zehn Kinder hatte: 
(MOSELGAU), Graf Graf Friedrich I. (I15317)
 
973 aus der Familie Visconti folgte seinem Onkel, dem Erzbischof Ottone Visconti, 1295 als politischer Anführer Mailands. Bereits 1294 war er von Adolf von Nassau zum Reichsvikar ernannt worden. Obwohl ein Aufstand der della Torre 1302 ihn zur Flucht nach Verona zwang, brachte ihn seine standfeste Loyalität zur kaiserlichen Sache in Italien den Dank Heinrichs VII. (regierte 1308–1313), die Wiedereinsetzung in Mailand 1311 und das Amt des kaiserlichen Vikars der Lombardei ein. Er brachte Piacenza, Tortona, Pavia, Bergamo, Vercelli, Cremona und Alessandria unter seine Herrschaft. Obwohl ein fähiger General, verließ er sich für seine Erwerbungen stärker auf Diplomatie und Bestechung, und wurde als Modell eines vorsichtigen italienischen Despoten angesehen. Seine beharrliche ghibellinische Politik und sein Streit mit Papst Johannes XXII. (regierte 1316–1334) über die Besetzung des Bischofsstuhls in Mailand brachten ihm 1322 die Exkommunikation durch den päpstlichen Legaten Bertrand du Pouget ein. Er dankte 1322 zugunsten seines Sohnes Galeazzo I. Visconti ab und starb kurz darauf.

Im Jahre 1320 erhob Papst Johannes XXII. In Avignon die Anklage wegen Nekromantie gegen Matteo und behauptete, er habe versucht, den Tod des Papstes mit der Komplizenschaft von Dante Alighieri herbeizuführen . Matteo lehnte es ab, vor dem Gericht in der päpstlichen Stadt zu erscheinen, wobei er sein Alter und den prekären Gesundheitszustand erwähnte. Im Januar 1321 starb Matteos Frau, Bonacosa Borri. Im nächsten Monat verurteilte das Gericht Matteo in Abwesenheit von Nekromantie. [2] Im Dezember bat der Papst seinen Nachfolger, den de jure- Erzbischof von Mailand, Aicardo Antimiani, um einen neuen Fall der Häresie gegen Matteo und seinen Sohn Galeazzo . Erzbischof Antimiani verurteilte sie als Ketzer, verurteilte Matteo und ordnete die Konfiszierung seines Vermögens und die Räumung aller seiner Ämter an. Zu Beginn des Jahres 1322 kämpfte der päpstliche Legat, Kardinal Bertrand du Poujet, gegen die in der Lombardei wegen Häresie Verurteilten und proklamierte von Asti aus einen heiligen Kreuzzug gegen die Visconti, der die Kreuzfahrer in Valenza zusammenbrachte .

In der Zwischenzeit dauerten die Streitigkeiten zwischen den Welfen und Ghibellinen in der gesamten Lombardei, und der Vorwurf der Häresie wurde auf alle Kinder von Matteo ausgedehnt. Die Verbündeten der Visconti von Mailand wurden beschworen, und die Bürger selbst wurden von der Inquisition bedroht. [2] https://en.m.wikipedia.org/wiki/Stefano_Visconti 
VISCONTI, Matteo I. (I1513)
 
974 Aus der Gegend des Comersees stammendes, später im Veltlin niedergelassenes Geschlecht, das nach dem Veltliner Mord von 1620 von dort wegen seines ref. Glaubens vertrieben wurde. Elisäus flüchtete nach Paris, wo er sich mit bern. Offizieren anfreundete, die sich seines Sohnes Peter ( 1684) annahmen. Dieser wurde 1649 Pfarrer in Reutigen, 1659 in Schlosswil und 1671 Feldprediger im franz. Regiment von Erlach. 1671 wurde er als Ewiger Einwohner in Bern aufgenommen. Sein ältester Sohn Elisäus lebte als erster Geistlicher in der Schweizer Kolonie von Potsdam. Peters zweiter Sohn Nikolaus gründete 1702 die Bank Malacrida. 1712/13 kaufte er die Papiermühle in Worblaufen, die sein Sohn Niklaus Emanuel später seinem Schwager David Gruner verkaufte. 1763 endete die Berner Linie der M. mit Niklaus Emanuels Tod. (Q: HLS) MALACRIDA, Stammlinie (I30282)
 
975 aus der Herrscherfamilie der Piasten war ab 992 Herzog von Polen und ab 1000 bzw. 1025 erster König von Polen. Er war ab 1003 bis 1004 als Boleslav IV. auch Herzog von Böhmen.  (POLEN), König König Bolesław I. ´der Große` (I15275)
 
976 aus der Provinz Ober-Yssel VON WENTHOLD, Anna (I945)
 
977 aus der Stammesgeschichte Fam. Nebel:
Taufe von Daniel Wilhelm Nebel am 03.01.1735; Patin Sara Katharina Nebel.
Es mag diese Tatsache auf den ersten Blick etwas eigenartig erscheinen, denn die Patin war schon eine recht bejahrte
Frau, von der das Patenkind nicht mehr allzuviel erwarten durfte. Bedenkt man aber, daß damals die Patenschaft weit höher als heute bewertet wurde und die patin über einen guten Teil des ansehentlichen de Spinaschen Vermögens nach damaliger Sitte noch selbst verfügte, so bekommt die Sache ein wesentlich anderes Gesicht. Von der materiellen Seite gesehen, waren also die Aussichten, unter denen der junge Erdenbürger dem Leben entgegenwuchs, die denkbar günstigsten.



„1781, den 21. September wurden der hiesige Professor der Arzneizunft, Herr Danile Nebel und Junfer Maria Christina Hettenbach von hier, vermöge kirchenräthlicher Dispensationabsque proclamatione mit Bewilligung des Herrn Kirchenraths Bochner, welchem diese Verrichtung zugekommen wäre, in der Aukirche copuliert.“ „Ihre Mutter Maria Barbara geb. Keller“
„Das junge Eheglück dauerte nicht lange. Nach kaum zwei Jahren starb ihm seine Frau. Leider ist die Todesursache nicht festzustellen, denn das betreffende Totenbuch ist bei einem Brande vernichtet worden und der Privateintrag des Glöckners sagt nur ganz kurz: gestorben 12.08.1784 des Herrn Professors Nebel Frau.“

Nebel war der Sohn des Heidelberger Mediziners und Hochschullehrers Wilhelm Bernhard Nebel (1699 - 1748) und der Maria Elisabeth Wilhelmy (1705–1790), einer Tochter des kurpfälzischen Kriegsrates und Gesandten am kaiserlichen Hof, Johann Wilhelm Wilhelmy. Bereits sein Großvater Daniel Nebel war Mediziner und mehrmaliger Rektor an der Heidelberger Universität gewesen.

Nach seiner Schulzeit studierte Nebel ab etwa 1755 Medizin und Chemie an den Universitäten in Göttingen, Leiden, Utrecht und Straßburg und schloss sein Studium 1758 mit der Promotion zum Dr. med. ab. Anschließend praktizierte er in Heidelberg und war zunächst als Privatdozent tätig. Im Jahr 1766 erhielt Nebel eine Anstellung als außerordentlicher Professor der Medizin an der Universität Heidelberg und wurde 1771 als ordentlicher Professor für Medizin und Chemie übernommen. Dabei schlug er zweimal ein Angebot der Universität Harderwijk, Niederlande aus, die ihn 1763 als Nachfolger für Johann Hendrik van Lom (1704–1763) und 1771 für Hendrik van Haastenburg (1724–1769) berufen wollte.[1]
In den Jahren 1774, 1778, 1782, 1786, 1790, 1794, 1798 und 1802 übernahm Nebel das Amt des Dekans der medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg und wurde in den Jahren 1777, 1793 und 1801 zum Rektor der Universität gewählt. Er war damit der letzte Rektor der Hochschule, bevor ab 1802 im Zuge der Erneuerung der Universität das Rektorat von den Kurfürsten selber und ab 1806 von den Großherzögen von Baden bekleidet wurde.

An der Universität legte Nebel die Grundlage zur Entwicklung der Fachbereiche Klinische Chemie und Pharmakologie. Besondere Aufmerksamkeit erregte er mit der sensationellen Entdeckung eines Lithopädion bei Susanne Stolberg (1675–1767), der Ehefrau eines Heidelberger Gymnasialprofessors, das später als das „Nebelsche Steinkind“ bekannt wurde. Er fasste seine Erkenntnisse darüber in dem Aufsatz foetus ossei per quinquaginta quatuor annos extra uterum in abdomine detenti historia zusammen, den er unter anderem 1770 in den Acta Academiae Theodoro-Palatinae in Mannheim veröffentlichte.[2] Das im Rahmen einer Autopsie post mortem gewonnene seltene Präparat befindet sich im Besitz des pathologischen Instituts der Universität. Daniel Wilhelm Nebel musste seine Experimente in seiner Privatwohnung durchführen. Das noch von Johann Conrad Brunner eingerichtete Laboratorium war in einem desolaten Zustand und konnte, da bereits halb verfallen, nicht mehr genutzt werden.[3]

Für seine Verdienste wurde Nebel in die Pariser Akademie der Wissenschaften und in die Kurpfälzische Akademie der Wissenschaften aufgenommen.

Daniel Wilhelm Nebel war in erster Ehe verheiratet mit Maria Christina Hettenbach (1738–1784) und vermählte sich nach ihrem Tod mit deren jüngerer Schwester Catharina Elisabeth Hettenbach (1753–1788). Nachdem die erste Ehe kinderlos geblieben war, bekam er mit Catharina Elisabeth den Sohn Johann Daniel Nebel (1785–1841), der ebenfalls Medizin studierte und später Großherzoglicher badischer Medizinalrat wurde.

Daniel Wilhelm Nebel war unter anderem der Lehrer von Franz Anton Mai (17442 - 1814), einem Heidelberger Hochschullehrer für Geburtshilfe und Rektor der Universität Heidelberg. Im Alter trat Daniel Wilhelm Nebel als Senior der Fakultät, von Krankheiten des Alters geplagt, kaum noch in Erscheinung.[4]

Der Bruder von Franz Anton Mai ist Johannes Wilhelm Mai (* 13. August 1759 in Heidelberg; † 5. April 1827 ebenda) ein deutscher Apotheker.
Johannes Wilhelm Mai kam als Sohn des aus Italien stammenden, kurfürstlichen Schornsteinfegers Maggio und als jüngerer Bruder des Arztes Franz Anton Mai zur Welt. Um 1783 arbeitete er in Paris als Pharmazeut. Über Kindheit und Ausbildung Mais ist wenig bekannt.

1788 erhielt er in Mannheim seine Approbation als Apotheker. Anschließend übernahm er eine Apotheke in Ladenburg. Später war er als Kammerdiener der ersten Frau des Kurfürsten Carl-Theodor tätig. Danach studierte er ab 1794 am „Jardin royal“ in Paris Chemie. Ein Jahr später kehrte er nach Heidelberg zurück und eröffnete eine Apotheke. Auf das Betreiben seines Bruders und Professors für Medizin Franz Anton Mai hin, wurde er außerordentlicher Professor für Pharmazie und Experimentalchemie an der medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg. Nach dem Tod von Georg Adolph Suckow im Jahr 1813 bat Mai um eine Berufung auf dessen Lehrstuhl. Der Senat der Universität Heidelberg konnte sich jedoch nicht dazu entschließen, weil Mai die notwendigen Lateinkenntnisse fehlten und er kein gelehrtes Werk geschrieben habe.[1]

1797 errichtete Mai eine Badeanstalt, in der verschiedene Heilbäder angeboten wurden. 1800 bekam er das Privileg für die Universitäts-Apotheke in Heidelberg erteilt, die er daraufhin errichtete. Im Laboratorium dieser Apotheke hielt Mai experimental-chemische Vorträge für Mediziner und Pharmazeuten. 1822 trat Mai in den Ruhestand. Er war zuvor auch einige Zeit als Universitäts-Chemiker tätig. 
NEBEL, Prof. Prof. Daniel Wilhelm (I439)
 
978 Aus der vierzehnjährigen Ehe mit Clementia war kein männlicher Nachkomme hervorgegangen VON ZÄHRINGEN, Clementia (I10375)
 
979 Aus der Zürcher und der Genfer Reformation ging die reformierte Kirche hervor.

Seine Theologie wurde in der zweiten Generation von Heinrich Bullinger und Johannes Calvin weitergetragen
Im Gegensatz zu manch volkstümlichen Annahmen lautet Zwinglis Taufname im Gedenken an den Heiligen Ulrich von Augsburg «Ulrich». Erst mit der Zeit begann Zwingli selbst, seinen Vornamen zu Huldrych (auch Huldreich oder Huldrich) zu verändern; dies wohl als humanistisch-volksetymologische Spielerei und entgegen der sprachwissenschaftlichen Etymologie, wonach Ulrich von althochdeutsch uodal «Erbbesitz» und rīch «mächtig» abgeleitet ist.

Der Familienname «Zwingli» ist laut Heinrich Bruppacher ein Wohnstättenname zu dem nicht seltenen Örtlichkeitsnamen «Zwing, Twing», der auch im Toggenburg vorkommt und ursprünglich ein «eingefriedetes Stück Land» bezeichnete.[2] Diese Erklärung wurde auch von Ulrich Gäbler wieder aufgenommen.[3] Ulrich Zwingli selbst dachte zuweilen an «Zwilling» oder an «Zwinge» und nannte sich daher in einigen Texten humanistisch-latinisiert «Geminius» beziehungsweise «Cogentius». Martin Luther und andere Widersacher dagegen sprachen bisweilen vom «Zwingel», da er die Heilige Schrift in seinem Sinne zwinge.

Schlacht zu Kappel
Am Vorabend der Reformation gehören zum Kloster Einsiedeln nur noch zwei Mönche: Diebold von Geroldseck und Abt Konrad von Hohenrechberg. Als dann Diebold von Geroldseck zum reformierten Glauben übertritt und später an der Seite von Huldrych Zwingli bei der Schlacht zu Kappel (1531) fällt, ist das Kloster dem Untergang nahe. Doch es kommt Hilfe von unerwarteter Seite: die alten Gegenspieler, die Schwyzer Führungsschicht, nehmen sich des Klosters an. Sie drängen den betagten Abt Konrad von Hohenrechberg zur Resignation und setzen am 14. August 1526 den Dekan des Klosters St. Gallen, Ludwig Blarer (+1544), als Abt ein.  
ZWINGLI, Huldrych (I1359)
 
980 Aus dieser Ehe ging ein Sohn hervor, und Wilhelm VIII. musste in den frühen 1070er Jahren nach Rom reisen, um den Papst dazu zu bringen, seine Kinder aus dieser dritten Ehe als legitim anzuerkennen. (BURGUND), Hildegard (I37731)
 
981 Aus dieser Ehe gingen zwei Kinder hervor, Rolf und Marlies. Auch sie verbrachten ihre Ferien oft in Nallingen.

Mit Rolf verbindet mich eine Geschichte, die mir immer gegenwärtig ist, wenn ich seinen Namen höre. Er war ein Bücherwurm und Lesenarr und bekam in den Ferien den Auftrag, unsere Kühe zu hüten. Früher bei Kindern eine beliebte Beschäftigung. Mit reichlich Lektüreversehen begab er sich auf die Wiese und las und las. Als er nach langer Zeit einmal aufsah, waren alle Kühe verschwunden. Mein Vater, der Viehändler war, hatte eine der Kühe tags zuvor aus einem 20km entfernten Ort im Siegkreis bezogen. Während die heimischen Kühe schnell gefunden wurden, hatte sich besagte Kuh zurück auf den Heimweg begeben und mußte anderntags ein zweites Mal nach Nallingen getrieben werden. Es waren sicher nicht nur liebevolle Worte, die mein Vater fand, Tante Klara wird beschwichtigend eingegriffen haben.

Trotzdem bleib kein Stachel, die Kinder kamen immer wieder, nur bei Rolf wurde dies Ereignis jederzeit lebendig. Rolf gehörte später dem Bergischen Geschichtsverein an und betrieb eifrig Familien- und Ahnenforschung. Er gab auch 1972 eine Familienchronik heraus,“Kauerts Familienpost.“ 
KAUERT, Rolf Richard (I5227)
 
982 Aus Eheschließung der Tochter Anna Maria EBLIN, Hans Bernhard (I11701)
 
983 Aus einer Salzburger Urkunde, die um das Jahr 1000 verfasst wurde, lässt sich herauslesen, dass Hartwig in dieser Zeit Domherr im Domkapitel seines Großonkels Erzbischof Hartwig von Salzburg war. Es ist nicht bekannt, wann und wie es zu seiner Bischofsernennung gekommen ist. Allerdings ist es durchaus möglich, dass sein Großonkel Hartwig oder sein Halbbruder Erzbischof Aribo von Mainz diesen Werdegang beeinflusst haben.

Hartwig wurde von Kaiser Konrad II. am 27. Juni 1027 mit der Grafschaft Norital (Eisack- und Unterinntal) belehnt.[1] Der Bischof verfügte damit sowohl über die Grafengewalt als auch über militärische, richterliche und administrative Hoheitsrechte. Die Urkunde dieser Belehnung befindet sich heute im Diözesanarchiv in Brixen. Hartwig übergab die Verwaltung dieser Besitzungen allerdings noch im selben Jahr seinem Bruder Engelbert IV.

1028 nahm Hartwig an der Krönung Heinrichs III. in Aachen teil. Es kam im Laufe der Zeit noch zu weiteren, bedeutenden Schenkungen an die Brixner Kirche, was auf ein vertrauensvolles Verhältnis zum König schließen lässt.

Unter Bischof Hartwig wurde die Stadtmauer, mit deren Bau sein Vorgänger begonnen hatte, vollendet. Er ließ eine neue Pfarrkirche im romanischen Stil errichten, die im Jahr 1038 dem hl. Michael geweiht wurde. Weiters ließ Hartwig im Jahr 1030 noch ein Benediktinerkloster im Pustertal erbauen.

Brixen wurde während seiner Amtszeit auch zur Stadt erhoben.[2] Die Schenkung von Konrad II. und die Vollendung der Stadtmauer führten dazu, dass Brixen schließlich zur bischöflichen Residenzstadt wurde. 
VON BRIXEN, Hartwig I. (I37593)
 
984 Aus einer Stiftungsurkunde für das Kloster Iburg bei Osnabrück von 1108 sind wir über die Familienangehörigen Egilmars II. gut unterrichtet. Sein Vater Egilmar I. war mit Richenza, einer Tochter der Ida von Elsdorf, verheiratet. Ida von Elsdorf wird von Albert von Stade als Verwandte eines Kaisers und eines Papstes vornehmster Herkunft und großen Reichtums gerühmt. Ihre genaue Zuordnung ist seit über 100 Jahren ein ungelöstes Rätsel. Da Ida von Elsdorf dreimal verheiratet war, ist auch der Vater der Richenza nicht gesichert. Vermutlich war es der sächsische Pfalzgraf Dedo von Goseck, welcher 1056 ermordet wurde. Sein Bruder und damit der mutmaßliche Onkel von Richenza war Erzbischof Adalbert von Hamburg-Bremen. Aus der Urkunde von 1108 ergibt sich, dass Graf Egilmar I. einen Bruder Giselbert hatte, welcher Kleriker war – vielleicht Domherr in Osnabrück. Der weltliche Spitzenzeuge, der Edelherr Giselbert, dürfte ein älterer Verwandter der beiden Brüder Graf Egilmar I. und Giselbert gewesen sein. 1108 hatte Egilmar II. einen wohl älteren Bruder Christian sowie eine Schwester Gertrud.

Egilmar II. war verheiratet mit Eilika von Werl-Rietberg, Tochter des Grafen Heinrich von Rietberg und der Gräfin Beatrix von Hildrizhausen.[1][2] Aus der Ehe gingen folgende Kinder hervor:

Heinrich I. von Oldenburg-Wildeshausen (* um 1122–1167) ⚭ Salome von Zuthpen-Geldern
Christian I. von Oldenburg, der Streitbare (* um 1123; † 1167) ⚭ Kunigunde von Versfleth
Beatrix von Oldenburg (* um 1124; † vor 1184) ⚭ 1150 Edelherr Friedrich von Ampfurt
Eilika von Oldenburg (* um 1126; † 28. Februar 1189) ⚭ Graf Heinrich I. von Tecklenburg
Otto von Oldenburg (* um 1130; † 22. Juli 1184, Dompropst in Bremen)[1][2]
Erbschaft der Ida von Elsdorf
Nach Albert von Stade verlangte Egilmar II. 1112 das Erbe seiner Großmutter Ida von Elsdorf von dem Verwalter der Grafschaft Stade, dem aus der Ministerialität der Udonen stammenden Vizegrafen Friedrich von Stade, und erhielt eine reiche Abfindung. Vermutlich versuchte Friedrich von Stade damit Egilmars Stimme im sächsischen Fürstengericht für sich zu gewinnen, da er zu dieser Zeit versuchte, dort seine freie Herkunft und damit Lehnsfähigkeit durch Zeugen zu erweisen.[3]

Burgen
Ob Graf Egilmar II. schon in Oldenburg residierte, ist unbekannt.

Eventuell war sein Vater Graf der Burg Jadele(he) (heutzutage nur noch eine Sandbank im Jadebusen) gewesen, um von dort aus die friesischen Grafschaften des Erzstifts Hamburg-Bremen zu kontrollieren.

Nach der Chronik des Oldenburger Hausklosters Rastede wurden mehrere Edelleute von den Friesen vertrieben, die sich auf zwei Burgen in Zwischenahn und Elmendorf am Zwischenahner Meer zurückziehen mussten. Die St.-Johannes-Kirche zu Bad Zwischenahn, die drittälteste Kirche im Landkreis Ammerland, wurde nach dem Wortlaut eines sich im Archiv der Kirchengemeinde befindlichen Schriftstückes („Inventarium der Kirche“) aus dem Jahr 1774 vom Grafen Egilmar I. („Elimaro dem ersten“) Anno 1124 erbaut. Da Egilmar I. vermutlich vor 1112 gestorben ist, müsste es sich um Egilmar II. gehandelt haben.[4] Auch der Chronist des Klosters Rastede verwechselte Vater und Sohn. Nach der Eintragung der Stifter im Buch des Lebens scheint man nicht einmal mehr gewusst zu haben, dass es zwei Grafen Egilmar gab. Aus der Klosterchronik ergibt sich, dass Egilmars II. Tochter Beatrix und deren Mann, der Edelherr Friedrich von Ampfurt, sich oft in der Burg Elmendorf aufhielten.

Als Vormund seiner Frau besaß Egilmar II. auch die Burg Rietberg, nach der er zu 1141 auch in der Kölner Königschronik benannt wird.

Klostervogteien
Die Burg Jadele(he) könnte von Egilmar II. in das dort bezeugte St.-Vitus-Kloster umgewandelt worden zu sein, als sie gegen die Friesen nicht mehr gehalten werden konnte. Dies war die übliche Methode, sich über die Klostervogtei die Pertinenzen der ehemaligen Burg zu sichern. Die Vogtei für Jadele kann aber nur erschlossen werden.

Egilmar II. ist hingegen als Vogt des Alexanderstifts in Wildeshausen belegt. Diese Stellung verdankte er vermutlich seine Stellung als Nachfahre der Stifterfamilie Herzogs Widukinds – die sogenannten Immedinger – über seine Mutter Richenza. Deren mutmaßlicher Vater Pfalzgraf Dedo von Goseck gehörte mit Sicherheit zu den Immedingern, da sein Bruder Erzbischof Adalbert als ranghöchster geistlicher Würdenträger der Sippe das Rektorat über Wildeshausen ausüben konnte. Auch Egilmars Frau Eilika hatte immedingische Vorfahren, so dass eine doppelte Anwartschaft bestand.

Schließlich war Egilmar II. Vogt des 1091 geweihten Klosters Rastede, welches auf eine 1059 von Graf Huno und seiner Frau Willa gestiften Kirche zurückging. Nach der Überlieferung folgte er in diesem Amt einem Grafen Friedrich, der als einziger Sohn von Huno und Willa überliefert war. Vermutlich war sein Vorgänger in der Klostervogtei aber der 1124 gestorbene Graf Friedrich der Streitbare von Werl-Arnsberg, der Onkel väterlicherseits seiner Frau Eilika von Werl-Rietberg.

Fehde
1141 berichtet die Kölner Königschronik von einer großen Fehde Egilmars gegen die Grafen Ekbert von Tecklenburg und Otto von Ravensberg. Angeblich verlor Egilmar II. den ersten Waffengang, um dann seine Widersacher gefangen zu nehmen. Es scheint um Erbansprüche der Eilika auf widukindisches Erbe im Osnabrücker Nordland gestritten worden zu sein. Die Fehde verlief vermutlich für Egilmar II. nicht so günstig, wie in der Chronik behauptet. Sie wurde höchstwahrscheinlich mit der Ehe zwischen Egilmars Tochter Eilika mit Heinrich von Tecklenburg beendet. Eilika d. J. erhielt eine riesige Mitgift aus dem umstrittenen Besitz.

Tod
1142 wird Egilmar II. letztmals als vornehmster Vasall des Erzbischofs von Bremen bezeugt. Nach den jüngsten Überlegungen von Hucker soll er zwischen 1142/1153 von seinem Bruder Graf Christian erschlagen worden sein, was aber nicht gesichert erscheint. Seine Grablege fand er mit seiner Frau im Kloster in Jadele. 
(OLDENBURG), Egilmar II. (I52342)
 
985 Aus einer Urkunde des Sohnes von Beatrix, des westfränkischen dux Francorum Hugo Magnus, ausgestellt am 26. März 931, geht Beatrix’ Name hervor.[1] Die Mutter des dux wird hier als domnæ Beatricis genannt, zugleich stellt dies ihre einzige zeitgenössische Erwähnung dar.

Die familiäre Herkunft der Beatrix, einer der Stammmütter der Kapetingerdynastie, ist umstritten. Allgemein wird sie in der Fachliteratur als Tochter des Grafen Heribert I. von Vermandois genannt, womit sie zugleich der fränkischen Herrscherdynastie der Karolinger zugehörig wäre. Diese Annahme basiert allerdings auf einem Eintrag in der im 11. Jahrhundert entstandenen Historia Francorum Senonensis, in der die Frau König Roberts I. und Mutter des Hugo Magnus als Schwester Heriberts II. genannt wird.[2] Mehrere nachfolgende Chronisten, wie beispielsweise Ordericus Vitalis und Robert von Torigni, haben ihre Informationen bezüglich der genealogischen Verhältnisse zu den frühen Kapetingern offenbar aus dieser Chronik aus Sens bezogen, womit sich die Zugehörigkeit der Beatrix zum Grafenhaus von Vermandois im allgemeinen geschichtlichen Kanon festigte.

Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass die Zuverlässigkeit der Historia Francorum Senonensis hinsichtlich genealogischer Informationen mehrfach widerlegt wurde. Auch schweigen sich zeitnähere Autoren, allen voran Flodoard von Reims, bezüglich des familiären Hintergrundes der Mutter des dux Hugo Magnus aus. Als einzig relevant erscheinende verwandtschaftliche Verbindung des dux zum Grafen Heribert II. von Vermandois wird die Ehe des Grafen mit einer namentlich unbekannten Schwester des dux hervorgehoben.

Als die Dynastie der Kapetinger im 13. Jahrhundert begann, ihre dynastische Abkunft von den Karolingern zu propagieren, berief sie sich dabei auf die Ehefrau König Philipps II. August, Isabella von Hennegau († 1190), als Bindeglied. Beatrix als vermeintliche und zeitlich näher stehende Nachkommin Karls des Großen spielte dabei keinerlei Rolle.

Tod
Das Todesjahr von Beatrix ist ebenfalls nicht genau bestimmbar. Die Urkunde aus dem Jahr 931 suggeriert, dass sie zum Zeitpunkt der Ausstellung noch am Leben war, allerdings wird sie hier ohne jede königliche Titulatur genannt, obwohl ihr Ehemann 922 zum westfränkischen König erhoben worden war. Die Krönung der Emma, einer Tochter König Roberts I. und Ehefrau des Königs Rudolf, im Jahr 923 fanden dagegen die zeitnahen Chronisten erwähnenswert.

Wahrscheinlich war Beatrix noch vor der Thronerhebung Roberts I. im Jahr 922 gestorben, vielleicht noch vor dem Jahr 907. In einer Urkunde König Karls III. des Einfältigen vom 21. Mai 907 wird nämlich der venerandi comitis Rotberti (der spätere König Robert I.) mit einer Adelæ comitissæ genannt.[3] Da der dux Hugo Magnus beim Tod seines Vaters 923 bereits im mündigen Alter stand, kann angenommen werden, dass die besagte Adela die zweite Ehefrau seines Vaters und Mutter von dessen Töchtern gewesen war. Seine eigene Mutter, Beatrix, dürfte also schon vor 907 gestorben und folglich niemals zu königlichen Würden gekommen sein. 
VON VERMANDOIS, Beatrix (I37564)
 
986 Aus einer Urkunde von 715/716 geht hervor, dass Arnulf seinen Erbteil von Bollendorf der Stadt Echternach verschenkte, und dass er zu dieser Zeit schon den Titel dux geführt hat. Er wurde zusammen mit seinen Brüdern Gottfried und Pippin von seinem Halbonkel Karl Martell inhaftiert. Arnulf starb während der Gefangenschaft. Ob er aber umgebracht wurde oder eines natürlichen Todes starb ist unklar. Die Begräbnisstätte ist unbekannt. Arnulf war nicht verheiratet und hatte keine Nachkommen. VON FRANKEN, Arnulf (I24337)
 
987 Aus erster Ehe hatte sein Vater bereits einen Sohn, Pippin den Buckligen, doch wurde diese Verbindung später für ungültig erklärt, wodurch Karl der Jüngere zum Thronfolger wurde.
Er erbte den Kernbereich Neustrien und war als Haupterbe vorgesehen, starb jedoch vor seinem Vater.[ 
N., Karl (I10794)
 
988 aus Frauenfeld HUBER, Hans (I1431)
 
989 aus Heidershof KORTE, Evert (I620)
 
990 aus http://www.entfaltung.ch/de/ueber-mich

Chem.-Ing. ETH mit Schwerpunkt:

* Qualitätssicherung und Projektleitung während 18 Jahre
* Weiterbildung in Verkauf, dann 12 Jahre tätig

Weiterbildung in praxis-orientierte Psychologie:

* Ausbildung am E.R. Schwank-Institut in Muttenz zum
* dipl. prakt. Psychologe SGPH
* dipl. Lehrer für Autogenes Training SAT
* dipl. Hypnotherapeut DGHT
* Bachblütentherapeut in Paramed

Weitere Ausbildungen:

* EntspannungsCoach
* Ressourcive Pädagogik
* Emology
* Ausbilder für Erwachsene SVEB

Vater von vier Kindern 
FUCHS, Michèl Numa (I55947)
 
991 Aus Kempten im Allgäu, Bürger von Zürich 1468, Wirt zum Rößli 1487, erwirbt 1490 das Rothaus

um Rößli Das Hotel hat seinen Namen vom nahegelegenen Helmhaus, das im Mittelalter als Gerichtsstätte genutzt wurde.

Als Beherbergungsstätte wurde das Gebäude erstmals 1356 unter dem Namen Hie zum Rosslyn (Hier zum Rössli) in den Geschichtsbüchern erwähnt. Das Haus war ein Lehen der Fraumünsterabtei. Der damalige Besitzer stand vermutlich im Dienste des Abtes von Klosters Einsiedeln in Zürich.
15. und 16. Jahrhundert

Einer der vielen Rössli-Wirte war Junker Oswald Reinhart (auch: Osswald Reinhart) aus Kempten (Allgäu). Im Jahre 1468 erhielt Reinhart die Bürgerrechte der Stadt Zürich und übernahm 1487 mit seiner Frau Elisabetha Wunzürn (auch: Elssbetha Wynzürnin) die Wirtschaft Zum Rössli. Reinharts Tochter Anna, die einen Teil ihrer Kindheit im Rössli verbrachte, lebte ab 1522 mit dem Reformator und Leutpriester Ulrich Zwingli zusammen und heiratete diesen am 2. April 1524 in zweiter Ehe im Grossmünster.[1] Anna Reinhart war die erste Pfarrfrau der Schweiz und baute das Zürcher Armenwesen auf. An sie erinnert noch heute eine Messingtafel an der Fassade des Hotels.

Während des Zürcher Bildersturms im Jahr 1524 veranlasste der Chorherr des Grossmünster Rudolf Koch auf Initiative Zwinglis, dass die Altarbilder des Malers Hans Leu der Ältere in die Täferung des Rössli verbracht wurden, um sie vor der drohenden Zerstörung zu retten. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die Bilder durch Zufall während eines Umbaus wiederentdeckt und können heute im Schweizerischen Landesmuseum besichtigt werden.  
REINHARD, Oswald (I1435)
 
992 aus Konstanz, 1488 Bürgermeister in Konstanz, Notensteiner zu St. Gallen, Ratsherr in Konstanz
1494-1507, Bürgermeister in Konstanz 1508-1510, Floh nach Stein am Rhein und wurde 1513 Bürger
in Zürich  
FLAR\FLARER, Sigmund (I3923)
 
993 aus Lehen ERTEL, Anna Maria (I156)
 
994 aus Schaffhausen, Salzmann, Bürger Zürichs 1366, Zunftmeister
zum Kämbel 1370, 1377-1386, wohnte u.a. an der Weingasse in einem Haus, das
1390 seine Tochter verkaufte 
STÄHELIN, Hermann (I3846)
 
995 Aus seiner Ehe mit einer unbekannten Frau gingen die Kinder BUCHARD II. (* um 885; † gefallen 29. April 926 vor Novara) und UDALRICH VON SCHWABEN (* 884 oder 885; † unbekannt) hervor. Burchard trat um 909 die Nachfolge von RUADULF aus dem Geschlecht der WELFEN als Dux, Markgraf bzw. Comes für das Grenzgebiet der Region RÄTIEN an. Burchard verwaltete zudem seit 889 die Grafschaft Bertoldsbaar.

Burchard war um 900 der mächtigste Herrscher in SCHWABEN. In einem Tauschvertrag von 904 findet man Burchard auch als Vogt der schwäbischen Güter des Klosters LORSCH. Um seine Macht auszuweiten, begann er gegen Pfalzgrafen ERCHANGER, einen treuen Untergebenen von KONRAD I., und den BISCHOF SALOMO III. von Konstanz, ABT des KLOSTERS ST. GALLEN (→ Appenzell Ausserrhoden), zu intrigieren. Burchard wurde gefangen genommen und vom schwäbischen Landtag des Hochverrats angeklagt, man befand ihn für schuldig.
Sein Sohn, BURCHARD II., und dessen Frau REGELINDA konnten zu ihrer Verwandtschaft nach Italien fliehen, verloren aber den Besitz in Schwaben und Rätien. Burchard und sein Bruder ADALBERT, der Graf von Thurgau, wurden im Jahre 911 hingerichtet.

zu Fürstabtei St. Gallen
Die Fürstabtei St. Gallen (gegründet 719, aufgehoben 1805), war eine BENEDITINERABTEI in der heutigen Ostschweiz und die Bezeichnung für ein Gebiet, das der weltlichen Herrschaft des Abts des Klosters in St. Gallen unterstand. Das Kloster St. Gallen war nach dem KLOSTER SÄCKINGEN das ZWEITÄLTESTE KLOSTER auf dem Gebiet der Alamannen.
Der Abt von St. Gallen war bis 1798 REICHSFÜRST mit Sitz und Stimme im Reichstag des HEILIGEN RÖMISCHEN REICHES;
St. Gallen war gleichzeitig erster Zugewandter Ort der SCHWEIZERISCHEN EIDGENOSSENSCHAFT.  
VON SCHWABEN, Burkhart \ Buchard I. (I37579)
 
996 Aus seiner in der lokalen mündlichen Erzählung weiterlebenden Geschichte entwickelte Joseph Victor von Scheffel eine fiktive Figur den Trompeter von Säkkingen.

Kirchhofer war das siebte Kind des Johann Jakob Kirchhofer († 1635) und dessen Ehefrau Eva, geborene Bannwart. Kirchhofers Großvater war um 1580 von Laufenburg nach Säckingen gekommen, wo er das Bürgerrecht erhielt und etwa 20 Jahre lang bis zu seinem Tod im Jahre 1611 das Amt des Stadtschreibers wahrnahm. In den Urkunden erscheint er öfter als Darlehensgeber, woraus geschlossen wird, dass er vermögend war. Belegt ist auch die Beziehung des Großvaters zu den Herren von Schönau, da er zusammen mit Iteleck von Schönau als Vormund der Kinder des Franz Konrad Reich von Reichenstein genannt wird.[1]

Kirchhofer war 1652 als Student der Rhetorik bei der Universität Freiburg immatrikuliert.[2] Nach seiner Rückkehr nach Säckingen kam er vermutlich durch die früheren Beziehungen der Familien in Kontakt zu Maria Ursula von Schönau. Um 1657[3] heiratete Kirchhofer Maria Ursula von Schönau-Oeschgen, Tochter des Otto Rudolf von Schönau[4] mit der er fünf Kinder hatte:

Franz Meinrad (im Kindesalter gestorben)
Franz Raphael (Pfarrer von Warmbach und Frick)
Jakob Fridolin (Pfarrer in Rickenbach und Kaplan beim Damenstift Säckingen)
Maria Salome ⚭ 1. Caspar Ernst Sandherr; 2. Gustav Hermann von Sundhausen
Maria Elisabeth
Die nicht standesgemäße Ehe wurde gegen den entschiedenen Widerstand der adeligen Familie[5] vollzogen. Marias Stiefbruder Franz Rudolf von Schönau-Oeschgen und ihr Bruder Otto Heinrich machten ihr das Erbe streitig und versuchten das Paar aus Säckingen zu vertreiben, wo schon die Hochzeit nicht stattfinden konnte. Die Ambitionen auf den Freiherrenstand, in den die beiden 11 Jahre später auch aufstiegen, führten wohl trotz der langjährigen Beziehungen der Familien und der gutbürgerlichen Herkunft des Bräutigams zur Ablehnung.

Der ebenfalls in die Familie derer von Schönau eingeheiratete vorderösterreichische Obervogt von Laufenburg, Johann Nikolaus von Grandmont († 1689)[6] untersagte Kirchhofer 1658/59 das Betreten der Stadt und Herrschaft Laufenburg. Kirchhofer suchte hiergegen die Unterstützung des Rates der Stadt Säckingen, die ihm versagt wurde, worauf er sich an die vorderösterreichische Regierung in Innsbruck wandte und Unterstützung durch den dort regierenden Erzherzog Ferdinand Karl erhielt.[7] Die gerichtlichen Erbschaftsstreitigkeiten dauerten gleichwohl noch bis 1689 an. Kurz vor Kirchhofers Tod erhielt Maria Ursula ihr Erbe.[8]

Kirchhofer pachtete das staatliche Salzmonopol für das obere Rheinviertel und erwarb ein Vermögen zu dem neben diversen Grundstücken auch ein Hammerwerk gehörte. 1678 brannten französische Truppen die Stadt an, wobei auch Kirchhofers Haus zerstört wurde. Ein Jahr später kaufte er das Haus „zum Sternen“. Kirchhofer dirigierte den Knabenchor, der bei den Gottesdiensten im Fridolinsmünster mitwirkte. In den Akten des Damenstifts wird er auch als Musiker und Schulmeister erwähnt – von einer Trompete ist allerdings keine Rede.[9]

Aus den späteren Akten von Gericht und Stadtverwaltung Säckingen ergibt sich das Bild, dass Kirchhofer nach der von oben verordneten Streitbeilegung als angesehener Bürger in der Stadt lebte. 1689 erscheint er unter den Personen, die ein Urteil sprechen und als Mitglied des Rates der Stadt

Das Epitaph
Das heute außen an der Nordwestseite des Fridolinsmünsters eingefügte Epitaph für Franz Werner Kirchhofer und Maria Ursula von Schönau befand sich früher auf dem Friedhof von Säckingen.

Es trägt die lateinische Inschrift:

Aeter(n)am Animae
Quam Et Corpori Vivens Aspiravit

Tranquillitatem

Per Ferlicissimam Et Secura Mortem

Assequitur Conjugum Amoris Mutui Incomparabile

Par

Dom. Franciscus Werner Kirchofer

Et Domina Maria Ursula de Schönauw.

Jlle

Ultimo Maji Anno 1690

Jsta

Vigesimo Primo Martii 1691.

Deo Vivant.[11]
In der Übersetzung von Proelß: „Ewige Ruhe der Seele und des Leibes suchte hier bei Lebzeiten und fand durch einen ruhigen seligen Tod das in gegenseitiger Liebe unvergleichliche Ehepaar: Herr Franz Werner Kirchhofer und Frau Maria Ursula von Schönauw. Er am letzten Mai 1690. Sie am 21. März 1691. Sie leben in Gott.“[12]

Der Grabstein war ursprünglich in einer Stiftungskapelle eingelassen, die auf dem alten Friedhof stand, der in den 1820er-Jahren durch den Au-Friedhof ersetzt wurde, die Stiftungskapelle mit Grabplatte wurde hierher verlegt.[13] 1892 war die Grabplatte dann „seit wenigen Jahren“ in einem neu gestalteten Grabmal mit Scheffels Bild in der Außenwand des Fridolinsmünsters verbaut.[14]

Rudolf Bunge, der 1884 das Libretto zu Victor Ernst Nesslers Oper „Der Trompeter von Säkkingen. Oper in 3 Akten, nebst einem Vorspiel“ geschrieben hat, verbreitete nach dem Tod von Joseph Victor von Scheffel († 1886) die Geschichte über Kirchhofers Epitaph mit einem erfundenen Text: „Hier ruht Herr Werner Kirchhofer, der einst einstmals ein trumpetter war, und seine Eheliebste, Maria Ursule, geb. Freiin von Schoenau.“[15] Der Scheffel Biograf Proelß bezeichnet dies als „völlig aus der Luft gegriffen“, aber es war wohl Teil des Marketings für die erfolgreiche Oper. 
KIRCHHOFER, Franz Werner ´Trompeter von Säck` (I46683)
 
997 Aus Siebmachers Wappenbuch 1605: STAMMLER, Ursula (I13339)
 
998 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Lebend (I1974)
 
999 Aus Traueintrag der Tochter Anna VORTENBACH, Familiensuche
Auszug KB Gernsbach: FORTENBACHER, FÜRDEBACHER. Die Gernsbacher Familie FORTENBACHER geht vermutlich zurück auf die Nürnberger Ratsfamilie FURTENBACH, siehe http://www.archive.org/stream/deutschestudent00knod/deutschestudent00knod_djvu.txt
da verschwägert mit den Gelehrtenfamilien ACHZENITH und KÄUFFELIN. Siehe auch unter Hanns FORTENBACHER. 
FORTENBACHER, Jacob (I9508)
 
1000 Aus Traueintrag der Tochter Margaretha. Kein Hinweis auf Herkunft. Dem Elias Weyler ist aber 1610 in Gernsbach ein Töchterlein gestorben, "als sie von Straßburg hierherkamen". Dabei muss es sich um einen gleichnamigen Sohn dieses Elias Weiler handeln. Margaretha wird im Traueintrag mit "allhier" bezeichnet, die Familie muss auch schon vor 1598 in Gernsbach ansässig gewesen sein. War der junge Elias Weyler nur vorübergehend in Straßburg und kehrte 1610 zurück? WEYLER, Elias (I22125)
 

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