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1. VON BURGUND, Heilige Heilige Adelheid, geb. (931/932), Hochburgund, (etwa der heutigen Franche-Comté bis in die Westschweiz) gest. 16 Dez 999, Kloster Selz im Elsass
BERTA war die Tochter des Herzogs BUCHARD II. von Schwaben. Nachdem die expansiven Herrscher von Hochburgund ihre Ostgrenze auf Kosten Schwaben-Alamanniens von der Aare an die Reuss verlegten, dann aber 919 in der SCHLACHT BIE WINTERTHUR eine Niederlage erlitten hatten, wurde BERTA wohl 922 als Versöhnungsgeste mit KÖNIG RUDOLF II. VON HOCHBURGUND vermählt. Die gemeinsame Tochter ADELHEID wurde in zweiter Ehe die Gattin von KAISER OTTO I.
RUDOLF und Berta wurden GROßE KIRCHENSTIFTER DER WESTSCHWEIZ. Nach Rudolfs Tod 937 amtierte Berta zeitweise als Vormund von König Konrad von Burgund.
Sie heiratete am 12. Dezember 937 KÖNIG HUGO VON ITALIEN: Die Ehe blieb unglücklich; nach Hugos Tod 947 verbrachte Berta den Rest ihres Lebens wieder nördlich der Alpen, wobei die Angaben unsicher sind.
Berta hat die Gründung des MARIENKLOSTER PAYERNE, das nach ihrem Tod von ihrer Tochter, Kaiserin Adelheid über der Grablege der Mutter zum Zwecke der Memoria (siehe auch Memorialwesen) errichtet wurde, mit Schenkungen befördert.
Sie ist eine sagen- und legendenumwobene Identifikationsfigur in der französischsprachigen Schweiz (die gute Königin Bertha, La reine Berthe), auch etwa bei der Gründung des Kantons WAADT. Mit der Reformation wurde ihr Bild von der guten Herrscherin zu jenem der vorbildlichen Hausfrau umgedeutet. Ein weiterer Beiname, Berta die Spinnerin, leitet sich daraus ab.