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Er stammte aus dem deutschen Adelsgeschlecht Frankenberg, einem schlesischen Uradelsgescchlecht, das sich zu seinen Lebzeiten noch mit ck schrieb. Er selbst verwendete auch den später gebräuchlichen Zusatz des Familiennamens und Ludwigsdorf bzw. und Ludwigsdorff noch nicht. Sein Vater war Sylvius Friedrich von Franckenberg, der als württembergischer Rat und Landhofgerichtsassessor tätig war. Er hatte noch mehrere ältere und jüngere Brüder, die teilweise in den Militärdienst getreten waren und in Württemberg verblieben, während er selbst in den Verwaltungsdienst trat. Zunächst diente er dem König von Schweden[2], danach dem Landgraf von Hessen-Kassel. 1738 wurde er von Kaiser Karl VI. in den erblichen Böhmischen Freiherrnstand erhoben.[3]
Sylvius Eberhard Freiherr von Franckenberg kaufte am 30. August 1741 von Johann Georg von Ziegenhirt dessen beide Rittergüter Wernsdorf und Rössuln. Letztgenannter Ort lag damals im Sekundogeniturfürstentum Sachsen-Weißenfels und fiel wenig später zurück an das Kurfürstentum Sachsen.
In Schmalkalden war er lange Zeit Oberhofmeister und lebte am Hof an der Seite der verwitweten Herzogin von Sachsen-Zeitz Maria Amalia von Brandenburg (* 26. November 1670 in Cölln, heute zu Berlin; † 17. November 1739 auf Schloss Bertholdsburg in Schleusingen) war eine Prinzessin und Markgräfin von Brandenburg aus dem Hause Hohenzollern und durch Heirat Herzogin des kursächsischen Sekundogenitur-Fürstentums Sachsen-Zeitz.
Er starb in Schmalkalden und wurde am 20. August 1764 in der Gruft in der dortigen Gottesackerkirche bestattet.
Sylvius Friedrich Ludwig Freiherr von Frankenberg war sein Sohn und Erbe seiner Besitzungen.