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Er war ein Tuchhändler und erwarb von seiner Schwester Rosa Zollikofer das Landgut Pfauenmoos bei Berg.
Er wurde 1573 zum Stadtrichter, Ratsherrn und Säckelmeister der Stadt St. Gallen gewählt.
Am 19. Oktober 1578 erfolgte, gemeinsam mit seinen Brüdern und Vettern die Erhebung in den erblichen Adelsstand durch Kaiser Rudolf II.
Am 20. Oktober 1582 befand er sich als Gesandter zur eidgenössischen Bundesbeschwörung mit König Heinrich III. in Paris.
1585 erhielt er von Berchtold Brümsi von Herblingen die Gerichtsherrschaft und das Schloss Altenklingen, das er 1586 vollständig erneuerte. Weil er selbst kinderlos war, errichtete er 1586, gemeinsam mit seinen Brüdern Georg Zollikofer und Laurenz Zollikofer, die Familienfideikommisse Zollikofer von Altenklingen und Pfauenmoos; Pfauenmoos befand sich bis 1839 und Altenklingen bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts in Familienbesitz.
Literatur
Leonhart Zollikofer in Sanct Gallische Denkmünzen. St. Gallen 1871. S. 10.
Weblinks
Erich Trösch: Zollikofer, Leonhart. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
https://de.wikipedia.org/wiki/Leonhart_Zollikofer.