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Notizen
Es spricht Carl Kauert (1820 – 1902) über
Johann Wilhelm Heinrich Kauert (1769 – 1833) und Wilhelmine Sibille Kauert (1786 – 1852), ihre Kinder Friedrich, Lisetta, Christian Friedrich Wilhelm, Friedrich Albrecht Ferdinand, Carl und Eduard, sowie ihre zwölf Enkel aus der Ehe des Christian Friedrich Wilhelm Kauert (1814 – 1892) und der Maria Elisabeth Witscher (1817 – 1865).
Bericht von Carl Kauert, Skript, 7 Seiten
Er hatte die Knochenmühle und den Kalkofen unter sich und sich auch etwa bis 1890 darin betätigt. Dann wurde beides verkauft. Früher hatte er gejagt und muß ein gutr Schütze gewesen sein. Der Hasenpfeffer im Fors war immer ein besonderer leckerbissen. Aber sonst war das Leben sparsam. Ohm Karl war wohl nachher, wie er allein war, der Sparsamste;
die Jüngsten meiner Geschwister bekamen auch keine 50 PF. Mehr für den Neujahrsbrief.
Einmal war der Knecht Peter in der Apotheke in Rüderoth gewesen und hatte verschiedenes besorgt. Ohm Karl wollte ihm eine kleine Münze, vielleicht 5 Pf. geben, Peter dankte aber und sagte:" Ohm Karl, ich habe schon ein Glas Bier davon getrunken." Die Münze fiel auf den Boden, aber der Knecht ging heraus, worauf sich Ohm Karl bückte, die Münze aufhob und genau ansah und sagte:" Donnerwetter, da han ich ever Glück gehatt, et es e Filzlüschen!" (ein kleines silbernes 20 Pfennigstück, wie sie damals noch im Umlauf waren).
Er war wohl der größte von allen, vielleicht 1,80m und ging bis ins hohe alter ziemlich gerade. Er hatte ein etwas rundliches Gesciht, blaue Augen, blondes Haar, auch im Alter voll und nicht ganz weiß.
Er stammte vom Forst, das seinen Brüdern und ihm gehörte.