Diese Website verwendet Cookies. Wenn Sie fortfahren, ohne Ihre Browser-Einstellungen zu ändern, erklären Sie sich mit der Nutzung von Cookies einverstanden.
im Kapitelsaal von Kloster Ensdorf neben seinem Schwiegervater Friedrich III. von Pettendorf, seiner Schwägerin Heilwig von Lengenfeld und deren Gatten, Gebhard I. von Leuchtenberg Ihre Gebeine wurden 1571 in der Klosterkirche St. Jakob in zwe
Wirken
Von 1110 bis 1111 war Otto V. im Ersten Italienfeldzug im Gefolge Kaiser Heinrichs V.
Im Jahre 1113 führte seine Initiative dazu, dass alle Verwandten und andere Besitzer zustimmten, dass die ursprüngliche Stammburg der Familie von Scheyern in ein Kloster umgewandelt wurde. Durch die Umsiedlung des Stammsitzes der Familie von Scheyern nach der Burg Wittelsbach bei Aichach nannte sich Otto seit 1116 nach diesem Ort.[1] Er war somit der Namensgeber für das Herrscherhaus der Wittelsbacher, die bis 1918 in Bayern regierten.
Zwischen 1116 und 1120 wurde Otto Pfalzgraf von Bayern. Er bevogtete Scheyern, Geisenfeld, Kühbach, St. Ulrich, Weihenstephan und das Hochstift Freising; 1121 wurde er Vogt von Ensdorf und Indersdorf.
Am 23. Mai 1121 gründete er das Kloster Indersdorf. Er fühlte sich dazu verpflichtet, da er 1111 unter Kaiser Heinrich V. an der Gefangennahme von Papst Paschalis teilgenommen hatte. Dadurch war er mit einem Kirchenbann belegt worden. Aufgrund dieser Klostergründung erließ Papst Paschalis eine Bulle, mit der der Bann aufgehoben wurde.
Im Jahr 1119 erhielt er über seine Frau Heilika von Lengenfeld, eine Tochter des Friedrich III. von Pettendorf-Lengenfeld-Hopfenohe, deren große Erbschaft auf dem Nordgau. In der Folge lebten er und seine Familie zeitweise in Lengenfeld. Hier beschloss er nach einem zehnjährigen Lebensabend sein Leben.
Grablege
Er wurde im Kapitelsaal von Kloster Ensdorf neben seinem Schwiegervater Friedrich III. von Pettendorf, seiner Schwägerin Heilwig von Lengenfeld und deren Gatten, Gebhard I. von Leuchtenberg, begraben.[2] Ihre Gebeine wurden 1571 in der Klosterkirche St. Jakob in zwei Särgen im Chor bestattet und nach dem Neubau der Klosterkirche 1721 in ein neugeschaffenes Stiftergrab links des Hochaltares umgebettet (siehe Grabstein für Pfalzgraf Otto V. von Scheyern und seine Gemahlin Heilika).