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Das Haus Mark (auch Marck, vollständiger Name von der Mark) war ein deutsches Adelsgeschlecht und stellte Herren der Grafschaft Mark. Sie waren eine Seitenlinie der Grafen von Berg bzw. von deren Ableger, den Grafen von Altena-Berg. Die andere Seitenlinie der Grafen von Altena-Berg herrschte bis 1225/6 als Grafen von Hövel über die Grafschaft Hövel-Isenberg und ab 1242 als Grafen von Limburg über die Grafschaft Limburg. Das Geschlecht der Grafen von der Mark hat sich später in verschiedene Zweige aufgespalten. Neben der Stammlinie, den Grafen von der Mark, und später den Herzögen von Jülich, Kleve und Berg stellte das Geschlecht auch Linien des Hauses Arenberg, der Herzöge von Bouillon, Fürsten von Sedan und Herren von Lummen und der Grafen von Schleiden.
Die Grafen von der Mark gingen aus dem Geschlecht der Grafen von Altena hervor, die wiederum dem Geschlecht der Grafen von Berg entstammten. Erster bekannter Vertreter war Adolf I. von der Mark, der sich nach der Burg Mark nannte. Engelbert II. von der Mark († 1328) war mit der Erbin der Herrschaft Arenberg Mechthildis († 1348) verheiratet.
Aus der Ehe gingen zwei Linien hervor. Die eine war die Linie der Grafen von der Mark. Die andere war die Linie Arenberg. Daneben gab es noch Nachkommen in Form der Herzöge von Nevers und der Grafen von Rochefort.
Adolf II. von der Mark setzte die märkische Linie fort. Durch die Expansion des Hauses stellte diese schließlich auch die Herzöge von Jülich, Kleve und Berg. Diese Linie starb mit Johann Wilhelm von Jülich-Kleve-Berg 1609 aus.
Preußisches, entsprechend Brandenburgisches Staatswappen
die Mark in der zweituntersten Zeile, zweites von rechts
Nach längerem Erbstreit kam die Grafschaft Mark 1666 endgültig an Brandenburg. Die brandenburgischen Kurfürsten führten diesen Grafentitel neben einem halben Hundert weiteren. Außer gelegentlicher Erwähnung in staatsrechtlichen Verträgen oder bei der Grabinschrift hatte er keine besondere Bedeutung. Das Wappen der Grafschaft wurde mit einem halben Hundert Einzelwappen in das „Große Staatswappen“ aufgenommen.
1682 beanspruchte der Kurprinz Friedrich auch das Erbe an der Grafschaft Mark durch Aufnahme in die Serie des Wappensaals im Schloss Köpenick.