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Nach der Einrichtung als Kupferhof ließ Heinrich Peltzer im Jahr 1615 auf dem Mühlengelände als Verbindungselement zwischen den beiden vormaligen Einzelmühlen ein neues Herrenhaus erbauen, womit die Kupferhofanlage die Ausmaße einer dreiflügeligen Hofanlage erhielt.
Nach Heinrichs Tod erbte zunächst sein Neffe Dietrich Peltzer (1609–1667) die Roderburgmühle, der diese später seinen Söhnen Theodor (* 1644) und Peter Peltzer (* 1653) übertrug.
Weil Theodor später den Kupferhof Gedau übernahm, kam die Anlage über Peters Tochter Catharina Gertrud Peltzer (1705–1789) an deren Ehemann Christian Prym (1715–1782), bevor in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts Wilhelm Schleicher (1730–1792) und nach ihm sein Sohn Johann Nikolaus Schleicher (1769–1845) sowie anschließend dessen Vetter Napoleon Jeremias Schleicher (1801–1875) Besitzer des Kupferhofs wurden.
H.F. Macco, Geschichte und Genealogie der Familien Peltzer, Aachen 1901, S. 152 f.
H.F. Macco, Aachener Wappen und Genealogien 2, Aachen 1908, S. 8
K. Schleicher, Die Weide, Stolberg 1965, Tafel 7
L. Müller-Westphal, Wappen und Genealogien Dürener Familien, Düren 1989, S. 600
http://www.mumma.org/cgi-bin/igmget.cgi/n=mumma?I58473
https://de.wikipedia.org/wiki/Kupferhof_Roderburgmühle.