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Am 1. April 1587 verpachteten die Besitzer der Ellermühle diese an Mattheis Peltzer, Sohn des Aachener Bürgermeisters Matthias Peltzer. Nach dessen Tod führte seine Witwe Elisabeth Hutten die Mühle einige Jahre weiter.
Während der Pacht durch Elisabeth Hutten muss die Bausubstanz sehr gelitten haben, da 1604 umfangreiche Reparaturmaßnahmen erforderlich waren. 1605 übernahm ihr Sohn Mattheis Peltzer (1581–1657) die gepachtete Mühle. In den Folgejahren hatte die Familie Peltzer die Mühle komplett gekauft, denn Dokumente weisen nach, dass Mattheis Peltzer den vorderen Teil, sein Bruder Heinrich (1593–1645) den hinteren Mühlenteil besaß.
Adam Thiens wurde der zweite Ehemann von Heinrichs Peltzers Schwiegertochter Gertrud Beck. Durch diese Ehe gelangte die Mühle in den Besitz der Familie Thiens. Es fanden zahlreiche Umbauarbeiten statt. Das alte Mühlenhaus wurde komplett niedergerissen und ein neuer großer Bau errichtet. Dieser befand sich rechts vom abgerissenen Altbau.
Urkunden aus dem Jahre 1692 wiesen den Sohn des Ehepaares, Johann Thiens, als Besitzer aus.
Wenige Jahre zuvor hatte Adam Thiens Tochter Katharina Maria Thiens Jeremias Hoesch, den Enkel des Familienstammvaters Jeremias Hoesch, geheiratet. Nach Adam Thiens Tod führte dies zu Erbstreitigkeiten, die gerichtlich ausgetragen wurden.