Diese Website verwendet Cookies. Wenn Sie fortfahren, ohne Ihre Browser-Einstellungen zu ändern, erklären Sie sich mit der Nutzung von Cookies einverstanden.
Die Ursprünge der Roderburgmühle gehen auf die von Jan Ravens im Jahr 1532 als Lehen übernommene Ravensmühle und auf die im gleichen Jahr von Johann von dem Velde ebenfalls als Lehen erworbene Veldtmühle zurück, die ihren Namen nach ihren jeweiligen Besitzern erhielten und in unmittelbarer Nachbarschaft erbaut waren. Mathis Peltzer (1555–1602), der erstgeborene Sohn des Aachener Bürgermeisters Matthias Peltzer, zog als Angehöriger der reformierten Kirche wegen der Aachener Religionsunruhen nach Stolberg und erwarb 1587 neben der Hammer-Mühle, der Ellermühle auch die Ravensmühle. Letztere übertrug er vor seinem Tod seinem Sohn Heinrich Peltzer (1593–1645), der zudem die benachbarte Veldtmühle übernahm und schließlich beide zur Roderburgmühle vereinigte. Diese Phase kann als Keimzelle einer umfangreichen Industrie-Ansiedlung gelten, die sich im frühen 17. Jahrhundert im Bereich des heutigen Mühlener Markts entwickelt hatte und aus der neben der bereits bestehenden Alten Krautlade[3] unter anderem die Kupferhöfe Bierweide, Mommas Hof, Stöck, Stürenhof, Unterster Hof und Weide entstanden sind.