Diese Website verwendet Cookies. Wenn Sie fortfahren, ohne Ihre Browser-Einstellungen zu ändern, erklären Sie sich mit der Nutzung von Cookies einverstanden.
DAHL, Emilia (Emilie), geb. 10 Sep 1812, Solingen (?), Nordrhein-Westfalen, DEU gest. 18 Jun 1873, Zwingenberg (Wülfrath), Wohnplatz der Stadt Wülfrath im Kreis Mettmann, Nordrhein-Westfalen, DEU (Alter 60 Jahre)
Huyssen (auch Huissen, Haus o. ä.) ist der Name eines ursprünglich aus den Niederlanden stammenden, später in Westfalen ansässigen Adelsgeschlechts.
Laut Leopold von Ledebur und Ernst Heinrich Kneschke nennt sich das Geschlecht nach einem niederländischen Ort Huyssen an der Maas. Während der Religionsstreitigkeiten 1567 in Gent mussten zwei Mitglieder der protestantischen Familie aus der Stadt fliehen. Über Aldekerk kam die Familie 1611 nach Essen in Westfalen. Im Zuge der Auswanderung soll die Familie den Adel niedergelegt haben.[1][2] Der Essener Stammvater, Alexander Huyssen, war Kaufmann und ab 1626 Ratsherr in Essen. Sein Sohn Heinrich Huyssen (1626–1673) war an selber Stelle Stadtrentmeister, Ratsherr und Bürgermeister. Dessen Sohn Arnold Huyssen (1659–1734) war promovierter Jurist, Richter, fürstlich-waldeckischer Rat, sowie später ebenfalls Essener Ratsherr und Bürgermeister. Am 5. Mai 1706 erhielten dieser und sein Bruder Heinrich de Huyssen, kaiserlich-russischer Gesandter am kaiserlichen Hof und Kriegsrat, von Kaiser Joseph I. eine kaiserliche Ritterstandsbestätigung sowie das Palatinat für Heinrich.[3]
Die Familie, die mit wichtigen Industriellenfamilien, z. B. Krupp und Haniel, verschwägert war, spielte eine wesentliche Rolle in der Industrialisierung des Ruhrgebiets. Karl Isaac Arnold Huyssen (1751–1834) war Grubenvorstand und Lehnsherr der Zeche Vereinigte Sälzer & Neuack im Essener Westviertel sowie Essener Ratsherr. Heinrich Arnold Huyssen (1779–1870), Essener Bürgermeister, war Mitbegründer der Oberhausener Gutehoffnungshütte. 1852 gründete er die Huyssens-Stiftung, ein Krankenhaus im Essener Stadtteil Huttrop. Nach ihm sind die Heinrichstraße und die Huyssenallee im Essener Südviertel benannt.
Blasonierung des Redenden Wappens von 1706: Von Silber und Rot gespalten, von unten eine blaue Spitze, in welchem ein Haus. Das rechte Feld mit einem schwarzen Balken, im linken drei (2:1) goldene Ringe. Auf dem (auch gekrönten) Helm mit rechts schwarz-silbernen, links rot-goldenen Helmdecken vier Straußenfedern (silbern, schwarz, rot, golden).
Wappen derer von Huyssen im Wappenbuch des Westfälischen Adels
In späteren Abbildungen werden die Ringe auch pfahlweise dargestellt.[6] Max von Spießen stellt das Wappen ohne Tingierung dar. Die Spitze wird durch einen Sparren gebildet, der an der Spitze mit einer Rose belegt ist.[
A. von Waldthausen, Beiträge zur Geschichte der Familie Huyssen, Düsseldorf 1906, S. 126 f., 132 ff. (8 Kinder)
W. Berdrow / F.G. Kraft, Die Familie Krupp in Essen von 1587 bis 1887, Bd. II, [Essen 1930], Tafel V (auch zu 3 Kindern)
https://de.wikipedia.org/wiki/Huyssen_(Adelsgeschlecht)
https://de.wikipedia.org/wiki/Huyssens-Stiftung.