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1537 wurde der Züllichower Kreis von dem Markgrafen Hans von Brandenburg-Küstrin (1513-1571)aus dem Geschlecht der Hohenzollern, erworben, der ihn in die damals von ihm beherrschte Neumark, eine weitgehend östlich der Oder gelegene Landschaft, eingliederte und in deren Städten im selben Jahr die Reformation durchführen ließ.
Mit dem Zuzug von Einwanderern aus Franken und Flandern entstand mit dem Weberhandwerk ein neuer und einträglicher Wirtschaftszweig. Bis zum Ende des 16. Jahrhunderts verdoppelte sich die Einwohnerzahl auf 4000.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde Züllichau im Jahre 1631 zunächst von schwedischen, dann von kaiserlichen Truppen eingenommen und 1632 von durchziehenden Soldaten wiederum heimgesucht. Weitere Rückschläge hatte Züllichau durch zwei große Stadtbrände in den Jahren 1557 und 1687 zu verkraften.
Zu Beginn des 18. Jahrhunderts, Züllichau war jetzt Bestandteil des preußischen Königreiches, wurde die Stadt angesichts der bevorstehenden Schlesienkriege zu einer Garnisonsstadt entwickelt.
Von 1482 bis 1945 gehörte Züllichau zu Brandenburg und damit zum deutschen Reichsgebiet. https://de.wikipedia.org/wiki/Sulechów#Geschichte
Leszno (deutsch Lissa, früher auch Lissen und Polnisch-Lissa, nicht zu verwechseln mit Deutsch-Lissa) ist eine kreisfreie Stadt in der polnischen Woiwodschaft Großpolen, mit der Hauptstadt Posen. Sie ist Verwaltungssitz eines Landkreises, des Powiat Leszczyński, dem sie selbst nicht angehört. https://de.wikipedia.org/wiki/Leszno
Gudensberg
ist eine Kleinstadt im Schwalm-Eder-Kreis in Nordhessen (Deutschland). Bekannt ist Gudensberg auch durch die Ruine der Obernburg, die Ruine einer Höhenburg oberhalb der Stadt Gudensberg, erbaut im romanischen Stil.
Gudensberg in der Neuzeit
Wiederholt suchten Brandkatastrophen die Stadt heim. 1587 wurde die Stadt durch Unachtsamkeit verwüstet. 1640 wurde Gudensberg während des Dreißigjährigen Krieges durch kaiserliche Truppen gebrandschatzt; bei dieser Plünderung verlor der Philosoph und Theologe Daniel Angelocrator (1569-1635)sein gesamtes Hab und Gut.
Tilly (1559-1632) berief 1626 einen Landtag der hessischen Städte in Gudensberg ein, auf dem er vergeblich die Abdankung des Landgrafen Moritz zu erreichen versuchte. Ein Jahr später (1627) erzwangen dann die auf der Mader Heide versammelten hessischen Landstände von Moritz von Hessen-Kassel (1572-1632) die Übergabe der Regentschaft an seinen Sohn Wilhelm V. von Hessen-Kassel(1602-1637). Der letzte hessische Landtag auf der Mader Heide wurde 1654 einberufen.
Im Siebenjährigen Krieg (1756-1763) wurde 1761 die noch zum Teil erhaltene Obernburg durch Beschuss von britischen Truppen unter John Manners, Marquess of Granby PC (1721-1770), Oberbefehlshaber der britischen Armee, schwer beschädigt. 1806 plünderten französische Truppen die Reste der Obernburg und zerstörten sie völlig. Die Stadttore wurden als Verkehrshindernisse 1823 abgerissen.
Von 1807 bis 1813 war Gudensberg innerhalb des Königreichs Westphalen Verwaltungssitz des Kantons Gudensberg. Das Königreich Westphalen (französisch Royaume de Westphalie) war ein Satellitenstaat des Ersten Französischen Kaiserreichs. Erschaffen wurde es vom französischen Kaiser Napoleon Bonaparte nach dem Frieden von Tilsit (1807). https://de.wikipedia.org/wiki/Obernburg_(Gudensberg)