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über ihren Bruder
..den Willen verheiratet, hatte den Apothekerberuf an den Nagel gehängt und saß als Kaiserl. Leutnant in Silberberg in Schlesien (Wo leider nichts über ihn zu erfahren war, da die Silberberger Kirchenbücher 1807 bei der Belagerung verbrannt sind.) Seine Kinder wurden allerdings z.T. in Hanau getauft. Im Testamen von 1716 enterbte ihn sein Vater. Der Sohn war im Begriff, "der Fortuna in Ungarn nachzuziehen"; er übertrug sämmtliche Rechte des Erbgsngs und für den Fall seines Todes die Vormundschaft über seine Kinder, die mit seiner Frau in Silberberg sich aufhielten, seinem "vielgeliebten Schwager" Dr. Faber in Heideelberg. Er selbst scheint im Krieg geblieben zu sein, denn 1728 ist sein Erbrecht erloschen.
aus Die Geschichte der Heidelbedrger Hof-Apotheke von Walter Donat, 1912, S. 60